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Aus meinem Leben

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    Millionen Deutsche kennen nicht die Namen der Intellektuellen, Vordenken und einer Avantgarde, welche wegen ihrer exponierten Stellung und öffentlichen Arbeit ständig vom Tod bedroht sind. Angreifer von link-, rechts-, klerikal- und femi-faschisten Richtungen wollen, können und werden nicht argumentieren. Diese faschistoiden Verbrecher zensieren, machen Mundtot, brennen Häuser ab, schlagen Zähne ein, brechen Finger und morden.



    Millionen Menschen in Deutschland kennen Dieter Bohlen, Heidi Klum, Helene Fischer, Schweinsteiger, Robben, Ribery - doch beispielsweise Markus Beisicht? Markus Beisicht kennen wie Akif Pirincci zum Beispiel beleidigte Politiker oder Wissenschaftler, Juristen. Wer Argumente wie von Beisicht oder Pirincci Adrenalin erregt angreift oder grinsend genießt, merkt sie sich.  Es ist eine Frage der Macht, eine Frage der Verteilung von Geldern, Subventionen, Lehraufträgen, eine Frage von Interessen. Wiki zu Markus Beisicht:
    Verurteilung wegen Beleidigung
    Im September 2012 verurteilte das Amtsgericht Köln Beisicht wegen Beleidigung zu einer Geldstrafe von 2000 Euro. Er hatte während eines Aufzuges seiner Partei, der von Gegendemonstranten blockiert worden war, geäußert, er sehe „einen aufgeregten grünen Bundestagsabgeordneten“, nämlich Volker Beck, der sich „als Obergauleiter dieser SA-Horden“ aufspiele; das seien „die Kinder von Adolf Hitler“, die hätten „auch so angefangen“. Das Gericht wertete die besondere Situation, in welcher die Äußerung fiel, als schuldmindernd.
    Eine Anzeige Beisichts gegen Beck, weil dieser in einem Interview von Pro Köln als „brauner Truppe“ und „rechtsextremen Idioten“ gesprochen habe, wurde dagegen von der Staatsanwaltschaft nicht weiter verfolgt.
     Ebenso steht Akif Pirincci stets mit einem Bein vor einem Richter, weil von Steuern finanzierte akademisch arrivierte Gelehrte populäre Kritik an sich und ihren Ergebnissen abwehren. Wiki zu Akif Pirincci:
    Als der Sozialwissenschaftler Heinz-Jürgen Voß daraufhin eine Unterstützungskampgne für Tuider initiierte,wurde auch er von Pirinçci mit herabwürdigenden Äußerungen angegriffen. Voß kündigte daraufhin an, auf dem Rechtsweg gegen Pirinçci vorgehen zu wollen. Auf zivilrechtlichem Weg erwirkte er eine einstweilige Verfügung. Demnach darf Akif Pirinçci die vorgebrachten Beleidigungen bei Androhung einer Strafe von 250.000 Euro nicht wiederholen. Im Januar 2015 akzeptierte Pirinçci einen Strafbefehl und zahlte eine Geldstrafe in Höhe von 8000 Euro wegen Beleidigung.
     Soviel zur Freiheit von Kunst, Freiheit von Schrift, Freiheit von Bild und Ton.


    Die Heuchler heulen Krokodilstränen, wenn Karikaturisten wie bei Charlie Hebdo angegriffen und ermordet werden, wenn die Sicherheitskräfte für den Zeichner der Mohammed-Karikaturen von der dänischen Zeitung Jyllands-Posten einen heimischen Schutzraum einrichten müssen, in dem der Zeichner sich vor einem Fanatiker rettet.  Dann heulen Heuchler Krokodilstränen von falschem Mitgefühl. Doch buisiness like usual rechnet sich für die Sozialindustrie, die Künstler-Schickeria wie Konstantin Wecker, Grönemeyer und besonders für die Kampfmedien. Ein kakophonischer Chor hetzt unisono einen roten Mob mit Parolen auf, die sie selbst nichts kosten: "Refugees welcome":


    Für mich als "Refugee in Sicilia" sieht die Welt anders aus: Als Flüchtling aus Deutschland heisst mich fast jedes Land willkommen, wo Geschäftsleute mich gerne abkassieren. Der Unterschied zwischen dem "Refugees Welcome" in Deutschland und für mich als Exilant aus deutschem Land ist der, dass mein Leben, mein Aufenthalt, meine Flucht ins fremde Land selbst bezahlt ist. Geld? Geld spielt keine Rolle, solange genug davon da ist. Erst kommt das Fressen, dann die Rechtschreibung - wie die charmante Gruppe "Neudeutscher Stumpfsinn" dokumentiert.



    Nachdem mir Wintermonate in Marokko das Land mit Leuten 2012 und 2014 etwas näher gebracht haben, ist mir klar: Für die meisten "Refugees" wie aus Marokko fließt in Deutschland "Milch und Honig". Denn in ihrem nordafrikanischen, wunderbaren Sand- und Sonnen-Land begnügt sich die Mehrzahl der Menschen mit Einkommen von ein, zwei Euro pro Tag. Deutschland, Du hast es besser: Politik, Sozialindustrie wie Wirtschaft lassen nahezu bedingungslos Hundertausende ins Land. Die verantwortlichen Eliten hoffen auf neue Arbeitskräfte zu billigen Löhnen und lohnenden Absatz ihrer Produkte. Das gefällt nicht jedem, besonders nicht denen, die jetzt schon ihren Billiglohn vom Amt aufstocken lassen, die an "Tafeln" ihre Ernährung aufbessern, die in feuchten, kalten Löchern hausen, die sich mit knappen Renten bescheiden müssen. Unzufriedene Menschen protestieren auf der Straße und in sozialen Medien. Der Gebildete protestiert mit einem Klassiker
    Hoffmann von Fallersleben
    Nicht Mord, nicht Bann, noch Kerker
    nicht Standrecht obendrein
    es muss noch stärker kommen
    soll es von Wirkung sein.
    Ihr müsst zu Bettlern werden
    müsst hungern allesamt
    Zu Mühen und Beschwerden
    verflucht sein und Verdammt
    Euch muss das bisschen Leben
    so gründlich sein verhasst
    dass Ihr es fort wollt geben
    wie eine Qual und Last
    Erst dann vielleicht erwacht noch
    in Euch ein besserer Geist
    Der Geist, der über Nacht noch,
    Euch hin zur Freiheit heißt
    11. März 1850
    Das erinnert an Brechts "Tage der Kommune", doch genug davon, mehr hiervon.

    Bald beginnt die fünfte Nacht in diesem Paradies Rais Gerbi, wo auf mein Bett der volle Mond scheint wie auf das Meer, welches unter dem Heckfenster rauscht. Vögel wiegen sich in Kiefernzweigen, die der Wind vom Meer schaukelt und schüttelt. Das Meer ist mir zu kalt zum Bad. Schließlich kühlt die Nacht noch auf 14 Grad ab. Kommt Sonne, verwöhnt mich eine angenehme Raumtemperatur von 24 Grad. Neben mir hat sich wieder ein Rentnerpaar eingefunden, was daheim nur noch eine Meldeadresse bei Verwandten aufrecht hält. Ansonsten fahren die Beiden froh und munter nun auch schon das dritte Jahr durch ihren Ruhestand. Das Exil im Wohnmobil ist zwar eng, auch nicht immer leicht, wenn gesundheitliche Gebrechen oder technische Mängel am Fahrzeug das Wohlbefinden stören. Aber das sind Klagen auf höchstem Niveau, denn das Rentner-Exil in sonnigen Gefilden ist Luxus pur - selbst bei Regen und Kälte.



    Millionen sind auf der Flucht. Bomben legen Städte und Straßen in Schutt und Asche. Mörderbanden jagen Frauen, Kinder, Greise, Studenten. Junge Männer kämpfen um Macht, um Teilhabe an einer Gesellschaft, die in Bürgerkriegen immer weiter zerfällt. Wer das Land verlassen kann, verlässt das Land. Solange Menschen nicht direkt von Angriffen, Vertreibungen und Verletzung betroffen sind, halten die meisten Menschen andere Ansichten als die Eigene für Hetze. Das ändert sich schockartig, wenn sie selbst nicht mehr Gesinnungstäter sondern Opfer werden. Udo Ulfkotte enthüllt einen angeblichen Masterplan der Muslims und zitiert einen muslimischen Sozialwissenschaftler Professor Bassam Tibi.
    Die Islamische Liga hat anlässlich ihrer Tagung im Juli 1993 ein Arbeitspapier verabschiedet, wonach die Migration nach Europa und der Aufbau islamischer Zentren als Mittel der Islamisierung Europas gesehen werden



    Der Plan geht auf, wie Ulfkotte anhand des BAMF (Bundesamt für Zahlen) recherchiert.


    Denn dort heisst es:
    Die Betrachtung der Asylerstanträge des Jahres 2013 unter dem Aspekt Religionszugehörigkeit zeigt, dass mit 64,9 Prozent Angehörige des Islam den größten Anteil der Erstantragsteller bilden.
    Gewaltäter aus dem Mob wüten, wenn es keine false-flag-Aktion war, um die Massen auf BILD-Linie zu bringen.  BILD brüllt, bellt und beißt, bis der Mob sich zerfleischt.


    Feuilletonisten wie Kabarettisten, Politiker wie Wirtschaftsführer müssen Schaden für die Exportnation Deutschland abwenden, den emotional aufgeheizt erregten Mob in Schranken weisen. Stunden später mobilisiert Jürgen Todenhöfer seine Anhänger. Zwar weiß noch niemand, wer die Brandstifter waren, doch jeder schiebt rechten Biedermännern als Schreibtischtätern die Schuld zu, das Volk verhetzt und verleitet zu haben.


    Mir scheint es Teil des Konzepts, feindlich polarisierte Massen gegeneinander kämpfen zu lassen. So kocht Wut weiter. Selbst an den sonnigen Stränden Siziliens fröstelt mich. Genug davon, mehr hiervon.


    Besser auf einer Tourismus-Oase wie dem Camp Rais Gerbi als Refugee zwischen Bahn und Meer logieren, als daheim in Deutschland sich über den absehbaren Gang in die immer tiefere Misere aufzuregen. Man ändert doch nichts! Mein Frau will die Bahn am Meer sehen.


    Die geschlossene Schranke gibt mir auf meiner Radtour am Meer entlang zwischen Rais Gerbi und Cefalu eine willkommene Pause von gefühlten zehn Minuten. Nur wenige Fahrzeuge stören mich auf der Straße am Meer, von dem eine wohlige Brise weht.


    Nachdem der Zug vorbei gerauscht ist, hört man das Brummen des rostig angegrauten Fischkutters. Der schippert in Schlangenlinien nahe am Ufer, um die letzten Fische dort auf die Ostertische zu bringen.


    Berge, Burgen, Bahn, Meer, Blumen, Bäume, Orangen, Zitronen, Schafe, Kühe, Hühner, Hunde, Katzen - ländliche Idylle, Frühlingsfrisch.


    Mit Eu-Millionen gesponserte Autobahnbrücken entlasten die romantisch sich schlängelnde Küstenstraße und lassen uns Radler dort entspannt spurten.


    Möblierte Ruine am Meer, vermutlich billig abzugeben. Ob die Versicherung den Brandschaden zahlte, war nicht festzustellen.


    Diese Bilder vom Straßenrand aus gelingen am leichtesten dem Radfahrer. Ein Kormoran hat sich seinen sicheren Platz reserviert.


    Neben der Burg wühlt sich am rechten Bildrand ein Fischerboot durch das Meer.
     


    Der Yacht-Hafen von Cefalu. Viel schöner kann es doch nicht sein auf Erden!

    Cefalu: Wo kein Auto mehr hin passt, Treppen nicht hindern, da lässt sich noch ein Moped im Trocknen parken.


    Das unglaublich alte Gemäuer soll schon einige Jahrhunderte vor Christi Geburt gebaut worden sein.


    Und dann diese Kirche, fast schon eine Kathedrale - aus dem zwölften Jahrhundert. Staunend steht mein Mundwerk offen.

    Busladungen von Touristen bevölkern die Sehenswürdigkeit Cefalu. Der alte Mann rechts vorn im Bild hält bettelnd seinen Hut auf. Mit müden Blicken erbittet er murmelnd milde Gaben von den hartherzigen Touristen. Man kann irre werden an der Welt!


    Zurück zu Cefalu, zu besseren Gedanken, erhebenderen und glücklichen Gefühlen, zum Mosaik unter dem mächtigen Deckengewölbe, der Apsis:


    Das ist mein Ausschnitt aus einem öffentlichen Wiki-Bild von 
    „Cefalu Christus Pantokrator“ von Andreas Wahra - Eigenes Werk (own photography). Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons - http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Cefalu_Christus_Pantokrator.jpg#/media/File:Cefalu_Christus_Pantokrator.jpg


    Größe empfindet man auch immer im Verhältnis. So überwältigt mich das Kirchenschiff der Kathedrale von Cefalu, weil mein Raum im Auto gerade mal Stehhöhe hat. Auch die mittelalterlich anmutende Architektur der zuletzt besuchten italienische Städtchen kontrastiert mit diesem Prachtbau aus dem zwölften Jahrhundert.


    Man fühlt sich in die Zeit versetzt, als nahezu alle Schichten, alle Stände fest davon überzeugt waren, dass am Jüngsten Tag der Auferstehung Gottes Gericht über ewige Verdammnis oder paradiesische Glückseligkeit entschied. Warten wir es ab.



    Wenigstens musste man sich bei dem Konzept vom Jüngsten Gericht und der Wiederauferstehung von den Toten kaum über Steuer, Abgaben, sklavische Fron oder sonstige Unbill ärgern, weil denn doch am Ende alles Gott, der Gerechte, gütlich zu entscheiden hatte. Inch'Allah! Und so hieß es und heißt es noch heute: "Wer's glaubt, wird selig. Amen."


    Irgendwann im Mittelalter hat dann eine pervers, abstrus verklemmte, emotional verpestete Moral den nackten Bengeln den Pimmel abgeschlagen, weil dies Werkzeug zur Sünde verführe. Es erinnert an "die guten, alten Zeiten" von denen Franz Josef Degenhardt sang:
    Blut'ge Löcher in den Köpfen zeigte man den Knaben gern, doch von jenem Loch der Löcher hielt man sie Hieben fern in den guten alten Zeiten. Alle glaubten an den unsichtbaren gleichen Manitu, doch der Streit darüber, wie er aussah, ließ sie nicht in Ruh.

    Bevor man sich jetzt die friedlich, festlich frohe Osterstimmung mit den letzten Mordtaten aus dem Dunstfeld der "Religion des Friedens" verdirbt, versetzt man sich lieber schnell ins sonnige Cefalu.


    Mit allzu fettem Wanst schlendert man nur schwerlich durch diese engen Gassen von Cefalu.


    Auch mit vergleichbar einfachen Mitteln, mit Hausmitteln nachgerade, lässt sich eine fromme Installation geschmackvoll gestalten. Vielleicht eine Anregung für meinen Bruder, welcher basteltechnisch stets auf der Höhe der Zeit ist? Er selbst hat zahlreiche Artefakte höchst künstlerischer Potenz gestaltet, vielleicht gelänge ihm mit Sakral-Kunst zu kleinen Preisen der Durchbruch?


    „Eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr, als mein Wohnmobil durch diese Gasse..." geht mir in Anlehnung an ein Bibelzitat durch den Kopf.


    Schon trägt die Schöne ihre Schuhe in der Hand, denn barfuß geht sie an den Strand - auf Sand.


     Wolken ziehen auf. Doch es wird keinen Regen geben. Es hat genug geregnet diesen Winter in Sizilien. So sagen übereinstimmend die Langzeit-Reisenden Rentner. Doch diese Hoffnung hat getrogen. Zum Regen am Ostermontag kam stundenlanger Stromausfall hinzu. Die Kasse im Supermarkt arbeitet nicht. Die Kassiererin musste die Preise im Regalfach erforschen, statt die Ware über den Scanner abzurechnen. Die Käsetheke blieb geschlossen, da die Delikatessen nicht abzuwiegen waren. Welche Waren in den dunklen Gängen standen, war nur mit Taschenlampen zu erforschen. Tomaten, Brokkoli und Radiccio-Salat berechnete der Verkäufer nach Gefühl. Schön war auch das!


    Schon seit dem Mittelalter zapften die Menschen hier Wasser, wuschen Wäsche und genossen den kühlenden Schatten in der erbarmungslosen Sommersonne Siziliens.


    Stilecht zum mittelalterlichen Ambiente präsentiert sich die Elektroinstallation mit neuzeitlichem Touch. Dass dann am regnerischen Ostermontag stundenlang Strom ausfiel, ist verständlich.


    Damit endet mein erster österlicher Radausflug nach Cefalu. Schließlich gilt es noch, die 13 Kilometer an der Küstenstraße gegen den Wind zu strampeln, sich sein Süppchen zu kochen, mit der Frau daheim per Skype zu plauschen, guten sizilianischen Rotwein zu schlürfen, der mit 13,5 Prozent mir zu schwer ist und auf einen unterhaltsamen Fernsehabend zu warten. Bis dahin noch einige Anregungen aus Facebook wie diese:


    Die Site netzplanet.net verwehrt mir den Zugang zu ihrer Dichtung und Wahrheit. Doch noch gibt es zahlreiche alternative unterhaltsame Quellen.


    Mit meinem Ausblick über das Meer hinter mir und zu beiden Seiten lassen sich selbst absurde Karikaturen wie schwierige Situationen recht entspannt betrachten. So steht staunend die junge Lehrerin Tanja Wagner (33) hinter ihrer neuen Klasse ABC-Schützen, denen sie mit frischem Elan und Eifer Schreiben und Lesen beibringen wird.


    Nun muss ja nicht jeder der hoffnungsvollen Sprösslinge gleich Kanzlerin oder Papst werden, aber es wäre schon nützlich, wenn Kinder in ein verantwortungsvolles Alter heranwachsen, wo sie nahezu selbstständig die aufwändigen Hartz-IV-Formulare ausfüllen können. Denn immer weiter dehnen sich afrikanisch-asiatische Armutszonen aus, um es satirsch zynisch zu formulieren.


    Bei exorbitanten Fertilitätsraten wie in Indien, Ägypten, südlich der Sahel-Zone, den Rechts-Rassisten schon als Geburten-Dschihad bezeichnen, bei klimatischen Veränderung mit versiegenden Wassern wie beim Nil oder Indus, kämpfen Krieger, wandern Völker. Das Wichtigste im Kampf ums Dasein ist der paradisiesch trostvolle Ausblick auf das Jenseits. Im Wettbewerb Heilsversprechender Jenseitsvorsorge hat der Islam klar die besten Karten, zumindest was die Anzahl seiner Anhänger anbetrifft. Religiöse Wettberber, die Kunden verlieren, geraten außer sich. Mitleid bekommt man geschenkt, Neid muss man sich verdienen. Und so hetzen die Neider:


    Etwas so Hehres wie den Begriff "Religion" mit dem Unwort der Hölle "Hass" zu verbinden, zeugt schon von verhetzter Verblendung. Dann veröffentlicht Michael Mannheimer zu diesem Bild noch ein "Gedicht" des Hasses, des Unflats, der Volksverhetzung, Wahrheitsverdrehung, dass es graust. Zu allem Verdruss noch unter dem Titel

    Denke daran!
    Der Schuh-Bomber war ein Muslim
    Die Beltway Snipers Muslime
    Das Fort Hood Shooter war ein Muslim
    Die Unterwäsche-Bomber war ein Muslim
    Die U-S.S. Cole Bombers waren Muslime
    Die Madrid Zug Bombers waren Muslime
    Die Bafi Nightclub Bombers waren Muslime
    Die Londoner U-Bahn-Bomber waren Muslime
    Die Moskauer Theater Angreifer waren Muslime
    Die Boston-Marathon Bombers waren Muslime
    Die Pan-Am-Flug # 93 Bombers waren Muslime
    Die Air France Entebbe Hijacker waren Muslime
    Die iranische Botschaft Nahme war von Muslimen
    Die US-Botschaft in Beirut Bomber waren Muslime
    Die libysche US-Botschaft Angriff war durch Musiims
    Die Buenos Aires Selbstmordattentäter waren Muslime
    Die israelischen Olympiamannschaft Angreifer waren Muslime
    Die kenianische U.S. waren Botschaft Bombers Muslime
    Die Saudi, Khobar Towers Bombers waren Muslime
    Die Beirut Marinekasernen Bomber waren Muslime
    Die Besian Russian School Angreifer waren Muslime
    Die ersten World Trade Center Bombers waren Muslime
    Die Bombay-Mumbai Indien Angreifer waren Muslime
    Die Achille Lauro Cruise Ship Hijacker waren Muslime
    Die 11. September 2001 Flug Hijacker waren Muslime

    Denke daran:

    Buddhisten leben mit Hindus = kein Problem
    Hindus leben Christen = kein Problem
    Hindus leben mit Juden = kein Problem
    Christen mit Shintos = Kein Problem
    Shintos Leben mit Konfuzianer = kein Problem
    Confusians Leben mit Baha'i = kein Problem
    Bahá'í Leben mit Juden = Kein Problem
    Juden mit Atheisten = Kein Problem
    Atheisten leben mit Buddhisten = kein Problem
    Buddhisten leben mit Sikhs = kein Problem
    Sikhs leben mit Hindus = kein Problem
    Hindus leben mit Baha'i = kein Problem
    Bahá'í Leben mit Christen = Kein Problem
    Christen mit Juden = kein Problem
    Juden mit Buddhisten = Kein Problem
    Buddhisten leben mit Shintos = kein Problem
    Shintos Leben mit Atheisten = kein Problem
    Atheisten leben mit Konfuzianer = kein Problem
    Confusians Leben mit Hindus = kein Problem

    Denke daran:

    Muslime mit Hindus = Problem
    Muslime mit Buddhisten = Problem
    Muslime mit Christen = Problem
    Muslime, Juden = Problem
    Muslime mit Sikhs = Problem
    Muslime mit Baha'i = Problem
    Muslime mit Shintos = Problem
    Muslime mit Atheisten = Problem
    Muslime mit Muslimen - großes Problem
    Sie sind nicht in Gaza glücklich
    Sie sind nicht in Ägypten zufrieden
    Sie sind nicht in Libyen glücklich
    Sie sind nicht in Marokko glücklich
    Sie sind nicht im Iran glücklich
    Sie sind nicht im Irak glücklich
    Sie sind nicht im Jemen glücklich
    Sie sind nicht in Afghanistan zufrieden
    Sie sind nicht in Pakistan glücklich
    Sie sind nicht in Syrien glücklich
    Sie sind nicht im Libanon glücklich
    Sie sind nicht in Nigeria glücklich
    Sie sind nicht in Kenia glücklich
    Sie sind nicht im Sudan glücklich
    Also, wo sind sie glücklich?
    Sie sind in Australien glücklich
    Sie sind in England glücklich
    Sie sind in Belgien glücklich
    Sie sind in Frankreich glücklich
    Sie sind in Italien glücklich
    Sie sind in Deutschland glücklich
    Sie sind in Schweden glückliche
    Sie sind in den USA und Kanada glücklich
    Sie sind in Norwegen und Indien glücklich

    Sie sind glücklich in fast allen Ländern,
    die nicht islamisch sind!
    Und wen beschuldigen sie?
    Nicht etwa den Islam ...
    Nicht ihre eigene Führung ...
    Nicht mal sich selbst ...
    Sie beschuldigen die Länder,
    in denen sie glücklich sind !!
    Und sie wollen die Länder ändern,
    in denen sie glücklich sind
    und zwar zu solchen Länder,
    aus denen sie vorher kamen,
    weil sie in diesen unglücklich waren,
    schließlich werden sie wieder unter dem zu leiden haben,
    was sie fordern,
    nämlich den Islam!!!!

    Denke daran:

    Islamischer Jihad: eine islamische Terrororganisation
    ISIS: eine islamische Terrororganisation
    Al-Qaida: eine islamische Terrororganisation
    Taliban: eine islamische Terrororganisation
    Hamas: eine islamische Terrororganisation
    Hisbollah: eine islamische Terrororganisation
    Boko Haram: eine islamische Terrororganisation
    Al-Nusra: eine islamische Terrororganisation
    Abu Sayyaf: eine islamische Terrororganisation
    Al-Badr: eine islamische Terrororganisation
    Muslimbrüder: eine islamische Terrororganisation
    Lashkar-e-Taiba: eine islamische Terrororganisation
    Palestine Liberation Front: eine islamische Terrororganisation
    Ansaru: eine islamische Terrororganisation
    Jemaah Islamiyah: eine islamische Terrororganisation
    Abdullah Azzam Brigaden: eine islamische Terrororganisation
    Und vieles mehr!

    Nun mal ehrlich, sofern dies jemand überhaupt gelesen hat, wer will schon daran denken?  Betrachten wir lieber diese gedichteten Zeilen im Licht und unter der Lupe der Wahrheit.


    Welchen Sinn macht es angesichts einer genaueren Betrachtung der hintergründigen Wahrheit noch, sich mit Worten von Mächtigen zu beschäftigen? Gaddafi is gone.


    Bald fünf Jahre alte Prophezeiungen eines Staatenlenkers, der nach Jahrzehnten der Macht, der Fülle und Pracht elend verreckte. Was soll man sich mit Gelehrten der Denkfabriken beschäftigen, deren Sätze von ungeahnten Entwicklungen zu Makulatur werden?



    Der Militärstratege Barnett gewann an Macht und Einfluss, als die Opfer von 9/11 seine These bestätigte. Wiki:
    Trade Center in New York hatte Barnett den radikalen Islam in seinen Hypothesen als möglichen Hauptfeind der Weltmacht USA dargestellt. Dieser theoretische Ansatz überzeugte zunächst nicht, gewann aber durch die Ereignisse am 11. September 2001 überraschend an Bedeutung. Bereits im März 2002 konnten erste geostrategische Ergebnisse dem damaligen US-Verteidigungsminister Donald Rumsfeld vorgestellt werden.
     Geburtenrate, technische Entwicklung und wirtschaftliche Macht, Verfügbarkeit von Arbeitskräften, Rohstoffen, Energie, Nahrungsmitteln entscheiden über Krieg und Frieden.


    Doch anscheinend haben die Menschen in Deutschland ganz andere Sorgen und Nöte. Dieses Interview bei der taz hatte Pirincci mal wieder in seiner unnachahmlich liebender Art analysiert.


    Laut Akif, der, wie anfangs erwähnt, als vorbestrafter Beleidiger, sich zunehmend gepflegterer Schreibe befleißigt, ist die Wissenschaft der Gender-Experte "Kokolores". Akif agiert mit allem Adrenalin seiner türkisch stämmigen Heißblütigkeit und Hitzköpfigkeit:
      Das heißt: Wer Gender ist Blödsinn sagt, sagt auch "Brennt Asylantenheime nieder!", wer Gender ist Blödsinn sagt, sagt auch "Neger stinken!", und wer Gender ist Blödsinn sagt, sagt zu einer Frau auch "Du Fotze!". Das versteht der Mensch gewordene Hosenschiß vom heutigen deutschen Politikers sofort, hält das Maul und drückt weiterhin die Abermilliarden an die irren Lesben ab.
     In diesen Sandkastenspielchen verbrennen sprachlich geschulte Dumm- wie Klug-Schwätzer ähnlich viel Energie wie die Bewegungs- und Bein artistischen Fußballjongleure. Dabei soll, so hört man die Weisen raunen,  diese Energie dazu dienen, sich erst zum Menschen zu entwickeln.


    Ein lärmendes, von Trommeln, Pfeifen und Sprechchören umjubeltes Fußballfest in Finale di Pollina am Ostersamstag.


    Ohne steten Streit, ohne ständige Konkurrenz wie um Weibchen, Macht, Geld, Ruhm und Ehre wie um die richtige Religion, ohne Idole in Politik, Religion, Sport verrinnt das Leben in alltäglicher Langweile.


    Mit meinem Blick auf Schaumkronen des blau-grünen Meeres, der sich türmenden Haufenwolken, die schon in der Nacht wie auch im Laufe des Tages ihre nasse Ladung entließen, streicheln meine Finger die Tasten und wundern sich immer wieder, dass sich Wort um Wort zu Sätzen reihen, deren Sinn sich mir erst nach mehrmaligem Lesen erschließt. So soll dem indischen Tanzpaar noch meine esoterische Einbildung den Sinn meiner Schreibe obigen Ausführungen nachschleifen "... it is writing."

    Schließlich soll meine Liebste daheim wissen, die hier an einem sonnigen Sonntag sich im Selfie mit Gans im Hintergrund am Hesseloher See zeigt, welche Gedanken, Taten und Fahrten mich hier in meiner Rentner-Idylle am Meer umtreiben. Und zudem muss jetzt eine neue edle Flasche sizilianischen Rotweins her, um das Ende des ersten Reisemonats und den Beginn des zweiten zu feiern. Doch der Laden hatte geschlossen.


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    Mehr meiner "Freunde", die mit mir schon Geburtstag gefeiert haben, empören sich über meine Blog-Berichte. Diese Menschen lassen sich nicht von Fakten beunruhigen, die nicht in ihr Weltbild passen. Die Frage, wer ihr Weltbild gemalt hat, stellen sie nicht. Nicht, solange Grundsicherung, Hartz, Rente oder Lohn ihnen ein gutes Leben erlauben.


    http://www.netzplanet.net/wie-geht-japan-mit-dem-islam-um-knallhart-ohne-kompromisse/

    Wie geht Japan mit dem Islam um? Knallhart, ohne Kompromisse!
    Janina  7. April 2015
    Wie geht Japan mit dem Islam und den Muslimen um? Ganz einfach: Knallhart, ohne Kompromisse. Japan ist die einzige Nation, die keine Staatsbürgerschaft an Muslime vergibt. Arbeitsvisa werden selbst für muslimische Ärzte, Ingenieure und Manager von ausländischen Unternehmen nicht gewährt. Sharia Gesetze sind strengstens verboten. Niemand entschuldigt sich für das rigorose Verhalten. Niemand buckelt vor dem Islam. Warum auch? Die Japaner wollen ein homogenes Volk bleiben, darum beträgt die Ausländerquote auch nur 1,5%.



     Der Holzschnitzer in Cefalu bietet in seiner kleinen Werkstatt erstaunliche Kunstwerke an. Dieser Blog-Bericht berichtet von meinen Eindrücken in der realen Welt, wie im wunderbaren Cefalu, dann wieder von meinen Eindrücken aus der digitalen Welt, wie bei Facebook. Wo immer Eindrücke bei emotionaler Erregung bleiben, schwanken Gefühle zwischen schön und schrecklich. Leser, die Autoren oder Fakten für ihre Gefühle verantwortlich machen, gleichen beleidigten Koran-Klerikalen, die Karikaturisten angreifen. 



    Strafbare Inhalte

    Nicht alles, was man von sich gibt oder geben möchte, ist unter dem Mantel der Meinungsfreiheit abgedeckt und legitimiert. Unsere Partner von GGR-Law haben die Top 10 der Kommentar-Straftatbestände aufgelistet, welche in Kommentaren oder in Statusmeldungen zu finden sind:

    § 185 Beleidigung
    § 241 Bedrohung
    § 240 Nötigung
    § 186 Üble Nachrede
    § 187 Verleumdung
    § 111 Öffentliche Aufforderung zu Straftaten
    § 130 Volksverhetzung
    § 166 Beschimpfung von Bekenntnissen, Religionsgesellschaften und Weltanschauungsvereinigungen
    § 189 Verunglimpfung des Andenkens Verstorbener
    § 86 Verbreiten von Propagandamitteln verfassungswidriger Organisationen

    Das Material stammt von einer österreichischen Web-Seite, doch vermutlich werden die Paragrafen in Deutschland vom Sinn und Inhalt ähnlich sein. So kann es schwierig werden für Ex-Muslim-Vorsitzenden Cahit Kaya, wenn er diese Collage veröffentlicht.



    Wenn man vom Islam spricht (komischerweise nur wenn's kritisch ist), gibt es DEN Islam plötzlich nicht mehr. Aber DEN Islamunterricht gibt es und DEN Islam gibt es auch dann immer, wenn's positive Dinge sind, die man zwangsläufig DEM Islam zuschreiben will.
    Wenn ihr also wieder in eine solche Situation gerät, dann gebt einfach zu, dass es DEN Islam nicht gibt, aber nennt dann einfach einige Varianten des Islams. Das sind etwa islamisch ausgerichtete Staaten, die ihre Islam-Variante allen anderen aufzwingen (z.B. Iran oder Saudi Arabien), oder der Islamische Staat (IS) der in seiner Ausrichtung auch nicht unbedingt weit von Saudi Arabien entfernt ist (der eine ist der Verbündete, der andere aber komischerweise nicht). Der Islam der AKP ist ja auch alles andere als fortschrittlich und demokratisch gesinnt. Einige der AKP-Vertreter wollten ja sogar das Lachen für Frauen verbieten lassen. Und Erdogan findet, die Frau sei dem Mann nicht ebenbürtig, sondern ihm in jeder Hinsicht unterstellt.

    Auf Schwierigkeiten für Cahit Kaya weist ein Kommentar mit einer SPON-Story vom Februar 2006 hin.


    SPON berichtet über die Motivation des aufmüpfigen Rentners:
    Als Grund für seine Aktion gab der 61-Jährige an, er habe auf die Terrorattentate von Islamisten in London 2005 sowie den Mord an dem niederländischen Filmemacher Theo van Gogh im November 2004 reagiert. Er wollte ein Mahnmal für Opfer des islamistischen Terrors finanzieren, sagte er vor Gericht.
    Der 61-Jährige wird wegen der Provokation seit Wochen massiv bedroht und fürchtet um sein Leben. Die Polizei Coesfeld gewährt ihm Personenschutz. "Ich habe seit Wochen kaum noch geschlafen", sagte der Angeklagte. Nach eigener Darstellung hat er rund 15 Jahre in islamischen Ländern wie Irak, Saudi-Arabien und Kuweit gelebt und dort eine starke Antipathie zum Islam aufgebaut.

    Cahit Kaya, Vorsitzender der Ex-Muslime, lässt sich kein Strafverfahren anhängen:
     Cahit Kaya Das ist nicht der Koran, sondern islamistische Organisationen (auf meiner Grafik)
    Das Beispiel zeigt, dass Beschwerden wie aus dem Iran über Verunglimpfung religiöser Gefühle hier in Deutschland nicht folgenlos bleiben. Zehn Jahre später haben sich die Kontroversen zwischen säkularem Spott versus klerikalen Krampf bis zu Straßenkämpfen gesteigert.


    Wie Holzschnitzer aus Wurzeln, Baumscheiben und Stämmen wundersame Figuren herausarbeiten, so formen die meisten Eltern, Lehrer, Priester, Politiker, Professoren, Journalisten, Schauspieler die Menschen zu einer fügsamen Masse für ihre gewinnbringende Projekte - und seien diese Krieg oder Bürgerkrieg.


    Wer meinen Blog genießt oder verärgert wegwischt, stellt sich vielleicht schwerlich vor, welche Strapazen das Reisen erschweren. Starke, kalte Winde rüttelten am vierten und fünften Tag in Finale di Pollina an meinem Heim. Das Fahrzeug kühlt nachts aus, dass mich der wunderbare Blick auf das schäumende Meer nicht mehr im Camp Rais Gerbi hielt. Bei meinen Einkäufen fällt ein sehnsüchtiger Blick auf die 900 Meter hohe Berg-Burg-Siedlung Pollina. Ein Witzbold markiert meinen Blog mit seinem Duft:
    es fährt der greis das tele aus
    die Schöne labt ihn dann zu Haus


    Klar, dass meine 67 Lebensjahre nicht spurlos an mir vorüber gehen. Doch noch geht es für mich und andere Alte. Der Rentner, der mit seiner Frau schon drei Jahre Europa bereist, schenkt mir zum Abschied einen Reiseführer von Sizilien. Dann geht es auf die schmale Küstenstraße Richtung Cefalu, die mir von meinem Radausflug schon vertraut ist. Wieder verschafft mir die geschlossene Bahnschranke eine Pause, um ein Bild von meinem kleinen Auto zu machen. Der nur zwei Meter breite Wagen beengt das Wohnen, ist aber auf schmalen Straßen ein Segen.


    Die etwa 20 Kilometer mit der Ortsdurchfahrt durch das belebte Cefalu beanspruchen knapp drei Stunden. Das Navi führt mich kreuz und quer durch den Ort, in steiler Steigung hinunter auf einen Bahnübergang, der so uneben ist, dass das Fahrzeug selbst im Kriechgang zu kippen droht. Zudem ist dieser Engpass auch nur einspurig zu bezwingen. Man muss also dem entgegenkommenden Fahrzeug signalisieren, doch bitte der eigenen Kutsche Vorrang zu lassen, um nicht rückwärts in die Wände auszuweichen. So übersieht man Löcher in der Straße. Aber ein Tankwart füllt den Tank, ohne zuvor einen Automaten entweder mit einem Geldschein, den die Maschine gerne nimmt, oder mit meiner Kreditkarte, die sie gerne ableht, füttern zu müssen. Also geht es mit vollem Tank zum Camp Sanfilippo di Di Paola Giovanni. Entgegen der Warnungen der langjährigen Sizilien-Kenner auf dem Camp Finale ist der Platz preiswerter als der vorige.


    Die Zufahrt zum Camp Sanfilipo durch Baustelle und Bahnübergang wäre ja noch für Siebenmeter-Mobile zu schaffen. Doch auf dem Platz kämen Dickschiffe schwer in engen Buchten. So gehört mir der Platz allein. Mein Heizlüfter saugt 400-Watt ohne Geldzähler ab. Die Web-Flatrate begnügt sich mit einmaliger Passwort-Eingabe. Der Weg zur Innenstadt ist per Fahrrad zwar an einer befahrenen Straße schwierig, doch machbar.


    Vom Süden nähert sich diesmal mein Weg der zauberhaften Stadt Cefalu. Die Schaumkronen zeigen, wie der Wind wütet seit zwei Tagen. Die Kathedrale aus der Zeit der normannischen Eroberung ragt über alle anderen Gebäude hinaus.


    Erste Gäste genießen Sonne, Wärme, Wind und Wellen am Strand. Die Temperatur klettert nur mühsam bis auf zwölf Grad. Mima in München radelt in wärmerer Luft.


    Die Katze links auf der Mauer schaut aus sicherer Höhe in mein Objektiv.


    Shorts und Sandalen sind zwar praktisch auf dem Fahrrad, weil die Kette die Hose nicht beschmutzt, doch es fröstelt mich schon am Nachmittag um 17.10 Uhr. Am lauschigen Strand führt ein Weg fast bis zum Camp.

    Die Stimmung vom Nachmittag kippt gen Abend. Dass in der Nacht Hagel, Donner und ein Prasselregen auf meine Dächer niederging, war trotzt der fetten, grauen Wolken nicht eingeplant. Man muss sich solche Regengüsse vorstellen, als blicke man in einem Gewächshaus zum Glasdach und hofft, dass die Scheiben halten.


    Wie wir im Multikulti bunten München Pasta und Pizza genießen, so genießen die Sizilianer das Multikulti Export-Produkt bayrisches Bier und Oktoberfest. Beim Essen und Vögeln wie sonstigen Lebensnotwendigkeiten sind alle Menschen multikulturell eins und einig. Doch in ideologischen und noch mehr in religiösen Fragen lässt sich schwerlich Einigung erzielen. Der Grund dafür: Religion fragt auch immer danach, wie Macht, Wohlstand und Posten zu verteilen sind.


    Cefalu, immer wieder dieser atemberaubende Blick auf Cefalu. Das Meer schäumt. Die Wolkentürme regnen bei meinem Ausflug nicht ab.




    Das bei Sonne und Windstille beschauliche Meer bricht sich an den Felsen.


    Auch die Müllwerker blicken vom Wertstoffhof in Cefalu auf das Meer.


    Bei mittelalterlicher Militärtechnik muss der Burgberg von Cefalu uneinnehmbar gewesen sein. Römer, Normannen, Araber - Eroberer aus vielen Gegenden kamen und gingen. Jetzt vergnügen sich friedliche Touristen in der sehenswerten Stadt.


    Wer seine Reichtümer post mortem darstellen lassen will, lässt sich in einer angemessen Gruft beisetzen.


    Doch kaum hundert Jahre später bröckelt selbst tonnenschwerer Stein und droht zu zerfallen.


    Noch im Tod hoch hinaus: So festigt die reiche Sippschaft die Bande in die Vergangenheit.


    Diese Gruft spielt mehr mit Zinnen und Türmchen, denn der Platz zwischen anderen Gruftgebäuden ist begrenzt.

    Von Palermo, vom Paradies und der Pest

    Schon um 9.00 Uhr ist Abfahrt aus Cefalu - nach sanftem Skype-Säuseln mit der Süßen daheim. Wie der nächste Stellplatz wird, ist immer ungewiß. Doch die knapp 70 Kilometer bis Palermo sollten klaglos zu schaffen sein.


    Ein Blick von einem Autobahnparkplatz auf Termini gibt einen Eindruck von der zauberhafte Landschaft.
    Doch wenn etwas falsch läuft, die Technik Fehler aufweist, bricht meine Infrastruktur zusammen. Beispiele: Nach Jahren hat das Stromkabel einen Wackelkontakt. Das Ersatzkabel ist zu kurz. Unterwegs hängt sich aus unerfindlichem Grund das Navi auf. Nach einem Neustart während der Fahrt arbeitet es wieder. Nachdem das Navi wie durch Wunder hochgefahren ist, schickt es mich an der nächsten Ausfahrt in das Stadtgewühl von Palermo. Mein Bruder fährt gern durch dichten Verkehr, schreibt er. Mich nervt dieser Straßenkampf. Die letzten sieben Kilometer durch die Stadtmitte von Palermo kostet mich eine Stunde - von den Nerven ganz zu schweigen. Dann ist der Stellplatz dort, wo das Navi ihn ausweist - ein weiteres Wunder. Das Luxusland Italien versorgt mich am Stellplatz mit 220 Volt. Das spart Gas für den Kühlschrank, verbindet mich per Satellit mit Radio- und TV-Empfang. Das nächste Wunder: Die Werkstatt baut für 10 Euro einen neuen Stecker an mein altes Kabel. Die sizilianische Sonne hat sich entschieden, voll aufzudrehen. Das bringt auf dem Temperaturfühler draußen muntere 35 Grad in der Sonne. Der durchlüftete Wagen bleibt dank offener Luken und Fenster mit 22 Grad kühl. Besser wäre es, meinen Wein-Genuß zu reduzieren. Aber nachdem es mir gestern in Cefalu gelang, im Schweiße meines Angesicht auf dem Fahrrad sechs anderthalb Literflaschen Wasser zum Camp zu jonglieren, belohnt mich sizilianischer Weißwein im Wasser für all diese Wunder, welche mir heute schon das Leben schenkte. Noch ein paar Worte zur Küstenautobahn, die mir immerhin heute schon wieder Loch von 90 Cents in meine Reisekasse gerissen hat: Die Gegend ist zauberhaft. Riesige Felsinseln schmiegen sich an die Küste. Der Küstenstreifen grünt und blüht, wo nicht gerade eine Fabrik Strom erzeugt. Die Berge im Land ragen in solche Höhen, dass sie ihre Häupter noch mit Schnee schmücken. Mit Marokko, wo man stundenlang durch verbrannte Wüste fahren kann, ist dieses schöne Land nicht zu vergleichen. Mir gefällt Sizilien besser.


    Das letzte Wunder, bevor es Zeit wird, mir meinen Salat zu machen: Der wundersame Stellplatz verfügt sogar über WiFi! Also kann mein Bericht über Palermo, das Paradies und die Pest mit Bildern online gehen.


    Nochmal: Die neun Kilometer von der Autobahnabfahrt bis zum Stellplatz ziehen sich im Stop-and-Go-Verkehr. Das fordert eine Stunde höchste Konzentration. Motorroller und Motorräder schießen knapp an meiner Stoßstange vorbei. Rechts neben mir auf der Busspur schieben sich klapperige, verkratzte und verbeulte Gelenkbusse Zentimeter nah an meinem Außenspiegel vorbei. Das nervt!


    Geschafft! Die Kiste steht wieder - gleich neben einem weiteren WoMo aus München. Das Paar ist gestern per Schiff aus Genua angeschaukelt. 300 Euro für die 24 Stunden Überfahrt, Kabine inbegriffen.



    Nach einer geruhsamen Mittagsstunde im sonnendurchwärmten Wagen geht es frisch gestärkt in den Großstadtverkehr. Mit dem Fahrrad fällt es mir leichter, im Gewühl mitzuschwimmen. Bevor mich die Innenstadt-Monstrositäten à la Teatro Massimo anziehen, zieht es micht in kleine Hafenstraßen.


    Mit der Burg im Blick fällt die Orientierung leicht, ins heimische Auto zurück zu finden.

    Neben dem südländischen, sonnigen Charme von Plattenbauten duckt sich links im Bild noch eine Bauruine, die weder zu renovieren noch abzureißen lohnt. Der Autowurm schiebt sich Stoßstange an Stoßstange hupend  durch den Straßenschlauch. Gelegentlich löst eine zugeschlagene Autotür die Alarmanlage eines parkenden Wagens aus. Dann schrillt infernalisches Getöse durch den Lärmbrei.


