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Aus meinem Leben
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    Als Blogger seit Mai 2005 stellt sich mir die Frage: Was erlauben Zensoren, zu lesen? Was darf sich meine Meinung mit Quellen wie von Facebook, Bloggern, der Systempresse erlauben? Wo werden Antifanten die nächsten Scheiben einschlagen, die Wände beschmieren oder Autos mitsamt explodierenden Gasflaschen abfackeln? Wessen Rechner wird der Staatsschutz beschlagnahmen?

    Die Dame mit den Kopfhörern ist die liebe Annette. Sie sorgt für eine saubere Meinung mit Hilfe von
    https://de.wikipedia.org/wiki/Amadeu_Antonio_Stiftung

    Manche agitieren lieber anonym. Manche Propanganda zirkuliert in verschwiegenen Kreisen, während die Systempresse und staatlich steuerfinanzierte Hirnwaschanstalten den Mainstream fluten.


    "Gegenpropaganda" wie von Blogs muss sich vor staatlichen Schergen ebenso wie vor verhetzten, versifften Links-Rot-Grünen, zornigen, jungen Männern fürchten. Oder Steuergeld gepamperte Doktorant*Innen der Geschwätzwissenschaften lancieren Anzeigen gegen unliebsame Meinungen.

    Cand. Ing. Alfred Röck fürchtet sich nicht und bereichert Facebook mit rigiden Parolen. Der Mann, ein ausgemachter Archivar und Quellen kundiger Experte, kommentiert fast täglich das Geschehen - hier beispielhaft zu Simone Peter, die der  Focus ein Forum bietet: 


    Cand. Ing. Alfred Röck kommentiert obigen Focus-Artikel mit Zitaten, bei denen sich mir die Nackenhaare aufstellen.

    RASSISTISCHE ANGRIFFE IN AUSSAGEN DER POLITIK-DARSTELLER AUF DIE DEUTSCHEN UND DIE WEISSE RASSE: Vorstand der Bündnis90/Die Grünen, München:
    “Es geht nicht um Recht oder Unrecht in der Einwanderungsdebatte, uns geht es zuerst um die Zurückdrängung des deutschen Bevölkerungsanteils in diesem Land. “
    Jürgen Trittin, Bündnis90/Die Grünen (Quelle: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung vom 02.01.2005):
    „Deutschland verschwindet jeden Tag immer mehr, und das finde ich einfach großartig.”
    Joschka Fischer, Bündnis90/Die Grünen (Quelle: Pflasterstrand 1982; zitiert getty_109223941“Nation; Europa, Mai 1999, Seite 7):
    “Deutsche Helden müsste die Welt, tollwütigen Hunden gleich, einfach totschlagen.” Joschka Fischer, Bündnis90/Die Grünen, Rezension zu seinem Buch „Risiko Deutschland“, Die Welt 07.02.2005:
    “Deutschland muss von außen eingehegt, und von innen durch Zustrom heterogenisiert, quasi verdünnt werden.”
    Joschka Fischer, Bündnis90/Die Grünen:
    „Deutschland ist ein Problem, weil die Deutschen fleißiger, disziplinierter und begabter als der Rest Europas (und der Welt) sind. Das wird immer wieder zu ‘Ungleichgewichten’ führen. Dem kann aber gegengesteuert werden, indem so viel Geld wie nur möglich aus Deutschland herausgeleitet wird. Es ist vollkommen egal wofür, es kann auch radikal verschwendet werden – Hauptsache, die Deutschen haben es nicht. Schon ist die Welt gerettet.“
    Cem Özdemir, Bündnis90/Die Grünen (Quelle: Interview mit Susanne Zeller-Hirzel, letzte Überlebende der Weißen Rose):
    “Wir wollen, dass Deutschland islamisch wird”
    Cem Özdemir, Bündnis90/Die Grünen (Quelle: Hürriyet vom 8.9.98 (auf türkisch), abgedruckt im Focus am 14.9.98):
    “Was unsere Urväter vor den Toren Wiens nicht geschafft haben, werden wir mit unserem Verstand schaffen!”
    Renate Schmidt, ehemals Bundesfamilienministerin (SPD) Renate Schmidt sagte am 14.03.1987 im Bayerischen Rundfunk:
    “Die Frage, [ob die Deutschen aussterben], das ist für mich eine, die ich an allerletzter Stelle stelle, weil dieses ist mir, also so wie sie hier gestellt wird, verhältnismäßig wurscht. “
    Franziska Drohsel, SPD, ehem. Bundesvorsitzende der Jusos und ihre Assoziation zum Begriff “Vaterland” (CiceroTV, F. Drohsel im Streitgespräch mit Philipp drohsel-0906-portraet-DW-Politik-Muenchen Mißfelder von d. Jungen Union, Aug 2008):
    “Deutsche Nation, das ist für mich überhaupt nichts, worauf ich mich positiv beziehe – würde ich politisch sogar bekämpfen. “
    Sieglinde Frieß, Bündnis90/Die Grünen und Verdi-Fachbereichsleiterin, sagte vor dem Parlament im Bundestag (Quelle: FAZ vom 06.09.1989):
    “Ich wollte, daß Frankreich bis zur Elbe reicht und Polen direkt an Frankreich grenzt.”
    Christin Löchner, DIE LINKE (Quelle): linke-christin-lc3b6chner-2009
    “Es mag Sie vielleicht überraschen, aber ich bin eine Volksverräterin. Ich liebe und fördere den Volkstod, beglückwünsche Polen für das erlangte Gebiet und die Tschech/innen für die verdiente Ruhe vor den Sudetendeutschen.”
    Claudia Roth, Bundesvorsitzende Bündnis90/Die Grünen, und ihre
    jw-Claudia-Roth-DW-Bayern-BerlinWunschvision zum Tag der Deutschen Einheit, Artikel in der Welt am Sonntag vom 6. Februar 2005:
    „Am Nationalfeiertag der Deutschen ertrinken die Straßen in einem Meer aus roten Türkenflaggen und ein paar schwarzrotgoldenen Fahnen.”
    Claudia Roth, Bündnis90/Die Grünen (Quelle : RP Online 2.11.2004):
    „Der Islam ist nicht bloß als Gastarbeiterreligion zu tolerieren, sondern als Bestandteil unserer eigenen Kultur anzuerkennen.“
    Claudia Roth, Bündnis90/Die Grünen:
    “Türkei ist zweite Heimat für mich, ich mach seit 20 Jahren Türkeipolitik”
    “Deutsche sind Nichtmigranten, mehr nicht!”
    Daniel Cohn-Bendit, Bündnis90/Die Grünen:
    “Wir, die Grünen, müssen dafür sorgen, so viele Ausländer wie möglich nach Deutschland zu holen. Wenn sie in Deutschland sind, müssen wir für ihr Wahlrecht kämpfen. Wenn wir das erreicht haben, werden wir den Stimmenanteil haben, den wir brauchen, um diese Republik zu verändern. “
    Nargess Eskandari-Grünberg, Bündnis90/Die Grünen, Antwort auf die Beschwerde zu Integrationsproblemen von 50 Anwohnern. (Quelle: Frankfurter Rundschau vom 13. November 2007). Augenzeugen sagten, es hieß wörtlich
    „…dann wandern Sie aus!"

     Im Jahr 1990, genau am 26. Oktober, hat mich mein Chefredakteur der DOS International eingestellt, was mir bis zur Ruhephase meiner Altersteilzeit 2011 einen anstrengenden, aber recht erfolgreichen und lukrativen Arbeitsplatz garantiert hat. Gestern kommentiert dieser Mann bei Facebook diesen Link:

    http://woherundwohin.blogspot.de/2015/11/die-bedeutung-der-migrationszahlen.html?spref=fb



    "Gutes Blog, aber das Problem ist: Man kann Fakten sammeln wie blöde, man kann Belege sammeln, man kann Links veröffentlichen, man kann fundierte Meinungen veröfentlichen - und dann kommt ein links-grün-feministischer Gutmensch und antwortet nicht etwa (was ja Arbeit machen würde), sondern pappt einfach einen passenden Aufkleber drauf: "Populist", "Rassist", "Sexist", "Nazi" sind die beliebtesten und am häufigsten verwendeten Aufkleber.

    Was gestern noch Meinungsfreiheit war, wird von diesen Leuten verstanden als "Freiheit von Meinung", nämlich von abweichenden Meinungen, die das eigene Wohlbefinden stören könnten.

    Wo gestern noch Diskurs war, gibt es heute nur noch das Niederbrüllen anderer Meinungen. Wenn das nicht reicht, brennen auch schon mal Privatautos.

    Wo es gestern noch als Ideal der Aufklärung hieß "Ich habe eine völlig andere Meinung als Sie, aber ich würde mein Leben geben, damit sie Ihre sagen können!" heißt es heute bei Gutmenschen, Antifa und Feministinnen im Gleichklang: "Wir sind im Besitz der absoluten Wahrheit. Wir sind die Progressiven. Alle anderen sind Nazis und Rassisten! Unsere zarten Gefühle sind wichtiger als Recht, Gesetz und das Überleben von Nationen. Es ist besser, wenn Europa vor die Hunde geht, als wenn irgendein Blödmann uns - Allah bewahre uns davor! - als Rassisten bezeichnet!""

    Dieses Zitat kommentiert den Blog von Markus, wobei sich gemeinsam gesinnte Freunde über Facebook vernetzen. Markus veröffentlicht im Blog "Bundschuh":


    https://derbundschuhpatriot.blogspot.de/2017/04/in-pc-we-trust.html


    Auch diese Arbeit von Markus, hat mein Chef und Arbeitgeber von 1990 gekonnt kommentiert. Als Antwort bleibt oft nur Satire. Mein Chef von 1990 heißt Volker Everts, der sich jetzt bei Facebook wieder findet.



    Anders als mit satirischen Spitzen sammelt der Karatetiger-Blog Fakten, die kaum auszuhalten sind.


    Diese furchtbaren Fakten werden täglich neu fortgeschrieben. Die Liste wird länger und länger. Systempresse und Gebühren finanzierte Öffentliche Sender vernebeln mit Nachrichten, Talkshows, Comedy und Krimis Ursachen und Wirkung. Künstler empfinden auf ihre Art und veröffentlichen Arbeiten, die sie selbst oft garnicht so interpretieren würden. Meine Interpretation:


    Was für einen kalten Kaffee die mediale Manipulation den Menschen ins Hirn dreht, die daraus ihr Geschwätz wie aus einer Schublade jallern, getreu dem Goethe-Wort: "Getretener Quark wird breit, nicht stark."

    Die von Hass und Gewalt geladene Atmosphäre entlädt sich unaufhaltsam und in Kriminalstatistiken nachweisbar, obgleich diese nur geschönt erscheinen.



    Kommentare gegen die vom Mainstream manipulierte Massenmeinung gehen unter. Kommentatoren verarbeiten erbittert, satirisch oder Fakten kundig die Ereignisse.


    Volker Everts versucht, furchtbaren Fakten mit Humor zu begegnen. So schreibt er bei Facebook zu dem gesammelten Schrecken, den der Karatetigerblog veröffentlicht:
     Aber das darf man doch nicht so aufbauschen. Deutsche begehen doch auch Straftaten! Hier nur ein paar Schlagzeilen der letzen Zeit:
    - 10 Katholiken zerren Frau ins Gebüsch und vergewaltigen sie.
    - Katholischer Meßdiener schlägt Muslima mit Ziegelstein ins Gesicht
    - Alteingesessener Bäckermeister aus Hameln bindet Ehefrau an Auto und schleift sie durch die Stadt. Als die Polizei kommt, ruft er "Gott ist der Größte!"
    - 3 deutsche Klosterschüler treten alter Frau auf U-Bahn-Treppe in den Rücken und fragen dann die Schwerverletzte noch "Oh, hatten Sie es eilig?"

    - VW-Mitarbeiter haben die Werkshalle IV abgefackelt, weil in der Kantine Nutella alle war. Wie vom VW-Vorstand verlautete, wird die Halle wieder neu aufgebaut und der neue Posten eines Nutella-Vorstands wird mit einer Quotenfrau besetzt.
    - 17jähriger deutscher Sängerknabe der evangelischen Gemeide Freiburg vergewaltigt Tochter des Nachbarn, erwürgt sie und entsorgt sie dann in einem Fluß. Als Grund gab er an, schon seit 2 Tagen einfach "rattig" gewesen zu sein. Die ARD berichtete nicht. Feministinnen warnen vor Vorverurteilung von deutschen jungen Männern.


    Bevor unser Land untergeht, wollen wir wenigstens noch lachen!


    Wer Kirschblüten im Frühling bewundert, wer zusieht, wie sich seine Tulpen aus ihren Zwiebeln entfalten, wer seinen Garten vor Schnecken schützt und ersten Salat erntet, der vermeidet böse Blogs, fürchterliche Fakten und fragt sich zu Recht:
    wenn es dir klar ist, dass wir nicht so denken handeln reagieren, wie es dir genehm ist, warum schreibst du uns dann an?



    Ja, warum? Warum entsteht wieder ein neuer Blog? Kinder fragen: "Warum, warum, warum ist die Banane krumm?"



    Nun ist die Banane krumm, weil sie wächst, wie sie wächst. Blogger schreiben beispielsweise,  damit die  Ermessenseinbürgerung nach §§ 8, 9 Staatsangehörigkeitsgesetz so abläuft, dass sich Meldungen wie im Focus nicht täglich und überall wiederholen.

    Sonst noch gemäßigte Freunde kommentieren die Vergewaltigung im Englischen Garten hart an der Grenze zum noch Erlaubten:

    Solange sich vor allem die jungen Erwachsenen wegducken wird munter weiter geschändet und abgezogen. Spätestens im Alter, wenn der greise Körper nicht mehr kann, wird auch diese dann die Realität einholen. ... dann gibt es wegen 20 EUR einen Schädelbruch und Linke und Grüne frohlocken, daß D wieder etwas weniger wurde, bis sie zu guter Letzt endlich selbst ....
    Man verrät besser nicht, wer so schreibt, denn Meinungsfreiheit wird immer teurer.


    Petry/Prezell-Das Ende der AfD Published on 10 Mar 2017 etwa fünf Minuten

     Erwartungsgemäß bringt das Video unsern schon anfangs erwähnten Freund Cand. Ing. Alfred Röck auf die Palme, der keine Stunde später eine wütende Replik in die Tasten hackt.

    Club Voltaire München 1994 [Alt-Linke, die Jung- Dumm- links abwatschen!]
    I) Eine solche irre, absolute Fehleinschätzung zum Kurs der AfD - (Sinng. ohne Dr. Petry, würde AfD massenhaft gewählt)- können nur komplette elendige Antisemiten, Reichsbürger u. Co. verfasst haben!
    II) Das glatte Gegenteil ist der Fall, siehe Umfragen: " AfD um 2% eingesunken, da zu Rechts geworden! [ Trotz der jüngsten islamistischen Anschläge ! ]
    III) Wir, der CVM 1994 haben x- fach appelliert: +++ Die AfD kann kometenhaft aufsteigen, wenn sie denn salonfähig würde, nämlich, genau das Gegenteil täte: Also: III) Die Rassisten der Linie Gauland, Gedeon, Höcke usw. mindestens auf die hinteren Bänke versetzen würde!
    IV) Kurz- Formel für Erfolg der AfD : + + + + AfD = CSU o h n e Islamismus! + + + + + V) Null Islam! Denn sogar die CSU ist islamophil versifft- sie will ja 200. 000 Islamisten ( Jahr ins Land lassen, die CDU sogar 300 T/ annum;)
    VI) Offensichtlich haben (wenn auch unausgesprochen), jenen EWIGGESTRIGEN - die das Video - Produzierten, äusserst missfallen, die jüngste Attack der Lady Dr. Petry, + + + „Die Juden ins Boot zu holen“. + + +
    VII) Also – genau eine ultra- rechte Fraktion, die mit dreckigsten Mitteln, Dr. Petry weghaben will- ist hier am Werk ! ++ Sollte sich diese Reichsbürger + Co. Fraktion durchsetzen, die offenbar das Video geschrieben hat, werden wir, der CVM 1994, die ca. 1,4 Mio, die wir zuweilen erreichen, aufklären !
    VIII) Braune Nationalisten, die uns für die Grenzen von 1937 wieder herzustellen, in den Krieg jagen wollen, werden wir stoppen ! Wir werden ca. die 2 Mio gesunde AfD- Sympathisanten aufklären!
    IX) Statt dem Islamismus dann einen NAZI- ähnlichen Staat ? Da bleiben wir lieber bei den –islamophilen Volks- Verrätern, Verrätern, den UMVOLKERN, so unangenehm das auch ist !
    11.4.2017 A. Röck Jusos Starnberg, Jusos Augsburg, AfD-Watch, Anti-Islam RevolutionsArmee, AfD Hochschulgruppe Augsburg, SPD München - Schwabing.Alte Heide, SPD Obergiesing, SPD Kempten, AfD Kreisverband Oberallgäu Kempten Lindau, AfD Kreisverband Unterallgäu/Memmingen, Hans Christian Ströbele, BAYERN IST FREI - Freundeskreis, Henryk M. Broder, Hamad Abdel Samad P.S.: trotz steigender Unzufreidenheit der Bürger zur Flüchtlingspolitik inkl. dem Verlust der IDENTITÄT des Dt. Volkes, S I N K T die AfD bei Umfragen ! W A R U M IHR verschenken die verfluchten rechts verschrobenen ALTEN 2 Mio Stimmen ?
     Auch der gelehrte Mann und flinke Kommunikationskünstler Alfred stellt die Kinderfrage: WARUM? Menschen machen, was ihnen gefällt und wie es ihnen gefällt. Ach! Bleiben wir besser bei der Kirschblüte im fränkischen Pretzfeld,  ...



    ...bleiben wir besser beim Frühling in Japan...

    ...bleiben wir besser beim blühender Frühling in Taiwan, ....



    ...bleiben wir besser bei den Tulpen im Garten , die dieser begabte Blumen-Bild-Blogger alle Jahre wieder veröffentlicht.



    ...bleiben wir besser am bayrischen Wörthsee. Genießen wir den Frühling, meinen ersten Frühling daheim nach fünf Jahren anstrengender Fahrten wie nach Marokko, Portugal, Spanien und Sizilien.  Wir wandern gemeinsam als glückliches Paar um den wundervollen Wörthsee und kühlen den erhitzten Körper im eiskalten Wasser.


    ....bleiben wir besser bei meinem Freund in Spanien, der vor Jahren schon Deutschland hinter sich gelassen hat, und glücklicher in Spanien lebt und arbeitet.


    Bleiben wir besser im Frühling glücklich daheim. Meine Frau arbeitet und sie arbeitet gerne, frischt ihre Kenntnisse als gelernte Zierpflanzengärtnerin als Nutzpflanzengärtnerin auf, erzählt vom biologischen Anbau von Chickoree, dem Jäten von Unkraut in kleinen Kohlrabi-Pflanzungen, bringt Gemüse heim. So leben wir gesund und wohlgemut.




    Mein Bruder freut sich seiner sieben Sachen, hat den alten Küchenofen durch ein 2017er-Modell ersetzt, wofür er seine alte Guzzi verkaufte, die ihm ohnehin zu schwer wurde, und gegen eine neuere BMW F650 ersetzt. Besser können wir unser pralles Rentnerleben kaum genießen.


    Der neue Ofen ziert das Heim, heizt besser und ist sicherer als...


    ...der alte Ofen, der schon im Haus stand, als mein Bruder dort einzog. Brüderliche Korrektur:

    Es ist schon eine Pest wie du das Zeugs zusammenpinnst dass deine Follower so lieben
    Der Ofen stand nicht in der Wohnung als wir einzogen
    den Ofen hatte ich von einem befreundeten Heizungsbauer bekommen der ihn
    bei einer Oma abgeholt hatte....
    wir haben ihn dann 1981 bei uns angeschlossen
    man das ist immer voller Fehler du alter Schmierfink
     :-)
     Gruß Uli

    Auch mein Leben könnte nicht glücklicher sein. Die Telekom hat den alten Analog-Anschluß gekündigt, weil sie ISDN- durch IP-Telefonie ersetzt, die Öffentlich Rechtlichen haben ihren DVB-T-Anschluß abgeschaltet und durch DVB-T2 ersetzt, also stellen wir alles um daheim, Telefon wie Fernseher.


    Das alte ISDN-Telefon und die Eumex-Telefonanlage landen im Elektro-Schrott.


    Ebenso trennen wir uns vom alten DVB-T-Receiver wie vom alten Router US-Robotics, alles Elektro-Schrott mittlerweile. Nun begeistert mich ein neues, besseres Fernseh-Bild mit dem Media-Receiver der Telekom. Meine Frau hält zu ihrem alten Fernseher mit Bildröhre, den ein Kabel-Receiver von Xoro versorgt. Die Technik bringt nun auch in München Regionalnachrichten aus Dortmund. Was will man mehr?


    Wer Fernsehen weiter über Antenne empfängt, musste seine alten DBV-T tauglichen Geräte entsorgen, weil diese DBV-T2 nicht mehr darstellen können. Handel und Hersteller jubeln über das Konjunkturprogramm. Doch spannender sind Reiseberichte und Bilder meines Freundes nach Japan und Taiwan.







    Nach Taipeh verschlug es mich schon 1991 in meinem Job als Computer-Redakteur zu einer ersten, aufregenden Dienstreise. Nun staunt mein Freund dort in Taiwan über die asiatische Welt.










    Das Leben im Frühling daheim kann besser nicht sein: Spargel, Sonne, Blumen, erste Bäder im See, die Sommerreifen sind aufgezogen. Schon lockt Fernweh zu nächsten Reisen.


    Die nächste Russlandreise mit meiner Frau soll weniger anstrengend sein als die 7000 Kilometer der Friedensfahrt Russland 2016.


    Zurück geht es von Sankt Petersburg über Wyborg und Finnland. Ein Motel in Wyborg und das Camp in Sankt Petersburg sind schon gebucht. Die Anbieter werben mit leckeren Speisen und verführerischen Schönheiten.





    Die Route geht über Polen, Estland, Litauen, Lettland nach Russland, von dort nach Finnland und zurück nach Tallinn, in die Hauptstadt von Estland.


    Doch wie mein Bruder sich an seinen Tulpen im Garten erfreut, fasziniert mich die geopolitische Gemengelage. Zuvor noch einen Gruß an meinen Freund Klaus, der zuletzt am 24. März aus Südamerika mit seinem Blog berichtet. Er tourt nun schon zwei Jahre lang mit seiner Freundin durch Südamerika und versteht nicht, weshalb er sich mit meinen schweren Gedanken zu Land und Leuten plagen soll.


    Wie sich die Einen für Fußball, ihren Garten, für Krimis oder Talkshows interessieren, faszinieren mich die Ereignisse ringsum.

    Geopolitische Gemengelage  

     Der US-Angriff mit Marschflugkörpern beschäftigt die Kommentatoren mehr noch als der Bombenterror in Sankt Petersburg und der LKW-Terror in Stockholm. Wie zumeist unterscheidet sich die veröffentlichte Meinung kontrovers von verschwiegeneren Stimmen. BILD präsentiert den Mainstream.


    Prof. Rainer Rothfuss empört sich bei Facebook und bittet Russland, Ruhe zu bewahren.
    USA mit Raketen GEGEN Syrien und FÜR den Islamischen Staat: Völkerrechtsbruch und Kriegspropaganda vom Feinsten...
    1.) Trump steht innenpolitisch unter Druck
    2.) Feind(bild) von außen wird emotional aufgebaut (Trump: "beautiful babies attacked by Assad")
    3.) Internationale CIA-Presse manipuliert die Massen (BILD vom 06.04.2017: "Assad: Der schlimmste Vater der Welt")
    4.) Rasches Zuschlagen der USA in der Nacht vom 06. auf den 07.04.2017, bevor von CIA-geförderten Terroristen begangene "False Flag Attack" entlarvt werden kann
    5.) Ansteigen des Zuspruchs der US-Bürger und der westlichen Mainstream-Medien für Trump (wird bald messbar werden)
    +++
    An Russland: "Bitte bleiben Sie so ruhig wie die vergangenen Jahre auch, Herr Putin. Die USA und ihre Alliierten in Europa und Nahost sind mittlerweile nicht mehr rational regierbar. Das Wasser steht ihnen bis zum Hals. Bitte gehen Sie einer militärischen Konfrontation mit den USA aus dem Weg. Sie sollen da hin gezwungen werden!"






    Warten wir ab, was Putin macht und meint.

    Eine andere Ansicht als der Mainstream vertritt Frau Frühauf von Epochtimes:
    Trumps Luftschlag traf die CIA – Putin wurde vorgewarnt und aktivierte die Luftabwehr NICHT
    Von Rosemarie Frühauf/9. April 2017 /Aktualisiert: 10. April 2017 19:56
    Nach Donald Trumps Luftschlag in Syrien haben seine Gegner ein Problem: Sie müssen ihn nun öffentlich gut finden.
    http://www.epochtimes.de/politik/welt/syrien-trump-luftschlag-traf-die-cia-putin-wurde-vorgewarnt-und-aktivierte-die-luftabwehr-nicht-a2091668.html

    Und dann sind da noch Putins Vertraute, die von der Rückkehr zum Zarenreich fantasieren.




    Wladimir Schirinowski: Wenn uns das deutsche Volk um Hilfe bittet, wird Rußland helfen - etwa 17 Minuten https://www.youtube.com/watch?v=3ywYIzORDwg


    Von den US ist auch wenig Besseres zu erwarten.




    Und Daniele Ganser zieht einen weiten Bogen zu dem, was man unter dem Schutz freier Meinungsäußerung früher "verbrecherischen US-Imperialismus" nennen durfte.

    https://www.rubikon.news/artikel/der-illegale-krieg-von-prasident-trump

    Jens Berger von den Nachdenkseiten teilt kräftig gegen den BILD-Chef Reichelt aus. Doch die Masse folgt, trotz sinkender Auflagen, BILD.


    http://www.nachdenkseiten.de/?p=37795


    Mehr Frieden im Land, wenn Feinde vor den Grenzen bleiben!


    Wieder ein oppulenter Beitrag, wie wir es vom begnadeten Autoren Floydmasika erwarten und gewöhnt sind. Allerdings lässt mich seine Formulierung anfangs im Text stolpern und stoppen, wenn er denn da schreibt:
    „Die Freunde der humanitären Imperative lassen sich das nicht zwei mal sagen.“
    Hier ist das Wort „Freunde“ entweder ironisch gemeint, und somit meinem humorlosen Polit-Verständnis entzogen, schlimmer wäre es, wenn hier ernsthaft „Freunde“ beschrieben oder gemeint wären. Nein!

    Die politische Profis nutznießender Schmiergeschäfte auf Kosten der Allgemeinheit sind allenfalls „Freunde der Ehrenwerten Gesellschaft“, also mafiös verbandelte Verbrecher! Diese sogenannten „Freunde“ sind „Feinde“ der Vernunft, des friedlichen, freien Miteinanders und vor allem Feinde freier Meinungsäußerung! Auf solche „Freunde“ kann jeder ehrlich empfindende Mensch gut und gerne verzichten, ja er meidet sie besser, beschimpft sie bestenfalls als Vaterlands-, Volks- und Freiheitsverräter, kurz als Politiker!

    Unter Politikern gibt es und kann es keine „Freunde“ geben, es gibt Allianzen zum gegenseitigen Nutzen, die brüchig sind wie die Gemeinschaft zwischen Petry, Höcke und Gauland oder wie zwischen Meuthen und Gedeon.

    Freunde finden sich vielleicht unter Dichtern, welche die Risse in der Gemeinschaft zu kitten versuchen, freie Meinung kultivieren und tolerieren. Aber „Freunde der humanitären Imperative“ sind schlichtweg „Feinde der Freiheit“! Zumindest MEINER Freiheit!


    Die Liste der Angriffe zumeist gegen Leib und Leben der Menschen, die "schon länger hier leben", wird immer länger.

    Wer ist Schuld?


    Im Stil von Käßmann, Merkel, klerikal-kulturellen Eliten munkelt der Volksmund. "Schuld hat immer die Leiche!"Gehässiger kann Zynismus nicht formulieren. Gut' Nacht!



    Weiter geht's, wenn wir uns erinnern wollen:





    Warum der Blog?

    Die Frage nach dem "Warum" ist wenig zielführend. Es ist, wie es ist, und so ist es gut. Manche Blogger bringen Blumen, andere bringen Müll, wie den der Münchener Biogas-Anlage. Die liefert Strom für etwa 1500 Haushalte und verarbeitet 20 Tonnen Biomüll im Jahr.


    Nur Plastik im Biomüll stört die Verarbeitung, weil die Anlage Plastikreste nicht aus dem kompostierten Müll trennen kann.


    Meine Rentnerruhe gibt mir die Muße, mich am blühenden Frühling zu freuen.


    Die Autobahnbrücke über die Isar wird erneuert, erweitert, während der laufende Verkehr über die verbleibenden Spuren rollt.


    Müllwerker, Bauarbeiter, Ingenieure wie Wissenschaftler, kleine wie große Geister werkeln unermüdlich, um unser Leben angenehmer zu gestalten.


    Der Müllbagger bewegt Tonnen von Biomüll. Der Fahrer atmet im geschlossenen Führerhaus gefilterte Luft.


    Noch unzählige Plastikreste verunreinigen den Biomüll. Selbst Filter schaffen es schlecht, alle Plastikreste aus dem Kompost zu entfernen.


    Das bei der Kompostierung entstehende Gas treibt Strom-Turbinen.


    Meine Frau nimmt sich bei der Führung durch die Biogasanlage München Nord einen Gratis-Kübel Kompost mit und verwöhnt unsere Balkonpflanzen damit. Ebenso hat dieser Blog wieder aus Blumen und Müll eine Geschichte gesponnen, was mir die Zeit vertrieben und Spaß gemacht hat.

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  • 04/15/17--01:18: Propaganda - und sonst nix
  • Wie sich Frühlingsfroh Fischer finden, fröhliche Forellen aus frisch, feuchtem Nass in die Pfanne zu hauen, so hat unser arbeitseifriger Autor Perlen aus Tonnen von Gülle geklaubt, die im Märzen der Bauer auf Feldern verteilt. Der tödliche Ernst Trommelfell fetzender Explosionen, der an- und abschwellenden Bocksgesänge der Martinshörner, die Blauschimmelig blinkend zum Einsatzort rasen, lässt sich nur noch satirisch mit Schund und Schwund verarbeiten.  

    Zerstörte Plakate am 15. April in München aus der Serie:
    "Kleinlichkeit, Unrecht und Feigheit"



    Wen überhaupt interessiert, was Geistesgrößen wie Dr. Nicolaus Fest Woche für Woche dem Konsumenten frei Haus liefern, muss sich diesen wie kommende Links schon selbst in das Adressfelder der Browser kopieren.



    http://nicolaus-fest.de/nicolaus-fest-zu-merkels-geschichtspropaganda/

    In früheren Zeiten, noch nicht lange her, als die Trümmer des zweiten, großen, vaterländischen Krieges beseitigt wurden, lohnten sich fröhliche Verslein noch für Autoren, ließen Glückliche strahlen und Früchte ihres Schaffens genießen.


    Lang, lang ist' her! Heute bangt jeder Autor, dass ihn ein Zensor wie eine Marionette am Strick aus der Bühne zieht, dass die Reihen der Zensoren und Inquisitoren sich fest und fester schließen, und er am End' allein und verlassen, seine Lyrik als Graffiti an Toilettenwänden und am Bahnhofstrich hinterlassen muss. Doch noch ist es nicht soweit, noch balzt sich der Puls of Europe vereint und versammelt hinter Hymnen zusammen wie unter "Kleinlichkeit, Unrecht und Feigheit"... für das...



    Gelobtes Deutschland !

    Ein Flüchtling flieht in die Türkei,
    Kriegt einen Apfel und ein Ei.
    Da er das viel zu wenig fand,
    Floh er drauf nach Griechenland.

    Dort gabs am Tag zwei Euro zehn,
    Auch davon lebt man nicht bequem.
    Drum flieht er mit den ganzen Horden
    Weiter schnell in Richtung Norden.

    Aber auch die Mazedonen
    Wollen ihn nicht recht entlohnen.
    Ob denn da wohl die Bulgaren
    Etwas großzügiger waren?

    Leider nicht; und die Rumänen
    Wollen ihn auch nicht gern verwöhnen.
    Drum flieht er nach Ungarn weiter;
    Doch auch die sind geizig, leider!

    Nichts wie weg nach Österreich!
    Dort gibts hundert Euro gleich.
    Man kann als Flüchtling dort gut leben
    Sollt er da noch weiter streben?

    Doch erhält er guten Rat:
    Mehr noch gibts im deutschen Staat!
    Und in Deutschland wird sein Hoffen
    Noch bei weitem übertroffen:

    Essen, Trinken, Taschengeld,
    Um alles ist es gut bestellt.
    Die Monatskarte für den Bus
    Ist gratis, wie der Netzanschluss.

    Neue Zähne gibt’s für lau
    Auch noch für die Ehefrau.
    Deutschkurs, Traumatherapie,
    Und «Willkommen»! rufen sie.

    Die jungen Frauen sind ganz beglückt
    Und hoffen, dass er gut bestückt.
    Im Gratis-Flirtkurs lernt er dann:
    Wie macht man die am besten an?

    Kinder, Vettern und Cousinen,
    Onkel, Tanten, Konkubinen,
    Mutti Merkel lädt sie ein,
    Sollen auch willkommen sein.

    «Familiennachzug» wirds genannt,
    Ist bald im Orient bekannt.
    In Strömen fließt das Kindergeld,
    Das Nächste kommt bald auf die Welt.

    In Schule und im Kindergarten
    Kann man die Neuen kaum erwarten.
    Deutsche gibts dort nur noch wenig,
    Da fühlt man sich gleich wie ein König!

    Und so sagt sich der Migrant:
    Hier ist das gelobte Land!
    Deutsches Geld und deutsche Frauen,
    Unverhüllt, schön anzuschauen,

    Was kann ich noch mehr begehren?
    Will hier leben, mich vermehren!
    Nein, wir werden euch nicht köpfen,
    Könnten euch ja sonst nicht schröpfen!

    Selbst die dummen Christenpfaffen
    Sammeln Geld für uns, die Affen!
    Ohne Arbeit gutes Leben,
    Wo könnt es das sonst noch geben?

    Vom Amt kommt Miete und Hartz IV
    Angela, ich danke dir!


    Auch ein grosses "Danke" an die Deutschen Politiker !

    Vereint in hysterischen Hymnen verneigen sich die Frommen vor ihrem Herrn, Jahve, Allah, Jesus-Maria, Marx, Lenin, Engels und dem "God-we-Trust-Dollar". Feinde der Frommen Gesinnungsart sind draußen vor der Tür.

    Ganz im Sinne des Meisters lässt der Autor, während er schreibt, wie die Moslems ihre Schuhe vor der Moschee, seinen Verstand vor der Tür.


    Pablo Picasso, welch genialer Propaganist des Pinsels! Doch gefährlicher noch als in Kunst zu entarten wütet die Propaganda von Worten, die sich gegen Staatsreligiotische Macht richten. Dann kommt, was für Pirincci schon nach seiner Dresdner Pegida-Rede kam, dann kommt das Berufsverbot, die existenzielle, wirtschaftliche Vernichtung.