    "Rentners Rummelplatz Reisen" heißt die Blog-Serie nun schon seit Jahren. Im Unterschied zum Rummelplatz mit stoß-wummernden Auto-Scooter ist jedes Anstoßen zu vermeiden. Per Fahrrad jedoch findet sich überall ein Platz, um in Ruhe zu halten, sich umzusehen, staunend zu fotografieren, Eindrücke aufzunehmen und zu verarbeiten.

    Fischerboote und größere Yachten liegen dicht beieinander. Man beachte das Sonnendach am dritten Boot vorn links. Nur damit wäre mir die Sommersonnenhitze auf dem Meer erträglich.

    In diesen Vorstadtbezirken, etwa zwei, drei Kilometer vom Zentrum, sieht man kaum altes Gemäuer wie diese Kirche. Das Stadtbild beherrschen Plattenbauten mit unzähligen Stockwerken, wie wir sie aus den sechzigern- bis achtzigern Jahren kennen. Trotz alledem: Für mich als Touristen ist Palermo ein belebendes Paradies. Wechseln wir die Szene:

    Als E-Migrant aus deutschem Land kommt mir Palermo, Sizilien, bislang jede Reise wie nach Marokko, Spanien, Frankreich, Tschechien, Slowakien, Rumänien, Bulgarien, Albanien, Mazedonien, Serbien, Ungarn, Kroatien immer paradiesisch vor - trotz aller Härten. Vermutlich werden sich die Im-Migranten im deutschen Land ebenso paradiesisch fühlen. Der Unterschied: Meine Rente und Ersparnisse bezahlen alle meine Ausgaben. Daheim verteilt der Staat Steuern auch an Asylanten. Beispiel:

    Am 7.4. berichtet dies t-online von Bulgaren und Rumänen. Andere Nachrichtendienste schreiben ähnliches über Kosovaren, welche derzeit zu Tausenden Deutschland als Asylanten bereisen. Mein Freund kommentiert das Geschehen:
    Das verstehe einer der will... Lt. offiziellen Mitteilungen suchen doch vor allen Dingen "hochqualifizierte Migranten" Deutschland heim....Ingenieure, Ärzte etc., "besser ausgebildet als der Durchschnitt der Deutschen"...(!!) Das rauscht dann mehr oder weniger unkommentiert durch die deutsche "Qualitätspresse", manche sagen jedoch, dass es eine 'Lügenpresse' wäre...aber das ist wohl 'üble Nachrede', stellten die Betroffenen fest....(6 Betroffene: 4 + 2= 2 Wissenschaftler + 4 Journalisten... :-)) brachten das Kunststück fertig, dass der Terminus 'Lügenpresse' das "Unwort des Jahres" wäre.....Full corverage in der Presse)
    Was machen eigentlich Migranten aus Nigeria hier? Politisch verfolgt? Kann nicht sein. Ich gehe von 100 % Wirtschaftsmigration aus....klar, bei 60% Arbeitslosigkeit.... Nur die Humanproduktion läuft auf vollen Touren. Von dort werden noch viel mehr kommen!!!
    Die Libanesen-Clans in Deutschland sind die absolut cleversten. Fast 100 % H4 und fast 100 % kriminell....aber 'untouchable', da zittert selbst die Polizei und auch die Politik....man frage mal nach in Bremen etc.
    Derzeit wechseln mal wieder meine Freunde, weil sich meine Meinung geändert hat. Wer früher mit uns gemeinsam fröhlich Geburtstag feierte, ätzt heute mit E-Mails wie:
    Kommst nicht mehr los von der braunen Scheiße. Die klebt gut. Wenn du deinen Neonaziweg weitergehen willst, breche ich den Kontakt mit dir ab. Es reicht.
     Mein Kommentar:  "Furcht vor Fakten und der Pest." Doch zur Erholung ein Abstecher nach Palermo.


    Die südländische, italienische Leichtigkeit des Seins stellt schöne Frauen barbusig auf öffentlichen Plätzen dar. Das wäre für ein islamisches Land undenkbar. Wenn islamische Staatsmänner ein Museum in Europa besuchen, muss die Museumsleitung schon das eine oder andere "anstößige" Bild "verschleiern".


    Die Sonne hat sich zwar gerade hinter Wolken und Dunst verzogen. Dennoch strahlt helles diffuses Licht durch die Szene mit dem prächtigen Hotel Bristol im Hintergrund.


    Mich begeistert der Blick auf die Kunstgalerie. Doch wo immer es mich hin zieht, Meldungen aus Deutschland verpesten das Netz. Nur wenige bieten den medial bestallten Propandisten Contra. Eine Site wie Netzplanet hetzt gegen das einströmende "Humankapital", welches den Wirtschaftsstandort sichern soll. Das gilt nach konditioniertem Gemeinschafsgefühl als "rechtsradikal".


    Was eine Site wie Netzplanet publiziert, übersteigt das Fassungsvermögen rechtgläubiger Gutmenschen! Für Gutmenschen ist Willkommenskultur einfach: Für jeden armen, einsamen, männlichen, jungen Asylanten 100 Euro Begrüßungsgeld täglich und Flatrate-Nutten. Es kommen deutlich mehr junge, männliche Bedürftige. Geld brauchen sie sofort, sexuelle Befriedigung später. Was Netzplanet über arme Asylanten ablässt, passt nicht in die von der Kampfpresse veröffentlichte Meinung:


    So kommentiert dies Netzplanet:
    Nur die ganz Naiven glauben, es kann auf Dauer der zügellose Strom von Wirtschaftsflüchtlingen so weitergehen? Denen in Berlin ist schon klar, dass der Unmut in der deutschen Bevölkerung stetig wächst, es bedarf nur noch einen Funken, bis das Ganze explodiert? Wirtschaftsflüchtlinge, die den Deutschen als Flüchtlinge und Asylbewerber suggeriert werden, aus aller Herkunftsländer streben in Scharen nach Deutschland, um die Versorgung des Schlaraffenlandes zu erhalten. Mehrheitlich sind es keineswegs politisch Verfolgte, sondern Wirtschaftsflüchtlinge, die keinerlei Recht haben, bei uns einzufallen. Weder moralische noch humanitäre Gründe liegen vor, um einen Afrikaner, der zu faul ist seine Heimat aufzubauen, in Deutschland aufzunehmen und an den Errungenschaften teilhaben zu lassen, die die ältere Generation erarbeitet hat. Deutschland ist nicht schuld an der Armut in anderen Ländern oder den Zuständen in Afrika.
    Veröffentlichte Fakten schadet der Willkommenkultur. Doch wie Netzplanet die Fakten kommentiert, will kein Links-Grün-SPD-CDU-Wählen wissen. Nicht, solange dem deutschen Michel Rente, Hartz oder Lohn sicher ist, und er treu Kirche und Kegelclub seit Jahrzehnten ergeben ist. Die besten der Gutmenschen fürchten Fakten so sehr, dass sie rot sehen, wenn Blogs etwas anderes berichten, als sie glauben. Dann mutiert der Gutmensch zum Wutmenschen und sieht rot! Palermo hilft, alte Bekannten zu vergessen.


    Sonnige, lichte Schönheit strahlt so satt, dass mir die Kraft reicht, dunkle Seiten zu sehen, zu beschreiben und auszuhalten.


    Diese Schöne vor dem Teatro Massimo bläst gleichsam mir raue Flötentöne von einem einst besonders lieben Freund, der mir die langjährige Beziehung unwiederruflich kündigt:
    Deine Wahrnehmung deckt sich nicht unbedingt mit der anderer Menschen. Alles dreht sich permanent nur um Dich. Mitgefühl – das man im Übrigen für jedes Wesen entwickeln sollte – kann da keines gedeihen. Erst recht nicht für Angehörige anderer Religionen oder Weltanschauungen: Dein Blog strotzt vor Hass!


     " Furcht vor Fakten, Hass-Predigern, Palermo und der Pest". Aber es gibt auf Reisen Besseres, als sich mit fürchterlichen Fakten aus Deutschland zu beschäftigen. Eine sonnige Straße in Palermo zum Meer macht mich glücklicher als Nachrichten aus Deutschland, wo Produzenten von Gartenzwergen, die verfassungsfeindlich gestikulieren, vor den Kadi kommen.


    Jahrhunderte haben sich Menschen verschämt von "Schuld" mittels Beicht-, Sühne- und Ablass-Handel befreit und alsdann neue Schandtaten begangen. Wer heutzutage sühnt, muss - wie Pirincci - an beleidigte Professoren seine Schuld bar blechen - nach gültigem Gerichtsurteil. Aus Sicht der veröffentlichten Meinung wütet Pirincci wie die Pest gegen alle festgeschriebenen Regeln und Normen weltoffener Willkommenskultur.


    Selbst zu der Brandstiftung an der bezugsfertigen Flüchtlingsunterkunft höhnt der Bestseller-Autor mit volksverhetzender Propaganda-Prosa im pubertär-pöbelnden Pirincci-Stil, eben unnachahmlich:
    Mir persönlich ist dieser Brand völlig am Arsch vorbei gegangen, ist ja niemand dabei umgekommen. Aber ich hab ja auch keine deutsche Seele, in die sich jeder von den grün-rot versifften Staatsknete-Schmarotzern erfundene und von einer das eigene Volk hassenden Regierung zur Staatsdoktrin erklärte Scheiß einbrennen könnte. Vielleicht sollte man den Brandtag zum Volkstrauertag erklären. Oder den "Flüchtlingen" als Zeichen unserer unermeßlichen Scham und Fassungslosigkeit eine deutsche Schlampe zum Beackern schenken. Immerhin sind ja drei Viertel dieser Geknechteten der Erde junge Männer in Kraft und Saft und davon wieder drei Viertel Moslems, die ihre Frauen, ihre Töchter, ihre Söhne und ihre Eltern im Stich gelassen haben.

    Eine weitere Pestilenz in der schwärzesten Druckerhölle der alternativen Presse ist Dr. Udo Ulfkotte. Jeder anständige Mensch weiß, dass Ulfkotte mit seiner rechtsradikalen, populistischen Propaganda niederste Instinkte im Pöbel anspricht.


    Höchst erfolgreich verbreiten Ulfkotte, Pirincci und andere hochgradig toxische Giftschreiber ihren Unflat in sozialen Netzen. Bestseller wie von Ulfkotte, Pirincci, Sarrazin verkaufen sich wie geschnitten Brot, obgleich die Maulhuren der Presseproganda mit Schaum vorm Maul dagegen polemisieren. Die Leser outen sich in öffentlich Foren teilweise mit fürchterlichen Forderungen, die sie vor den Richter bringen können. Pirincci mag 15.000 Euro Geldstrafe mit seinem nächsten Bestseller wieder reinholen. Ob aber prekärer Pöbel sich für unbedachte Gewaltaufrufe verantworten will?


    Mein Rat: Der prekäre Pöbel wäge seine Worte bedachter und besser! Denn im Kitchen sind noch Zimmer frei. Nicht schön in Palermo, nicht schön im sonnigen Frühling daheim. Bevor weiter der tagesaktuelle Politschmarrn aus deutschen Landen frisch verfault mir Bildschirm und Gedanken verpestet, ist mir die schattige Ruhe wie im Oratorio del SS. Roario in S. Cita angenehmer.






































    Eine Bruderschaftvermögender Logenbrüder hat sich dort ein Refugium geschaffen, welches den Betrachter erstaunt.



    Eine Schlüsselszene stellt eine Schlacht von Christen gegen Muslims dar.


    Die beide Burschen auf dem Sims symbolisieren arme Menschen, die in Lumpen immer im Krieg verlieren. Links bindet sich der Verlierer seinen Turban, dem rechten Burschen geht es auch nicht besser.


    Über Jahrhunderte hat sich diese Pracht und Kunst erhalten, wie auch Lyrik und Musik immer wieder uns in gehobene Stimmung versetzen. Doch auf die Unterhaltung mit der Pest aus tagesaktuellen Ereignissen wollen die Wenigsten verzichten.


    In Palermo hat über Jahrzehnte eine politisch pestende Mafia sich auf Kosten der Massen bereichert. Die Plattenbauten an lärmenden Straßenschneisen bieten Wohnraum mehr schlecht als recht. Die historische Altstadt ist verkommen, verfallen. Als Beispiel betrachte man diese Turmruine, welcher sich ein mehrstöckiges Wohnhaus anschließt, immerhin mit Balkon, von dem wild Wäsche flattert und an die Wand geflanschten Klimageräten.

    Durch die schmalen Altstadtgassen liefert der Pizza-Boote mit seiner Ape frische Ware aus. Per Druckkammerlautsprecher preist ein Band seine Lieferung an. Eine alte Frau lässt von ihrem Balkon einen Korb herunter, um sich eine frische Pizza hochzuziehen.


    Der Leichenwagen baut auf einem Fiat Ducato älteren Baujahrs auf. Seine großflächige Fensterfront gibt den Blick in das mit Hammerblechen beschlagene Innere frei. Auf dieser verkratzen Ladefläche haben mindest zwei Särge, wenn nicht mehr, Platz. Dem frommen Angedenken an die Verblichenen dient das Chrom-Kreuz auf dem Dach.

    Hier steht noch älterer Baubestand, noch nicht in die Quaderformen Plattenbauten gepresst.



    Für deutsche Verhältnisse dürfte diese Wohnanlage keinen Preis für "Schöner Wohnen" gewinnen.

    Die Cattedrale die Palermo stammt zwar auch aus normannischen Zeiten wie die in Cefalu und wurde in der zweiten Hälfte des 12. Jahrhundert errichtet. Doch die Kuppel aus dem späten 18. Jahrhundert hat den Charakter des Bauwerks nachteilig verändert. 



    Der Prachtwagen dient nicht einem Karnevalumzug, sondern einer rituellen Prozession. Die Rückseite der Kathedrale verschwindet wegen Renovierungsarbeiten unter einer mächtigen Werbung von BMW.


    Die Stille im Kirchenschiff verschafft mir nach dem Getümmel im Straßenlärm eine erholsame Pause.

    Das Grab dieses Heiligen ist noch vergleichsweise bescheiden, wie sich bei späterer Besichtung der Königsgräber herausstellen wird.

    Majestätische Ruhe und erfrischende Kühle umfängt den Besucher der Krypta.


    Dieser Marmorsarkophag mit Baldachin kann durchaus mit Prachtgräbern wie von Columbus in Lissabon konkurrieren. So ruhet würdig und geehrt die Politprominienz in ihren Kaisergräbern.


    Bevor mich mein Weg dann zum Teatro Massimo führt, erfreut mich noch diese Ape, prächtig in  indischem Stil geschmückt.


    Das Teatro Massimo schließt meinen Rundgang ab, wobei besonders die Löwen an der Stirnseite mit den darauf reitenden Damen großes Kopfkino in Gang setzen.

    Das reicht mir für meine ersten Eindrücke aus Palermo, mehr Paradies als politische Propaganda-Predigt wie dieser Focus-Titel.


     



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    Meine Fantasie mischt sich mit Fakten. Der geneigte Leser sollte nichts "glauben", mir nicht und niemanden. Mein Weg führt wie durch dunklen Nebel, um das zu suchen, was wahr sein könnte und mit meinem Erleben harmoniert. Man schreibt für sich und Sympathisanten. Die Einen wollen böse Botschaften vermeiden, die ihnen die Ruhe rauben. Andere scheuen sich nicht vor Fakten, die uns heute sorgen und die Zukunft verdüstern.

    Der Hebräer David präsentiert den Kopf des Philisters Goliath (Gustave Doré) - Wiki Doré Bibel-Illustration http://www.creationism.org/images/DoreBibleIllus/g1Sa1750Dore_DavidAndGoliath.jpg

    Gerade die sogenannten "Heiligen Schriften" sind voller Parabeln, die Erniedrigten und Beleidigten Trost, Halt und Hilfe spenden sollen. Dass die Kleinen in ihrer Ohnmacht sich erfolgreich gegen die Macht der Großen wehren, ist Grundmuster sozialer Romatik. Dem steht der kälteste, derzeit neo-liberale Sozial-Darwinismus entgegen: Das Recht des Stärkeren. Dieser geht gnadenlos über Schwache, vernichtet, greift an, was sich nicht wehrt. Wenn Ressourcen nicht reichen, droht Prof. Harald Welzer in seinem Buch mit "Klimakriegen". Die Reszension in der SZ vom 17. Mai 2010 verweist auf Inhalt und Tendenz von Welzers Werk:
    Denn die Veränderung der regionalen Ökosysteme wird Migrationswellen und Gewaltexzesse auslösen, deren Folgen globale Ausmaße haben. Wassermangel und Wüstenbildung werden zu einem Kampf um das schrumpfende nutzbare Land führen, der immer wieder von Massakern begleitet sein wird.
    Weil bei geringerer Bildung die Fertilätsrate steigt, gibt es immer mehr Arme. Spannungen im Ghetto steigern sich schlimmstenfalls zu Krieg gegen äußere oder Bürgerkrieg gegen innere Feinde. Den "Überschuß an jungen Männern" hat Gunnar Heinsohn als "Youth Bulges" bezeichnet, wozu Wiki schreibt:
    Nach Gunnar Heinsohn entstehen durch youth bulges die Voraussetzungen für Bürgerkrieg, Völkermord, Imperialismus und Terrorismus.
    Weil ein Bild mehr sagt als 1000 Worte, illustriert Wiki dies mit einem Gemälde von...


    ...„Malczewski melancholia“ von Jacek Malczewski - impresjeee.blox.pl. Lizenziert unter Gemeinfrei über Wikimedia Commons - http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Malczewski_melancholia.jpg#/media/File:Malczewski_melancholia.jpg
      Zur Bevölkerungsentwicklung, die Experten als "Überbevölkerung" bezeichnen, stellte vor Jahrhunderten Thomas Malthus krude Theorien auf. Von diesen Theorien wenden Leser sich grausend ab, welche mit Grundversorgung, Rente oder Hartz-Bezügen vergleichsweise komfortabel leben und dies bis zum Ende ihres Daseins als selbstverständliches Recht erachten. Bei Facebook bemerkt ein Einsender so richtig:
    Die Menschen neigen dazu, negative Ereignisse nicht wahrnehmen zu wollen. Die Gehirnforschung sagt, daß 80 % der Menschen besorgniserregende Meldungen überhaupt nicht verarbeiten können. Im Gegenteil, sie fahren das Gehirn einfach herunter, wenn sie mit unangenehmen Meldungen konfrontiert werden. Die Gehirnforschung spricht in diesem Zusammenhang auch von einem "unrealistischen Optimismus".

      Also werden solche Menschen die Meinung von Thomas Malthus ausblenden. Wiki:
    „Ein Mensch, sagte er, der in einer schon occupirten Welt geboren wird, wenn seine Familie nicht die Mittel hat, ihn zu ernähren oder wenn die Gesellschaft seine Arbeit nicht nötig hat, dieser Mensch hat nicht das mindeste Recht, irgend einen Teil von Nahrung zu verlangen, und er ist wirklich zu viel auf der Erde. Bei dem großen Gastmahle der Natur ist durchaus kein Gedecke für ihn gelegt. Die Natur gebietet ihm abzutreten, und sie säumt nicht, selbst diesen Befehl zur Ausführung zu bringen.“
    Nach dieser kruden Theorie verfahren Staaten wie Australien, Japan, Saudi-Arabien oder Kartar. Australien verfrachtet Bootsflüchtling außer Land wie nach Kambodscha, Japan soll überhaupt keine Mohammedaner einreisen lassen und Staaten wie Saudi-Arabien oder Katar sollen allenfalls Menschen ins Land lassen, welche entweder als Sklaven die Drecksarbeit machen oder als qualifizierte Experten unter strikten Auflagen sich den ortsübliche Sitten anpassen. "Wer Deutschland nicht liebt, soll Deutschland verlassen!"  Da stellt sich mir Emigrant die Frage: Was geht mich das als Rentner und im sonnigen Sizilien an? Diese Sätze sollen sich an eine Antwort heran tasten.

    Wäre es nicht besser, mich in stiller Versenkung auf ein friedlicheres Ende im Innern vorzubereiten, als im Äußeren zuspitzende Krisen zu erforschen?


    Palermo ist auch Pa-LÄERM-o. In Isola di Femmine, 15 Kilometer weiter südlich am Meer, findet der Camper neben warmen Duschen, Meer, Ruhe, einen lauschigen Fischerhafen, Bäcker und einen Supermarkt. Widrige Nachrichten ziehen wie im Kino an mir vorüber. Diese Filme hängen uns in Gedanken, schlimmstenfalls noch in Alpträumen nach. Wenn der Film aus ist, so enden auch meine Ausflüge in die digitale Welt, die den Irrsinn aus Kapitalmaximierung, Überbevölkerungm, Klimaveränderung, Umweltverschmutzung explosiv mischen. Die Freiheit als Rentner, mich zum Einen nicht mehr auf dem Arbeitsmarkt verkaufen zu müssen, zum andern mir wechselnde Orte zwischen höchster Spannung und tiefstem Frieden wählen zu dürfen, macht mich glücklich. Die Freiheit ist mein Schlüssel, mein Schlüsselerlebnis. Freiheit der Rede steht über Gedankenfreiheit, nur beschränkt von den Mühen des Körpers, der Last des Alters.
     
    Mein Platz in Isola delle Femmine, nah am Meer. Brecht textet für die Matrosen den Song:"...das Meer ist blau so blau, und das geht alles seinen Gang, und wenn die Chose aus ist, dann fängt's von vorne an."

    Das Camp La Playa in Isola delle Femmine schenkt mir nach Pa-LÄERM-o Ruhe. Selten hört man aus der Ferne gelegentlich einen Motor. Glockenklang weht vom Dorf hinüber. "Tatütataaa" von Polizei- oder Krankenwagen mischt sich fast nie in das Vogelzwitschern. Wind lässt Blätter und Zweige tanzen. Schmetterlinge gaukeln um meine Plastik-Burg. Erste brummende Fliegen und Bienen besuchen mich, sofern die Tür offen steht. In dieser Stimmung kommen Gedanken, die sonst keinen Platz im alltäglichen Allerlei haben, Gedanken zum Bild von Buddha, von Bhagwan, später Osho genannt:
    Das Guru-Geschäft richtet sich auch an Menschen, die mehr wollen als nur größere Autos, schönere Häuser, bessere Partner und mächtigere Beziehungen. Wer all das hat, sucht Frieden mit sich und andern.
    “All great religious teachers, compared to Gautam Buddha, fall very short. They want you to become followers, they want you to practice a certain discipline, they want you to manage your affairs, your morality, your lifestyle. They make a mold of you and they give you a beautiful prison cell.
    Buddha stands alone, totally for freedom. Without freedom man cannot know his ultimate mystery; chained he cannot move his wings into the sky and cannot go into the beyond. Every religion is chaining people, keeping some hold on them, not allowing them to be their original beings, but giving them personalities and masks – and this they call religious education.

    Ob Übungen zur religiösen Ertüchtigung zum Selbst erziehen oder nicht, muss man selbst herausfinden.
    Buddha does not give you any religious education. He wants you simply to be yourself, whatever it is. That is your religion – to be yourself. No man has loved freedom so much. No man has loved mankind so much. He would not accept followers for the simple reason that to accept a follower is to destroy his dignity. He accepted only fellow travelers. His last statement before dying was, “If I ever come back, I will come as your friend.” Maitreya means the friend.
    Osho, Ma Tzu: The Empty Mirror
    Nun kann man es mit Zitaten halten, wie man will, sie für oder gegen fast jede Beliebigkeit brauchen. Doch zum Camp La Playa passen Bhagwans Worte zur ständigen Stille.


    Stimmung am Nachmittag: Die vier jungen Damen, welche sich mit dem jungen Mann vergnügen, passen zum Ort: Isola delle Femmine.

    Kleine Radtouren am Meer führen mich in den Park der Olivenbäume. Dort wohnen Reiche. Ihre Villen stehen abgeschieden vom Verkehrslärm unter schattigen Bäumen. "Rispettiamo il Riposo Pomeridiano": Mittagsruhe respektieren von 14.30 bis 17.30 Uhr. Mein beschaulicher Radausflug gleitet lautlos durch die sauberen Straßen. Allerdings stören bellende Hunde das Ruhegebot, wo ihnen mein Geruch zuweht.

    Die Mittagstemperaturen mit mehr als 20 Grad kühlt der Wind vom Meer. Die Öffnungszeiten am Supermarkt halten zwei Stunden Mittagsruhe ein: 8.00 bis 14.30 und 16.30 bis 20.30. Sinn machen solche Arbeitszeiten  nur, wenn die Mitarbeiter während der Mittagspause sich daheim ausruhen können.


    Unterschiede zwischen Stadt und Land: Abgehetzt, verschwitzt und erschöpft ist dies mein vorerst letztes Bild aus Palermo, bevor mich der Raum im Auto schützt. Doch der Stellplatz in Palermo bietet keine warme Dusche wie La Playa in Isola del Femmine. Erholsam die ländliche Stille eines Dorfes wie Capaci, wo junge Burschen auf dem Kirchplatz bolzen. Ihr Ball springt oft über die Dorfstraße. Die Mädchen glucken kichernd beiander, streichen sich verlockend durch ihre windzersauste Mähne. Radrennfahrer in knallbuntem, engen Sportanzügen fahren mehr genußvoll als schwitzend. Hunde dösen in der Sonne. Alles bewegt sich im Vergleich zur Stadt ein paar Takte ruhiger.


     Die jungen Burschen haben sich bis weit über die Ohren rundherum den Kopf kahl scheren lassen. Nur auf dem Schädeldach steht steil ihr Haar wie eine Bürste in Streichholzlänge. Das Kirchlein aus uralten Zeiten umsäumt sich mit Treppen und Schmiedeisernem Zaun.

    Diese Dorfstraße in Capaci ist für LKW gesperrt, PKW sollen mit 20 km/h schleichen. Doch kaum ein Auto stört die Mittagsruhe. Noch beschaulicher wird es in einer Wohnsiedlung in einer großzügigen Parkanlage.


    Dort umgibt beispielsweise diese Landhausvilla im Parco degli Ulivi ein großzüger Garten.


    Vom Bahnhof Capaci, diesem idyllischen Städtchen am Meer, fährt der Zug in einer halben Stunde nach Palermo. Wind und Wetter haben die Berge nahezu von aller Vegetation rasiert. Große Felsklötze stehen grau und abweisend, an denen kaum Moos sich mehr hält.


    Diese weite Bucht führt zum Hafen von Isola delle Femmine. Die vorgelagerte Insel schützt vor Wind und Wellen. Möwen schaukeln durch die Luft, welche von Abfällen der Fischer einen reich gedeckten Tisch vorfinden.


    Phönizier, Araber, Normannen haben sich um diese fruchtbare Landschaft geschagen, Bauwerke, Kirchen und Befestigen hinterlassen.


    Es ist mir zwar ein Rätsel, wie die Menschen die großen Schiffe dort an Land gebracht haben. Aber sie  stehen dort, von schweren Bohlen gegen Kippen gesichert.


    Mit Farbtopf und verschiedenen Pinseln bekommt der alte Kahn "Salvatore" einen neuen Anstrich auf der Backbord-Seite. 


    Allzu viel Ruhe macht müde. Die Lust, weiter zu reisen, verlässt mich. Dann beleben mich die Motorklänge einer uralten Guzzi, die nach kräftigem Tritt auf den Anlasser ihren Kolben durch den Zylinder hämmert. Der glänzende Schwalbenschwanz vom Auspuff bläst grauen Rauch aus. Klang vom Motor und Geruch von Brennstoff wecken wieder meine Reiselust. Meine Frau würde sich wundern, wenn sie am Ende ihrer Saisonarbeit in Palermo per Express-Zug einfahren müsste, um mich von der Isola delle Femmine heim zu holen!

    Der Guzzi-Fuzzi wuchtet seine schwere Maschine nach schweißtreibendem Anwerfen vom Ständer, schwingt sich auf den roten Renner und braust davon. Ein Helfer auf der Straße stoppt den Verkehr, damit die Oldtimer ohne Blick zurück dröhnend ins Rennen gehen.

    Faszinierend in Farbe und Form auch diese Vespa, welche mit ihrem ausladenden Hinterteil Assoziationen triggert, die politisch nicht korrekt sind.

      Wenige Schritte weiter vermarkten die Fischer ihren Fang auf einfachen Tischen. Wasser holen sie mit Eimern aus dem Hafenbecken. Mit geschickten Händern nimmt er den Fisch aus, schabt Schuppen ab und wäscht dazwischen wieder und wieder die Ware. Das schlüpfrige Fischlein, welches ihm aus den Händen entwischt und zu Boden fällt, reinigt er im Eimer. So ist das Tier nicht umsonst gestorben. Geschmackvoll zubereitet sättigt dies den Hunger des Kunden. Leider kocht mir meine Frau keinen Fisch, da sie nur vegetarische kocht - aber gut.


    Konzentriert und gekonnt bereitet der Fischer die Ware für den Kunden vor. Die Arbeit an diesem sonnigen Sonntag geht ihm flink von der Hand. Aus touristischem Blickwinkel mutet der Arbeitsplatz recht romantisch an.


    Für Peer Steinbrück, der bekannte, Wein nie unter fünf Euro pro Flasche zu kaufen, sind diese Zwei-Liter-Plastikflaschen undiskutabel. Doch auch mein Leben scheint mir zu kurz, um billigen Wein zu trinken.


    Noch einen Blick auf die schöne Bucht, an der das Camp Playa liegt. Der Müll wird vermutlich Montag abgeholt. Wo Müll und herrliche Natur so nahe beiander sind, schwenkt auch mein Text wieder zum Müll der Meinungsmache, der Politik zurück.

    Oskar Lafontaine über Zuwanderung:
    "Die forcierte Zuwanderung wird in Deutschland einzig von den oberen Zehntausend gefordert, die von deren Folgen gar nicht oder nur am Rande betroffen sind. Sie konkurrieren nicht um Arbeitsplätze im Niedriglohnbereich. Sie haben kein Problem, eine bezahlbare Wohnung zu finden. Sie schicken ihre Kinder auch nicht auf Grundschulen, in denen die Zahl der Ausländerkinder überwiegt. Die deutschen Wirtschaftseliten exportieren Arbeitsplätze, weil in anderen Ländern die Löhne niedriger sind, und befürworten eine Zuwanderung, um das deutsche Lohnniveau zu drücken."
    Zitat aus: Oskar Lafontaine, Politik für Alle, Berlin 2005, S. 243 f.
    Was waren das noch für sonnige und friedliche Zeiten vor zehn Jahren, als Lafontaine dies schreib oder sprach! Mittlerweile drängen sich in das arme, alte Europa, nach Frankreich, England, Italien, Spanien und Deutschland Hunderttausende. Politik und Medien verteilen massenhaft Valium und fordern Mitgefühl für verfolgte Familien, versprechen Fachkräfte, die fehlen und kämen. Man sieht gerammelt gepackte Seelenveräufer in Seenot, von denen die Küstenwache meist junge, kräftige Männer rettet. Pirincci verhöhnt 2015
    Frau Aydan Özoguz in Hamburg geborene Türkin, die als stellvertretenden Bundesvorsitzende der SPD das Amt des Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration geschenkt bekommen hat.

    Halal-Metzgerei in Palermo

    Wo Oskar Lafontaine vor 10 Jahren noch vornehm verwies, dass Immigration das Sozialgefüge schädigt, beschreibt Pirincci das Übel von der Wurzel her. Die WELT interviewt Frau Özugus zum bislang ungeklärten Brandanschlag in Tröglitz und fragt diese Expertin:
     "Frau Özoguz, eine Woche ist seit dem Brandanschlag auf die Asylbewerberunterkunft in Tröglitz vergangen. War das ein Einzelfall, oder ist Tröglitz überall?
    Aydan Özoguz: "Natürlich war das kein Einzelfall, wenn man betrachtet, daß es in vielen anderen Bundesländern schon derartige Anschläge gegeben hat …"
    Pirincci drischt auf den weichgespülten Schönsprech der Nebelbomben aus Politik und medialer Verblödung ein:
    In der Tat brennt da und dort mal Asylantenheim. Was die Frau jedoch verschweigt, ist die Tatsache, daß die meisten Heime von den "Flüchtlingen" und Asylanten, die mehrheitlich junge Männer und Moslems sind, selber angezündet werden, weil in ländlichen Gebieten, wo sie untergebracht sind, wenig Mösen-Material gibt und sie zur Erlangung desselben lieber in die Städte wollen.

    In Städten bauen Muslim-Brüder ihre Stände auf, verteilen ihren Koran, der wie der Islam zu Deutschland gehört. Doch wo Menschen Verbrechen mit ihrem Koran rechtfertigen, da gehört der Koran nicht mehr zum Islam. Wie blöd kann Deutschland werden?


    Deutschland als Hochlohn-Land ist auch ein Hochleistungs-Land. Bildungsferne Schichten bedingungslos ins Land zu lassen, ist nicht zu verantworten. Bildungsferne Schichten sind kaum zu integrieren, höchstens im Niedriglohn-Sektor, wenn überhaupt, produktiv. Eine erste Forderung ist also, Menschen ins Land zu lassen, welche  sich mit Gewinn für Land und Leute in den Produktionsprozeß eingliedern lassen. Klingt sozial-darwinistisch, ist aber angesichts des Geburten-Dschihads wie mit Fertilitätsraten von sechs, sieben Kindern pro Frau unverzichtbar. Eine andere Politik, die kurzfristig auf Wählerstimmen und Arbeitskräfte im Billiglohnsektor zielt, zieht das Land auf Dritt-Welt-Niveau runter.

    Altstadtgasse in Palermo
    Müll in der Altstadt von Palermo, Bilder die ähnliche Missstände auch in Duisburg zeigten - in Ghettosiedlungen von Immigranten.
     Nach Monaten in Marokko beschreibt mein Buch die dortigen Verhältnissen - freier Download als PDF. Marokko ist gegenüber Staaten südlich der Sahelzone noch eine Oase von Ruhe, Stabilität und vergleichsweise Wohlstand, auch wenn dort ein Drittel der Menschen, wenn nicht mehr, von ein, zwei Euro pro Tag leben muss. Die Gedanken beschäftigen mich, zudem sich die Situation in deutschen Städten stetig verschlechtert. Leichter ist das Leben auf dem Land - auch in Sizilien.


    Rentner-Ruhe auf dem Hauptplatz am Sonntag nachmittag in Isola delle Femmine. Konzentriert spielen die Männer Karten.


    Mit tut eine kleine, aber anstrengende Radtour auf die Berghöhe von Torreta gut. Der Blick schweift über blühende grüne Landschaften hinunter zum Meer. Davor liegt Cappaci.


    Im blauen Meer verschwimmt Isola delle Femmine. Die laue Luft ist Frühlingswarm beim Aufstieg, kühl bei der Abfahrt. Im Meer zu liegen ist mittlerweile schon viel wärmer als noch vor zwei, drei Wochen in Nicosia. Nachts fällt die Temperatur nicht mehr unter 10 Grad. Die starke Sonne heizt das Wasser im Uferbereich bei windstillem Meer merklich auf.


    Torreta fehlt anscheinend das Geld, um die Kirche weiter zu betreiben. In einigen Jahrzehnten wird vielleicht nur noch eine Ruine in Torreta daran erinnern, dass dort eine Kirche stand.


    Im Unterschied zu Torreta, wo die einzige Kirche verfällt, verfügt Palermo bald über ähnlich viele Kirchen wie Marrakech über Moscheen: Hunderte. Da fällt es kaum auf, wenn eins der alten Kirchengemäuer zerfällt, zum Abriß wie Erhalt zu teuer.


    Glanz und Elend wie in Torreta halten sich irgendwie die Waage, während in der Stadt Pracht und Verfall viel krasser auftreten. Zudem balanciert die wunderbare Natur auf dem Land die Stimmung immer wieder schnell ins Positive.


    Die Abendsonne zieht meinen Schatten in XXL. Jetzt geht es in meine gemütliche Einsiedler-Plastiktonne, um vergnüglich mich mit Internet, Fernsehen und rotem Wein zu unterhalten. Denn anderntags steht wieder eine aufregende Reise bevor!


    Der komfortable Vorortzug bringt mich morgens von Isola Delle Femmine ein weiteres Mal nach Palermo. Nach einer erholsamen Radtour durch die ruhige Bergwelt steht mir wieder der Sinn nach Stadt, Lärm, Glanz, Pracht, Müll und Elend.


    Der Palzzo del Normanni stammt schon von den Arabern aus dem 9. Jahrhundert. Bei diesem Stadtrundgang wird mich noch einiges mehr an das muselmanische Marokko erinnern: Kuppeln eher von Moscheen als von Kirchen sowie das Gedränge von Marktplätzen, die einem Souk in Marokko um nichts nachstehen.

    Arabisch-normannisch Einflüsse haben die Baudenkmäler Palermos geprägt.




    In Laufe der Jahrhunderte gewann das jüdisch-christliche Abendland an Macht und Einfluß, um sich von arabischen und osmanischen Invasoren zu befreien.


    An zahlreichen Orten in Europa wie in Granada, in Lissabon, auch in Ungarn stößt man auf Bilder, Denkmäler und Kunstwerke geschichtlicher Ereignisse, welche den Kampf gegen die Islamisierung bezeugen. Mittlerweile schlägt das islamische Imperium zurück, nicht zuletzt weil der militärisch-industrielle Komplex mit Krieg islam-diktatorische Regime wie im Irak oder Libyen destabilisert hat.


    Der Mohammedanische Missionar Pierre Vogel hat es bei Facebook zu einer "Person des öffentlichen Lebens" mit über 100.000 "followern" gebracht. Neben Geburt und Sozialisation zu schlagkräftigen Kämpfern mohammedanischer Missionierung und gebärfähigen Töchtern zur Reproduktion weiterer Kopftuchmädchen stürmen Menschen aus ihrer hoffnungslosen Heimat zu Hundertausenden in die Festung Europa.



    Der Titel, dass Menschen im Mittelmeer "vermisst" sein sollen, klingt euphemistisch, beschönigt den Sachverhalt, dass Menschen, deren überfülltes Boot kentert, zumeist ertrinken. Den Verlust an Humankapital werden Radikal-Islamisten wie von Boku Haram ("Bildung ist Sünde") durch Zwangsverheiratung und -befruchtung geraubter Schülerinnen in wenigen Jahren ausgleichen. Sozial-darwinistischer Zynismus, der Waffen in Kriegs- und Krisengebiete verkauft, damit verfeindete Brüder einander nicht mit Hacken und Schaufeln erschlagen müssen.


    Vom Elend der Erniedrigten und Beleidigten haben sich Politiker und Priester stets mit unglaublicher individueller persönlicher Pracht und öffentlicher Darstellung dieser Macht und Pracht abgesetzt. Diese Kapelle ist dem normannischen Palast, dem heutigen Regierungssitz in Palermo, angegliedert.




    Da alles mit allem vermischt ist, ist Recht von Unrecht schwer zu unterscheiden. Man kann schwerlich wissen, ob der Sicherheitsmann im Auftrag der großen Allgemeinheit oder als Büttel ein ausbeutenden Minderheit prügelt. Man kann schwerlich unterscheiden, ob das global vagabundierende Kapital nach Art der Heuschrecken nationale und regionale Konzerne aufkauft, aussaugt und als wertlose Hülle ausspuckt. Man kann schwer unterscheiden, ob Vorschriften von Eliten aus Religion und Politik die sozialen Hygiene fördern oder die Unmündigkeit der Massen zementieren.


    Als Pilger in Palermo wenndet der Wanderer in der Einsielei von Giovanni degli Eremiti die Augen zur Decke, welche wie muslimische Moscheekuppel gebaut wurde, Stein umd Stein und doch nicht fällt.


    Im Garten der Erimitage herrscht Frieden und Ruhe: Man genießt den Augenblick, weil die Gedanken nicht zu den Brennpunkten vagabundieren, an deren explosiver Sprengkraft viele zündeln.



    Morgenland und Abendland verschmelzen in Bauwerken wie der Eremitage von Giovanni in Sizilien. Architektur und Kunst, Gärten und Wasserkunst bezeugen den arabischen Einfluß. Macht und Einfluß haben dann die christlichen Kräfte übernommen, die in modernen Zeiten zunehmend einem säkularisierten Materialmus weichen müssen. Ein Freund schreibt dazu:
    Je stärker das Christentum zurückgedrängt wird in seinem Einfluß und entsprechend der säkulare Staat sich ausbreitet, desto mehr sieht der Islam eine Chance, in dieses vermeintliche Vakuum vorzustoßen. Religionsindoktrinierte Hirne können sich wohl gar nichts anderes vorstellen als ein Leben, das nach religösen Doktrinen ausgerichet ist. Und wenn eine Religion quasi weicht, wittert eine andere ihre Chance. In den Hirnen der Islamisten ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis Europa vom Islam übernommen wird.
    Interessant doch auch die Entwicklung in Rußland nach dem Kommunismus. Die russisch-orthodoxe Kirche sitzt nun wieder mit staatstragend fest im Sattel, nachdem sie in Jahrzehnten des Kommunismus weitgehend in der Versenkung verschwunden war bzw. in Machtlosigkeit gedrängt worden war.
    Sieht man mal, wie zäh Religionen sind. Wer weiß, vielleicht kommt das Christentum auch plötzlich wieder aus der Versenkung.

    Im Garten der Chiesa di S. Giovanni degli Eremiti erheben sich die Kirchenkuppeln wie auf einer Moschee. Touristen teilen sich mit Schulklassen diese Oase der Ruhe. Einige lassen ihren Gedanken über sich und zum alten Europa freien Lauf.


    Der Markt Ballaro in Palermo erinnert wiederum an marokkanische Souks. Eine lärmende Fülle von Menschen und Waren. Marktschreier, die mit Gebrüll ihre Waren anpreisen. Selbst die knatternden Zweiräder, welche in engen Gängen der Souks den Wanderen in Marokko auf die Seite drängen, fahren durch den Markt in Palermo.


    Die Wohnsiedlungen rund um den Markt beherbergen viele Menschen, meist arme Menschen. Aus allen Ländern und Erdteilen bieten Menschen Produkte ihrer Heimatländer. Inder und Pakistani bieten Speisen, Räucherstäbchen, Ketten, Hemden, Araber braten Fleisch oder verkaufen Süßspeisen, Asiaten vermarkten chinesische Massenproduktion in eng aber reichlich geordneten Fächern und Regalen. Sizilianer betreiben ihre Cafes, Bars und Restaurants.


    Aus all dem Getümmel findet der von Lärm und Eindrücken, Gerüchen und Erlebnisse gestresste Tourist gleich am Marktplatz die Chiesa del Carmine Maggiore. Dorthin drängt nur gedämpft das Gebrüll der Händler. Die Schrecken, einen abgerissenen, jungen Mann ausweichen zu müssen, der mit gefährlicher Aggressivität mir in den Weg tritt und fordert: "Give me money to buy psychopharmaka for my Schizzophrenia!" Meinem Ausweichen schimpft der Kranke böse nach: "Fuck you! Bastard!"


    Noch eine letzte dieser höchst eindrucksvollen Kirchen-Museen, die der Tourist gegen Eintritt besichtigen darf. Auch hier verweist die Architekt auf arabische Wurzeln, aus denen das Abendland sich bereichert und entwickelt hat und aus denen es gewachsen ist.

    Erschöpft wartet der Wanderer aus Palermo am Bahnhof auf den Zug zur Rückfahrt. Palermo strengt mit Lärm, Hitze und  Dränge ebenso wie mit Schätzen und Sehenswürdigkeiten an. Dann geht es wieder zurück zur Oase Playa in Isola delle Femmine. Meerbad, Essen und Dusche geben Kraft für eine ruhige Nacht. Erstaunt reibt sich der Autor, wenn sich soviel Verständnis für diese Arbeit bei einem Schreiber in Facebook zeigt:

    @ Erhard Thomas - Ihre Beiträge waren immer voller Esprit und unkonventionell. Ich finde es grandios, so querdenkende Menschen wie Sie und etliche andere unter uns zu haben! Deutschland ist derzeit fest im Griff des "Mannichl-Syndroms". Überall Morddrohungen, Brandstiftungen, Hakenkreuzschmierereien, u.ä. - nur es werden NIE Täter gefunden (!?!).  Wie 1989 der bis heute nicht aufgeklärte  Anschlag auf das sowjetische Ehrenmal in Berlin oder 2008 der angebliche Überfall auf den Polizisten Alois Mannichl. Um sich verlorene Glaubwürdigkeit wieder zuverschaffen, könnten die Medien demnächst einen agent provocateur engagieren, der sich als Nazi outet und alles gesteht. Und natürlich klammheimlich ein Batzen Geld und danach wieder eine andere Identität bekommt. Was derzeit in Deutschland an Stimmungsmache passiert, halt ich für extrem dubios, irritierend und fragwürdig.

     
    Zusammenfassend eine Wiederholung: Da vagabundieres Kapital weltweit soziale Standards aushebelt, da keine Gewerkschaften global dagegen halten, da zudem muslimische Missionierung ebenso weltweit wie oft auch gewaltsam gegen Menschen vorgeht, sollte regionaler vor nationalem Zusammenhalt stehen. Nationale soziale Standards sollten gegen internationalen Marktmacht-Missbrauch stehen. Pegida will daher "Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlands" mobilisieren. Vergleichbar sammelt "Endgame"
    Engagierte Demokraten gegen die Amerikanisierung Europas, gegen Folter, Drohnenmorde, Totalüberwachung, US-Vorherrschaft und US-Propaganda.