    Uns Rentnern bleibt die Narrenfreiheit, solange es keiner merkt, dass alte Säcke gegen desaströse Dunkelheit destruktiv dahin dämmern und dabei noch die Schemen einer Wirklichkeit wahr werden lassen, die hinten den Potemkischen Hochglanz Dörfer den Schutt, Schrott, Schmarrn der Staatlichen Zensurgewalt und des zwangsgewaltigen Zeitgeistes zeigen.

    Quelle:  https://philosophia-perennis.com/2017/04/13/freiheit-fuer-imad-karim/


    Der libertäre Abräumer #1 - Dieter Nuhrs 180° -Wende gegenüber dem Islam,
    6.30 Minuten . Hamed Abdel-Samad:
    https://www.youtube.com/watch?v=6QET_jteEN4

    Man versteht Jungvolk, wie Dieter Nuhr, auch nur ihren Arbeitsplatz verteidigen und sich so der Mainstream-Meinung zwangsweise anpassen, um überhaupt noch was sagen zu dürfen. Alte Säcke wie Pat Condell, Jahrgang 1949, sind da schon freier, bissiger, bösartiger - kurz wehr- und wahrhaftiger!



    https://youtu.be/PbXZ6uWEsAQ
    Women Defend Yourselves, etwa 9 Minuten - Pat Condell

    Selten so gelacht wie bei Pat Condell eine propagandistischen Geheimtipp aus vor-inquisitorischen Zeiten der zensurgeilen Gedankenpolizei!




    http://www.achgut.com/artikel/der_mut_der_spaetgeborenen_antifaschisten


    Henryk Chrusciel meint dazu bei Facebook und wird auch dafür gleich dort zensiert:

    Wir übergeben den Flammen die Postings und Werke von Imad Karim, Hamed Abdel-Samad, Henryk M. Broder, Nicolaus Fest, Frauke Petry, Cahit Kaya, David Berger, Michael Klonowski...
    Der geballte Machtmißbrauch Steuer finanzierter und wirtschaftlich prostituierten Antifanten-Idiotie feiert fröhlich Urständ.






    Der Links-Staat sponsert seine Schläger - und nicht schlecht! Die Antifanten freuen sich über eine "fette Extraprämie".


    Oha! Passend zu Ostern hat man Heinz Meyer an den Eiern. Wir freuen uns über diesen Erfolg, das gibt fette Extraprämie!



    Während die Zensoren Pegida-Propaganda bei Facebook in die Tonne treten, mag ein AfD-Politiker wie Petr Bystron seine Web-Site mit"Leben für die Freiheit" schmücken und titeln. Freiheit, ein frommer Wunsch!


    http://www.petrbystron.de/


    Erinnern wir uns daran, "die Gedanken sind frei" - sonst nichts und niemand! Unter den Zangen von Zensur und irrer Inquisition fantasieren einige von der russischen Alternative vk.com.

    VK eckt echt russisch rüde, rau und kantig gegen den schleimigen Werbe-Mainstream von Facebook und der öffentlich-rechtlichen Systemmedien an, dass es eine wahre Wonne ist dort - allerdings es interessiert kein Schwein. Deshalb meint Christian Göller bei Facebook zum Russennetz vk.com:


    Mal an alle, die jetzt meinen, wegen Maas’ #NetzDG zu vk.com überlaufen zu müssen, weil sie meinen, dass sie dort ohne Angst vor Zensur agieren können: Was versprecht ihr euch davon? Ist euch nicht bewusst, dass ihr auf VK unter euch sein werdet und somit jeder dem anderen etwas erzählt, was dieser eh schon weiß? Nicht sehr zielführend würde ich sagen angesichts der Tatsache, dass auf Facebook der Anteil der nicht-systemtreuen Informationen peu à peu abnehmen wird und der „normale“ Nutzer nur das vorgesetzt bekommt, was politisch gewollt ist.

    Wenn ihr die Leute also aufklären wollt, dann bleibt euch gar nichts anderes übrig, als hier auf Facebook zu bleiben, denn hier befindet sich die breite Masse, die ihr mit eurer Aufklärungsarbeit erreichen wollt – erreichen MÜSST!

    Wer glaubt, dass Menschen per Digital-Botschaften in Schrift oder als YouTube-Predigt zu erreichen sind, täuscht sich nach meiner langjährigen Erfahrung. Menschen sind durch Schocks "aufzuklären". Nur vollkommen unerwartete, unerwünschte und unglaubliche Schocks durchbrechen die gepanzerte Wahrnehmung von klerikal-kulturell manipulierten Marionetten. Erst wenn die Fäden reißen, an denen Puppenspieler ihre Puppen führen, erst dann eröffnet sich den meisten Menschen in Zwang und unter großem Leid eine Wahrnehmung, die sie unter allen Umständen vermeiden wollten ... und .... SOLLTEN! Doch die Schocks mehren sich und kommen näher, in Großstädten mehr als auf dem Land. Sabine Schücke, eine reizende junge Dame,  berichtet auf Facebook

    Ja Wiens Ostermärkte werden bewacht mit schweren Sturmgewehren! Aber nicht zu verdenken seit ein Auto in der Fussgängerzone im 10. Bezirk in die Menschenmasse fuhr! Ein IS! Da die Menschen hier sehr aufmerksam sind wurde keiner getötet! Ich bin so froh da zu leben wo ich seit 20 Jahren wohne! Mein Klosterneuburg, ruhig idyllisch ! Letztes Jahr hatten wir paar Monate Asys in der Kaserne einquartiert, 600 ! Justiz im Dauereinsatz! Angriffe auf Frauen und Kinder..egal ob Mädchen oder Junge! Zum Glück wurden die schnell wieder ausquartiert! Jetzt herrscht wieder gewohnte Ruhe, und so soll es bleiben! Viele ziehen zu uns weil sie Angst in Wien haben, Klosterneuburg wächst! Bei uns kannst dich als Frau frei bewegen auch nachts, kopftücher gibts hier keine! In den Schulen muss deutsch gesprochen werden , 1% Ausländer, wer sich nach 3. Verwarnung nicht dran hält hat Schulverweis! Früher ärgerte mich das aber heute kann ich es verstehn dass Einheimische zu uns flüchten nach Niederösterreich!

    Was junge Damen aus ihrer Heimat bei Facebook glaubhaft vermittelt, siedeln Profis medialer Propaganda höher oder besser anders an.

    https://juergenelsaesser.wordpress.com/2017/04/13/petry-berater-petry-muss-weg/

    Der Link führt zu einem eindrucksvollen Propagandafoto, muss man gesehen haben!


    Unser unermüdlicher Facebook-Aktivist, der unter der Alt-Schwabinger Marke Cand. Ing. A.R. firmiert, mobilisiert gegen die Petry-Gegner gleich mal auf die Schnelle "anderthalb Millionen Menschen". Gegen das Großfeuer der Propaganda gegen Petry legt Cand. Ing. A.R. sein Gegenfeuer, Propaganda vom Feinsten: Cand Ing Alfred Röck

    CVM 1994: IRAK- Kriegslügen von AfD-lern + Linken! 1988: 18 irak. Chemiebmber aber AfD + NPD+ Linke sagen, der habe keine Chemiewaffen gehabt, diese Drecks-Lügner u. Judenfeinde! Invasion von den USA alleine??? 43 Staaten waren dabei, davon 8 islamische! Warum? Weil ALLE in Nahost vor Saddam Angst hatten. Warum das? Er wollte doch ein PAN- ARABIA unter seiner Fuchtel u. er (SUNNIT), hatte 9 J. Krieg gegen IRAN (Schiiten), geführt (950.000 Tote). Er wollte die Kurden + ISRAEL auslöschen! Also: Die Judenfrage ist der Grund für 80- 90% AfD- ler, zum Judenfeind Saddam schweigen. Deshalb wird z.Z. gegen die Juden-Freunde (Petry+Meuthen-Fraktion) gehetzt! Deshalb "muss Petry weg"; Der CVM 1994 stützte bislang die AfD- im Kampf gegen die ISLAMISIERUNG DTL. `s. Aber: längst geht es Euch gar nicht mehr gegen die ISLAMISIERUNG! Sondern GEGEN JUDEN. [KAMPF gegen Petry = Kampf gegen Juden! ] Deshalb wollt ihr die Freundin der Juden, Dr. Petry abschiessen! Falls das kommt, u. die Rassisten Gauland, Gedeon, Höcke + Co. anführen), werden wir 1,4 Mio Leser GEGEN die AfD mobilisieren! Obwohl geplant war, Euch zu stützen- da Pseudo-Links Dtl.`s UMVOLKUNG betreibt! Also: Vorsicht auf dem Weg zur B.T. Wahl, 24.9.2017 ! 15.4.2017 A. R.
     Die gewieftesten Propagandisten kommen oft ganz unscheinbar daher. Während die Elite-Propagandisten in gepanzerten Fahrzeuge sich chauffieren lassen, während Busse Fußball-Millionäre vor Sprenggläubigen jeglicher religiotischer Propaganda-Fraktion hinter Panzerglas schützen, transportiert der kleine Propagandist, gut genährt, mit fröhlicher Miene seine Weisheit, Wissenschaft und clandestines Propagandamaterial in solch abgerissener, alter Tasche.

    Niemand weiß mehr, welche finstere Meinung sich selbst hinter der hohen Stirn der frommen Gesinnungsart verbirgt. Selbst angesehene Gymnasial-Honoratioren verbergen hinter dem unverfänglich erscheinendem Klassiker Goethe noch eine volksverderbende Agitation von Propaganda-Pest. Facebook-Groupies empören sich mit Fug und Recht versammelt im Guten, Wahren und Schönen wie in "Pfuideifi Pegida!"


    Wo Tyrannen zum Kampf hetzen, da helfen kaum mehr Kleinwaffen wie von Heckler und Koch, auch wenn diese zum Nutzen und Frommen der starken Exportnationen Millionenfach in aller Herren Krisenregionen ausschwirren, nein hier muss der ganze starke Hammer aus der Hose, die MOAB, die "MOTHER OF ALL BOMBS"!


    Niemand soll kleinmütig zagen auf seinem österlich knieenden Kreuzgang. Die Göttliche Ordnung wird nicht wanken noch schwanken, denn die Mutter aller Bomben mit dem Vater aller Zensoren wird uns bewahren, jetzt und in alle Ewigkeit. Amen! Solange Bomben überall explodieren nur nicht bei uns, muss man Ruhe bewahren, sich daran gewöhnen und staunt höchstens auf obskuren Propaganda-Kanälen wie "Anonymus Kollektiv" vor alternativer Werbung, keine schöne, heile Welt!


    Ein Propagandist finsterster Prägung wie Dr. Gedeon muss im Landtag von Baden-Würtemberg am Katzentisch sitzen, weil niemand, nicht einmal mehr seine AfD-Kollegen mit ihm können noch wollen. Wie bös der Spalter hetzt gegen die heilige Familie Petry-Pretzell, die gar noch guter Hoffnung Früchte ihres Schaffens mit Hand und Fuß erwarten.

    Liebe Parteifreunde! Ich sage Euch: Lieber eine Kehre in letzter Sekunde als gar keine! Wir können nicht mit einem Feldherrn in die Schlacht ziehen, von dem schon vor der Schlacht klar ist, dass er nichts taugt. Entweder man stützt die Petry, wenn man sie denn gut findet. Oder man stürzt sie. Aber ihren Antrag mit Missachtung strafen und sie dann weiter in der Führung belassen, das ist nicht alternativ, sondern Schmierenkomödie!



    Diese Propagandisten zeigen nicht die schöne, heile Welt, welche das Ponyhof-TV in ständigen Werbeblock-Schaltungen ihren Opfern ins Hirn hämmern. Anonymus Kollektiv zeigt das Üble, die stinkende Korruption, die ständigen Lügen, Verdrehungen, Beschönigungen und tröstet allenfalls mit einem russischen Duma-Vertreter, der in Statur und Synthax an Strauss selig ein wenig erinnert.


     

    Diesen, im Newsticker propagierten Vize-Chef der Duma hat schon mein letzter Blog-Eintrag propagiert, doch weil's so schön ist noch einmal:




    Wladimir Schirinowski: Wenn uns das deutsche Volk um Hilfe bittet, wird Rußland helfen - etwa 17 Minuten https://www.youtube.com/watch?v=3ywYIzORDwg


    Wer noch als Nachkriegskind in Trümmern aufgewachsen, fühlt sich bei dem Video wieder an romantische Spielstunden in Schutt und auf auf militärischen Wracks erinnert, mit Öl verschmierten Händen versuchte Schalter abzuschrauben, dass sich Mutters Brut schlecht sauber schrubben ließ.  Manche turnten auch auf Kanonenrohren herum, deren Panzertürme sich gefährlich drehen ließen.





    Doch die Propoganda, mit der uns Russen unterhalten, doch diese Propaganda veröffentlich auch schon mal soldateske Angriffspläne. Da wechselt die Theorie der Propaganda schnell zur Praxis, ins tödliche Geschäft zum Gewinn und Nutzen der Eliten aus Politik und Wirtschaft.


    Es laufen in der PDF-Datei schon mal 429 Seiten als digitaler Kampfplan auf die Festplatten, doch an Fleiß und Fähigkeit in Kriegsgefahr und im Einsatz auf Leben und Tod herrschte nie ein Mangel.

    https://file.wikileaks.org/file/north-korea-handbook.pdf

    Auch diese Propagandaschau entstand wieder einmal nach inspirierendem Rotwein-Delirium mit Menschen, die wirklich noch miteinander reden können!


    Wir arbeiten als Auserwählte der böswilligsten und bissigsten Propaganda-Pestilenz, dass sich so Spreu vom Weizen scheidet, und die Spießbürgerliche Phalanx der feigen Behaglichkeit und Anpassung ihre Reihen fest und fester geschlossen hält, vereint marschiert hinter Zensoren und Inquisitoren und heuchelnd heulend in den Abgrund hinkt.





    Obgleich mich meine Kollegen zum Betriebsrat gewählt hatten, reicht mir jetzt meine langjährige Mitgliedschaft bei Verdi!



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  • 04/23/17--04:02: Von AfD, Zensur und Papst
  • Aus grünen Ghettos bürgerlicher Behaglichkeit brechen vermummte Antifanten auf zur Straßenschlacht. Kirchenvertreter, Vereinsvorstände, Vorbeter, mediale und kulturelle Multiplikatoren verteidigen ihre Pfründe, unterstützten Kriminelle und beten gegen die AfD. Wahltag ist Zahltag. Der Blog beschäftigt sich mit dem AfD-Parteitag, dem Papst und der Zensur.

    "Den politischen Gegner soll man ja nicht widerlegen, sondern vernichten." (Marx-Engels, Werke, 1961, I, S. 380)
    "Gewaltsamkeit und Terror sind legitime Mittel." (Marx-Engels, Werke 1959, 6, S. 505; 5, S. 457)


    

    Marx und Engels, die wie Jesus und Mohammed, eine religiotische Bewegung gegründet haben, haben wie andere aus eben dem Stammesgeschichtlichen Fundus der Zweibeiner-Säugetiere geschöpft. So finden sich bei Marx, Engels wie in anderen Bibeln, Talmud oder Koran überall vergleichbare Sprüche und fundamental rigide An- und Aussprüche.

    

    Mit jeder Generation wollen wieder und wieder Wahnsinnige ihre eigene religiotische Bewegung gründen. Von solch selbst Auserwählten wimmelt es geradezu auf allen Kanälen! Alte Leute kennen das und haben irgendwann genug von allem.

    

    Böswillige Unterstellung haben sich bewährt, um politische Gegner zu diskreditieren. Führungseliten spielen konzertant auf der Klaviatur böswilliger Unterstellungen.





    Wo der Abstand zwischen Eliten und Glaubensbrüder verloren geht, macht Zensur den Gegner mundtot. Politisch unliebsame Meinungen zu zensieren, erfordert eine lange Vorarbeit der Diffamierung und Diskreditierung. Beides wurde an Beispielen wie der Pegida über Jahre durchdekliniert. Jetzt ist die Zeit reif!

    Die Administratoren von Facebook haben Gruppen wie Pegida ( mehr als 200.000 likes) und Pegida München gelöscht. Zum Schmuddelkram von Pegida halten die Frommen eine Armlänge Abstand!


    

    Auch für den Islam kritischen Autoren Imad Karim fiel das Fallbeil der Zensur bei Facebook. Die Facebook-Zensur betrifft Imad Karim mitsamt seinen zahlreichen Gruppen, die er bei Facebook als Administrator leitete. Da sich Kämpfer für die Meinungsfreiheit bei Facebook für Karim solidarisierten, schaltete das kommerzielle "soziale" Netz den Mann wieder frei.



    Zu dieser repressiven Richtung passt, dass die Deutsche Bank das Konto von Pirincci gesperrt hat, wie dieser bei Twitter mitteilte. Was Pirincci von sich zeigt, lässt das Schlimmste befürchten.
    
    Andere Gruppen, die bei Facebook ihre Aktivitäten noch veröffentlichen "dürfen" - wie "Bayern ist frei" - befürchten, dass auch sie das Facebook-"Schicksal" der Pegida-Zensur ereilt. Administratoren von "Bayern ist frei" passen sich "dem Zeitgeist an", zensieren selbst ihre Inhalte in vorauseilendem Gehorsam - getreu der 10 Gebote.

    

    Wer sich bei Facebook hingegen in Richtung "Antifa" bewegt, hat Narrenfreiheit. Facebook unter politischem Druck wird

    - antidemokratisch,
    - zensiert willkürlich und
    - hofiert rechte Meinung.

    Erwartungsgemäß unterdrücken Eliten vor den Landtagswahlen in NRW kritische Stimmen. Es ist zu befürchten, dass politische Eliten polizeiliche Aufklärung an Anschlägen verhindern oder politisch unliebsamen Richtungen zuschreiben.

    
    
    Auch wenn mein Ansatz Ereignisse satirisch aufarbeitet, angesichts der massiven Facebook-Zensur vor Ostern fällt mir das schwer.



    Ostern gibt den Menschen ein wenig Freizeit, um sich mit den Ereignissen näher zu beschäftigen. Es passt, dass Facebook gerade vor Ostern mit massiver Zensur das soziale Netz zerschneidet.




    Nachdem sich freiheitliche Geister in Europa Jahrhunderte gegen klerikale Repressionen zur Wehr gesetzt haben, bis klerikale Komiker ihren Nimbus verloren haben, bis Paragraphen wie "Gotteslästerung" ihren Biss verloren haben und sich Einsichten durchsetzten, dass die Erde sich um die Sonne dreht, nach Jahrhunderten Kampf um FREIHEIT VON RELIGION kommt nun das Übel religiotischer Fundamentalkraft zurück mit aller Propaganda, derer da wären

    "Kinderehen",
    Vielweiberei,
    rituellen Schlachtungen,
    Beschneidungen,
    parallel Gerichten wie Gesellschaften ...

    und diese propagandistischen Pöbeleien stehen bald höher im Schutz als Meinungsfreiheit!




    Facebook-Moderatoren treten die Meinungsfreiheit in die Tonne, welche ihnen die Politik öffnet, um ihr Geschäftsmodell ungestraft zu verwirklichen. Der Propaganda-Popanz Zensur rückt Gesellschaften um Jahrhunderte rückwärts, wo es allenfalls GEDANKEFREIHEIT gab, wenn man nicht die "BÖSE" Gesinnung schon im "BÖSEN BLICK" erkennen konnte - oder an den roten Haaren.




    Weiß der Teufel, mit welchen Mitteln Inquisitoren Menschen auf den Scheiterhaufen treiben!





    Und heute?
    ... heute fragt sich jeder aufrechte Kämpfer für Meinungsfreiheit: Wird dies mein letzter Eintrag hier sein?




    So schwebt das Damokles-Schwert der Verbannung von Facebook wie von anderen Gruppen über jedem, der mehr schreibt als "schön" oder "schrecklich" mit passenden Smilies. Die Meinungsfreiheit in die Hände von Facebook-Moderatoren zu geben, ist wie Zucker in den Benzintank zu geben. Der Motor stockt und schrottet. So ist es bei Facebook schon Hunderten und Tausenden ergangen.



    Wenn Facebook jemanden wie Imad Karim nach Protest wieder frei schaltet, ist der Jubel groß. Doch lassen wir uns nicht täuschen! Die Krake der Zensur hat sich nur zurückgezogen, kommt wieder und fordert mehr Opfer - hier wie dort! Der mediale Mob beklagt wort- wie aktionsreich die Zensur in der Türkei - und hier?




    Markus Somm referiert bei der Basler Zeitung unter anderem: "Menschen, die sich immer für gut halten, sind das Gegenteil von jenen Leuten, die das Gute tun. "

    Das "immer" sei mal dahingestellt, doch sich für "gut" ja für "besser" als andere zu halten, macht Menschen mächtig. Ein Frage des EGO, der Selbstdarstellung. Der Zeitgeist gibt dem pöbelnden Mob Macht, selten dass die Journaille dagegen hält. Der Mob ist Kunde, also König, so bedienen dem Pöbel hörige Profis in Medien, Kultur und Klerus ihre Kunden, die Könige.



    Selber von Minderwertigkeitsgefühlen bis zum Selbsthass zerfressen bretzeln sich führende Eliten zu egomanischen Popanzen auf, um "Anhänger" zu gewinnen, zu begeistern und zu halten. Die wunderbare Werbung für "Koexistenz" kollidiert mit der widerlichen Wirklichkeit. 




    Dass "offen, bunt, tolerante" Anhänger ihre eigenen Minderwertigkeitsgefühle mit Tugendterror aufblasen, macht die Masse gefährlich für Gegner.




    Alles Propaganda, links, rechts, geradeaus! Die größten Schreihälse in der öffentlichen Bütt bestimmen die Richtung. Die linke Macht, der linke Mob schreit von der Gefahr "rechts". Werbung gegen Wirklichkeit!



    Wer derzeit noch Menschenmassen wie beim Fußball, in Konzerten, Kirchen, Versammlungen aller Art aufsucht, ist selber schuld. Unsere Eliten tönen, dass "wir unser gewohntes Leben fortführen sollen, können und müssen", bewegen sich selber in gepanzerter, abgeschirmten Schutzräumen.

    Dass es zwingende Gründe wie Fahrten zur Arbeit, zum Arzt, etc. gibt, wo sich Massen nicht vermeiden lassen, ist klar. Aber wer sich freiwillig in Gefahr von Massenveranstaltungen begibt, kommt darin um.  Auch das ist Propaganda - und sonst nichts! Was gibt es sonst noch?


    https://www.youtube.com/watch?v=nbNQoY6BpH4

    Islamkritiker Hamed Abdel-Samad: Treffen vor Moschee läuft aus dem Ruder- 12 Minuten



    Da kann unser verehrter Meister Akif Pirinçci twittern so lange er will  "Es gibt ein Grundrecht auf Haß - nennt sich Meinungsfreiheit."
    Doch seine schöne Propaganda ist Produkt seiner Fantasie, bei einem Meisterdichter zum Glück gut ausgeprägt. Fantastische Propaganda endet wie bei unserem hochgelobten Akif Pirincci vor Gericht und kostet, kostet, kostet... Der Richter schreibt Akif die Rechnung für schöne Sprüche wie:"Es gibt ein Grundrecht auf Haß - nennt sich Meinungsfreiheit."
    Im Wiederholungsfall zahlt Akif das Doppelt- und Dreifache, das ZEHNFACHE. Da hat er den Salat und kann sich des alten, deutschen Liedchens erinnern: "Die Gedanken sind frei...." Sonst aber wenig.

    Ach, nicht diese trüben Gedanken, schließlich feierten wir Wiederauferstehung: Ostern. Lasset uns beten:






    Zensur ist Viagra der Machthaber.


    Seit sechs Jahren das erste Mal wieder in der kalten Heimat daheim. Schneeflocken tanzen vor dem großen Fenster meiner gut gewärmten Eigentumswohnung im Münchener Norden. Bequemer ist es, daheim den Fantasien Don Alphonsos zu folgen als im VW-Bus Wohnmobil.

    Nachdem zuletzt Don Alphonso über Mieter und Eigentümer vom Tegernsee bis Venezuela fantasierte, erfreuen uns diesmal seine Fingerübungen über unsere Bunte Republik. Das Credo der frommen Heiden vom Tegernsee: Oberbayern bleibe blau weiß!

    Rentner im Münchener Norden fühlen und fantasieren anders: Der Pull-Faktor: Soll man sein Wohneigentum für viel Geld zu versilbern?

    


    Der Push-Faktor: Soll man rot-rot-grün kippenden Ghettos entfliehen und sich in Höckes Thüringer Wälder zu verziehen?

    
    Kenntnisreich verlinkt bläst Edelfeder FAZke Don Alphonso seine schönen Sätzchen zu schillernden Seifenblasen auf. Wer Berlin-Neukölln, Oberhausen, die Dortmunder Nordstadt oder Duisburg Marxloh bereist, kratzt sich verwundert den Kopf, wenn Don Alphonso am Tegernsee mal wieder guter Hoffnung fröhlich zwitschert: "Im kommenden Herbst könnten heimatbewusste Regionen wie meine dafür sorgen,...."  Mediale Mietmaulhuren sorgen zuerst für sich und segnen sodann die Zensur. 



    Vor bald fünf Jahrzehnten pöbelten 68iger:"Das Sein macht das Bewusstsein."Heute, beseligt von der frohen Österlichen Botschaft von Don Alphonso und meiner Erfahrung als APO-OPA, müssen wir eingestehen: "Das Bewusstsein macht das Sein."Zumindest für die Bewohner der Grüngürtel, die noch nie in Gelsenkirchen waren. Wozu auch? 


    
    

    "Das Bewusstsein macht das Sein." ...mehr wäre anzufügen, doch bedroht von Inquisitoren aus Erdogans Führerbunker oder von Maas-Maschen bei Facebook hält man sich besser bedeckt.



    Zensur ist Viagra der Machthaber.

    Und je älter die werden, umso mehr brauchen sie. 


    Sich als werdende Mutter aus dem parteipolitischen Querelen zurückzuziehen, um etwas auf die Beine zu stellen, was Hand und Fuß hat, nötigt mir aller höchsten Respekt ab. Zu dieser Entscheidung mögen Mutter wie kommendem Kind meine besten Glückwünsche für Gesundheit und Frohsinn begleiten. Ob sich derweil Fundis unter Aufschrei der Systempresse oder Parteistrategen unter Protest von Fundis durchsetzen, ist weniger wichtig.




    Die Situation wird m.E. ohnehin mehr von Ereignissen beeinflusst, die unvorhergesehen, unerwartet und als Schock das gewohnte Wahlverhalten in Richtung Fundamentalopposition verschieben könnten. Eine strategische Anpassung im Rahmen des möglich machbaren Wünschenswerten ohne zugespitzte Krise bewältigt ohnehin das medial, kulturell und klerikal verbandelte Polit- und Manipulationspersonal - mit Steuergeld, GEZ, Kultur, Klerus und und und....

    

    Kochen Krisen zu drohendem kakophonischen Chaos in Richtung Kollaps, erwarten sich Wähler von charismatischen Fundamentalkritikern Halt und Hilfe. Ob die AfD eine solche Person toleriert, stützt und aufbaut, ob eine solche Person dann noch die Kraft und gesellschaftliche Unterstützung findet, fundamental Dinge entscheidend zu ändern und zum Besseren zu wenden, das ist ungewiss wie immer die Zukunft.

    Alice Weidel zur Zukunft des europäischen Wirtschaftsraums JF TV Direkt  - etwa 22 Minuten




    Großartige Dr. Alice Weidel (AfD) bei Maischberger | 07.12.2016 - etwa 15 Minuten

    https://www.youtube.com/watch?v=mia6HCwbWN4

    Selbst wenn sich Frau Dr. Petry als Talkshow-Queen ein wenig aus dem Rampenlicht zurück zieht, Frau Dr. Alice Weidel und andere ersetzen sie glänzend.




    https://www.youtube.com/watch?v=PNMLMH71lVE

    Köln 6. AfD Parteitag Mitreißende Rede von Prof. Dr. Jörg Meuthen

    Von Päpsten, Rabbis, Immanen



      Der Autor Philolaos hat sich mit bewundernswerter Mühe dem Papst gewidmet. Für den Herrn entflammt mein Interesse gleichermaßen wie für Prediger anderer Sekten. Dabei fallen mir prominente Prediger ein wie Pierre Vogel, der Dalai Lama oder auch Bhagwan, die mir aus ihrer Bütt schon ergreifende Erkenntnis geschenkt haben.

    Philolaos, dessen Arbeiten stets von großer Sorgfalt und tiefer Kenntnis sprechen, huldigt dem Sektenprediger Papst, der - wie Millionen anderer Menschen - meinen Horizont um ein Vielfaches übersteigt. Dennoch wagt sich meine über Jahrzehnte eingeübte Renitenz als APO-OPA daran, nicht nur den Papst in seinem klerikalen Klüngel anzugreifen, es geht um Fundamental-Kritik am repressiven, verlogenen, naturwidrigem, perversen Klerikal-Knast, gleichgültig ob der sich auf religiotische Büchlein wie Bibel, Talmud oder Koran gründet.

    
    Mit ersten Schritten zum selbstständigen Denken gelang es mir deshalb auch schon 1966 aus dem Club der Christen auszutreten, dessen kriminelle Machenschaften mir umso bewusster wurden, je mehr mich die Beschäftigung damit reizte.
    
    
    Wenn sich Autoren wie Philolaos in religiotischen Gefühlen mit Klerikalen Komikern in clownesken Kostümen identifizieren, dann verletzten diese Frommen meine Fingerübungen hier. Doch es gelingt mir nicht, schleimschleckend, kriechend Positives an der Lobhudelei auf Popen zu entdecken, und sprächen diese neben allen Sprachen der Welt auch noch in Engelszungen!
    Zur Hölle mit diesem klerikalen Gesocks, gleichgültig von welcher Sekte auch immer - Religiot bleibt Religiot!


    Religiotische Verführung


    
    Selbst Heiden, Antichristen, Feinde klerikaler Clowns jeglicher Ideologie und Idiotie reizen ruhigerOrte der Besinnung. Wer durch die Isarauen bei Ismaning an die Kolomann-Klause kommt, fühlt die verführerische Macht der Inneren Einkehr.
    

    Der Wanderer kommt aus der Wildnis der Isarauen zu Kapellen, Kirchen, bewundert die Denkmäler der Kaiser und staunt über die bunte Pracht der Kirchenfenster.

    Mit Glanz und Gloria, Pracht und Pomp präsentieren sich Eliten, die Meinung machen und bestimmen.


    Steuergestützte Medienanstalten verbreiten Meinungen, die den Rang allgemeiner, unangreifbarer "Wahrheiten" einnehmen.


    Ebenso stellen sich Fernsehkrimis, Talkshows und Komödianten in den Dienst der Propaganda - wie der Papst.


    Auf "Gottes Hilfe" ist selbst bei seinem Personal kein Verlaß!


    Genug.......

    Lieber einen Gruß aus Südamerika, wo für Urlauber die Welt noch in Ordnung ist.



    zurück



    SEBASTIAN NOBILES letzte FB Botschaft.
    Er bittet darum sie zu verbreiten.


    In einigen Tagen werde ich #Facebook nach vielen Jahren ( es müssten über 10 Jahre sein!) verlassen und ich möchte hiermit meine Gründe darlegen und mich verabschieden.

    Ich habe Facebook anfangs mit einem anonymen Profil genutzt und vor allem politische Dinge kommentiert und geteilt. Ich habe damals amerikanische Videos auf Youtube mit Untertiteln versehen, bearbeitet und geteilt etc., welche man häufig als Verschwörungstheorien betrachtete - heute ist klar : Vieles davon ist wahr.

    Später machte ich ein Profil mit meinem richtigen Namen auf, weil ich offen über das schreiben wollte, was mich bewegt. Zunehmend betätigte ich mich auch im "richtigen Leben" als #Patriot, politisch aktiver #Christ und Freiheitlicher. Ich organisierte Demos, schrieb auf mehreren Blogs, erstellte dutzende Videos mit Demoberichten usw. Jahre, bevor etwa die #AfD das zweifelhafte Vergnügen hatte, in den Genuss verlogener #Propaganda großer Medien zu gelangen, auf den Straßen von Linken und radikalen Moslems gejagt zu werden, bedroht, angegriffen und auf alle erdenkliche Arten bekämpft zu werden, habe ich erlebt, wie man das mit Andersdenkenden in diesem Land machte. Und darüber habe ich berichtet, mich empört, etwas getan!


    Am Ende habe ich #PEGIDA im Westen mitgegründet - in all den Jahren immer deutlich distanziert von Rechtsextremismus und wurde gar nachts von vermummten Rechtsextremisten daheim besucht aus diesen Gründen. Ich wurde von Linksextremisten zum Glück nie gefunden, denn vor allem diese haben mich verleumdet, bedroht und gejagt. Auch mit gewaltbereiten Hooligans (obwohl da ne Menge guter Leute dabei sind) konnte ich nichts anfangen und hätte mich auf einer meiner eigenen letzten Demos in Duisburg vor bald 2 1/2 Jahren beinahe mit ihnen geprügelt, es aber geschafft, sie von der Demo zu verweisen. Das alles nur mal als Einblick in die Zustände, die schon vor Jahren in diesem Land herrschten - dort verliefen die wahren Fronten zwischen den politischen Realitäten dieses Landes. Nicht zwischen den verfälschten Darstellungen der sogenannten #Lügenpresse.

    Nun zurück zu Facebook und der zunehmenden #Zensur hier, welche durch den Einfluss des deutschen Staates geschieht. Mein Hauptkonto mit 5000 Kontakten, vielen selbstgemachten Bildern, Notizen, Gedichten usw. wurde vor einigen Tagen ohne Angabe von Gründen "deaktiviert", sprich : Gelöscht.
    Das ist das gute Recht des Privatunternehmens namens Facebook. Es kein öffentlicher Raum. Ich werde mich dagegen nicht weiter wehren, sondern lediglich auf diese Art hier protestieren, denn die um sich greifenden Löschungen und Sperrungen sind eindeutig politisch motiviert. Sie dienen ganz offensichtlich dazu, kritische Stimmen zu unterdrücken. Das sind die Methoden totalitärer Staaten, durch Facebook umgesetzt, denn auch wenn das hier kein öffentlicher Raum ist, erfüllte er dieselbe Funktion über viele Jahre!

    Ich habe mir die Finger wundgeschrieben. Diskutiert bis in die späte Nacht. Mich gefreut, Menschen wiederzufinden, die ich lange nicht gesehen hatte und neue Leute kennenzulernen. War begeistert über diese Plattform, welche mir erlaubt hat, Neuigkeiten schnell zu erfahren und zu teilen, welche durch die großen und gelenkten Medienunternehmen nicht verfügbar waren. Facebook ist auch ein großartiges Konzept. Aber als es (nicht nur in Deutschland) zugelassen hat, dass die Machthaber es kontrollieren, hat es seinen Wert als ein Vehikel der freien Meinungsäußerung verloren. Ich hab mich lange genug gängeln lassen - in einem Jahr war ich dank linker Meldewut wegen lächerlichen Dingen drei Mal 30 Tage gesperrt. Und nun eben "deaktiviert" . Ohne Angabe irgendwelcher Gründe inzwischen.