    Das ist zumindest mein winziger Beitrag als dumm deutscher David gegen Goliaths globales Geld. Doch lieber sind mir Meer, sehenswerte Bauten und Landschaften, die interessanten Begegnungen mit Reisenden und saubere Wäsche.


    Nach jahrelanger Praxis haben sich die beiden Motorradtouristen, ein nettes Paar, darauf spezialisiert Zelt und Ausrüstung, sogar zwei Stühle mit auf ihre Reisen zu nehmen.


    Mit Stolz wird mein Wisch- und Waschbär daheim vermerken, dass sie mir doch in bald zwei Jahrzehnten mir etwas beigebracht hat: Wäsche waschen. Dafür kommt mein Wisch- und Waschbär schon immer besser ins Internet und auf Web-Seiten, die sie interessieren. Bevor mir bei zu viel Ruhe der Himmel auf den Kopf fällt, zieht es mich nach Monreal, wieder durch das Gewühl von Palermo auf eine Anhöhe im Norden der Stadt.



    Der Dom von Monreal stammt von 1174. Er ist das größte normannische Bauwerk.



    Vom Kreuzgang, der einen gepflegten Garten umgibt, blickt man auf den gewaltigen Dom.


    Das Camp Playa in Isola delle Femmine öffnet erst ab 16.30 Uhr, nach dreistündiger Mittagsruhe, wieder die Schranke zur Ausfahrt. Der Stadtverkehr von Palermo war weniger aufreibend, dass die Strecke von 22 Kilometern in einer halben Stunde zu schaffen war. Die späte Nachmittagsstunde verzaubert das Bauwerk mit mildem Licht.


    Das Kirchenschiff ist im normannisch arabischen Stil gestalten. Die Wände sind mit einem gewaltigen Mosaikzyklus verziert, der in seiner Ausdehnung von knapp 6500 Quadratmetern in Italien einzigartig ist.


    Der Ausflug nach Monreal krönt zum Abschluß all diese zauberhaften Eindrücke von Bauwerken, dem Getümmel in der Stadt und der herrlichen Landschaft mit ihrer Vegetation und dem Meer.


    Der überaus reich geschmückte kunstvolle Raum hebt merklich meine Stimmung. Mit ruhigen und entspannten Sinnen geht es zur letzten Nacht heim nach Isola delle Femmine.


    Ein Abschiedsblick über den Brunnen auf den Turm, der nicht ganz fertig gebaut wurde. Das stört die Symetrie gegenüber dem ebenmäßigen normannischen Dom in Cefalu.
     Schon wandern die Schatten über den Domplatz. Die letzte Nachmittagsonne verleiht dem Bauwerk einen majestätischen Glanz.


    Adieu Isola delle Femmine: Mein letzter Tag hier war von wunderbarer Ereignisfülle. 




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    In Sizilien landen 10.000 Asylanten in fünf Tagen. Hunderte ertrinken. Muslims werfen betende Christen über Bord, weil Muslims nur Allah anbeten. In Münchener Flüchtlingskasernen zwingen Asylanten gerettete Frauen zur Prostitution. Brandanschläge auf Notunterkünfte häufen sich. In Lagern kämpfen Asylanten gegeneinander. Hooligans greifen aus Rassenhass Fremde an, wie Asylanten aus Frust Bio-Deutsche angreifen. Rentner verlassen das Land, Asylanten kommen ins Land. Steuerzahler blechen für Rentner wie Sozialempfänger. Wie lange noch?


    Camp Nausicaa liegt etwa ein Kilometer vor Castellammare del Golfo. Das Zelt am Zaun nutzt ein junges Paar aus Dingolfing, das per Mietwagen Sizilien erforscht.


    Die Straße vom Camp nach Castellammare führt an einem Steilufer entlang. Über das grün blaue Wasser schwebt eine Möwe.


    Eine Hotelanlage hat einen eigenen Strandzugang. Im Tunnel unter der Uferstraße gehen die Hotelgäste die Treppen zum Strand hinunter.


    Links neben dem Heiligen fallen die Burgmauern zum Meer ab, die Castellammare ihren Namen geben.


    Die Straßen im Fischerdorf sind so eng, dass kein Wohnmobil dort fährt.


    Das Schild rechts im Bild weist den Weg zum porto turistico.


    Die Hitze macht mir mehr und mehr zu schaffen. Im Schutz der Hausschatten schlurft man leichter den Weg zum Hafen hinab.

    Palmen, Meer, alte Lampen, Fischer- und Freizeitboote und alte Burgmauern inmitten einer herrlichen Landschaft machen den Zauber von Castellammare aus.


    Während ein Freizeitboot mit leise tuckerndem 45-PS Außenbordmotor den Hafen verlässt, begnügt sich das Fischerboot mit einem sehr alten Dieselmotor. Am stillen Abend schallen diese Motoren weit über das Meer.


    Diese Ruine steht zum Verkauf. Die Kosten der Renovierung übersteigen den Kaufpreis um ein Vielfaches. Der traumhafte Blick von dort über den Hafen ist alles Geld wert.


    Dieser muntere Luftsprung in der Mittagshitze grüßt meine kleine Frau, welche in ihrer Spargelhütte als fleißige Verkäuferin bei Regen friert und Hitze schwitzt.


    Was mich besonders an dem alten Gemäuer beeindruckt, sind die langen Fallrohre, welche Wasser vom Gemäuer fern halten und unten auf das Pflaster laufen lassen.


    Es sind zwar nur wenige Fenster, aber aus diesen wenigen Fenstern überblickt man Hafen und Meer.


    Um diese Ufergemäuer zu renovieren, braucht man schwindelfreie Alpinisten, die am Seil hängend arbeiten.


    In der Hafenkapelle Maria SS. Annunziata aus dem 16. Jahrhundert steht ein Altarbild mit Engel, Jungfrau und sonstigen Heilsvorstellungen einen glücklichen Lebens hinter dem Symbol des Gekreuzigten.


    Die EU hat Castellammare 1.072.774,07 Euro spendiert, um die zauberhafte Altstadt zu sanieren.


    Während Rentner aus aller Welt sich in der Frühlingssonne Siziliens vergnügen, haben Tausende die gefährliche Überfährt geschafft. Sicherheitskräfte lagern Gerettete in Unterkünften wie in Palermo zwischen, bevor diese quer über Europa sich ergießen. Als billige und willige Arbeitskräfte gestalten Flüchtlinge in europäischen Großstadt-Ghettos das Leben bunt und bunter.  Dass prozentual mehr Asylanten als deutsche Verbrecher mit kriminellen Mitteln zu Geld und Macht kommen, zeigt die Statistik. Talksshows zeigen geflüchtete Ärzte und andere, die erfolgreich Karrieren in Deutschland gemacht haben. Von verbrecherischen Immigranten hört man wenig, von Nazi-Verbrechern hingegen viel.   


    Manches Bau- und Renovierungsprojekt wie dieses kommt über die Einrüstung nicht hinaus. Dass im Laufe der Jahre dann das Metallgerüst rostet, ist bei der salzigen Luft am Meer unausweichlich.


    Dieser siebzigjähriger Rentner hat sein Haus in Spanien abgeschlossen und reist durch Sizilien. Ihn begleitet sein lockiger braun weißer Hund als Freund. Ein französischer Spezialausbauer hat ihm nach seinen Wünschen für 100.000 Euro einen Allrad-Sprinter ausgebaut. Mit einer elektrischen Winde lässt er sein Paddelboot vom Dach. Sein hochwertiges Elektro-Fahrrad steht schon an der Wand. Rentner emigrieren, Asylanten immigrieren.


     Obgleich mich am Camp Nausicaa sowohl SAT-Empfang als auch Daten-Empfang via WiFi verwöhnen, das Meer direkt unter dem Platz zum Baden ladet, treibt es mich zur Sehenswürdigkeit Segesta.


    In der gegen Mittag immer unerträglicheren Hitze geht es 200 Höhenmeter zum Theater. Das hat einmal 4000 Zuschauern eine glänzende Aussicht auf Bühne und Landschaft geboten.


    Der Blick wandert von den gelb blühenden Büschen über die Autobahnschlange auf Stelzen bis hin zum Dunst blauen Meer in der Ferne.


    Segesta soll Stützpunkt eines Volkes aus vorgriechischer und vorpunischer Zeit gewesen sein, der Elimier. Mittlerweile tummelt sich dort Volk aus der ganzen Welt. Busse entladen Schulklassen, die fröhlich 200 Höhenmeter zum Theater laufen.


    Statt meine 25 Kilometer zurück zum heimeligen Camp Nausicaa zu fahren, zog es mich weiter südlich zum Camp Baia di Guidaloca. Der Weg ist keine 20 Kilometer weit, strengt mich in der Mittagshitze bei den Kurven und Engstellen an.


    Nach meinem Ausflug nach Segesta in der Mittagshitze weiter zu fahren, war ein Fehler. Wenn die Hitze der Höllensonne auf Kopf und Körper drücken, macht selbst die schönste Landschaft keine Freude mehr.

    Der WoMo-Badeplatz Cala Bianca liegt einsam und verlassen in der flirrenden Mittagshitze. Der Platz an der lauschigen Meeresbucht mit der Burg im Hintergrund freut mich nicht, wenn die Temperatur im Wagen auf 33 Grad klettert. Die Hitze drückt mir auf den Kopf. Das Meerbad mit schätzungsweise 15 Grad erfrischt zwar kurz, doch der Wind, der durch alle offenen Luken meiner Plastiktonne saust, kühlt diese auch nicht wirklich. Mit schmerzendem Kopf geht es wieder die Strecke zurück nach Castellommare zum Camp Nausicaa. Elf Stunden Schlaf verhelfen mir zu einem glücklicheren Samstag. Anderntags geht es dann die 50 Kilometer weiter zum Capo S. Vito. an der Südspitze Siziliens.


    Nun hat mich mein Weg schon fast bis zur Südspitze Siziliens geführt. Da bietet sich ein Parkplatz vor einem luxuriösen Supermarkt an, der angenehm klimatiersiert das Einkaufen zum Vergnügen macht. Gut proviantiert könnte das Camp Pineta mir einen längeren Aufenthalt gestatten, wenn es mir denn dort passt.


    Die Landstraße hat ihren eigenen Reiz: Eine Schafherde quert langsam meinen Weg. Auch drei Hunde schleppen sich langsam hinter den Tieren her. Niemand hetzt, niemand rennt, niemand bellt.


    Mein Tagespensum von Einkauf, 50 Kilometer Fahrt über Landstraßen ist geschafft. Mittags steht die Kiste wieder. Der gepolsterte, dicke Sonnenschutz aus Marokko, der das Fahrzeug in Garmisch-Partenkirchen vor Kälte schützte, hält nun die Höllensonne ab. Kiefern auf dem Camp Pineta in Capo San Vito beschatten Wohnmobile wie Zelte. Doch die Kiefern schneiden meine Antenne vom SAT-Empfang ab. Immerhin schafft es mein WiFi-Vertärker, mich mit dem WiFi-Router der Bar zu verbinden. Der Fehler passiert mir nicht mehr, den angenehm kühlen Schattenraum vor drei, vier Uhr nachmittags zu verlassen.


    Vor meinem Auto lädt dieser Pool mich zum Bad. Doch meine verwöhnten Ansprüche wollen weder auf Internet noch auf Sat-Verbindung für Radio- wie Fernseh-Nachrichten verzichten. Das WiFi-Netz von der Bar bringt zwischen ein und elf MBit/s zur WiFi-Verstärker-Antenne, die auf dem Autodach steht. Die Skype-Verbindung zu meiner Frau bricht häufig ab.



    Sandstrand, türkisblaues Meer, ein Leuchtturm am Cap, erste Badende, Windsurfer, Eisdielen und Restaurants: Capo San Vito ist ein Urlaubsparadies, welches die Sonne gerade aus dem Winterschlaf küsst.


    Die ersten Badenixen räkeln sich in knappstem Bikini auf den Sonnenliegen. Das Geschäft läuft langsam an. Doch noch ist es angenehm ruhig auf der Strandpromenade.


    Die kantig trutzige Kirchenburg ist irgendeinem Heiligen gewidmet, der gegen Epilepsie sowie traumatische Angstvorstellungen helfen soll.


    Jedenfalls stehen dem Heiligen, der irgendwann im dritten Jahrhundert als Märtyrer starb, eine beachtliche Zahl an steinernen Helfern zur Seite.


    Luxuriöse Segelboote liegen im stillen, kristallklaren Hafenbecken. Das Wasser ist so klar, dass man in zwei, drei Meter Tiefe den Unrat klar erkennt wie einen alten Autoreifen.


    Aus der Menge kleinerer Boote sticht dieser prächtige Zweimaster heraus. Dahinter liegt ein größeres Fischerboot. Die Flagge IP steht an einer Hafentankstelle.


    Vermutlich schafft es dieser Fünf-Achser der Marke "Gottwald", größere Schiffe aus dem Wasser zu hieven.


    Die Freizeitkapitäne lassen derweil ihren Kahn zu Wasser, der kurze Zeit später mit gut gedämpftem Außenbordmotor sich durch die blaugrünen Fluten wühlt.


    Den Zugang zum Leuchtturm verwehrt ein Schild, das auf eine militärische Sicherheitszone verweist.


    Ein Radausflug zu stiller Abendstunde in Richtung Naturschutzgebiet lässt mich staunend vor diesen wild zerklüfteten Felsformationen stehen. 


    Doch die Sonnenschutzmatte vor der Wagenfront wie Campingtisch und -stuhl sind schon wieder im Karren verstaut. So soll es denn morgen wieder 25 Kilometer zum nächsten zauberhaften Küstenort gehen. Überall bislang war Sizilien so zauberhaft, so wunderschön, dass als luxuriösen Extra eben Internet und Sat-TV, ein gut sortierter Supermarkt den Genuss vervollständigen. Auch lassen mich als Rentner im Exil die Gedanken an die Heimat nicht los. Dort entfaltet sich jetzt die Frühlingspracht. Meine Liebste bringt geschälten Spargel von der Arbeit heim, der nur noch in Wasser kurz kochen muss,  um köstlich zu speisen. Die bayrischen Seen werden wärmer, dass man auch dort kurz ins Wasser hüpfen kann. Der Regen verzieht sich dort manchmal, dass man radeln kann. Heimweh?!


    Doch, um mit Heine zu fabulieren, "denk' ich an Deutschland in der Nacht, dann bin ich um den Schlaf gebracht."


    Sascha Lobo brachte letztlich bei Maybrit Illner zu Recht seinem Erschrecken über den Hass im Netz, wie bei Facebook, zum Ausdruck. Woher der Hass kommt, warum sich in zunehmender Bedrängnis und Enge Menschen mehr hassen als lieben, stand als als stille Frage im Raum. Wer mit mindestens 10.000 Euro im Monat sich bescheiden muss, was kümmert den die Enge, der Hass im Ghetto? Für den Großbürger in der Vorort-Villa geht die Welt erst unter, wenn der Hund des Nachbars den Rasen verunreinigt. Arbeitslose Antifa-Aktivisten sind stets zu Randale bereit, in ihrer Hartz alimentierten Freizeit mit aller Energie politisch zu agitieren und sich zu engagieren. Und wofür? Wie Kirche, Sekten und Politik zählt auch das Prekariat seine Macht nach Köpfen. Je mehr Menschen sich in prekären Verhältnissen bescheiden, umso aktiver kann sich ihre Sozial-Lobby für sie einsetzen. Als Alt-68er-Aktivist waren meine sieben Jahre unterstützter Arbeitslosigkeit damit gekrönt, die Freuden meiner staatlich alimentierten freien Zeit als Protest-Song zu vertonen und vorzutragen. In esoterischem Dünkel sind meine Noten vor bald 40 Jahren als "Madandala" getitelt:


    Es lebe die A'Arbeit, es lebe die A'Arbeit
      Es lebe die Arbeitslosigkeit
    Wir sind bald alle, wir sind bald alle
     wir sind bald alle arbeitslos

    Dann schenken uns Burokraten
     Wohltätige Sozialtaten
     Und mit Wonne and Genuss
     Teilen sie den Cberfluss

    Nachmittags im Spielkasino
     Sitzen wir bei Sekt and Vino
     Dann auf Nacht 'ne Bauchtanzpuppe
     Serviert uns eine Hummersuppe

    Vielleicht schafft man ein Lager an
     In dem man noch besser ausruh'n kann
     Irgendwo im Bayrisch'n Wald
     Eine dufte Arbeitsanstalt

    Dann sind alle beglückt selbst
     BILD Zeitungsleser entzückt          




    Jetzt träumen die "jungen Wild" bei Facebook von Gegengewalt mit Bildern wie von Dutschke. Fakt damals: Aufgehetzt von der Kampfpresse SPRINGER schoss ein Angreifer aus prekären Verhältnissen Dutschke nieder. Wolf Biermann besang Dutschkes tragisches Schicksal: Drei Kugeln auf Rudi Dutschke.


    Viel Wut im Netz wie bei Facebook ruft kriminell und volksverhetzend zu Gewalt auf. Wenn unter Dutzenden von Mails einmal eine auftaucht, die zu denken gibt, dann erschrickt auch die in ihrem brutalen Zynismus:
    Deutschland will und kann keine mehr aufnehmen, das Mittelmeer schon.
    Oder:
    Wer in See untüchtige Boote klettert ist selbst schuld. Ist das Gleiche, wenn man eine befahrene Autobahn überquert. Man kommt dann eben einfach nicht ans Ziel.
    Andere Mails sind dermaßen unterirdisch grottenschlecht, volksverhetzend, hundssaugemäß gemein, dass sich der Staatsanwalt oder zumindest Sicherheitskräfte darum kümmern sollten. Doch die haben dafür keine Zeit, weil sie wichtigeres zu tun haben, als bellende Hunde anzuketten.



    Was folgt? In all seiner Hoffnungslosigkeit lässt sich der junge Mann den Bart eben noch länger wachsen und zieht auf in den Kampf. Kampf ist asymetrischer Krieg, also Terror.


    Die Vermarkter wohlmeinender Worte haben immer ein Herz für die Erniedrigten, Beleidigten und Verdammten dieser Erde. Was helfen gute Worte, solange sie nicht in Massen von Menschen auf der Straße skandiert werden? Noam Chomsky schreibt klug und weise. Der bayrische Ministerpräsident Seehofer fliegt nach Saudi-Arabien und Kartar, um Waffengeschäfte mit diesen sunnitischen Sakral-Despoten einzufädeln.Verkaufen die Deutschen keine Waffen, machen andere das Geschäft.


    Glaube, Liebe, Hoffnung, das volle Klerikal-Programm. Tempel, Kirchen, Moscheen! Immer erwählt sich die Menge einen Vorbeter, der ihnen aus bedrängter Enge den Weg zur Erlösung, Erleuchtung, ins Himmelreich weist. Die Rebellen in Brechts Tage der Kommune halten dagegen mit dem Credo der Selbstmordmassenmörder:
    In Erwägung, daß ihr uns dann eben
     mit Gewehren und Kanonen droht
     haben wir beschlossen,
     nunmehr schlechtes Leben
     mehr zu fürchten als den Tod.


    Aus Ohnmacht und Hilflosigkeit schaffen Schriftsteller gegen die normative Kraft des Faktischen Werke, die ihnen selbst helfen und an die Leiden von Millionen erinnern.


    Mein erster Monat in Sizilien vollendet sich. Seit 7. März drehen die Räder unter meiner Kiste das Band des Asphalts Meter um Meter, Schlagloch um Schlagloch. Die Zahlen auf der Uhr nähern sich 116.000 Kilometer. Bald viermal um die Erde in den letzten vier Jahren. Der Mai kommt mit seiner Blütenpracht - auch in Bayern. Meine Frau fehlt mir.

    Erci


    Von Capo S. Vito geht es an der wunderschönen Küstenstraße 30 Kilometer weiter nach Valderice. Das Camp dort ist verlassen, für mich also gerade recht. Von dort gehen meine Ausflüge am Meer entlang und hoch hinauf zum mittelalterlichen Erci,  einem Schwalbennest in 750 Meter Höhe. 


    Doch zuerst am Meer entlang: Der Angler hat es sich auf seinem Autositz bequem gemacht und beobachtet den Köder im Wasser.


    Ganze Felsblöcke schneidet die Maschinen aus dem Berg, die Schwerlastwagen transportieren.


    Das verlassen Camp am Lido Valderice bietet kein Internet. Man sieht die dicke Matte vor der Front, welche den Raum gegen Höllenhitze isoliert. Dem Sat-Empfang steht kein Baum im Weg. Die emotional aufgeheizte Stimmung zum Tod von etwa 900 Flüchtlinge versucht Jauch, mit einer hochkarätigen Runde aufzufangen.


    Ein Bergrennen zum Burg- und Kirchendorf Erci lärmt am Sonntag mit hochtourig drehenden Rennboliden.


    Mit aufheulenden Motoren und quietschenden Reifen startet ein Wagen nach dem andern. Vor den Spitzkehren warnen Tafeln im Abstand von fünfzig Metern von 150 auf 100 und in der Kehre auf 50 km/h runter zu gehen.


    Dieser traurige Pilot hat seinen Boliden an der Wand geschreddert. Seine betenden Hände verhelfen ihm jetzt nur noch zu einem Lastwagen, das Wrack abzutransportieren.


    Die überwältigende Aussicht wird von Spitzkehre zu Spitzkehre gewaltiger und großartiger.


    Vom Meer steigen kühlende Wolken auf. Erci liegt auf 700 Meter Höhe, vom Camp Valderice ein 12 Kilometer langer Aufstieg.


    Kurz vor dem Ziel zwingen mich Erschöpfung und aufsteigende Kälte gegen 18.00 mit dem Rad in halsbrecherischer Fahrt gen Tal zu sausen. So ist der Besuch von Erci auf den andern Morgen mit dem Auto vertagt.


    Während unten am Meer das Thermometer auf 18 Grad klettert, weht in 700 Meter Höhe Wind bei 13 Grad. Wolken wabern um uralter Gemäuer. Der Kleinwagen geht gerade durch das Tor, wobei ihn das Gebot "Einfahrt verboten" nicht aufhält.


    Man mache sich das Schild einmal klar: Seit dem achten bis sechsten Jahrhundert VOR Christi Geburt kämpfen Menschen um diesen Hügel als natürliche Felsenburg. Der älteste Zugang nach Erci führt durch die Porta Spada.


    Hinter der Porta Spada sieht man die Stadtmauer von der anderen Seite. Die erste Morgensonne hat sich die Wolken gekämpft. Zwischen den Pflastersteinen kämpft sich Gras ans Licht.


    Noch wallen Wolken um die erste Kirche am Weg.


    Nach meiner Mittagspause im Wagen scheint Sonne auf das gleiche Bild.



    Vor einigen Jahrzehnten haben die Menschen wohl noch ihre Last- und Reittiere an diesem Haken angebunden.
















    Nach biblischer Überlieferung von St. Martin wäre es gute Christen Pflicht, unser armes, altes Europa mit der jungen Bevölkerung aus Afrika zu teilen.


    Sizilien, nicht weit entfernt von Nordafrika, hat schon einige Eigenarten von dort übernommen. So holt sich der Elektro-Experte den Strom aus dem Erdkabel. Wo es kaum regnet, kann die Steckdose auch im Rinnstein legen.


    Die Wasserversorgung auch gut zugänglich. Die Rohre sind dicht. Hier tropft kein Hahn. Auf dem Camp in Valderice warnen Schilder an den Hähnen: "Kein Trinkwasser." Doch dort gab es auch einen Brunnen für Trinkwasser. Für Rentner-Emigranten nach Sizilien ist es gleichgültig, wenn Asylanten unser altes Europa verjüngen.


    Wir stimmen denen zu, die unsere Meinung teilen. Was unsere Meinung macht, wissen wir meist nicht. So haben Kleriker und Künstler in Jahrhunderten Mittel und Wege gefunden, mit dem Hollywood vergleichbar heute die Massen beeinflusst. In Erci lassen sich die kirchlich-herrschaftlichen Kanäle in die Gedanken der Menschen an Kunst und Bauwerken bestens studieren.







    Priester wie Politiker versprechen viel, was Menschen hören wollen. Priester sprechen vom Himmel, den Engel bevölkern oder Jungfrauen für Märtyrer im Glaubenskampf. Wer seinen Blick zur Decke des Doms in Erci erhebt, beginnt an den Himmel auf Erden zu glauben.


    Obgleich mich die Mittagsruhe im Auto gestärkt hatte, sind nach fünf Stunden Erci mit Besichtigung von drei Kirchen, einem Museum und der Burg meine Kräfte verbraucht.


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    Abschließen noch viele Grüße an

      
    und an meine Liebste daheim, die als Gärtnerin vielleicht diesen blühenden Baum kennt?


     

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    Als Chronist verpflichtet mich Objektivität, den furchtbaren Facebook Schmutz und Schund zu dokumentieren. Dieser vergiftet und verhetzt mental minder bemitteltes Prekariat vollkommen verantwortungslos. Während Priester oder Pfarrerstöchter als Politiker wie Gauck, Merkel und Göring-Eckardt perfekt auf der Klaviatur von Schuld und Scham spielen, um den Steuerzahler sühnen zu lassen, verbreiten male chauvinist pigs via Facebook Fremden- und Frauenhass!


    An vorderster Front der Volksverhetzer agitieren  obskure Gestalten wie Michael Mannheimer, Dr. Udo Ulfkotte und der primitiv pubertär pöbelnde Pirincci gerade gegen unsere prominent polit-priesterlichen Licht- und Leit-Gestalten wie Gauck, Göring-Eckardt und die vom Volk verehrte Frau Bundeskanzlerin Merkel!

    Mit 67 Jahren nähert sich mein Verfallsdatum. Mich kümmert es kaum noch, was das Kommende bringt. Wichtig ist nur der Augenblick, ganz verspannt im Hier und Hetz. Lassen wir Deutschland fahren, gönnen wir Frauen und Töchtern Abwechselung und Freude, mal schwarze Schwänze, schön beschnitten, zu lutschen. Teilen wir unsere Häuser, Hütten und Wohnung mit den Bedürftigen aus Schwarzafrika.
    Was kümmert mich ergrauten Emigranten und quertreibender Querulanten in meiner bescheidenen Luxuslaube denn Deutschland? Soll auf Sizilien immigrieren, wer immer mag, kann und will!

    Das Herz schlägt links! Hoffnungsvolles, junges Stimmvieh wie von der Antifa, Verdi, den Grünen und Kirchenverbänden wollen und werden das grau vergreisende Deutschland belämmerter Betonköpfe und Besitzstandswahrer kunter- und knallbunt umgestalten. 

    Denn der Industrie-Produktion "made in Germany" fehlt Nachwuchs. Schwarzafrika produziert industriell fast nichts, dafür wächst und gedeiht dort das Humankapital, genug für unsern Kontinent. Das arme, alte Europa. So wohltuend schmeichelt und predigt priest-politisches Prälanten-Parlando mit spirituellem Schmäh: Ganz verspannt im Hier-und-Hetz! 



    Gerne übergeben wir Steuern und Stimmen Gestalten wie Gauck, Göring-Eckard und Merkel! Es ist doch schönste, gleichsam heilige Christenpflicht, mit den Bedürftigen, Beladenen dieser Erde teilen zu dürfen! Diesen Glaubenssatz halten gut bürgerliche Kreise hoch und sichern sich jeden Sonntag im Gottesdienst ihre Rechtschaffenheit. Nahezu jede Nachrichtensendung, jeder Zeitungsbeitrag, jedes Lied klingt unisono im Chor frommer Christen- und Gutmenschen, unseren Überfluß zu teilen. Großzügig überlassen fromm Feiernde Armen aus einer Halbmillionen-Schar heimischer Obdachloser Pfandflaschen im Müll, laben hungernde Hartzer an Tafeln voller Lebensmitten und tüten den Kot ihrer Köter in Plastiksäcke. So schön und sauber ist es höchstens noch in den USA, wo ein achtlos fortgeworfenes Papiertaschentuch 1000 Dollar-Strafen ahnden oder in Singapur, wo den Arsch des Graffiti-Kritzlers Stockschläge aufreißen.






    Aber ach! In Großbritannien verlieren die herrschenden Eliten, Politiker und Journalisten ihren bürgerlich, christlichen Anstand. Wenn ein national-chauvinistischer Mob ihre Turnhallen und Tanzsäle nicht für die Unterbringung der Bedürftigen hergeben will, weil das Söhnchen bolzen und das Töchterchen tanzen will, wobei dieser Mob noch wählen darf, dann fürchten sich bürgerliche Polit- Eliten. Schnell vergessen sie ihre Christenpflicht und sorgen sich mehr um Wählerstimmen als um arme, schwarze Männer, die unter Gefahr für Leib und Leben auf Sklavenschiffen halbtod vor Durst, Kälte und Hunger  bei uns Christen Asyl erst nur suchen. Der Rest folgt später.





    Böse Burschen im Internet verspotten und verhöhnen unsere rechtschaffenen, christlichen Wertebewahrer. Egoistische, national-chauvinistische Kreise karikieren die Guten wie die beispielhafte Vorkämpferin für Menschenrechte "Fatima Claudia Roth". Dabei schickt es sich doch für eine deutsche Besucherin bei einem Staatspräsidenten wie Erdogan, den schon der Papst beehrte, sich nach Landessitte mit Kopftuch züchtig zu kleiden!



    Ach Alice! Du bewegst doch kaum mehr junge Frauen. Diese haben längst in unzähligen Veröffentlichtungen ohnehin bewiesen, dass Geschlecht wie weiblich, männlich oder sonstiges ohnehin nur ein gesellschaftliches Produkt männlicher Manipulation darstellt. Wenn ein Roman wie Shades of Grey einer geschäftstüchtigen, geilen künftigen Millionärsgattin ein, zwei Kinder machen lässt und dafür stöhnend schwitzende Torturen der Lust über sich ergehen lässt, so bleibt das Sperma feuchte Geschmier die Ausnahme und gutes Geschäft dazu. Viele Männer empfinden die holde Weiblichkeit oft ganz, ganz anders. Als ob es leicht wäre, sich mit einer Frau friedlich zu vereinigen - auf Dauer und mit quengelnden Kleinkindern!



     Anstatt sich dem Kampf zwischen den Geschlechtern auszusetzen, geht es im Lesben- und Schwulenverband weitaus fröhlicher und harmonischer zu.

    Selbst Wunsch nach Nachwuchs kann sich ein homosexuelles Brautpaar beispielsweise mit einer kalifornischen Leihmutter erfüllen. Nur der tolpatschige Türkenlümmel Pirincci pöbelt pubertierend gegen diese Form von Fruchtbarkeit und Gemeinschaft, den der LSVD, der Lesben- und Schwulen-Verband Deutschland, so erfolgreich propagiert:

    Durch euch ist jedoch alles anders geworden. Obwohl Schwule und Lesben zusammengenommen lediglich 2,7 Prozent der Bevölkerung ausmachen, hat euer Verband es hingekriegt, die abseitige Sexualität in der Öffentlichkeit als jene der überwältigenden Mehrheit darzustellen. In der medialen Wahrnehmung, in der Bildung und bald auch in EU-Gesetzen, die in Nordkorea gemacht worden zu sein scheinen (Lunacek-Bericht, wonach Homosexuellenverbände de facto ein Vetorecht bei EU-Gesetzgebungsprozessen erhalten), ist das Geschiß um die sogenannte Vielfalt inzwischen Pflicht. Eure gesellschaftliche Bedeutung ist natürlich eine von unseren Affenhirnen von Politikern durchgewunkene und mit lecker Steuergeld finanzierte Lüge; Der Deutsche Hausfrauen-Bund hat 1500 mal mehr Mitglieder als ihr. Ob die Bundesministerin für Familie Manuela Schwesig auch jauchzend gratuliert, wenn die mal ein Jubiläum feiern? Unwahrscheinlich, denn wie ihr der Öffentlichkeit weisgemacht habt, gibt es ja keine normalen Familien mehr, sondern nur noch sexuelle Irre, die zufällig auch Kinder haben.
    Pirinccis Pöbel-Prosa bringt ihm beachtlich Bares und begeisterte Bewunderer. Doch wer sind diese Menschen, welche sich im Netz von Pöbel-Prosa und krausen Karikaturen verhetzen lassen? Das Meiste dieser unterirdischen, grottengrausigen volksverhetzender Fremden- wie Frauenfeindlichkeit gehört vor den Kadi, nicht aber vor die Augen der Öffentlichkeit. Nur über das, was gerade noch im Widerstreit von Anstand und Dokumentation erträglich ist, berichtet dieser Blog. Ganz grenzwertig: Eine sich um Menschenrecht und Wahlmacht mühende Dame so zu entstellen!



    Es wird für Eliten in Politik, Kultur und Journalismus zunehmend schwerer, den motzenden Mob zu befrieden, dass dieser nicht wie in Frankfurt oder anderen Städten Europas revoltiert, den öffentlichen Frieden und die Bürgerruhe stört.




    Erschütternd, mit welch verdrehter Weltsicht das Prekariat bei Facebook seinen Unmut äußert - in Bild und Beiträgen wie diesen:
    Australien macht es richtig, weniger Flüchtlinge, weniger Tote . Wer das nicht befürwortet und weiter sagt, Deutschland nimmt gern noch mehr auf, wird das nicht aufhören. Die, die das sagen, sind mitschuldig am Tod dieser Menschen. Können ja nichts dafür , nehmen die Einladung nur an. Wer würde das nicht tun mit der Hoffnung, dass es ihm besser geht.

    Was darunter man auch immer versteht, die Realität dann hier in Deutschland sieht leider anders aus. Denke, von den Bootsflüchtlingen sind die wenigsten Fachkräfte, wie auch, die haben in ihrem Land, wo sie herkommen, noch nie gearbeitet . Wenn es gute Fachkräfte wären, ginge es diesen Ländern besser, und diese Menschen müssten ihr Land nicht verlassen . Der Raubtier Kapitalismus ist schuld daran, und diese Kosten werden jetzt auf das ganze Land verteilt. Es zahlen aber die, die das nicht zu verantworten haben, wir, das Volk. Mit Geld und mit der Angst ...

    Die Politik hat versagt ...gut, dass es Pegida gibt . Wenn nicht, wären wir nur Lämmer die dem Hirten folgen, und das lässt sich das Volk nicht mehr gefallen. Gut so. Danke für das Interesse, dieses zu lesen.
     Rührende Naiviät! Ihre rechts-rassistische Sicht karikieren Kreative karitativ mit Karikaturen - primitiv und prekär! Wenige bei Facebook denken tiefer und zitieren einen Gründer der Grünen wie Herbert Gruhl:
    Bei unseren Massenverblödungsmedien ist nicht einmal Mut zur Wahrheit vorhanden. Vor der physischen kommt aber erst einmal die intellektuelle Tatkraft. Es gibt keinen Grund für die Erwartung, irgendwelche Flüchtlingsströme könnten abebben, wenn wir etwas getan oder gelassen haben. Diese Erwartung ist nichts als ein Ausdruck fehlender Fähigkeit, irgend etwas, und sei es auf rein geistiger Ebene, zu tun. Herbert Gruhl, der Gründer der Grünen, schrieb dazu 1992:
    Die Umfrage in dem Link gibt gerade folgendes Ergebnis: 5,1 Prozent (2053 Stimmen) wollen mehr Flüchtlinge aufnehmen. 94,2 Prozent (37640 Stimmen) wollen NICHT noch mehr Flüchtlinge aufnehmen.

    "Es ist ausgeschlossen, daß die Wohlstandsländer - sosehr sie sich auch bemühen wollten - die Probleme jener Völker "lösen" können, wie die Politiker immer noch daherschwätzen. Allein die dortige Verdoppelung der Bevölkerung alle 30 Jahre fegt selbst die größten ökonomischen Erfolge hinweg. Politisches Chaos ist schon heute allenthalben die Folge. Wer immer kann, wird aus den Elendsregionen in die letzten Wohlstandszonen der Erde flüchten." 



    Die Schreibe der Leitmedialen Alpha-Journalisten kann man vergessen. In ihrer Fähigkeit, Fakten wegzudrücken und dafür schöne Traumwelten zu beschreiben, beruhigen sie sich und ihre Leser. Das Facebook-Prekariat dagegen gestaltet Gefühle fern der feuchten Fantasie schön schreibender Maulhuren im Stil von Volksempfänger 4.0. Wenn man Glück hat, der zensierende Moderator einen guten Tag dazu, schreiben Einsender Fakten, die Gänsehaut machen.
    Alleine für Nigeria, zum Beispiel, ist eine Verfünffachung der Einwohnerzahl auf dann 950 Millionen bis zum Ende dieses Jahrhunderts anzunehmen (zum Vergleich: Europa hat z.Zt. ca. 750 Mio Einwohner), im Jahr 2100 wird vermutlich jeder dritte Mensch auf der Erde Afrikaner sein (bei dann knapp 11 Milliarden Menschen, mittlere aktuelle UN Prognose, nicht einmal das Worst Case Szenario, die bisherigen Annahmen haben sich als zu optimistisch erwiesen), wenn sich an den Geburtenraten nichts ändert . In viel kürzerer Zeit, innerhalb von knapp 30 Jahren, wird sich die Bevölkerung Afrikas und des Nahen Ostens bereits von etwa 1.4 Milliarden auf 2.3 Milliarden vergrößern. Auf Grund dieser Entwicklung handelt es sich bei diesen Gesellschaften fast durchweg um "Junge Gesellschaften" mit einem erheblichen Anteil an jungen Männern unter 30 Jahren in den jeweiligen Bevölkerungen, die in ihren Heimatländern für sich keine Perspektive sehen.
     Niemand kann allerdings wirklich ernsthaft glauben, wir könnten diese demographischen Probleme durch die Aufnahme von auch noch so vielen Flüchtlingen in Europa lösen. Die daraus resultierenden sozialen Probleme würden die europäischen Gesellschaften von innen heraus sprengen, unabhängig davon, dass dies auch logistisch und finanziell absolut unmöglich wäre. Wer etwas anderes glaubt oder schreibt, weiß nicht, von was er da redet.
      Nun merkt man diesem Einsender an, dass er in guter geistiger Verfassung bei SPON seine Meinung veröffentlichen darf. Das Facebook-Prekariat, soweit dies zu zitieren überhaupt noch grenzwertig schicklich ist mit seinen digitalen Toilettensprüchen, taucht im Niveau tief zu den Fischen.



    Dazu kommt ein unreflektierter Hass auf alles Fremde, besonders auf die Religion des Friedens, den Islam. Was da der pöbelnde Mob ohne Punkt und Komma in die digitalen Archive von Facebook müllt, zeigt anhand der IP-Adresse dem Staatsschutz an, wer als nörgelnder Nazi zu beobachten ist.
    Ich fühl mich gleichermaßen zugedröhnt. Immer mit dem Finger auf die anderen zeigen. Immer Sündenböcke für das eigene Unvermögen, miteinander im Frieden zu leben. In muslimischen Ländern, egal ob in der Ex-UdSSR, in der islamischen Ecke Chinas (Uiguren), Schiiten-Sunniten, egal wo auf der Welt, diese Leute fügen Massaker an Massaker. In Somalia, Boko Haram in Nigeria, Taliban, ISIS ......... die würden auch den Nordpol oder Deutschland in ein Blutbad verwandeln. Das war im 7.Jahrhundert so, und das geht im 21. Jahrhundert ohne Skrupel so weiter.
    Mit solch  "zugedröhnten" Gefühlen verlustiert sich der prekäre Facebook-Mob dann an übelsten Hetz-Bilder im Nazi-Stürmer Stil - fern aller bürgerlicher Behaglichkeit und christlicher Kultur. Als Chronist dieses Schund- und Schmäh-Stils bei Facebook bleiben dem geneigten Leser leider diese Dokumente vollkommen verirrter, verhetzter - ja man möchte diagnostizieren - Verrückter nicht erspart.













    Das Schlimmste an dieser kruden Krausköpfigkeit ist noch, dass der mieseste Mob mit minderer mentaler Macht sich an Machwerken verlustiert, die mit "schwarzem Humor" wenig bis nichts zu tun haben - mehr mit Volksverhetzung.








    Dabei verdeutlicht die folgende Grafik, mit welcher Gefräßigkeit sich der Raubtierkapitalismus über die Schätze Afrikas hermacht, ohne die rechtmäßigen Eigentümer und dortigen Bewohner halbwegs gerecht zu bezahlen.


    Denn es ist der Job westlicher Eliten, mit Hilfe korrupten afrikanischen Marionetten-Regimen unseren Wohlstand zu sichern. Wohlstand für alle, auch für Rentner, Hartz-IV-Empfänger, selbst Bettler im Westen werden fett. Im Elend Afrikas gibt es allerdings zu bedenken: Bislang scheint sich in Afrika kein Unternehmer zu finden, der die Bodenschätze zum Wohl der eigenen Bevölkerung ausbeutet. Noch weniger scheinen sich in Afrika Unternehmer zu finden, die heimischen Rohstoffe zu Produkten "made in Afrika" zu veredeln und auf dem Weltmarkt zu verkaufen. Was Afrikaner allerdings mit Fertilitätsraten von sechs, sieben Kindern pro Frau "reproduzieren", sind Afrikaner. Diese - mit Verlaub - eindeutig rassistische Sicht verdeutlicht das Facebook-Prekariat mit herrschaftlichen Allüren, die der immigrierende Dschihad sprengt.



    Denn wer als Testosteron-Bomber aus seinem Stamm südlich der Sahelzone den Weg durch die Sahara, durch zerfallenden Maghreb-Staaten, über das Mittelmeer und dann noch ins feudale Deutschland oder Schweden geschafft hat, wird mit dem weißen West-Rassisten abrechnen. Vorerst alimentiert Väterchen Staat seine Flüchtlinge mit Kassenzetteln zur Barauszahlung.


    Das Facebook-Prekariat, welches Empathie für heimische Mütterchen heuchelt, die im Müll nach Pfandflaschen wühlen, neidet dem abgerissenen Testosteron-Bomber aus Schwarzafrika die staatlichen Alimente von gerade einmal 828 Euro. Dabei bleibt offen, wieviele hungrige Mäuler das wenige Geld sättigen soll. Es mag ja, zugegebenermaßen, einiges an Koran kulturellen Kreisen befremdlich erscheinen, aber empathische Europäer und kultivierte Christenmenschen integrieren und übernehmen sogar andere Sitten aus anderen Länder in ihre Kultur. So wurde einst eine Moschee wie von Sevilla zum Gotteshaus. Das Muslim-Imperium schlägt zurück: Diesmal schreiben höchste deutsche Richter den Schulbehörden vor, koran konditionierte Lehrerinnen mit Kopftuch Schulkinder an muslimische Sitten und Gebräuchen zu gewöhnen. Strenge Scharia-Sitten bewahren die Würde der Frau, sich nicht in westlicher Verkommenheit mit dem Schmuck ihrer Haarpracht und lackierten Fingernägeln vor eine Klasse zu stellen, und womöglich pubertierende, frühreife Bengel sexuell zu stimulieren statt fachlich zu belehren.



    Nun müssen wohl Bundesverfassung-Richter für koran-klerikale Fatwas die hiesigen Gesetze weiter überarbeiten und anpassen, doch das schaffen die sprachgewaltigen Kenner der Jurisprudenz leicht und mit Links. Gerade die Politiker der C-Parteien, welche den christlichen Kern des Abendlandes potent präsentieren, entwickeln in ökumenischer Eintracht mit Moschee-Missionaren ihre wie deren Religion.  Kirchenkritiker, wie Ralph Giordano, nörgeln natürlich - doch die sind vernachlässigbar. Vor wenigen Jahrhunderten wären solche Lästerzungen noch auf dem Scheiterhaufen gelandet! So schwafeln sie heute:




    Vielleicht sieht man Integration zu einseitig aus deutsch national chauvinistischer Sicht? Bei den Asylanten aus Schwarzafrika und dem Maghreb werden sich Rentner mit ablaufendem Haltbarkeitsdatum doch nicht mit den Testosteron-Bombern anlegen, die es über das Mittelmeer geschafft haben. Was deutsches Jung-Prekariat in Facebooks digitale Klärwerke defäkiert, vulgo kotet, stört kaum die bürgerliche Behaglichkeit kultivierter Christenmenschen.

    Merkel mit ihren medialen Maulhuren lässt doch nicht die Wählermasser aus ihrem griffigen Einfluss! Da darf das politische Kabarett karikieren und wie Urban Priol Multikulti-Mama-Merkel nachäffen und als Clown den Souverän, uns Volk, lachen lassen. Na und?




    Bislang drehten die herrschenden Eliten mit Pauken und Trompeten der medialen Maulhuren dem deutschen Michel nach jeder Wahl die Steuerschraube ein paar Umdrehungen tiefer in den Enddarm. Nur um mir mit den elenden Ergüssen des pubertierenden,  pöbelnden Prekariats, fern der Heimat, die Zeit zu vertreiben, entsteht dieser Blog, der die belämmerte Bösartigkeit des Facebooks Verkehr dokumentiert. Welche Blumen des Bösen aus dem braun fauligen Sumpf ihren stink-schwefeligen Dampf verströmen, zeigen weitere Beispiele. Ulfkotte, ein Dr. und ehemaliger FAZke, gründet seine Marktmacht auf  Beiträge wie diese, welche nur wegen der Fragestellung nicht gleich vor dem Staatsanwalt landen.


    Auf die Fantasterei aus dem Kopp-Verlag einzugehen, lohnt nicht. Mehr Gestank blubbert aus der braunen Brühe.



    Aber sollte dies Zitat von Politiker Mayer, der unter der christlich-sozialen Union firmiert, nicht von den Rechten gefälscht, aus dem Zusammenhang gerissen oder sonstwie als Propaganda instrumentalisiert worden sein, dann wird ihm die Leitmediale Alpha-Meute wie Heribert Prantl bei der SZ schon die Leviten lesen.

    Diese Dame höchst zweifelhaften Rufs will natürlich nur leere Kähne versenken, um hier mordbrennenden Mob nicht mit giftigen Gedanken zu agitieren! In diesem Artikel, in diesen Reden der italienischen Politikerin, für die sie ein deutsches Gericht wegen Volksverhetzung verurteilen würde, fällt erstmalig das Schlüsselwort für den immigrierenden Dschihad, den der Untergrund mit der Aufnahme bedauernswerter Kriegsflüchtlinge mitbringt. Das Schlüsselwort lautet Krieg! Nun muss man kein Prophet des Grauens sein, kein grauenhafter Prophet, höchstens ein ergrauter Kopf, der die Medien nach den laufenden Nachrichten durchscannt, um immer wieder auf zuspitzende Konflikte zu stoßen.
     

    Menschen an Rhein und Ruhr, die sich vollkommen verspannt im Hier und Hetz dem Dschihad anschließen, waren zuvor in Deutschland, in NRW integriert. Asylanten, die jetzt Politker nach dem Königsteiner-Schlüssel in großer Zahl nach NRW schleusen, müssen sich erst noch integrieren, Deutsch lernen, Arbeit aufnehmen etc. Wer das nicht schafft, bleibt wie er war, mehrheitlich koran-konditioniert. Schlimmstenfalls destabilisieren diese anpassungsunfähigen Versager die Verhältnisse in Europa, Deutschland und gerade in NRW. So blüht und gedeiht aus dem Bodensatz die Immigration in den Dschihad!


    National-chauvinistische Parteien wie Le Pen in Frankreich und Ukip in Grossbritanien




    zwingen das Polit-Personal, auf nationale Belange Rücksicht zu nehmen. Erst müssen Polit-Popanzen Wahlen mit Versprechen gewinnen, deren Lügen das trottelige Stimmvieh bei der nächsten Wahl vergessen hat.



    Ken Jebsen schleudert der menschenfeindlichen Agitation der offiziellen Politik wie der Kloaken-Krake Facebook eine wahrhaft mannhafte Bergpredigt entgegen:
    Wir, der Westen, sind ein bigotter Haufen selbstgefälliger Ich-linge. Menschenrechte sind für uns nur eine leere Worthülse. Aufrichtigkeit kennen wir gar nicht.
    Unsere "Werte" sind verhandelbar. Alle. Das C steht bei uns nur zum Schein für christlich. Es steht für CA$H. Abgesehen davon ist uns nichts wirklich heilig.
    Unser ganzes Handeln ist erbärmlich, beschämend und von unendlicher Respektlosigkeit gegenüber dem Leben selbst gekennzeichnet. Wir exportieren den Terror in alle Welt und spielen uns vor uns selbst als Samariter auf.

     Ken Jebsen skandiert in Zeitraffer Stakkato seine Suada, welche ihn als hehren Richter über schuldige Westler ausweist. Emotional echauffiert überträgt Ken Jebsen seine Gefühle gleich einem Magier mit hypnotischem Magnetismus auf seine Hörer und Zuschauer, die ihn dafür im Crowd-Funding-Verfahren finanzieren. Gleich wie ein priesterlicher Prälat spielt Ken Jebsen auch auf der Klaviatur von Schuld-und-Scham, welche Augen feuchtet und harte Herzen erweicht. Betroffene kaufen sich Ablaß von Schuld-und-Sünde im Klingelbeutel von Ken Jebsen. Lauschen wir noch ein paar Takte dem Meister dieser barocken Predigt.


    Wir haben nichts aus unserer eigenen Geschichte gelernt. Gar nichts. Im Gegenteil. Globales Elend ist unser Geschäft. Als Besitzer der Bronzemedaille im Waffenexport sind wir Teil einer "Ordnung", die jeden, der nicht spurt, über die Klinge springen lässt.
    Unsere größte Schuld besteht in der Feigheit des Einzelnen, sich dem Terror einer elitären Machtelite nicht entgegen zu stellen. Wenn wir den selbstgezimmerten Käfig der Unfreiheit verlassen wollen, ist alles, was wir tun müssen aufhören, die Schuld über unsere eigene Passivität auf Dritte zu schieben.
    Wir sind die 99%.
    Die Meisten von uns verhalten sich aber wie die 1% an der Spitze. Ignorant. Diese Ignoranz zu überwinden heißt Verantwortung für das zu übernehmen, was man spirituelle Globalisierung nennen könnte.
    Bevor Bibelfeste jetzt noch afrikanische Analphabeten mit einem Jesus-Wort wie
    Lasset die Kindlein und wehret ihnen nicht, zu mir zu kommen; denn solcher ist das Himmelreich
    in deutsche Sozial- und Schulsysteme eingliedern wollen und werden, sei mir als Emigrant deutsch-europäischer Einzig-Eigenarten hier an der Südspitze Siziliens Sonne, Strand, Wasser wie Wein vergönnt und der Liebsten daheim berichtet, was mich wo umtreibt - in der Welt aus drei Dimensionen und nicht allein im digital Dschungel-Netz.







     

    Mit großer Liebe, fast schon Sehnsucht, gilt mein Dank dem Camp Nausicaa, welches mich sechs Tage in seinen Bann gezogen hat.



    Der Weg vom Auto zum Meer war etwa fünfzig Metern weit. Die Höllenhitze hatte das flache Wasser an windstillen Tagen schon schön aufgeheizt, dass sich mein Körper längere Ruhezeiten im kühlen Nass erlauben konnte.

    Boote, wie sie gedacht und gemacht sind, für geruhsame Küstenfischerei auf dem ruhigen Meer - und heim in den Hafen, bevor die Wasser wüten gegen Mensch und Material.



    Bei weiteren Wanderungen durch Castellommare del Golfo stellte sich die arabo-normannische Burg als Museum heraus.


    So verzaubert mich Castellommare am späten Nachmittag. Die Sonne steht schon tief im Westen und beleuchtet die Häuser auf dem Nordhang vom Hafen aus gesehen.



    Mit bedächtiger Ruhe flickt der Fischer im Boot links seine Netze. Lange steht die Sonne nicht mehr über den Häusern am Hafen. Doch nach dem sonnendurchglühten Tag erfrischt die kühlende Nacht.



    Die stimmige Schönheit dieser arabo-normannischen Burganlage im Hafen versetzt den Betrachter in eine Zeit, als solche Bauwerke schlichtweg uneinnehmbar waren.



    Schon liegt das Boot des einfahrenden Fischers im Schatten. Mit letzten Sonnenstrahlen auf den Häusern am Hafen klingt mein letzter Tag in Castellommare aus.



    Weil mir vollkommen die Fähigkeit fehlt, mit meinen Hände nützliche Werkstücke zu bearbeiten, gilt meine Bewunderung diesen Künstler der Werkbank, an der mein Bruder, Klaus oder Rainer sich wunderbare Fahrzeuge richten und erhalten.



    Dieser Rundraum im Museum von Castellommare stellt eine wunderliche Welt zusammen. Meine Interpretation: Auf dem Webstuhl verfertigen geschickte Hände Kleider für die Schönen. Ganz in Weiß mit einem Blumenstrauß tritt die geschmückte Braut in ihre neue Lebensphase ein als Frau und bald als Mutter. Doch was sollen die Koffer über den Schränken mit den Brautkleidern? Zieht da die Frau wieder aus dem Haus aus oder flieht der geplagte Gatte in die Ferne?



    Bei den einladenden Ausmaßen der beiden Nachttöpfe fällt mir Helmut Kohl ein. Der ließ sich in das Flugzeug für sein Fernreisen ein spezial Klo in XXL einbauen.



    Zwei Rentner-Kollegen im Camp Nausicaa: Die beiden Herren schauen wie gebannt auf den Fernseher. Leider hatten sie ihre SAT-Schüssel vergessen, so dass sie sich mit einer DVD begnügen mussten. Doch die Handlung zog beide so in ihren Bann, dass sie mich mit meiner klickende Kamera nicht bemerkten.



    Die Chiesa Parrochiale Di San Guiseppe sec. XIX trägt nun auch schon bald sechs Jahrhunderte auf ihren Steinen.



    Fischer und ihre Frauen, Menschen, die am Meer wohnen und sich aus dem Meer nähren, wissen um das grausame Wüten der entfesselten Elemente. Dass sich nach dem Ertrinken hilfloser Massen im Mittelmeer die Menschen in Empathie mitleiden und retten, ist selbstverständlich. Die Frage bleibt bestehen, wie sich Retter vor den Geretteten retten.


     
    Adieu Castellommare! Hoffentlich kommt meine Frau auch einmal mit mir zusammen an diesen Machtplatz.


    On the road again: Der betagte Büssing lässt seinen satten Diesel-Sound hören, der langsam ziehende alte Lastwagen adelt.



    85 Kilometer bringen mich auf einer ruhigen Autobahn auf die südliche Inselseite quer durch fruchtbares Land. Vermutlich reicht es, einen Kern auf die Erde zu spucken, damit ein neuer Baum daraus wächst.



    Biscione heisst das Camp unter Palmen, wo mein rappelndes Mobil wieder auf festem Boden still steht.



    Am einsamen Gestaden führt mich ein holpriger Feldweg zu dieser Badebucht, die mir allein gehört. 



    Die Gegend scheint so verlassen, dass schon die Steine aus den Wänden fallen und die Planken aus den Booten.



    Wie schon im Hafen von Isola del Femmine blickt man im klaren Wasser auf einen alten Autoreifen.



    Wo sich kaum mehr ein Mensch bewegt, faule Hunde in der Sonne dösen, die zu müde sind zu bellen, Katzen sacht schleichen, da muss sich ein alter Daimler stellen, dass Camper Sonne und See genießen.


    Sonnenuntergang im Palmengarten von Camp Biscione. Auf dieser Inselseite verschwindet die Sonne abends im, die in Castellommare morgens aus dem Meer stieg. Die Badehose am Spiegel ist getrocknet. Der Mond schwimmt halb, aber fett gelb über einer Palme. Das Gras ist taufrisch bei nur 12 Grad in der wolkenlosen Nacht. 










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    Ohne politischen Pestilenz, um meiner Liebsten daheim schneller von meiner Reise zu berichten. Mein Weg führte vom griechischen Trümmer- und Tempelfeld Selinute nach Mazarro del Vallo, dann weiter gen Osten nach Agrigento ins "Tal der Tempel" und meist am Meer entlang zum Punta Bracceto.


    Voller Tank und Kühlschrank, Wasser, Wein, Brot, Obst, Sonne, Sand, Strand, Meerbad - so lässt sich ruhen während der Reise.



    Fast jeder mag  bunte Bilder bestaunen, doch wer sieht die Geschichte hinter den Trümmern? Wer sieht tausende Sklavenarbeiter, die wie heute Fußballarenen und Hochhäuser in Kartar, aus dem Nichts, aus Steinbrüchen brechen? Wer gedenkt der Kriege, um Arbeitkräfte zu versklaven und Rohstoffe abzupressen? Die Fakten hinter süßen Träumen sind oft so furchtbar, dass man lieber die Augen davor schließt.


    Wochenend und Sonnenschein: Unter den Sonnenschirmen und Freizeitzelten lassen es sich die Sizilianer am Meer in einer vor Wind geschützten Bucht gut gehen. Der salzige Meereswind trägt den Duft von Grill Gebratenem Grill herüber.


    Wilde Jungs auf Mopeds: Mit halsbrecherischem Tempo und teils in artistischer Körperkunst zeigen beweisen sich die Burschen. Blind und bedingslos vertrauen die Mädchen ihren tollen Kerlen. Ein Motorroller schlägt in den Bodenwellen bis auf die Federn durch. Denn vier Jugendliche quetschen sich auf das überladene Zweirad. Im Fußraum hockt einer, auf der Sitzbank drei andere. Ein junges Mädchen mit flatternder Mähne schlingt Arme und beide Beine um ihren Mopedritter. Die Jungs und Mädchen auf dem Bild haben Schutzhelme auf, was eher selten ist.


    Selinute: Oben rechts im Bild sieht man schon ganz klein den griechischen Tempel. Wegen dieser Tempel steht für Reisende Silinute auf dem Programm.


    Auf dem Weg zum Trümmerfeld der griechischen Besatzung erstaunt mich dieser Weltkriegs-Bunker, der wohl wie griechische Tempel ewig steht.


    Nachdem mir die Sizilianische Kultur- und Güterverwaltung meinen obligatorischen Obolus von sechs Euro abgenommen hat, führen mich anstrengende Stunden durch das weitläufige Tempel- und Stadtgelände.


    Diese historischen Trümmerfelder ziehen Touristen an wie Limonade die Wespen. Es dauert mir aber stets zu lange, den geschichtlich kulturell wertvollen Ausführungen der englischen, französischen Reiseleiter zu lauschen. Mir erklären sich die Trümmer wie von selbst.



    Was mir dann in ausführlichen Sätzen mein Reiseführer erzählt, reicht mir vollkommen. Im siebten Jahrhundert von den Griechen gegründet, in dauerndem Streit mit den Besatzern von Segesta, wo die Karthager hausten. Trotz ausgefeilter Militärtechnologie wie Ausfall-Bunkern für die Fußtruppen unterstützt von damals neuesten Kriegswaffen wie Katapulten, sieht der Besucher, was von all der Pracht geblieben: Ruinen. Erdbeben haben geholfen, die Hunderttonnigen, handbearbeiteten Säulen und Dachsteine durcheinander zu würfeln.



    Nun will man sich ja als Tourist nicht nur träumerisch am Meergestade hinlümmeln, sondern auch erforschen, wie vor 2500 Jahren Priester und Politiker von versklavten Kriegsgefangenen ihre "Heiligtümer" und "Tempel" hinklotzen ließen.


    Nachdem Busladungen ihre Reisegesellschaften auf die Großparkplätze gekippt haben, Reiseleiter und mehr noch -leiter_Innen ihre Schafe gezählt und in Reih und Glied gebracht haben, rauschen elektrisch getriebene Lastzüge heran, die Menschen durch das weitläufige Gelände karren. Mir gefällt es mehr, mich als einsamer Wanderer abseits fort zu schleichen. Dies kleine Brückchen im schattigen Winkel erinnert mich an meine Lieblingsbrücke über eine Abzweigung des Eisbachs in München Freimann.


    Der Eismann weiß um die Nöte der Wanderer. Sein motorgetriebenes Dreirad steht gerade auf der Höhe, wo die Fußwanderer sich nach Kilometer langem Marsch hingeschleppt haben.


    Von den griechischen oder nordafrikanischen Kähnen, welche hier ihre Soldateska entladen haben, sind diese Anker geblieben. Auch sie sind aus Stein gehauen.


    Obgleich man mir Spuren der Erschöpfung ansieht, quält mich mein Ehrgeiz noch einige Kilometer weiter. Denn dort am Ende des Geländes ist wiederum ein großes Heiligtum angekündigt: Der Fruchtbarkeitstempel mit Demeter-Quelle.



    Zudem lässt sich auf dem Weg inspizieren, wo die Experten Steuer-Millionen aus den Euro-Töpfen verbraten lassen.



    Während laufend Sand und Kiesel in meine Sandalen schlappen, rauscht hier der Elektro-Zug mit geruhsameren Gestalten an mir vorbei zur "heiligen" Demeter-Fruchtbarkeitsquelle.


    Zwar lockt das Meer zur köstlichen Kühlung nah dieser Grundriss-Ruine mit Seeblick. Doch meine müden Knochen schaffen den Abstieg nicht.


    Wo die Elektro-Züge allerdings nicht halten, offenbart sich mir diese Rundbogen-Architektur, die einstmals zu einem feudalen Badehaus geführt haben mag. Jedenfalls erinnert die Wanne daran.



    Nachdem von der Demeter-Fruchtbarkeitsquelle kaum mehr als diese Steine in kunstvollen Anordnung und Bearbeitung geblieben sind, reicht es mir. Mit demütiger Gäste gelingt es mir, einen Schwarzfahrer-Platz im Elektrokarren bei den anderen Rentner einzunehmen. Da die Reiseleiterin allerdings bei ihrer Zählung auf die erforderliche Sollzahl gekommen ist, hätte der Zug beinahe eine Nachzüglerin vergessen. Doch lachend vergibt man mir, diese Aufregung verursacht zu haben. Obgleich ein ergrauter Oberlehrer mir noch meine sechs Euro Gebühr für die Fahrt abnehmen will, zum Lachen!



    Griechische Shopping-Mall, allerdings ohne Läden und Waren. Doch mit etwas Fantasie lässt sich dort leicht ähnliches Treiben vorstellen wie heute in jedem Stadtrevier.


    Gerade zu anrührend nach den Zweieinhalbtausend-Jahrestrümmern mutet dies Stilleben an. Aber leider gelingt mir bei aufkommendem Wind gegen Abend kein Schlummerstündchen auf der Bank.


    Schon mehrere Schilder und die Sicht aus der Ferne haben diese Säulenreihe als "Akropolis" angekündigt. Ein direkter Abstieg zurück war von diesem Bauwerk nicht machbar. Man musste erst gefühlte Kilometer an der Wehrmauer entlang schleichen, bis man auf den staubigen Kiesweg Richtung Ausgang kam.


    Inwieweit das gut gerüstete Bauwerk nun renoviert oder erhalten werden soll, lässt sich nicht feststellen.


    Die Mauerpforte lässt darauf schließen, dass dies Heiligtum und Herrschaftsgelände mit unliebsamen Besuchern rechnen musste. Der Marsch von Segesta nach Selinute hat die Krieger damals ja nicht so erschöpft, dass ihnen nicht noch genug Kraft zur blutigen Schlacht vor den Mauern geblieben wäre.


    Es fehlt mir die Chupze, mich ein weiteres Mal als Schwarzfahrer nach der Besichtigung der "Akropolis" im Elektro-Zug einzuschmuggeln. Man beachte das Schild links am Baum "DIREZIONE ACROPOLI".


    Endlich im Auto "daheim"! Nach bald vier Stunden in der griechisches Trümmerstadt zeigt mein Asyl im Camp Athano Stil und Reichtum. Leider gibt es nur in diesem pompösen Gasthaus WiFi, aber die Duschen sind dank Sonnenschein auf den Solarkollektoren heiß.


    Anderntags geht es 17 Kilometer zu den Steinbrüchen Cava di Causa. Dort lässt sich besichtigen, wie Sklaven aus den Felsen in Handarbeit die hunderte Tonnen schweren Steinklötze heraus hauen  mussten. Nachdem die Truppen aus Segesta die Griechen aus ihren Festungen und Heiligtümern verjagt hatten, blieb das Werk unvollendet.


    Dieses Stück schöner Säule war schon fertig. Es fehlte nur noch der Transport zur Tempelstadt.


    Es ist mir unvorstellbar, wie magere Menschen aus einem Felsen diese Säule herausarbeiten konnten. Man beachte den engen Rundgang zwischen Felsgestein und Säule.


    Die holprige Zufahrt zu der archeologischen Sehenswürdigkeit Cava di Causa ist von solchen Lampen gesäumt. In fast jeder dieser Lampen hat sich eine Vogelfamilie ihr Nest gebaut. Bei der Bruthitze hinter den Glasscheiben dürften sich die Eier wie von selbst ausbrüten.


    Von Hunderten Camps, die mir in den letzten fünf Jahren Asyl gewährt haben, hatte keines einen solch feudalen Sanitärbereich wie das Sport Village bei Mazara del Vello.


    Vor der Radtour in die Innenstadt von Mazara del Vello sind bei den aufziehenden Wolken alle Dachluken zu schließen. Und wirklich: Ein kurzes Gewitter zieht mit Donner und Blitz über die Stadt, bringt etwa 10 Minuten lang Regen. Danach trocknet die Sonne mich schon wieder auf dem Weg ins Camp.


    In dieser Kirche am Meer trauern Hinterbliebene über die Opfer, die die Arbeit auf See gefordert hat.


    Das Monument über der Eingangspforte symbolisiert den Sieg über...


    ...Muslims. Man erkennt dies am Turban und dem Gewand des Besiegten am Boden.


    Schatten ist der wahre Luxus in der Sommersonne Siziliens.


    Der Einfluss der Araber spiegelt sich in der Architektur.


    In Portugal findet man Kirchen, die vollständig mit Kampfszenen gegen Turbanträger mit Krummsäbeln gekachelt sind. Diese Kacheln in Mazara del Velo erinnern mich daran.


    In der stinkenden Flußbrühe verrotten einige Kähne. Bleibt nur zu hoffen, dass der weiße Vogel seine Füße aus dem schwarzen, stinkenden Schlick ziehen kann.


    Ein weiterer Kahn, der schief im Schlick liegt.


    Ein Pflanzgarten auf dem Gehsteig am stinkenden Fluß: Aus alten Ölkanistern gedeihen Gartenkräuten.



    Ein Platz wie aus dem Bilderbuch: Eraclea Minoa Village. Die Aufseherin vom Camp nimmt meine Personalien auf und markiert mich mit einem grünen Plastikband.


    Nachdem nun meine Heimstatt eingerichtet ist, soll die Aufseherin mein Stromkabel anschließen. Doch sie mosert. Mein gewählter Platz sei ein Parkplatz, weswegen sie mich unten an den Strand verscheuchen will. Weil mir das alles zu dumm wird, geht mein Weg nochmal 30 Kilometer weiter nach Agrigento. Ein weiteres "Muss" für Sizilien-Reisende, weil dort das "Tal der Tempel" und die Altstadt von Agrigento zu besichtigen sind.


    Nicht schon wieder: Nach Segesta und Selinute reicht mir ein Blick aus der Ferne auf diesen eindrucksvollen Tempel. Dafür geht es anderntags mit gestärkten Kräften in die Altstadt von Agrigento.


    Während die Sonne schnell das Land aufheizt, haben die beiden Pedalritter aus dem Sauerland schon ihre sieben Sachen verstaut. Heute steht ihnen eine 60 Kilometer-Tour bevor, bei der sie auf Rückenwind hoffen.


    Die Uhr am Bahnhof von Agrigento zeigt 10.00 Uhr morgens. Die beste Zeit, einen geruhsamen Altstadtbummel zu beginnen.


    Der faule Hund wird erst Mittags munter, um sich einige Bissen von den Spaziergängern zu erbetteln.



    Neben einer gemächlicher steigenden Straße zur Domhöhe führen auch steilere Treppen direkt nach oben.



    Von den neun Sehenswürdigkeiten, Museen und Kirchen, welche der Plan anzeigt, erspart sich mein genußvoller Spaziergang die meisten. Hier fallen die engmaschigen Schutzgitter um die Kirchenglocken auf, die Vögeln den Zugang zu den Nischen verwehren.



    Da die wenigen Straßen in der Altstadt und zum Dom auf der Höhe zu eng sind, herrscht in der Kirche erholsame Stille.



    Der nächste herrenlose Hund genießt vor dem Schmuckgeschäft Swarovski die Morgensonne. Aggressiv erschrickt mich eine junge Bettlerin, die mir ihren Plastikbecher direkt und unvermutet bis kurz unter meine Nase schlägt.



    Bei der hohen Kirchendichte, einer alternden Bevölkerung und sinkenden Steuereinnahmen fällt es schwer, die Bauten zu erhalten.



    Von einstigem Glanz zeugt das Portal von San Lorenzo bis in heutige Zeit.






    Der Blick zur Decke im Dom zeigt ein herrschaftliches Wappen.


    Im Dom wieder die Pracht von Jahrzehnten kunstvoller Arbeit.

    Da der Dom auf dem höchsten Platz der Stadt steht, die Besichtigung die engen Treppen zum Balkon und zu den Glocken frei gibt, berauscht sich der Pilger am Blick über Agrigento hinunter in das fruchtbare Tal und zum Meer.



    Wind vom Meer trocknet Wäsche.


    Wie die Altstädte in Portugal zeigt auch die Altstadt von Agrigento den Verfall.



    Geruhsam begann die Besichtigung und ebenso klingt der Bummel durch Agrigento aus.



    Die Renovierung hat noch nicht begonnen.


    Sieben Kilometer unten im Tal liegt das Camp in San Leon. Von dort sind es nur ein paar Schritte zum Meer. Im Hafen von San Leon liegt dies Schiff namens Mare Nostrum.


    Letzter Abend in San Leon: Im Licht der Abendsonne strahlt das herrliche Agrigento über dem Tal der Tempel. 


    Nachdem dies nun schon mein vierter Winter und Frühling auf der Achse ist, ermüdet mich die Fahrerei zunehmend schneller. Die 115 Kilometer von San Leon zum Camp Luminoso am beschaulichen Punta Braccetto dauert zwar nur etwa drei Stunden. Doch die Holperei durch Schlaglöcher, die Kurverei durch enge Ortsdurchfahrten bei zwar nur 20 Grad Celsius strengt an. Zudem strahlt die Sonne auf die Frontscheibe, dass es im Wagen wie im Gewächshaus sich anfühlt. Aber dann steht die Kiste endlich zur Mittagsruhe. Ein Bad im noch kühlen Meer erfrischt, die Duschen sind super, man hat seinen eigenen Sanitärraum mit Schlüssel. Eine Radtour immer am Meer entlang am Nachmittag macht Freude.


    Punta Secca: Kein Mensch kann sich die Namen all der Orte merken. Mir gefällt die Dorfstraße mit Blick auf das Kirchlein und den Leuchtturm.


    Am Hafen von Marina di Ragusa endet meine Radtour. Der Mastenwald hochseetüchtiger Segler dürfte einige Millionen wert sein. Die Schiffe laden ihren Strom an den gleichen Säulen wie meine Straßenyacht.


    Wie in Südspanien erstrecken sich auch hier Gewächshäuser über Kilometer. Die Tomaten sind reif. Italienische Camper rennen mit Säcken auf abgeernte Felder auf den große Haufen Tomaten liegen geblieben sind. Die dürfen sie sich einsammeln. Bei den Mengen an Wasser, welche diese Landwirtschaft braucht, wundert es nicht, dass im Camp Luminoso an den Wasserhähnen Schilder warnen: "Kein Trinkwasser". Salz brackige Brühe kommt aus den Leitungen.


    So sieht nun also der Zugang zum Strand vom Camp Lumino aus. Internet, SAT-TV, warme Duschen - nur eben kein Trinkwasser. Meine Frau kommt gleich von der Arbeit. Wir plaudern per Skype. Sie freut sich mit mir über die Reisebilder und -berichte. An der Politik ändern wir ohnehin nichts. Also freut sie sich mehr, wenn dieser Bericht ohne aktuelle Spitzen zum Zeitgeschehen auskommt. Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben!

    weiter





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    Facebook-Freunde gehen gegen die Gehirnwäsche der Kampfmedien an. Texte und Bilder aus sozialen Medien ergeben in kürzester Zeit Material, um Magazine zu füllen. Die kreative Kraft dieser Kommunikation weitet sich aus und bestenfalls ändert sich Ansichten bei denen, die den Hirnwasch-Kanälen entkommen wollen. Der von Unterhaltungsindustrie und Lügenpresse sedierte Mob mag sich besser mit bunten Bildchen von Sonne, Strand, Kirchen und Tempeln vergnügen.




    Antifa Reloaded

    Nachdem mein Artikel Antifa - wieso, weshalb, warum? einen Antifa Shitstorm auf unserer Seite ausgelöst hat (wir sind teilweise mit dem Löschen nicht nachgekommen), habe ich mich entschieden, die geistigen Ergüsse der Antifa mit euch zu teilen. Natürlich ist der Autor der Antwort eher ein Ausnahme-Antifant und weiß im Gegensatz zu seinen Kompagnons, wovon er spricht.
    Wieso, weshalb, warum?

    Siehe unten.
    Wer seid ihr?
    Wir sind die Antifa UG (haftungsbeschränkt), ein Unternehmen der Antifa Holding Company und u. a. für die Organisation der Einsätze unserer Berufs- und Körperverletzungsfachdemonstranten zur Begehung von Beschädigungs- und Verletzungsdienstleistungen tätig.
    Warum tut ihr das?
    Wir begreifen uns als modernes Dienstleistungsunternehmen, das als einziger professioneller Anbieter hochqualifiziertes Fachpersonal für Demonstrationen, Inbrandsetzungen, Wahlbeeinflussungen uva. stellen und insbesondere auch die hierfür erforderlichen Genehmigungen einholen kann. Wir wollen indes auch nicht bestreiten, dass für die Frage nach dem "Warum" durchaus auch monetäre Erwägungen eine Rolle spielen.
    Ihr schreit "Refugees welcome!", wollt ihr die ganze Welt bei uns aufnehmen.
    Nach einer Frage sollte ein Fragezeichen stehen. Wir wollen nicht nur die ganze Welt aufnehmen, wir müssen. Wir haben nur diese eine Welt und wenn sie untergeht, dann geht Deutschland mit unter, egal ob uns dieses Land wichtig ist oder nicht.
    Habt ihr euch je Gedanken über die Folgen einer praktischen Umsetzung eurer Forderung gemacht?
    Jein. Obschon wir uns zu diesem Sujet selbstredend Gedanken machen, sind wir jedenfalls auf die Interessen unserer Auftraggeber angewiesen, die wir nur bedingt beeinflussen können.
    Wer soll das bezahlen?
    Unsere Auftraggeber vergüten unsere Tätigkeit gemäß Bundesantifagebührenordnung, wobei Sonder- und Bonuszahlungen stets individuell vereinbart werden können.
    Der Dalai Lama(!) nennt dies einen schleichenden Völkermord - haben die Deutschen kein Recht auf das Überleben ihrer eigenständigen Kultur?Nein, dieses Recht hat niemand. Abgesehen davon, dass das Dalai-Lama-Zitat die Erfindung rechter Meme-Bastler ist, entwickelt sich die Kultur eines Volkes, wie auch immer man das definieren mag, ständig. Es gibt schlichtweg keinen Grund, die "deutsche Kultur" von 1933, 1968, 1989 oder wann-auch-immer beibehalten und die Weiterentwicklung derselben verhindern zu wollen.
    Ihr als Minderheit glaubt zu wissen, was gut für die Mehrheit ist? Ich nenne das Faschismus.
    Interessante These - was sagen Lutz und Taddel dazu? Wir sind keine Minderheit, insoweit ist das für uns irrelevant.
    Woher kommt euer pathologischer Hass auf alles Deutsche?
    Da scheint eine Verwechslung oder ein Missverständnis vorzuliegen. Wir sind nicht gegen Deutschland, sondern für eine Welt.
    Auch wenn ihr Deutschland nicht eure Heimat nennt, so habt ihr doch eure Wurzeln hier - warum hasst ihr eure eigenen Wurzeln?
    Erstens nennen wir Deutschland unsere Heimat, allein, wir finden, dass aus unserem Geburts- oder Lebensort keine Rechte hergeleitet werden können sollten, die anderen Menschen verwehrt werden könnten. Wurzeln haben wir nicht, wir sind keine Pflanzen.


    Die Herzenswärmenden Parolen der Antifa wie "kein Mensch ist illegal", rühren Kämpfer für die Willkommenskultur. Ein beeindruckender Beitrag beschreibt, wie die Schlepper- und Schleuser-Industrie funktioniert.
    Neues Leben, all inklusiveIm Netz ist Europa nur einen Mausklick entfernt. »Wenn es jemanden in Libyen gibt, der nach Italien möchte, bitte melden«, steht auf einer arabischsprachigen Facebook-Seite. Unter dem Bild eines voll  besetzten Flüchtlingsschiffs ist eine Telefonnummer mit libyscher Vorwahl angegeben. Anruf bei einem Schlepper.
    »Wann geht das nächste Schiff nach Italien?«
    »Morgen, so Gott will.«
    »Was kostet es für mich und meine Frau?«
    »Für jeden tausend Dollar.«
    Es gibt viele solcher Seiten im Internet. Angeboten werden Pässe, Geburtsurkunden, Führerscheine, Fluchtrouten. Die Preise reichen von einigen Hundert Dollar für einen Transport auf dem Landweg bis hin zum All-inclusive-Paket für mehrere Zehntausend Dollar. Die Anbieter sind Teil einer stetig wachsenden internationalen Reiseindustrie für Menschen, denen legale Wege versperrt sind. Und deren Zahl steigt. Über 50 Millionen Menschen sind weltweit auf der Flucht – so viele wie nie seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Der Umsatz der Schmuggler auf den wichtigsten Routen zwischen Afrika und Europa und Nordamerika und Südamerika beläuft sich nach Schätzungen der UN auf rund sieben Milliarden Dollar im Jahr.
    Eines der Zentren der Schmuggler ist Libyen, wo nach Jahren des Bürgerkriegs die öffentliche Ordnung praktisch zusammengebrochen ist und sie ungestört operieren können. Von der Hafenstadt Zuwara im Westen des Landes aus legen fast täglich Boote nach Italien ab. Im Schnitt zwischen 1000 und 4000 Dollar kostet die Überfahrt, dazu kommt der Weitertransport innerhalb Europas.
    Für die Reise von Mailand nach München im Auto zum Beispiel sind rund 500 Dollar fällig. Auch die Routen an die libysche Küste sind fest in der Hand von Schmugglerbanden. Die meisten Flüchtlinge aus dem südlichen Afrika erreichen das Mittelmeer über Agadez in Niger oder die sudanesische Hauptstadt Khartoum. Die entbehrungsreiche Fahrt im überfüllten Toyota-Geländewagen oder – für weniger Geld – im Lastwagencontainer kostet nach Schätzungen der Flüchtlingsinitiative Global Initiative Against Transnational Crime in Genf noch einmal rund 2000 bis 3000 Dollar. Regelmäßig verdurstet ein Teil der Passagiere auf der Reise.


    Für zahlungskräftige Kunden haben die Schlepper aber auch Gesamtpakete im Programm. Rund 40 000 Dollar kostet etwa der Trip von Nigeria in die EU – inklusive gefälschter Dokumente. Ein solches Luxussegment gibt es auch in Syrien. Der Krieg treibt zunehmend die wohlhabende Oberschicht außer Landes, und die kann viel Geld für die Flucht nach Europa ausgeben.
    Die große Mehrheit der Migranten kann sich einen solchen Service allerdings nicht leisten. Das Pro-Kopf-Einkommen in einem Land wie Mali liegt bei 670 Dollar – im Jahr. Oft legt die Familie zusammen, um die Reise zu finanzieren, in vielen Fällen wird die Flucht unterbrochen, um das Geld für den nächsten Abschnitt zu verdienen. Es gibt Flüchtlinge, die jahrelang unterwegs sind, bis sie ihr Ziel erreichen.


    Für Schlepperkönige wie Abu Hamada sind sie eine einträgliche Geldquelle. Der 62-jährige Ingenieur aus Damaskus operiert von Kairo aus und hat – wie er dem britischen Guardianerläuterte – in den vergangenen sechs Monaten mehr als zwei Millionen Dollar verdient. Er verlangt für die Überfahrt nach Italien in einem Boot mit 200 Passagieren 1900 Dollar. Etwa 330 000 Dollar gibt er pro Reise für Material, die Unterbringung der Flüchtlinge, die Crew und diverse Mittelsmänner aus. Damit bleibt ein Reingewinn von 50 000 Dollar.
    Allerdings sind Leute wie Abu Hamada die Ausnahme. Das Geschäft mit den Flüchtlingen wird nicht von einer hierarchischen Organisation kontrolliert, die sich durch gezielte Schläge lahmlegen ließe. In der Regel teilt eine Vielzahl von Gruppen und Grüppchen den Markt unter sich auf. Den Schmuggel durch die Sahara etwa kontrollieren Angehörige von Wüstenvölkern wie den Touareg oder den mit ihnen verfeindeten Tubu.
    Weiter nördlich übernehmen libysche Clans das Geschäft, darunter Bürgerkriegsmilizen, die mit den Einnahmen ihre Waffenkäufe finanzieren. Die hohen Gewinnmargen locken außerdem Drogenschmuggler und andere kriminelle Banden an. Das hat weitreichende Folgen für das Geschäft mit der Not. Normalerweise achten Schlepper auf ihren Ruf. Wenn sie dauerhaft am Markt erfolgreich sein wollen, dann müssen sie ordentlich liefern – und Informationen über die Dienstleistung verbreiten sich schnell: Wer es nach Europa geschafft hat, gibt seine Kontakte mit Empfehlung weiter. Das bringt neue Aufträge. Wenn etwas  schiefgeht, bleiben dagegen die Kunden aus. Auch die Zahlungsmodalitäten dienten in der Vergangenheit der Qualitätssicherung. Die Schlepper bekamen einen Teil der vereinbarten Summe vorab, der Rest wurde hinterlegt oder von Verwandten nach erfolgreicher Ankunft ausbezahlt. Dadurch hatte sich der Markt bis zu einem gewissen Grad selbst reguliert. Die schlimmsten Verbrecher bekamen ihre Boote nicht mehr voll, und die meisten Anbieter bemühten sich, ihre Kunden einigermaßen sicher ans Ziel zu bringen – darunter Menschen, die ohne die Dienstleistung der Fluchthelfer keine Möglichkeit gehabt hätten, Gewalt und Terror in ihrem Heimatland zu entkommen.
    Doch Milizen und Banden haben häufig kein Interesse an längerfristigen Geschäftsbeziehungen. Sie schicken ein oder zwei große Boote los und lassen sich im Voraus bezahlen. Das Schicksal ihrer Passagiere ist ihnen letztlich egal. In manchen Fällen gibt es nicht einmal eine Crew, die Migranten müssen die Schiffe selbst steuern. »Wir haben es vor allem in Libyen mit Akteuren zu tun, die nur auf das schnelle Geld aus sind«, heißt es beim International Center for Migration Policy Development (ICMPD) in Wien.


    Vergangene Woche hat die EU ihre Absicht verkündet, gegen solche Akteure vorzugehen. Ob das gelingt, ist ungewiss. Es wäre schließlich nicht der erste Versuch, den Menschenschleusern am Mittelmeer das Handwerk zu legen. Der Kampf gegen die Schlepper könne nur ein Baustein in einer »umfassenden Strategie« zum Umgang mit dem Thema Migration sein, meint ICMPD-Direktor Lukas Gehrke. Man könnte auch sagen: Bislang hat sich eine Nachfrage noch immer ein Angebot geschaffen.


    Moderner Krieg gegen Europa: US-Schiffe bringen Flüchtlingsmassen.. | 23. April 2015 | www.kla.tv

    Ein anderer Facebook-Freund sieht die Richter vom EuGH in der Verantwortung für Leichenberge im Mittelmeer:

    Man könnte auch um die Meerestoten trauern. Das sind ja ganz leicht vermeidbare Menschenrechtsleichen. Sie nehmen das Risiko nur auf sich, weil der Straßburger Menschenrechtsgerichtshof der italienischen Küstenwache verboten hat, die Schiffbrüchigen zurückzubringen, wie sie es früher tat.

    Der Straßburger Menschenrechtsgerichtshof rief den Schleppermarkt mit seinem Nichtzurückweisungsprinzip-Urteil ins Leben. Die Schlepper setzen die Straßburger Menschenrechtspolitik so gut um wie sie können. Die Menschenrechtler gehen über Leichenberge, um einen Anlass für ihre Menschenrechthaberei zu bekommen.


    Zwar liegt für Gerettete "Religion" weit ferner als Essen, Trinken und ein trockenes Hemd. Doch im Laufe der "Integration", insbesondere wenn sie nicht mit Arbeit und Anerkennung gelingt, ist eine Regression in religiöse Konditionierung vorgezeichnet. Viele, wenn nicht die Meisten sind auf den Koran konditioniert.


    Wer mit dieser Koran-Konditionierung uns "Ungläubige" bekämpfen will, findet in einem freien, demokratischen System viele Mittel und Wege, gestützt und geschützt von Meistern medialer Hirnwäsche, Polit-Priesterlichen Leid-Figuren höchster Qualität.


    Es ist schon gleichgültig, welche Figuren der Block-Parteien in die Mikrofone der Kampfmedien sabbern, anschleimende Lügen an verbrecherische Systeme machen sich immer gut für das Geschäft! 


    Ein Freund formuliert vollendet mit gebotener Schärfe den Tatbestand organisierten Verbrechens.
    Diese Rot/Rosarote Koalition ist offensichtlich dabei, sich mehr und mehr von den Bürgern zu entfernen, von ihren Bedürfnissen nach Recht, Sicherheit, Selbstachtung, technischem Zustand und Ausstattung der Republik, auch im Hinblick auf die Zukunft.

    Stattdessen werden dem Bürger Ideologien übergestülpt, die er ablehnt, die ihn verunsichern und mehr und mehr aggressiv machen. Angesichts der mörderischen Aktivitäten des IS, islamischer Terroristen, den Erfahrungen mit Ehrenmorden,  Zwangsheiraten, herabwürdiger Behandlung von Fraün, davon zu sprechen, dass der Islam ein Teil Deutschlands ist, ist ein Schlag ins Gesicht der Bürger.

    Bei den arroganten Spionageaktivitäten, den aggressiven Verhaltensweisen der Amerikaner, von den Freunden Deutschlands zu sprechen, lässt an der Zurechnungsfähigkeit einiger Politiker zweifeln. Die Servilität, Unterwürfigkeit führender Politiker, nagt an der Selbstachtung der Bürger.

    Die Aktivitäten der EU werden mehr und mehr als unverständlich, kontraproduktiv und gegen die eigenen Bürger gerichtet gesehen. Man betrachtet die geradezu bizarren Verhaltensweisen eines Staates wie Griechenland, dessen Politiker sich wie Drittweltvertreter der untersten Klasse gerieren. Es wird logischerweise gefragt, wieso dann hochkorrupte, hochgradig kriminelle, arme Staaten wie Bulgarien, Rumänien in die EU aufgenommen werden, deren "Ingenieure, hochausgebildete" Wirtschaftsflüchtlinge nun die reicheren Staaten der EU überfluten. Angesichts der Erfahrungen, die die Bürger mit diesen angeblich hochklassigen EU-Bürgern machen, kommt mehr und mehr der Verdacht auf, dass Lüge ein immer grösserer Faktor der Politik einnimmt. Die Beitrittsverhandlungen mit der IS unterstützenden Türkei gehen weiter...!!

    Auch die juristische Seite Deutschlands ruft zunehmend Unverständnis hervor. Das BVG, wenn es nicht gerade pikante Fragen gleich an den EuGH abgibt, tut sich hervor, weitere Urteile anderen unverständlichen Urteilen hinzuzufügen....
    Es ist offensichtlich, dass für Personen mit "Migrationshintergrund" bei Gericht "Migrantenrabatt" eingeräumt wird. Wie ist es zum Beispiel zu verstehen, dass einem aggressiven Serientäter ein mildes Urteil zuteil wird, damit er seinen Aufenthaltsstatus nicht verliert?? Unverständnis ist noch eine milde Verhaltensweise dazu.....



    Es läuft es dem Bürger kalt den Rücken runter, wenn er liest, dass aus der Bundeswehr 25 "Kämpfer" zum IS übergelaufen sind, um dort ihre Kenntnisse mörderisch weiterzugeben. Es ist davon auszugehen, dass die Dunkelziffer wesentlich höher ist.  Von der Polizei, in die laut Politik viel mehr Migrationshintergründler integriert werden sollen, sind offiziell noch keine Fälle bekannt, aber es ist davon auszugehen, dass es auch dort islamistische Sympathisanten gibt. Wahrscheinlich werden Erkenntnisse dazu mit allen Mitteln zurückgehalten.

    Erhebliche Zweifel kommen mehr und mehr auf, was die technischen Fähigkeiten, den Willen Deutschlands zu notwendigen Leistungen angehen.  Die Welt staunt über die Unfähigkeit Deutschlands, den Flughafen der Hauptstadt fertigzustellen, die sogenannte Energiewende zu vollziehen und seine Infrastruktur in gebrauchsfähigem Zustand zu halten....
    Es klingt schon sehr zynisch, dass die Politik dem Bürger rät, mehr für seine Altersabsicherung zu tun. Bei null Zinsen für sein gespartes Geld ein fast unmögliches Unterfangen. Sollen die Bürger etwa wieder in Aktien gehen und auf die Sch...... fallen, wie seinerzeit, als die Regierung die Telekom als den Anlagehammer empfahl und die Bürger frech besch....... wurden?
    Die Regierung präsentiert frech und mit viel Aplomb eine "Schwarze Null", für die sie selber nichts kann, es gibt halt keine Sollzinsen mehr für die über 2 Billionen Schulden, die die BRD akkummuliert hat....
    Deutschland erzielt zwar gerade überschüsse, aber das Gefühl kommt auf, dass dafür wiederum Wahlgeschenke verteilt werden sollen.....
    Diese Regierung unter Merkel ist meiner Ansicht nach eine Gefahr für die Prosperität Deutschlands. Ausser einer bis jetzt geradezu haarsträubenden Energiewende, wurden vornehmlich nur consumptive Regelungen erlassen.
    Ansonsten profitiert man von den Reformen der damaligen Schröder-Regierung.
    Blickt man auf die nächste Wahl, so könnte es ein "Vom Regen in die Traufe" geben, wenn Merkel mit Grün koalieren würde....