    Aber kein privates Unternehmen und auch der Staat darf meiner Ansicht nach diese Macht haben, jemanden nach Gutdünken je nach Meinung "an - und abzuschalten" und eine weitere Nutzung von Facebook ist für mich irgendwo auch Legitimation für den schleichenden Verlust dieser grundlegenden #Freiheit, die in einer sich demokratisch nennenden Gesellschaft so wichtig ist.

    Unter Protest und mit der eindeutigen Feststellung, dass Facebook sich zum Handlanger für #Linksextremisten und staatliche Willkür in Deutschland machen lässt, werde ich hier aufhören und nicht mehr wiederkommen. Die Zeit des offenen Austauschs im #Internet ist vorbei. Wieder einmal ist ein deutsches ideologisches Modell Vorreiter in #Totalitarismus und Aussichtslosigkeit: Nach #Nationalsozialismus und #DDR - #Sozialismus nun eben der #Internationalsozialismus. Die Geschichte wiederholt sich. Aber der Widerstand ist keineswegs tot. Nur findet er sicher nicht mehr wirkungsvoll auf Facebook statt.

    Ich habe viele Menschen hier kennengelernt, welche ich dann im richtigen Leben getroffen habe und bin dankbar für die vielen Gespräche und guten Kommentare in den letzten Jahren. Ich wünsche Euch auch persönlich von Herzen Gottes Segen für diese Zukunft, welche Ihre düsteren Schatten bereits über alles legt, was uns kostbar ist. Die Toten liegen schon auf deutschen Straßen, die Schwachen in #Europa werden schon von den Wölfen gerissen. #Kulturmarxismus und Islam durchziehen ganz Europa mit ihrem giftigen Myzel. Die Wahrheit hat einen schweren Stand.

    Danke für diese interessante und gute Zeit mit Euch. Und danke auch an Facebook! Ich konnte hier so viele Menschen mit wertvollen Informationen über etliche Seiten erreichen, die ich betrieben habe, konnte so viele anregende Diskussionen führen, Neuigkeiten beziehen, usw. : Das war wirklich genial. Wer mich weiter erreichen möchte, kann das gerne über meine Mailadresse tun :

    sebastian_nobile@gmx.de

    Danke für all die treuen Weggefährten und liebenswerten Menschen - es war mir wirklich eine Freude, Euch alle kennenlernen zu dürfen. Alles Liebe, Sebastian Nobile

    *** Bitte unbedingt teilen, damit es noch viele mitbekommen! Gerne den Text auch kopieren, denn mit Löschung meines Accounts verschwindet dieser auch. ***

    #Antifa #Islamisierung #Medien #Meinungsfreiheit #Deutschland #BRD #Stasi #Maas #Correctiv #ichbinhier #hatespeech #fakenews #Politmafia #SPD #Linke #Rechte #schauhin #Grundrechte #Menschenrechte #GEZ #ARD #ZDF #SPIEGEL #FOCUS #WELT #ImadKarim


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    Eine Reise in den Frühling rückt Politik in den Hintergrund. Mein Glück in der freien Natur, die wunderbaren Eindrücke in ruhigen, fränkischen Dörfern beschweren keine Gedanken um das politische Geschehen. Im Frühling in Franken findet sich Frieden. Wer sich meiner Frau und mir vom 21. Juli bis 4. August unserer Fahrt nach St. Petersburg und Wyborg anschließen will, ist willkommen.

    Was am unmittelbarsten beglückt, ist die Heiterkeit des Sinnes, denn diese Eigenschaft belohnt sich augenblicklich selbst. Wer eben fröhlich ist, hatte alle Ursache es szu sein: nämlich eben diese, dass er es ist. Nichts kann so sehr, wie diese, jedes andere Gut ersetzen. Arthur Schopenhauer




     * Tikrojaner fahren "Teilintegrierten Robuste" GfK-Wohnmobile des Herstellers Seitz auf Basis von Peugeout, VW oder Mercedes.





    Mein liebes Frauchen arbeitet mit Freude und Hingabe als Nutzpflanzengärtnerin. So treibt es mich wieder allein aus der freundlichen, warmen Stube in die Welt. 



    Eine Kältewelle bringt Ende April noch Schnee. Mit den erste Sonnenstrahlen geht die Reise nach Harburg in Schwaben.

    Harburg


    Die "Harburg" macht Kinderträume wahr. Von der wunderlich verwinkelten Burg auf einem Hügel blickt man über Fluß, Weiden, Felder und Flure.




    Der Fürst Wallerstein logiert nicht mehr in seinem Gemäuer, das Gastwirtschaft, Burgladen, eine Schloßkirche und vielleicht auch einige Mieter beherbergt.













    Rothenburg ob der Tauber

    Das war denn auch die letzte Sonne für die vier Tage. In Rothenburg o. d. T. waren die zahlreichen Besucher schon glücklich, nicht nass zu werden.



    Der Platz nahe der Stadtmauer für die nächsten drei Nächte hat sich als Fehlgriff herausgestellt. Denn keine 15 Meter unterhalb meiner Klause rauscht der Fernverkehr, dessen Lärm sich durch eine Steigung und  eine Ampelanlage steigert. 

    Dafür entschädigt mich das putzige Museumstädtchen mit unvergesslichen Eindrücken mittelalterlicher Romantik.


    Am ersten Abend ließ sich sogar kurz die Sonne sehen, die sich die nächsten Tage hinter Wolken versteckte.


    Die "mittelalterliche Trinkstube Zur Höll'" mahnt mich, meinen abendlichen Rotweinkonsum zu reduzieren. Schließlich will man sich, wenn man sich schon bis zur Rente durchgekämpft hat, noch lange von den Transferleistungen der Steuerzahlen profitieren.


    Man kann sich gut vorstellen, wie die Menschen für Klerus und Obrikeit geschuftet haben, um ihren Zehnten abzuliefern. Man kann sich gut vorstellen, wie Wein, Bier und Braten die Mächtigen verwöhnte, während die Tagelöhner in elenden Hütten hausten.


    Mein erster Blick auf die Stadtmauer zeigt mir die zahlreichen Türme. Einer dieser Türme nennt sich "Faulturm". Hier ließen die Henker Schwerverbrecher in ein Verließ hinab, wo diese bei Wasser und Brot verhungerten und verfaulten.


    Die alten Gemäuer überwuchert Efeu. Die Lampen passen sich im Stil der Stadt an. Verkehrsschilder und wenige Autos erinnern an die Neuzeit.


    Dass in diesem weltweiten Touristenmagnet Geld in Menge fließt, um die Gemäuer zu sanieren, versteht sich von selbst.


    Auch die Brunnen der Stadt tragen österlichen Schmuck. 


    Asiaten haben kunstvoll ihr Tablet platziert, um gemeinsam mit Selbstauslöser passend auf das Bild zu kommen.


    Die Bauherren haben nahezu jeden Baugrund genutzt, um mit winkligen Häuschen maßgeschneidert den Platz zu nutzen.


    In zahlreichen Häusern haben sich mittlerweile Cafes, Restaurants und Andeckengeschäfte ausgebreitet.

    Vom Rathausplatz marschieren um 11.00 und 14.00 Stadtführer mit ihren Kunden durch das Freilandmuseum.


    Die Stadt kann kaum Autoverkehr auf ihren engen Gassen aufnehmen, weswegen man sich überall in Ruhe auf Straßen und Plätzen umsehen kann.

    Die Sonne fehlt, um den roten Balken der Marienapotheke Glanz zu verleihen. Unter dem Dach mit den Hauben hauste das Gesinde. Im Sommer glühend heiß, im Winter der kälteste Platz im Haus.


    Im Mittelalter haben wohl noch die meisten Menschen verstanden, welche Personen oder Geschichten die Plastiken darstellten. Heute ist dieses Wissen geschichtlichen Experten vorbehalten, welches Fremdenführern den wißbegierigen Touristen weiter geben.


    Wen die Schöne in Stein betrauert, lässt sich nicht mehr sagen. Doch ihr Trauer ist zeitlos - in Stein gemeißelt.


    Für edlen Wein ist kein Gefäß kostbar genug.

    Schnaps aus einem Ziegenfuß zu genießen, verriet vornehme Lebensart.


    Der Besitzer tauschte seine Ladeneinrichtung 1950 gegen Brennholz. So gelangte das gute Stück in das Reichsstadtmuseum.


    Harmonisch fügt sich der alte Baum in das ummauerte Rund ein.

    Trotz aller Wehrhaftigkeit überrannte der alte Schwede Tilly im 30jährigen Krieg die Stadt.


    Am dritten Tag begeisterte mich der Rundgang über die begehbare Stadtmauer, die mich mit herrlichen Ausblicken über Rothenburg belohnte.

    Der Rundgang ist auch bei Regen empfehlenswert, weil die ganze Strecke  überdacht ist. Allerdings muss man manchmal gebückt gehen, weil die Dachbalken niedrig hängen.


    Was früher einmal Schmiede war, verwöhnt heute zahlende Gästen.


    Wo heute Bankzentralen städtische Zentren beherrschen, da dienten die mächtigsten Bauten im Mittelalter der christlichen Erbauung und Disziplinierung der Massen. Doch die Kirche hat zunehmend ihre Macht verloren. So konnten die klerikalen Eliten einen jüdischen Ketzer wie Karl Marx für seine Worte nicht mehr strafen.

    Karl Marx schreibt Ende 1843 - Januar 1844 unter dem Titel »Zur Kritik der Hegelschen Rechtsphilosophie. Einleitung«:
    "Für Deutschland ist die Kritik der Religion im Wesentlichen beendigt, und die Kritik der Religion ist die Voraussetzung aller Kritik ...
    Sie ist die phantastische Verwirklichung des menschlichen Wesens, weil das menschliche Wesen keine wahre Wirklichkeit besitzt. Der Kampf gegen die Religion ist also mittelbar der Kampf gegen jene Welt, deren geistiges Aroma die Religion ist ...
    Das religiöse Elend ist in einem der Ausdruck des wirklichen Elendes und in einem die Protestation gegen das wirkliche Elend. Die Religion ist der Seufzer der bedrängten Kreatur, das Gemüt einer herzlosen Welt, wie sie der Geist geistloser Zustände ist. Sie ist das Opium des Volkes.
    Die Aufhebung der Religion als des illusorischen Glücks des Volkes ist die Forderung seines wirklichen Glücks. Die Forderung, die Illusionen über einen Zustand aufzugeben, ist die Forderung, einen Zustand aufzugeben, der der Illusionen bedarf. Die Kritik der Religion ist also im Keim die Kritik des Jammertales, dessen Heiligenschein die Religion ist ...
    Es ist also die Aufgabe der Geschichte, nachdem das Jenseits der Wahrheit verschwunden ist, die Wahrheit des Diesseits zu etablieren. Es ist zunächst die Aufgabe der Philosophie, die im Dienste der Geschichte steht, nachdem die Heiligengestalt der menschlichen Selbstentfremdung entlarvt ist, die Selbstentfremdung in ihren unheiligen Gestalten zu entlarven."


    Zinnbecher, verzierte Bierhumpen und Kuckucksuhren bis zu 2.000 Euro bietet der gut sortierte Handel mit Erinnerungsstücken an Rothenburg und die Reise nach Good Old Germany.


    "Echte Eier, nicht berühren", warnen Schilder die Touristen. Das Schild hindert niemanden daran, die bemalten Eier zu zerdrücken.

     

     Kitzingen

    Nach drei Nächten steht etwa 40 Kilometer weiter Kitzingen auf dem Programm. Der Platz mit Blick auf den Main ist weitaus ruhiger als der Stellplatz in Rothenburg o.d.T., erholsam für die angespannten Nerven.



    Der Wein beseligt die Menschen zu Fastnacht-Feiern, denen die Menschen ein Denkmal und ein Museum widmen.





    Vor meinem Fenster neben dem Bett tuckern so selten Schiffe vorüber, dass der Anblick mehr freut, als dass der tuckernde Diesel stört.


    Die Synagoge ist wieder aufgebaut und dient mittlerweile als Kulturzentrum. Ebenso bereichert eine neue DiTib Moschee das bunte Leben in der Stadt.


    Noch duldet der muslimische Mitbewerber die klerikale Konkurrenz. In Kernländer der muslimischen Macht gibt es weniger Toleranz.



    Der Turm mit der schiefen Spitze dient Kitzingen als Wahrzeichen.






    In Kitzingen wird abgerissen, neu gebaut. Doch nicht wenige Geschäfte müssen ihren Betrieb aufgeben. Einige repräsentable Bauten stehen ungenutzt.

    Beide Gebäude an der Hauptstraße stehen leer. Hier müssen die Eigentümer nur noch Grundsteuer zahlen, doch keine Mieter wollen den Wohnraum nutzen.

    Sulzfeld


    Wenige Kilometer Radtour am Main entlang kommt das nächste romantische Städtchen, wo viele Menschen von Weinbau und Tourismus leben.


    Die Gassen in Sulzfeld sind wie in Rothenburg für Autoverkehr kaum geeignet.


    Das "Winzerhäusle" ist das älteste Haus in Sulzfeld.


    8. Internationales Tikrotreffen in Nordheim am Main



    Vor den 20 Kilometern von Kitzingen nach Nordheim am Main versorgt mich ein Einkaufszentrum mit allem Nötigen. Die Heizung hat etwa sieben Liter Gas verbraucht, welche die Gastankstelle wieder nachfüllt.


    Johannes, der mich 2012 in seinem Peugeot Tikro durch Marokko begleitete, hat das achte Treffen organsisiert.  Eine Reihe der 2,2 Liter Motor, die Ford gebaut hat, sind entweder für etwa 5.000 Euro runderneuert worden oder haben unterwegs die Arbeit eingestellt.

    Der Produktionsfehler wurde erst nach der Garantiezeit erkannt, nie von Ford eingestanden und fast nie auf Kulanz repariert.


    Viel Fernfahrerlatein erwartet uns auf dieser denkwürdigen Veranstaltung. Es ist nach dem Treffen 2011 mein zweites Treffen mit den Tikrojaner. Die Jahre von 2012 bis 2160 hatten mich Fahrten in Marokko, Sizilien oder Portugal an der Zusammenkunft gehindert. Doch zuvor lockt mich ein Ausflug, mit dem Fahrrad die Gegend zu erkunden. In Volkach tragen Freizeitsportler ihre Kanus zum Main.





    Die "Undine" liegt startklar zur Rundfahrt. Nach Würzburg sind es knapp 20 Kilometer. 


    Von Volkach geht es auf die andere Mainseite über Astheim zur Vogelsburg. Von dort blickt man über das fruchtbare Weinland hinunter nach Nordheim und Escherndorf.

    Die steilen Hänge an der Mainschleife gegenüber Nordheim bringen prämierte Weine hervor. Die Marke nennt sich Escherndorfer Lump. Der Name rührt von der kleinteiligen Aufteilung im Hang. Die kleinen Streifen im Hang erinnern an Lumpen, was dem Wein seinen Namen gab.

    Die Fähre bringt mich von Escherndorf nach Nordheim. Dort gleich gegenüber in Nordheim stehen unter lauschigen Kastanienbäumen die Wohnmobile der Trikojaner.


    Viktor fährt einen neuen Tikro-Allrad-Daimler, den Tikro-Meyer in etwa 10 Monaten aufgebaut hat. Viktor spricht fließend Russisch, hat leider in diesem Jahr schon andere Reisepläne. Vielleicht klappt es nächstes Jahr mit ihm als dem idealen russischen Reiseführer.



    Wer von den Tikrojaner im Juli mitfahren will nach St. Petersburg, ist herzlich willkommen und möge sich melden.



    Auch dieser Trikojaner kann einen Allrad-Antrieb zuschalten. Er verbringt seine Winter in Andalusien, wo er als Gleitschirmflieger lauschige Plätzchen in den Bergen kennt.

    Herr Borst, Weinbauer seit Generationen, führt uns Trikojaner durch seine Weinberge und die seiner Kollegen. Hierbei verwöhnen uns sechs Weinproben mit dem köstlichen Getränk. Dabei weiht uns der kenntnisreiche, erfahrene Winzermeister Borst in die Grundlagen des Weinbaus ein. Da jedes probierte Glas 0,1 Liter enthält, sind die Meisten nach mehr als einem halben Liter Wein wohlig beschwingt.


    Drei fröhliche Fuhren ziehen die Allrad-Schlepper kreuz und quer durch die Weinhänge der Weininsel Nordheim, immer wieder unterbrochen durch belebende Weinproben.


    Winzermeister Borst setzt sich auf dem Felsen in Szene, klatscht in die Hände und bittet um Aufmerksamkeit. Seine kurzweiligen Anekdoten ziehen die Gruppe von mehr als 50 Tikrojaner immer wieder in den Bann, obgleich nach der dritten, vierten, fünften Weinprobe es schwieriger wird, konzentriert zuzuhören.


    Nachdem wir die Gläser nach jeder Weinprobe leer geschlappt haben, transportiert jeder sein Glas im grünen Brustbeutel. 


    Der Schoppenexpress des Weinguts Borst wird den Meisten als unvergessliches Erlebniss in Erinnerung bleiben. Am Ende der wunderbaren Führung stärkt uns dann eine deftige Brotzeit.


    Hier blicken wir auf das paradiesische Nordheim. Auf der gegenüberliegenden Mainseite liegen die "Lumpen", also die fein abgeteilten Rebenstrecken, der Escherndorfer Weinhänge.

    Sonntagsausflug nach Volkach



    Anderntags geht es wiederum mit dem Fahrrad Richtung Volkach. Am Ortseingang von Nordheim steht das Bronzedenkmal der Reben. Nach den Wurzeln traditioneller Monarchie wählen die Menschen in nahezu jedem fruchtbaren Landschaft eine Königin, in Nordheim eben die Weinkönigin. Der Titel schmückt die Dame weitaus besser als wenn sie Kartoffel-, Bier- oder Gurken-Königin wäre, obgleich auch diese blühende Geschöpfe für sich für ihre Produkte bestens werben.


    An diesem Sonntag lassen die Sportler ein großes Ruderboot in den Main, wo sich zehn Männer an den Galeeren abarbeiten.


    Der Ratsherr in Tracht verwöhnt am Rathausplatz die nächste Gruppe mit Weinproben. Frühschoppen in dieser Weinbaugegend, wo es kaum Industrie gibt, spülen die notwendigen Gelder in die Gemeinde.



    Volkach mit seinem Rathausplatz lädt zum Verweilen ein. Die Balken des Fachwerks glänzen im Sonnenschein ebenso wie das Gold verzierte Schild mit dem Bocksbeutel, das den Mainwein anpreist.


    Wer gegen die fromme Gemeinde Widerspruch wagt, dem war wohl schon seit alter Zeit eine dunkle Gasse gewidmet, die Hetzergasse.




    Wer heute Spuren hinterlässt, die den Mächtigen nicht passen, den sperren Moderatoren wie bei Facebook. 


    Man verzeihe mir die Abschweifung in das ganz verspannte Hier-und-Hetz der aktuellen Diskussionen. Besser ist es im sonnigen Franken!


    Heute dürfen auf der Straße sogar Kinder spielen, doch vor wenigen Jahrzehnte war es nicht ungefährlich, sich zu hetzerischer Gruppierungen wie Protestanten, Gewerkschaftlern oder gar Kommunisten zu bekennen. Heute sind Muslims sicherer, die sich zu islamistischen Gruppierung DiTib bekennen als Deutsche, die sich zur AfD bekennen.


    Die Frömmigkeit der Franken ist heute noch spürbar. Im Weinland am Main wie im Bier-Paradies der Genussregion Franken ist der Dank für die himmlische Gaben eine Selbstverständlichkeit. 


    Mitten in den Weinbergen liegt eine Fischzucht. Der Betrieb feiert den Frühling, verköstigt seine Gäste mit köstlichem Zander-, Waller- oder Forellenfilet.

    Und die Musi spielt dazu....



    Die Mainschleifen-Vinothek wirbt mit zwei überdimensionierten Boxbeuteln. Die Ape knattert mit Vollgas vorbei, um Kisten der goldgelben Köstlichkeit für die durstigen Touristen anzuliefern. 



    Ein Tikrojaner hat sein Fahrzeug verkauft, um sich mit einem Eura Mobil Terrestra auf sieben Meter Länge und 2,30 Meter Breite zu vergrößern. Wer mit zwei Personen länger im Auto lebt, dazu noch im Süden überwintern will, wird das größere Platzangebot schätzen. 




    Mit Grafitti künstelnde Antifanten haben Nordheim noch nicht heimgesucht. Andernfalls wäre dies Kriegerdenkmal nicht unbeschadet stehen geblieben.

    Ebenso ehren die Nordheimer ihr wichtigstes Werkzeug, um die Trauben zu pressen: Die alte Weinpresse stammt von 1791.



    Der erste Mai bietet aus der Sommeracher Spargelhütte das köstliche Edelgemüse für meine heimatliche Küche.



    Die Sommeracher Weinverkostung verführt mich zu sechs Weinproben, die zum Glück nicht alle auf 0,1 Liter und mehr gefüllt werden: Rotling, Müller-Thurgau, Silvaner, Riesling, Traminer und Scheurebe. Doch diese Sorten zu unterscheiden, fällt mir schwerer noch, als russische Vokabeln zu büffeln.



    Zum Glück führen Radwege am Main entlang oder durch die Weinberge, dass man nach der Weinverkostung dem Straßenverkehr fern bleiben kann.




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    Wie beglückend es doch ist, einmal von diesem gleichsam zwangsläufig sich zuspitzendem Geschehen Abstand zu nehmen! Wie glücklich sind Paare, die gemeinsam in Frieden, Freundschaft und Freude leben, auch wenn sich ein einsam Reisender mit seiner fleißigen Frau daheim nur per Telefon verbinden und Daten wie diese austauschen kann.
    Meine Frau präsentiert sich mit ihrem ersten selbst gefilzten Hut und schickt mir dies per SMS.

    Wer sich aus dem politischen Händel raus hält, lebt glücklicher. So reist ein altes Rentnerpaar schon seit Jahren im Sommer durch unser schönes Land. Der alte Mann sitzt seit Stunden dick verpackt in seinem Klappstuhl am Main und träumt über seinen beiden Angelruten. Der Rollator für seine Frau liegt zusammengeklappt unter dem Hymer-Mercedes mit Doppelbereifung und historischem Kennzeichen. Die alten Leutchen zahlen fünf Euro pro Nacht plus Strom. So leben Rentner sparsam und glücklich.

    Soweit, so gut. Wer seinen Blick von seinem Bauchnabel weiter über Land und Leute schweifen lässt, kommt schnell auf andere Gedanken - keine besseren: Denn Verteilungskämpfe spitzen sich zu. Die Reichen werden reicher und die Armen ärmer. Linke wollen die Lebensverhältnisse aller angleichen, was bei sieben Milliarden Menschen bei endlichen Ressourcen kaum machbar ist. Während Reiche ihren Reichtum mehren, vermehren sich die Ärmsten der Armen und steigern so ihr Elend, bishin zum Hungertod der Schwächsten und Kleinsten, der Kinder.

    Bevor sich der Leser angewidert abwendet, hier die beglückenden Stationen der ersten beiden Wochen meiner kleiner Reise durch Bayern, Franken und nun im hessischen Spessart.

    - München
    - Harburg
    - Rothenburg ob der Tauber - vier Nächte
    - Nordheim am Main - vier Nächte
    - Kitzingen - zwei Nächte
    - Würzburg - drei Nächte
    - Gemünden am Main - eine Nacht
    - Lohr am Main - eine Nacht
    - Bad Soden Salmünster - vorerst zwei Nächte, erstmals mit befriedigendem Internet



     Bevor der Leser sich dann an bunten Bildchen aus Good Old Germany ergötzt, gestatte man mir einige Anmerkungen zur Situation.

    Rechte wollen zumindest das nationale Niveau halten, das die Menschen bislang erarbeitet haben. Wer durch Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien, Portugal, England und andere europäische Staaten reist, begutachtet in Städten, Museen und der ausgezeichneten Infrastruktur, was die Menschen in Jahrhunderten geschaffen haben.

    In den vergangenen sechs Jahren gingen harte Reisen von Constanta bis Casablanca, von Moskau bis Marrakesh, von Brighton bis Berlin durch Länder wie Marokko, Sizilien, Portugal, Rumänien, Bulgarien, Griechenland, Moldawien, Albanien,  Serbien, Ungarn, Slowenien, Tschechien, Spanien, Frankreich, England, Polen, Litauen, Lettland, Estland, Russland, Weißrussland. So haben mir 150.000 Kilometer  einen kleinen Einblick in das Leben anderer Länder und Leute gegeben. Jetzt zeigt sich mir unsere wunderschöne Heimat - auf dem Land wie in der Stadt. Dienstleistungen bieten mir Luxus in Bädern, Saunen, Speisen aus aller Herren Länder in luxuriösen Einkaufszentren. Werkstätten für meinen VW-Bus arbeiten korrekt, schnell und gut. Das Leben hier ist einzigartig. Wie diese gut geölte Maschine der Deutschland A.G. ohne gut ausgebildete Fachkräfte weiter laufen soll, wenn mehr und mehr von uns in Rente gehen, ist mir vollkommen schleierhaft. Von "geschenkten Menschen, wertvoller als Gold" profitieren ausgewiesene Kreise wie Kleriker, Kulturschaffende, Beschäftigte der Sozial- und Asylindustrie, Ärzte, Arbeitgeber, Vermieter und StudentI*nnen.

    Eher prekäre Empfänger von Sozialtransferleistungen an den Futtertrögen, die um bezahlbaren Wohnraum und im Niedriglohnsektor um mehr Geld kämpfen, fluten soziale Netze - soweit politisch aktiv und interessiert - mit Spott und Häme. Zunehmed hassen Futterneider kräftige Konkurrenten, die koranische Kampfkraft eint.


    Glaubensbrüder aus dem Morgenland, die getreu der vierten Sure ihre Weiber als ihre Äcker und Gärten nutzen, auf die sie gehen, wann und wie es ihnen gefällt, vögeln für Fruchtbarkeit. Die Frommen bekämpfen uns Ungläubige mit dem Geburtendschihad. Der türkische Sultan lässt sich mehrheitlich vom prekären Pöbel zum osmanischen Kalifen wählen.


    Ganz gegenteilig haben die Türken in den USA gestimmt, weil die USA nach ihren Bedingungen nur gut gebildete Türken haben einreisen lassen. Diese haben zu 80 Prozent gegen das osmanische Sultanat gestimmt.

    In die Rot-Rot-Grüne Einheitsfront reihen sich Bundesländer ein, die als failed state No-Go-Areas nicht verhindern. In die Ghettos wagen sich Polizisten nur noch größeren Gruppen in Kampfausrüstung. Biedere Frauen mit gut dressierten Biedermänner laden und locken weiter Brandstifter, die kulturell und finanziell gepampert stets mehr fordern.


    Im vom Koran begrünten Heimatgefühl meiden Mädchen und Frauen mittlerweile Volksfeste und laufen abends Umwege, um Gefahren in dunklen Gassen auszuweichen. Traditionellen Festen wie der Sandkirchweih in Bamberg droht die Absage, weil Sicherheitsmaßnahmen dem Veranstalter, einem Bürgerverein, zu teuer sind. Fürwahr wir leben in spannenden Zeiten, wenn der Sultan vom Bosperus seit Jahren schon propagiert:
    “Die Demokratie ist nur der Zug, auf den wir aufsteigen, bis wir am Ziel sind. Die Moscheen sind unsere Kasernen, die Minarette unsere Bajonette, die Kuppeln unsere Helme und die Gläubigen unsere Soldaten.”



    Solange Notenpressen den medial manipulierten Mob mit ausreichend Papiergeld und prekären Pöbel wie spießige Vorstadtrentner mit Moneten aus dem Sozialtranfer-Topf ruhig stellen, stören defätistische Betrachtungen. Marie le Pen darf sich den Polit-Schmäh "Hohe Priesterin des Untergangs"ans Revers heften. Faschisten haben "Wehrkraftzersetzer" gestraft, heute strafen die Maas-Männchen wieder "Volksverhetzer". Wer im Faschismus "Feind-Propaganda" im Radio hörte, gleicht dem, der heute GEZ-Propaganda mit der von Russia Today ausbalanciert. 

    Die Schmieren-, Lügen- und Lückenpresse arbeitet sich momentan an Xavier Naidoo ab. Böhmermann besingt die "Hurensöhne Mannheims". Denn Xavier Naidoo wagt Widerstand im Musik-Biz, was sonst selten ist. Weniger prominente Musiker verschwinden sang- und klanglos in der Versenkung, welche zwischen die Mahlsteine des medialen Mainstreams geraten. Bei Facebook empört sich ein "Sammy Smith" zu der Hetze gegen Xavier Naidoo:
    Sammy Smith  Wir haben bald wieder Zustände wie im Dritten Reich oder in der DDR: Wer der herrschenden Klasse unliebsam ist, wird politisch verfolgt. Nur kann sich das Machtkartell dazu NOCH nicht irgendwelcher Gesetze bedienen, denn die sind ja noch in der Rechtswerkstatt von Oberbüttel Maas. Deshalb macht den Job die Presse. Die kann Oppositionelle auch ohne Gesetze liquidieren. Aus allen Kanälen schreit der Hass hernieder auf den Einen, der es gewagt hat, den Mund aufzumachen. Keine Zeitung, kein Radiosender, kein Fernsehkanal, der nicht dieselbe Hetze bringt. Gezielt wird der Hass der Massen geschürt bis der Job weg ist, man kein Dach mehr über dem Kopf hat, die Fäuste der Antifa fliegen, das Auto brennt oder Schlimmeres. Lange kann es nicht mehr dauern bis die permanente Volksverhetzung durch Staat und Medien das erste Todesopfer fordert.





    Zur Abrundung des Ganzen ein Songtext von Bushido.


    Dazu schreibt bei Facebook der User Dirk:
    "Xavier Naidoo verankert im Pop rechtsextremes Gedankengut", titelt die empörte Presse. Nun kann man den Text kritisieren, und man muss auch die Söhne Mannheims nicht toll finden. Vielmehr geht es um Folgendes: Während Naidoo wegen seiner Kritik und seines Songs "Marionetten" gerade Medienschelte einstecken muss, hier mal ein Songtext aus dem Jahr 2013. Für Bushido, den Autoren jener Zeilen, gab es sogar einen Integrationspreis. Zudem machte er ein Praktikum beim Bundesinnenminister. Jeder möge sich dazu selbst seinen Teil denken, Stichwort "zweierlei Maß" und so...
    zitat-ende


    Würzburg

    Wer als Rentner munter auf die 70 marschiert, schaut eher belustigt als beunruhigt auf die Geschehnisse, weil die Last den Körper unbeschadet zu bewahren und zu tragen mehr Aufmerksamkeit fordert als alles andere. Als Reisender im Wohnmobil fordert der Körper nach vier Nächten in Nordheim am Main eine gründliche Reinigung. Temperaturen im ausgehenden April nahe dem Gefrierpunkt und Dauerregen erschweren die Reise, auch wenn Gas das Wohnmobil heizt und die Vorräte kühlt. Auf dem Weg von Nordheim nach Würzburg versorgt sich der Reisende in Volkach aus einem überreichen Warenangebot von Edeka mit allem Nötigen. Das Navi weist in Würzburg den Weg zu einem Bad, wo man in schönen Saunastunden verregnete Tage gut übersteht.

    Wie der Körper so altert das Auto. In Rothenburg konnte die VW-Werkstatt einen abgefallenen Spiegel innerhalb eines Tages beschaffen und erneuern. Neuer Schrecken vor dem Saunabad in Würzburg: Die Türen lassen sich nur noch von innen verriegeln, aber von außen nicht mehr öffnen. Der Zugang nur über die Aufbautür ist mühsam. Im Internet lässt sich eine VW-Werkstatt nur zwei Kilometer vom Bad entfernt finden. Einen Termin für die Reparatur gibt es anderntags.


    Nachdem anderntags, frisch geduscht, die rollende Hütte bei VW-Spindler in Würzburg steht, geht es mit dem Fahrrad bei strömenden Regen zur Stadtbesichtigung.


    Der Radweg am Main entlang ist ruhig. Die Straße zum Marienberg ist laut, vermeidet aber die Treppen über die Weinbergwege.

    Der Burggraben um die alte Festung Marienberg ist gut gepflegt. Das Kastell stammt aus dem frühen achten Jahrhundert, wurde ab 1200 zu einer ungewöhnlich großen Burg ausgebaut.


    Steuergeld spielt keine Rolle. Bald 15 Millionen Euro kostet die Renovierung des Monuments.

    Wer mit Interesse die gut dokumentierten Tafeln, Schilder und Exponate studiert, lässt sich vom Lärm eines Presslufthammers kaum stören.

    Vor dem Burgtor setzen sich zwei Schöne in Szene. Sie posieren brav vor meiner Kamera, weil sie zuvor mir ihr Handy, was sich nicht zum brauchbaren Selfie eignete, mit den Worten gab:"Ach, machen Sie das mal!" 

    Auf dem gegenüberliegenden Berghang verschwimmt im nebligen Regengrau das nächste klerikale Großbauwerk.

    Die Burggänge scheinen von allen guten Geistern verlassen zu sein.


    Die Schöne vor dem Burgturm lockt verführerisch mit ihren Äpfeln. Doch fehlendes Licht bringt ihre Rundungen kaum zur Geltung.

    Im Burghof ahnt man, dass die Renovierung  14 Millionen kostet.


    Doch Menschen wollen nicht auf Monumente vergangener Jahrhunderte verzichten.

    Das Fürstenbau-Museum stellt in den fürstlichen Gemächern meist klerikale Kunst aus.


    Das Martyrium am Kreuz in Elfenbein oder ein mit Pfeilen gespießter Körper gehört zum Standardrepertoire klerikaler Kunst.

    Kurz vor Kriegsende zerstörte im April 1945 ein Flächenbombardement 90 Prozent der Stadt. Ein Modell der zerstörten Stadt im Fürstenbau-Museum lässt die Schrecken erahnen.
    Der Abstieg von der Burg führt durch Weinberge.

    Dank meines Regenponchos bleiben meine Kleider bei der verregnete Stadttour halbwegs trocken. Zäh verrinnen die Stunden, bis denn am frühen Nachmittag ein Anruf bei der VW-Werkstatt Klarheit verschafft: Die Türschlösser sind repariert!

    Doch zuvor fließen von meinem Regenponcho die Regentropfen auf den Domboden von St. Kilian. Das Bauwerk gilt als Hauptwerk der deutschen Baukunst des 11./12. Jahrhunderts und fasst etwa 1200 Menschen.

    Die Domuhr zeigt Viertel vor Elf. Noch dauert es einige Stunden, bis die VW-Werkstatt meine wärmende Klause wieder frei gibt.

    Anderntags lässt sich zwar immer noch keine Sonne sehen, doch immerhin fällt bei meinem nächsten Stadtbesuch  kein Regen. Die Residenz in Würzburg begeistert als Weltkulturerbe die Besucher.

    Das prachtvolle Spiegelkabinett wurde früh nach dem Krieg wieder nach Bildern neu aufgebaut. Der Bombenangriff auf Würzburg hatte den größten Teil der Residenz zerstört. Einige Kunstwerke waren zuvor ausgelagert worden. Doch die Spiegel ließen sich nicht von den Wänden entfernen. So schmolz das Glas im Feuersturm.

    Bilder dokumentieren, was nach dem Bombenangriff von der Residenz und von Würzburg geblieben war.

    Das Wirtschaftswunder ließ Deutschland aus den Ruinen neu entstehen, so auch das Spiegelkabinett in der Residenz.

    Um 1750 mussten die Säle mit Kerzen ausgeleuchtet werden, da es noch kein elektrisches Licht gab. Die Statuen barbusiger Damen als Kerzenständer wären in heutigen Zeiten politisch nicht korrekt.

    Zum Abschluß noch ein Blick in das stützenfrei überwölbte Treppenhaus von 1752/53, das der Venezianer Giovanni Battista Tiepolo mit einem Deckenfresko der damaligen bekannten vier Erdteile ausmalte. In dem Fresko von 18 mal 30 Metern fehlt Australien, welches damals noch nicht entdeckt war.

     


    Dass zum Aufwand solcher Hofhaltung eine Schloßkirche und ein Hofgarten gehörte, versteht sich von selbst.

    Als Kontrast zur Pracht der Residenz eine Wagenburg aus Bauwagen und antiken Wohnmobilen, in dem sich eine Künstlerkolonie ihren Freiraum geschaffen hat.

    Passend zur politischen Situation mit inquisitorischen "Maas-Nahmen" per Zensur sozialer Medien die Werbung für den "Zirkus des Horrors" für alle, denen der grausige Grusel des Tages noch nicht reicht. 

    Ochsenfurt






    Bevor es mich nach vier Tagen auf dem Camp in Würzburg weiter Richtung Norden zieht, reizt mich eine Radtour nach Ochsenfurt.


    Nach der Befreiung vom Faschismus und nach der 90 prozentigen Zerstörung von Würzburg wählten die Amerikaner Ochsenfurt als ihr Hauptquartier.


    Ochsenfurt glänzt mit schönen Fachwerkhäusern, einem eindrucksvollen Burggraben, einer massiven Stadtmauer und gut erhaltenen Wehrtürmen.

    Das Rathaus in Ochsenfurt ist ein Schatzkästchen.

    Wie meist in der klerikalen Kunst kämpft der gute Engel mit dem bösen Teufel.

    Im Mittelalter diente das Gebäude als Krankenhaus.

    Der MAN mit dem historischen H-Kennzeichen trägt das Nummernschild "OCH-S". Wenn mir diese gewaltigen Allrad-LKW begegnen, wandern meine Gedanken zu Klaus und Gisi. Diese touren nun schon das zweite Jahr durch Südamerika und haben sich im Juni für einen Heimaturlaub angekündigt.
    Klaus berichtet mit schöner Regelmäßigkeit von seiner Reise durch Südamerika.



    Gemünden am Main





    Die nächste Reiseetappe von Würzburg führt 50 Kilometer Main abwärts nach Gemünden am Main. Zuvor gibt es ein Kilo frischen Spargel für das Wochenende.

    Da die Brücke in Gemünden a. M. abgerissen wird, bringt eine Fähre die Fahrzeuge kostenlos auf die andere Mainseite.

    In Gemünden a. M. steht aus alten Zeiten die Scherenburg.

    Die fränkische Saale mündet in Gemünden in den Main. Der Campingplatz auf der Saaleinsel liegt in inem Überschwemmungsgebiet.

    Die Blindschleiche auf dem Hohlweg zur Scherenburg weiß nicht recht, in welche Richtung sie sich winden soll.

    Auch in Gemünden a. M. steht noch ein letzter Weinberg. Die Hügel in dem Main-Spessart Gebiet sind dicht bewaldet.

    Der Blick von der Scherenburg über Gemünden am Main.

    In den Ruinen der Scherenberg bauen Monteure Bühnen für die Sommertheater auf.

    Aus dem roten Sandstein haben die Franken Brücken über den Main, Burgen, Gebäude und Statuen geschaffen.

    Ein alter Steyr-Allrad-LKW hat seinen Stellplatz auf der Saaleinsel in Gemünden a. M. gefunden.

    Lohr am Main




    Die Firma Rexroth hat diesem Eisengießer ein Denkmal geschaffen. Statuen, die der Arbeit gedenken, sind eher selten im Land.

    Lohr am Main ist eine außergewöhnlich schöne, alte Kleinstadt. Der Rummel von Rothenburg o. d. T. fehlt dort - zumindest an diesem regnerischen Maiensonntag.




     DieCastell-Bank dort sieht aus, als ob Kunden dem Institut vertrauen können.


    Auch wenn keine Sonne scheint, der Marktplatz in Lohr a. M. zeigt das, was sich Touristen unter "Good Old Germany" vorstellen.

    Platz für ein Auto gibt es nicht vor diesen romantischen Altstadthäuschen. Doch eine Harley lässt sich immer noch dekorativ vor der Tür platzieren.

    Wenn durch diese Gassen ein schweres Motorrad tuckert, klirren die Scheiben.

    Der Campingplatz mit luxuriöser Dusche auf der Saaleinsel in Gemünden a. M. kostet das Dreifache des einfachen Stellplatzes in Lohr.

    Die kleine Bootsfahrt Main auf und ab am Sonntag gibt Rentners Rummelplatz Reisen einen neuen Kick. Die trübe Wetterstimmung verfliegt auf dem langsamen Kahn Maintal Bummler.



    Dass die Menschen in Bayern mehr Heimatliebe empfinden als vielleicht in der trüben Großstadt Berlin oder in heruntergekommen Stadtteilen des Ruhrgebiets ist verständlich.


    Es soll noch drei Mainbrücken aus alter Zeit geben, welche aus dem roten Sandstein gebaut wurden.


    Ein Feuerwehrauto als Wohnmobil ist preiswert von der Anschaffung, auch mit H-Nummer preiswert von der Steuer her, dafür verbraucht es viel Benzin.


    Der alte Maintal Bummler mit MAN Sechszylinder von 1976 braucht gute Rückspiegel. Dies putzige Städtchen Lohr am Main hat es mir angetan. Nach anderthalb Stunden Fahrt mit dem Maintal Bummler lockt mich ein weiterer Sonntagsnachmittagspaziergang durch das verschlafene Städtchen.




    Wein gibt es ja nun keinen mehr im stark waldigen, hügeligen Hessen. Dafür fischten die Menschen fette Aale aus dem Main - vier Jahrzehnte lang mit diesem "Aalschokker".


    Beim Spaziergang vom Marktplatz kommt in wenige Minuten eine weitere Attraktion in Lohr am Main.


    Das Spessart-Museum bleibt leider am Montag geschlossen. Doch da geht meine Reise schon weiter Richtung Nord-West.



    Nun geht es wieder Richtung Main-Lände, an der Castell Bank vorbei in die Kirche. Der Organist füllt den Raum mit mächtigen Klängen.


    Flackernde Kerzen verbreiten eine festliche Stimmung.



    Bad Soden Salmünster




    Die Landschaft hat sich bei der Fahrt vom Weinbaugebiet Nordheim, Würzburg imzum  Main-Spessart Kreis Gemünden und Lohr schon sehr geändert. Doch die 50 Kilometer von Lohr über 500 Meter hohe Hügel nach Bad Orb und Bad Soden Salmünster zeigen ein ganz anderes Land. Hier ein Blick bei den "Hölltannen"über Wiesen und Wälder und wetterhartes Rindvieh.


    Diese Paarhufer gehören zum Zirkus. In ihrer sandigen Heimat gibt es kein fettes Gras in solchen Mengen.


    Die jugendlichen Kleinkünsterler haben sich verewigt. Auch diese Inschriften zeigen, wie sehr sich die Menschen in verschiedene Glaubensrichtungen polarisiert haben.


    Salmünster mit seinem klerikalen Mittelpunkt führt dann in eine Stadt mit Häuschen, welche Holzschindeln isolieren.

    Das rechte Haus mit der blassgrünen Farbe ist mit Holzschindeln verkleidet.


    "Good Old Germany" mit miesem Wetter auch noch am achten Mai. Doch wenigstens regnet es nicht.


    Das Rathaus in Salmünster, ein kantiger Klotz, ab der ersten Etage mit Schindeln verkleidet.

    Mit diesem Bilderbuch aus Bayern, Franken und jetzt von der Spessart Therma in Bad Soden sind die wenigen Freunde herzlich gegrüßt, die ab und an liebe Lebenszeichen schiken.


    Der Musikant ganz rechts, dem die Haare zu Berge stehen, während er sich an seiner Guitarre abmüht.


    Der liebe Freund, der mit seiner teuren Kamera die erste Mehlschwalbe im Flug erwischte, oder eine trunken taumelnde Hummel im Bild einfängt. Vor allem Grüße andie Frau daheim, welche weit mehr Radieschen, Kressebündel und Spinatblätter erntet, als meine Finger hier Bilder und Buchstaben in den Blog baggern.

    Last not least: Mein lieber Bruder, der am glücklichsten in seinem Garten ist.







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  • 05/14/17--04:43: Hessischer Fachwerkzauber
  • Nach der dritten Reisewoche sind bald wieder für 500 Kilometer Diesel mit Liebe verbrannt. Dazu kommt Gas für Heizung, Kochen und Kühlschrank. Die Eisheiligen vom 9. bis 11. Mai brachten Bodenfrost im Main-Kinzig-Kreis, wo der Wohnmobilstellplatz in Bad Soden Salmünster die Gäste halbwegs passabel mit Daten versorgte. Nach Herbstein, Alsfeld steht Marburg auf dem Programm.
    In einer Woche sind mehr als 114 Kilometer zu schaffen, doch wer mehr sehen will, lässt sich Zeit.

    Solange die Gasheizung mit leisem Lüfter das Gefährt wohlig wärmt, macht Frost kein Problem. Böse nur, wenn die Heizug ausfällt. Das Thermometer fällt dann schnell auf unwirtliche 12 Grad im Wagen.


    Ein Fernfahrer am Platz, der schon 25 Mal Ostpolen gefahren hat, heizt auch mit Gas aus einer Tankflasche. Das ist praktisch. An der Tankstelle lässt sich meine fast leere Gasflasche mit 20,59 Liter für 12,33 Euro füllen. Das Gas hat für 12 Tage gereicht, weil es noch so kalt war anfangs Mai. Kochen und Kühlen brauchen wenig Gas, die fünf Kilowatt Gasheizung sehr viel.

    Meine russisch Lektionen bei Babbel fallen schon wieder seit zwei Tagen aus. Weil die Wörter mit den kyrillischen Buchstaben schlecht im Gedächtnis kleben, sind Pausen schlecht. Doch die Ausflüge durch den Maien blühenden Frühling sind zu reizvoll. Eine Radtour von Bad Soden Salmünster nach Bad Orb schleppt sich schwer über den Berg, zurück geht es immer im Tal entlang.



    Der 30 jährige Krieg von 1914 bis 1945 bleibt unvergessen. Denkmäler in kleinen Städten und Dörfern erinnern daran.

    Der Löwe in Lauterbach erinnert an den Krieg gegen Frankreich 1870/71, an den sich kaum jemand mehr erinnert.

    Auf dem Friedhof in Bad Herbstein erinnert das Denkmal an das kriegerische Jahrhundert 1914/18 und 1939/45. Während siegreiche Nationen rauschende Siegesparaden Jahrzehnte nach Kriegsende feiern, muss aus deutschen Kasernen jede glorifizierende Erinnerung an die Wehrmacht entfernt werden. Dass sich ein Bundeswehr Offizier nebenberuflich als syrischer Flüchtling anerkennen und alimentieren lässt, gefährdet den Job der CDU-Ministerin v.d. Leyen und damit die Macht der Kanzlerin Merkel.  In Folge lässt v.d. Leyen die Bundeswehrgesangbücher neu auflegen. Mein Freund räsoniert seit Jahren mit fast täglichen Meldungen unter dem Thema: "Wie bekloppt muss Deutschland werden?"



    Lassen wir das. Es war nicht immer so - oder doch? Ab 1851 residierte in Bad Horb die damalige Königliche Bayerische Posthalterei. Post und Bahn waren einmal Staatsbetriebe, auf die halbwegs Verlass war, wie auf Telefon, Wasser und Gas. Heute kann ein krimineller Daten-Fuzzi ganze Volkswirtschaften wie im englischen Gesundheitssektor gefährden.

    Als alter Mann steht mir die Klage zu, dass "früher alles besser war". Im Fall von Deutschland muss man aber schon Jahrhunderte zurück gehen - vor 1870/71 etwa. Heute gibt Freizeit  den Traum von Freiheit. So erholen sich Biker von ihrem eher vergnüglichen Ritt über die hügeligen, bewaldeten, begrünten Auen. Kaum zu glauben, wieviele Rentner bei Biker-Treffen auflaufen. Bei Wohnmobilisten finden sich einige, die mit Rollator oder mit Rollstuhl reisen.

    Mir reichen die Kräfte noch zum Radeln. Mit dem Fahrrad wählt man besser die Strecke durch das Tal, wo eine Dampflok von 1905 noch heute ihre sieben Kilometer auf Schmalspurgleisen für Touristen schnauft.



    Leider werden die historischen Dampfmaschinen erst mit Beginn der Hochsaison aus ihren Schuppen geholt, wenn der Betrieb überhaupt noch lohnt.

    Mittelalterliche Zeiten waren nicht weniger kriegerisch und blutig als das vergangene Jahrhundert. In Bad Horb haben mutige Frauen auf eine angreifende Horde von 1200 Mann schwedischer Soldateska Bienenkörbe von der Stadtmauer geworfen. Die ausschwirrenden Bienen haben die Angreifer in die Flucht geschlagen, während die Männer auf den umliegenden Feldern und in den Wäldern gearbeitet haben.


    Landschaften, Orte, Gebäude wie in Bad Soden bezaubern die Gäste. Dazu kommen Heilbäder wie in Bad Soden, Bad Horb mit ausgezeichneten Thermen. Touristen, Thermen, Gasthäuser und Wohnmobilstellplätze spülen Geld in die Kassen. Wo es keine Autobahnanbindungen gibt, gibt es weniger Industrie. Nur mit Wind lässt sich ein wenig Geld noch machen.


    Die Strecke von Bad Soden nach Bad Herbstein führt über so kleine Straßen, dass teilweise der Mittelstreifen fehlt. Knapp 50 Kilometer zieht sich die Asphaltbahn über Hügel mit satt grünen Feldern und Wäldern. Windräder zeigen das dritte Jahrtausend an. Alte Häuser zeugen von Fleiß und handwerklicher Kunst vergangener Jahrhunderte. Abseits der Autobahnen bezaubern Strecken wie die "Deutsche Fachwerkstraße" oder die "Deutsche Märchenstraße". An Termal- und Kurorten wie Bad Soden, Bad Horb oder Bad Herbstein sieht man weniger junge Menschen, wenn dann im Dienstleistungsbereich der Läden, Wirtshäuser und Bädern. Eine Armada von Grauköpfen schiebt sich mühsam über die holprigen Wege, viele helfen sich mit Stöcken weiter, manche gehen an Krücken und nicht wenige halten sich am Rollwagen. Man sieht mehr alte Fachwerkhäuser als junge Schönheiten. Wenn eine Dame in knappen, engen Hosen in ihren Audi-TT steigt, die Sonnenbrille über die Augen zieht und bei geöffnetem Fenster vor dem Start lang und laut mit ihrem Smartphone palavert, passt das zum Klischee. Alte Leute wissen schon.


    Bad Herbstein bietet wie Dutzende, ja Hunderte andere Orte im Land einen Stellplatz für Wohnmobile. Dazu entledigt sich der staubige Landfahrer in der Vulkantherme vom Schweiß seiner Reise. Für 6,50 Euro darf der Wohnmobilist gleich zweimal die Therme nutzen. Neben der warmen, heilsamen Brühe lassen sich Basaltbrocken der letzten Vulkanausbrüche vor fünfzehn Millionen Jahren im Wald bewundern, wo allüberall die Bäume ihre erstes zartes Grün entfalten.

    Lauterbach

    Nächste Station ist Lauterbach in Hessen. In meinem arg zerfledderten Shell Atlas von 2007/2008 verweist das Register auf 22 Orte namens Lauterbach, daher Lautebach Hessen. Der große Shell Atlas scheint auch so ein Relikt der Vergangenheit zu sein, jedenfalls lässt sich dies opulente Werk mit 1315 Seiten nirgendwo mehr blicken. Vermutlich haben Navigationsgeräte und Smartphone-Apps den Druck überflüssig gemacht. Wer auf Autobahnen kreuz und quer durch Deutschland braust, kann auf Karten, die landschaftlich schöne Strecken mit grünem Streifen zieren, verzichten. Zum Ausgleich verlegt die Tourismusindustrie Broschüren, die sich Reisende aus dem Prospektständer ziehen oder bei einer Touristeninformation anfordern. Profis klicken im Internet auf Seiten wie

    www.ferienstrassen.info
     oder
    www.deutsche-maerchenstrasse.de

    Jedenfalls häufen sich Stellplätze für Wohnmobilisten wie in Homberg (Efze), Fritzlar, Bad Wildungen, Wolfshagen, Witzenhausen oder Hofgeismar. In all diesen Orten lässt sich der Fleiß von Jahrhunderten in Fachwerkbauten, Schlössern und Burgen bewundern. Nachdem mir die Strecke von Bad Herbstein nach Lauterbach in Hessen , einschließlich einer Umleitung, schon bald
    wieder 20 Kilometer abgefordert hat, dort noch die Töpferei Bauer für den Weihnachtsmarkt meiner Liebsten daheim neue Ware aufgeladen hat, stellt sich mir die Frage über der Karte des Shell-Atlas - übrigens "mit Geld-zurück-Garantie" - wohin sich denn nun wenden?


    Jedenfalls hat mich die Postbank in Lauterbach neu mit Geld versorgt, wobei von der Post als Geheimtip eine Tür ins Cafe www.lind.de führt. Das wäre weiter wenig erwähnenswert, wenn es dort im Cafe nicht eine Toilette mit einem Wasserhahn gäbe, der so hoch über dem Waschbecken liegt, dass sich daraus meine Literflaschen mit Trinkwasser füllen lassen. Denn das Wasser aus den Bordtanks reicht zwar zum Kochen und Händewaschen, für meinen Tee ist mir das frisch abgefüllte Flaschenwasser aber lieber. Für meine Teepause in Lauterbach Hessen gab es für diesen ersten Bericht sogar ein schattiges Plätzchen unter Bäumen, wo auch ein UPS-Lieferant zu Mittag ruhte. Bewohner von Steinhäusern müssen wissen, dass es in Wohnmobilen, egal ob aus Blech oder Harteplaste, es entweder nur mit laufender Gasheizung bei Kälte oder im Schatten mit allen geöffneten Klappen bei Hitze auszuhalten ist. Dieser Mai sorgt für beides, vergleichsweise einer Übernachtung in der frostigen Halbwüste von Marokko: Frost in der Nacht und Hitze bei Tag.

    Bevor mich meine Reise in das überaus bezaubernde Alsfeld, einstmals Hauptstadt von Hessen, führt, stößt mir ein Text vom freien Münchener Stadtrat Karl Richter übel auf, der der NPD nahestehend seine Gedanken bei Facebook ausbreitet.·

    Zum 8. Mai: Befreit – wovon?
    Und weil´s zum 8. Mai paßt, dem Jahrestag der Kapitulation der Wehrmacht, bei dem es für Deutsche nichts, aber auch gar nichts zu feiern gibt: wenn man in den Abendnachrichten die Bilder aus Paris sieht, das aufgeblasene „Befreiungs“-Pathos der früheren Grande Nation, die heute noch um ein gutes Stück mehr auf den Hund gekommen ist als unser eigenes Land – dann müssen sich unsere französischen Freunde schon fragen lassen, ob sie sich ihre „Befreiung“ von den schlimmen „Nazis“ so vorgestellt haben? Gewiß, die Deutschen waren Besatzer, sie hatten Frankreich im Frühjahr 1940 in einem beispiellos erfolgreichen Blitzkrieg niedergeworfen. Aber Hitler persönlich war daran gelegen, den besiegten Gegner nicht durch ein neuerliches Unrechtsdiktat wie den Versailler Vertrag unnötig zu demütigen. Anders als 1919 die besiegten Deutschen, mußten die Franzosen 1940 weder ihre Hochseeflotte ausliefern noch astronomische Reparationen an den Sieger bezahlen; sie wurden auch nicht kollektiv als Kriegsschuldige diffamiert, mußten keine Gebiete abtreten und auch nicht hinnehmen, daß ihre Staatsführung in einem Schauprozeß pauschal als Verbrecherclique abgeurteilt wurde. Auch in den darauffolgenden Jahren blieb die Besatzung vergleichsweise milde, und der Friede zwischen den beiden Völkern hätte vollkommen sein können, hätte London nicht alle großzügigen Friedensangebote aus Berlin brüsk zurückgewiesen und alles an die Fortsetzung des Krieges gesetzt.


    Welche Verblendung – eine unter zahllosen Orwell-Lügen, auf denen die Weltordnung nach 1945 ruht. „Befreit“ wurde am 8. Mai nicht etwa nur Deutschland – nämlich von seiner Souveränität, seiner Selbstbestimmung, einem Viertel seines Staatsgebietes und Millionen von Deutschen, die noch nach dem 8. Mai ermordet, massakriert, entrechtet, vertrieben wurden. „Befreit“ von der eigenen Souveränität und fremdem Willen unterworfen wurde auch das übrige Europa. Spätestens mit dem Massenimport von Millionen Nicht-Europäern und allen dazugehörigen Folgeerscheinungen müßte auch der Dümmste die Folgen dieser „Befreiung“ erkennen können. Aber es ist nicht anders als bei uns: es muß einen erst selbst oder die eigenen Kinder treffen, ehe das Denken einsetzt...
    Immerhin: 34 Prozent der Franzosen stimmten gestern für Marine Le Pen. Das ist noch das Beste am 8. Mai.


    Alsfeld



    Gedenktafel in Alsfeld


    Der Text von Richter ist schwer zu ertragen, gerade weil Karl Dichtung und Wahrheit giftig mischt.  Nur gut, dass die Märchenstadt Alsfeld mich von trüben Gedanken ablenkt. Doch Karl Richter soll nicht unwidersprochen bleiben.

    Karl Richter schwadroniert als von Steuern alimentierter Politprofi, als welterfahrener und weitgereister Mann über den 8. Mai:"Auch in den darauffolgenden Jahren blieb die Besatzung vergleichsweise milde, ....""Ähem?", fragt sich man sich als APO-OPA, der Richters Auslassungen meistens liest, "was meint der Mann?" Hier sollte sich Richter und seine lesenden Fans daran erinnern, um in ihrer verschwurbelten Synthax zu bleiben, dass die "US-Besatzung" hierzulande nicht allein "vergleichsweise milde" sondern im Gegenteil zum Idol von Pop-, Konsum-, Lebens- und Freiheitskultur gegworden ist. 




    Bei massenpsychologischer Vernichtungsprozessen, die periodisch wiederkehrend Menschen heimsuchen, siegt das mächtigste Material an Menschen und Maschinen. Verbrecher, welche die kollektive Vernichtung beginnen und nicht beenden, bringen sich besser selbst um, als sich ihren rächenden Henkern zu ergeben.
    Um nicht in trüben Gedanken zu verfallen, lockern Bilder von Alsfeld den Text hier auf. Man beachte den Brunnen im Erker.

    Dass Ghetto-Kämpfer und Verbrecher-Clans heutiger "failed" Banlieus ein Land "ein Stück mehr auf den Hund" haben kommen lassen als die kriegerische Besetzung eines ganzen Landes durch marschierenden Mordhorden gesteuerter Marionetten-Soldateska, dann, wie Richter von einer "vergleichsweisen milden Besatzung" im damaligen Frankreich zu schwadronieren, erscheint mir als übelste Propaganda aus dem Wertewahn des "Übermenschen". Um sich als Politprofi aufzubretzeln, bleibt einem in der Fundamentalopposition nichts anderes übrig, als solch krude Stories zu verzapfen. Auf diesen Trieb von Macht und Sex passt Brechts Botschaft: "Beneidenswert, wer frei davon ...."

    Trotz meiner harschen Sätze gegen Karl Richter war die Zeit, wie sie war. Dass jetzt aus der nach ihm benannten Bundeswehr-Universität ein Bild von Helmut Schmidt in Wehrmachtsuniform politisch korrekt beseitigt wird, verhöhnt die Geschichte. Mein Vater als Oberstleutnant in Paris verantwortete dort die Feldpost für die Soldaten. Dort lernte er meine Mutter kennen. Ohne meines Vaters Geschick sich schadlos in Kriegszeiten zu arrangieren, wäre mir kein Leben geschenkt nach dem Kriegsende 1948.
    Junge Damen vor dem alten Rathaus in Alsfeld

    Kein Wohnmobilstellplatz bot bislang WiFi, um Daten zu empfangen oder zu senden. So bleibt nur ein sporadischer Blick auf das triste Zeitgeschehen, wo am Muttertag sich die SPD-Landesmutter Kraft ein weiteres Schalten und Walten für eine Periode ihres überschuldeten Landes NRW erhofft. Auch Martin Schulz als Kontrahent zu Merkel hofft von der Landtagswahl in NRW auf den Sieg von Kraft. Im Internet arbeiten sich Karikaturisten an der politischen Tristess unter CDU/SPD/Grünen ab, vorrangig an Merkel.



    Henryk Chrusciel·dichtet und illustriert bei Facebook unsere geliebte GröMaZ, die Größte Mama aller Zeiten:

    When I find myself in times of trouble
    Mother Merkel comes to me
    Speaking words of madness
    Let it bleed

    And in my hour of darkness
    She is standing right in front of me
    Speaking words of madness
    Let it bleed

    Let it bleed, let it bleed
    (Ooh)
    A-let it bleed, let it bleed
    (Ooh-ooh)
    Whisper words of madness
    (Ooh-ooh)
    Let it bleed
    (Ooh ooh-ooh-ooh)




    Starikov doziert an der russischen Militärakademie fundierter über den drohenden Niedergang Deutschlands, weil seiner Ansicht nach Marionettenspieler in Washington Fäden ziehen, welche für Deutschland wieder einmal Krieg bedeuten können.





    https://www.youtube.com/watch?v=qB7WufF3y_8&feature=youtu.be

    Bei all den bedrohlichen Nachrichten derzeit und vor der Zeit, ist es umso wunderbarer, dass Alsfeld als europäische Modellstadt mit historischen Bauwerken glänzt, die seit Jahrhunderten die Menschen erhalten haben.



    Hier vor der Touristenzentrale am Markt- und Rathausplatz bietet Alsfeld einen kostenlosen WiFi-Zugang. Es scheint, dass auch hier gleichsam die "Weisen aus dem dem Morgenland" sich mit Freunden und Gesinnungsgenossen im Nahen Osten verbinden. Meine Zeit, unser Land zu verlassen, um mich wie Freund Klaus im Allrad-LKW durch Südamerika durchzuschlagen, ist abgelaufen. Hier gilt es, das Beste aus dem Leben zu machen.





    Der Pranger in Alsfeld war wohl noch eine milde mittelalterliche Strafe. Wie es zuging beim Aufbau der Stadt, lassen Buchtitel ahnen wie "Handwerker, Henker und Heilige".




    Der Zauber von Alsfeld zieht mich schon zum vierten Mal in diese Märchenstadt. Der Wohnmobilstellplatz, der gerade um 20 Plätze erweitert wurde, liegt nur etwa einen halben Kilometer vom Rathausplatz entfernt.





    Der Morgen ist verregnet. Doch die Natur ist durstig. Die Bäume, Wiesen und Felder brauchen das Wasser. Wer durch die rot braun verbrannte Sonnen durchglühte Erde in Marokko gefahren ist, wo nur an Oasen Palmen und Grün das Auge erfrischen, wird hier nicht mehr über Regen klagen. Wer in diesem grünen, fruchtbaren Land lebt, muss mit Regen rechnen.


    Mit etwas Geduld kommt ja irgendwann auch wieder die Sonne, um die Fachwerkhäuser in ganz neuem Licht erscheinen zu lassen. Der Marktstand vor dem Rathaus hat mich mit Spargel, Salat, Eiern und einem Wildkräutersalat versorgt. Nach der geruhsamen Mittagsmahlzeit kommt dann auch wirklich wieder die Sonne.


    Die Walpurgiskirche lockt kaum Besucher an, obgleich sie nur stundenweise vor- wie nachmittags geöffnet ist.


    Anders hingegen zumindest an diesem Freitag nachmittag ist die Alsfeld Camii Moschee gut besucht.




    Ausschließlich junge Männer ordnen ihre Schuhe im Regal vor dem Gebetsraum, bevor sie in ihren Versammlungsraum strömen.



    Zumindest sind die mittelalterlichen Kunstschätze in der Walpurgiskirche unbeschadet erhalten, Bilder, der geschnitzte Altar und das eindrucksvolle Deckengewölbe, welches gemalte Sterne zieren.



    Plätze inmitten der Stadt laden zum Rasten, gerade wenn dort freies WiFi einen kurzen Blick auf die Nachrichten erlaubt.


    Prächtige Steinornamente um diesen Erken lassen mich staunen.





    Oder eine Eisenbrücke verbindet zwei benachbarte Häuser, deren Bewohner sich auf kürzestem Wege besuchen wollten.






    Die wundersamen Eindrücke von Alsfeld enden mit einem kleinen Radausflug am Schwalmbach entlang zur nahen Altenburg. Von dort schweift mein Blick über das Land. Auch wenn der trübe Tag mit Regen begann, haben diese Eindrücke von Alsfeld und der Altenburg meine Stimmung am Abend beträchtlich gehoben.



    An diesem verrotteten Fachwerkhaus kann man ermessen, wieviel Arbeit, Kunstfertigkeit und handwerkliches Geschick es erfordert, nicht allein diese Bauwerke zu fertigen sondern auch zu erhalten.

    Marburg


    Etwa 50 Kilometer nordwestlich liegt das nächste Reiseziel: Marburg. Diesmal ein Campingplatz mit Duschen, Sanitäranlagen und WiFi. Eine beglückende Fahrt durch blühende Landschaften bringt mich schon gegen 9.00 Uhr morgens ans Ziel.



    Meine Wisch- und Waschbärin daheim hätte ihre helle Freude an meinem Frühlingsputz, mit feuchtem Lappen das Auto von vorn bis hinten zu wischen. Im Hintergrund hat sich ein begabter Handwerker einen 135-PS-Daimler aufgebaut, den ein Kollege preiswert abgegeben hat. Denn seine jungen Mitarbeiter dürfen mit ihrem Führerschein nur noch bis 3,5 Tonnen fahren, doch der Lastwagen mit aufgeschraubtem Eriba-Wohnwagen hat mehr.


    Das Camp liegt an der Lahn, gerade mal anderthalb Kilometer vom Zentrum entfernt. Der Radweg am Fluß entlang ist zauberhaft. Marburg scheint diese typische Studentenstadt zu sein, wo fast jedes versteckte Plätzchen über und über mit Grafitti und mehr oder minder eindrucksvollen Parolen verziert ist. Eine künstlerische Ausgestaltung des herzergreifenden Flüchtlingselend findet man an vielen Orten. Parolen wie "Burschenschaften abschaffen, Antifa"oder "Deutschland verrecke" verraten die Ideologie der Straßenkünstler.


    Wer es einfach nur ruhiger angehen lassen will, mietet sich beispielsweise ein Boot und paddelt gegen die leichte Strömung der Lahn an.


    Die Blicke vom Ufer auf die Stadt, den Fluß und die Landschaft ringsum sind berauschend.


    Um mein Glück komplett zu machen, kämpft sogar die Sonne sich strahlend durch die Wolkendecke.


    Die massiv aus staatlichen, städtischen, kulturellen, gewerkschaftlichen, sozialen und universitären Töpfen gespeisten Antifa-Kampagnen finden in einer Studentenstadt reichlich Zulauf. Die gegnerische Fraktion begnügt sich eher mit kleinen Aufklebern, die eher selten auffallen. Wer mit der Kamera nah genug ran geht, erhält auch ein großes Bild.





    Volle Kiste plakatieren die Helfer des Flüchtlingskreises, welche sich dank Willkommenkultur sozial und mache auch beruflich profilieren. Die Fraktion gutmenschelnder Träumer wird die Arbeit nicht ausgehen. In Afrika, südlich der Sahelzone, warten Millionen und Abermillionen auf die Chance des Absprungs ins gelobte Land Europa, speziell nach Merkelgermania.







    Die Menschen flanieren in der Fußgängerzone, ruhen sich am Samstag von der Woche Mühen aus, das Brautpaar feiert mit Sekt und Gesang und Einkäufer schleppen Beute heim.




    Die durchbrechende Sonne verzaubert mit ihrem Licht die Einkaufsstraße in der Oberstadt.


    Die jungen Damen, in Russisch "Dewushki", sitzen auf dem Brunnen, tauschen ihre Erfahrungen aus. Selbst ein Haus für Orientteppiche hält sich zentral am besten Platz der Stadt.


    Menschen die vor Jahrhunderten gebaut haben, ließen keinen Platz für viel Verkehr. Zwei Autos passen nicht gleichzeitig durch die enge Gasse. Der DHL-Lieferverkehr rangiert rückwärts.






    Die Weinstube lockt zum Frühschoppen. Doch auch die Hochzeitsgesellschaft verteilt Sekt und Wein an die Feiernden auf der Straße.






    Ein gemischter Chor intoniert zur Hochzeit mit anrührender Fertigkeit das Lied "Feinsliebchen, sollst nicht barfuß gehen, ...."







    https://youtu.be/yWASakXRVIo
    1 Minute 38 Sekunde




    Das Kulturamt der Stadt Marburg stellt dem Künstler Gerhard Dippel einen Ausstellungsraum zentral in der Oberstadt zur Verfügung. Unter dem Titel "Ehrenwerte Gesellschaft" karikiert Dippel hier Draghi, den Gelddrucker, und Dobrindt als Schutzheiligen von VW.


    Kohl, auch als "Birne" verspottet, zeigt sich als dubioser Herr der Schwarzgeldkassen.


    Claudia Roth als grinsendes Modell mit zupackendem Pferdegebiß ist im Stil moderner Kirchenfenster gemalt.




    Bedrohlich schwarze Wolken ziehen auf, um Gräser, Blätter und Blüten zu erfrischen. Mir bleibt die Regendusche besser erspart. Doch mit dem Lift von der Oberstadt auf die Ebene der Lahn, mit Radweg am Fluß entlang, ist der Weg in das WoMo schnell zu schaffen.
    Dort am Camp ist mein Heim, mein Luxus, mein Wildkräutersalat, meine warme Dusche, meine Mittagsruhe im sich aufheizenden Brutkasten, der bald 27 Grad warm wird. Dann wird es unangenehm. Draußen strahlt wieder die Sonne. Ein weiterer Stadtgang lockt.

    Im trüb erdgelben Wasser der Lahn tummeln sich Bootfahrer im Sonnenschein.


    Die Grausteine der Hochhausburg aus den Gründerjahren des Kaiserreiches mit spitzer Turmhaube und lauschigen Fenstererkern im Dachgeschoß sieht beinahe anheimelnd aus.