    Noch kocht die Wut in vielen Menschen auf kleiner Flamme, die vereinzelt am Rechner ihr Unbehagen an haltlosen Verhältnissen miteinander teilen. Kreative Kraft stellt Sätze führender Köpfe plakativ in den digitalen Dschungel, um Erkenntnisse zu teilen.


    Die Kriegssüchtige US-Nation zieht eine Blutspur durch Geschichte und Geographie. Doch die SPIN-Doktoren der psychologischen Kriegsführung verdrehen meisterlich Fakten. Facebook-Freunde dazu:

    Was das Facebook-Volk fühlt, zeigt es Bildern und Texten.





    Stärker könnte der Kontrast zum medialen Mainstream nicht ausfallen. Je weiter sich die Macht auf wenige konzentriert, umso schärfer der Widerspruch.



    Man lese, was Udo Ulfkotte in seinen "16 Argumente, um für PEGIDA auf die Straße zu gehen" schreibt:
    Stattdessen haben Politik und Medien einen Weg des Wahnsinns eingeschlagen: Sie haben gemeinsam eine Migrations- und Integrationsindustrie aufgebaut, in der heute mehr Menschen arbeiten als in klassischen produktiven Branchen wie der Stahlindustrie oder dem Automobilbau. Die Migrationsindustrie mit dem Import immer neuer Menschen aus kulturell fernen Ländern ist zu einem gewaltigen Geschäft geworden, an dem Soziologen, Politologen, Psychiater, Integrationshelfer, Sozialarbeiter, Betreuer, Traumaforscher, Resozialisierungsfachleute und viele politische Gruppen verdienen, die aber für die Gesellschaft keinen Mehrwert schaffen, sondern nur horrende Kosten. Und immer mehr Probleme.
     Und zu horrenden Kosten hat ein Facebook-Freund ein weiteres Beispiel thematisiert:




    Dass der feine Herr nun sich über ein "zerstörter Leben" beklagen könnte, erschließt sich mir bei der lebenslänglichen königlichen Verrentung allerdings nicht. Aber jedes Kampfblatt schreibt, oder besser dreht Fakten für seine Kundschaft so, dass es diese zum Kauf reizt. Broder bedient beispielsweise bei BILD und WElT ein regideres Publikum als in Villen grüner Vororte verortete Kaufkundschaft der besseren Kreise.


    Facebook-Freunde geben in gönnerhafter Großzügigkeit ihr Gütesiegel den polit Prinzen und medialen Märchenfeen.


    Ein Freund namens "Fürchtegott Meuchelfromm" kämpft gegen die "Kleptokratische Einheitspartei Deutschlands" mit Aufklebern wie "Merkel nach Den Haag". Dass selbst die Spaß-Guerilla aus bitterem, bösen Ernst  agiert, wird jedem klar, der sich mit Fantasterei von Facebook-Freunden beschäftigt. Polit-Priesterliche Clowns in ihrer Bütt sind immer gut zu karikieren:




    Dieser Gutmenschelnde Pastor packt - wie Pirincci - das Übel von der Wurzel her an. Wen sollen die armen Männer, die es unter Lebensgefahr durch Wüste und Wasser in die Festung Europa geschafft haben, wen sollen die armen Kerle ficken?


    Facebook-Freunde erinnern an Trümmefrauen, die für etwa 30 Pfennig pro Stunde den Schutt verräumten, bevor es an den Wiederaufbau ging.


    Dieser Facebook-Freund plakatiert, um mit der Marktmacht der Verbraucher Meinung zu machen. Es erstaunt mich, wie viele Freunde sich an der Verbreitung kostenfreier kreativer Kraft erfreuen.

    Wenn es mir gelingt, meinen Blog an einem verregneten Wochenende online zu schalten, lohnten mehr als 2000 Zugriffe beispielsweise meine Mühe zum letzten Thema "Skandalöses Sizilien: Sklavenschiffe samt sauber zirkumzisierter Schwarzschwänze!" Tausenden brennt das Herz, wie elende Eliten unser schönes Land mit Wucht vor die Wand fahren. Wenige, Ulfkotte als leuchtendes Beispiel, widerstehen der medialen Massenmanipulation mit einer anderer Sicht. Neoliberale Traumtänzer um Profite versuchen mit der Macht von Weltkonzernen, uns selbst schon Wasser zu verkaufen.


    Die Macht dieser Manager ist nahezu grenzenlos, wenn nicht mehr und mehr Menschen es schaffen, hinter die verbrecherischen Machenschaften dieser lächelnden Masken zu blicken.


    Zuviele Menschen müssen eben einfach ihre Funktionsfähigkeit, ihre Gesundheit in bedrückenden Verhältnissen im Hamsterrad von Arbeit und finanziellen Verpflichtungen erhalten. Doch in sozialen Medien wie bei Facebook formiert sich Widerstand, der die Wirksamkeit der Hirnwasch-Anstalten untergräbt. Während die asiatische Küche selbst Hunde als eiweißreiche Nahrung nach oft grausam quälender Todesfolter schmackhaft zubereitet, stabilisert der deutsche Hund als treuer, demütig unterwürfiger Begleiter die Gesundheit von Millionen Menschen.

    Um meine assoziativen Gedankenketten mit Schnipseln aus Facebook dekoriert mit einem wahren Wort von Udo Ulfkotte abzuschließen, werden abschließende Bilder die Meinungsfreiheit bis an die Grenze strapazieren.
    15. Sprechverbote und politische Korrektheit: Politik und Medien geben uns eine Trottelsprache vor. Unsere Schul- und Kinderbücher werden umgeschrieben. Professionelle Minderheitenschützer, denen unsere Eliten huldigen, zerbrechen sich den ganzen Tag den Kopf drüber, welche neuen Vorschriften sie uns machen können. Über vieles dürfen wir ja schon lange nicht mehr sprechen in diesem angeblich freien Land, in dem Demokratie und Pressefreiheit nur noch simuliert werden. Jene Polizisten, die für unsere Sicherheit sorgen sollen und da draußen den Kopf hinhalten, dürfen ebenso wie unsere angeblich freien Medien heute nicht einmal mehr objektive Täterbeschreibungen bei Fahndungen herausgeben, müssen Hautfarben, Herkunftsländer und sonstige typische Identifikationsmittel auf Weisung der Politik der Bevölkerung vorenthalten.
    Wer gegen diesen Strom der Verblödung anschwimmt, der mischt sein Lachen mit Tränen - ganz verspannt im Hier-und-Hetz.






    Der Bäcker muss seine Krapfen verkaufen, der Photoshop-Künstler seine Karikatur und Todenhöfer sein neuestes Buch.


    Um der Gerechtigkeit Genüge zu tun, auch der Autor dieses Potpourris aus faulen Facebook-Früchten der letzten Woche soll den Leser am regnerischen Maitag daheim etwas Lächeln ins Gesicht und Sonne ins Herz zaubern. Wer meine Arbeiten abonnieren will, schicke einfach eine E-Mail an

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    Genug für heute - Strand, Sand und Sonne locken, wie gestern berichtet aus  Selinute, Mazarro del Vallo, Agrigento, Punta Bracceto






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    Wie fast jeden Morgen strahlt die sizilianische Sonne auf meine Plastiktonne, isoliert von Matten und Jalousien gegen die Höllenhitze am Mittag. Doch das Meer kühlt meinen Körper auf teutonisch gewohnte Annehmlichkeit herunter. Mai in Sizilien am Meer ist so schlecht nicht. Jedenfalls lässt sich hier leichter gesamtdeutsches Grauen ertragen und kommentieren.


    Die Spur vorn links im Sand stammt von meinem Fahrrad. Im Sand bleibt das Rad stecken. Die Füße balancieren das Gleichgewicht auf dem Sand. Dieser rieselt in die Sandalen, klebt an den Fußsohlen.



    Freitag Abend - Fieber in Scoglitti: Menschen drängen auf dem Marktplatz am Hafen. Verkäufer bieten Sonnenbrillen und Schutztaschen für Handys an. Andere verkaufen Turnschuhe, die sie in Plastiksäcken schultern. Die jungen Damen stolzieren und lassen ihre Körper sprechen, ein Versprechen für sinnliche Freude. Der nackte, starke Arm umschlingt den Hals seiner langlockigen Schönen, die sich das gerne gefallen lässt und mehr Druck im Dunkel erwartet, aufnimmt und aushält. Zu meinen Kommentaren maunzt eine Katze vor der Aufbautür meiner Schreibstube auf Rädern, die erst Fressen braucht, um in der Mondnacht am Meer zu balzen.


    Ganz junge Burschen schleudern schwere Steine in den Sand. Ein schweizer Kastenwagen hat sein Quartier direkt am Hafen bezogen und bereitet bei offnen Tür sein Abendessen vor.

    Palmen, Sonne, Sand, Schiffe, Meer, Gelati, Rotwein, Tomaten, Käse, Pane - das volle Glücksprogramm mediterraner Gelassenheit, um zumindest zeitweise der teutonischen Tortur zu entkommen.


    Glücksgeschichten liegen in der Luft. Gelassene Heiterkeit umweht lauer Wind vom Meer. Palmschlanke Damen wiegen sich in den Hüften und wedeln mit ihrem Haupthaarfell. Männer blasen ihre Nüstern auf wie hungrige Hunde. Ein weißes Segel schiebt ein Boot über das blaue Meer. Mann wird verführt, vor Lebenslust und Übermut sich mit einer Schönen zu erhitzen oder im Meer sich abzukühlen. Tränen von Glück wollen die traurigen Nachrichten verdrängend vergessen. Doch das teutonische Trauma hält seinen Stachel mir im Herzen. Mein Schreiben schreit Schmerzen hinaus wie Wind an Felsen. Selbst Echo bleibt aus.

    Die Meinung ist frei, wenn sie nicht von der medialen Manipulation abweicht. Nachdem mehr und mehr Menschen aber beginnen, eine eigene, abweichende Meinung von der propagierten Meinung zu formulieren, zensieren die Propaganda-Abteilungen der Meinungs-Medien abweichende Meinungen.

    Fremd im eigenen wie jedem Land gibt es für mich kaum andere Sorgen, als meine Dreieinhalb-Tonner-Wohntonne unbeschadet über Schlaglochstrecken, Bahnübergänge und an Engstellen vorbei zu bringen. So sieht es aus: Verfallene Altstädte mit romantischen Winkeln, der morbide Charme bröckelnder Pracht und Herrlichkeit aus vergangenen Jahrhunderten, Eindrücke von Landschaften, die zwischen Paradiesgarten und Steppe pendeln, lärmende Ortsdurchfahrten produzieren mehr Adrenalin, Sonne glüht auf der Frontscheibe, Fahrtwind schafft kaum Kühlung, Tempel ohne Türen, zerschlagene Flaschen liegen mit aufgequollenen, stinkenden Körpern überfahrener Katzen und Hunde am Straßenrand. Von daheim berichtet die Liebste per Skype von Regen, Wind und seltenen Sonnenstunden beim Spargelverkauf. Die Medien unterhalten uns mit Kriegs-Krimis, in denen Polit-Mafiöse Macht Menschen auf Schlachtfelder schleudert wie Jetons auf den Roulette-Tisch. 


    Blumen strahlen das Sonnenlicht in schillerndem Glanz zurück. Sizilianischer Frühling verzaubert Mensch und Natur. Eine Welt zwischen Himmel und Hölle, wobei der Gestank der Hölle unter schleimigem Grinsen lächelnder Lügen verschwindet. Mehr und mehr Menschen mit wacheren Sinne merken, was parfümierte Masken verbergen wollen.



    Will man dorthin, nach "Hause" - auch wenn man daheim ist?


    Truck Stop - Ich und mein Diesel

    Ein Freund schickt mir einen Song als YouTube-Link. SPON berichtet über den Tod des Sängers:
    Truck-Stop-Gründer und Sänger Günter Berndt alias Cisco. Wie jetzt bekannt wurde ist der Musiker Ende vergangenen Jahres im Alter von 72 Jahren in seinem Haus im niedersächsischen Maschen gestorben.

    Das Internet im Camp Luminose am Punta Braccetto überträgt die Songs von Truck Stop in guter Qualität. Das Herz wird mir schwer, 3000 Kilometer hinter mir. Noch mehr als 2000 Kilometer muss mein Diesel brummen, bis wir wieder in München sind, mein Diesel mit mir. Es ist nicht mal sicher, ob es mein Diesel schnell genug noch zum Spargelessen mit meiner Frau schafft. Die Straßen werden irgendwie jedes Jahr länger.
     

    Zur Abwechselung geht es mit dem Drahtesel am Meer entlang bis Sciglitti und bis zum Marina die Ragusa. Bauern haben für die Rinder schon das Heu verrollt. Ein Reisender meint, dass das Korn schon geschnitten sein - Anfang Mai! Wo genug Gras für Großvieh wie Rinder und Pferde wächst, da reicht das Wasser.


      Ohne Wasser kein Gras, ohne Gras keine Rinder, ohne Rinder keine Milch. Kinder kommen allerdings auch in Steppen, sogar in Wüsten, wo allenfalls noch Schafe und Ziegen Futter finden. Europa, Du hast es besser. Europa, Du bist reich. Reich an Gras, Wasser und qualifizierten Arbeitskräften. Doch Reichtum ist schwer zu halten, kaum zu verteidigen.  Sicherheitskräfte können schwerlich die steigende Zahl an "home grown Dschihadist" unter Kontrolle halten. Wer, wen, warum und wozu kontrolliert, wissen nur noch die Kontrolleure. Das Volk bei Facebook schäumt.


    Den Reisepass eingezogen, damit er NICHT hin fährt ...... abgesehen davon, dass man diese Leute eher an der Rückreise als an der Hinreise hindern sollte - sind den Herren und Damen der Gerichte WIRKLICH die Videos fremd, wo die Dschihadisten ihre Reisedokumente verbrennen, und zwar teilweise VOR dem Ausreisen aus dem "Heimatland", und vor der Einreise nach zB. Syrien und Co., somit also OHNE Reisedokumente um die Welt tingeln??? Es muss schön sein, wenn man eisern an ein System glaubt, da gibt es einen Reisepass, und ohne den kann man nicht reisen, bla bla bla. Die Realität sieht allerdings anders aus, vielleicht sollten sich diese Herrschaften endlich in selbige begeben, anstatt in ihren Denkmustern festzuhängen, dann würden sie auch sinnvoller handeln und wirksamere Maßnahmen ergreifen können .... Aber so ist das halt mit all diesen Gutmenschen, die glauben, das sich alle an dieselben Regeln halten, wie sie selbst, nein ist nein. Wäre das so, würden wir wohl nicht täglich von neuen Missetaten unserer Lieblinge lesen müssen, Vergewaltigung, Mord, Ehrenmord, Raub ..... dann wäre der "Eiserne Vorhang" um unsere Länder wieder hochgezogen, und alle hätten ihren Frieden und ihre Ordnung. Wer sich benehmen würde und etwas beitragen würde, dürfte rein, wer dies nicht kapieren würde, düfte gerne draußen bleiben. So aber, OHNE jegliche Grenzkontrolle, da lacht sich Lau krumm und kann kommen und gehen, wie es ihm gefällt! Wir haben ja schon mehrmals schlagend feststellen müssen, dass es die propagierte 24/7 Überwachung nicht gibt, bzw. diese nicht funktioniert ..... was soll also diese sinnlose Steuergeldverschwendung durch dieses zahnlose Gerichtsurteil, schade um die Ressourcen, welche sicher besser verwendet wären in der Bearbeitung anderer Angelegenheiten wichtigerer Natur .......

    Tja, da hat der gute Mann recht, dass "System-Gläubige" eine eigene Art sind und haben. Man muss sich nur klar machen, wie zum einen das "System" ist, und was Menschen, an das "System glauben" lässt.


    Da hat eine mediale Maulhure im türkischen Meinungsbordell sicher viel Zustimmung bei seinen Lesern gefunden. Das Volk wählt, was es verdient - hier wie dort. Viele fühlen sich fremd im eigenen wie in jedem Land!






    Straßen sind laut, ihre Ränder sind schmutzig. Der Weg nach München ist weit, so weit. Mehr als 100 Kilometer Landstraße sind schwer erträglich. Autobahnen erlauben größere Sprünge. Doch schlimmer noch als das, was mediale Maulhuren den Menschen ins Hirn drehen, sind die unzähligen Menschen, die diese Lügen glauben!

    Das Buch von Ulfkotte "Gekaufte Journalisten" hat mich fasziniert. Denn nach 20 Jahren, acht Monaten und 12 Tagen als angestellter Redakteur mit Pressereisen wie nach Taipeh, Conneticut, Las Vegas, Vendig, London etc., mit "Pressefressen" in den feudalen Bürger-Bordellen behaglicher Beschaulichkeit wie auf dem Dach des Bayerischen Hofs und, und und.... war mir im Innern meines Herzens die "Meinungsbildung" und "-Steuerung" bei Champagner und flötend-flirtenden Presse-Tussis mit Abschluss-Examen irgendeiner Laber-Richtung stets suspekt. Später hat man mich auch nicht mehr nach "draußen" gelassen, weil wohl Beschwerden eingelaufen sein müssen. Dass Udo Ulfkotte sich von den klebrigen Zwängen der verführenden Verlockung von Geld, Einfluß und Macht befreien konnte, hat ihm und seinen Lesern gleichsam einen "Blick auf die andere Seite des Mondes" eröffnet. Eine unvergleichliche Leistung, welche die Käufer seines wegweisenden Werkes "Gekaufte Journalisten" lohnen. Danke Udo Ulfkotte!


    Es war, ist und wird nun mein Stil nicht sein, mich in ein Land einfliegen und in ein "Med-Ressort" bringen zu lassen, mich auf  Reih und Glied geordnete Liegen aufbahren zu lassen, mich per vereinbartem Signal zu den Mahlzeiten rufen zu lassen, nein danke! Dass mich SAT-TV und -Radio wie brauchbares Internet mit der Heimat verbindet, ist meine erstrebte Annehmlichkeit in der luxuriösen Landschaft bei Sonne, Sand, Meer.



    Volkes Stimme kommentiert kräftig und ohne Honorar einzustreichen:
    "Schrott! Dieser Artikel ist an Zynismus nicht zu überbieten. Die arbeitenden Menschen,die dieses System tragen, als Wanderer zwischen dem Reihenhaus und dem Altersheim zu reduzieren, ist schlicht eine Unverfrorenheit. Dagegen gewaltbereite Jugendliche, die noch nichts für die Gesellschaft geleistet haben, als tatkräftig, agil usw. zu bezeichnen ist ein Schlag in das Gesicht der Mehrheitsgesellschaft. Und angesichts der Tragödie am Alexanderplatz eine journalistische Untat. Und man stelle sich vor, Herr Lehming hätte so gewaltbereite Skinheads herorisiert. Es wäre der Anfang vom Ende seines öffentlichen Daseins."

    Man muss nicht lange suchen, um bei Facebook Gesichter zu finden, welche mich grausen lassen vor Deutschland.



    Zornig hämmert das Facebook-Volk in die Tasten und kommentiert ISIS gekonnt:
    al Quaida ist aber eine CIA- Truppe, genau wie Isis. Die USA haben Afghanistan auseinander genommen wegen den Mohnfeldern. Heute der rund 40-fache Ausstoß. Dann Iraq, Lybien, Syrien, die ganze Ecke dort ins Chaos gestürzt. Überall dort, wo die USA die Demokratie hin bringen, herrscht blankes Chaos. Assads Verbrechen bestand nicht darin, Menschenrechte zu verletzen, sondern darin, sich nicht auf den Petro-Dollar zu stützen. Die USA ist ein Hegemon, der das heute nicht einmal mehr verbirgt.

     Das hat nichts mit dem Islam zu tun! Es ist immer wieder erstaunlich, wie sich die öffentliche Meinung, welche in Leserbriefen der Zensor durchlässt, in sozialen Medien von der veröffentlichten Meinung unterscheidet.


    Doch die herrlich geruhsame Lebensart in den Dörfern an der sizilianischen Küste ist  die beste Erholung vom Internet.


    Camp Luminoso schenkt mir drei erholsame Tage und Nächte. Der direkte Zugang vom Camp zum Sandstrand, die warme Dusche, der eigene Sanitärraum und die gute Netz- und Satellitenverbindung haben meine Zeit bestens ausgefüllt. Punte Bracetto: Ein Traumplatz mit Zugang zum Sandstrand, WiFi, SAT-Verbindung, warmen Duschen - nur kein Trinkwasser. Es wird merklich wärmer, das Meer und die Luft. Morgens schwitzt man schon um 9.00 Uhr bei 20 Grad. Doch das ist erst der Anfang. 100 Kilometer stehen mir bevor bis Siracusa. Um 11.00 Uhr muss die Kiste stehen, Sonnenschutz vorgezogen und Klappen aufgezogen sein.




    Adieu Punte Bracetto, Camp Luminoso! Drei Nächte dort, die Küste 14 Kilometer nach Westen bis Sgiclitti und nach Osten bis Marina di Ragusa abgeradelt, das Meer genossen, jetzt geht es Richtung Norden. Die "Walkuh", wie wir unser WoMo genannt haben, zieht willig Richtung Heimat. Mein Frauchen daheim hat heute ein kleines Spargelfest gefeiert. Per Skype wollten wir noch plaudern, doch jetzt steigt die Hitze, dass es mir unerträglich wird.


    Camp Rinnatur, etwa sechs Kilometer vor Siracusa. Die Mittagshitze steigt auf 27 Grad draußen im Schatten, 29 Grad im Wagen. Schlaff mit Hechelatem muss mein Körper im Schatten oder nackt im durchlüfteten Wagen schwitzen. Gegen 15.00 Uhr geht dann die Radtour nach Siracusa.


    Schon der Fahrtwind auf dem Fahrrad belebt mich neu, mehr dann die herrlichen Eindrücke in Siracusa. Mein Weg führt mich direkt in die Altstadt. Mein Bedarf an Tempeln ohne Tür und Dach ist bislang befriedigt.



    Nach dem Kreuzfahrtschiff fällt mein Blick auf die Prachtbauten am Hafen, bevor mich die enge, schattige Altstadt mit herrlicher Kühle umfängt.


    Das griechische Erbe liegt ohnehin am Weg zur Altstadt. Die Straße führt direkt auf das Meer, von dem wie immer eine frische Brise weht.




    Von diesem prächtigen Gebäude mit Balkons gut bestückt sind es nur ein paar Schritte zum nächsten, griechischen Monument. Reizvoll ist der Blick durch das Fenster ohne Glas auf das Meer dahinter.



    Schatten! Kühlende Brise! Altstadt!



    Ein Moped geht gerade noch durch die Gassen. Vermutlich muss man bei den engen Gassen mit einem Handkarren Kranke oder Möbel transportieren.



    Von der Hafenmauer blickt man in enge Gassen und auf der anderen Seite auf das weite Meer.



    In der Neustadt sind weitere Sehenswürdigkeiten wie ein archeologischer Bezirk. Doch meine Kraft reicht nur für die Altstadt.



    Auf dem Felsen und der Brettenanlage unter der Wehrmauer tummeln sich die ersten Wasserratten.



    Man sieht Siracusa an, dass sich die Stadt gegen Feinde einst gut verteidigen konnte.


    Die erste alte Kirche Santo Spirito am Weg mit der Front zum Meer ist geschlossen. Vermutlich ist das Gemäuer mürbe.

    Man kann sich leicht täuschen. Auch dies Gemäuer sieht recht mürbe aus. Doch die Balkonpflanzen verraten die Bewohner.


    In dieser Quelle direkt am Meer tummeln sich Fische und Wasservögel.


    An der Quelle am Meer treffen sich viele Sonntagsausflügler. Es ist gerade der rechte Ort für mein tägliches Gelati.




    Der Dom und die Kirche Santa Lucia begrenzen beide einen zentralen Platz in Siracusa.






    In Sevilla haben die Christen eine Moschee zur Kirche umfunktioniert, in Siracusa einen griechischen Tempel als Kirche umgebaut.






    Die Bildunterschrift "feuchte Träume" muss nun einfach kommen!


    Nach den belebenden Eindrücken in Siracusa müssen jetzt alle Instinke bei angespannter Aufmerksamkeit die richtigen Straßen zurück zum Camp finden. Aber wieder gelingt dies. Die Dusche ist sogar heiß. Der Wagen kühlt bei untergehender Sonne bei drei weit geöffneten Dachluken und vier aufgerissenen Fenstern schon gegen acht Uhr abends auf angenehme 25 Grad runter. Aber schließlich hat sich draußen die Höllenhitze auch verzogen. Am Abend kühlt es sich schon auf 22 Grad ab.


    Um 5.30 färbt sich der Himmel rot. Bei erstem Licht, nach opulentem Frühstück geht es schon wieder um 8.30 Uhr auf die Bahn. 85 Kilometer stehen auf dem Programm, ein guter Teil davon auf der Autobahn.

    Der Etna lässt sich schon von weitem blicken, hier von einer Autobahntankstelle etwa 30 Kilometer vor meinem Ziel-Camp.

    Gegen 9.00 Uhr morgens ist der Platz gefunden: CAMPING ETNA WHOLE YEAR OPEN. Aber das ist nicht unbedingt der Platz, an dem man sich länger einnistet. Durch graue Asche, direkt vom Vulkan geflogen, knirschen die Räder. Doch der Platz gewährt in 850 Meter Höhe Schatten und angenehme Kühle.

    Vier faule Bettelhunde liegen energiesparend in der Asche. Mein Rad rollt mich etwa 200 Meter abwärts nach Nicolosi.

    Auf 18 Kilometern Bergstrecke schrauben sich die Autos auf 2000 Meter Höhe hoch. Von dort geht es mit Seilbahn und Kleinbus weiter.

    Nicolosi hat kaum noch alte Gebäude. Tausende haben sich ihre Beton-Villen in die Landschaft geklotzt.

    Die Uhrzeit stimmt: 11.10 Uhr. Die Hitze steigt. Die Zeitung "La Sicilia" titelt: "Catania: Arriva la prima conduta di grande caldo privisti 36 gradio." Voraussichtlich 36 Grad! Das kann mein Körper nur schlecht überleben, vor allem wenn dann mein Plastikkoffer sich aufheizt.

    Kühle, schattige Kirchen sind angenehme Erholungsorte - hier leider verschlossen.


    Der freundliche Ratgeber im Fremdenverkehrsamt zeigt mir, wie leicht der Etna von Nicolosi zu erreichen ist. Doch erstmal steht es an, in der Mittagsglut meinen Drahtesel zurück zum Camp Etna zu schieben - 200 Meter höher. Der Weg führt immer wieder kreuz und quer über die Straße, um jeden Meter Schatten von den Baumkronen mitzunehmen. Doch der Wagen steht gut, angenehm von lauer Luft durchweht. Bei 25 Grad lässt es sich gut aushalten.


    Das "monumento J.W.Von Goethe" aus dem Jahr 1987 überzeugt mich nicht: Der Sinn der zu Quadern geschichteten Steine bleibt mir verborgen.


    Vom Camp Etna zum Parkplatz an der Ätna-Seilbahn sind es 16 Kilometer und 1200 Höhenmeter. Etwa 10 Kilometer haben sich Lavabrocken ins Tal geschoben. Hier hat der glühende Lavastrom eine Hütte zusammengedrückt.

    Ein überwältigender Blick auf Catania und zum Meer. Die Bergstation mussten die Menschen nach dem Ausbruch 2002 wieder aufbauen. Liftanlagen und Seilbahnen waren wie ein großer Teil der Bergstraße zerstört. Bei 62 Euro Seilbahn und Bus von 2000 Meter bis beinahe auf 3000 Meter Höhe hat sich der Wiederaufbau wohl schnell amortisiert.

    Angeblich wissen die Menschen sechs Stunden vorher, wann diese Höllenschlunde wieder Steine, Aschewolken und Lavamassen ausschleudern. Sie merken es an der veränderten Rauchfahne, die der Hauptkrater laufend schweflig absondert.


    Auf 3000 Meter Höhe ist die Luft dünn. Der Ätna-Gipfel im Hintergrund schwefelt seine Wolken aus dem Schlund. Doch der frische Wind, der Schmetterlinge aus dem Tal herauf torkeln lässt, vertreibt allen Schwefelgestank.

    Abendliche Stimmung am Ätna mit Blick auf Catania und das Meer - so blau, so blau.


    Die Lavaglut ist bei dieser Hütte durch Fenster und Türe eingedrungen. Hier lohnt kein Wiederaufbau.


    Da der Ausbruch von 2002 die höchste Seilbahnstation weggerissen hat, geht die Seilbahn jetzt nur auf 2500 Meter. Die letzten 400 Meter karren uns Busse mit Allradantrieb über die Schotterpiste, bevor es noch 100 Meter eine geführte Wanderung um den Krater gibt.


    Näher kommen wir nicht an den Hauptkrater heran. Man sieht die Schwefelwolken, die vom Hauptkrater aufsteigen.


    Man sieht die Endhaltestelle der Allrad-Busse und darüber den aufragenden Ätna-Hauptgipfel.


    Mit den Händen fühlen wir deutlich die Lavawärme an den Steinen.


    Angesichts der gewaltigen Natur mit ihrer unberechenbaren Gewalt fühlt man sich verloren und klein.


    Ein Mercedes-Unimog als Weltreisefahrzeug ist sicher schon unter einer Viertelmillion aufzubauen. Vielleicht bekommt man für den Preis auch eine Satelliten-Internet-Verbindung.


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    Da schon seit mehreren Tagen kein Camp mehr Internet-WiFi angeboten hat, geht dieser Link raus, ohne Korrektur lesen und ohne weiter auf das leidige Thema "Politshita" eingehen zu können. Dazu ist ein Platz mit guter WiFi-Verbindung am kühlenden Meer nötig. Doch vorab soll meine Frau schon heute abend wissen, wie es mir wo geht.  Hier in Sizilien sind in 48 Stunden 5800 Flüchtlinge angekommen. Wieviele sollen noch kommen dürfen? Eine, zwei, vier Millionen? Und dann? Sind Länder wie Japan oder Australien, welche keine Flüchtlinge aufnehmen,  faschistoide Staaten? Sicher ist, dass noch Millionen warten!

    "Nach Regionen aufgeteilt, gibt es die größten Flüchtlingsbevölkerungen in Asien und dem pazifischen Raum mit mehr als 3,5 Millionen betroffenenMenschen, in Sub-Sahara Afrika sind es 2,9 Millionen und im MittlerenOsten und Nordafrika sind es 2,6 Millionen."
    http://www.unhcr.ch/home/artikel/da2edec2242a1105eb354674c1af8e79/ueber-50-millionen-weltweit-auf-der-flucht-1.html
    Zum erstenmal seit dem Zweiten Weltkrieg gibt es über 50 Millionen Menschen auf der Flucht weltweit (Flüchtlinge 16,7 Millionen, Asylsuchende 1,1 Millionen, Binnenvertriebene 33,3 Millionen).

    Da wollen wir ganz im Sinne der Ode an die Freude jubilieren: "Seid umschlungen Millionen!" So ist es mir ja auch bei meiner Immigration von Preußen nach Bayern ergangen, als die Grenzer mich am Weißwurstäquator sogleich mir eine sonnige Wohnung und eine gemütliche Arbeitsstelle zugewiesen haben. Die Verständigung war anfangs schwierig, klappte dann aber nach einigen Jahren: "Brötchen hoab'm koane. Bei uns giabt's Semmeln! Hoats mi?"


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    Bei Facebook diskutierten die Polit-Experten darüber, wie es mit der Bagida, dem Münchener Zweig der Pegida, weiter geht. Da es mehr Kontroversen als Einigkeit gibt, bricht die Bewegung auseinander. Eine Chance zur Politisierung ist vertan. Was juckt mich das? Mein Ziel ist, unbeschadet dem Wunderland Sizilien mit seiner Höllenhitze zu entkommen.


    Bei meiner Abfahrt vom Ätna in der Mittagshitze fällt mein Blick schon auf den Ätna-Parkplatz in 2000 Meter Höhe. Mein WoMo, genannt "Walkuh" scharrt gleichsam schon mit den Hufen. Meine Frau daheim erwartet mich sehnsüchtig.


    Diese Ansichtskarte an meine Frau soll mich entlasten, weil meine Rückkehr so lange dauert. Die Karte zeigt das Rifugio, welches die Lavamassen beim Ausbruch 2002 zerstört hatten. Dahinter strahlt das aufgebaute Rifugio in neuem Glanz.


    Zu meiner weiteren Entlastung soll mich rechtfertigen, dass mit meiner Höhenwanderung, langer Ruhe und einem erholsamen Blog-Eintrag im Höhen-Cafe mir dann auch Lust und Kraft zur weiteren Reise kam. Etwa 40 Kilometer von der Ätna-Höhe sollten ab 17.00 Uhr bei kühlendem Abendwind schon zu schaffen sein. Allerdings waren die holprigen, kleinen Straßen kaum vorstellbar. Aber selbst im ersten Gang kriecht die Karre ja noch mit 4,2 km/h - laut Navi. Das ist besser, als zu laufen. Der einzige entgegenkommende LKW zwang mich auch nur zu kürzerer Rückwärtsfahrt, um mein Fahrzeug in eine Ausweichbucht zu retten. Mein Buch "Mit dem Wohnmobil nach Sizilien" warnt zwar eindrücklich vor Acireale mit den Sätzen:
    "ACIREALE ist sehr sehenswert, für größere Wohnmobile jedoch ein mittlerer Albtraum"
    Allerdings beschränkt sich meine Plastikkiste mit angeklappten Spiegeln ja auf zwei Meter Breite, womit, sofern 3,20 Meter Lufthoheit unter Bäumen und Brücken bleibt, durchzukommen sein sollte. Da meine Abfahrt gerade günstig gelegen kommt, um den Feierabend-Verkehr in Acireale kennen zu lernen, beanspruchen letztlich die 40 Kilometer vom Ätna zum Camp Acireale La Timpa mehr als zwei Stunden. Dazu kommt für Sizilianer vielleicht ein angenehm laues Frühlingslüftchen - nicht unter 30 Grad Celsius - für mich allerdings schwer zu ertragen. Mit medinaiven Atemübungen kommt die Karre endlich wieder zu stehen. Fragt sich nur wie?


    Bis dann an irgendeiner Stelle mein SAT-TV-Empfänger durch die umstehenden Bäume ein freies Stück Himmel sieht, bis dann die Dame von der Rezeption meine MAC-Adresse für den Empfang von WiFi eingerichtet hat, bis der Strom für Kühlschrank, TV, PC und Lautsprecheranlage anliegt, sind alle Kräfte aufgebraucht. Mein erster Blick an den Strand in etwa etwa dreißig Meter Tiefe macht mich hoffen, dass der Fahrstuhl dorthin arbeitet. Denn einen anderen Weg zu dem Stück Strand gibt es nicht.


    Nach dem Genuss einer Dusche und von rotem Wein beruhigt sich der Körper und entspannen die Nerven. Die Temperatur im Wagen sinkt langsam auf 25 Grad. Die Nacht kommt. Leider nuckeln wohl zuviele Gäste an der WiFi-Verbindung, so kann meine Frau daheim über Skype nicht mit mir plaudern.


    Anderntags lässt sich der Standplatz, in aller Erschöpfung auf Erstbeste genommen aber wenig tauglich, nicht halten. Das Fahrzeug muss mit der Tür zur schattigen Efeu-Wand gedreht und mit Unterlegkeilen gerade stehen. Dass dabei auch zweimalige Anläufe nötig sind, um die SAT-Antenne mit TV und Radio zu füttern, nur am Rand. Meine Frau ist traurig, dass unser Morgengespräch schnell abbricht. Doch das Umstellen lässt keine Zeit, zudem die Sonne am Morgen schon wieder 25 Grad einschaltet. Da muss die Matte vor die Scheibe - unbedingt!


    Nachdem nun das heimatliche Gespräche vorzeitig abgebrochen ist, um die rollende Wohnung für die nächsten drei Tage aufzustellen, soll mich das erste Morgenbad erfrischen. Ein Tourist hat sich unten sein Gummiboot aufgeblasen, steigt mit seiner Frau ein, legt ab. Doch der Aufzug kommt nicht nach oben. Ein Schild weist an, die Türe fest zu schließen. Vielleicht ist unten die Aufzugtür nicht richtig geschlossen? Also dreht der Seeman auf mein Gebrüll von der Höhe bei, landet mit seinem Gummiboot an, drückt die Tür vom Aufzug zu, entschuldigt sich, und meine Fahrt im dunklen Schacht zum Felsenstrand beginnt. Der Tauchlehrer meint, dass das Wasser mit 17 Grad unerträglich kalt sein, aber bald wäre es 28 Grad warm. Für mich sind 17 Grad gerade gut, um meinen Körper vor Überhitzung zu schützen.


    Allerdings ist das Bad vor dem Frühstück nur eine erste Maßnahme, danach hat sich der Mensch doch sein Essen verdient. Nun fährt der Fahrstuhl aber nicht mehr nach oben. Da aber mittlerweile unten ein Paar angekommen ist, drückt der Mann als Helfer die Aufzugtür von draußen zu. Von innen fehlt der Tür leider ein Griff, um sie fest anzuziehen. Dann geht es noch halbnass, aber glücklich wieder zurück zum Auto. Mittlerweile sind Camper aus Polen und Tschechien auf dem Platz. Auf dem Ausstellfenster vor der Küche hat eine unsägliche Vögelbrut ihre ätzende Hinterlassenschaft großflächig verteilt. Das muss besser gleich weg. Auf dem Dach wäre ähnliches zu leisten, doch den Aufstieg mit der Leiter auf drei Meter Dachhöhe bleibt auf bessere Zeiten verschoben. Dass ein Windstoß einen Vogel-Schiss kunstvoll unter der Jalousie auf meinen Bildschirm weht, ist wahre Artistik.


    Mein erster Gang führt mich ins Dorf, um Brot zu kaufen. Diese faszinierende Mischung aus Alt und Neu begeistert mich. Man beachte die Straßenlaterne, welche mit ihrem Mast hoch hinauf, dann in geschwungenem Bogen wieder einen Meter hinab sich beugt, um daran die Lampe baumeln zu lassen. Der rote Bau rechts vorn ist Alt-Sizilien, die Hochhäuser auf der Klippe repräsentieren Neu-Sizilien. Die Straße ist breit genug für zwei PKW. Wenn meinem WoMo ein LKW entgegen kommt, wird es eng. Zudem haben die Sizilianer bei den zugeparkten Straßen die Angwohnheit, ihr Fahrzeug kurz in der zweiten Reihe zu parken. Dann muss man den Gegenverkehr abwarten, um eine Station weiter zu hüpfen, bis man wieder vor dem nächsten Zweit-Reihen-Parker warten muss auf freie Durchfahrt.


    Wenn man dann aber seinen ersten Spaziergang von etwa 300 Metern macht, um hinunter an den Hafen zum Lebensmittelhändler zu kommen, staunt man alle fünf Meter mit großen Kinderaugen vor den Wundern dieser Welt. Dass die Zitronen fast schon in Griffweite in den Vorgärten hängen, dass es Schatten, Bäume, viel Grün und alte, alte Gemäuer gibt, ist einfach wunderbar, herrlich, inspirierend, begeisternd, beglückend, bezaubernd.


    Jedenfalls scheint der Weg zum "ALIMENTARI" richtig zu sein. Dieser Vorort von Acireale heisst "S. MARIA LA SCALA FRAZ. DI ACIREALE". Die engen Serpentinen sind wohl weislich mit 40 km/h und ohne Hupen zu befahren. Schließlich ist der Rentner, der hier anlandet, mit den Nerven ziemlich am Ende.


    Da mir schon das Ortschild mit seiner altersrostigen Patina meine Kamera in die Hand zaubert, gelang mir gleich noch der Schnappschuß von diesem Mopedfahrer. Er schimpfte laut seinen Köter, sich still auf seinen Beinen zu verhalten, der ebenso erstaunt in meine Richtung blickte und sich bewegen wollte, wie mein Staunen diesen Fahrkünstlern galt.


    Doch man möge mich langsam, Schritt für Schritt, Haus um Haus die Serpentinen hinunter zum Hafen begleiten.



    In dieser 180-Grad Kehre kann der Betrachter lange verweilen. Das Wohnhaus in Front mit Klimaanlage unter links, die Wäsche auf dem Balkon der ersten Etage mit der Satelliten-Antenne ganz rechts im Bild, oben am Bildrand die Büschel der Pinie, welche weit ausladend der Kurveninsel Schatten spendet, daran schließt sich links unten das aus grauen Lava-Steinen gebaute Haus mit der grünen Eisentür an. Im Hintergrund links erhebt sich eine feudale Villa. Vom Balkonbogen mit dem Säulengitter an der Brüstung wandert der Blick zum Fischerhafen und über das weite, weite Meer.


    Hat man von Acireale den Abstieg nach S. Maria di Scala fast schon bis zum Hafen geschafft, eröffnet sich die schmale Serpentinen-Straße in den Dorfplatz. Wie zumeist an den Plätzen im christlichen Abendland, möchte man unzulässig verallgemeinern, ragt das Kreuz auf dem Kirchturm als höchster Punkt ins Himmelblau.


    Gerade vor mir, rechts neben dem leichten Anstieg in die Sackgasse, ist das Ziel meiner Wanderung, der kleine "Alimentari". Zwiebeln und Kartoffeln, Käse und Brot, Wasserflaschen-Gebinde mit sechs mal Anderthalb-Litern, Kühltruhen mit Speiseeis und Getränken reihen und stapeln sich im Laden mit unzähligen Köstlichkeiten in einem kunstsinnigen Kunterbunt.


    Größere Fischkutter liegen an der Mole vertäut, kleine Fischerboote auf dem lavabraunen Kies. Dazwischen lustwandeln Gänse, denen freche Jungs an die Federn wollen. Doch die Gänse verteidigen ihr Federfell mit gefährlich aufgerissenen Schnäbeln.


    Wie fast jeder Mann der Kirche sich sein Gotteshaus, so hat sich fast jeder weltliche Machtmensch seinen Burgturm am strategisch wichtigen Hafeneingang von fronpflichtigen Steuerzahlern bauen lassen. Bei einer abendlichen Besichtigung stellt sich diese Burghöhle als verschwiegenes Klosett heraus, in dem offene Haufen langsam verwittern.


    Doch wie die an vielen Küsten und Straßen verstreuten Weltkriegsbunker werden auch diese Wehrtürme vom nagenden Zahn der Zeit zerstört. Doch zuvor enden meine Kämpfchen um Kilometer und  mein Erlebnishunger ist längst erloschen.


    Heinrich fährt mit seiner Frau schon seit sieben Jahren im selbstausgebauten Daimler durch die Welt. Er hat schon als junger Mann im Jahr 1972 im 2CV den Iran, Afghanistan und Indien bereist. Mein erstes Auto war 1979 auch ein gebrauchter 2CV, um für meine in dem Jahr geborene Tochter sorgen zu können. Wie mit mehreren Freunden, die sich länger und auf abenteuerlichen Wegen durch die Dritte-Welt gekämpft haben, sind wir uns in der Ablehnung unkontrollierter Zuwanderung aus der Dritten in unsere Welt einig.


    Eine weitere Wohnstube auf Daimler-Basis hat sich daneben breit gemacht. Ein Motorrad als Beiboot gehört dazu.


    Trotz einer für meine Verhältnisse unerträglichen Hitze von 30 Grad treibt mich mein unruhiger Forscherdrang am Nachmittag noch die Straße hinauf nach Acireale. Zwar lässt es sich immer im Schatten schleichen wie an dieser Mauer aus Lava-Steinen. Doch morgens ein kaltes Meerbad von 17 Grad, nachmittags eine Höllenhitze von 30 Grad sind zuviel für meinen Körper.


    Der Blick über Land und Meer begeistert mich immer wieder. Die Berge verschwimmen im Hintergrund.


    Der Wind vom Meer hat den Baum im Laufe der Jahre gen Land gebogen.



    Zu allem Überfluß geht es mit der Teleskop-Leiter auf das Drei-Meter hohe Dach, um dort mit Hilfe des Nachbarns, der Wassereimer bringt, die Hinterlassenschaffen der Tauben wegzukratzen. Der Körper wehrt sich am Abend gegen Hitze, Anstrengung und üblen Gerüche der Taubenkacke mit Kopfweh und Erbrechen. Es wäre besser, im Schatten des Autos zu sitzen und den Abend abzuwarten. Doch die Augen und Sinne können nicht genug bekommen, die Zauber der Landschaft aufzusaugen.



    Nach einer Stunde Mühen, sich die Serpentinen von S. Maria Scala bis Acireale immer im Schatten hochzuschleppen, steht der Dom vor mir.


    Im Dom entspannt sich der aufgeheizte Körper in erfrischender Kühle. 


    Dazu beeindrucken den Betrachter eindrucksvolle Lichtspiele, welche diesen Kulträumen einen unwirklichen Glanz verleihen.


    Neben dem Dom steht gleich die nächste Groß-Kirche, mit der die Frommen in Acireale Macht und Herrlichkeit beweisen: "BASILICA DEI SANTI PIETRO E PAOLE (barocco sec. XVII-XVIII)" informiert eine Tafel am Gebäude.


    Eine Plakatwand am Domplatz zeigt Dom und Kirche in schöner Einigkeit am kunstvoll gepflasterten Platz.


    Die Barockkirche neben dem Dom strahlt trotz aller Schnörkel und Zierde in helleren Farben als der benachbarte Dom.