    Die enge Treppenstiege zwischen den zauberhaften Fachwerkbauten lockt mich, den müden Körper zum Schloß hoch zu schleppen.


    Ist der Weg erst einmal in Angriff genommen, gibt es erst am Gipfel Rast und Ruh'.


    Ein berühmter russischer Gelehrter wohnte hier. Denktafeln in Deutsch und Russisch erinnern an den großen Geist.



    Zwischen gehobenem Bürgerturm wie Professoren, dem niederen Adel und dem Hochadel auf dem Schloßburgberg trennten strenge Sozialschranken die Strukturen.


    Die mächtige Kirche, die mich abends noch mit einem Orgelkonzert beglückt, trennte die Bezirke. Was die jungen Damen mit ihrem Sitz auf der Kirchplatzmauer unter sich sehen, gehörte zum Bürgertum, wenn auch zu den Gelehrten und Erfolgreichsten.


    Das Haus lehnt an der Kirchplatzmauer, zu dem aus dem Dachgeschoß die Tür auf den Kirchplatz führt.


    Zwei Drittel oder etwas mehr ist auf dem Weg zum Schloß geschafft, wer schon mal bis zur Kirche gekommen ist.



    Geistliche und Adlige sahen von oben auf das Volk hinab, welche ein Großteil der Arbeit und Abgaben zu tragen hatten.


    Zwar nicht für die Ewigkeit doch für Jahrhunderte haben Baumeister die Stätten von weltlicher und geistlicher Macht erschaffen.


    Da steht nun das Schloß - gleichsam zum Greifen nah vor mir. Der Damenschuh von geschätzter Größe 794 scheint behördliche Vorgaben wie zwei Prozent Kunst am Bau zu erfüllen.




    Wer den Bus zum Schloß nimmt, spart sich Aufstieg. Doch die wundersame Wanderung mit Blick über die Dächer der Bürgerhäuser ist die Anstrengung wert.



    Wer diese Bilder auf sich wirken lässt, fühlt das Glück mit mir an dem sonnigen Maiensamstag vor der Wahl in NRW.


    Je tiefer man in die Stadt hinabsteigt, umso enger werden die Gassen. Die Giebel der Fachwerkhäuser scheinen sich zu berühren. Doch auf dem Schloßberg in den Gemäuern der Macht herrscht Platz und Pracht, während der Pöbel sich in den Gassen und Wirtshäusern drängt, sofern ihm das Geld für den Wirt noch bleibt.


    Wo heute Banken und Versicherung die Skyline der Städte bestimmen, erhoben sich vor Jahrhunderten Schlösser, Burgen, Kirchtürme über die Köpfe der Massen.


    Hinter dem Fachwerkhaus blinzelt durch das Grün der Bäume das Schild des Textilkaufhauses C-und-A. Der Einkaufskomplex versorgt mich am Samstag mit frischer Wäsche. Selbst einen Topfdeckel, den mein Reisekollege auf der Rußlandfahrt beim Spülen vergessen hatte, lässt sich endlich wieder ersetzen. Nun fehlt nur noch frischer Spargel, dass in meiner zweiflammigen, kleinen Küche wieder zu den Frühlingskartoffeln "Charlotte" aus Alsfeld am Camp an der Lahn mich edle Gaumengenüsse verwöhnen.

    Vor dem Sonntagsessen noch einen erfrischenden Radausflug an der Lahn entlang. In der Elisabethkirche feiern die Gläubigen Konfirmation. Dies ist die früheste gotische Hallenkirche auf deutschem Boden, geweiht 1283.


    Daheim auf dem Camp hat sich eine rarer Wohnmobilist in einem Peugeot 403 mit Dachzelt ausgebreitet.




    Mein Wisch- und Waschbär daheim spürt genau am Telefon, wie gut es mir geht auf Reisen. 


    Mit ihr hier wäre das Essen längst fertig. Doch so bleibt mehr Ruhe, meine Gedanken halbwegs geordnet mit all den Bildern im Blog zu verarbeiten. Irgendwann dann geht es wieder....


















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  • 05/17/17--07:34: Von Marburg nach Marten
  • Nach bald vier Wochen überwältigen mich fast die Eindrücke aus unserem wunderbaren Land. Zudem zeigen mir meine beiden Freunde Werner und Adolf noch die schönsten Stellen ihrer Heimat. Wenn dann noch mollige Hitze von 35 Grad Celsius mein Stübchen aufheizt, wird es Zeit zur Ruhe.




    Der Sonntagsausflug mit meinem Freund rund um Marburg zeigt mir Stellen, die in ihrer Schönheit mitten im Mai ans Unwirkliche grenzen. Wie schöne Stellen gibt es in der Heimat, die vielen immer mehr verloren gilt.





    Der Blick vom Bismark-Turm auf das Schloß und Elisabethkirche von Marburg, auf die frisch begrünten Wälder ist berauschend. Mein Freund Werner zeigt mir als nächste Etappe Amöneburg, vor mehr als Tausend Jahr schon befestigt mit weitem Blick über das fruchtbare Land.




    Man mag sich in den sanft aufsteigenden Sommerwind legen, den Tag und die Hitze verträumen. Besser kann es nirgendwo werden!



    Kriegerdenkmal und Kirche im Dorf lassen, um der Geschichte und Tradition zu gedenken, auch wenn mir die Organisation von Religion, Macht und Wirtschaft recht zuwider ist -  hier wie überall.




    Die Geschichte seines langen, ereignisreichen und Welt erfahrenen Lebens lassen mich lange in Gedanken zurück, gerade und  auch an die Geschichte und Geschicke unseres Landes, was in den Händen von Menschen liegt, denen immer weniger trauen.




    Faszinierende Lebenerfahrungen teilt mein Freund mit mir, eine wunderbare Fortsetzung unseres Treffen vom November 2016 in München.



    Schon mehrere Menschen, die ihr Berufsleben mit Hingabe und Disziplin durchgezogen haben und noch durchziehen, die sich Besitz und Position erarbeitet haben, teilen miteinander ähnliche Sorgen um unser Land. Selbst Menschen, die sich als Migranten hier bestens integriert haben, schlagen Alarm. Doch in den Propagandakanälen des Systemfunks wie in den kommerziellen medialen Blütenblättern verschwinden diese alarmierenden Meldungen im Kleingedruckten.



    Ein Land kann so schön, fruchtbar und wohlhabend sein, wie es will, wenn Deutschland anno 2017 zum Irrenhaus mutiert, wird es wohl auch für Schlafschafe zunehmend ungemütlich.



    Kleriker, Künstler, Polit- und Wirtschaftsprofiteure unterstützen die Humanitärfrömmler, welche soviel Elende und Bedürftige der Dritten Welt einladen und anlanden, wie sie derer nur habhaft werden.



    Gegen Kritiker, welche leicht im Übermaß von Erregung den politisch korrekten Diskurs verlassen, greifen Netz-Maas-Nahmen, welche Nutznießer vordemokratisch in finsteren Verfahren und durch die Gesetzgebung peitschen.


    Aus meiner Kindheit sind mir zerbombte Ruinen noch in guter Erinnerung. Aus den Dächern wuchsen Bäume und Sträuche. Müll und Unrat sammelten sich in den Trümmern. Auf diese zertrümmerten Ruinen kommt mein Text später in der romantischen Fachwerkstatt Unkel am Rhein zurück.



    Es ist höchste Zeit den Albtraum von sogenannter religiöser Freiheit als das zu entlarven, was er in Wahrheit ist: Politische Indoktrination und Machtergreifung einer repressiven Unkultur. Von solch klerikaler Bürde haben sich über Jahrhunderte die Menschen im alten Europa in harten Kämpfen befreit. Jetzt soll wieder eine klerikal faschistoide Diktatur uns dämmern?



    Während die Nachbarn in Österreich sich aufrichten, um den übelsten Umtrieben Einhalt zu gebieten, fluten humanitär besoffene Nutznießer an jedem Geld werten Asylanten das Land mit weiteren Unverschämtheiten.

    Jenseits der Sahelzone warten Millionen, sitzen an nächtlichen Feuern unter dem Sternenzelt und träumen vom Gelobten Land, von Europa, von Deutschland. Unter unsäglichen Mühen schaffen es Einige durch Wüsten und Weiten, noch weniger über das Meer. Und dann sind sie da, wo sie bleiben und mehr und mehr wollen und werden.

    Medien wie Machen hetzen das verdammt verdummte Volk auf, um dem kriegerischen Treiber im Nahen Osten zuzustimmen, besoffen vor Kampfeslaune die Bomben bejubeln, welche weiter und mehr Menschen uns bringen, die hier wie dort keinen Platz mehr finden.



    Davon wollen die Wenigsten wissen, wie es dazu kommt und wieder kommt noch weniger. Doch nach dem Schock setzen wieder Heulen und Zähneklappern ein. Die Wendehalsigen Rechthaber wollen es dann danach immer gewußt haben, doch davor etwas zu spüren, zu sehen, das beunruhigt zu sehr.



    Mein Freund textet bei seinen Sendungen mit schöner Regelmäßigkeit eine wütende Klage:

    Es wird immer Toll-er-anter in Deutschland.... "Wie total bloed und bescheuert kann diese Bundesregierung eigentlich noch werden????????"

    Mein lieber Freund Adolf von unserer gemeinsamen Portugalreise 2013


    Wie so oft treibt es mich viel zu früh, zu schnell und zu hastig fort aus dem paradiesischen Marburg, gerade als das Wetter umschlägt in glühenden Sonnenschein.  Kurz zuvor gab es im hessischen Herbstein noch Nacht- und Bodenfrost. Jetzt heizt sich meine Hütte auf bald 38 Grad Celsius auf, eine unerträgliche Hitze. Doch der Abstecher an den Rhein zu meinem lieben Freund und Reisebegleiter der Portugal Fahrt 2013 lohnt sich.


    Sechs Jahre älter hat Adolf nun sein 75jähriges erreicht. Er ist dünn geworden. In dem Alter wird es schwerer, die Last des Körpers zu tragen. Der Körper erfreut sich an Ruhe, angenehm temperierten Räumen und guten, regelmäßigen Mahlzeiten.

    Bei Amazon oder freier Download als PDF


    Wir verabreden uns für eine weitere gemeinsame Reise im Herbst ins traumhaft schöne Elsaß. Doch zuvor zeigt mir Adolf in seiner schönen Heimat die Plätze von Macht, Pracht und Kraft wie in Königswinter, der Erpeler Ley mit Blick auf die Brückenpfeiler von Remagen und auch Unkel, wo Willy Brandt von 1979 bis 1992 lebte - oder wie man bei Menschen solcher Macht besser schreibt - residierte.




    Adolf kannte von seinen jungen Jahren noch den touristischen Trubel am Rhein, die Wochenenden mit Wein, Weib und Gesang. Doch jetzt? Auch hier stehen mitten im Ort verrammelt und vernagelt aufgegebene Gastwirtschaften. Rentner sitzen versonnen auf den Bänken. Und der Blick geht über das gesegnete Land, über dem wie ein Fluch der Verdammnis Niedergang, Umvolkung - also nichts Gutes - liegt.


    Wir sitzen im Eiskaffee, im Besten des Ortes, und blicken auf das gegenüberliegende Lokal.



    Die Hochburg der Gastronomie, ein Schloß mit Rheinblick, hält sich noch gerade. Doch Gäste sind keine zu sehen.



    Ein SEA-LIFE Komplex mit Blick auf den Drachenfels soll Touristen anlocken. Doch wer das Aquarium einmal gesehen hat, braucht es kein zweites Mal. Wer sich mit seinen Krücken im Batterie-Gefährt bewegt, der braucht kein SEA-LIFE, wenn das eigene Leben zerrinnt.



    Die einstmal feudale Gegend mit Blick auf das mit Millionen gesicherte und umgebaute Petersberg-Hotel macht an diesem Maienmontag morbiden Mollklang.





    Schlösser und Burgen, Drachenfels und dahinter neue Gastronomie im Stil von Schiffscontainern sind nicht mehr das Meine.


    Durch Erpel führt mich Adolf am Rhein entlang mit Blick auf die Brückenpfeiler von Remagen. Erpel nahe bei Remagen ist wieder eine dieser romantischen Fachwerk-Nester nahe am Rhein.

    Die Eingeborenen von Erpel pflegen und hegen die "Einachser", mit denen sie aus Jux und Tollerei fröhliche Fahrten und Treffen machen.




    Smartphones haben Telefonzellen und Internet-News Bücher überflüssig gemacht.


    Durch den frühlingsfrischen Wald kurvt Adolf zur Erpeler Ley, was uns einen fantastischen Blick über den Rhein, Remagen und die fruchtbare Landschaft eröffnet.



     Man lese bei Wiki die Kriegsstory, die verfehlte Sprengung, weil es nicht passend Dynamit sondern nur billigeren Industriesprengstoff gab, man lese vom Übermarsch der US-Truppen über die lädierte Rheinbrücke, den tobenden Führer, der die Offiziere der missglückten Sprengung standrechtlich niederschießen ließ, und vielleicht doch noch zum Glück für das Land, weil ohne den Rheinübertritt der US-Truppen vielleicht noch die dritte Atombombe im Weltkrieg in Deutschland gezündet worden wäre.

    Nicht weit von Erpel liegt Unkel.

    Unkel - Residenz von Willy Brandt




    In Unkel residierte Willy Brandt von 1979 bis zum Tod 1992. Jetzt erschrecken Touristen über eine Ruine mitten in Unkel, am zentralen Marktplatz, der guten Stube des Dorfes. Aus der Dachrinne wuchert ein Gebüsch. Der mächtige Fahnenmast hängt windschief am Haus. Manche Fenster sind verrammelt, andere eingeschlagen. Die Türen stehen offen.



    Im Innern des großen Gebäudes haben die Menschen Müll, Abfall, alte Möbel, Elektroschrott und dergleichen gelagert. Allein die Entrümpelung mit mehreren Containern würde Tausende kosten.



    Der Kontrast zwischen dem lauschigen Unkel, dem Blick auf den Drachenfelsen und die Ruine mitten im Dorf könnte nicht größer sein.




    Zwischenstopp Bonn



    Anderntags geht es schon wieder weiter. Der Stellplatz in Bonn an der lärmenden Autobahn und unter glühender Sonne hält mich nur für ein paar Stunden.



    Ein Radweg nach Bonn an windigen Rhein entlang erfrischt.



     Es reicht für erste Eindrücke, um Spargel dort preiswert am Markt zu kaufen - sensationell günstig das Kilo nur vier Euro. Mit Spargel und Brot geht es wieder zurück am Rhein mit einer kurzen Mittagsruhe auf einer Parkbank.


     Der Kahn der Köln-Düsseldorfer Schifffahrt rauscht vorüber. Dort sitzen Reisende entspannter und kühler als im kochenden Wohnmobil.



    Ein Treffen mit Pirincci in Bonn wäre die Krönung dieser Reise, doch der Meister hat keine Zeit, schreibt im Streß, obgleich genug verführerische Kunststudentinnen in der Stadt promenieren.



    Mit reicher Beute, meinem Spargel und einem guten Dinkelbrot, reicht mir Bonn.



    Der berühmte Bonner Bürger Beethoven nimmt meine Ehrerbietung entgegen. Die Machthaber, welche in Deutschland zu befürchten sind mit fortschreitender Umvolkung, werden Pirincci kein Denkmal setzen, eher seine Bücher verbrennen.



    Wenigstens in der Kühle des Bonner Münsters lässt sich ein wenig Ruhe und Atem schnappen. Aber wenn der Körper auf Bewegung und Reisen, Radfahren, Einkaufen und Verkehr eingestellt ist, dann fällt selbst das Rasten schwer.




    Es fehlte mir die Ruhe für Bonn, fällt mir bei der Betrachtung der Bilder auf. Hier der Kreuzgang im Münster. Um den Ruhepunkt der Kirche pulsiert das Leben, welches kaum zur Ruhe kommt - jedenfalls nicht in mir.



    Die Klänge eines Saxophonisten verabschieden mich vom Bonner Marktplatz. So geht es mit Rad, Brot und Spargel zurück am Rhein entlang zum Schlafen auf eine Parkbank, dann in das Wohnmobil, welches sich auf 38 Grad erhitzt hat.



    Für mich ist es unerträglich, in einem 38 Grad heißen Auto an der Autobahn in Bonn zu bleiben, auch wenn der Stellplatz dort nichts kostet. Dass Mobile dort im sechsstelligen Wert übernachten, wundert mich.




    Für mich weist 90 Kilometer mein Campingführer in Meerbusch einen Platz aus, der hoffentlich auszuhalten ist. Es wundert mich, auf dem Weg zum Camp mit Fähre über den Rhein übersetzen zu müssen. Doch der Wind vom Fluß erfrischt und kühlt langsam den Wagen.



    Den Rhein kämpft sich zufällig das Schiff "Bayernland" hinauf, welches in Lohr am Main mir schon einmal aufgefallen ist. So klein ist die Welt! Zum Glück ziehen auch ein paar Wolken auf, die mich von der Höllenglutsonnenhitze ein wenig isolieren. Der Spargel war gut. Die Dusche am Platz ebenso.



    Diese Geschichte von einem ruhigen Sonnentag in Meerbusch entsteht bei 29 Grad im Wagen und gekühlten Getränken. Doch mehr als 10 Grad Celsius plus schafft der Gaskühlschrank nicht unter dem Plastikdach, auf das die Sonne knallt.




    Weiter geht es dann ins Ruhrgebiet. Dort haben Versicherungsgesellschaften schon vor Jahrzehnten den Hausrat nur gegen Aufschlag gegenüber beispielsweise den Tarifen in Bayern versichert, weil an der Rhein-Ruhr Schiene damals schon Einbruchsdiebstähle höher waren als sonst im Land. Ob sich das mit der Wahl vom Sonntag ändert, gar bessert?

    Jedenfalls ändert sich nicht viel bei Menschen wie in Marten, welche dort schon länger leben und mich bald sieben Jahrzehnte kennen und mir gleichsam in brüderlicher Liebe und Verbundenheit fundierte Textkritik komponieren wie....

    bin bekennender Nichtleser wenn du willst dass ich was lese dann bitte ohne Nazipolitik ih lese meine Lügenpresse und ein bisschen meer verzichte aber auf dauernde Hetzberieselung














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    Bei Mutti laufen die Fäden zusammen. Mutti ist die Bestie. Was sie ausbrütet erfüllt ihre Vorgaben, Männer, Kinder, Enkel - alle. Die dominante Mama denkt und spricht für Papa. Die Subdominante bläst ihm den Schuh auf: "Wie mein Herr und Gebieter befiehlt..." Egal ob Dominate oder Subdominante, wer von seiner Honigfalle genug Honig im Hirn hat, der macht, was gewünscht.

    Wutbürgerer im grün-rot versifften NRW hatten nach dem Spaß der Nafris auf der Kölner Domplatte, nach Jaegers Jagd auf Anis Amrit, nach unzähligen Angriffen im Milieu die Schnauze voll von ihren Schranzen. Der nächste Schleimlecker darf als Landesfürst in die Bütt. Was Blogger schimpfen, was Alte maulen, es interessiert keine Sau. Girls wonna have fun. Die Alten ihre Ruhe. Keine Belastung, das Alter belastet mehr als genug.  Wer nicht alt werden will, muss sich jung umbringen. Wo bleibt dabei der Spass an der Freud? Bei den Abrechnungen der Ärzte. Herzklappen, Muskelschwund, Zahn- und Haarausfall, die Liste der Leiden wird länger als Merkels Regentschaft.



    Aus kreativem Chaos entsteht Großes, nicht von schlechten Eltern. Der Stammbaum an der Wand wurzelt bis in die Wirren des 30jährigen Krieges.


    Die Werke des Meisters schmücken nahezu jede freie Ecke im Haus, jeden Winkel im wilden Garten füllen Gestalten, welche Geister beschwören, vertreiben und den Betrachter betören.




    Erst mit den Jahren wuchs mein Verständnis für den Maestro, Maestro Marten Maximus Majestix. Er bevölkert mit seinen Lieben eine Insel der Seligen, voller Frieden und Freuden und voll verständig für All-und-Alles, das karmisch-kosmische große Ganze.


    Man tituliert den Maestro auch voller Achtung und Anerkennung als "Landlord in seinem Imperium", was er sich mit seiner sorgenden Gattin in Jahrzehnten redlich sorgend geschaffen hat, ohne seinen jugendlichen Schwung, seine spielerische Leichtigkeit, seine lachende Lebenslust verloren zu haben. Seine Werke tragen klingende Titel wie "Gewürm an der Burg". Hiermit drückt der Meister auf, dass negative Einflüsse in seinem Leben keinen Raum finden.



    Doch auch steinerne wie bronzene Wächter und Wichte bewahren sein Imperium vor Unbill. Gnade hat ihm die Kunst gegeben aus allen Nachrichten die zu filtern, welche seine Laune heben, und alles zu meiden, was seine Stimmung senkt. Dieser geflügelte Humunculus wacht über den Frieden dieser Seligen und mehrt ihre Freuden.


    Dass in diesem musealen Ambiente auch Rotkäppchen und ihr Wolf mit den sieben Zwergen ihren Platz gefunden haben, versteht sich von selbst. Man übersieht man am versteckten Eingang zu diesem Erlebnispark leicht diese romantische Ecke.



    Seine politisch korrekte Gesinnung als Verteidiger und Schutzbefohlener seiner Schätze vor Versicherungsagenten, Bankstern und Steuereintreibern dokumentiert der Maestro nicht mit einem Wissen umfangreicher Werke juristischer, philosophischer oder wirtschaftlicher Expertise, sondern er gibt seinem Gefühl gegen die Gegner von Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit Ausdruck mit dieser Figur: "Kapitalistenschwein mit Geldkoffer". Doch diese Geheimnisse seines Kräuter- und Erlebnisgarten erschließt sich dem Geduldigen nur nach langer Führung. Obgleich der Meister seine Werke schon mit einem fünfstelligen Betrag in den Showroom von eBay stellte, führt der großherzige Künstler immer noch ausgewählten Besucher unentgeltlich durch sein Imperium und Refugium.




    Gedenken und Erinnerungen wie an Denkmäler von Verlust, von Schuld, Scham und Schande belasten sein frohes Gemüt keine Sekunde lang. Kommt ein Gefühl von Unlust auf, zappt sein Programm unverzüglich auf fröhlichere Töne um.



    In ausdruckstarken Gesten und unterhaltsamen Reden lieben ihn die Menschen als Mittel- und Anziehungspunkt jeder Runde, weil sein leichtes Gemüt und seine einfühlsame Art jeden erheitern, auflockern und entspannen.


    Auch hier erhebt unser verehrter Maestro die Hand zu imperialer Geste hinter der geliebten Tante, welche meinen bald 70 Jahren noch einmal 25 Jahre voraus ist. Das Wiegenfest dieser unverwüstlichen Greisin zu feiern, sammelt sich solch illustre Runde, beseligt von Kraft und Gesundheit einer Sippe, die sich leidlich als unverwüstlich erwiesen hat - selbst in härtesten Zeiten.

    Deutschland-du-mieses-Stück-Scheisse

    Nun ist das Land nicht für alle, die schon länger drin leben, eine Insel solch sonniger Seligkeit und biedersten Behaglichkeit. Einflüsse stören, welche weder Spießer noch Selige kennen, nicht wissen, nicht wollen. Zum Glück bleiben solche Ungeister vor der Schwelle draußen vor der Tür, auch wenn das öffentliche wie private Eigentum gerade in Links-Rot-Grün versifften Hochburgen empfindlich gestört wird.



    http://der-kleine-akif.de/2017/05/20/vervielfaeltigen-mit-aydan/

    Zwei Türken beschäftigen sich mit der anderen "Seite-der-Medaille". Die Eine im Auftrag der Regierung als Integrationsbeauftragte der SPD, die Dame Özoguz und als ihr Verehrer, der dieser Dame ein liebliches Traktat widmet der hochverehrte Meister von Schmäh-und-Schundschriften Akif Pirincci. Selbstredend sind solche Türken den Seligen auf ihren Inseln weitgehend unbekannt, weil weder Frau Özogus noch Herr Pirincci in irgendeinem Ballerverein Bälle unter dem Jubelgeschrei emotionalisierter Massen ins Tor bolzen. Also nähert sich hier der Autor in seinen Ausführungen der Stelle, wo die Seligen auf ihren Inseln gelangweilt, mehr noch empört die Schrift ins Aus wischen, um sich erfreulicheren Dingen zuzuwenden.


    Hier plante beispielsweise die SPD in ihrer Weisheit für eventuelle einlaufende Asyl- und Unterhaltsbegehrer eine Containerstadt. Der Bau wurde mangels Nachschub an Menschenmaterial eingestellt. Eine zuvor begonnene Arbeit an einem Neubau bliebt ebenso unvollendet, weil das Gebäude gegenüber einer Siedlung für Flüchtlinge keinen Käufer mehr fand.



    Die halbfertige Doppelhaushälfte, deren andere Hälfte komplett fehlt, steht nun leer, unverkäuflich und unvollendet gegenüber einem ebenso unvollendeten Flüchtlingscamp. Doch mit solch Kleinigkeiten will und wird man sich in den Grafitti verschönerter Vorstädten im Ruhrgebiet nicht aufhalten. Als Chronist reichten mir nach etlichen Besuchen zuvor in den Links-Rot-Grün versifften Gefilden von Jahrzehnten Misswirtschaft ein paar sonnige Sonntagseindrücke.



    Immer wieder gern lässt sich dies freundliche Zeitdokument vom Herzkammerriss der Brutaldemokratie dokumentieren wie schon im Sommer zuvor im links-rot-grün versifften Berlin: "Hier könnte ein Nazi hängen!"



    Nachdem sich der Urnenpöbel all paar Jahre wieder in seiner Wahlzelle austoben darf, entspannt er sich beim Frühschoppen. Alkohol hat sich in Russland, in Indianerreservaten und von prekären bis besten Kreisen bewährt. Wie Wahlergebnisse ausgezählt werden, bleibt ein weitgehend ungeklärtes Geheimnis. Genosse Stalin erklärt dies plausibel brutaldemokratisch.




    Doch zurück zu unserer verehrten Steuergeldschluckerin im Staatsdienst Frau Özogus, die zwar keine Bälle tritt, aber einem Dichter wie Pirincci doch gehörig in die Eier - und nicht nur dem.




    Dr. Nicolaus Fest, der ebenso wie Özogus und Pirincci nicht als Balltreter dem Urnenpöbel bekannt und daher weitgehend unbeachtet bleibt, fragt Frau Özogus sehr einfach und eindringlich, doch eine Antwort bleibt mit Sicherheit aus.




    Für die medial-klerikale-künstlerische Hirnwäsche durch begnadete Systemhuren reicht es, dem Urnenpöbel die gefällige Politpolka zu blasen, dann tanzt der Mob nach der Pfeife der Mächtigen.




    Und es belustigt sich Hinz und Kunz, Merkel, v.d. Leyen, Maas und das Managment in Industrie, Sozial- und Gesundheitsindustrie - von segensreichen Investitionen wie im Konsumgüter-, Wohungs- und Heiratsmarkt einmal ganz abgesehen.




    Und sie tanzen, rocken, zocken, bis die Fetzchen fliegen, Schlüpfer zerrissen in den Büschen liegen, mit blutigen Wunden Frauen wie Männer heim sich schleichen, sofern sie sich nächtens auf die Straßen noch trauten.




    Doch die Mehrzahl der willkommenen Gäste bewegt sich bescheiden, fast lautlos durch die Straßen, bis der Muezzin zum Gebet sie ruft.




    Bleiben wir im Sonntags sonnigen Ruhrgebiet, im wunderschönen Dortmund, wo Spielhallen, Tatoo- und Nagellackstudios, Shisha-Cafes, asiatische wie türkische Imbisse und Kioske das bunt beschauliche Bild bestimmen.




    Vorstellbar, dass mutige Existenzgründer sich aus gut gefüllten Sozialtöpfen satt bedienen. Dann lässt sich bei Geschäftsaufgabe wenig später auch ein Verlust leichter verschmerzen.




    Was auf jeden Fall immer geht, ist ein erfrischender Schluck aus der Pulle. Der Durstige leidet am wenigsten in einer Stadt mit alt hergebrachter Kiosk- und Kneipenkultur.




    Dieser kultige Ort mit kunstvoll verzierter Ruhrpottromantik nennt sich nicht schnöde "Kiosk" sondern adelt sich als "Trinkhalle". Dann PROST!





    Als Höhepunkt kultureller Anpassung von uns Ungläubigen an eine höhere und attraktivere, vor allem auch aggressivere Klerikalkultur begeistern die Rechtgläubigen unzählige Moscheen. Hier hat die Moschee in Huckarde eine ehemalige Kirche übernommen, den Ort sakrosankt "koran-isiert", was einer Heiligsprechung im Sinne des Erfinders gleichkommt.



    Doch die Seligen, gleichsam die letzten Heiligen im Heerlager gut-germanischer Tradition, trotzen standhaft der Bekehrung zu Allah, feiern ihre Feste fröhlich und ungestört, bleiben bislang von Graffiti verschont, was sich über öffentliches wie privates Eigentum verbreitet wie feinste Tatoo-Gemälde, Sprüchlein und Symbole über der schweineweißen Haut des Urnenpöbels. Findet der links-grün-rot versiffte Mob kaum noch Plätze, um seine Parolen und Skizzen über Wände zu spritzen, sind dann Autos dran. Doch gegen Autos kämpft der schwarz geschürzte Stadt- und Untergrundindianer dann doch mit gekonnt gelegten Brandsätzen, die Limousinen unliebsamer Personen in Schrott verwandeln. Eben Brutaldemokratisch.




    Während sich meine Rentnerruhe nicht länger vom links-rot-grün versifften NRW stören lässt, 200 Kilometer Richtung Südwest sich nach Koblenz absetzt, lässt dieser Rentner seinen Morgan mit historischem Kennzeichen aufheulen und vom Autobahnparkplatz schmettern.


    Aus einem mir unerklärlichen Grund lässt sich das Bild nicht aufrecht stellen.


    Vater und Mutter hatten 1948 noch andere Sorgen, ihre Brut satt zu bekommen, groß zu ziehen. Zu den Zeiten wartete der große Martener Maestro Maximus, der Landlord seines blühenden Imperium noch in Mutters Bauch auf seinen großen Auftritt, den er dann ja auch bekam. Schon damals schauten meine großen Kulleraugen verträumt aus meinem Babygesicht mit der Klage und Frage, die mich nimmer mehr loslässt: "Das darf doch alles nicht wahr sein!"








    Ist es aber. Doch es juckt kaum einen mehr als mäßig. Väterchen war gesund, zwar mager noch, aus dem Krieg heimgekehrt. Heute ist das alles unvorstellbar, wo Frau v.d. Leyen, den Job in der Bundeswehr mit geregelten Arbeitszeiten, Kinderkrippen und fröhlichen Liedchen attraktiver und wenig aggressiver macht. "Voll Nazi" mault nur noch die FAZ, die den Zug zur großen, friedvollen Unterwerfung verpasst hat.




    Doch weil Bilder und Bälle in der FAZ fehlen, interessiert das ohnehin kaum einen, jedenfalls keinen auf der Insel der Seligen, wo Pirincci, Özoguz auch nach dieser Suade ebenso unbekannt bleiben wie Dr. Nicolaus Fest.




    "Voll Nazi" dagegen sind Bilder von Wehrmachtssoldaten, ebenso eine Beschränkung der demokratischen Stimmrechte hiesiger Türken, wenn sie nicht im Auftrag ihres Führer für die Todesstrafe stimmen dürfen.





    Zornige, hungrige, Koran konditionierte Männer werden bislang noch Ungläubige auf den Pfad harter Tugend konditionieren, Frauen mit zahlreichen Kindern segnen und Widerspruch mit Faustrecht niederschlagen. Brutaldemokratisch.




    Fragen wie nach "warum, wieso, weshalb" erübrigen sich. Es geht um die normative Kraft des Faktischen. So wie GröMaZ, unsere geliebte Größte Mutti aller Zeiten, so prächtig pragmatisch wie weise verlautbarte: "Nun sind sie eben da..."



    Jedenfalls hat sich nach heißer Fahrt meine rollende Rentnerklause bis an Rhein/Mosel vorgearbeitet, am Sonntag ohne Stau recht angenehm.




    Beim Anblick des Monuments mit der Festung Ehrenbreitstein auf der anderen Rheinseite gruselt es den Betrachter. Ist ein solches Monument überhaupt noch politisch korrekt? Dazu noch mit Fahnen in schwarz-rot-gold geschmückt? Deutschland-du-mieses-Stück-Scheisse-Schreier haben hier noch als bunt rot-grün-versiffte Brutaldemokraten ein furchtbares Feld für Graffiti, wenn nicht gleich für die Abrißbirne. Warten wir ab!




    Noch sind mir auf meiner kleinen Reise durch das Land bislang einige Rentner begegnet, die mit mir und einer Meinung dem medialen Zeitgeist der Unterwerfung und Umvolkung widerstehen. Doch was sind solche Rentner schon wert im Kampf, die mit ihrem Körper am härtesten kämpfen müssen?




    Wehmütig wirkt die traumhafte Schönheit von Landschaft und Architektur auf mich ein.




    Dass dieser Urnenpöbel, der sich auf der Insel der Seligen wähnt,  oftmals seine Haut zum Tätowierer zu Markt trägt und außer Fußball, Deutschland sucht den Superstar und dergleichen Junk-TV kaum mehr in die hohle Birne, aber umso mehr in den fetten Wanst sich schaufelt und schluckt, dass dieser Urnenpöbel etwas ändern wird oder könnte im September ist absurd.




    Der Clown dreht traurig seine Orgel, erinnert an den Leierkastenmann in Schuberts Winterreise mitten im Mai. Ein Akkordeonist quetscht sein Instrument und entlockt ihm Klänge aus Opas und Omas Schlagerkasten. Auf der anderen Rheinseite fahren rote Züge im Licht der untergehenden Sonne. Ehrenbreitstein strahlt im Sonnenlicht.




    "Die Deutsche Ecke" fühlt sich trotz martialischer Masken, grauer Steine und monumentaler Reiterstatue mit Engelflügelbegleiterin aus der Zeit gefallen an.





    Das Münchener Bahnhofsviertel mit seiner Goethe- und Schillerstraße gestaltet sich unaufhaltsam um, bis auch in München ein grün-rot versiffter Stadtrat die Straßen in Mustafa- und Ali-Straßen umbenennt. "Du sprechen Deutsch?" Fragt sich, wie lange noch.




    Wer will noch etwas wissen von den gegossenen Gestalten auf steinernen Sockeln? Fußball, Tatort, das volle Programm.




    Stein und Eisen mahnen an Schuld, Scham und Schande, aus dem Deutschland-du-mieses-Stück-Scheisse gegossen und in den Dreck getreten wirst.




    Ein ehemals preußisches Regierungsgebäude sieht heute ja "sowas von Nazi aus". Abreißen und rausreißen mit Stil und Stumpf, Architektur wie Erinnerung an Geschichte, Preußens Gloria, den Militarismus, dieses Deutschland-du-mieses-Stück-Scheisse!




    Kurfürstenschlösser, preußische Regierungspaläste, Deutsches Eck Denkmal und Fahnengeflatter - wer braucht das noch? Moscheen, Wasserpfeifen-Kneipen und Tee statt Wein und Bier. So integriert sich der deutsche Biedermann an Brandstifter aus dem Morgenland. Özogus sagt, was Sache ist und wird. Wahlrecht und bedingungsloses Grundeinkommen für jeden, der die Grenzen überschreitet ins gelobte der umgevolkten Steuerzahler.




    Weinstuben! Eine aus der Zeit gefallene Erinnung, als man noch meinte " Wer nicht liebt Wein, Weib und Gesang, bleibt ein Narr sein Leben lang."




    Diesen Zeiten sind nur noch in Denkmäler zu gießen! Es wundert mich, dass der Briefkasten gelb ist. Wie lange das noch politisch korrekt durchgeht, ist die Frage. Warten wir ab, bald passen rote Briefkästen mit Halbmond besser ins Bild.




    Links zur Lage der Nation:



    http://www.br.de/nachrichten/moscheen-muenchen-demo-100.html


    http://www.journalistenwatch.com/2017/05/17/akif-eulenspiegel-schaut-in-den-spiegel/


    https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/spahns-spitzwege/der-gordische-knoten-anatoliens/


    http://www.journalistenwatch.com/2017/05/19/wenn-thilo-sarrazin-mit-einer-dummen-journalistin-spazieren-geht/


    http://www.aliceschwarzer.de/artikel/ein-abend-wuerzburg-334477

    https://www.youtube.com/watch?feature=share&v=57gELbv0C78&app=desktop

    https://daserwachendervalkyrjar.wordpress.com/2015/11/24/schweden-offener-buergerkrieg-wegen-der-flut-von-islamischen-migranten/

    http://m.tagesspiegel.de/politik/hoecke-rede-im-wortlaut-diese-regierung-ist-zu-einem-regime-mutiert/19273518-2.html


    https://sunrock.lnk.to/merkelzuallembereit

    http://www.annabelle.ch/leben/gesellschaft/%C2%ABbenimm-dich-nicht-wie-eine-hure%C2%BB-45617

    https://www.welt.de/vermischtes/article164675992/Fragwuerdiges-Signal-fuer-alle-die-die-Staatsgewalt-missachten.html


    https://www.youtube.com/watch?v=zfSfRB9Ha2o


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  • 05/27/17--03:09: An der Loreley im Mai
  • Meine kleine Frühlingsfahrt führte mich von Koblenz gerade mal 40 Kilometer weiter am Rhein entlang nach St. Goar. Dort hält es mich in der Geburtsstadt meiner lieben Frau eine Woche lang. Hier ist für mich derzeit der schönste Platz Deutschlands, wo Nachrichten von Massenselbstmördern an Schrecken verlieren.

    Diejenigen, die zu klug sind, um sich in der Politik zu engagieren, werden dadurch bestraft, dass sie von Leuten regiert werden, die dümmer sind als sie selbst. Platon




    Auch schon wieder bald 20 Jahre her, dass meine Geliebte schnurrendes Kätzchen und fauchenden Tiger in unseren Flitterwochen spielte. Sie ist in St. Goar aufgewachsen, glücklich an einem der schönsten Plätze Deutschlands gestartet. Doch zunächst noch einen kleinen Rundgang durch Koblenz, eine der ältesten Städte im Land, seit der Steinzeit besiedelt, von den Römern als Festung genutzt, von den Franzosen erobert, den Russen befreit.

    Das Camp in St. Goar schaltet per WiFi meinen Reiseführer Wiki dazu:
    Im Frieden von Lunéville fiel Koblenz 1801 auch formal an Frankreich und wurde Hauptstadt des französischen Département de Rhin-et-Moselle. Das Ende dieser französischen Zeit kam 1814 mit der Besetzung von Koblenz durch russische Truppen.
    Die Preußen bauten in Koblenz als Hauptstadt ihrer Rheinprovinz Ehrenbreitstein zum damals stärksten Festungssystem Europas auf. Das muß man sich ansehen!



    Zu dem martialisch militärischen Mauerwerk kommt neben Museumstücken wie Waffen, Versorgung und Geschichte der Festung ein berauschenden Blick über die in den Rhein mündende Mosel.



    Die Kanone von Herrn Greiffenklau ging dank französischer Dauerleihgabe zurück nach Deutschland, wo sie in der Festung Ehrenbreitstein weitgehend sicher vor Altmetalldieben Besucher begeistert.



    Unermüdlich schieben Schiffe ihre Ladungen über den Rhein, Kohle, Gas, Öl und in den weißen Kreuzfahrtschiffen Touristen.


    Eine Gedenkstätte, die sich verschämt in eine Ecke des Mauernlabyrints verdrückt, erinnert an die Soldaten der Weltkriege.



    Unzählige Stunden schufteten Arbeiter, Ingenieure, Baumeister an diesem Bauwerk.

    Der Geist von Zwang, Drill, Blut, Schweiß und Tränen durchzieht die Gedenkstätte mit Meter dicken, Mauern, düsteren Gängen und Gefängniszellen, wenigen Abtritten für ein paar Hundert Soldaten und dem gnadenlosen Drill für den "Heldentod". Das waren keine Kuschelkrieger unter Oberbefehlshaberin Frau v.d. Leyen mit geregelter Arbeitszeit, Kinderbetreuung und Urlaubsanspruch.



    Die Erinnerung an Kaiser Wilhelm I., der in Koblenz gelebt hat, hält ein martialischen Denkmal aufrecht.






    Wiki schreibt zu dem Monument auf dem "Deutschen Eck":
    Das Deutsche Eck ist eine künstlich aufgeschüttete Landzunge in Koblenz an der Mündung der Mosel in den Rhein. Im Jahr 1897 wurde hier ein monumentales Reiterstandbild des ersten Deutschen Kaisers Wilhelm I. errichtet, das als Denkmal für die Deutsche Reichsgründung 1871 konzipiert war
    Die Fahrt von Koblenz Rhein aufwärts führt an der unvergleichlich prächtigem Schloß Stolzenfels vorbei, eine EGO-Demonstration

    Die erst Anfang des 19. Jahrhunderts vom preußischen Kronprinzen zum Schloss ausgebaute Anlage geht auf eine kurtrierische Zollburg aus dem 13. Jahrhundert zurück, die 1689 zerstört wurde. Das neugotische Schloss ist das herausragendste Werk der Rheinromantik.
    Doch weil sich meine Reise etwa 40 Kilometer von Koblenz bis St. Goar ausdehnt, bleibt mir nur ein Blick vom Tal auf das mächtige Bauwerk und auf einen Bestattungsdienst in dem kleinen Ort am Rhein. Des weiteren muss der Camper seine rollende Klause mit Getränken und Nahrung versorgen, sich einen Platz am Camp sichern. Die Arbeiten strengen an und lassen keine Zeit für Burgbesichtigungen.


    Irgendwann steht meine Kiste dann mit anderen am Camp Loreley. Hier ein Wohnanhänger, meiner Recherche nach ein Schweizer Fabrikat von nur 700 Kilo. Die Luxusversion mit Fernsehern kostet 18.000 Euro. Die Holländer ziehen das Gefährt mit einem Fiat 500.



    Die Schweizer fallen häufig mit gigantischen Luxusliner auf. Hier ein Aufbau auf einem Setra-Bus. Wer schon mit einem 12-Tonner anreist, darf auf einen Geräteanhänger nicht verzichten.


    Mir macht, wie treue Leser wissen, die Sonne zu schaffen. Zur Sonnenseite schützt mich eine Markise. In der Wiese weiden Gänse, welche bis zu zwei Kilo Kot täglich entsorgen. So sieht der Weg am Rhein auch aus. Die Gänsemütter verteidigen ihre unbedarfteren plüschigen Küken mit bösem Zischen. Mein Fahrrad schlägt dann einen gehörigen Bogen um die aufgebrachte Gänsemama, die wie alle Weibchen sich für ihre Brut einsetzt und für sonst wenig.



    Wenn gerade keine Gänse vor meiner Klause grasen, schieben sich Kähne aller Sorten, Größen und Bauart vor meiner Tür vorbei. Rhein aufwärts weht dauernd eine kühlende Brise. Wenn alle Dachluken und Fenster geöffnet sind, dazu die Frontscheibe mit Isoliermatten verhängt ist, lässt es sich gut im Auto aushalten und arbeiten.


    Die Gegend ist so überaus reizvoll, dass ihren Liebreiz zu preisen, mir fast die Wörter fehlen. Auf der anderen Rheinseite liegt St. Goarshausen. Doch vorerst fehlen noch einige Lebensmittel, die im einzigen, kleinen Laden in St. Goar nicht zu kaufen sind. Also geht es fünf Kilometer Rhein aufwärts in den nächsten gesegneten Flecken Erde. Das Städtchen: heisst Oberwesel.


    An dieser gesegneten Mittelrheinlandschaft wehen an Schiffen, Gipfeln und zahlreichen Häusern Deutschlandflaggen.




    Neben dem Radweg wühlt sich ein Kreuzfahrschiff den Rhein aufwärts,  die Schiffsdiesel arbeiten unter Vollast. Oberwesel rühmt sich seiner vielen Türme und seines guten Wein. Dort gibt es einen vorzüglich sortierten Rewe, welcher viele vegetarische Sojaprodukte bietet.


    Sechszehn Türme und Mauern versetzen den Besucher in Oberwesel zurück ins Mittelalter. Doch die in kurzem Abstand vorbei rauschendne Züge auf beiden Rheinseiten wie die Schiffe auf dem Fluß bringen das Jahr 2017 wieder ins Bewußtsein.


    Von Oberwesel geht es mit den Schätzen von REWE zurück nach St. Goar.


    St. Goar gibt mir noch einen reizvollen Blick auf die Burg Rheinfels.


    Die Fähre verkehrt zwischen St. Goar und St. Goarhausen. Der Loreley-Felsen liegt 150 Meter über dem Rhein.


    Über St. Goarshausen prägen die beiden eindrucksvolle Burgen Katz und Maus die Landschaft. Für die Bilder nehme man sich Zeit, dass sie ihren Zauber entfalten.



    Weidezäune übersteigt der Wanderer auf wackligen Holzgerüsten.


    Atemraubende Blicke zurück ins Tal...


    ... und über den Rhein, auf dem unentwegt Schiffe fahren.


    Nach den Weinbergen geht es durch feucht kühle Busch- und Waldlandschaft.


    Das Schild warnt davor, keine paarenden Partner zu stören.




    Selbst heute verunglücken noch Schiffe an dieser nur 160 Meter engsten Stelle des Rheins, obgleich schon in den 30iger Jahren gefährliche Felsen in der Fahrrinne gesprengt worden sind. Wiki berichtet:
    So lief am 28. September 2003 bei extremem Niedrigwasser das Fahrgastschiff Loreley der Köln-Düsseldorfer Deutsche Rheinschiffahrt AG (KD) mit 349 Passagieren und elf Besatzungsmitgliedern an Bord bei der Talfahrt auf Grund. Bei einem Tiefgang von 1,24 m und einer Tiefe der Fahrrinne von 1,44 m hatte das Schiff aus ungeklärter Ursache zunächst eine Grundberührung, die den Ausfall der zum Antrieb und zur Steuerung dienenden Twinpropeller bewirkte. Das manövrierunfähige Schiff lief sodann in der scharfen Rechtsbiegung des Flusses direkt in Höhe des Loreleyfelsens auf das linke Ufer auf. Bei dem abrupten Stopp wurden 41 Personen an Bord verletzt, davon drei Personen schwer. Das Schiff musste evakuiert und freigeschleppt werden. Nach dem Unglück stellte die KD vorsorglich für die Dauer des Niedrigwassers alle Fahrten zwischen St. Goar und Rüdesheim ein. Der Pegel Kaub stand zum Unglückszeitpunkt auf dem Rekordtiefstand von 35 Zentimetern.

    Wie meist, wenn in der Geschichte etwas schief läuft, müssen die armen Frauen dafür bluten. Doch wo Trieb über verständige Vorsicht siegt, ist Gefahr im Verzug.

    Am 13. Januar 2011 kenterte das mit 2400 Tonnen konzentrierter Schwefelsäure beladene Tankmotorschiff Waldhof ebenfalls bei der Talfahrt in Höhe des Loreleyfelsens und blieb auf der Backbordseite vor St. Goarshausen liegen

    Heute erinnert das Denkmal an die verführerische Gefahr am Loreley-Hafen. Auch hier zeigt die Region wieder stolz Flagge wie zuvor in St.Goar und an vielen Orten im malerischen Rheintal. Heinrich Heine hat wie viele andere Maler, Dichter und Komponisten der unvergesslichen Schönheit der Loreley ein Denkmal gesetzt.

    Ich weiß nicht, was soll es bedeuten,
    Daß ich so traurig bin;
    Ein Märchen aus alten Zeiten,
    Das kommt mir nicht aus dem Sinn.

    Die Luft ist kühl und es dunkelt,
    Und ruhig fließt der Rhein;
    Der Gipfel des Berges funkelt
    Im Abendsonnenschein.

    Die schönste Jungfrau sitzet
    Dort oben wunderbar;
    Ihr goldnes Geschmeide blitzet,
    Sie kämmt ihr goldenes Haar.

    Sie kämmt es mit goldenem Kamme
    Und singt ein Lied dabei;
    Das hat eine wundersame,
    Gewaltige Melodei.

    Den Schiffer im kleinen Schiffe
    Ergreift es mit wildem Weh;
    Er schaut nicht die Felsenriffe,
    Er schaut nur hinauf in die Höh.
    Ich glaube, die Wellen verschlingen
    Am Ende Schiffer und Kahn;
    Und das hat mit ihrem Singen
    Die Lore-Ley getan.

    Radtour Boppard




    Dass Gesundheit ein Geschenk ist, ist eine Seite der Medaille. Die andere Seite ist der eigene Verdienst, die bewußte Anstrengung, mäßiges Essen, der Verzicht auf zuviel Alkohol. Wenn mich wundervolle Eindrücke beglücken, fällt es mir leichter,  mit meinem Körper vernünftiger umzugehen. Frustfraß entfällt dann.

    Mächtige Schubschiffe mit Containern gleiten an Kamp-Bornhofen, kurz vor Boppard über den Rhein. Mein "Welterbe-Atlas", den die Touristeninfo in Koblenz für nur zwei Euro vekaufte, zählt auf über 200 Seiten für 67 Kilometer Rhein die Sehenwürdigkeiten auf. Die Webseite lautet: welterbe-mittelrhein.de



    Gegenüber von Bad Salzig liegen auf der andere Rheinseite zwei Burgen, welche die "feindlichen Brüder" heißen.  Das UNESCO-Welterbe Oberes Mittelrheintal zählt über 40 Burgen und Wehranlagen.

    Früher saßen vemutlich die Zocker in den Burgen, heute sitzen sie in Finanzämtern und Banken. Früher mühten sich die Schiffe mühsam im Schlepptau von Pferdegespannen den Rhein hinauf, heute rollen Güterzüge auf beiden Rheinseiten hin und her, Schiffe transportieren Ladungen, für die 30 bis 40 LKWs
    fahren müssten und mittendrin eine Unzahl von Ausflugschiffen, Kreuzfahrtschiffen, Freizeitkapitänen und Wohnmobilfahrern.



    Pulks von schweren Motorrädern bereichern den Verkehr, wobei die schweren Harleys mit ihren Langkolben in niedrigen Drehzahlen beinahe wie Schiffsdiesel klingen. Ein echter, alter Horex-Fahrer steht auf seinem blitzenden Gerät vor der roten Ampel und gewährt mir dies schöne Motiv.


    Wegweiser aus alten Zeiten schrieben noch "Cöln" und "Coblenz" und gaben die Strecke in "M" - vermutlich Meilen an.



    Das Gymnasium in Boppard erinnert mich an meine Schulzeit, die mit dem Herbstabitur 1966 endete. Damals kamen etwa sechs bis sieben Prozent der Schüler zum Abitur, heute bald mehr als 50 Prozent. Bleibt zu hoffen, dass heutige Abiturienten noch Zinsrechnung beherrschen, von Zins- und Zinseszins ganz zu schweigen.




    Kunstvolle Fachwerkbauten bereichern das Stadtbild von Boppard. Es ist noch ziemlich früh am Vatertag, weswegen noch kaum Menschen das Städtchen bevölkern.



    Der Marktplatz in Boppard: Auf der Bank rechts vorn im Bild haben sich schon Männer zur Feier des Vatertags eingerichtet.




    Auf das älteste Haus in Boppard machte mich ein früher Zecher aufmerksam, der meine Begeisterung für dies schöne Städtchen spürte.




    Der Spruch auf dem alten Brunnen klingt gut. Das kleine Schild darunter "KEIN TRINKWASSER" dreht den Sinn um.



    Schon seit längerer Zeit hat es mich nicht mehr in die schattige Kühle von stillen Kirchen gezogen. Die Landschaften stimmt andächtig. Schon auf einer Parkbank im Schatten lässt die Schönheit der Schöpfung genießen im Übermaß.


    Zurück geht es Rhein aufwärts von Boppard in meine stille Klause in St.Goar.



    Über St. Goar thront Schloß Rheinfels. In den Gängen der Burg hat meine Frau noch mit ihren Geschwistern gespielt. Damals zogen noch Dampflokomotiven an ihrem Elternhaus vorüber. Auf dem Campingplatz hausierten Landfahrer, wo heute Millionenwerte an Wohnmobilen campieren.




    Manch edles, altes Gefährt lässt mich auf der Rheinuferstraße staunen.

    St. Goar - Geburtsort meiner Frau




    Vor mehr als fünf Jahrzehnten wuchs meine Frau in diesem rosa Häuschen an der Bahn auf. Hinter ihrem Fenster schnauften damals noch Dampflokomotiven über die Schienen. Vor ihrem Fenster kämpften sich die Schiffe über die gefährliche Strecke um den Loreleyfelsen. Wo heute Hunderte das Camp Loreleyblick nutzen, nächtigten damals noch Landfahrer.




    Der BedfordBlitz mit seiner barocken Schlafkombüse ist ein seltenes Schmückstück. Mit einem großen Vorzelt, mit einer mobilen Sat-Antennen genießen auch diese Touristen ihren Urlaub mit allem Komfort.



    Bei der Abendstimmung am Vatertag in St.Goar schweifen meine Blicke von der Burg Rheinfels über das gesegnete Tal. Meine Liebste daheim erzählt mir am Telefon von ihrer Kindheit in diesem Städtchen.



    Damals konnte sie dort mit ihren Geschwistern noch in den frei zugänglichen Gängen der Burg spielen. Heute logiert dort edle Gastronomie, Tagungshotel und dergleichen. Gegen Eintritt darf man die Burg besichtigen.



    Zurück am Camp Loreleyblick: Diese 15-Tonnen der Marke Monacco vertickt der Fachhandel schon ab einer Viertelmillion. Wer mit Motorrad und Zeltanhänger oder einem alten Trecker mit angehängtem Wohnwagen anreist, hat kaum weniger Spaß, aber sicher weniger Kosten.


    Bei der Abendstimmung färbt die untergehende Sonne den Loreleyfelsen gegenüber meiner Aufbautür mit ihren letzten Strahlen, bevor sie hinter den Hügel verschwindet. Hier lässt sich vor der Aufbautür meines Campers der Raddampfer "Goethe" blicken, der gerade den Loreleyfelsen umfahren hat. Wieder einen Tag ohne Alkohol geschafft, ein Glückstag!

    Radtour Bingen



    Wie schon beim Einkauf zwei Tage zuvor geht es an der Stadt der Türme und des Weins vorüber, an Oberwesel.


    Auf der anderen Seite, fünf Kilometer Rhein aufwärts, lockt Kaub mit Burgen und einer Festung mitten im Rhein.


    Von St. Goar bei Rheinkilometer 555 geht es dann nach Bacharach zum Rheinkilometer 543. Diese Angaben zeigen, dass es bei den angesagten 32 Grad Celsius im Rheintal einiger Beinkraft bedarf, das Fahrrad mit seiner Last von bald 90 Kilogramm über diese Strecke zu bringen.



    Bei Kaub haben 70.000 Mann den Rhein überquert, um das Land von der napoleonisch französischen Besetzung zu befreien. 



    Die Stadt Kaub am Fuß lieblicher Weinberge ist allein schon wegen seiner Burg auf der Rheininsel eine Sehenswürdigkeit.


    Obgleich mein Körper bei der Hitze schon bei Rheinkilometer 543, keine 12 Kilometer fern von St. Goar, mit Müdigkeit kämpft, lohnt es, sich durch das zauberhafte Städtchen zu schleppen.


    Wein rankt sich an den rosa Haus in der Rosenstraße empor. Fachwerkhäuser und das kunstvoll verlegte Pflaster, fehlender Autoverkehr lassen die Illusion des Mittelalters aufkommen.


    Auch wenn sich mein Körper nach einer schattiger Pause im Wirtshaus sehnt, ist Bingen erst in 18 Kilometer erreicht. So erquickt mich später eine Rast auf schattiger Parkbank am Rhein, wo zudem laue Lüftchen wehen.


    Obgleich mich der hessische Fachwerkzauber wie in Alsfeld schon im Übermaß mit wundersamer, mittelalterlicher Bau- und Handwerkskunst verwöhnt hat, hier am Rhein in der für den Mai zu heißen Sonne ist das alles noch einen Kick reizvoller.


    Auf Türme und auf die Stadtmauer zu steigen, um diese Pracht in Bacharach von oben zu bewundern, reichen dann meine Kräfte nicht mehr.



    Es reicht mir, in eine schattige Gasse abzuzweigen, um wenigsten Turm wie Stadtmauer etwas näher zu kommen.



    Meine lieben Leser mögen mir als Chronist meine Schwäche verzeihen, doch der Weg scheint sich noch weit bis nach Bingen zu ziehen. Auch soll meine Frau daheim am Wochenende zeitnah meinen Bildbericht bekommen. Obgleich die Internetverbindung in meine Klause am Rhein gut ist, steigt die Hitze an meinem Schreibtisch im Auto unaufhaltsam. Schon um 11.00 Uhr sind 25 Grad Celsius überschritten. Es wird Zeit, den Bericht zu beenden und zu veröffentlichen, auch wenn vieles fehlt und unvollständig bleibt.


    Burg Stahleck bei Bacharach wäre allein einen Ausflug wert.


    Als alter Camper führt mich mein Weg ganz selbstverständlich auf andere Camps am Rhein, die zwar dort, schon mangels Platz im Rheintal, weniger zahlreich als die Burgen auf den Höhen sind, aber es gibt genug davon. Hier campieren Treckerfahrer, welche an ihre bestens gepflegten Ackermaschinen, mit Wohnanhänger sich im Rheintal vergnügen. Der alte Lanz mit Schwungrad ist legendär.



    Modelle dieser legendären Trecker, hier der Eicher, verkaufen wir dann wieder im Maßstab 1:25 auf dem Bamberger Weihnachtsmarkt. Vielleicht kauft ein dankbarer Leser von uns dort ein Modell?


    Doch bis Weihnachten ist der Weg noch weiter als bis nach Bingen. Erst geht es noch an Lorch und....


    .. an vielen, vielen Burgen vorüber.


    Das Rheintal weitet sich. Kreuzfahrschiffe und Fähren müssen sich den Weg über den Strom teilen.


    Die Autofähre nach Lorch können Wohnmobilisten vergessen. Denn unter der Eisenbahnbrücke mit zweieinhalb Meter Höhe passt allenfalls ein VW-Bus mit Klappdach.


    Die Hänge geben immer mehr Platz für Weinberge. Der Rhein fließt träger und langsamer. Kleine Inseln am Rand geben Badebooten einen Hafen.


    Ein Schubverband aus Nimwegen lädt vor Bingen Tonnen von rotem Sand.



    Nach nunmehr mehr als 20 Kilometer im Sattel, wobei vor Bingen noch Gegenwind mehr Kraft abfordert, werden meine Fotostopps für die zahlreichen Burgen kürzer und kürzer. Die Namen gehen durcheinander: Die Burgen Rheinstein und Reichenstein in Trechtingshausen, die Burgen Sooneck und Heimburg in Niederheimbach.... Es kommt mir vor, als hätten sich dort in alter Zeit ein ähnliches Personal wie heutige Bankster und Manager niedergelassen, die heute die Innenstädte mit ihren Glaspalästen pflastern.
      

    Dort am Uferrand spenden ein paar Bäume Schatten für den gut ausgebauten Radweg am Rhein.


    Vor der Burg rollen die Züge mit Gütern, mit Menschen. Der Schall legt sich über Campingplätze, klettert die Weinberge hinauf zu Burgen und fängt sich in den Fenster der Wohnhäuser.


    Ein Schwanenpaar schaukelt im Rhein. Bootstouristen haben sich auf der Insel ein beschauliches Plätzchen gesucht, an dem sogar ein paar Weiden Schatten spenden.


    Assmannshausen rühmt sich als "Rotweininsel im Rheingau".


    Da ist nun das Ziel erreicht, der Bingener Mäuseturm. Google Maps meint zwar, die Strecke sei in etwa einer Stunde zu schaffen, doch mir kamen vier Stunden Fahrzeit immer noch recht schnell vor - für meine Kräfte.



    In Bingen stellt sich wieder die Realität mit ihrer Brutalität, ihren fürchterlichen Sprüchen auf Hauswänden, den verdrückten Gestalten mit Bier morgens, mittags und abends und den Glasscherben.


    Um 15.39 Uhr bringt mich die Mittelrheinbahn für sechseinhalb Euro mit Fahrrad zurück nach St. Goar. Das Netto-Einkaufszentrum am Bahnhof in Bingen neben diesen Betonplatten von KIK versorgt mich mit Wasser und Kefir, der Eisverkäufer verschafft mir Kühlung mit einem großen Eis, im Schatten und Ruhe genossen.


    Weiteres aus Bingen, wo die Nahe in den Rhein mündet, sind auf ein späteres Datum aufgeschoben.


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    Klerikal faschistoide Heuchler fabulieren hinter hohen Mauern: "Lieber Schenkel öffnen statt Grenzen schließen!"Steuergeldschlucker mit fünfstelligen Monatseinkommen und mehr faseln: "Wir sollten versuchen, den Terroristen mit Beten und Liebe zu begegnen." Fans jubeln dazu, andere kümmert nichts. Solange der Discounter und die mediale Hirnwäsche den Urnenpöbel mit Junk-Food und Junk-TV stopft, herrscht Friede im Land! Friede?




    Die Dame Käßmann findet vor einem begeisterten Publikum von etwa 5000 Fans jubelnde Anhänger für ihre lockeren Sprüche.




    Henryk M. Broder meint zu Käßmanns Ergüssen:

    Was will uns Frau Käßmann damit sagen? Vermutlich das: Man wird als Nazi geboren. Alles, was dazu nötig ist, sind zwei deutsche Eltern und vier deutsche Großeltern. Das ist Rassismus pur, die Fortsetzung der Nürnberger Gesetze, diesmal nur andersrum. Brauchte man früher zwei jüdische Eltern und vier jüdische Großeltern, um als „Volljude“ eingestuft zu werden, wird jeder, der zwei deutsche Eltern und vier deutsche Großeltern hat, automatisch zum Vollnazi.








    Folge 16 - Doofmarie - 14 Minuten 27 Sekunden
    https://www.youtube.com/watch?v=ci42i1FaG6Q&feature=youtu.be



     Kommentar von Michael Klonovsky:
    Käßmann sagt, es sei voll Nazi, wenn jemand fordere, die Deutsche sollten sich vermehren. Und 5000 evangelische Deppen, darunter auch einige mit vierfacher Nazi-Ahnentafel und darob schwerst zerknirscht, spenden solcher exemplarischen Hasssprache „tosenden“ Applaus. Was für eine gemütsverrottete, was für eine abbruchwürdige, was für eine sturmreife Kirche, die solches in ihrer Mitte schwären und eitern lässt! Man versteht täglich immer besser, warum das evangelische Milieu bei den Nazis besonders begeistert mitzog, auf welcher Psychomotorik sein geiler Konformismus beruht(e). Mag der Islam sie platt machen! Dort ist wenigstens noch Stolz.





    Man genieße, wie die empörte Erregung schäumt, schwellt und schwallt - und die klerikalen Provokateure sich über die Resonanz freuen. Im Zirkus medialer Schaumschlägerei zählt der Effekt, Käßmann und ihr Knalleffekt.

    Käßmann schreit nach Blutrache, nach Sippenhaft, nach finaler Entnazifizierung Deutschlands durch Regierung, Kirchen, Medien – und so weist sie den Gläubigen gnädig einen allerletzten Ausweg: Heiratet Türken, Afrikaner oder Araber – also irgendwas „undeutsches“! –  oder werdet schwul und lesbisch, dann bekommt ihr den kirchlichen Segen, aber nur dann! Amen.

    Immerhin versuchen Unverzagte, Käßmanns Masche und Machenschaften anzuzeigen. Viel Glück!


    Was lange gärt, wird endlich Wut.


    Nach all dem Käse kommt einigen das Kotzen wie in diesem erheiternden Brief an den CDU-Granden Bosbach:


    Wären Sie ein anständiger Christenmensch und liebten Ihr Vaterland, stünden jetzt Sie statt Björn Höcke auf dem Podium!!!
    Und dann benutzt Ihre irre Kanzlerin auch noch den Ev.-moslemischen Kirchenkriechtag, um Werbung für die unchristliche Union zu machen, der Sie als "Christ" angehören, und Ihre geistesgestörten, faktenresistenten, überaus toleranten und humanitären Christenfreunde hetzen antidemokratisch gegen die aufrichtigen, mutigen Patrioten der AfD, während ihnen die von frommen Moslems ermordete Christen und Kopten scheißegal sind und der Papst Moslemen (die sich darüber kaputtlachen) die Füße küsst, Hauptsache, sie leben (noch)! Laut Hl. Koran sind sie sowieso lebensunwerte Kuffar, deren Köpfe abgehackt werden müssen und in die Hölle kommen, wo sie aufs Schrecklichste gefoltert werden. (Das sagte mir jedenfalls die fromme Moslemin Nigar Yardim vom VIKZ mit antiwestlichern, antidemokratischen, antichristlichen, antijüdischen und antilaizistischen Vorstellungen mal bei einer Veranstaltung in Bonn. Dieser Verein ist gemeinnützig - e.V. - und nützt sehr.) Das wissen die bildungsfernen Vollidioten vom Kriechtag nur nicht, weil sie den Hl. Koran nicht gelesen haben.


     Eine Veranstaltung, die für mehr illegale Invasoren aus ISlamien und Afrika wirbt und vor diesen mit einem riesigen Polizeiaufgebot und Sperren wie bei einem möglichen Terroranschlag geschützt werden muss, ist ja wohl ein Widerspruch in sich! Wie blöde sind diese primitiven Marionetten eigentlich? Na ja, wie blöd sie sind, sieht man u.a. daran, dass sie immer noch Ihre gottverdammte CDU und die anderen Volksverräterparteien wählen! Sie singen schöne Lieder, geben ihrem Hass gegen Heimatliebende lauthals Ausdruck, tanzen. stricken und ficken gegen Rechts und merken nicht, dass das Schiff gerade untergeht und sie kurz vor dem ersaufen stehen. Na ja, Gott sei mit ihnen, denn er liebt die Einfältigen. So oder ähnlich heißt es doch in der Bibel, wenn ich mich recht erinnere.
    Ihre Blabla- berufsbetroffene Kanzlerin ist nach jedem islamischen Terroranschlag "bestürzt" und kann "nicht verstehen". Ja, weil die dumme Kuh, sorry, die kluge Wissenschaftlerin und ex FDJ-Propaganda-Sekretärin den ISlam nicht versteht oder nicht verstehen will! Sie kann ihn ja noch nicht mal auswendig, denn dann wäre sie nach dem Verständnis der Allahanbeter sehr gebildet. Die Korangläubigen tun nur das, was der Hl. Koran befiehlt, gegen den Hitlers "Mein Kampf" Kinderkacke ist. Aber eins haben ihre Kanzlerin und Hitler ja gemeinsam: Beide waren/sind dem ISlam sehr zugetan! Merkel will die Scharia, die beste Form der Diktatur! Wenn Sie vor der kompletten islamischen Übernahme allerdings nicht noch schnell konvertiert (Sie täten das auch besser), wird ihr allerdings als erster der Kopf abgeschlagen (sorry, Frauen bekommen eher Säure ins Gesicht, werden multipel vergewaltigt, versklavt etc.). Wer wird Ihrer Kanzlerin die Nägel aus dem gesegneten Körper ziehen, falls sie aus Versehen mal in einen islamischen Nagelbombenanschlag  (der selbstverständlich nichts mit dem ISlam zu tun hat, denn ISlam ist Frieden und ich bin Heidi Klum) gerät? Ich jedenfalls nicht! Das können Sie dann machen! Viel Spaß dabei! Ein Christ hilft dem anderen, ich nicht, ich bin schon lange aus der scheinheiligen Kirche ausgetreten! Mein Gott heißt Höcke hahaha! Ironie off. Der Mann kanns!


    Sie unterstützen eine Kanzlerin, die Gesetze bricht, eine Verfassungsfeindin ist und das deutsche Volk zugrunderichten will! Bravo, Sie sind ein guter Mensch! Und anstatt um unser Land zu kämpfen, verteufeln Sie die AfD und nehmen bei "Wer wird Millionär?" teil! Haben Sie nichts Besseres zu tun? Na, dann gehen Sie mal weiter ins Sonnenstudio, damit Sie immer schön sonnengebräunt sind und spielen Sie bei allem nationalen Unglück den Optimisten, der keine Schuld hat. So krank, wie Sie immer erzählen, können Sie gar nicht sein.



    "Ich bin 110 Prozent CDU!" Ja, und ich bin "1000 Prozent AfD", und wir werden immer mehr, und deshalb müssen wir von den staatlich bezahlten, kommunistisch-stalinistischen Terrorgruppen Antifa und Co. ("Friedensaktivisten, erlebnisorientierte Jugendliche, Helldeutschland, Zivilgesellschaft von "Deutschland verrecke", Nie wieder Deutschland, Deutschland, du mieses Stück Scheiße, Bomber Harris do it again" usw.usf., DAS IST KEINE VOLKSVERHETZUNG!) beiseitegeschafft werden, koste es, was es wolle! So macht das auch Herr Erdogan, und MaasMerkelMurksPöbelRalleMisereKauderTauberRothKuhnass, DönersKatja, Özmitdir, Özugwutzgutz, Rammellow,  LarmoyanteKaddor, BrettvormkopfStrohm, WoelkiBischöfli und wie sie alle heißen, finden das toll!



    Ich grüße Sie hoheitsvoll, respektvoll und islamkonform mit Allahu akbar und wünsche Ihnen, so wie das Ihr Herr der Misére auch gemacht hat, einen friedlichen Terrormonat Ramadan! Und essen Sie nichts in Gegenwart eines fastenden Korangläubigen, es könnte sein, dass der Hungernde dann ungemütlich wird.
    Marion Poppers, die schon länger hier lebt, die früher immer CDU gewählt hat, eine CDU, deren Parteivorsitzende und Kanzlerin in den Knast gehört, und zwar mit ihrer gesamten antidemokratischen, verfassungsfeindlichen Mischpoke, so wahr mit Gott helfe! Aber der hilft leider auch nicht, denn er ist wohl gerade wieder mal in Urlaub, vielleicht in der Türkei oder in Syrien, da sind die Hotelzimmer zurzeit spottbillig und ggf. braucht man auch nur ein one-way-ticket!
    Das ist eine Hassmail, die Sie bitte nicht persönlich nehmen wollen und die ich hiermit widerrufe und das Gegenteil behaupte! Zensurminister Maas vom Wahrheitsministerium kann mir also gar nichts. Obwohl: Er kann mich doch, nämlich am XXX lecken!