    Von der schmucken Barockkirche geht man gleich in ein Arbeitszimmer kirchlicher Würdenträger.


    Mit letzter Kraft in der Höllenhitze: Von dieser Perspektive überblickt man Dom und Barock-Basilika von Acireale.


    Endlich steht die Sonne so tief, dass die Straßen im milden Schatten liegen. Doch kühler wird es deshalb noch länger nicht.


    Das obligatorische Heldendenkmal darf auch Acireale nicht fehlen. Die Sonne hat alles heldenhafte Potential aus mir heraus gebrannt.


    Beim Ausfall von Vulkanasche stehen auf zahlreichen Straßen vom Ätna-Parkplatz in 2000 Meter Höhe bis 40 Kilometer weiter hier in Acireale diese Schilder: Autos dürfen dann nur 20 km/h fahren, Zweiräder gar nicht mehr.


    Anderntags findet mein von Hitze und Schlaflosigkeit geschundener Körper wieder Ruhe und Kraft. Der Aufzug zum Badefelsen ist repariert, auch wenn das Internet nach wie vor die Zusammenarbeit verweigert. Das schwache Blitzlicht meiner Compact-Kamera zeichnet kaum die Konturen gegen das gleißende Gegenlicht vom Meer. Doch man erkennt den grob in den Felsen gehauen Gang. Ein Wassersportler hat sein aufblasbaren Gummiboot an der linken Wand geparkt.


    Der Gang ins Meer ist bei den anbrandenden Wellen schwierig. Der verrostete, windschiefe Handlauf gibt ein wenig Halt beim Abstieg in das Felsenbad. Dabei klatschen Wellen auf Felsen in der Schwimmbahn, die man nicht berühren will.


    Das dunkle Loch hinter der Treppe führt zum Aufzug. Der Badende ist auf Gedeih und Verderb auf die Funktionsfähigkeit dieses Klapperatismus angewiesen, der durch den Fels wieder zum Camp führt. Einen anderen Weg gibt es nicht, es sei denn man schwimmt 300 Meter an der Steilküste entlang zum Hafen.


    Nach einem 15 Kilometer Abstecher ins Land auf etwa 500 Meter Höhe in den kleinen Ort Trecastagni steht mein Auto am Nachmittag wieder auf dem Camp Timpa in S. Maria de Scala bei Acireale. Der frische Wind vom Meer weht zur Aufbautür hinein. Bäume spenden Schatten, hindern aber nicht den SAT-Empfang. WiFi ist hervorragend, der Lift zum Meer repariert. Alles also bestens. Das hebt die Stimmung.


    Das Camp Timpa bei Acireale ist das Beste, was mir nach all dem Guten, begegnet ist. Drüben in dem Felsvorsprung hat ein junges Paar aus Moldawien sein kleines Zelt aufgebaut. 


    Das ist jetzt mein Nachbar im Selbstausbau-Daimler mit 150 PS, sechs Zylinder plus Turbine, 7,5 Tonnen und Honda Motorrad an Bord.


    15 Kilometer weiter im Land liegt Tricastagni. Dort stänkert der Ätna mit schwefelgelben Fahne aus seinem Krater.


    Die Bier-Reklame ist kaum zu erkennen und wenig sehenswert. Was meine Aufmerksamkeit fängt, ist die Efeu-Ranke über dem Elektrokabel.


    Die Marktverkäufer bereiten sich in Tricastagni auf das Volksfest am Wochenende vor. Paletten von frisch geernteten Zwiebeln binden die Verkäufer zu Zöpfen. Die Gasse duftet nach Zwiebeln.


    Mit 27 Grad ist bald die höchste Hitze am Mittag erreicht. Jetzt braucht man ein schattiges Plätzchen, um mindestens drei Stunden möglichst bewegungslos zu ruhen.


    Der Automat mit Kondomen ist mit schweren Stahlbügeln gegen Einbruch und Diebstahl gesichert.



    Diese prächtigen Tragegestellte sind für den feierlichen Wochenendumzug vorbereitet.




    Manchmal sieht man, wie sich Passanten an öffentliche Brunnen stärken.



    Ein kleines Bild kann kaum den Zauber wiedergeben: Der weite Blick über das Land mit zahlreichen Häusern im Grünen geht bis zum Meer.

    Im Halbrund vor der Kirche ehrt ein Denkmal einen Helden der Stadt.

    Obgleich sich mein gerade zwei Meter breites Auto ganz an den Schattenrand verdrückt hat, hält es mich nicht zu den Festlichkeiten in Trigastani. Denn die Hitze drückt, vorbei fahrende Autos stören. Camp Timpa lockt mit Ruhe, Meer, WiFi, Strom, Sat-TV - eben allen Annehmlichkeiten eines gut bürgerlichen Camper-Lebens.


    Nach erfrischendem Felsenbad im Meer  geht es von Camp Timpa nach geruhsamer Mittagszeit am Abend hinunter zum Fischerhafen von S. Maria la Scala. Kunstfertige Handarbeiten wie dieses Tor lassen mich staunen. Der bröckelnde Charme von Stein und Eisen, an denen Jahrzehnte und Jahrhunderte nagen, wo über allem Sonne, Wind und Lavastaub zu spüren sind, fasziniert mich.

    Eine Mariensäule wacht über die ein- und ausfahrenden Fischer in ihren hölzernen Nußschalen.


    Wie Drachenhaut sehen die grauen, erkalten Lavamassen aus, die das Meer umspült.

    Wochenende in Acireale: Ein Spaziergang durch die Stadt zeigt mir ihre Schätze.




    "CHIESA DI SAN DOMENICO (neoclassico sec. XVI- XVIII)" belehrt mich die gelbe Tafel vorn rechts.


    Hier zeigt die gelbe Tafel neben der Eingangstür: "PALAZZO MUSMECI barocco siciliano (sec. XVII)"



    Hinter dieser schweren Holztür in dem feudalen Gebäude residiert ein Professor.


    Am Samstag haben die Marktverkäufer ihre Waren ausgebreitet. Wer sich im noblen Restaurant seine schmackhaft zubereiteten Fisch servieren lässt, genießt diesen mit Wonne. Wer auf dem Markttisch den blutigen Körper des Thunfischs sieht, dem vergeht eher der Appetit.

    Doch was schlingt man nicht alles in sich hinein, um genug Eiweiß, Fette und Kohlehydrate, Vitamine und Ballaststoffe zu bekommen? Hier bietet der Metzger Pferdefleisch an.


    Doch gerade für Vegetarier zeigt dieser Marktstand sein reichhaltiges Angebot. Die Erdbeeren sind schmackhaft und halten sich im Kühlschrank.



    Nachdem die Gäste gegessen, gezahlt haben und gegangen sind, schnäbelt die Taube die restlichen Brocken.



    Bei meinen Streifzügen durch das zauberhafte, alte Acireale lädt mich jede schattige Kirche zu Rast und Ruhe. Madonnen mit zum Himmel gedrehten Augen haben es mir besonders angetan, wobei die quirlig quicklebendigen, langlockigen, lachenden, lebenden Modelle auf den Straßen und Gassen um Klassen reizvoller sind. 


    Auch italienische Touristen staunen über die Schätze, welche ihre Vorfahren ihnen hinterlassen haben.


    Eine typische Altstadt-Kreuzung in Acireale: Über die grob behauene Steinquader, vergleichbar mit früherem Blaubasalt in unseren Städten, quitschen die Räder in den engen Kurven.

    Nach meinem Einkaufsbummel durch Acireale geht es wieder die Serpentinen hinunter nach S. Maria La Scala zum Camp Timpa. Nach erfrischendem Meerbad stärken mich frische Erbsen und Kartoffeln in zwei Töpfen der Bord eigenen Küche bereitet, mit Käse und einem Bier mir kredenzt. Tauben gurren, Katzen schleichen um den Wagen und nicht zu vergessen ist, dass frischer Wind vom Meer den Stube kühlt.


    Bei der guten Internet-Verbindung unterhalten mich die Nachrichten, wobei gerade Dr. Proebsl für sein kunstvolles Kabarett höchste Meriten verdient. Merkwürdig, dass ein Bekannter, welcher meinen Zugang zu seiner Liste kontrolliert, dieses meisterliche Leistung meines gleichaltrigen Bruders im Geiste ablehnt:
    Sorry, aber der Proebstl ist mir zu braun-nationalistisch. Nichts für meine Liste.  Schon wieder so ein Heilbringer von den Ösis, der die Deutschen zum Deutschtum belehren muß.
    Klar, dass Aufmerksamkeit für und Anerkennung von aufrechtem Mühen willkommener sind als Ablehnung und Ausgrenzung. Doch was soll man sich vom einem oder anderm beeinflussen lassen? Wer sich davon beeinflussen lässt, gibt anderen Macht über die eigene Meinung.

    Nach der Veröffentlichung meines letzten Blog-Beitrags erstaunten mich, dass 1384 Menschen darauf zugegriffen haben. Doch ob hundert oder tausend Menschen meine Arbeit beachten, begutachten oder verachten, was ändert das? Meine Frau hat Spaß an meinen Geschichten per Skype und den Bildern im Blog. Das ist wichtig. Und sonst?

    Dr. Proebstl macht sein Ding und er macht sein Ding gut. Wer nicht mit Proebstl lachen kann, sollte über ihn lachen. Die Meinungsfreiheit an seiner eigenen Begrenztheit, seiner politischen Richtung oder "Correctness" festzumachen, hilft den Armen im Geiste, arm zu bleiben.


    Die Wendehälse Money machender Maulhuren haben sich mittlerweile ohnehin ihre eigene Synthax verbaut. Sich, die Menschen und Ereignisse misszuverstehen, bedarf Jahre akademischer Übung, eines Diploms im Arschkriechen und Schleimleckens. Hervorragend ein Beitrag von einem Konrad Adam, der mir zufliegt:

    Im Haus des Henkers, hieß es früher,spricht man nicht vom Strick. Man war dezent und schwieg von dem, was peinlich war. Die moderne, sprachpolitisch aufgemöbelte Gesellschaft umgeht die Peinlichkeit auf andere Weise. Anstatt den Mund zu halten, nutzt sie die Möglichkeiten der politisch korrekt verlogenen Sprache und schwatzt drauf los. Den Müll nennt sie Wertstoff, den Krieg humanitäre Intervention, und statt von Lobbyismus spricht sie lieber von Regulatorischer Kooperation.
    Was gemeint ist, hat der Freiherr von und zu Guttenberg in dankenswerter Weise klargemacht, als er mit der Ausarbeitung von Gesetzestexten weder den Deutschen Bundestag noch die zuständige Ministerialbürokratie betraute, sondern eine international tätige Großkanzlei. Mit welchen Folgen, lassen die Pannen und Skandale erkennen, die Guttenbergs Nachfolgern im Amt des  Verteidigungsministers zu schaffen machen. Wie nicht anders zu erwarten, hatte die Großkanzlei, als sie Gesetze schrieb, nicht unsere Interessen im Auge, sondern ihre.
    So etwas nennt man Regulatorische Kooperation.



    So sind die Netze aufmüpfiger Bürger untereinander, selbst soziale Netze wie Facebook weitaus erquicklicher, als die Kampfmedien, welche Leser nach "Art-des-Hauses" goutieren, meist jedoch zensieren. Als Alibi funktionieren dann von Zeit zu Zeit Artikel, welches das unterschwellig, meist unbewusste Unbehagen artikulieren.

    http://www.zeit.de/zeit-magazin/leben/2015-05/russell-brand-interview-buch-revolution-film-emperors-new-clothes

    Die meisten Zeitungen halten sich in der Art eines Pausenclowns auch begabte Edelfeder, die wie Augstein bei SPON das linke, oder wie Broder bei der WELT und BILD, eher das rechte Spektrum (Rektum) bedienen.

    Die Kreativität in sozialen Medien erfrischt und erfreut mich mehr mit Anarcho-Antiautorität als die Nachrichten. Simple Vorschläge, welcher in aller Absurdität zumindest lustig sind:

    Meine Meinung: Die Polarisierung spaltet die Gesellschaft in Gutmenschen und andere. Andere sehen in der Asyl-Flut die eigenen Lebensverhältnisse bedroht, zumindest angegriffen. Neben Integretations-Unwilligen kommen Integrations-Unfähige hinzu, Analphabeten fern aller Bildung. Gutmenschen haben ein Herz für jeden nach dem Motto "Seid umschlungen Millionen!" Rabiate Berufsdemonstranten im Auftrag und Sinne der Gutmenschen greifen vermehrt die Asyl-Flut-Gegner an. Diese Polarisierung der Gesellschaft zwingt die Politiker und Polizei- wie Geheimdienst-Strategen dazu, mit faschistoiden Ordnungsmaßnahmen die strittigen Lager voneinander zu trennen. Es läuft, wie in einst in der Weimarer Republik auf Kämpfe zwischen Links und Rechts hinaus, die ein faschistoiden System niederhält. Dies faschistoide System ist m. E. diesmal links zu verorten. Ein rechter Nationalismus rechnet sich nicht für eine Export-Nation wie Deutschland. Also bürsten Polit- und Presse-Eliten den tumben Mob mit aller Macht auf "links".


    Diese anarcho-antiautoritäre Gesellschaft organisiert das Chaos. Denn im Gegensatz zu Führer-Bewegungen oder Führer-Parteien wie in der Kirche, wo der Papst die Richtung vorgibt, oder in der bayrischen Staatspartei, wo der Ministerpräsident bestimmt, zersplittert nahezu jede Opposition. Denn dort spielt sich jeder als Führer gegen jeden auf, der sich ebenso als Führer fühlt.


    FDP Spitzenkandidatin Lencke Steiner jagt Wählern in Bremen von der Kanzel aus in der Nasir-Moschee. Die Kanzel plakatiert die frohe Botschaft für fromme Verführte: "Niemand ist anbetungswürdig außer Allah und Muhammad ist sein Gesandter."



    Bei der empfehlenswerte Site pi-news.net informiert uns ein Zuschrift noch über weitere feine Gefolgschaft der grünen Großsekte:

    Es ist aber verfehlt, nur auf FDP-Steiner rumzukloppen, denn hinter dem islamgrünen Tisch saßen auch noch: Karoline Brumma, SPD, Kristina Vogt, Die Linke (beide Bremen), Elisabeth Motschmann, MdB-CDU.



    Zum Glück entspringt aus jeder Partei oder Bewegung, die scheitert, einige weitere Bewegungen, die wissen, wo's lang geht.

    Der seit langem angekündigte Massenmarsch auf Berlin verläuft sich friedlich im Sande. Die Nachtwölfe, aus Moskau mit Motorrädern angereist, entzünden still ihre Kerzen, bekreuzigen sich, und teilen sich ein paar Bierdosen.

    Jetzt reicht es mir - dem Leser lange schon, doch ein Zitat sollte noch folgen:

    Schließlich ist Sonntag. Meine gute Frau daheim soll noch ein paar Bilder sehen von dem sizilianischen Wunderland.

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    Wer noch Lust hat, eine Geschichte von den Bombenbauern in Oberursel zu lesen, bekommt eine Zugabe:

    Halil und Senay D., die beiden Bombenbauer aus Oberursel, waren meine Nachbarn. Das Haus, in dem sie wohnten, liegt gut 200 Meter von dem meinen entfernt. Die Gegend  als gutbürgerlich: lockere Bebauung, Grünanlagen und Kinderspielplätze, ein grosser, stark besuchter Supermarkt gleich um die Ecke. Das Preisniveau ist dementspechend, gehobene Mittelklasse; für Halil und Senay aber kein Hindernis, denn sie bezogen ja Hartz IV. Das summiert sich, Grundversorgung, kostenlose Krankenversicherung und Wohnungszuschuss zusammengenommen, auf gut 1.000 Euro im Monat. Davon kann man leben, auch ohne zu arbeiten, so dass genug Zeit bleibt, um tagsüber Bomben zu bauen.
    Leider haben sich Halil und seine Frau für die ihnen gegenüber reichlich bewiesene Willkommenskultur nicht empfänglich gezeigt. Laut Polizeibericht haben die beiden den deutschen Alltag durch Einbrüche, Nötigung und Verstösse gegen das Waffengesetz bereichert.
    Dann kam die Bombe an die Reihe, zunächst noch reichlich dilettantisch. Um es in Zukunft besser zu machen, wollte Halil nach allem, was man weiß, demnächst Chemie studieren, kostenlos und gebührenfrei, wie in Deutschland üblich, wahrscheinlich auch noch BAföG-subventioniert.
    Dann hätte er den Sprengsatz fachmännisch zusammenbauen können, ohne Gefahr zu laufen, beim Einkauf der Chemiekalien im Supermarkt von einer aufmerksamen Verkäufern aufgespürt zu werden.
    Unsere Regierung lässt das alles zu, fördert es sogar durch allerlei törichte und unverantwortliche Maßnahmen. Und das Verfassungsgericht macht mit, indem es die finanziellen Anreize schafft, die Leute wie Halil und Senay nach Deutschland locken. Wer das für falsch hält und sich dagegen wehrt, muss damit rechnen, als Rassist, Ausländerfeind und Neo-Nazi an den Pranger gestellt zu werden. Lenin hatte sich seinerzeit über die Kapitalisten amüsiert, die aus lauter Geschäftstüchtigkeit den Strick verkaufen, an dem sie aufgehängt werden. Darüber sind wir weit hinaus. Nicht nur, dass wir den Strick verschenken; wir subventionieren ihn auch noch und nennen das menschenfreundlich.



    Agitation vom Feinsten, empfehlenswert!


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    180 Millionen für Picassos Bild die "Frauen von Algier". 500.000 Flüchtlinge voraussichtlich für Deutschland 2015. Todenhöfer schreibt mit "Inside 'IS'" einen Bestseller, interviewt den deutschen IS-Kämpfer Abu Qatadah an der Front und träumt von der schönen Neuen Welt mit Sätzen wie "Die Anti-Pegida-Bewegung ist ein guter Anfang. Fast schon ein kleines Wunder."


    Todenhöfer positioniert sich für gute und gegen schlechte Muslims, für Putin und gegen Merkel. Sein Interview mit dem deutschen Jihadisten Abu Qatadah gewährt einen der besten Einblicke in die Gedankenwelt von verbrecherischen Fanatikern, die sich im Auftrag Allahs unterwegs zu wissen meinen. Todenhöfer braucht viel Reinwaschpulver, um gute Muslims mit ihrer "reichen, richtigen Religion der Barmherzigkeit"vom bösen Muslim Abu Qatadah mit seiner Schwärmerei für  Kriegsverbrechen zu unterscheiden.



    Dass extremistischen Einzeltäter ebenso wie die durch Talkshows reisenden Exzellenz-Immigranten eine verschwindende Minderheit sind, mag stimmen. Allerdings können Verbrechen von Einzeltätern, wie das Beispiel 9/11 demonstrierte, weitaus gefährlicher und schädlicher sein, als best integrierte Exzellenz-Immigranten den Menschen in ihren Gastländern nutzen. Todenhöfers Video:

    https://www.facebook.com/JuergenTodenhoefer/videos/vb.12084075837/10152723644955838/?type=2&theater

    Dies Interview ist für mich eine unglaublich mutige, souveräne und bewundernswerte journalistische Leistung. Ohne eine positive Einstellung zu den Verbrechern wäre Todenhöfer m. E. nicht zu diesem Interview gekommen. Aus seinen Erfahrungen und seiner Einstellung zieht Todenhöfer einen respektablen Schluß:
    Für mich hat das, was Abu Qatadah vertritt, nichts mit dem barmherzigen Islam zu tun, den 99,9 Prozent unserer muslimischen Mitbürger vertreten. Mit diesen gemäßigten Muslimen sollten wir uns verbünden, um das ideologische Kidnapping ihrer großen Religion durch Extremisten zu beenden. Die Anti-Pegida-Bewegung ist ein guter Anfang.
    Wenn der Kampf-Gläubige Abu Qatadah von Kopfabschneiden, Massenmorden, Sklaverei und dergleichen Kriegsverbrechen schwadroniert, folgert Todenhöfer logisch und lobenswert, dass dies "...nichts mit dem barmherzigen Islam zu tun"  habe. Ob Todenhöfer allerdings seine politischen Folgerungen zu Recht zieht - gerade in Zeiten zuspitzender Krisen - sei dahingestellt, dass 99,9 Prozent unserer muslimischen Mitbürger den "barmherzigen Islam" vertreten. Fakt: Sicherheitskräfte beobachten mit Sorge, dass eine beachtliche Schar junger Menschen der faszinierenden IS-Mordgewalt erliegen und bedingungslose folgen. Sei es, als gebärfreudige Muslima oder als konvertierter Kämpfer bis zum Massenselbstmörder.


    Wie die Inquisition zum Christentum gehört, so gehört die "Sharia of God (Glorified and Exalted be He)" zum Islam. So dachten Inquisitoren, so denken "Gotteskrieger".

    No, no, we will one day conquer Europe. We don't just want to. We will. And we are sure about that.


    Wie einst Konquistadoren unter der Losung "barmherziger Christen- und Nächstenliebe" lateinamerikanische Kulturen vernichtet und Ureinwohner versklavt haben, so vernichten und zerstören heute fanatische Kämpfer mit dem Koran im Sturmgepäck Menschen, Städte, Regionen und Kulturdenkmäler. Todenhöfer sammelt - verständlich und berechtigt - Hunderte von zustimmenden Zuschriften in seinem Facebook-Auftritt ein, dass dieser berüchtigte und blutrünstige "Gottes-Krieger" nichts mit dem Islam zu tun habe. Sicher nichts mit dem Barmherzigen. Bei dieser Flut von Zustimmung macht sich der österreichische Vorsitzende der Ex-Muslime Cahit Kaya bei Facebook mit Text und Collage gegen Todenhöfer keine Freunde:


    Cahit Kaya schreibt bei Facebook zu diesem Bild:
    Todenhöfer bildet sich ja gerne ein über die Kompetenz zu verfügen den Islam zu definieren und auch zu entscheiden, wer Moslem ist und wer nicht. Die Entscheidung fällt immer so aus, dass er davon profitiert.
    Ähnliches tat auch Göring. So wie Göring durch seine Willkür den Aufstieg der Nazis begünstigte, so begünstigt Todenhöfers Willkür den Aufstieg der Islamisten. Er behauptet einfach, es hätte mit dem Islam nichts zu tun. Das soll verhindern, dass die ganzen Texte auf welche sich Islamisten berufen ins Visier geraten.
    Das will er eben nicht, weil all diese Texte und Aufrufe (zu Gewalt und Eroberung, inklusive Unterwerfung der Ungläubigen) in den "heiligen" Texten des Islams nachweislich verankert sind und für viele Millionen Muslime bis heute Gültigkeit haben. Er will nicht, dass die Menschen merken, dass das alles was heute geschieht einfach mit dem Islam zu tun hat, sogar von diesem ausdrücklich gewünscht ist. Genau so entstand der Islam. Als Denksystem der Unterwerfung und Vernichtung der "Anderen". Genau deswegen bietet er all die Begründungen und Argumente für jede Grausamkeit, die heute von radikalen Muslimen begangen wird.
    Dass Cahit Kaya als Ex-Muslim Todenhöfer, der sich wie Ulfkotte als Christ definiert, massiv angreift, muss verwundern. Es mag, wird und muss wohl daran liegen, dass Cahit Kaya mit anderen sich nicht der frohen Botschaft Todenhöfers anschließt, dass 99,9 Prozent unserer muslimischen Mitbürger den "barmherzigen Islam" vertreten.  
    Jedenfalls erschüttern die Kampfansagen des "Gottes-Kriegers"Abu Qatadah umso mehr, als dies nicht leere Worte eines Wahnsinnigen sind sondern grausame und grauenhafte Wirklichkeit.

    Hier predigt der fromme Mann wie im Sprichwort "willst Du nicht mein (Muslim)-Bruder ein, so schlag' ich Dir den Schädel ein" - oder ab. Gleich wie Karl, der Große, mit einem Gemetzel unter Tausenden von widerspenstigen Sachsen diese zum Christentum bekehrte, gleichso träumen anscheinend die "Gottes-Krieger" davon, ihre abgefallenen, schiitischen Brüder zwangsweise zu "bekehren". Gleichgültig, ob es dabei 100, 200 oder 500 Millionen Tote gibt. Zahlen spielen keine Rolle. Glaube zählt.


    Eine Frau ist als Ungläubige als Sklavin in den Händen eines gläubigen Muslim-Bruders natürlich weitaus besser, ....


    .... "als dass diese Ungläubige frei herumläuft und draußen macht, was ihre gefällt, also vornehmlich rumhuren und dergleichen." Denn schließlich reproduziert die Sklavin in den Händen des frommen Muslim-Bruders sich in weiteren Kopftuchmädchen oder trägt eine Brut aus, die sich zum Kampf dressieren lässt. Gott bewahre!


    Nun sind mir als Agnostiker Kirchen am Weg eine schattige Ruhestätte in des Lebensreise Kampfgetümmel. Bei Kampagnen wie von Todenhöfer zum "barmherzigen Islam" sind selbst Heiden versucht, sich wieder zum Christentum zu bekehren. Auch wenn ein Gelehrter wie Karl-Heinz Deschner sein Leben lang akribisch neun Bände zu der christlichen Großsekte geschrieben hat unter dem Titel: "Kriminalgeschichte des Christentums."


    Dass sich Religion zu Barmherzigkeit bekennt, sofern ihr Gewaltmittel fehlen, demonstriert der Papst derzeit. Bei wegbrechenden Einnahmen durch Kirchenflüchtige Steuerzahler und zunehmend sich ausweitender Konkurrenz nahöstlicher Großsekten wie dem Islam und auch von New-Age-Buddhistischen Sekten besinnt sich der Top-Manager im Vatikan auf seine Geschäftsbasis: Fromme Worte!


    So ist denn im Namen der Jungfrau Maria mit Inbrunst zu hoffen, dass sich das Kriegsglück der Gottes-Krieger wendet und sie sich niederliegend auf Barmherzigkeit besinnen. Diese Glaubens- und Meinungskämpfe sind für mich als reisender Rentner spannender als Fußball, Boxen, Krimis oder Germanys Next Top-Model. Todenhöfer plakatiert seine beachtlichen Erkenntnisse und Erfahrungen mit schönen Sprüchen wie...



    Dass die Gefangenschaft, Haltung und Vergewaltigung Sklavinnen befruchtet, ist gängige Praxis in Kriegsgebieten. Der "barmherzige Islam" erweitert seine Machtbasis an Anhängern und an Raum, ob mit Liebe oder Gewalt bleibt sich gleich. Wenn Todenhöfer sich den Islam anders vorstellt, als dieser realiter wirkt, träumt Todenhöfer. Dass Menschen aus Liebe zu ihrem Gott und Glauben weder Tod noch Teufel scheuen, sogar Leiden und Sterben auf sich nehmen in Erwartung paradisischer Entlohnung, ist bekannt und bewiesen. Todenhöfer agitiert, propagiert seinen Traum vom "barmherzigen Islam" und bereist die Stätten des Grauens, wo der Islam unbarmherzig wütet. Dort schaudert Todenhöfer und wir mit ihm. 


    Doch Todenhöfers Traum vom "barmherzigen Islam" bedient den gutgläubigen Mainstream, wobei er nach seinem erschütternden Video über den Gottes-Mann Abu Qatadah schreibt:
     Mit diesen gemäßigten Muslimen sollten wir uns verbünden, um das ideologische Kidnapping ihrer großen Religion durch Extremisten zu beenden. Die Anti-Pegida-Bewegung ist ein guter Anfang. Fast schon ein kleines Wunder. Euer JT

    Man mag sich wundern, wenn Todenhöfer ein kleines Wunder  erkennt oder erlebt. Mir kommt es  wie ein Wunder vor, dass Bewegungen wie Pegida oder EnDgAme Menschen gegen den Mainstream entstehen konnten und weiter Menschen politisieren! Dass Todenhöfer trotz sanfter Kritik an Merkel und Parteinahme für Putin mit dem Strom schwimmt, gelingt ihm gar genial im Kriegsgebiet der IS.


    Mehr als 15.000 "Likes" erhält Todenhöfer in etwa 24 Stunden bei Facebook für seine Kritik an Merkel wegen dieser Aussage und seiner Parteinahme für Putin. 


     
    Soll doch Todenhöfer vom "barmherzigen Islam" träumen. Wir werden sehen, wieviel Barmherzigkeit bleibt in Zeiten der Krise! "Erst kommt das Fressen, dann die Moral..." Vorerst genug von Todenhöfer! Dies wunderbare Sizilien ist eine wahre Wohltat, sich von Land und Leuten daheim zu erholen. Auf also unter Siziliens Sonne, zu Siziliens Stränden und Städte und zum schweren sizilianischen, rotem Wein! Es folgen weitere Bilder von S. Maria la Scala und Acireale. Erstmalig hat mich ein Ort so fasziniert, ihm gleich acht Tage meiner Zeit zu schenken.


    Prächtig prangt an der kleinen Hütte am Hafen diese Kachel, Vor dem Fenster liegt die kleine Straße, dahinter das Hafenbecken.


    Man erkennt schon die Feigen, allerdings noch grün und ungenießbar.


    Vier Männer spielen Karten vor der Dorfkirche von S. Maria la Scala, die andern schauen zu.



    Hier müssen die Katzen noch selbst für ihr Futter sorgen. So wartet die Katz bis in jede Fellspitze angespannt auf die Maus.


    Die Fischerboot liegt so da, als hätte es sich unter die parkenden Autos verirrt.


    Im grünlich schillernden Wasser des Hafens schaukelt das blaue Boot.

    Auf einem großen Betonklotz, dem Wellenbrecher, hat sich ein Künstler verewigt.


    Eine rührende Szene, die mir ans Herz geht. Der Mann kommt mit einer Rose, in Geschenkpapier gewickelt, steigt auf den höchsten Klotz am Meer, packt die Blume aus und wirft sie ins Meer. Er bekreuzigt sich und steht lange schweigend in Andacht versunken, sieht der verschwindenden Rose nach. Diese dümpelt lange in den Wellen.


    Das Federvieh flattert von der Deichkrone mir über den Weg und erschrickt mich. Dabei will es nur zu seinem Futtertrog.



    Kein Felsrand ist abgrundtief genug, dass nicht noch Platz wäre auf ihm für eine kleine Hütte.



    Nochmal das Heldendenkmal aus Acireale.


    Man möchte nicht wissen, wie glatt dies Pflaster bei Nässe wird.


    Zwei schwarze Jünglinge studieren an der Ecke Nachrichten auf ihren Handys.



    Abschied von Acireal, vom Dom, der Basilka, dem Domplatz, dem lauschigen Camp mit Schatten und Seewind in S. Maria la Scala.


    Die Bilderflut im Dom lässt die Blicke lange und versonnen über das Deckengewölbe schweifen.


    Dies Bild ergibt sich gegen 6.30 Uhr beim Sonnenaufgang im Camp S. Maria la Scala beim ersten Blick aus der Aufbautür.


    Zu meinen letzten Tagen in Sizilien faucht der Ätna noch schwefelgelbe Wolken aus. Nachts bleckt wie eine rote Wunde ein Kilometer langer Lavastrom von seinem Nordhang.


    Soviel zum Thema Müllbeseitigung in Siziliens freier Natur.


    Von Acireale sind es 37 Kilometer, davon für 1,50 Euro Autobahn bis nach Giardini-Naxos. Doch bevor das Auto wieder als Wohnstatt still und am Strom steht, gibt es im Einkaufszentrum für 70 Euro einen Großeinkauf: Wasser, Wein, Bier, Campari, Obst, Gemüse, Käse, Tortellini, Schokolade und Brot.


    Am Strand wuchert Schilf über die verlassene Ape.

    Das Camp Aurora Parking in Giardini Naxos liegt in Nähe der Bushaltestelle, gleich bei großen Hotelanlagen wie dem Hilton, drei Minuten mit dem Fahrrad zum Strand. Die Sanitäranlagen sind einfach, die Hitze mittags nahezu unerträglich. Dann liegt mein Körper bei geöffneten Klappen und Luken flach auf dem Boden im Auto, dem kältesten Platz im Raum. Ab 15.00 Uhr kommt mit etwas Wind dann wieder Leben in meinen Körper, der sich mittlerweile schon an 30 Grad Celsius etwas gewöhnt hat.

    Diesem griechischen Seefahrer ist das Denkmal gewidmet, der als Erster dies herrliche Fleckchen  Erde entdeckt und kultiviert hat.





    Mit dem Spruch "Süß und Ehrenvoll ist es, für das Vaterland zu sterben" lassen sich heute Kriegswitwen und -Waisen von Afghanistan-Soldaten  schwerlich trösten.



    Dieser alte Wachturm warnte mit Rauchzeichen die wehrhafte Bevölkerung vor nahenden Piratenschiffen, welche aus Algerien auf Beutezug hier einfielen. Mit Besetzung Algeriens durch die Franzosen wurde der Turmwächter arbeitslos.


    Bevor der Ätna am Abend und in der Nacht seinen glühenden Lavastrom sehen ließ, macht er am Tag mit dieser Schwefel gelben Wolke auf die bevorstehende Eruption aufmerksam.


    Wie eine feuerrote Wunde zieht sich Ätna die Lavaspur den Berghang hinunter ins Land.

    Ohne Stativ sind die langen Belichtungszeiten zu nächtlicher Stunde ohne Verwackeln nicht zu halten.


    Mein erster Ausflug nach Taormina. Der Bus bringt mich bequem auf die Höhe der Stadt. Schweren Schrittes schlurft der Schwarze mit seinem Marktstand zu seinem Arbeitsplatz. Nach meiner Besichtigung hat er seine Schätze wie Holzkästchen und Schnitzarbeiten an der Stadtmauer ausgebreitet und preist seine Waren aus dem Senegal an.

    Zwei Busse, die alle Viertelstunde kommen sollten, sind ausgeblieben. Erst um 10.00 Uhr, als die Hitze schon erbarmungsloser einfällt, schleichen sich Scharen von Touristen zu dem griechisch-römischen Theater. Das entstand im dritten Jahrhundert vor Christi Geburt.

    Bei dieser Naturkulisse mit Blick auf die schneebedeckten Nordhänge des Ätna, auf das blaue Meer unten und das Himmelblau darüber braucht es kein weiteres Schauspiel mehr.


    Das antike Theater hat seine besten Zeiten schon vorüber. Während meine Bilder den Blog füllen, hat in Mannheim wieder einmal eine Massenveranstaltung, Germanys Next Top-Model,  mit 10.000 Menschen wegen einer Bombendrohung abgeborchen werden müssen.


    Man kann in Deutschland bleiben, um das volle Erregungsprogramm durchleiden zu müssen. Aber was Todenhöfer sich im IS-Kriegsgebiet zugemutet hat, ist ja nun ein ganz anderes Kaliber an Wagemut und Reiseabenteuer.

    Angesichts der ernsten Lage den Humor nicht zu verlieren, bei dem man trotzdem lacht, ist der Schlüssel zum gesunden Schlaf. Um dabei zu bleiben, noch eine weitere Perle von Facebook.


    Die sozialen Medien wie Facebook kennen nicht die von Moderatoren gepflegte und also zensierte Meinungsmache gegen Einsender. Allerdings bringt das Thema Zuwanderung, welches Hunderttausende in Marsch setzt, auch Kreative auf Trab. Zu dieser Karte postet ein provozierender Prolet passende Pöbel-Prosat:
    "liebe "gut"-menschen...
    schade, dass ihr im geographie-unterricht gefehlt und aus eurem schulatlas filter für die joints gemacht habts...
    kuckst du (idiot) wie gross afrika, und wie gross europa ist...
    mit einwohnerzahlen quäl ich euch nicht, weil sonst habts endgültig einen error in euren spatzenhirnen...
    nigeria, das ist nur eines von vielen afrikanischen ländern, hat fast halb soviele wie ganz europa...
    aber lassen wir das...
    und da reden wir noch gar nicht vom geld, den der "asyl"-spass kostet und das JEMAND erst verdienen muss, um hier den gratis-hotelier zu machen...
    von den gesellschaftlichen folgen sei mal abgesehen, weil das is euch hobby-kommunisten ja wuascht, das is mir klar...
    hauptsache, ihr habts eure selbstbeweihräucherungs-schulterklopf-plattform - auf kosten aller anderen...
    however - beim betrachten der landkarte sollte klar sein, so man nicht den GANZEN atlas zu filtern zwecks mega-kifferei verarbeitet hat - einreise is nich - weil sonst europa kaputt - comprende?...
    für die komplett depperten:
    das grosse unten ist AFRIKA - das kleine oben ist EUROPA...
    nicht genügend...
    was im richtigen leben soviel heisst wie, dummköpfe bitte pappn halten..."
    Unter "Gutmenschen" firmieren in der Szene Menschen, welche diese Karikatur kennzeichnet.




    Während Todenhöfer vom "barmherzigen Islam" träumt, träumen andere von einem Reihenhaus mit Garten für sich wie für Flüchtlinge. Erbarmunglos höhnt die Szene bei Facebook und stört feuchte Träume mit plakatiertem Grauen.




     Doch Politik wie Justiz arbeiten sich ebenso erbarmungslos an der Integretation der Immigranten ab wie Todenhöfer am "barmherzigen Islam".

    Blöd nur, wenn, wie in einer Hamburger Nobelgegend, wo die heimische Herberge drei Millionen kostet, eine Flüchtlingsunterkunft hochgezogen werden soll: Die Preise des Anwesen fallen gleich mal um 50 Prozent. Dann wird selbst Eliten mulmig.


    Todenhöfers Tiraden werden uns in kommenden Talk-Shows belehren, wo der Islam am Barmherzigsten auftritt.




    Parteien-Propagandisten, welche die rasch wachsende Zahl der Muslims in Deutschland umwerben, wie alle Menschen im Lande, sind ja schon froh, wenn die Damen bei aller Barmherzigkeit Babys in ihren Bäuchen unter dem Ganzkörper-Schleier austragen und keine Bomben.

    Hier in Siziliens zeigen Frauen noch Busen unter tief ausgeschnittenen Blusen und Beine unter kurzen Röcken. Hier in Sizilien knutschen sich junge Paare auf offener Straße, küssen einander bei Sonnenschein sogar, umschlingt eine langlockige Schöne ihren Süßen, der auf dem Motorroller sitzt. Fünf Frauen in Bikinis am Strand lassen ihre fünf Kinder spielen, Jungen und Mädchen gemeinsam. Mein Freund sendet mehrmals in der Woche Links aus Politik und Wirtschaft unter dem Thema: "Wie bescheuert kann Deutschland werden?"


    So sei endlich STOPP! Doch wie die Facebook-Szene die Immigranten als Kulturbereicherer verhöhnt, so verschlechtern sich für prekäre Massen die Arbeits- und Wohnverhältnisse wie auch die Qualiät ihrer bezahlbaren Lebensmittel.


    Wie "barmherzig der Islam" ist, beweisen die Golfstaaten mit ihrer Flüchtlingspolitik und damit, wie sie ihre Arbeitssklaven und Haussklavinnen halten. Dass mir als Emigrant es schwer fällt, von dieser wunderbaren Insel Sizilienen nach Hause zurück zu kehren, versteht meine Liebste immer noch. Ihr zum Dank und zum Ausklang meiner Suada zu Gunsten Todenhöfers noch einige Bilder zum Abschied aus Taormina über Giardini-Naxos:





















    Damit soll meine letzte Arbeit aus Sizilien, mein 39. Blog dieses Jahr, schließen. Morgen geht es wieder auf das Festland, heim zu meiner Frau Richtung München. Mein Körper hat sich schon soweit an die Hitze gewöhnt, dass selbst bei 30 Grad und ein wenig Wind durch den Wagen die Arbeit flott voran geht. Dafür friert es mich beim abendlichen Einkauf auf dem Fahrrad bei 24 Grad im dünnen Hemd.

    Noch eine Nachricht für die, welche die jeweils neuesten Links von meinen Blog-Berichten als E-Mail erhalten wollen. Einfach eine Mail ohne weiteren Betreff und Inhalt schicken an

    n0by@yahoogroups.com

    Mit herzlichem Dank an die lieben Leser und irgendwann endlich



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    Sizilien liegt nun schon wieder 50 Kilometer hinter mir. Wehmütig wandern die Gedanken zurück zu dieser Insel voll von Baudenkmälern und voller Naturwunder. Doch wenn sich der Körper durch die Wellen wühlt, die schweissnasse Haut im Wasser kühlt, fühlt man sich wie neu geboren.


    Die Burg über Taormina: Bis zur Kapelle, die etwa 100 Meter unterhalb auf einem Felsen über dem herrlichen Land prunkt, haben mich meine Füße durch die Hitze geschleppt. Mehr wäre meiner Gesundheit auch unbekömmlich.


    Der Blick in das Hinterland von Taormina enthüllt eine weitere Siedlung, die sich auf die Wind umrauschten hohen Felsen schmiegt.


    Taormina erinnert mich ein wenig an das nordmarokkanische Gebirgsnetz Chefchouen. Doch geldschwerer Tourismus treibt in Sizilien die Preise in Höhen, die mir den Spaß an lukullischen Gastronmie-Genüssen verderben. Wie bei einem abgerissen Landstreicher verstaut mein Rucksack eine Wasserflasche, einen Apfel, einen Müsliriegel, manchmal noch etwas Brot plus einer Fischdose, um mich preiswert auf einer Park- oder Friedhofsbank zu verköstigen.


    Das Kachelbild "S. PANCRAZIO PATRONO DI TAORMINA" schmückt eine Hauswand in dem Bergdorf. Die Touristen fallen scharenweise auf dem nahen Flughafen in Catania ein, Busse, Taxen oder Mietwagen bringen sie in die Hotelburgen. Die Tourismusindustrie organisiert von dort aus Bustouren zum Ätna, durch das Land am Meer, Schiffe bringen zahlende Gäste auf bezaubernde, kleine Inseln.


    In Recanati führt mich mein letzter, wehmütiger Abendspaziergang vom Camp Aurora rund um die lichtglänzenden Hotelburgen und noblen Restaurants. Meine eigene Verpflegung ist, vom kostbaren abendlichen Rotwein einmal abgesehen, schlicht und einfach: Mittags gibt es fast immer vorgewaschenen Salat. Eine Schale reicht für zwei Tage. Abends stärkt mich mein vegetarischer Eintopf aus einem bunten Allerlei. Als Grundlage schmort erst eine Zwiebel in Öl, dazu kommen Paprika, Zuccini, klein geschnittene Kartoffelstücke, ein Brühwürfel, Wasser, Rosmarin, Soja-Sauce, Kümmel, Pfeffer und auch Brokkoli. Der soll besonders gut und gesund sein für einen gestressten Magen.


    Wie bestellt parkt vor einem Nobel-Restaurant, an dem man sich für 50 bis 100 Euro mit Hummer und Champagner verköstigt, dieser Rolls-Royce. Bei meinen Wanderungen durch Stadt und Natur sind die Sinne wach, im Getümmel von Menschen sogar angespannt. Eine "Paneficio", eine Bäckerei, verrät sich mir durch duftenden Geruch frischen Brots. Toiletten lassen sich in Eisdielen, Museen und in öffentliche Gebäude finden und nutzen. Viele Camps halten Waschmaschinen vor. Meine Frau wäre entsetzt, wie lange jetzt schon mein rot-weißes Hemd immer wieder vollgeschwitzt und ausgelüftet an meiner Haut klebt. Ja, meine Frau, ihre Kraft zieht nun nach 50 Tagen Sizilien mehr und mehr mich in ihre Arme.


    Noch ein letzten, nächtliches Wackelbild vom Lavastrom des Ätnas. Der liegt etwa 30 Kilometer weit von Recanti entfernt. Doch mich zieht es nicht mehr in die Höhe zu dem glühenden Steinbrei. Mich zieht es morgens auf die Autobahn, die durch zahllose Tunnel für 2,80 Euro in das Stadtgewühl von Messina mündet. Aber in tiefer, inneren Ruhe und Ausgeglichenheit zieht der hupende Blechzirkus an mir vorbei, mit mir mitten drin.


    Schon vor 10.00 Uhr morgens steht mein Womo in der Stauschlange. Alle Fahrzeuge wollen auf das Schiff. Meine Fahrkarte - hin und zurück - für 99 Euro scannt der Kontrolleur kurz ein. So weiß die EDV, wie lange der Reisende auf Sizilien weilte.


    Das Parkdeck in gefühlter Größe von mehreren Fußballfelder füllt sich in Minutenschnelle. Vorsichtig nähert sich die vierspurige Fahrzeugschlange, fädelt sich zweispurig ein, federt über die Rampe auf einen eingewiesenen Platz. Unter die PKWs mischen sich gewaltige Busse, einige Womos sowie ein Müllfahrzeug.

    Jetzt sind es nur noch wenige Minuten, bis die vordere Ladeklappe wieder auf der Rampe liegt. Dann schlängelt sich der Blechwurm wieder auf den Straßen und verteilt sich im italienischen Hinterland.


    Mein Navi verrät mir, dass das Schiff mit 21 km/h zur Stadt "Villa San Giovanni" schaukelt, 14 Meter über dem Meer.