    Mit Glück und Geschick gelingt es, mit der Bundestagswahl im September immerhin eine Opposition ins Parlament zu wählen, welche ein wenig mehr Licht ins Dunkle bringt.





    Es sind weniger die Alt68iger als Schuldige der Misere zu verorten, es ist vielmehr die Macht, welche Schreihälse aus der vordersten Alt68iger-Front erreicht haben. Wer Macht bekommt, missbraucht sie. Murphy's Law.

    Worte sind billig, Wähler sind willig.




    Geheime Macht ist die Domän der Ehrenwerten Gesellschaft.


    Kritiker von Macht leben gefährlich. Wer Religion angreift, den verfolgt die Inquisition. Religion und Inquisition sind die beiden Zangen der Macht, zwischen denen Kritiker zerquetscht werden. Abdel-Samad kann sich als vom "Glauben Abgefallener" hierzulande nur unter Polizeischutz bewegen.



    Interviews wie mit Politikern oder auch Islamkritikern aus der ersten Reihe lässt sich die Systempresse bezahlen. Die ersten Sätze von Abdel-Samad bekommt der Leser frei Haus.




    Hamed Abdel-Samad: Dieser Hass beginnt sehr früh. Bei uns in Ägypten gab es ein Kinderspiel, das „Religionskrieg“ hieß. Die „Gläubigen“ jagen darin die „Ungläubigen“. Die gegnerischen Gruppen bewerfen sich erst mit stacheligen Kakteen. Danach kommt.....

    Was danach kommt, berichten entsetzte Zeugen, Betroffene, Geschädigte, soweit sie Angriffe überleben.
    .
    .
    Sobald Verantwortliche den Notfallplan durchdekliniert haben, geht es im Tagesgeschäft weiter.



    Clowns sind austauschbar, um dem Urnenpöbel Sand in die Augen zu streuen. Worte sind billig, Wähler sind willig.


    Huch! Was hat denn diese Ärztin in ihrem Frust verteilt? Der Dame gehört die Kassenlizenz entzogen - und zwar schleunigst.



    Wo der Schaden eingetreten ist, da lässt die hetzende Häme nicht lang auf sich warten.



    Ursache und Wirkung lassen sich beliebig und beständig verbiegen und verdrehen.


    Die Sonnenkönigin von Berlin steht über dem Geplänkel und Gezänk von Parteien, von Meinungen und über tödlichem Terror.


    "Des einen Freud', des andern Leid", so geht das Morden munter weiter.


    Der Mainstream, die Talkshows, der Buchhandel hat Worte wie Werke von Akif Pirincci verbannt, auf die "Schwarze Liste" der herrschenden Meinungszensur und Gesinnungsinquisition gesetzt, doch in sozialen Medien wütet der Meister weiter, bis ihn die Maas-Männchen mal wieder zensieren. Das passiert dauernd.













    Die ersten Warnzeichen bürgerkriegsähnlicher Gewalt bekommen immer mehr Länder und Städte zu spüren. Erstaunt und entsetzt wischt sich der Urnenpöbel den Sand aus den Augen, wenn schockartig  auch ihn Leid ereilt.


    Nach der Detonation von Bomben, den Angriffen mit Äxten und Autos fließt Blut, sehr viel Blut. Zwischen abgerissenen Gliedern und zerrissenen Körpern retten Einsatzkräfte, was zu retten ist. Der Widerspruch zwischen medial-klerikal-kultureller-polit Propaganda und Wirklichkeit könnte krassen kaum sein. Werbung und Wirklichkeit, Dichtung und Wahrheit - unzertrennliche Geschwister, zwei Seiten einer Medaille. 


    Der Urnenpöbel braucht leichte Kost, Breikost für Babies.




    Michael Stürzenberger


    Den schwachköpfigen Opfern der Polit-Propaganda beten grundgesetzlich verankerte Wörter und Werte wie "Religionsfreiheit" an. Was Kritiker wie Ayaan Hirsi Ali, Abdel-Samad oder Michael Stürzenberg, Dichter wie Akif Pirincci verbreiten, will der Urnenpöbel nicht wissen, nicht hören, muss es dann doch fühlen.

    https://www.youtube.com/watch?v=xMvz03LqaSk
    Der Islamterror von Manchester und die Heuchelei der Politiker 9 Minuten
    Published on 26 May 2017
    Kommentar von Michael Stürzenberger, Journalist und Wiedergründungsmitglied der Weißen Rose, zu den Hintergründen des Islamterror-Anschlages von Manchester, seinen Ursachen und dem heuchlerischen Geschwätz der Politiker.
    Die Angreifer, fanatische Mohammedaniacs, finden für ihren asymetrischen Krieg gute Gründe.


    Der Krieg breitet sich aus in Frankreich, England, in Deutschland, weltweit.


    Schon die Frage nach der Fertilitätsrate in Ländern mit einer ungebildeten, religiotischen Mehrheit,  welche mehr junge Krieger hervorbringt, als ihre Heimatländer ernähren und erhalten können, beanwortet Terrorursachen.



    Kritiker an der medial-klerikal-kulturellen Propagandamaschinerie pissen gegen den Wind. Je mehr Kritiker gegen die medial-klerikal-kulturelle Propagandamaschinerie pissen, umso stärkeren Wind und Nebel entfacht diese Propagandamaschine. Irgendwann kann auch der kräftigste Kritiker nicht mehr gegen den Sturm pissen, wendet sich, und bemerkt erleichtert den Rückenwind. Gewinne lassen sich nur von Zuhältern der Systemnutte maximieren. Wer sich als Systemnutte seinem Zuhälter dient, für den sprudeln die Öffentlich-Unrechtlichen Geldquellen.

    Unter dem weinerlichen Titel "Ausgrenzung" stellen Kuratoren öffentliche Gelder und Räume den Systemnutten zur Verfügung. Um sich im New-Speech der Zeit passend aufzubretzeln, titelt dieser Nagler seine Propagandaschau  "realer Relativismus".


    Wenn "Investitionen" in "geschenkte Menschen", wie altersblöde, diplomierte Volkswirtschafter delirieren, schon mal 20 Milliarden erreichen oder übersteigen, dann sind einige Millionen für schmierige Künstler auf Bühnen und in Galerien Peanuts, solange sie als Systemnutten das medial-kulturell-klerikal Politgeschäft hochjubeln.



    Ein Großteil der Humanitätsfrömmelnden Schönredner profitiert von der Sozial- und Asylindustrie. Arbeitgeber picken sich die arbeitsfähigen Menschen gleich Rosinen aus gärenden Teig. Menschen, die gleichsam ungenießbar, unbrauchbar für die Produktion bleiben, tragen die Steuerzahler. 20 Milliarden!


    Strom kommt aus der Steckdose und Geld aus der Druckmaschine. Der Urnenpöbel macht sich über Geld anderer keine Gedanken, solange die Arge Geld überweist für Alkohol, Brot und Spiele.

    Ganz putzige Herzchen fluten Blogs wie Facebook mit bunten Blumenbildchen, verdrängen die reale Tristesse sich ausweitender sozialer Brennpunktee, ergötzen sich an ihrem Garten und schwärmen:

    Duftina die Duftrose kurz vor der Duftexplosion




    Der Hauch des Zeitgeistes hat den Autor, Fotografen und Gärtner unbewußt gestreift, wenn er von "Explosion"fantasiert, bei ihm "Duftexplosion".  Sinnentleert schwallen solch zahnlose Greise  von "Love-and-Peace", was ihnen vor Jahrzehnten aus der Flower-Power-Hippie in Erinnerung geblieben. Meine Kritik ist brüderlich bissig eine Satire, denn der Meister der Fotolinse, Garten- und Bildgestaltung bringt beachtliche Blogberichte strahlender Blütenschönheiten.


    Björn Höcke:



    https://youtu.be/aOarQEtLsEg


    Ab September 2017 wird es endlich wieder eine echte Opposition im Bundestag geben! - Amateuraufnahme - 34 Minuten 33 Sekunden
    Published on 21 May 2017
    AfD Wahlkampfauftakt in Tuttlingen / Möhringen in Baden-Württemberg am 19.05.2017, Gastrede von Björn Höcke

    Systemnutten schaffen für Zuhälter an, die sie auf Krawall bürsten und im Stil des Hauses maulen lassen.



    Die gemachte Meinung, das gesteuerte Denken des Urnenpöbels zeitigt absehbare Ergebnisse.





    Zurück an den Rhein


    Die grausigen Tagesnachrichten amüsieren mich mehr als der spannendste Krimi. Dass sich so wenige Menschen für die Politik interessieren, ist verständlich. Die Menschen sind doppelt und dreifach belastet von Job, Familie, Brutpflege und Anpassung an unsägliche Zwänge Daher gehen die Dinge ihren schicksalhaften Gang. Der Rhein fließt weiter um die Loreley in St. Goar, die Burgen bröckeln, wenn sie niemand renoviert. Kühlender Wind am Abend erleichert das Atmen in der 30 Grad warmen Sommerhitze. Ein Gewitter am Abend ist noch besser.


    Burg Rheinfels thront über St. Goar. Die Führung durch das Gemäuer lohnt die Anstrengung des Anstiegs.





    Im Mittelalter war der Rhein die Hauptverkehrsstraße für Güter aller Art. Geldschneiderei an dem durch Ketten gesperrten Rhein machten die Burgherren steinreich. Das Gemäuer war in seinen Glanzzeiten noch zwei Stockwerke höher, weiß verputzt und strahlte weithin sichtbar über die Wasserstraße.





    Nach Südwesten erstreckt sich das Gründelbachtal, gesegnetes Weingebiet, früher Hinterland dieser Burgstadt.







    Der Blick in den Brunnen lässt weit, weit unten Spuren von Wasser erkennen.




    Ein kleines Mädchen hockt in der Wiese und pflückt Blumen, vollkommen unbeeindruckt von dem martialischen Gemäuer.


    In diesem kühlen Keller stand einst ein gemauertes Weinfaß von 200.000 Litern. Jeder Soldat hatte das Recht auf drei Liter Wein pro Tag. Wie schon auf der Burg Ehrenbreitstein heißt es bei den Soldaten: "Ohne Mampf kein Kampf."


    Ausflug nach Rüdesheim


    Die Hitze steigt und steigt. Ein Sonntagsausflug nach Rüdesheim beginnt mit der Zugfahrt von St. Goar nach Bingen.


    Bingen in der Mittagshitze reizt mich wenig. Die Nahe mündet dort wenig später in den Rhein, den der Ruderer mit seinem kippligen Kahn meidet. Am Rhein entlang geht es zur Fähre nach Rüdesheim.


    Die Fähre bringt mich nach Rüdesheim.


    Das Denkmal zeigt Ludwig IV., Großherzog von Hessen und Rhein. Kann sich jemand heutige Politchargen auf solchen Sockeln vorstellen? Niemals!


    Als Alternative mahnen Denktafel und Gedenksteine aller Orten an Zeiten blutigen Massenmordens. In von kollektiver Schuldkult zerfressener Schwäche lässt sich kein Land, nicht einmal mehr ein Standpunkt verteidigen.


    Die Hitze hat mir meine Sonntagslaune genommen, mich über die Weinberge von Rüdesheim zu diesem Monument mit der Seilbahn schleppen zu lassen.


    Die Hochwassermarken geben beredte Zeichen vom Wüten der Naturgewalt, wie Mahnmale Zeichen setzen von massenpsychotischen Mordgewalten. Eins wie's andere Schicksal.



    Hauptsache die Infrastruktur versorgt die Menschen mit Notwendigem und mit Luxus.



    Was die Winzer an Wein nicht mehr absetzen, verarbeitet Asbach zu Weinbrand. Diese traditionelle Drogen müssen mittlerweile mit chemischem Designer-Dreck konkurrieren, der Gesundheit wie Verstand noch schneller runiniert als die Sauferei.


    Wer ein Weingut ersten Ranges betreibt, leistet sich ein herrliches Domizil mit Blick auf den Rhein.


    Rüdesheim ist an diesem Sonntag ein Rummelplatz für Touristen aus aller Herren Länder. Vor allem Asiaten pilgern zu dieser Oase rheinischen Weinbaus. Damen, die ihre koranische Konditionierung mit Kutten demonstrieren, fehlen in dem Trubel. Volkstümliche Fröhlichkeit organisieren die Gastwirte für ihre Kundschaft. Um die Vorstellung von Deutschland für Touristen zu erfüllen, verkaufen die Läden Kuckucksuhren, Bierkrüge und Ende Mai Adventskalender und Weihnachtsmänner.



    Irgend ein Thermometer zeigt eine für mich unverträgliche Temperatur von 36 Grad Celsius an. Mein davon belasteter Organismus sperrt sich dagegen, in den Sonntagstrubel fröhlich feiernder Weinseligkeit zur Mittagszeit einzustimmen.


    Der Drehorgelspieler legt eine neue Scheibe auf. Hier im warmen Wind in meiner Klause mit Blick auf die Loreley leiern vorbeifahrende Touristenschiffe das Lied der Loreley. Doch für Rüdesheim braucht man mehr Kraft, zumal die Hitze in den engen Gassen sich staut.


    Noch einen Blick die Drosselgasse hinunter, in welcher sich Schiffsladungen von Touristen drängen und zwängen, dann geht es für mich auf eine ruhigere Parkbank am Rhein.


    Für Rüdesheim sollte sich der Besucher einen schattigen Alltag aussuchen, wenn man kein Freund von Rummelplätzen ist. Zwar firmiert mein Blog seit Jahr und Tag unter dem Label "Rentners Rummelplatz Reisen", doch Rüdesheim bot mir zuviel davon.


    Während der größten Hitze lässt mich im Bahnhof ein paar kurze Momente Schlaf schnappen, da die Zugankunft rheinabwärts mir zuvor eine Stunde Pause lässt. Vor Kaub schiebt dann ein auffrischender Wind mich leicht an, um Rhein abwärts zu radeln und mich auftürmenden Wolken zu erfreuen, die sogar ein paar erfrischende Regentropfen für mich abwerfen.


    Man liest über den Ruhm dieses Kriegshelden bei  Wiki:

    Gebhard Leberecht von Blücher, Fürst von Wahlstatt (* 16. Dezember 1742 in Rostock; † 12. September 1819 in Krieblowitz, Schlesien) war preußischer Generalfeldmarschall und hat sich in bedeutenden Schlachten hervorgetan. Seiner offensiven Truppenführung verdankte er den populären Beinamen Marschall Vorwärts, der ihm nicht von den Deutschen, sondern von den damals in den Befreiungskriegen verbündeten Russen verliehen wurde. Seine beharrliche Vorwärts-Strategie, mit der er gegen das Zögern der drei verhandlungsbereiten Monarchen der Sechsten Koalition im Winter 1813/1814 die Überquerung der Rheingrenze und den Vormarsch auf Paris durchsetzte, führte zur relativ schnellen Niederlage der Franzosen. Den endgültigen Sturz Napoleons führte er durch den Sieg in der Schlacht von Waterloo mit Wellington herbei. Dadurch wurden sie die beiden damals populärsten Kriegshelden der Befreiungskriege in Europa.

    Die Wolken sammeln sich zu einer gewaltigen Gewittershow. Mein Blick bewundert das beschauliche Oberwesel von der rechtsrheinischen Seite mit seiner aufragenden Liebfrauenkirche, seinen Türmen und seiner Burg. Doch dann heißt es schneller und schneller mich in meine heimische Klause am Rhein zu verziehen, denn alle Dachluken sind nicht korrekt geschlossen vor der Abfahrt in den heißen Sommertag.


    Es ist wieder einmal alles gut gegangen. Das Gewitter lässt trotz Unwetterwarnung im Internet auf sich warten, rollt ein paar müde Donner über die Weinberge und entlädt dann ein paar traurige Tropfen gegen 21.00 Uhr. Nichts von Bedeutung, kein Hagel, wie angedroht.


    Zur Entspannung eines höllenheißen Tages mit 27 Grad unter und 34 Grad im Auto belohnt ein wunderbares Lichtspiel über der Loreley meine Mühen.

    Oberwesel



    Der Reiz der Gegend lässt mich nicht los. Die Fahrt zum fünf Kilometer entfernten Einkaufzentrum in Oberwesel zeigt mir immer wieder neue Sehenswürdigkeiten.  Die keltische, römische, fränkische Siedlung mit ihren Klöstern, Kirchen, Türmen und Ruinen ist noch viel attraktiver als das benachbarte St. Goar, welches auch schon wunderbar ist.

    Die Befestigungsanlagen sicherten Oberwesel zuerst von der Rheinseite aus. Viel davon ist heute noch zu sehen.

    Die Stadt hat ihrer vertriebenen und ermordeten Mitbürger ein Denkmal gesetzt. Wiki berichtet von grausigen Pogromen im Mittelalter.
    Die Ansässigkeit von Juden in einer jüdischen Gemeinde des frühen Wesel ist durch eine Steuerliste des Jahres 1241 belegt.[18] 1287/88 entwickelte sich aus den Geschehnissen eines angeblich im Ort verübten Ritualmordes eine zwei Jahre andauernde Pogromwelle. Diese erfasste nicht nur den Tatort Oberwesel und den Fund – und Nachbarort Bacharach, in dessen Gemarkung die in einem Gehölz versteckte Leiche gefunden worden war - sondern der Hass der Christen wurde für die Juden auch überregional zur Katastrophe. Auslöser dieser Pogrome sollen Franziskanermönche gewesen sein, die in ihrer 1280 erbauten Klosterkirche am Martinsberg Predigten hielten, deren Inhalte sehr aggressiv gegen die Juden gerichtet waren und so den Judenhass der Gläubigen schürten. Der nicht aufgeklärte Tod eines bei einer jüdischen Familie in Oberwesel beschäftigten jungen Tagelöhners aus Womrath führte dann dazu, dass die christliche Bevölkerung aufgestachelt wurde und Oberweseler Bürger gegen ihre jüdischen Mitbürger vorgingen und viele der ihnen verhassten Nachbarn erschlugen.

    Hier möge der Leser sich selbst Gedanken über polit-klerikale Bezüge wie zum Kirchentag oder dem Macht heischenden koranischen Kult machen. Jedenfalls sind kirchliche Comics aus dem Mittelalter wie diese immer nur eine Seite der Medaille, deren andere Seite man weniger gern sieht in klerikalen Kreisen.


     
     Doch die bewunderswerte Seite der Medaille, das Orgelspiel in der Liebfrauenkirche lässt mich meine Kritik vergessen - für den Moment.





    Doch beim Vergleich dieser mittelalterlicher Darstellung von Mann und Frau mit dem heutigen gendergerecht umgeschriebenen Liedgut auf dem Kirchentag - beim Militär ebenso - fliegen mir wieder finstere Gedanken zu.


    Treckerfahrer

    Doch bevor mein Sermon da capo al fino wiederum wütet wider medial-klerikal-kulturelle-polit-faschistoide Hetzer und Heuchler soll dieser Blog lieber versöhnlich berichten von einem alten Treckerfahrer. Der müht sich mit Wohnwagen und einem Eicher, Baujahr 1959, mit 25 km/h bis in die Pyrenäen, vielleicht sogar bis ins portugiesische Porto.


    Er erzählt von Pannen in Schottland und davon, dass ihn die Russen vor zwei Jahren nicht ins Land gelassen hätten. Nachdem er erfolgreich alle Einreiseprozeduren überstanden hatte, verbat ein leitender Offizier die Einreise, da sein Gefährt eine militärische Funktion hätte.


    Das ist für uns schwer vorstellbar. Was an diesen roten Felgen im mausgraublauen Eicher Wohnwagengespann militärisch sein soll, erschließt sich mir nicht. Doch wie immer sind die Wege mehr schicksalhaft als verständlich - im Guten wie im Bösen.

    Mit diesen lieben Reisegrüße zu unserem sechsten Hochzeitstag aus dem gesegneten Geburtsstädtchen an meine liebe Frau geht es nun bald
    zurück.


    Denn schließlich wird das Wetter besser. Das heißt, Wolken türmen sich zu einem hoffentlich bald erfrischenden Regen oder Gewitter. Zudem kommen nach zweijähriger Südamerikafahrt Klaus und Gisi heim, denen das hiesige Politgetriebe zwar an allem meilenweit vorbei geht. Doch Klaus grüßt gelegentlich, soweit ihm Zeit und Internetverbindung dies erlauben.



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    Bald acht Wochen zeigt mir Deutschland auf meiner kleinen Reise seine Wunder. Endlich daheim in München bei meiner Liebsten fängt die Erholung an. Dass meine Schriften frühere Freunde entsetzen, lässt sich verkraften. Doch verschärft droht jedem Blogger, jedem in sozialen Netzen Zensur oder Klagen, die die Justiz beschäftigt. Kosten beschneiden die Meinungsfreiheit.


    Das Thema treibt Professoren für Medien-Ethik, Juristen und alle um, die Meinungsfreiheit wagen. Bunte Bildchen, Witzchen, gedankenloses Geschwätz verpflichtet zu nichts. Doch wer in seiner Meinungsfreiheit dem Zeitgeist widerspricht, braucht ein schnelles Pferd. 


    Meine Fluchtreisen begannen ein Jahr vor meiner Verrentung im Januar 2010 mit dem nahezu neuen VW-Crafter Wohnmobil von Seitz-Tikro. Keine sieben Jahre später sind mehr als 150.000 Kilometer auf der Uhr, mehr als 2000 Stunden am Steuer: Anspannung und Konzentration auf Straßen, Schlaglöcher, den Verkehr, auf Fußgänger, auf das Wetter. Monate, bald schon Jahre vergehen im engen Quartier von zwei mal sechs Meter Außenmaß wie im Flug.



    Mit anderen Campern beginnt leicht ein Gespräch über das Woher und Wohin. Diesem hat seine Tochter den Aufkleber geschenkt "Abi 68, Ren 12". Das lässt mich lachen und erinnert an meine Zeit "Abi 66, Ren 13". Das E-Bike ziert ein Bierfaß. Freuden und Freunde der Landstraße. Wunderbare Autos aus alten Zeiten.


    Wie es der Zufall will, macht mich eine Bekannte mit dem Besitzer dieses 40 Jahre alten Land Rovers bekannt. Selten, dass es mich zu Bekannten verschlägt, weil mir selten der Sinn nach Menschen steht. Doch manchmal ergeben sich inspirierende Begegnungen.здравствуйте Hallo! Wie lange dauert es, bis diese Zeichen endlich in meinem Hirn kleben bleiben?



    Camper Romantik in Bug bei Bamberg an der Regnitz. Doch langsam. Vorige Woche noch in St. Goar, jetzt schon wieder in der Fränkischen Schweiz, beim guten Freund Klaus, der nach zwei Jahren Reisen in Südamerika wieder daheim ist.


    Doch dazwischen, in einer Reisewoche von St. Goar bis Pottenstein ist viel geschehen. Die Reise von St. Goar am Rhein geht leichter, wenn Wolken die Höllensonne verdecken. Das beste Wetter zum Reisen sind dunkle Regenwolken, kurz bevor ihre nasse Ladung auf die Straße prasselt. Die überquellend grün reich blühende, wachsende Natur braucht Wasser. Mir geht es nicht anders. Klaus kämpft am ersten Tag seiner Rückkehr mit hohen Stapeln von Post und Gräsern.


    Was war das wieder für eine gnadenlose Kurverei und Fernfahrerei, bis der Wanderer nach bald acht Wochen endlich wieder bei seiner Liebsten daheim in den Armen sich ausruhen kann und darf! Wieder
     - 1700 Kilometer und
     -   230 Liter Diesel verjuxt!

    Eine edle Spenderin hat mich sogar zu einem Pfingstfestmahl geladen, unvergesslicher Luxus für einen Wildwanderer, der sich in seiner spartanischen Zweiflammküche von Sojaschnitzeln, Nudeln, Brot, Käse und viel Salat verköstigt.


    Das war in Bamberg. In meinem bald 70 Jahre alten Kopf gehen die Ereignisse wild durcheinander. Wenn da nicht mein PC wäre, der mich zu gedanklicher Disziplin verpflichtet. Und mir hilft, russische Wochentage zu lernen.

    понедельник
    бторник
    среда
    четверг
    пятница
    суббота
    воскреценье

    Und Monatsnamen - ein mühsames Geschäft!

    январь
    февраль
    апрель
    май
    июнь
    июль
    Август
    Сентябрь
    Октябрь
    Ноябрь
    декабрь

    Es lässt sich leichter lernen, wenn Reize wegfallen, innere Ruhe einkehrt - und Regen die Hütte kühlt. Immerhin gelingt es mir immer schneller, die kyrillschen Hiroglyphen zu schreiben. Die Website http://translit.net/ hilft.

    Dazwischen schockt mich Zensur vom Gelben Forum, dem einzigen sozialen Netz - neben Facebook und Akif Pirincci, was mich bislang frei schreiben lässt. Doch dann das!


    Kopfkratz, Grübel, Denk - zuvor noch rege Beteiligung im Forum über meine Wutrede wider medial-klerikal-kulturelle-polit-faschistoide-hetzende Heuchler - und dann zieht mir der Chef den Stecker? Meinen Text nochmals von vorn bis hinten durchgekaut, auf "Juden-Hetze" untersucht, nichts gefunden. Mehr Menschen fällt es schwer und schwerer, sich zur kollektiven Kriegsschuld der deutschen Wehrmacht zu bekennen. So lernte mein Väterchen Selig seine Frau, mein Mütterchen Selig, als Wehrmachtshelferin in Paris 1943 als Oberstleutnant kennen. Der Krieg brachte die Eltern zusammen, was mir 1948 das Vergnügen verschaffte, auf die Beste aller Welten passend zum Wiederaufbau mich einzufinden.


    Priester und Vorbeter, die angeblich "Heiligen Schriften" wie Talmud, Bibel, Koran, Upanishaden, das Tibetanische Totenbuch, Mein Kampf oder Das Kapital, welche Massen manipulieren und gegeneinander aufhetzen, sind mir zuwider. Die deutsche Kriegsschuld in Denkmälern aus Steinsäulen zu zementieren, sich wegen vergangener Kriege auf ewig in Schuld, Scham und Schande zu suhlen, scheint mir kollektiver Masochismus. Obskure Revanchisten erforschen dunkle Seiten der Geschichte. Wollte Stalin den Bolschewismus bis zum Atlantik vorrollen, weswegen Hitler die Wehrmacht in den grauenhaften Barbarosso-Feldzug befahl?  Haben die allierten Siegermächte uns Deutschen eine zweite, ja dritte Chance gegeben, uns wieder als Recht schaffene Arbeitsameisen in die Völkerfamilie demokratischer Freiheiten einzugliedern oder wollten die Siegermächte ein Bollwerk gegen den Kommunismus schaffen?

    Die einzige zynische Chance, deutsche Kriegsschuld zu rehabilitieren, wäre ein atomarer Weltkrieg, weil bei uns nur Verbündeten diese Massenvernichtungswaffen lagern und einsetzen könnten. Wenn wir alsdann voll verstrahlt und verkrebst in Höhlen säßen, Körner und Gräser, Hunde und Katzen fressen müssten, dann würde sich vielleicht der Eine oder Andere erinnern an bessere Zeiten. STOP hier!

     
    Jedenfalls fiel mir ein Stein vom Herzen, als der Hausmeister des Chefs dann andertags verkündete, nachdem sich der Eine und die Andere noch für mein Geschreibsel eingesetzt hatte "Es ging nicht um @n0by...."Pfff, nochmal rumgekommen um die inquisitorische Maasmännchen an den Schaltern der Zensur! Bleibt Makel in meinen Sätzchen, weil sich böse Menschen von meiner Liebeslyrik aufhetzen lassen? Eine Dame kritisierte diese Persiflage, die so nie auf dem Kriechentag gezeigt worden wäre, wo in Wahrheit schön Geistiges zu lesen war wie "Herzchen öffnen, statt Grenzen schließen!"Schädlich und schändlich sei daher dies Machwerk, welches als Fake die Facebook Freunde freute:


    Böse sammeln Böse. Selbst der Chef, welcher mich 1990 als Redakteur eingestellt hatte, ergötzte sich an der Persiflage und höhnt hämisch, böse:

    Toller Spruch. Die Afrikaner beherzigen ihn ja schon, was auch der Grund ist, dass es in 30 Jahren 3 Milliarden davon geben wird - aber ich bin sicher, dass 2 Milliarden davon Kirchenasyl in Deutschland bekommen. Der Rest muss nach Holland. Wir schaffen das!

    Wie meinte die teure von Thurn und Taxis böse dereinst?"Die schnakseln gern..."  Wer nicht? Ein anderer stimmt ein in die böse Litanei und schickt solche böse Sätzchen:
    Michael Klonovsky trifft es mal wieder:

    "Woher in diesem Zusammenhang der politische Wind künftig verstärkt wehen wird, zeigen die Einlassungen von NGO-Sprechern, die den Gut- und Leichtgläubigen unter den (West-)Europäern nun einzureden bzw. sie auf routinierte Weise moralisch zu erpressen versuchen, indem sie ihnen suggerieren, sie stünden in der Pflicht, Millionen "Klimaflüchtlinge" bei sich zu beherbergen und rundumzuversorgen, weil unter anderem ihr teuflischer Kohlendioxidausstoß diese armen Menschen in die Flucht getrieben habe. Auch in diesem Fall ist die Argumentation extrem unredlich, denn wenn Menschen in Dürregebieten hungern, die Bevölkerungszahlen dort aber zugleich explodieren, liegt der Zusammenhang für jeden Hilfsschüler auf der Hand. Die afrikanische Bevölkerung hat sich in den vergangenen 100 Jahren nahezu verzehnfacht; nicht das Klima treibt diese Menschen fort, sondern ihre schiere Masse. Ein deutscher Unternehmer, der in Südafrika lebt, hat vorgeschlagen, afrikanischen Frauen Prämien zu zahlen, wenn sie sich nur für ein Kind entscheiden, vielleicht ist das der plausibelste Weg, um die demographischen Probleme dieses Kontinents zu lösen. Europa jedenfalls wird es nicht leisten können und höchstens so närrisch sein, sich selber in ein nördliches Anhängsel Afrikas mit levantinischem Einschlag zu verwandeln."
    Solche Sätzchen blutet das güldene Mutterherz - Tränen aus Blei!


    Was wäre denn schöner und wertvoller als Kinder und "Kinder*Innen", wie der Fachbereich Umwelt und Stadtgrün genderkorrekt dichtet?



    Was könnte es schönere Bilder geben, als wunderbare Mütter voll Saft und Kraft, die sich ihrer Kinder erfreuen, sie liebend stillen,....


    ... und stolz ihre Kleinen schieben. Das fordert jedem ritterlichen Mann Achtung, Respekt und Fürsorge ab.


    Schon schlägt eine Freund mir vor, zwei Arten von Blogs zu liefern, einen politischen und einen Reiseblog. Für mich macht's die Mischung: Bunte Bildchen blühender Landschaften helfen, häßliche Inhalte anzureißen. Wir leben in spannenden Zeiten!


    Schon klar: Meine Meinungsfreiheit zwingt Dich zur Zensur.
























    Bei mir laufen, weil mich das mehr interessiert als Krimi oder Sport, tagesaktuelle Nachrichten ein - wie diese:


    Sechs Tage, drei Länder - mehr als hundert Tote und über 400 Verletzte. Im ganzen Nahen Osten und darüber hinaus kommt es pünktlich zu Beginn des Fastenmonats Ramadan zu blutigen Anschlägen....


    ROCK AM RING Absage - Veranstalter Marek Lieberberg rastet aus, eine Minute
    https://www.youtube.com/watch?v=eNXaq094wI8




    Ein Mann, wie der gute Herr Lieberberg, muss schon 71 Jahre alt werden, um seine Meinung zu sagen und dann noch dabei zu bleiben. Lieberbergs Meinungsfreiheit zwingt den Zentralrat der Muslime zur Zensur, zumindest diffamiert der fromme Muselfunktionär Lieberbergs Meinungsfreiheit als "Hetze".


    Die Scharia Partei Deutschlands schließt sich dem Zensurbegehren der Inquisitoren an. Denn das sind ihre Wähler.





    Strich drunter - Reisefreuden

     

     

     Als in St. Goar Wolken die Höllensonne verdunkelten, war es kühl genug, weiter zu reisen. Angenehm sank die Temperatur. Verschlängelte Wege durch Wald und Wiesen führten hinauf zu 400 Meter Höhe, wobei die Temperatur angenehm fiel. Ein Reh huschte über die verlassene Straße.



    Ja, liebe Gendergerechtigkeitsbeauftragte, gewißlich haut mein Bremsfuß die Eisen rein, selbst wenn ein Kätzchen die Fahrbahn kreuzt. Machos zierten ihre PS-Boliden mit Aufklebern:"Ich bremse auch für Fauen."  Der Aufkleber verhöhnte Fahrer mit der Botschaft "Ich bremse auch für Tiere."Das waren andere Zeiten. Insekten zerplatzen immer noch auf Windschutzscheiben.


    Am frühen Nachmittag steht meine rollende Klause an einem ruhigen Ort am bescheiden dahin plätschernden Fluß Nahe, eher ein Bächlein.


    Der Stellplatz bietet alles, was der bescheidene Camper braucht: Strom und Wasser und eine Toilette in der Tankstelle in etwa 400 Metern Entfernung. Dort, in die ländliche Idylle, hat sich eine langjährige Lebensabschnittsgefährtin verzogen. Briefe an ihre alte Adresse kamen zurück. Das einst von ihrer Mutter und ihr bewohnte Haus stand leer - verriegelt und verrammelt. Die Nachbarn wussten nichts von ihrem Verbleib. Sie wussten nur, dass das Haus seit etwa drei Jahren leer steht.


    In dieser wunderbar romantischen Felsenregion, in denen die Menschen seit alter Zeit Edelsteine geschliffen haben und Kupfer aus dem Berg gewonnen haben, lässt sich wundervoll radeln.


    Eine berühmte Kirche schmiegt sich in die Felsen und das dortige Einwohnmeldeamt wird sicherlich über den Verbleib meiner alten Freundin Auskunft geben.


    Auch in diesem zauberhaften Städtchen Idar-Oberstein verfallen nicht weit vom Zentrum Gebäude. Dass hier "geschenkte Menschen" tatkräftig Hand anlegen, renovieren, bauen, einziehen, arbeiten, hoffen die Einen.

    Verteilung der Soziallasten aufgeschlüsselt nach Natiionalitäten lt. BILD v. 2.6.2017



    Doch die Statistiken verzeichnen eine rasch anwachsende Zahl von Sozialempfängern, die die Kassen plündern, zumindest belasten.



    Im Zentrum ist das putzige Städtchen aufgeräumt, sonnig und einladend schön.