    Nach bald 100 Kilometern Fahrt, abzüglich der Schiffpassage, soll für mich mein Rentner-Reisepensum gegen 11.00 Uhr erfüllt sein. Da das Camp "Scina di Palmi", das dem Namen "Villagio La Quiete" alle Ehre macht, wegen Bauarbeitern geschlossen ist, zieht es mich auf der Sand überwehten Straße zum Meer. Nach einer Fahrleistung von bald zwei Stunden muss das Meer meinen Körper erstmal wieder auf teutonische Betriebstemperatur kühlen, obgleich der wolkige Tag und der kühlende Wind den Wagen wohl temperiert bei 23 Grad hält. Wind genug bläst durch das spaltbreit geöffnete Seitenfenster. Die SAT-Antenne schafft die Verbindung zur Heimat, Bayern Klassik wiederholt eine gefühlvolle Sendung zu Schubert und dessen deutsche Kunstlieder wie zum verliebten "Gretchen am Spinnrad".


    Drei kalabrische Einwohner haben es sich auf den Felsbrocken am Meer bequem gemacht. Wir beäugen einander mit Neugier in gebotenem Abstand.

    Während die Sängerin der Schubert-Lieder uns den Text als Liebes-Wunder einer erregten, verwirrten, jungen Frau erläutert "mein Busen drängt sich zu ihm hin", drängt es mich nach Meerbad, Mittagsmahl und -schlaf noch einige Kilometer weiter. Wenn mich sechs Kilometer weiter in Taureana die Palmi das Camp San Fantino mit dem Luxus von WiFi verwöhnt, ist mein Tagespensum schon gegen 16.00 Uhr erledigt. Doch das Camp lag nicht am Meer, irgendwo im Hinterland. Also geht die Reise nochmal 26 Kilometer weiter nach Nicotera. An dem wunderbaren Platz Camp Mimosa kühlte mich das Meer schon am 24. März erstmalig auf meiner kleinen Reise. Doch acht Wochen später ist das Meer warm genug, um sich darin eine Viertelstunde von den Wellen wiegen zu lassen.


    Kühlschrank und Speisekammer sind noch von Sizilien her wohl gefüllt. Doch ein abendlicher Ritt auf meinem Drahtesel auf den verkehrsarmen Landstraßen zum nächsten Dorf macht immer wieder Spass, auch wenn es nichts einzukaufen gibt. Dafür schenkt mir ein Lakritz-Eis einen neuen Gaumengenuss.


    Drei Minuten Fußweg zum Meer an einem Platz voller Palmen hat einst diese staatliche Immobilie mehreren Familien Platz bieten können.



    Wie schon an anderen Dörfern an der Küste bietet dieses auch quireliges Saturday-Night-Fever Leben. Die Kleinen toben um Bälle, lebhafte Unterhaltungen klingen über den Platz.


    Mit dickem Bauch hüpft der Autor voller Übermut auf dünnen Beinen nach dem ersten Morgenbad über den Sand. Der Wind spendiert dem Meer reizvolle Wellen, auch wenn ängstliche Gäste sich dann nicht ins Wasser trauen.


    Das Rentnerpaar hat vor 44 Jahren sich diesen Traumwagen der Marke Suleica vom Hersteller Schäfer für 14.000 Mark gekauft. Da die Erinnerungen an viele Urlaube mit Kindern an dem schnittigen Gefährt hängen, hat der Rentner in mühsamer Handarbeit das Gefährt renoviert und auf technisch neuesten Stand gebracht.  "Suleica" bedeutet "super leichter Caravan".


    Meine Nachbarn meinen, dass aus diesem "Sandloch" die letzten beiden Wohnmobile mit einem Trecker hinausgezogen werden mussten. Meine Frau kann zufrieden sein mit mir: Meine dritte große Wäsche flattert auf der Leine. Meine Sorge, dass die Wolken Regen bringen, war vollkommen unbegründet. Wind und Sonne trocknen die Wäsche in einer Viertelstunde.



    Sakraler gegen säkularer Staat


    Bilder von Reisezielen  finden sich in Reiseprospekten oder auf Webseiten, oft in besserer Qualität. Von meinem einfachen Leben bekommt der Betrachter einfache Bilder, die meine einfache Frau daheim freut. Das reicht. Meine Frau verkauft in einer Holzhütte an einer lauten Straße Spargel. Wenn die Erdbeeren reif sind, managed sie aus einer anderen Holzhütte am Erdbeerfeld den Verkauf für die Menschen, welche sich pfund- und kiloweise die süßen Früchte pflücken. Marmelade, Kuchen, Saft selbst alkoholische Köstlichkeiten entstehen aus diesen Früchten, Erdbeeren, Kirschen, Blaubeeren, Stachelbeeren, Johannisbeeren.

    Voriges Jahr war meine Marokko-Portugal-Reise Mitte Mai beendet. Meine Frau verkauft auch dieses Jahr wieder, wie in den Jahren zuvor, in der Hütte am Straßenrand das Edelgemüse, später im Jahr dann Erdbeeren, Heidelbeeren, Stachelbeeren, Tomaten und Eier.


    Gottes Gaben der gnädigen, großzügigen Natur geben uns Kraft durch Frühlingsfreude. Gottes Gaben? Sollen sich die Menschen dafür in christlicher Dankbarkeit und Demut am Sonntag in Gottes Haus ihrem Gottesdienst frönen?



    Bevor sich meine einfachen Worte und Gedanken hier an die Öffentlichkeit wagen, sollte sich der interessierte Leser die Zeit für einen ausgewiesenen Experten nehmen:


    …Ralph Giordano - Nicht die Migration, der Islam ist das Problem!
    •vor 2 Jahren
    •10.872 Aufrufe
    Aufklären statt verschleiern. Ralph Giordanos Rede zur Kritischen Islam-Konferenz
    Der damalige 85jährige Jude Ralph Giordano kritisiert auf hohem sprachlichen und intellektuellen Niveau den Islam weitaus besser, als dies meinen schwachen Kräften gegeben ist. Allerdings hat Giordano seine Rede 2007 gehalten. Für die meisten Menschen in Europa, in Australien, den USA und auch asiatischen Staaten entwickelt sich Immigration zu einem mehr als massiven Problem: Immigration gefährdet den Frieden. Doch es lohnt sich, einen weiteren ausgewiesenen Experten über den Orient und glühenden Verteidiger des Islam zu lesen: Jügen Todenhöfer schreibt gerade auf Facebook:
    Lasst euch von den Rattenfängern des IS nicht verführen! Der IS kämpft nicht für den wahren Islam, sondern für eine kriminelle Ideologie des Völkermords. Er betrachtet alle gemäßigten Muslime, die Demokratie akzeptieren, als Todfeinde. Weil sie angeblich menschliche Gesetze über die Gesetze Gottes stellen. Der IS will daher alle demokratischen Muslime als "Abtrünnige" töten. Habt ihr diesen brudermörderischen Wahnsinn jemals zu Ende gedacht? Wer glaubt, das sei Islam, hat nicht mehr alle Tassen im Schrank.
    Der Islam ist eine Religion der Barmherzigkeit und nicht der Unbarmherzigkeit. 113 von 114 Suren beginnen mit den Worten "Im Namen Allahs des Allerbarmers, des Barmherzigen". Und nicht des Unbarmherzigen. Gott ist kein Terrorist. Der Islam ist Liebe, der IS Brutalität. Wer das verwechselt, ist ein Fall für den Psychiater.
    Es streiten sich die Gelehrten, ob Islam Frieden oder Unterwerfung propagiert. Mir scheint es, dass sich "Heilige Schriften" wie der Talmud, Koran oder die Bibel recht beliebig auslegen lassen. Es sind gerade fanatisch religiöse Menschen, sei es im Bibel-Gürtel der USA, sei es bei zionistischen Siedlern oder eben bei politisierten Muslims, die gegen andere Religions-Gemeinschaften,  gegen "Abtrünnige vom rechten Glauben" und auch gegen Agnostiker hetzen. Religions-"Führer" kämpfen mit aller Härte und Grausamkeit um "Köpfe" ihres Glaubens. So haben Christen über Jahrhunderte mit  Muslims gekämpft. Mit gutem Glauben an eine "Göttliche Sendung" lassen sich Menschen aufhetzen, in Kämpfe  führen und selbst den Tod leichter ertragen. Todenhöfer fabuliert vom "Islam als der Religion der Liebe", Giordani vom "Islam als Problem". Wem der Verstand fehlt, pöbelt mit einem Gassenjargon, der  häufig genug in Gewalt mündet: Hooligans gegen Salafisten. Eine Unzahl der Einträge wäre dort Grund für eine Klage wegen Volksverhetzung. Dies vergiftet, mehr noch verhindert, eine sinnvolle geistige Auseinandersetzung um Segen und Fluch von Religion, von allen Religionen, gleichgültig ob von jüdischen, christlichen und mohammedanischer Sekten!


    Obgleich es mich freut, wenn viele Menschen, mehr als 1000, auf meinen letzten Blog zugreifen, ist das nicht so wichtig. Mehr liegt mir an der Verbindung zu meiner Frau daheim. Es liegt mir mehr daran, Fakten zu untersuchen, unangenehme Tatsachen nicht zu verdrängen und sich damit auseinander zusetzen. Die Probleme und Kontroversen zu verdrängen, gleicht eine Krankheit solange zu verschleppen, bis diese unheilbar und somit tödlich ist. Was anderes aber geschieht derzeit, wenn man die sprachlose Feindschaft zwischem einem brüllenden, pfeifenden, johlenden Antifa-Pöbel beobachtet: Dieser Pöbel brüllt Reden und Arbeiten von sogenannten "Rechten" oder "Verschwörungstheoretikern" wie von Pirincci, Sarrazin, Mannheimer, Ulfkotte bis zu Abdel-Samad oder den Texten und Collagen von Cahit Kaya nieder und marschiert als "linker Volkssturm" gegen alle Vernunft und Verstand, taub aller Argumente und Fakten.


    Wenn sich das Prekariat in unsicheren Arbeitsverhältnissen, wenn sich Rentner und Hartz-IV-Empfänger einbilden, die sozialstaatlichen Segnungen von Europa im allgemeinen und besonders in Deutschland seien auf beliebig viele Menschen in gleicher Höhe zu verteilen, schockt diese aus träumender Erwartung schmerzliche Einbuße an Lohn, mangelhafte Infrastruktur wie der Telekommunikation, dem Verkehrswegenetz, der Gesundheitsvorsorge, an öffentlichen Einrichtungen wie Bädern, Postdienststellen und zuletzt an Pflege im Alter. Zurück zur Religion im allgemeinen, zurück zum Islam, zurück zur Immigration ins altersschache Europa.



    Nun haben sich die Menschen in Europa im Lauf der Jahrhunderte soweit geeignet, dass Religion Privatsache ist und bleiben solle. Ob Menschen also in ihrer Freizeit wie am Sonntag Fußball spielen, in Biergärten spazieren, Kirche, Kultur oder Kino genießen, bleibt jedem selbst überlassen. Das bedeutet: Freiheit von Religion steht über Religionsfreiheit.

    Der säkulare Staat setzt gesetzlich durch, dass öffentliche Räume wie Schulen, Bahnhöfe, Ämter, Post- und , Polizeidienststellen und Gerichte frei sind von religösen oder parteilicher Propaganda.



    Die Freiheit von Religion steht über der Religionsfreiheit. So gehören Spott, Häme, Kabarett, Collagen gegen Religionen, Glaubenssekten wie gegen politische Machthaber zum Selbstverständnis einer freiheitlichen Gesellschaft. Die Freiheit der Rede, Kunst und Kultur steht damit über den Gefühlen derer, die mit Religion und Glauben konditioniert sind.



    Die Auseinandersetzung zwischen religiös konditionierten Gläubigen und freiheitsliebenden Lästermäulern muss der Staat zulassen. Der säkulare Staat soll die Freiheit der Kritiker schützen, sich geistig mit Lobbyisten, vulgo Priestern, Mullahs, Rabbis oder Ayatollahs, der sakralen Sekten auseinander zu setzen.



    Wenn Cahit Kaya, als Vorsitzender der Ex-Muslime in Österreich meines Wissens, beständig und provozierend gegen die "Islamisierung des Abendlandes" anschreibt und Collagen bastelt, ist das sein gutes Recht. Wenn Dieter Nuhr als Kabarettist lästert, Frankenfeld als Showmaster eine Ayatollah-Puppe mit Damenwäsche bewerfen ließ, wenn Hebdo-Charlie-Zeichner oder die dänische Zeitung Jyllands-Posten Mohammed und den Islam karikieren, dann ist das Recht in einem säkularen Staat. Im sakralen Koran-Staatssystem ist das ein Verbrechen. Wenn Menschen in Europa ihr Recht nicht verteidigen, dann übernehmen Großsekten wie die Islamische das vom Recht befreite Gebiet. Dieses Recht der Freien Meinung vor Glaubens - und Kirchenterror haben sich Menschen in Europa in Jahrhunderten erkämpft.  



    Da Recht also in einem politischen Raum verankert und von der Politik ständig gestaltet, erneuert, aber auch eingeschränkt wird, ist Wachsamkeit geboten. Wenn Politiker um Wähler von Religionsgemeinschaften werben, bedienen sie zwangsläufig die Erwartung religiöser Vorschriften. Diese fordern beispielsweise Uniformen, an denen sich die Sektenangehörigen schon von weitem erkennen lassen. So grenzen sich Sekten-Angehörigen von anderen Menschen ab. Wenn sich sogenannte "Gläubige" von "Heiden" oder "Ketzern" abgrenzen, spaltet sich schlimmstenfalls der Staat. Er degeneriert  gleichsam zu einer Mittelalterliche Rechtsauffassung, wo der Staat als sakrale Schutzmacht säkulare Spötter als Ketzer, Hexen und Heiden verfolgte, folterte und verbrannte. Der Jahrhunderte lange Freiheitskampf in Europa hatte das gegenteilige Ziel: Staatliche Macht sollte säkulare Spötter gegen sakrale Sektenmächte schützen.




    Mit meinen 67 Jahren wird es mir zunehmend gleichgültiger, wie sich europäische Staaten entwickeln. Wenn das Prekariat mit den herrschenden Eliten sich einig ist, unser Leben in Europa sei mit Menschen aus süd- und nord-afrikanischen Staaten wie dem Senegal, Gambia, Nigeria, Äthiopien und Eriteria, Burkina Faso, Mali, dem Sudan, Sambia, dem Chad, Marokko, Algerien, Libyen etc. zu besser zu bewältigen, dann ändern sich Recht, Kultur und Wirtschaft.



    Doch es sind junge Menschen, vermutlich eher Männer als Frauen, welche die Zukunft entscheidend beeinflussen und bestimmen. Viele Frauen sorgen eher nach religiösem Credo als Gebärende und Mütter für den Machterhalt der Stammesältesten und der Sippe. Je mehr Köpfe die Sippe zählt, umso größer deren Macht.



    Mehrheitlich sind sich Prekariat wie herrschende Eliten einig, dass Demonstranten wie "Patriotische Europäer gegen die Islamisierung Europas" dem rechten, wenn nicht rechtsradikalen Spektrum nationaler Chauvinisten zuzuordnen sind. Dies Abstempeln von Menschen, dies Einorden in Schubladen ersetzt die sachliche Diskussion. Ohne Sachlichkeit vergiften Gefühle von Pro versus Contra die öffentliche Diskussion. Wer sich bei Pegida in die Bütt stellt, um öffentliche Reden zu halten, auf den kübeln die Angegriffenen eimerweise Emotionen von Hass und Ablehnung. So hebeln in Einigkeit brüllendes Prekariat der Antifa mit medialen, wirtschaftlichen und politischen Eliten Grundrechte aus.



    Vordenker außerparlamentarischer Opposition wie Michael Mannheimer, Stürzenberger, Schriftsteller wie Ulfkotte, Pirincci, politische Rechtspopulisten wie Wilder oder wie der Schweizer Rechtspopulist Oskar Freysinger werden in Bausch und Bogen als vollkommen indiskutabel abgetan oder totgeschwiegen. Doch dies Vorgehen verschafft der Einigkeit von Antifa-Prekariat und herrschenen Eliten allenfalls Zeit. In dieser Zeit verschlechtern sich die Verhältnisse, köcheln und kochen die Kontroversen weiter im Dampfdruck der Repression, Verdrängung und Verleumdung, bis es knallt und kracht.



    Welche Folgen eine Völkerwanderung bislang unbekannten Ausmaßes in europäische Ballungsräume und auf dem Land mit sich bringt, sehen die Menschen aus ihrer Interessenlage unterschiedlich. Herrschende Eliten in Politik und Wirtschaft wollen Wähler, Arbeitskräfte und hungrige Käufer. Lobbyisten der Sozialindustrie kämpfen für ihre Arbeitsplätze und um Steuergelder. Steuerzahler befürchten höhere Belastungen. Konkurrenten auf dem Arbeits- und Wohnungsmarkt befürchten verschärfende Verteilungskämpfe.


    Wo Kontroversen sich zu Krisen und Kämpfen, womöglich zum Krieg steigern, bleibt der Humor auf der Strecke. Gnadenlose Krawallknallköpfe brauchen Bambule wie Berlusconi Bungabunga-Begattung. Viel Spass!



    Schreibkundige Schöngeister picken giftigste Gewalt aus den Kloaken sozialer Netze, um sich mit lächelnder Gelassenheit über die Blödheit dieser Beschränkten auszulassen. Ein Verständnis für den Krisen kochenden Kampfkrampf sucht man weitgehend vergebens.


    Schöngeister hochbezahlter Maulhurerei klügen über Ereignisse, die sie kaum betreffen, es sei denn sie werden arbeitslos, weil den Schmarrn ihrer Gazetten immer weniger kaufen. Betroffene in Brennpunkten der Ghettos leben, reden und denken anders.


    Dass elaborierter Sprachcode der Feuilletonisten den Graffiti-Parolen aus Facebook-Kloaken kaum mehr als Fußnoten zufügen, können sich bezahlte Maulhuren und Wichtigtuer in ihren Champagner-Vernissagen nicht vorstellen. Ausgebuffte Polit-Profis buhlen um Beifall von denen, die sich bewußt oder im Geheimen außerhalb unserer Rechtsordnung verorten.



    Bürgerkrieg bringt den Mob auf Barrikaden. Brandsätze beenden die Bettruhe bei betulicher, bürgerlicher Behaglichkeit! Genug polit-kulturelle Gedanken. Zurück nach Kalabrien, nach Ferdinando und Rosarno - ziemlich arme Landstriche.


    Kalabrien: Rosarno, Fernandino, Tropea



    Wie zu jedem Dorf Kirche, Dom manchmal oder Basilika gehört, darf das Kriegerdenkmal nicht fehlen. Fernandino hat nicht viel, Eisdielen, Kneipen, kleine Häuser, ein paar Läden, die Apotheke - und sein Kriegerdenkmal.


    So wie in Deutschland auch Kunst im Wert von einigen Prozent öffentliche Gebäude zieren, so lassen sich die Einwohner nicht lumpen. Mit diesem geschmackvollen Brunnen ziert sich das "Municipio" im Licht bei abendlicher Bewölkung gegen 18.00 Uhr.


    Die meisten Autos in Ferdinando und Rosarno sind klein, alt und oft verbeult. Zahlreiche Häuser sind ruiniert, auch wenn die Betonbauten noch nicht lange stehen oder nie fertig geworden sind. Bei meinen Radtouren begegnen mir zahlreiche junge Schwarze am Abend, die vermutlich unschlagbar billig ihre Arbeitskraft verkaufen.


    Das arme Kalabrien: Dieser Rohbau hätte Meersicht, wenn er denn fertig werden würde.



    Wer mit dem Fahrrad unterwegs ist, sieht häufig Kadaver von Hunden und Katzen am Straßenrand. Der Körper einer Schlange fiel mir erstmalig auf dem Weg nach Ferdinando auf.


    Bei meinem morgentlichen Einkauf genießen ein paar Schwarze die Sonne. Vermutlich warten sie darauf, dass jemand ihnen Arbeit gibt. Bei meiner Radtour am späten Nachmittag radeln und laufen zahllose Schwarze am Straßenrand. Fahrräder sind hier meist sehr alt und klapprig, wenn man von den Rennmaschinen der Freizeitsportler absieht.


    Das Gebiet vom "PORT OF GIOIA TAURO" ist als Zollgrenzbezirk abgeriegelt, was Touristen den Besuch des Hafens verwehrt.


    Eine Fabrikanlage, die schon lange nichts mehr produziert. Die Elektro-Motoren hängen an verrosteten Aufhängungen. Die Fensterscheiben der Gebäude sind zerschlagen. Abgewrackte Fahrzeuge warten auf eine letzte Verwertung in der Schrottpresse.



    Rosarno: Das kleine Städtchen mit dem blumigen Namen zeigt viel verlassene Armut von Kalabrien. Die Etage unter dem Dach wurde aufgestockt, ist aber nicht fertig.



    Auch bei diesem Eckhaus stehen die oberen Stockwerke leer. Die Fenster sind behelfsmäßig mit Brettern und Plastikplanen verrammelt.


    Dies Gebäude scheint schon seit längerer Zeit nicht mehr bewohnt zu sein. Da das Haus zentral in einer ruhigen Seitenstraße von Rosarno liegt, zeigt dies die Armut in der Stadt.


    Der Dom von Rosarno: Sein Zwiebelturm ragt, von weitem ersichtlich, über die anderen Gebäude heraus.


    Neben dem weiten Domplatz liegt ein kleines, gepflastertes Parkgelände. Auf den Stufen des Kriegerdenkmals sitzen Jugendliche, die den Touristen recht entspannt begrüßen. Hier unterscheidet sich Italien sehr von Marokko. Viele marokkanische Lauselümmel betteln in unverschämter Aggressivität.


    Vom Park mit dem Kriegerdenkmal sieht man über das grüne, buschige Land vor Rosarno. Das Meer verschwimmt im Hintergrund. Eisenbahnlinien durchkreuzen das Land. Irgend eine kleine Straße wird zurück zum Camp Mimosa führen.


    Eine Straße hinter dem gut gepflasterten und geräumten Domplatz zeigt wieder die Armut von Kalabrien.

    Tropea


    Die 40 Kilometer vom Camp Mimosa führen in Serpetinen auf 600 Meter Höhe und ebenso kurvig zurück. Die Landschaft überrascht mich immer wieder. In der Höhe geht das Thermoter auf 17 Grad zurück. In Tropea baden die Menschen noch um 19.00 Uhr im Meer. Es ist warm genug.



    Das Wasser in Tropea ist klar bis in größere Tiefen. Schiffe kurven auf dem Wasser, Fische im Wasser.


    Die Alten spielen Karten im Schatten einer Palme, gekühlt vom sanften Meerwind.


    Wer Schatten braucht, findet den unter dem Felsen auf dem eine Heiligenkapelle steht.


    Auf Felsen sind die Gebäude gebaut.



    Treppen führen vom Meer, Strand und Hafen in die Oberstadt.






    Nach einem kleinen Stadtbummel zieht es mich heim in meine häusliche Stube.


    Meine Frau wartet auf mich und beginnt, mich zur Rückreise zu drängen. Hier lässt sich herrlich im Schatten schreiben, auf das rauschende Meer blicken, sich abkühlen und wieder aufheizen. Daheim fällt unentwegt kalter Regen.


    Hier in Tropea reifen die Bananen. Wenn nicht endlich Sonne scheint daheim, faulen die Erdbeeren in den Plantagen.

    Nein, mein Liebste kann doch nicht verlangen, selbst wenn ein Maientraum mit ihr spielte heut nacht, auf meiner Diesel-Kutsche die letzten 1500 Kilometer im Schnellgang heim zu rutschen!?

    Schließlich muss und wird mein holdes Weib doch anerkennen, dass es mir in schier übermenschlichen Anstrengungen in der letzten Woche gelungen ist, mich ihr wieder bald 160 Kilometer näher zu kommen! Und das bei der Hitze und der aufregenden Überquerung der Meerenge von Messina. Mehr kann und wird sie doch nicht von mir verlangen - mit meinen 67 Jahren. Die schnell meine letzten Jahre sein können. Schnüff. Schnüff. Es ist einfach zu schön hier, wunderschön!


















    Schweren Herzens geht es dann doch wohl morgen ein Stück weiter Richtung Norden. Mit dem Fernrohr lassen sich die Schiffe beobachten, mit dem Akkordeon musizieren, mit dem Fahrrad oder zu Fuß die Gegend erforschen, doch es soll denn wohl so sein: Richtung Heimat.


    Die Arbeiter werkeln an einem Holzpodest über dem Strand. Dies bietet Schatten, der Sand einen Sitz, das Meer rauscht keine 20 Meter entfernt und erfrischt selbst Mittags ab und an mit einer Brise. Und dennoch geht es....




    p.s.: Wer die aktuellen Links meiner Blog-Bericht erhalten will, erreicht dies mit einer E-Mail ohne Betreff und Inhalt an

    n0by@yahoogroups.com













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    Meine Lust zum Reisen schwindet mit der zum Schreiben. Zäh ziehen sich die Zeilen über den Bildschirm. Irgendwo kommt ein Gefühl hoch, zu alt für den Stress zu sein. Sollen sich Jüngere darum kümmern, in welcher Welt sie leben! Aus welcher Welt wir Alten gehen, kann uns doch gleichgültig sein! Schweren Stunden folgen schwermütige Sätze. Doch Stimmungen wechseln wie das Wetter, welches mit Sonnen- und Badeglück den Lebensakku voll füllt bis zum Übermut!


    Was war das wieder für ein verschwitzter Stress, bis es zu diesem Selfie beim Sonnenuntergang in Praia a Mare kam. 190 Kilometer von Tropea bis zum nächsten Camping Village in Praia a Mare. Der Leser soll sehen, welches gewaltiges Reisetempe seit acht Tagen mich von Sizilien Richtung Heimat treibt.


    Drei Nächte Giardini-Naxos, wo mich mittags die Sonne noch bei 30 Grad im Schatten gebraten hat, der Sprung auf das Festland zum Camp Mimosa, wo mir auch nur wieder drei Tage vergönnt waren, verbunden noch mit den Anstrengung, meine Wäsche in die Maschine zu tragen, abzuholen, aufzuhängen und einzuordnen. Wer sich dann noch den Haushalt in meinen sechs mals zwei Metern vorstellt mit Einkaufen, Kochen und allen Mühen, mich als Internet- und Info-Junkie auf dem Laufenden zu halten, der ahnt, was mich plagt. Die Straße vom Camp Mimosa nach Tropea wäre mit 40 Kilometer ja weniger spektakulär, wenn nicht Serpinten von Normalnull auf 600 Meter und zurück dazwischen lägen. Doch dann Tropea! Tropea schlägt eine weiteres Kapitel als Wundermärchen in meinem Reisebuch auf.



    Schon meine nächsten Nachbarn im Camp Tropea sind es wert, in meiner Erzählung Platz zu finden. Dieser Rad-Reisende kommt mit Zelttuch aus. Die Bambusstäbe sucht er sich an jedem Platz wieder neu, ein anspruchsloser, gewiefter alter Indianer.


    Dies Gefährt hat sich endgültig aus Altersgründen zum "ewig ruhenden Verkehr" bekehrt. Die Räder sind abmontiert. Deichsel und Gestell ruhen auf Blocksteinen. Doch wer bescheidene Ansprüche stellt, findet immer noch Unterschlupf in der Knutschkugel vor Wind und Wetter. Mit dem 220-Volt-Anschluss muss der Bewohner nicht auf den Komfort einer Kochplatte verzichten.


    Wenn der Wagen erstmal steht, mit Strom versorgt und gegen Sonne mit Matten isoliert ist, bleibt er stehen. Dann muss mein alter Drahtesel mich 13 Kilometer weiter zum berühmten Capo Vaticano bringen, was allerdings bei bergigen Strecken unter südlicher Sonne mich nicht schlecht schwitzen lässt. Dann steht der Wanderer staunend vor einem Prachtbau mit der Aufschrift: "romano arti grafiche".


    In dieser herrlich grünen Umgebung mit Meeresblick fällt den Kreativen dann auch Hübsches ein, wie sie auf ihrer Web-Site zeigen. Doch mein Radweg geht weiter und weiter.


    Die Landstraße ist eng, doch wenig befahren. Nur wenig Steigungen zwingen mich zum Schieben. Dazu verdecken Wolken die Sonne, was den Ausflug noch angenehmer macht.


    Capo Vaticano entpuppt sich als eine gepflegte Touristenoase mit wohl zauberhaften Stränden, wohl auch einem beeindruckenden Aussichtspunkt. Zu den Stränden wäre ein Abstieg, zum Aussichtspunkt ein Aufstieg nötig. Da mich mein Körper zu einem Schlummerstündchen im Schatten eines alten Olivenbaumes nötigt, bleiben mir beide Attraktionen erspart.


    Es erscheint mir ja schon wie eine Manie, an keinem Heiligen- und Kriegerdenkmal ohne Gedenkfoto vorbeizukommen. Auffällig ist, dass der Rückweg meist leichter fällt als der Hinweg. Man sagt ja, dass heimwärts die Pferde schneller ziehen, weil sie Futter und Ruhe wollen. Doch einige Sehenswürdigkeiten will mir Tropea noch zeigen.


    Zum einen wäre das der Dom,


    von dessen Höhe man herrlich den Hafen und das Land überblickt.


     Zum anderen reizen mich in diesen Städtchen wie auch wieder in Tropea diese hübschen, alten Gassen. Für die Fahrspur sind Platten eingelassen. So hält der Weg eine Ewigkeit.


    Dann steht man am besten Platz in Tropea vor einem Palast gleichen Bauwerk mit bestem Meerblick. Die Fenster sind schon seit Jahrzehnten heraus gebrochen, ein Baugerüst rostet vor sich hin und kam auch nicht höher als bis zur ersten Etage. Erstes Grün hat sich in den Fugen verwurzelt. Wie ein verwunschener Schatz zerfällt der Palast am besten Platz in Tropea.


    Die Felsfundamente von Tropea stützen mächtige Betongewölbe. In einem Gewölbe feiert das Kind in der Krippe ganzjährig Weihnachten. In anderen Gewölbebogen parken Kleinwagen, soweit sie hinein passen.

    Nach stundenlanger Radtour erfreuen mich neue Nachbarn. Eine vierköpfige, junge Familie hat aus Köln einen alten Ford-Hymer-Eriba bis nach Tropea mit dem 65-PS-Diesel gebracht und dabei noch einen kleinen Anhänger gezogen. 


    Der alte Ford, Baujahr 1983, hat die begehrte "H"-Nummer der historischen Fahrzeuge. Damit gewinnt der Halter einen ermäßigten Steuersatz und darf durch Umweltzonen fahren. "Ford fahren, fort werfen", trifft nun nicht zu für diesen Hymer. Der Fahrer versichert mir, dass er als Kölner wegen der dortigen Ford-Werke keinen Mercedes fahren würde.


    Zum Trost erleichert mir der verhangene Himmel den Abschied von Tropea. Obgleich jetzt das Navi stets "Norden", also Richtung Heimat weist, sind meine Gefühle gemischt. Zum einen zieht mich meine liebe Frau, die mir per Skype von ihrer Arbeit, dem Wetter in München und den Vorkommnissen dort erzählt. Zum andern fasziniert mich die Fremde, in der es mir wohnlich und behaglich wird, wenn es warm genug ist und Internet wie Sat-TV mich mit der Heimat verbinden. Es ist schöner beim Rauschen des Meeres und dem Gesang der Vögel aufzuwachen als daheim in der großen Stadt München. Doch nach drei Nächten in Tropea geht es wieder weiter!
    Die meisten Menschen in Tropea verschlafen den Morgenregen. Der Wind rauscht die Wellen in spritzende Höhen. Die ersten nassen Meereszungen schlappen bis kurz vor die Steinmauer, auf der mein rollendes Heim zweieinhalb Meter höher steht. Dass bei dem Brüllen der Wellen überhaupt zu schlafen war, wundert mich. Eine Abfahrt gegen 9.00 Uhr bei Wolken verhangenem Himmel geht durch frische Morgenkühle flott voran. Irgendwo am Wegesrand in einem Städtchen findet sich ein Supermarkt, um frische Vorräte zu bunkern.


    Dass dieser kleine Markt in einem unscheinbaren Städtchen am Wegesrand so teure Weine anbietet, erstaunt mich. Wenn mir Gesundheit und Geldbeutel es erlauben, soll so ein nobler Tropfen meinen 70. Geburtstag veredeln - in drei Jahren.



    Doch die 190 Kilometer bis zum Ziel Praia a Mare ziehen sich endlos auf der kurvigen Küstenstraße. Kalabrien ist wunderschön, doch viele der durchfahrenen Orte machen einen verlassenen, verarmten Eindruck. Pizzo, Lamzia Terma, Falerna, Nocera Terinese, Armantea, Falconara Albanese - klingende Namen. Meist blickt man auf das Meer. Das lockt grün-blau mit Wellenschaum. Zwischen Straße und Meer zieht sich der Eisenbahnstrang. Manche Ortsdurchfahrten sind so eng, dass in den Kurven Spiegel anzeigen, ob Gegenverkehr aufläuft. Es wird heiß. Mir reicht die Kurverei nach vier Stunden. In einem Dorf zieht es mich ans Meer. Die Straßen werden enger und enger. Der Außenspiegel schiebt die Gartenhecken beiseite. Dann liegt das Meer zum Greifen nah vor mir.

     Davor eine Durchfahrt unter der Eisenbahn. Höhe 1,80 Meter. Umdrehen. Enge Straßen zurück. In die Einbahnstraße kann mein Sechsmeter-Gefährt nicht abbiegen, weil ein PKW in der Kurve parkt. Gegen die Einbahnstraße lässt sich ein Ausweg finden. Ein entgegenkommendes Fahrzeug setzt verständnisvoll zurück. Raus aus dem Dorf. Die nächsten Orte fliegen vorbei, Paola, Montalto Uffugo, Guardia Piemontese, Cetraro, Sangineto, Diamante, Maiera.... irgendwo muss es doch ans Meer gehen. Nächster Versuch, nächste Eisenbahn-Unterfahrt. Höhe 3.00 Meter.

    Hinter der Unterführung beginnt der Strand.

    Dank meiner SAT-Antenne ist die Kiste mittlerweile jedoch 3,15 Meter hoch. Wieder umdrehen. Weiter. 20 Kilometer bis zum Ziel! Endlich eine Durchfahrt ans Meer, Höhe 3,30 Meter!


    Hinter der Unterführung beginnt der Strand doch noch nicht, sondern ein Weg im Sand. Das Meer schillert grün-blau in etwa 150 Meter Entfernung. Der Sand ist unüberwindbar für meinen Dreieinhalb-Tonner. Den Wagen dort einsam stehen zu lassen, erinnert mich an einen Strandspaziergang an einer italienischen Küste mit meiner Tochter vor etwa 30 Jahren. Zurück am Auto war die Scheibe eingeschlagen und der Wagen leer geräumt. Doch zum Essen und Mittagsschlaf passt der Platz prächtig. Danach sind die letzten 20 Kilometer leicht zu schaffen.



    WiFi gibt es leider nur an der Rezeption. "Camping Village Praia a Mare" ist eine riesige Anlage. Viele Wohnanhänger stehen noch Winterfest verpackt im hinteren Teil. Etwa fünf, sechs Wohnmobile stehen vereinzelt unter grünen Planen. Zwar bekommt die SAT-Antenne Signale, doch mit den ersten Regentropfen bricht die Verbindung ab. Es sind nur noch 22 Grad im Wagen. Mir ist kalt. Der Körper hat sich auf 24 bis 28 Grad eingestellt. Das kühle Meerbad in den gefährlich hohen Wellen hängt mir noch in den Knochen. Es war ein Gefühl, als zögen mich die Wellen ins Meer hinaus. Meine Frau spricht mir per Skype Mut zu. Das ist auch nötig.


     Published on 1 Jun 2012
    Wie würden eigentlich unsere Nachrichtensendungen aussehen, wenn die Salafisten das Sagen hätten, im Gottesstaat Deutschland?
    Wie fröhlich ließ sich vor drei Jahren noch über den Salafismus scherzen! Heute ist das ein zunehmend gefährliches Geschäft. Doch wozu sich den Himmel am Meer verderben mit diesen trüben Gedanken?


    Allerdings gehört es zu meiner Unterhaltung, mich als Internet- und Info-Junkie mit den einlaufenden Ereignissen auseinander zu setzen. Hier verwöhnt mich mein Pfingstsonntag-Mahl mit in Zwiebeln und Tomaten geschmorten Tofu, Salat und Nudeln. Für mich sind diese Kochkünste, trotz aller guten Ratschläge meiner Frau per Skype, schon eine Herausforderung.


    Denn meine Landstreichlerei macht hungrig. Gegen das Meer kämpft der Körper. Die kurvigen, engen Bergstraßen fordern ebenso wie die Stadtdurchfahrten höchste Konzentration. Dazu kommen die Ausflüge mit dem Rad. Das macht Hunger.


    Praia a Mare ist ein aufgeblasener Touristenort, der langsam aus dem Winterschlaf erwacht. In der Hochsaison schieben sich hier Scharen von Menschen über die breite Strandpromenade.


    Doch jetzt, bald Ende Mai, hat man die weite Wunderwelt fast für sich allein.


    Vor Praia a Mare liegt eine bewaldete Insel. Boote setzen über, Höhlen locken Menschen in diese Wasserwelt.


    Freunde historischer Fahrzeuge staunen über alte Trecker, welche noch rüstig ihren Dienst verrichten. Es kann, selten zwar, aber dennoch vorkommen, dass ein vierzig, fünzig Jahre alter Fiat-LKW mit langsam drehenden, satten Dieselsound das Straßenbild bereichert. Die tuckernden Ape, welche mit ihrem Zweitakt-Moped-Motoren unverkennbar klingen, ziehen gemächlich über die engen Straßen. Dahinter schlängeln sich dann schon mal längere Autoreihen, die geduldig auf eine Gelegenheit zum Überholen warten. Wahrscheinlicher biegt das Ape-Dreirad aber zuvor in irgendeine Hofeinfahrt ab.


    Wen Tempel, Kirchen, Kathedralen, Moscheen weniger reizen, kann seiner medinaiven Neigung an diesem Buddha-Strand frönen. Wenn sich dort die Bikini-Schönen räkeln, lässt sich bestens der Vergänglichkeit des Daseins gedenken.


    Das Industriegebiet von Praia a Mare versorgt fromme Pilger auch mit eindrucksvollen Statuen für den Vorgarten. Ein segnender Jesus wäre ja eine denkbare Alternative zu den verbreiteten Gartenzwergen.


    Wo sich ein solcher Komplex über das Meer erhebt, da gibt es Geld genug.


    Nach zwei Nächten in Praia a Mare geht es schon wieder weiter. Die 40 Kilometer Küstenstraße nach Sapri sind ein unvergessliches Erlebnis. Es ist eng auf dem Weg, die meisten Brücken sind nur einspurig zu befahren. Doch weil es kaum Verkehr gibt, macht mir die Fahrt viel Spass. In einigen Parkbuchten kann man halten, um sich umzusehen.


    Von einer Berghöhe kurz vor Sapri grüßt diese Monumental-Statue.


    Eine kleine Impression von der großartigen Küstenstraße zwischen Praia a Mare und Sapri.


    Mir selbst bringen die Bilder kaum die Gefühle wieder, welche die Fahrt mir machte. Vielleicht regen die Bilder dazu an, die Straße selbst einmal unter die Räder zu nehmen?


    Es lohnt sich!




    Nach diesen wunderbaren 40 Kilometern von Praia a Mare über Sapri steht der Wagen dann in Villamare. Strand und Camp mit Meerblick gehören mir allein.


    Villammare in diesen warmen Maientage der Vorsaison ist eine Oase der Ruhe in landschaftlich bezaubernder Umgebung.


    Villammare liegt wie ein Schatzkästchen am Meer. Der Durchgangsverkehr fließt auf einer Umgehungsstraße.






    Es geht vom Camp Europa Unita immer mit dem Fahrrad in die wunderbare Umgebung. In Villammare gibt es meinen Eisladen, weiter in Richtung Sapri versorgt mich ein riesiges Einkaufszentrum mit Köstlichkeiten.




    Die "CATTEDRALE DI S. MARIA ASSUNTA" liegt im nächsten Bergdorf. Ihre Ursprünge reichen auf das 1069 zurück. In dieser heiligen Halle mit angeschlossenem Gewölbe kann der Besucher vollkommen allein sich seinen Gedanken und Gefühlen überlassen.









    Zum Lohn der anstrengenden Radtour ins gebirgige Hinterland versorgt mich der Straßenhändler mit Erdbeeren und Apfelsinen, frisch, preiswert und schmackhaft.

    Nach dem köstlichen Mittagsmahl und ausgiebiger Ruhe zieht es mich wieder in das wunderschöne Villammare.






    Nach dem Eis bietet der Brunnen am Meer frisches Quellwasser.

    Der Eisladen


    Der Burgturm von Villammare


    Leuchtturm von Sapri

    Astronomischer Beobachtungsturm in Sapri

    Hinter dem Heiligen spendet der Brunnen "aqua sana", wie mir ein Einheimischer versichert.




    Die Dusche am Strand liefert kostenfrei Süßwasser.

    Das "Hochhaus" in Villammare ist wohl schon einige Jahrhunderte alt. Damals setzten die Mauer die Rüstung in die Löcher am Mauerwerk ein.



    Mit diesen Impressionen aus Villammare und Sapri endet mein himmlischer Ausflug. Was die heimische Hölle betrifft, muss der bislang glückliche Betrachter und Genießer dieser mediterranen Wunderwelt in die Niederungen der Politik tauchen.


    Von der Heimischen Hölle


    Am 25. Mai haben die Deutschen Wirtschaftsnachrichten einen denkwürdigen Artikel veröffentlicht.



    Meine Meinung:

    Zum US-Interesse gehört es, die wechselseitige Abhängigkeit zum einen mit den Verbündeten in Israel wie mit den Verbündeten in Golf-Staaten zu stabilisieren und zu erhalten. Eine Verschiebung der Macht zu Gunsten einer schiitischen Achse vom Iran, Syrien über Libyen gefährdet die US-Israelischen und sunnitische Golfstaaten-Interessen massiv.

    Da zudem die ungebildeten muslimischen, männlichen Massen Frauen wie Fickvieh und Sklavinnen hauptsächlichen zur Reproduktion halten, entsteht dort ein Bevölkerungsüberschuss, der in der Zivilgesellschaft kaum oder keine Verwertung mehr findet.

    Militärstragen müssen aus ihrer Sicht das "überschüssige Humankapital" dann entweder in Krieg, Bürgerkrieg oder Vertreibung dezimieren.

    Flüchtlingsmassen - 1945

    Deutschland, als leistungsfähige Industrie- und Exportnation, ist politisch wegen dem Austausch von Waren wie Informationen mit den USA abhängig. Damit Deutschland sich politisch und wirtschaftlich nicht Richtung Russland orientiert, steigern Transatlantiker, in Politik und Medien stark vertreten, Spannungen Richtung Russland. Eine Polarisierung innerhalb der Massen lässt sich leicht lenken. So lässt sich das US-Bündnis stärken.

    Die Flüchtlingsmassen als Folge der globalen US-Macht-Politik propagieren Politiker in Europa und gerade in Deutschland als Notwendigkeit. Dass sich hierbei Menschen, welche dank höherer Bildung und bewussteren Bemühungen um propagandistisch wenig gefärbte Informationen gegen die medial und politisch manipulierten Massen stellen, schwächt die Einigkeit der Menschen in Deutschland. Da sich die Krise mit Flüchtlingsmassen und ausweitendem Krieg, in dem auch Erdogans Türkei versteckt und teils offen die IS-Verbrecher stützt und schützt, verschärft, polarisieren sich Gegner und Befürworter dieser Politik weiter.
    Flüchtlinge 2015

    Gegner brandmarken diese Politik als Verbrechen gegen Land und Leute. Befürworter, großteils vom Staat als unvermittelbare Arbeitslose alimentiert oder von Steuern in der Migration- und Sozialindustrie bezahlt, verteidigen ihre Pfründe. Durch Ausgaben zur Versorgung unproduktiver Massen und der damit verbundenen Belastung der arbeitenden und Steuerpflichtigen Menschen verarmen alle miteinander. Das wiederum steigert die Spannung, die Krise kulminiert. Mediale und politische Strategen preisen im Szenario des Schreckens Bürgerkrieg ein, was die andauernde mediale und politische Verhetzung derzeit vorbereitet.

    Moderatoren von Foren wie den Medien, die noch Leserbriefe zulassen, schränken dabei die Meinungsfreiheit weiter und weiter ein. Wer, wie Pirincci, Ulfkotte, Abdel-Samad, Cahit Kaya, Elsässer, Michael Mannheimer, Stürzenberger und zahllose andere von der manipulierten Massenmeinung abweicht, muss mit schärferen Repressionen rechnen. Auch wer sich politisch, in Leserbriefen oder Demonstration wie bei Pegida (Patriotische Europäer gegn die Islamsisierung des Abendlands) oder EnDgAmE (Engagierte Demokraten gegen die Amerikanisierung Europas) als Gegner der manipulierten Massenmeinung outet, macht sich angreifbar, verliert vielleicht Job und Einkommen. Im Extremfall bedrohen den mutigen Menschen auch klerikal- oder links- faschistische Gewalttäter.

    Die zunehmend faschistoid auftretende manipulierte Massenmeinung gebärdet sich in der jetzigen Situation "bunt statt braun". Die Menschen bemerken in ihrer seit Jahrzehnten konditionierten Verblendung leider nicht, dass sie Stimmvieh und Fußvolk herrschender Staatsverbrecher geworden sind und damit sich und eigene Interessen opfern. Es war, ist und wird, wie Brecht schrieb:
    "Nur die allerdümmsten Kälber
    wählen ihre Metzger selber."

    Als E-Migrant lässt sich die heimische Hölle aus der Ferne leichter ertragen, als sich mit meiner Meinung einem verhetztem Massenmob öffentlich auszusetzen. Zum Glück hält meine Frau daheim zu mir, freut sich auf mein Kommen und fragt schon bei jedem Skype-Gespräch:
    "Fährst Du morgen weiter?"

    Doch zuvor drängt es mich, Blog-Berichte abzuschließen und zu veröffentlichen. Dank auch meinen Lesern, denen es Zeit und Mühe wert ist, mich auf meinen Reisen im Raum und in meinen Gedanken zu begleiten.


    Meine letzten beiden Arbeiten verzeichneten beide jeweils über 1000 Zugriffe. Wer den neuesten Link zum aktuellen Blog-Bericht abbonnieren will, erreicht dies mit einer E-Mail ohne Betreff und Text an

    n0by-subscribe@yahoogroups.com

    Ob irrsinnige Nachrichten aus der Heimat Satire oder Realität sind, lässt sich immer schwerer ausmachen. Was Richter in Deutschland urteilen, muss wohl wahr sein, obgleich kaum glaubhaft:


    Doch man hofft, dass dieser österreichische Politiker oder ein Journalist eine schlechte Satire produziert hat. Allerdings hofft man meistens vergebens.




    Vermutlich fallen mir im Laufe des Abends noch einige Verbesserungen ein, doch für das Erste reicht es mir.

    zurück
    P.S.:
     Quelle:http://www.zukunftskinder.org/?p=51120

    Christian Naumann Heute habe ich einen Brief vom Oberbürgermeister Reiter erhalten, adressiert an meine Gaststätte keine Fremdenfeindliche Stammtische und Reservierungen Nationaldeutsch denkender Menschen zu ermöglichen da ich sonst mit Juristischen Maßnahmen zu rechnen hätte. Dazu bekam ich zwei große Aufkleber "München ist bunt " Wenn München bunt ist sollte man auch entscheiden dürfen wer reservieren darf und wer nicht! Hier muß eine große Sammelklage eingereicht werden. Der bayerische Hotel und Gaststätten Verband unterstützt dabei die Stadt München. Dort bin ich Pflichtmitglied. Echt der Hammer ! Es weht ein rauer Wind durch Deutschland!

    Anfrage an Münchener OB Reiter durch parteilosen Stadtrat Karl Richter:



     

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    Der Titel "Münchener Meinungsterror linksfaschistischer Gesinnungsinquisition" wäre zum einen zu lang, zum andern stößt er Leser ab, die eher frühlingsfreundliche Reisefreuden erwarten. Doch was die Kampfpresse, diesmal die Süddeutsche Zeitung an Lügen verzapft, bringt mich auf die Palme! 



    Nach drei Monaten ist meine Rückkehr nach München angesagt - gleichzeitig mit dem obskuren G-7-Gipfel für 360-Millionen Euro in Schloß Elmenau. Ein Münchener zum Koran-Konvertierter Sekten-Iman warnt mich davor, in Bayern einzureisen. Die Süddeutsche Zeitung im Verbund mit dem Gaststättenverband propagiert,  das bayrische Grundrecht auf Bier im Gasthaus einzuschränken - für Rechtspopulisten. Wer immer die sind. Fürwahr, kein schöner Land in dieser Zeit!



    http://www.sueddeutsche.de/muenchen/gegen-rechtsradikalismus-kein-bier-fuer-neonazis-1.2489285

    In die an vielen rühmlichen Ereignissen reiche Hauptstadt der Bewegung geht diese neue Spitze verfassungsfeindlicher, linksfaschistischer Machenschaften ein als


    Der Münchner Bier-Krawall vom 18. Mai 2015
    Keine Toleranz der Intoleranz! Jetzt hagelt es Hausverbote für “rechtspopulistische” Gruppen in Biergärten auf Druck der Stadt München, die wiederum über Brauereien Druck auf die Wirte ausübt. Wie der Artikel zeigt, bedienen sich die “Rechtspopulisten” häufig juristischer Mittel, um die Stadt in ihre Schranken zu weisen. Ihrerseits schränkt die Stadt “Rechtspopulisten” in vielfach illegaler Weise in ihren Grundrechten ein. Damit befindet sich die Stadt im Einklang mit aktuellen Forderungen führender Menschenrechtler (DMRI, AI, Europarat, EU-ECRI, UN-CERD), die repressivere Gesetze verlangen.
    Nachfragen bei Bagida ergaben keinerlei Zeugenaussagen zu dem Vorfall. Alle die, die anwesend waren und etwas wissen müssten, haben nichts bemerkt.
    Aus dem SZ-Bericht eräbe sich folgendes Bild: Vielleicht war bei der Demo unter den städtisch geförderten Gegendemonstranten jemand von der Städtischen Bierentnazifizierungstelle anwesend. Der wurde dann bei Herrn Schottenhamel vorstellig, woraufhin dieser gleich dem inkriminierten Tisch ging, dem Gespräch lauschte und “Parolen” vernahm. Woraufhin er dann Hausverbot erteilte und mithilfe der Polizei durchsetzte.
    Aber auch das fand ja nicht statt. Ein Augenarzt, der mit mir bei dem historischen Ereignis anwesend war, kommt mit seinem Bericht vom “Münchener Bierkrawall vom 18. Mai 2015” der Realität näher:
    In reißerischem Tenor schildert die “Süddeutsche Zeitung” den Bier-Krawall durch uns “Neo-Nazis”. Da sitzen 20 friedliche Bürger im Löwenbräu-Biergarten, unterhalten sich gemütlich, und niemals auch nur annähernd lautstark, um ein paar Tage später aus der SÜDDEUTSCHEN erfahren zu müssen wir hätten Parolen gegrölt, der Wirt hätte uns gebeten das Lokal zu verlassen, und am Ende mußte uns sogar die Polizei raustragen, da wir nicht willens waren, dem Folge zu leisten. Einerseits können wir jetzt die Methoden der “Süddeutschen Zeitung” demaskieren. Eine angeblich seriöse Zeitung im Sumpf der Propaganda und an den Gestaden von Loch Ness. Andererseits: lassen wir uns doch inspirieren ! Die Münchner Bier-Krawalle von 1844 waren der Vorbote der Märzrevolution von 1848. Und die Schwabinger Krawalle von 1962 werden rückblickend von den Medien heute sogar verklärt und glorifiziert.
    Summa summarum: ich war dabei beim Bier-Krawall 2015 und habe erst hinterher davon erfahren !
    Wenige Tage nach dem SZ-Bericht eskaliert die Stadt die Lage noch weiter. Ein Rundschreiben geht an alle Gastwirte. Münchens OB Dieter Reiter lässt sich von einer Städtischen Bierentnazifizierungsstelle als Clown vorführen. Mit bierernster Miene wenden er und der Gaststättenverband sich an alle Gastwirte und drohen ihnen mit rechtlichen Schritten, falls sie uns Montagsdemonstranten weiter bewirten.
    Quelle: Hartmut Pilch

    Während mir der Rückweg von Villammare nach Manfredonia zum großen Teil auf vierspurigen, guten Autobahnen leicht fällt, verfällt München zunehmend in die dunklen Zeiten von Tyrannei, Ausgrenzung, Lüge und polit-medialem Krawall.



    Die Straßen führen durch leicht steigendes Hügelland. Potenza liegt auf etwa 700 Meter Höhe. Wiesen und Wälder wechseln sich ab.


    Mit Mittags- und Kaffeepause steht das Auto schon wieder gegen 14.00 Uhr am schattigen Waldplatz 30 Meter entfernt vom Meer in Manfredonia.


    Doch das Camp bei Manfredonia schockiert mich. Zwar tut es gut nach der langen Strecke von 290 Kilometer den Körper im Meer und unter der heißen Dusche zu entspannen. Doch nachdem mir in Villammare Platz, Strand und WiFi allein gehörten, fällt es mir schwer, mich wieder in Reih und Glied mit anderen Campern Tür an Tür einzuordnen.


    Doch die musizierenden Rentner genießen ihre ruhigen Tage abseits der Straße, acht Kilometer entfernt von der Stadt Manfredonia. Der Strand aus Sand macht Spaß. Es geht weit und flach ins Meer. Die späte Sonne am Nachmittag zeichnet die Schatten der Pinien auf den Strand.


    München ist nicht wesentlich näher gerückt. Es sind immer noch etwa 1100 Kilometer. Wenn mich mein Weg noch um die Halbinsel Gargano rumführt, wird es noch weiter.


    Wir haben 2002 im bescheidenen Anfang unserer Beziehung eine erste, kleine Italienreise in ihrem alten VW-Bus gemacht. Damals waren drei Wochen Urlaub für uns in dem kleinen Auto ein großer Luxus. Ohne meine Frau gefällt es mir nicht auf der wunderschönen Halbinsel und dem Naturreservat Gargano. Also geht es weiter Richtung Norden. Der Wagen erhält einen vollen Tank Diesel, im hervorragend sortierten Supermarkt lassen sich die Vorräte auffüllen.


    Nach 250 Kilometer zumeist auf der Autobahn von Manfredonia nach Pineto reicht es mir. An der nächsten Ausfahrt erleichtert mich die automatische Kassenschranke um 13,80 Euro. Dann steht der Wagen wieder am Meer. Der Wind türmt wuchtige Wellen auf, in denen man schön schaukelt. Das WiFi-Deputat ist leider auf zwei Stunden pro Tag beschränkt.


    Es fiele mir im Traum nicht ein, in dem Pool zu schwimmen, wenn 30 Meter weiter das Meer lockt. Daneben lärmt abends die Disko. Animateure bespaßen das Jungvolk. Zwei Nächte dort reichen mir. Von dem beschaulich traulichen Villammare sind schon etwa 500 Kilometer Richtung Norden, Richtung München geschafft. Was mich dort erwartet? Eine von Medien-, Industrie- und Politik-Vertreter gleichgeschaltete Massenmeinung.


    Das Camp in Pineto gewährt mir nur zwei Stunden WiFi täglich. An dieser Villa gibt es eine freie WiFi-Zone, aber keine Steckdose. Für meine Recherchen sind längere Online-Zeiten unumgänglich. Daher geht es von Pineto schon nach zwei Nächten weiter.


    Deutschlandradio Kultur lässt den Politologen Thilo Schmidt (Jahrgang 1976) schön predigen:
    Nein, es gab überhaupt nichts zu differenzieren bei Pegida und es gibt nichts zu differenzieren bei den geistigen Erben dieser Bewegung. Es gibt auch nichts zu reden.
    Der Artikel ist Hetze pur, markiert Schönwetter-Verständnis für Flüchtlinge, wobei Herr Schmidt einer Opposition gegen diese Politik selbst das Recht auf Freie Meinungsäußerung abspricht:

    Es gibt auch nichts zu reden.

    Soweit sind wir im Land: Steuer finanzierte Medien hämmern Propaganda wie zu Volksempfängers Zeiten - nur besser.


    Ein Freund von Pegida  kommentiert diese Polit-Hetze bei Facebook:
    Was für absurde Thesen. Ich habe kroatische Wurzeln, ein bemerkenswerter Prozentsatz der Menschen, die ich bei PEGIDA kennengelernt habe, sind ebenfalls Ausländer. Die Politologen haben viel Meinung, aber wenig Ahnung. Ich spaziere seit Januar mit den Leuten dort, und weiß wovon ich rede. Manche Politologen reden über PEGIDA wie der Papst über Sexualpraktiken.
     Politologen mit Papst oder Priestern zu vergleichen, macht Sinn. Denn von Steuern finanzierte Experten für "Teilen und Mitmenschlichkeit" sind dem Arbeitskampf, der Produktion im kapitalistischen Verwertungsprozess und der Konkurrenz um den Arbeitsplatz weitgehend enthoben. Ihr Job ist es also das, was dem kapitalistischen Verwertungsprozess mangelt und im Konkurrenzkampf weitgehend verloren geht, gleichsam "gesund zu beten". Die Realitätsferne zur Arbeits- und Lebenswelt ist damit zwangsläufig und im Sprichwort verewigt: "Sie predigen Wasser und trinken Wein."

    Um meine Gedanken abzurunden, sei eingestanden, dass auch Politologen, Soziologen, Priester, die Experten der Geschwätzwissenschaften dem kapitalistischen Verwertungs- und Leistungsprozess unterliegen. Von Millionen Priestern kann nur einer Papst werden. Die handverlesene Schar erlauchter Geister, die Sinngebenden Eliten, welche uns in Medien und Talkshows "heim-leuchten", sind auf Herz und Nieren in Gesinnungstreue geprüft. Nur wer sich System konform anpasst, hat Chancen. Als qualifizierter Hetzer und Propagandist hat es Herr Schmidt  geschafft: 
    Seit 2010 ist er Lehrbeauftragter im Masterstudiengang "Kulturjournalismus" an der Universität der Künste Berlin.

    Doch, Herr Schmidt, es gibt auch etwas zu reden, wenn auch nicht in den Staatspropaganda-Medien!


    Nochmal unser Freund von Pegida zu der Hetz-Propaganda im Deutschlandradio-Kultur:
    Der Artikel von Thilo Schmidt ist dermaßen subjektiv, voreingenommen und schlecht recherchiert, daß er nicht einmal als Abitur-Aufsatz getaugt hätte. Daß sich DRK unter das Niveau einer Schülerzeitung begibt, sollte in der Redaktion doch mal Nachdenklichkeit auslösen. "Pegida hat die Ablehnung von Flüchtlingen salonfähig gemacht ... Dann brannten und brennen Asylbewerberheime." Die angesichts der Passivität und Inkompetenz verantwortlicher Stellen in hohem Maße beunruhigten Bürger, di e den von BP Gauck propagierten "Aufstand der Anständigen" beherzt befolgen, werden von einem irrlichternden Experten Schmidt in einem Atemzug mit brennenden Asylheimen genannt. Ist das Provokation? Oder Rufmord ? Ist das chuzpe, was sich Herr Schmidt hier leistet ? Die für Wochen für Empörung sorgenden brennenden Asylheime in Vorra und Tröglitz sind bisher ohne Täternachweis aus dem rechten Lager. Aber eine Politikerin der GRÜNEN wurde erwischt bei Hakenkreuzschmierereien. Vorra und Tröglitz muten ähnlich mysteriös an wie der bis heute ungeklärte Anschlag auif sowjet ische Ehrenmal 1989 in Berlin. Der Verdacht drängt sich auf, daß gewisse Kreise solche Taten inszenieren, wenn die Rechten die in sie gesetzten "Erwartungen" nicht erfüllen wollen.
    Es fragt sich, was es bringt, sich mit dem medialen Blödsinn überhaupt noch auseinanderzusetzen? Ein Freund kommentiert gekonnt:
    Das rot/grüne München outet sich wohl weiter als linksfaschister Rumpelplatz, in einem schwarz-konservativen Biotop, das von einem Ludwig ähnlichen Zampano regiert wird. Noch krasser geht's wohl nicht mehr.
    Vor meinem schnellen Abschied von Pineto führt mich am zweiten Tag dort eine anstrengende Radtour in das 12 Kilometer entfernte Atri, welches etwa 500 Meter über dem Meer liegt. Dafür belohnt mich dies zauberhafte kleine Städtchen mit einer Flut von wunderbaren Eindrücken.


    Auf dem Weg nach Atri liegt diese noble Pizzeria.


    Das Korn ist geschnitten, das Stroh eingerollt.


    Ein alte Tränkefür  Mensch und Vieh warnt mittlerweile mit einem Schild: "Kein Trinkwasser".


    Die letzten Meter vor der Höhe sind immer die Schwersten. Sie fordern mir eine gefühlte Stunde harter Arbeit ab, mein Fahrrad bis zum Kirchenportal zu schleppen und dort irgendwo anzuschließen.


    Jahrhunderte lang bewachen die Löwen über dem Portal den Eingang.


    Auch die Wandgemälde zeigen die Technik aus dem frühen Mittelalter.


    Nach dem dreistündigen Marsch in die Höhe von Atri ist es schön und erholsam, sich in kühlen Kirchenhallen auszuruhen.







    In einer benachbarten Kirche musizieren junge Künstler und beweisen dabei erstaunliche Kunstfertigkeit. Unbestreitbar sind Bau- und Kunstwerke aus Jahrhunderten Kultur im christlichen Raum entstanden, bis heute erhalten, genutzt und geschätzt. Wer von Osteuropa über Spanien nach Portugal reist, findet überall Zeugnisse davon, wie Menschen sich gegen den Einfluß, die Besetzung und Macht von Arabern, Mauren und Osmanen erfolgreich zur Wehr gesetzt haben.

    Manche Kirchenwände in Portugal sind mit Kampfszenen gekachelt, welche beispielsweise den Sieg über die maurischen Besatzer verherrlichen. Korrupte Interessen- und Klientel-Politik für Militär- und Konsumgüterindustrie haben die Eliten der Export-GmbH-Deutschland mittlerweile vollkommen abhängig gemacht  - zum einen von einer Wohltaten fordernder Wählerschaft wie Mütter-Rente aus dem Topf der Rentenbeiträge, Aufwendungen für Bildung, Gesundheit, Pflege, dazu kulturelle Interessen hochsubventionierter Theater, Konzerte, Museen, die Standortvorteile in der Konkurrenz um hochdotierte Arbeitsplätze bringen, zum andern aber auch abhängig von Importnationen, die Land und Leute mit Terror, Tyrannei und Folter knechten. Saudi-Arabien als Exporteur von Öl und Mekka-Ideologie ist ein Problem. welches eben wie die schädlichen Klimafolgen fossiler Brennstoffe ideologisch das Leben im sogenannten Christlichen Abendland vergiftend infiltrieren. Wenn die gewählte Regierung bis zum Überdruß tönt "Der Islam gehört zu Deutschland", dann formiert sich Widertand auf den Straßen. Kontroversen kommen zu Krisen.

    Pro und Contra der Islamisierung Deutschlands


    Dr. Udo Ulfkotte hat nach seinem großen Erfolg über "Gekaufte Journalisten" mit einem Werk nachgelegt:



    Zwar wird Ulfkotte so kurz hintereinander kein weiterer Bestseller gelingen. Zum andern hält die mediale Verblödungsindustrie frontal dagegen und propagiert den "Islam als Religion des Friedens." Als ob Religion jemals irgendwo etwas anderer gewesen wäre als ein ideologischer Überbau der Mächtigen, die Ohnmächtigen auszuplündern und in Kriege zu hetzen! Ulfkotte hat sich mittlerweile einen eigenen Verlag, einen eigenen Vertriebsweg seiner Meinung geschaffen. Alpha-Journalisten der Leitmedien hassen diese Konkurrenz wie auch die graswurzelnde Meinungsmacht auf Facebook-, Foren-Einträgen und Blog-Berichten. Ulfkotte bewirbt bei Facebook sein Buch "Mekka-Deutschland":
    Wissen Sie,•wie viele Journalisten unserer Leitmedien von islamischen Ländern für positive Berichterstattung über den Islam geschmiert werden?
    •dass eine islamische Paralleljustiz, die Scharia, unseren Rechtsstaat gefährdet und deutsche Richter seit Jahren davor warnen?
    •dass Vielweiberei in Deutschland zwar offiziell verboten ist, dies aber nicht für Muslime gilt und bis zu vier Frauen eines Muslims Anspruch auf Witwenrente haben?
    •dass in den Kantinen der Bundeswehr islamgerecht gekocht wird und die Speisen für Muslime getrennt vom Essen der »Ungläubigen« zubereitet werden?
    •dass Anhänger der »Religion des Friedens« pro Stunde durchschnittlich sieben Menschen unter Berufung auf Mohammed töten?
    •dass in Berlin-Neukölln im Jugendarrest 70 Prozent der Häftlinge Muslime sind?
    •dass der Aufruf zum Dschihad in Deutschland jetzt nicht mehr strafbar ist?
    •in wie vielen großen Museen Kunstwerke abgehängt werden, weil sie Muslime möglicherweise beleidigen könnten?
    •dass, laut MAD, Islamisten die Bundeswehr als »Ausbildungscamp« nutzen?
    •dass SPD und Grüne Mädchen und Jungen den Muslimen zuliebe in den Schulen wieder getrennt unterrichten möchten?
    Mekka Deutschland beschreibt zudem ganz konkret, wie deutsche Politiker und Journalisten erpresst und mit Geld geschmiert werden, um die Islamisierung mit einer positiven Berichterstattung weiter voranzutreiben.

     Doch die salafistischen Freitags-Prediger beruhigen ihre Zuhörer mit Worten, die sich in Herz und Hirn brennen.


    Die Kopftuch-Fraktion koran-konditionierter Politik-Propaganda hat allen Grund, an vorderster frommer Front zu prozessieren.


    Das gefällt nicht allen, sei es aus Neid oder den absehbaren Konsequenzen!


    Doch um Menschen abzulenken, ist es am besten sie damit zu konfrontieren, was sie wirklich bewegt: SEX! Wer mit wem und wie!?


    Und für wieviel! Es reicht mir - lieber wieder nach Atri und Assisi!







    Tauben sind irgendwie anarchische Viecher, die vor keinem Kopf, keinem Standbild Respekt zeigen.

    Die Kirchen in Atri sind wie aus einem Bilderbuch.

    Bei 26 Grad in der Mittagshitze wird es Zeit, mich auf mein Fahrrad zu schwingen. Im Sausewind geht es die 500 Meter hinunter auf der manchmal holprigen Straße 12 Kilometer zurück ans Meer.








































    Blick von Atri zurück auf das Meer bei Pineto

    Von Pineto sollte mich irgendein nächster Campingplatz aufnehmen: Grottammare klingt romantisch, sollte geöffnet haben, hatte aber geschlossen. Die nächsten beiden Plätze am Meer lagen hinter der obligatorischen Bahnlinie. Die Unterführung war auf drei Meter Höhe begrenzt. 15 Zentimeter zu wenig, da die Sat-Antenne rausragt. Also kurzentschlossen ins heiße Hinterland nach Assisi.

    Stellplatz Assissi: Trotz Baumschatten, die TV-Empfang verhindern, steigt das Thermometer bei allen offenen Luken auf 29 Grad im Wagen gegen 16.00 Uhr. Danach kühlt es ab -laaaangsam.

    Rosige Aussichten auf Assisi




























    Das muss reichen aus Atri und Assisi, aus Manfredonia und Pineto, vor allem auch genug vom großinquisitorischen Münchener Meinungsterror, der sich über die ganze Republik ausbreitet und viel Vernünftiges lähmt. Wenn Frankfurter Antifa-Demonstranten "FÜR DRESDNEN DAS KALIFAT" fordern, was soll man für solche Demonstranten fordern?
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    Henryk M. Broder:
    "Meine Lieblingschimäre ist: Einwanderer bereichern uns! Jeder vernünftige Einwanderer will sich bereichern. Aber wir glauben, dass Menschen in Eritrea am Lagerfeuer sitzen und sich überlegen, wie sie Deutschland bereichern können."


    Für mich dauerte die Strecke gut eine Woche. Und das war mir teilweise noch zuviel Fahrerei. Nach etwa 4500 Kilometern auf dem Bock lässt braucht man mehr und mehr Zeit und Ruhe.

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    Während am Münchener Stiglmaier-Platz die letzten, verbliebenen Pegida-Aufrechten spazieren, die Antifa-Horden "NIE WIEDER DEUTSCHLAND" unisono skandieren, fasziniert mich Siena. Das soll, laut Baedeker, die schönste Stadt in der Toskana sein. Meinen Heimweg beschleunigt die Hitze. In Montecatini Terme heizt sich meine Stube auf 34 Grad auf - höchste Zeit für München! Noch eine Nacht in Navis über Matrei am Brenner - dann endlich zu Haus!


    Während sich am Stieglmaierplatz etwa 100 bis 200 Menschen von der einen Fraktion, getrennt durch Sperrgitter von den andern, und noch mehr Polizisten tummeln, legen sich auf Piazza del Campo die Touristen flach.



    Aber bevor es auf den Torre del Mangia geht, sollte erstmal die Wohnung einen Platz bekommen, wo mich SAT-TV und Internet verwöhnen. Schließlich war der Weg von Assisi nach Siena mit 130 Kilometern weit und lang genug.


    Internet ist für die Verbindung mit der Heimat und den Skype-Gesprächen mit meiner Frau sehr wichtig. Sehr lieb kommentiert der Leser Michel meine Blogs, der zu meiner Assisi-Geschichte folgendes schreibt:

    Bisweilen amüsant, wie viele Bilder Du von den beeindruckenden Bühnen ehemaliger Sekten machst. Wohl fühle ich mich in den großen, kalten Dingern nicht; muss aber meiner Frau zuliebe auch als mal mit rein. Dafür "muss" sie mit mir andere Baudenkmäler, Burgen, Ruinen und auch weniger bedeutende Zeitzeugen aus Stein mit mir besuchen.
    Für mich ist das Sehen und Erleben zu zweit so etwas wie doppelte Freude, die ich dabei empfinde. Dasselbe gilt natürlich für das Leid. Daher mag ich es, wenn meine Liebste möglichst viele Abenteuer und Entdeckungen mit mir zusammen macht.
    Lässt Du Deine Mimamai wenigstens durch ausschweifende Erzählungen an Deinen Reisen teilhaben, oder denkst Du sie kann ja wie alle anderen Interessen hier im Blog lesen, was Du gesehen, erlebt und gefühlt hast?
    Meine Frau schaut am Abend nach ihrer Arbeit mit mir die Blog-Bilder gemeinsam an. Wir besprechen dann per Skpye lang und ausführlich unsere Erlebnisse hier wie ihre dort. Die kalten Kirchen sind für mich staubigen, verschwitzen Wanderer eine Oase der Ruhe und Erholung. Die kühlen Räume bieten kulturellen Luxus und Ruhe. Der Aufenthalt im Wagen wird unerträglich. Draußen im Schatten ist mir auch noch zu heiß. Höchste Zeit, heim zu kehren.
    .




    Die Stunden in Siena vergehen wie im Flug. In den engen, gebogen Gassen achtet man kaum der Wolken, sieht den Himmel nicht und versinkt gebannt im Zauber der schönen Stadt.










    Während man als Wanderer durch Siena die Zeit vergisst, die hübschen Mädchen und Frauen in ihren leichten Sommerkleidchen bewundert, die in ihrer jungen Lebendigkeit einen bunten Kontrast zu den Siena rötlich braunen Bauwerken aus mittelalterlichen Zeiten bilden, tönt plötzlich von irgendwo eine Stimme: "Es regnet!"





    "Wo ist das Problem?", wird sich der Leser denken. Der Autor hat bei strahlendem Sonnenschein unter Wolken losem Himmel sein rollendes Heim verlassen, was sich auf unerträgliche 30 Grad aufgeheizt hatte. Da sind dann natürlich alle Dachluken über dem Bett, im Bad und über dem Fernseher sperrangelweit hochgeklappt, die Fenster über Küche, Tisch und Bett ebenso. Dann rollt Donner an, die ersten Tropfen fallen. Da will man nur noch die Wohnstube, Bett und Tisch im Auto vor eventuellen Regenfluten schützen. Erschwerend kommt hinzu, dass man sich in einer fremden Stadt nicht auskennt, mit Gefühl und Verstand also schnellstens aus der gefüllten Altstadt mit dem Fahrrad sich einen Weg auf den Berg zurück suchen muss, auf dem das Camp liegt.



    Alles ging nochmal gut, weil der Himmel ein Einsehen hatte und neben rollendem Donner und wenigen Tropfen sich nicht mit krachenden Regenschauern entladen hat. Das luxuriöse Camp in Siena, was etwa dreimal so teuer ist wie der preiswerteste Platz in Sizilien und zehnmal so teuer wie der billigste Dreck- Platz in Marokko bietet eine heiße, saubere Dusche, um sich von den Strapazen zu reinigen und zu erholen.



    Daheim bespaßt das Unterschichten-Fernsehen 50 bis 60jährige Großmütter und Großväter Wochen-, Monate-, Jahrelang mit dem "Problem", befruchtbereite Schönheiten als "Deutschland-sucht-den-Superstar" aufzubretzeln....


    ....oder die Unterhaltungs- und Sport-Industrie bespaßt verdepperte Massen. Dazu züchten sie Athleten mit Millionen, die beispielsweise ihren Kopf dafür hinhalten, sich einen "Fuß-Ball" darauf schmettern zu lassen, sich auch schon mal Sehen und Bänder dabei reißen oder beim "Kampf-um-den-Ball" mit den "Köpfen-aneinander-geraten". Fürwahr, wir leben in herrlichen Zeiten!


    "IS"? Solange der "IS-Terrorist" keine Bombe in nächster Nachbarschaft zündet, verlustiert sich der "GeBILDete-und-BLÖDe" mit unangenehmem Gruselschauer vor dem nächsten sedierendem Bier. Prost!




    Doch während meine Blicke über Siena schweifen, rücken kulturkritische und -pessimistische Gedanken in den Hintergrund. Die bleiben aufgespart für schlaflose Vollmondnächte, wenn die Temperatur im Wagen gesunken und die Internetverbindung bestens ist.


    Zurück zu Siena: Anderntags führen mich gleich bei Eröffnung der Kasse um 10.00 Uhr morgens die unzähligen, engen Stufen auf den Torre del Mangia mit dem überwältigenden Blick über Siena und die Piazza del Campa. Liebreizende, blühende, mysteriöse Schönheiten aus Shangai, posieren vor meiner Kamera mit ihrer zwitschernder Mädchen-Munterkeit. Derweil spaziert daheim am München Stieglmaierplatz die Pegida, wie mir ein Freund berichtet.


    Bilder von der Demo am Stieglmeierplatz 1. Juni 2015





    Während Touristen in Siena Kirchen, Gassen und Plätze erforschen, diskutieren Menschen in Deutschland kontrovers über die Integration von Immigranten.




    Buschkowsky kritisiert aus Jahrzehnten seiner Erfahrung als Bürgermeister im Kiez Neukölln Politik und Sprache. Alte nutzen die Freiheit der Rente, um aus langer, leidvoller Lebenserfahrung zu warnen und zu mahnen. O Tempora, o mores!

    http://www.deutschlandfunk.de/heinz-buschkowsky-unsere-lebensregeln-gelten-fuer-alle.868.de.html?dram%3Aarticle_id=315579

    Buschkowsky meint:
    Jemand, der im Sozialtransfer steht, der ist im Jobcenter plötzlich ein Kunde und der hat nicht massive Vermittlungshemmnisse, sondern der hat eine komplexe Profillage. Also unsere Sprache wird so verballhornt, dass sie eigentlich die wahren Dinge verdeckt.

    Man vergleiche Buschkowskys Beispiele und Sprache mit Sätzen wie von der Site antifa-nt.de:


    Die staatlich gestützte Hetze der Antifanten schreibt:
    Seit Mitte Januar demonstrieren Woche für Woche Rechtspopulist_innen, Stammtischrassist_innen, Verschwörungstheoretiker_innen und Neonazis gegen das, was sie eine ‚Islamisierung des Abendlandes‘ nennen

    Die verschwurbelte Spezialsprache nimmt Neonaz_innen von dieser Gender-Groteske aus. Die Antifanten-Art von Gedankenpolizei und Gesinnungskontrolle treibt in der einstigen Hauptstadt der Bewegung die "München-ist-bunt-Blüten" soweit, sogenannten "Rechtspopulisten" in versammelter Runde das Bier im Wirtshaus zu verweigern.



     Buschkowsky bringt aus Jahrzehnten praktischer Arbeit als Bezirksbürgermeister im Kiez Berlin-Neukölln haarsträubende Beispiele von Sprach- und Sinnverdrehung:
    'Arabische junge Männer haben bei mir hier einen Anteil von neun Prozent an der Bevölkerung, sie stehen aber für 50 Prozent aller Straftaten'. So, das ist schon wieder rassistisch. Weil ich habe gesagt "arabische junge Männer". Ich hätte eigentlich korrekt sagen müssen: Es gibt bei uns junge Männer, die reziprok oder sonst wie zu ihrem Bevölkerungsanteil Straftaten begehen. Sie hätten zwar nicht gewusst, worüber ich rede, aber es wäre politisch korrekt gewesen.

    Um die Bevölkerung nicht zu beunruhigen, sind Medien angewiesen, die Herkunft von Straftätern zu verschleiern. Alternative Medien wie Facebook berichten von einer Unzahl haarsträubender Straftaten, Vergewaltigungen, Schlägereien und Raubzügen von den Bunt-Bereicherern der Republik. Blogs spezialisieren sich auf Berichte von Fakten, die die Kampfpresse entweder weglügt, verschweigt, verdreht oder verschleiert. Da barmt ein armer Antifanten-Autor, dass die Polizei das Demonstrationsrecht, ein Grundrecht, durchsetzt:
    Sie nahmen auch nicht mehr zur Kenntnis, wie brutal und repressiv die Polizei gegen Antifas vorging, um den Marsch unter allen Umständen durchzusetzen und Stärke zu beweisen.


    Das Furchtbare an den mit Krisen sich zuspitzenden Kontroversen ist die Gewalt. Ein Facebook-Freund der Pegida formuliert brillant, in welchem Teufelskreis die Zivilgesellschaft sich dreht:

    Ein passenderer Begriff wäre Verfolgungsdruck seitens der verbrecherisch geführten Behörden und ihrer fünften Kolonnen, eben jener "Antifa"-Gruppen, die in Deutschland eindeutig von den Inlandsgeheimdiensten gelenkt und protegiert werden. Über letzteres kann angesichts der vielen geduldeten Straftaten der "Antifa" kein Zweifel bestehen. Wir stehen aber zu unserer Meinung. Grundsätzlich ist jedes Echo darauf zu begrüßen, wegen des Multiplikatoreffekts, auch wenn es natürlich das Ziel der Staatsverbrecher ist, unliebsame Meinungen zu verzerren, verdächtigen, skandalisieren und die Meinungsträger zu diffamieren und persönlich zu verfolgen, auch physisch und im Kontext eines teilweise kriminellen Strafrechts. - Dieses Spiel scheint aber bald überreizt zu sein. Die Zeichen für ein ein epochales Anschwellen des nationalen Widerstandswillens der Deutschen sind unübersehbar, ebenso die für den Niedergang der heutigen Herrschaftsstrukturen.
    Woher der Einsender seinen Optimismus nimmt, ist mir unerklärlich. Aus meiner sonnigen Sicht in Siena scheint mir dieser "Widerstandswillen der Deutschen" mehr Wunsch als Wirklichkeit. Aber irgendwie muss man sich ja Mut zusprechen.


    Fleischhauer, Kommentator bei SPON, erdreistet sich, gegen die Homo-Ehe zu schreiben. Passend der Titel: "Meinung als Verbrechen!" Nächstes Beispiel Amazon: Der Dienst will Ulfkottes neuestes Buch nach eingehender Bestellung in zwei Monaten ausliefern.


    Die mediale Hirnwäsche baut Deutschland um in eine Geschlossene Anstalt mit Polit-Personal als Wärter.



    Nur geballte politische und mediale Propaganda bringt den Urnen-Pöbel, eine Regierung zu wählen. Bei der letzten Wahl Bremen hat sich schon eine Mehrheit aus dem politischen Wahlzirkus ausgeklinkt.


    Kabarett und kreative Collagen können die Abwärtsspirale in den links-grün-rot-blau-weiß faschistoiden Meinungsterror kaum stoppen.


    Dazu destabilisierst eine gesteuerte und arrangierte Immigration erst Ghettos, dann auch bürgerliche Zonen, womit Staatsorgane weitere Repressionen rechtfertigen. Alles bestens! Menschen in der Sozialindustrie verdienen bei der "Integration-von-Immigranten" ihr Brot. Die Industrie gewinnt "Humankapital" als billige Arbeiter und teure Konsumenten. Gegen Gewalttäter hilft Gegengewalt der Sicherheitskräfte. All das ein gutes Geschäft.


    Wer, wie Akif Pirincci bei Facebook, allzu oft gegen die politische Correctness pisst, der fliegt raus.


    Dann löschen die Facebook-Inquisitoren Pirinccis Beiträge. Pirincci flüchtet sich in seinen eigenen Blog-Kanal. Pirincci schreibt Klartext von einer im Ausland geposteten Site, wo ihm der gutmenschelnde Meinungsterror links-grün faschistoider Inquisition bei Facebook die Freiheit nimmt. Pirincci pöbelt Unerträgliches wie....
    "Wie heute bekannt wurde, wird im Auftrag der Regierung schon seit 20 Jahren an einem neuen Politikertyp geforscht, mit der vorläufigen Registrierbezeichnung KK (“Kackkopf”).
    Die Vorgaben waren zunächst selbst für das beauftragte Fraunhofer-Institut kaum zu erfüllen: Die erste Hürde bestand darin, daß der neue Politiker weder ein Hirn noch ein Nervensystem besitzen durfte, und wenn er den Mund auftat, nur abgedroschenen humanistischen Müll aus evangelischen Kirchentagen von sich geben mußte. Wie das Video zeigt, scheint diesbezüglich der Durchbruch endlich gelungen zu sein. “Kackkopf” spuckt auf Knopfdruck nur noch Slogans aus, die irgendwelche ungewaschene Steuergeldschmarotzer von unterschiedlichen Wohlfahrtsorganisationen zum einzigst politisch Sagbaren und Volksverhetzungsreinem deklariert haben. Außerdem kann Kackkopf innerhalb von einer halben Sekunde zirka 1000 von Geschwätzwissenschaftlern und Journalisten der Mainstream-Medien ausgedachte Kackwörter abfeuern wie “Rechtspopulist”, “Mischpoke”, “Schande”, “Die Würde des Menschen” usw …



     Quelle: http://der-kleine-akif.de/2015/06/05/sensation-berlin-zuechtet-neuen-politikertyp/

    Wie an der Adresse zu sehen ist, pöbelt Pirincci jetzt von seiner eigenen Seite. Die linksfaschistoiden Meinungsinquisitoren bekommen nur seinen Link - und gut ist. Man kann zu seiner Schreibe, stehen wie man will. Aber wie die manipulierte Mehrheit mit anderer Meinung verfährt, wie der Mainstream abweichende Meinung niedermacht, das zeigt die faschistoid repressive Richtung. Jedenfalls mich hat die Lust mittlerweile vollkommen verlassen, mit dem besserwisserischen Pöbel zu diskutieren. Informiert Euch, geht zu Pegida-Demos - und lasst Euch nicht endlich vom Schwachsinn-Unterschichten-TV einlullen!


    Es entsteht erst in dem repressiven Meinungskorridor von inquisitorischer Gedankengleichschaltung Opposition auf der Straße! Schließen wir uns ihr an, stärken wir die Opposition, verweigern wir uns der Gleichschaltung!


    ..."doch zu was die Mühe?" Pirinccis Frage stellt sich mir ebenso. Besser sich mit wenigen Vertrauten einig eine Meinung bilden aus bitterer Erfahrung. Besser sich Information suchen und ihnen stellen, die die Kampfpresse verdreht oder verschweigt, als im links-grün-faschistoiden Antifa-Meinungsterror bedingslos blöd zu brüllen.



    Wer den Weg sucht und findet zu eigenen, zu alternativen Quellen, wird wohl auf gewohnte Bekanntschaften, selbst Verwandtschaften verzichten müssen. Wer sein Gehirn Jahrzehnte lang mit links-faschistoider Ideologie hat waschen lassen, der findet kaum mehr den Zugang zu anderen Informationen. Opfer von Gehirnwäsche filtern alle Störer aus, die nicht in ihr Weltbild passen.


    Es hat für mich kaum mehr Sinn, den Opfern dieser Gehirnwäsche mit meinen Sätzen und Infos zu kommen. Man kann nur auf andere Menschen hoffen. Wer regelmäßig Links von meinen jeweils neuen Blog-Berichten bekommen will, schickt einfach eine Mail ohne Betreff und Text an

    n0by-subscribe@yahoogroups.com

    Denn bislang macht mir Frust stets Lust zu schreiben.


    Als Rentner hat sich mein Job ohnehin erledigt. Ausgleich tut mir gut. Berichte und Bilder der Reise sind meiner Frau geschuldet, die jetzt daheim meine Hilfe längst schon verdient hat und braucht.


    Zurück nach Siena: Auf der Piazza del Campa genießen Menschen Sonne, Eis, kalte Getränke oder einfach nur einen Liegeplatz auf den warmen Ziegeln. Pegida- wie Antifa-Demonstranten denken und sorgen sich um andere Dinge. 



    Meine Verwunderung steigt mit jeder Woche, in der mir Italien seine wunderbaren alten Städte offenbart. Kirchen, Kultur, christliche Religion sind tief verwurzelt hier. Auch bei meinen Reisen in Portugal ist mir ähnliches aufgefallen. Obgleich mir Religion als eine Wurzel des repressiven Überbaus staatlicher, also weltlicher Macht, immer erschienen ist, woran sich nicht viel geändert hat, ist in einer kulturellen Konfrontation zwischen Religionen, zwischen Islam und Christentum, mir das Christentum lieber, entscheidend lieber.

    Ausufernden Forderungen und Schuldzuweisungen unterminieren unser christlich-staatliches Sozial-System. Man verdeutliche sich die Konsequenzen des skandalösen Kopftuch-Urteils des Bundesverfassungsgericht. Zwangsläufig verbreiten Gewalttäter auch in Europa, bei uns im Land Gewalt gegen Sachen, Tiere und Menschen, wenn Grenzen fehlen und Gesetze unsere Grundwerte aufweichen.  Verbrecher prahlen mit  ihrem abscheulichen Irrsinn und rufen auf zum Kampf gegen "Ungläubige". Das sind wir!

    Minderbemittelte Katzen- und Tierfreunde erregen sich beispielsweise bei diesem Bild über die Tierquälerei. Diesen Herzchen entgeht, dass aufgehetzte Muslims auch Menschen kreuzigen, ein quälender Foltermord. Dagegen sind Enthauptungen, die Henker in Saudi-Arabien gleichsam als Volksbelustigung öffentlich zelebrieren, eine mildere Mordart. Auspeitschungen und öffentliches Verbrennen von Kriegsgefangenen gehört zur "frommen Lebensart" der "Religion-des-Friedens". "Der Islam-gehört-zu-Deutschland" hören wir landauf, landab. Allein uns fehlt der Glaube!


    Schreckliche Bilder über Verbrechen im Namen der "Religion-des-Friedens" tauchen in alternativen Medien wie Facebook und Blogs immer wieder auf. Die beiden hier im Blog veröffentlichen Fotos dokumentieren bei weitem nicht die schlimmsten Greuel. Man will davon nichts wissen. Es hilft nichts, Wirklichkeit und Wahrheit zu verdrängen. Ein YouTube-Video aus Italien zeigt,  welche Verhältnisse die Menschen  dort mittlerweile beklagen - oder zumindest befürchten.


    Wahrheit und Wirklichkeit sucht man in Leitmedien und in den von Zwangsgebühren finanzierten Hirnwasch-Anstalten meist vergebens. Wenn man etwas findet in homöopathischer Verdünnung.


    Was Kirchen und Museen aus mittelalterlichen Zeiten ausstellen, gleicht auch eher dem, was Hollywood und Hochglanz-Magazine heute dem Volk verkaufen. Was die Gefühle des Muslim-Mobs verletzt, verschwindet in Archiven.


    Wartet nicht auf bessere Zeiten! Sie kommen nicht.


    Eher scheint es an der Zeit, aktiver für Kultur und Religion des europäischen Wirtschafts- und Werteraums einzutreten.


    Generationen vor uns haben Macht und Pracht vergangener Zeiten erarbeitet. Wenn wir für diese Werte nicht mehr einstehen, diese Werte nicht mehr verteidigen, werden wir sie verlieren.


    Es liegt für mich in der Natur von Kontroversen, dass Krisen folgen. Wo Krisen zu Krieg führen, geht es um Leben und Tod.


    Auch die christliche Religion, die Träume von Anbetung und Verehrung plakatiert und predigt, hat sich mit Krieg und Terror die "Erde-untertan-gemacht" - und die "Ungläubigen" gleich mit.


    Religion wird erst erträglicher, friedlicher, menschenfreundlicher, wenn sie an Macht verliert. Das begann mit der Trennung von Staat und Kirche. Lehrerinnen mit Kopftuch in Schulklassen missionieren zu lassen, weicht die Trennung von Religion und Staat auf. Religionen, die politische Ansprüche stellen, sich politisch formieren, sind brandgefährlich, undemokratisch und unannehmbar!

    Montecatini Terme

    Mittlerweile hat es mich schon wieder etwa 120 Kilometer Richtung Heimat getrieben. In Montecatini Terme lässt sich die Ruhe eines toskanisches Landurlaubs genießen. Aber die Hitze von 30 Grad in und noch mehr im Auto lässt sich auch mit den beiden wunderbaren Pools am Camp Belsito kaum mildern.


    Man döst auf den Sonnenliegen am Pool, denen ein Sonnenschirm Schatten spendet. Nur gut, dass es mich zuvor noch bei Siena in einen Billig-Penny-Laden zog, um meine Vorräte aufzufrischen. Nach der Mittagshitze lassen sich noch einige Siena-Erinnerungen in den Blog befördern:


    Eine Unzahl Mau