    Das Einwohnermeldeamt verwöhnt seine Kunden mit Mineralwasser und WiFi. Eine freundliche Sachbearbeiterin gibt mir die Anschrift meiner verschollenen, alten Freundin. Sollte sie dort nicht sein, müsse mir das Einwohnermeldeamt im nächsten Dorf weiter helfen.


    Unsere deutsche Bürokratie arbeitet zuverlässig, ohne Beamten bestechen zu müssen. Die Müllabfuhr, die Kläranlagen, die Wasseraufbereitung, die Energieversorgung arbeitet zuverlässig. Für alles und jeden ist gesorgt, sollte gesorgt sein. Möchte man meinen.



    Im neuen Wohnort meiner alten Freundin, einem kleinem Dorf an der Nahe, führte mich der Zufall zu einem alten Mann, der mir ausführlich von meiner ehemaligen Freundin erzählte. Es war vor Jahrzehnten auch seine Freundin, als er sie mit dem Moped damals im Alter von 16 Jahren abholte, sie ein anderer ihm wegschnappte und heiratete. Er wusste exakt die Details, welche sie mir auch erzählt hatte. Es gab keinen Zweifel. "Aber", sagte der Alte, wobei seine Frau misstrauisch und abschätzend unsere Unterhaltung verfolgte, "jetzt ist sie seit etwa zwei Jahren nicht mehr gesehen. Keine Ahnung, wo sie geblieben ist."





    Die Auskunft stimmte mich so sorgenvoll, wobei mir Auskünfte des nächsten Bürgeramtes vielleicht ihren Verbleib verraten könnten. Ohne die Hetze, das Amt vor Dienstschluß erreichen zu müssen, wäre es eine wundervolle Fahrt durch Wald und Flug gewesen. 




    So ging es kreuz und quer durch die hügelige Landschaft ins nächste Dorf, zum nächsten Einwohnermeldeamt. Es war eine anstrengende Fahrt gegen die Uhr, weil Ämter pünktlich schließen.





    Nach all den Irrfahrten war meine Suche endlich von Erfolg gekrönt. Meine alte Freundin hatte sich verändert. Ihre traurige Geschichte war für mich unvorstellbar. Sie hätte ihre demente Mutter bis zum 88 Lebensjahr daheim gepflegt. Die Mutter hätte das Haus testamentarisch ihrem Sohn vermacht. Dieser habe sie per Gerichtsbeschluß aus dem Haus ausweisen lassen, die Schlösser gewechselt. So stehe das Haus seit drei Jahren leer. Sie bekäme nur eine minimale Rente. Ihre Zähne seien seit anderthalb Jahren ausgebrochen, doch die Renovierung könne sie sich nicht leisten. Sie gehe deshalb nicht mehr unter Menschen.

    Menschen in der Dritten Welt, wie dieser Steinhändler aus dem Pass Tizi-n-Test kümmert es nicht, wenn sie zahnlos lächeln. Hier fühlen sich die meisten Menschen mit fehlenden Zähnen aus der Gemeinschaft ausgestoßen.

    So lebt meine alte Freundin jetzt sehr zurückgezogen in ihrer Sozialwohnung. Die sei kalt im Winter, kalt, feucht und Schimmel in den Wänden. Am meisten vermisse sie eine Waschmaschine, da es im Dorf keinen Waschsalon gäbe.


    So fuhren wir anderntags in ein Sozialkaufhaus, wo sie sich eine Waschmaschine aussuchen konnte. Die wird ihr gebracht.


    Reichere Rentner, die satt im eigenen Heim residieren, können sich kaum vorstellen, wie Menschen am unteren Ende der Fressliste darben. Ein anderer Freund, der zwölf Fachbücher geschrieben hat, einen diplomierten Hochschulabschluß hat, findet mit 55 Jahren schon seit langem keine Arbeit mehr, die er machen will und kann. Seine Wohnsituation ist ähnlich desolat. Er ernährt sich von den billigsten Sonderangeboten. Zu mehr reicht die Hartz-Unterstützung nicht. Was KIK-Läden an billigster Kleidung wie eine Jeans für zehn Euro von den Ärmsten der Armen in Asien nähen lassen und verramschen, diese billigste Ware kann sich ein Hartz-IV-Empfänger leisten. Die ärmsten der Armen müssen sich ihre Haare selber schneiden. Denn der Friseur ist zu teuer. Und dennoch ist selbst das ärmste Leben in Deutschland Luxus gegen die Armut in der Dritten Welt.

    Hütten der Arbeiter, die in Marokko Phosphat abbauen. Reich ist eine Hütte mit  Satelliten-Schüssel.





    Links-Rot-Grüne Filterblase von Klerus, Kunst, Medien, Antifa


    Ob Fake oder Fakt, was spielt das schon für eine Rolle. Die arbeitende Bevölkerung kümmert sich nicht drum, keine Zeit frei. So vertrauen viele Menschen dem Merkel-Mantra, den klerikalen Dummschwätzern, der Weisheit des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte. Bürgerliche Vorstadt-Deppen sind übersättig, werden denkfaul und wollen von schlechten Nachrichten nichts wissen.



    Wenige Wissende warnten zuvor, wie der Krieg in Vietnam enden würde. Was Heuchler und Lügner dem Urnenpöbel verkaufen, das zementiert die Merkel Macht weitere Jahre, diese Macht liegt wie Blei über dem Land.
    Der Urnenpöbel hat sich Denken abgewöhnt, will sich nicht informieren, ist zu träge und abgeschlafft. Medien, Kulturschaffende, Priester und Politiker geben die Marschrichtung vor. Feinde sind ausgemacht. Der Pöbel reagiert ohenhin nur noch auf stärkste Gefühle, welche die mediale Massenhirnwäsche als Unterhaltung aufbereitet.


    Zyniker haben Hochkonjunktur. Der Klamauk, die Clowns, Kabarettisten genießen kurz vor Mitternacht ein Quentchen Narrenfreiheit in den Öffentlich Unrechtlichen. Der Rest? Schweigen!

    Michael Koehn  SATIRE - frei nach Trittins ’Deutschland verschwindet jeden Tag immer mehr, und das finde ich einfach großartig’: Ich finde es einfach großartig, dass Musel in Deutschland Volksfeste, Kultur- und Sportveranstaltungen in die Luft sprengen und dem blöden deutschen Stimmvieh damit zeigen, was sie unter Merkel, Schulz und Co weiterhin erwartet!
    Zitiert aus meinem Roman: ICH – Rassist
     Da hat der alte Jude Lieberberg sich mit seinne 71 Jahren seiner Wut freien Lauf gelassen, als nach der Absage von Rock am Ring die Pressevertreter seine Meinung wissen wollten. Die WELT streut vermehrt Artikel, welche wie ein zartes Pflänzchen unter dem wild wuchernden Links-Mainstream sich ans Licht kämpfen.


    Noch funktioniert das Land. Mein in der 30 Grad Hitze des Wohnmobils zermürbter Laptop Lenovo E 320 ist hier in München am ersten Nachmittag durch ein besseres Gebrauchtgerät erneuert, Lenovo X 230. Die SSD-Disk hat der Experte aus dem alten Gerät in das andere Gerät eingebaut, Treiber installiert, fertig. Meine Arbeit geht mit den selben Daten im nächsten Gerät weiter.

    Unser Hochleistungsland soll vor die Hunde gehen durch verantwortungslose Eliten, die kaum mehr Bezug zur Arbeit haben, die nicht wissen und nicht wissen wollen, was in sozialen Brennpunkten abgeht, die die Armut der Abgehängten nicht im Mindestens ahnen oder kalt dabei bleiben.

    Dass dann verblödende Politpropaganda mit Zensurgewalt gegen zornige Stimmen von Vernunft und Verstand angeht, erhöht den Druck im Kessel.


    Fakten verändern unser Leben, wenn auch zu spät für Besserbürger, die sich auf dem Land in ihre Häuser und Gärten verziehen. Weder Zorn noch Witz weckt die, welche schlafen wollen.


    Die Szene sucht sich selbst ihre Witzchen, auch wenn den Wenigsten dabei zum Lachen zu Mute ist.


    Die Russen, potztausendherrgottssakrament nochmal, brachten den Großen Zampano über dem Teich an die Macht, an dem wir alle noch unsere helle Freude haben.


    Hiesige Hirnwaschanstalten bringen den Dreck ins Denken, dass der russische bissig böse Bär weiße Schafschlafkleider blutig beißt. Es geht doch nichts über einen Allbösen Feind, um verschreckten Urnenpöbel bei der Fahne zu halten.



    Immer mehr und bessere Waffen lassen sich Gewinn bringend an mordlüsterne Potentaten verkaufen. Bis dereinst Leopard-Panzer mit Sichel und Halbmond vor Wien anrollen, bedrängte Glaubensbrüder gegen uns Ungläubige zu verteidigen.

    Standbild in München aus der Reihe "Es war einmal..."

    Was soll's denn auch?"Wir" können alle aufnehmen, die sich nehmen, was sie brauchen. Da sichern die Bürger ihre Burgen auf dem Land bald vergebens gegen einfallendes Diebsgesindel, was gleich auch noch Frauen und Töchter mit nimmt - zum Anschaffen auf dem Strich für sexuell ausgehungerte, notgeile Burschen. Das muss man doch verstehen!



    Das Ziel ist gesteckt. Die Massen marschieren. Derweil hier die Menschen von Religionsfreiheit und Toleranz träumen, verfolgt die Scharia uns "Ungläubige". 


    Wenn der Messermann metzelt, besoffen von Allah-u-Akbar der Kamikaze-Fahrer einen geklauten 10-Tonner durch Menschenmengen hämmert, das sprenggläubige Bürschchen mit Großen Knall sich mit den Passanten zerfetzt, wenn es schlimmer kommt, als bislang vorstellbar, dann bitte besonnen bleiben und biz like usual. Das ist kein Witz, diese Jammer-Journaille entblödet sich nicht davor, abstruse Absurdität ins Unermeßliche zu steigern.




    Klar, wie wahr: Noch sterben mehr Menschen von eigener Hand als vom metzelnden Meuchelmörder. Also? Hab' Dich nicht so! Wie einst Menschen sich vor Atom-Explosionen mit der Aktentasche über dem Kopf unter dem Tisch verkriechen und retten sollten, so sollen sich heute Betroffene im Bombenterror besonnen verhalten.



    Meine lausige Lyrik, die furchtbare Fakten zu giftigem Angstgebräu vergärt, ist hochprozentig. Werbung macht mehr Spaß, ist lustiger, kommt besser an.


    Potemkische Dörfer für den letzten Trottel im Land,  Merkels Macht zu wählen - wieder und wieder, weil nichts besser wird. Trump und Putin pöbeln abstoßend. Merkel und von der Leyen pflegen Neusprech politischer Dauergrinser. Kommt gut an!



    Sehen wir es positiv: Lassen wir uns von Steuern und wirtschaftlich-militärisch Weisung gezogenen Marionetten bespaßen und amüsieren uns dabei prächtig. Teurer Spaß.

    Dichter von Weltrang dienen sich selten als Systemnutten den Mächtigen an, sondern stehen der Macht entgegen. Bevor die Stimmung im Volk kippt gegen die Mächtigen, kommt der Großinquisitor und arbeitet sich mit Zensurmaßnahmen an den Kritikern ab. 1000 Peitschenhiebe für den feinsinngen Blogger.


    Zwischen Macht und Verstand liegt die Weidewüste der Schlafschafe, die beides verlieren, Macht und Verstand.


    Die Erde riecht brandig. Feuerschein lodert. Blut fließt.


    Bento, Schüler*Innen-Zeitung für SPIEGEL Praktikant*Innen fordert von Lieberberg, vor den Koran-Konditionierten  zu Kreuze zu kriechen, demütig sein Haupt oder zumindest die Hand unter das Schwert des Propheten zu legen, auf dem geschrieben steht:

    ICH BIN DIE WAHRHEIT!


    Wirklich neu ist das Alles nicht, neu zwar für unsere Generation. Doch die Alten, die ganz Alten erinnern sich noch an den Kampf bis zum Ende, sofern sie noch halbwegs richtig ticken.


    Die Sommersonne heizt heimische Badegewässer auf. Der letzte Weltkrieg ist lange vorbei und zum nächsten ist noch ein Weilchen Zeit. Mich sollen weiter keine düsteren Gedanken beschweren.




    Die frohen Stunden überwiegen bei weitem düstere, unheilvolle Fantasien.


    Den Masterplan der Story kennt ohnehin niemand. Bilder, Blog und Gedanken zwischen Himmel und Hölle vertreiben mir die Zeit. Vielleicht auch einigen Lesern. Damit ist genug getan.



    Abschließend noch liebe Grüße an die Südamerikaner-Fahrer im Heimaturlaub. Länger dort zu verweilen, war mir nicht möglich. Zu groß war meine Sehnsucht, nach bald acht Wochen wieder daheim mich zu erholen.




     Meine Meinungsfreiheit zwingt Dich zur Zensur.


    P.S: Eine wundervolle Rezension einer nahestehenden Person, die beispielhaft den "Gesunden Volksverstand" repräsentiert:
    Deine Meinungsfreiheit geht mir auf die Eier erhol dich bei deiner Liebsten, du hast ja den Schuss nicht gehört...dein ewiges Provozieren hat meine Schmerzgrenze überschritten Bleib mir bloß vom Pelz mit deiner Meinungsfreiheit Deine Welt voller Wunder ... Deine so geliebte Frau, die deinen Wahnsinn erträgt mit ihrer ewigen Sanftmut, Friede ihr- Kein Besuch von dir wird nicht am Ende zu unverschämter Blogscheiße herunter geschrieben Bleib weg mit deinen mails!!! Das internet ist voll mit idioten,  die alle eine Meinung haben..  Keiner hier will es mehr lesen deine Meinung
    Du wirst sicher bald weggesperrt von den Internetwächtern... Mima kocht dir dann dein Biofräßli und bringt es dir in die Anstalt...Mit schwillt echt der Kamm Bleib mir weg mit deiner Meinung, ich habe selber eine!


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    Сергей, Sergey, fährt ab Mai von Novosibirk für zwei Monate mit seiner Honda, Baujahr 2006, 800 cc, 110 PS durch Europa. 23.000 Kilometer sitzt er auf dem Bock, bis er wieder daheim ist. Wir treffen uns in Kochel am See. Da hat er "nur" noch 6.000 Kilometer nach Hause, zuvor noch zwei Tage eine Iveco-Schulung in Moskau. In zwei Wochen schaffe er das leicht. Сергей ist 32 Jahre jung. Auf meiner Reiseroute: Walchensee, Jochberg und Globetrottertreffen DÄRR.



    Сергей betreibt in Novosibisrk eine Werkstatt. Sei 10 Jahren repariert er Iveco LKWs. In Novosibirsk sind 30 Grad minus im Winter normal, 50 Grad minus extrem kalt. Nach dem kalten Winter, der harten Arbeit in seiner Werkstatt packt Сергей das Fernweh. Er sattelt seine Honda und geht auf große Fahrt.


    Auf Facebook dokumentiert er seine Reise. Mich begeistern seine Bilder und seine Bildunterschriften. Mein Blog-Bericht wählt einige seiner Bilder aus. Die maschinelle Übersetzung bei Facebook ist suboptimal, doch man versteht halbwegs den Sinn. Also los! Fahren wir mit Сергей von Novosibisrk zum Kochelsee. Dort steht meine kleine Klause. So haben wir uns am sonnigen Wochende im Juni getroffen.

    Sergey aus Novosibirsk am Kochelsee






    11. Juni
    Бавария. Сегодня ночую на кемпинге у озера Kochelsee. Красивейшее место! До Мюнхена 70км, но это уже завтра...
    Bayern. Übernachten sie heute Abend auf dem Campingplatz am Lake Kochelsee. Was für ein schöner Ort! Nach München 70 km, aber es ist schon morgen...





    10.Juni




    Ночевка на заправке, вторую ночь подряд не ставлю палатку - в спальнике и так тепло! Правда вчера выпала роса и утром все было сырое...
    Übernachtung an der Tankstelle, zwei Nächte in Folge spielten nicht im Zelt, Schlafsack und so warm! Echt gefallen gestern morgen Tau und alles war roh...

    9. Juni



    Продам новую резину! Отходила всего месяц! Износ минимальный (только в одном месте, по центру)!
    Ich verkaufe neue Reifen! War nur ein Monat! Minimaler Verschleiß (nur an einem Ort, zentriert)!
    9.Juni



    Piacenza. Главная достопримечательность - завод Iveco Astra. Я тут был. Здесь клево.


    Piacenza. Die wichtigsten Anblick - factory iveco Astra. Ich war hier. Es ist perfekt.





    9. Juni

    Барселона. Отдельно стоящее здание. Похоже нежилое.



    Барселона. Фонтан на площади каталонии.
    Barcelona. Springbrunnen auf dem Platz in Katalonien







    Барселона. Вид сверху.
    Barcelona. Blick von oben.






    Про дороги.

    Италия. Колхоз. Самые хреновые и дорогие дороги! Есть два типа дорог: платный автобан, 7 евро за 100 км, и бесплатная дорога, собирающая все населенные пункты с ограничениями 30 и 50 км/ч. В один из дней я проехал всего 250км по такой. Разметка неадекватная - как правило везде сплошняк. Но. С юга, с порта Сан-Джованни до порта Салерно (400 км) автобан бесплатный! Дальше 200 км до Рима...платный. С Рима можно уйти на региональную SS1 - это хорошая быстрая дорога, примерно 150км, а дальше - опять автобан, и даже на нем бывают пробки! В районе Генуя я пробивался через 20 км пробку! На автобане радует только сервис - регулярные заправки с бесплатным душем и вайфаем. Бенз дорогой - 1,5 евро. Оценка 4 из 10.

    Франция. Большая деревня. Хорошие дороги! Гораздо лучше Итальянских и можно смело ехать в обход платного автобана! Радует небольшое количество радаров, адекватная разметка и ограничения. Минусы - мало заправок, приходится сворачивать в деревню и искать, и ступор на въезде на автобан. На тех КПП, где принимают наличку и карты, стоят знаки, запрещающие проезд мототехники, там где можно - только с TollCollect. Это какой-то маразм! И объехать - никак! Оценка 6 из 10.

    Испания. Страна с размахом. Лучшие дороги, по которым я пока что проехал. минимум камер, нормальная разметка, идеальное покрытие. Бензин по 1,2 евро. Для фур есть целые отдельные города - несколько гектаров земли под логистический комплекс со своими заправками, отстойниками, сервисом - я был шокирован масштабом! 8 из 10.
    Über die Straße.


    Italien. Bauernhof. Die Shittest und teure Art! Es gibt zwei Arten von Straßen zahlen pro Autobahn, 7 € für 100 km und Autobahn,, alle Siedlungen mit Einschränkungen auf 30 und 50 km / h. Eines Tages fahre ich nur 250 km davon. Markierungen unzureichend - typisch sploshnyak überall. Aber. Von Süden, mit dem Hafen von San Giovanni zum Hafen von Salerno (400 km) Autobahn frei! Nächste 200 km nach Rom zahlen. Da Rom auf regionaler ss1 verlassen könnte, ist eine gute schnelle Straße, etwa 150 km, und dann wieder - Autobahn, und auch dort gibt es Staus! Im Bereich der Genua habe ich mich durch 20 km Stau gehackt! Auf der Autobahn sind nur Werkzeuge - regelmäßige Gas mit Dusche / WI-Fi. Benz Honig-1,5 Euro. 4 von 10.

    Frankreich. Ein großes Dorf. Gute Straßen! Viel besser Italienisch und sicher, um über die Brücke Maut Highway zu fahren! Glücklich über die geringe Anzahl an Radar, angemessene Markierungen und Begrenzungen. Nachteile - kleine Tankstellen, Konto bis zum Dorf und suchen, und Gehirn am Eingang auf der Autobahn. An dieser Stelle, wo Bargeld und Karten die Schilder wert sind, die verbieten reisen, wo immer möglich - mit nur tollcollect. Es ist eine Art Wahnsinn! Und geht herum - nichts! 6 von 10.

    Spanien. Ein Land mit einem Knall. Die besten Straßen, die ich so weit gereist bin. Mindestens, normale Markierungen, die perfekte Tarnung. Gas kostet 1,2 Euro. Es gibt ganze Fell für einzelne Städte - mehrere Hektar Land im Logistik mit ihren Pumpen, Schlamm Service - ich war schockiert vom Ausmaß! 8 von 10.


    4. Juni




    Цены на соки в Европе. Я до сих пор в шоке, но здесь так было и раньше, это у нас рубль подешевел...
    бенз во Франции на 10 центов дешевле, чем в Италии (1,40 за литр 95).
    В мотомагазинах цены на экип и запчасти как у нас, даже немного дороже.

    Sookie Preise in Europa. Ich stehe immer noch unter Schock, aber hier ist es schon mal passiert, dass wir den Rubel im Preis gefallen haben...
    Benz in Frankreich für 10 cent billiger als in Italien (1,40 Liter pro Liter 95).
    In Motomagazinakh Streifen Preise und Teile wie wir haben, sogar ein wenig teurer.






    Вы мне, конечно, не поверите... но это фотофакт!
    Еду значит из Ниццы в Эз, и краем уха замечаю что-то необычное, развернулся - точно, парни из Тюмени!
    Ich mag dich natürlich nicht glauben... aber dieses Foto!
    Das Essen so schön im ez und vage bemerkt etwas ungewöhnliches, drehte sich um - richtig, die Jungs aus Tjumen!







    Какая встреча! 17 лет не виделись, подумать только!
    Was für ein Zufall! Seit 17 Jahren nicht gesehen, stell dir das vor!



    2.juni
    Вчера заезжал в Рим, чтобы купить масло - не нашел своего, зато купил колодки. А сегодня, 2 июня у них День республики - никто не работает, длинные выходные...


    Gestern ging nach Rom, um Butter zu kaufen, ist nicht gefunden, aber zumindest habe ich Aktien gekauft. Und heute, Juni 2, haben Sie Republik Tag - niemand arbeitet, langes Wochenende


    1.juni


    Этна. Маршрутки на вулкан.


    Mount Ätna. Mini-Bus nach Vulkan.





    30. Mai




    В отличие от турецких берегов, пляжи здесь песчаные, песок очень мелкий и приятный, а глубина начинается метрах в 50 от берега, дно ровное и песчаное.


    Im Gegensatz zu den türkischen Küsten sind Strände hier Sand, Sand ist zu wenig und angenehm, und Tiefe beginnt 50 Meter von der Küste, der Unterseite und dem Sandstrand.

    28. mai




    TreviBrunnen




    Vaticano

    Вид на Ватикан из Рима.


    Blick über den Vatikan aus Rom.


    Ватикан



    Vatikanstadt





    Про водителей в Турции. В целом водят как в России, но менее агрессивно. Из особенностей - сильно жмутся в пробках и мото не замечают совсем, атакуют со всех сторон. А еще сигналят, много и по любому поводу. Стоишь на красный, загорается желтый, а тебе уже сигналят, мол чего ждешь, зеленого чтоли? езжай давай! В городах только и слышно что клаксоны как авто, так и трамваев)
    На межгороде траффик слабый, за исключением Стамбула в радиусе 100км - здесь движение плотное, похоже на московское, есть пробки.
    В городах-муравейниках движение организовано плохо, проезжая город насквозь, стоишь на каждом светофоре подолгу (минуту примерно), как бы ты не ехал. В центре пробки, улицы узкие - не свернуть. Мопеды шныряют всюду - в любую дырку, и против движения, и поперёк, и по тротуарам.
    В Стамбуле движение плотное, но много улиц односторонних и перекрытых - приходится кружить, но в целом проезжабельно.


    Über die Fahrer in der Türkei. Auf der ganzen Fahrt wie in Russland, weniger kämpferisch. Von den Eigenschaften ist viel Huddle in Staus und Moto völlig übersehen, von allen Seiten angreifen. Und noch ein Hupen, viel und aus irgendeinem Grund. Auf dem roten stehen, das Licht wird gelb und du bereits schon, mol, worauf wartest du, grün? Los geht 's! In Städten sagt jemand, dass Auto sowie Auto-Straßenbahnen)
     Der Wechsel ist schwach, mit Ausnahme von Istanbul innerhalb eines Radius von 100 km ist hier stau da oben, sieht aus wie Moskau, da ist Verkehr.
     In den Städten organisierte die Bewegung Bad an durch die Stadt, die an jeder Ampel pro Minute (ungefähr) steht, als ob sie nicht fahren würden. Downtown-Verkehr, enge Straßen - nicht zusammenbrechen. Überall Mopeds Mopeds - in jeder Öffnung, und gegen die Bewegung, auf dem Kopf und auf dem Bürgersteig.
     In Istanbul Verkehr da oben, aber viele Straßen von einseitige und von - machten den Kreis, aber im allgemeinen Proyezzhabelʹno.


    28. mai


    Турецкий национальный фаст-фуд: пиде - лепешка, на ней фарш с сыром или другой начинкой.









    DRD motorbikes. В основном продают и обслуживают мопедыы, но есть и настоящие байки.

    Drd Motorräder. Meistens verkaufen und servieren Mopedyy, aber es gibt echte Geschichten.






    Есть в Турции отличные ребята! Мало того, что нашли моё масло (марку называть не буду), так еще и предоставили место для замены и накормили! Спасибо, Sinan!


    In der Türkei gibt es tolle Kinder! Schlimm genug, dass ich meine Butter gefunden habe (Mark) ich werde nichts davon erwähnen, vorausgesetzt ein Platz für den Ersatz und die Fed! Danke, Sinan!






    17. Mai - Silifke
    Завтракаем.


    Frühstücken.




    первая ночевка в палатке за все время где-то в горах Турции. Оказывается, у меня отличная палатка!

    Erste Übernachtung im Zelt aller Zeiten, irgendwo in den Bergen der Türkei. Es stellt sich heraus, dass ich ein tolles Zelt habe!






    Mercin, Adana, Turkey.

    17. Mai 
    в кои-то веки помыл выфера на мойке самообслуживания на заправке.

    а теперь внимание, ценник: 1 лира (16 рублей)!

    Auf einmal gewaschen vyfera self-Service bei der Auto an der Tankstelle.

     Jetzt aufgepasst, Preis: 1 Lira (16 Rubel)!




    Ortahisar Panaroma.

    17. Mai


    Вид на крепость Ortahisar со смотровой площадки.



    Blick auf die Festung Ortahisar vom Beobachtung.





    Ortahisar Panaroma.

    17. Mai


    Вид на крепость Ortahisar со смотровой площадки.



    Blick auf die Festung Ortahisar vom Beobachtung.






    Ürgüp.

    17. Mai



    Город в скалах Urgup


    City of rocks in urgup



    Cappadocia / Kapadokya.

    17. Mai



    Каменные фалосы. Дай бог каждому такой стояк.


    Stein. Gott segne uns alle so, so hart.




    Çavuşin, Nevşehir, Turkey.

    17. Mai


    Пещерный замок в Cavusin


    Höhle in cavusin




    Cappadokia.

    17. Mai


    Ретро на въезде в Gorrme, Cappadocia


    Retro am Eingang von Gormé, kappadokien



    15. Mai um 22:03·
    Байкер из Каппадокии Емре. В основном в Турции ездят на малокубатурниках и мопедах. Еду, никого не трогаю, тут вдалеке вижу нормальный байк. Догоняю - это же выфер! Емре из местного байк-клуба. У него семейный бизнес - приличный супермаркет. На мото ездит вся семья, включая женщин. Мотопарк разношерстный: фазер, хаябуса, мт09 и другие. Мотосезон не закрывается, но зимой прохладно.


    Biker aus kappadokien yemre. Hauptsächlich in der Türkei reiten malokubaturnikakh und Mopeds. Essen, minding mein eigenes Geschäft, hier in der Ferne sehe ich ein normales Fahrrad. Aufholen ist die gleiche Vyfer! Yemre von einem lokalen Bike Club. Er hat ein Familienunternehmen, ist ein anständiges Einkaufszentrum. Motorrad für die ganze Familie, einschließlich Frauen. Motopark unauffällig: Phaser, Hayabusa, mt09 und andere. Saison schließt nicht, aber im Winter ist es kalt.





    15. Mai


    На границе со стороны Турции стоят сотни фур в ожидании таможни. Одна из них уничтожена обвалом камней.


    An der Grenze der Türkei sitzen hunderte von Lastwagen im Vorgriff auf den Zoll. Einer von Ihnen zerstörte den Einsturz von Steinen.






    15. Mai


    В центральной Турции горы уступают место равнине, приподнятой над уровнем моря примерно на 1000 метров. Дороги прямые, с редкими перевалами. Растительность сильно меняется по мере продвижения: у Черного моря горы в хвойных лесах и зеленой траве, ближе к Средиземному деревьев уже нет, а вместо травы - красная и коричневая каменистая порода.

    In den Zentrale Bergen gibt es Ebenen, die über dem Meeresspiegel liegen, etwa 1000 Meter. Direkte Straße, mit seltenen Pässen. Die Vegetation verändert sich sehr, wie wir uns bewegen: in der Nähe von schwarz in Nadel und grünem Gras, näher an den mediterranen Bäumen vorbei und statt Kräuter - rote und braune Rocky.





    13. Mai


    Турецкую таможню прошел как по маслу, в отличие от российско-груинской. Кстати, обе таможни (грузинская и турецкая) находятся в одном месте, не надо 2 раза расчехляться.


    Der Türkische Zoll ging wie ein Clockwork, anders als Russland-Gruinskoy. Übrigens, beide Sitten (Georgische und türkische) befinden sich am gleichen Ort, tun sie das nicht 2 mal raschekhlyatʹsya.





    Kobuleti.


    13. Mai


    Черное море в Батуми холодное, 12-13 градусов. Да и не сезон сейчас...


    Das schwarze Meer in Batumi, 12-13 grad. Ja, und nicht die Saison jetzt...









    13. Mai  ·


    на перевале

    Auf dem pass



    Чёрное море (промежуточная точка)

    Schwarzes Meer (Mitte)




    13. Mai·
    Крепость Рабат в городе Ахалцихе

    Festung Rabat in der Stadt achalziche



    снежный коридор


    Schnee


    Goderdzi, Adjara




    На вершине горного перевала
    An der Spitze eines Berg




    Цены на бензин в Грузии. Умножаем на 25.

    Gaspreise in Georgien. Times 25.


    11. mai


    Арка дружбы

    Bogen der Freundschaft

    Вот и Грузия!

    Das ist Georgia!



    Прохождение границы с Грузией. Потеряно полдня, очень долго пришлось ждать разрешения на въезд. В итоге пустили всех, но по одному с интервалом 15 минут.


    An der Grenze zu Georgien. Einen halben Tag verloren, musste lange warten, bis die Erlaubnis zur Einreise erteilt wurde. Schließlich war es in allen 15 Minuten möglich, alle 15 Minuten.



    Центральная улица Владикавказа. Обратите внимание на гору за тучей в конце улицы.


    Wladikawkas Wladikawkas. Beachten Sie den Berg, der die Straße..



    9. Mai

    Последняя ночевка в отеле-хостеле Prolesok. Завтра штурмую границу.
    Letzte Übernachtung im Hotel-Hostel Prolesok. Morgen stürmen die Grenze.


    А ты был во Владикавказе? Вот А.С. Пушкин - был. А ты был? #культуравладикавказа


    Und du warst in Wladikawkas? Das war Alexander Puschkin. Und du warst?



    Успенский Аланский монастырь




    Kloster Uspenski uspenski


    коня вам в ленту


    Das Pferd in deinem feed


    Башни - это местная фишка, любая уважаемая семья должна возвести семейную башню и назвать ее в свою честь.



    Der Turm ist eine lokale Spezialität, jede respektable Familie sollte den Familie verkünden und es zu eurer Ehre nennen.




    это и есть мертвый город - руины древнего поселения на склоне горы


    Und das ist eine tote Stadt - die Ruinen der antiken Siedlungen auf der Seite eines Berges


    8. Mai

    Решил сегодня поэндурить - поехал в горы в поисках мертвого города в окрестностях Фиагдона (относительно большой город в горах Алании). Забрался в гору по серпантину, дорога ухудшилась - приложил мот на правую сторону. Поднял, плюнул на это дело и спустился, внизу спросил у местных - оказывается город вообще на другой горе, менее экстремальной). А если честно, то горы здесь побольше алтайских будут, Кату-ярык нервно курит в сторонке...



    Heute entschieden poenduritʹ - ging in die Berge auf der Suche nach einer toten Stadt am Stadtrand von Fiagdona (relativ große Stadt in Alanya). Auf dem Hügel auf dem Serpentine kletterte die verschlechtert Straße der Ilo auf ihrer rechten Seite. Ausgesucht, spucken auf diesen Fall und ging nach unten, unten fragte lokale - stellt sich heraus, dass die Stadt einem anderen Berg, weniger ausgefallen ist). Aber um ehrlich zu sein, dieser Berg ist größer altai Wille, Kato-Yaryk wird dich vermissen...

    Люди здесь говорят на двух языках - русском и осетинском. Последний имеет несколько диалектов, но все друг друга понимают.


    Die Menschen hier sprechen zwei Sprachen - russisch und ossetische. Letztere hat mehrere Dialekte, aber alle verstehen sich.





    Вобщем, ребята, история такая: в Грузию меня не пустили. Причём не только меня, но и всех мотоциклистов. Связывают это с 9 мая и ебанатами из Ночных волков. Это так здорово - отмотать 4000 км и развернуться на границе!


    Also, Leute, hier ist das Ding: in Georgia würde ich nicht zulassen. Nicht nur ich, sondern für alle Biker. Geben Sie das dem 9 Mai und die Glück von den Nacht. Es ist so schön, 4000 km und und an der Grenze!!


    В Калмыкии интересные цены: за ночь объявляют 1200, но торгуются до 700. местные знают цены и сразу опускают до минималки. А в целом здесь все дороже.


    IM KALMÜCKIEN SPECIAL PRICE: über Nacht werben 1200, ist aber auf 700. Lokale wissen gelistet und sofort Dip verdienen nicht



    Зачетный Москвич!


    Kredit!


    Посмотрел название кафе, где подломался: я все понимаю, но назваться "Девичья вагина" - это как-то слишком)
    Schaute auf den Namen des Ladens wo podlomalsya: Ich verstehe alles, aber die "Maiden" ist irgendwie auch)



    Сегодня был скоростной прохват по Уралу - очень клевая дорога, особенно со стороны Миасса, где можно заложить до коленки на высокой скорости. Было два минуса - траффик (никуда не денешься) и погода (+2). А ночует мот сегодня в гараже при гостинице за 500р, он даже цвет поменял от удовольствия). Кстати, начиная с Татарстана, бенз стал сильно вонючим, причем на всех заправках, у нас такого нет...короче
    Heute war ein hohen Prokhvat auf dem Ural - sehr coole Straße, vor allem von Miasa, wo wir mit hoher Geschwindigkeit auf die Knie gehen können. Es war zwei Fehler - Verkehr (nicht wird) und Wetter (+ 2) und schläft heute in der Garage des Hotels für 500 R, er hat sogar verfärbt). Übrigens, angefangen bei der Republik Tatarstan, wurde Benz bei allen Tankstellen viel Stinky, das haben wir nicht... egal.



    5.Mai

    завтрак туриста


    Tag Frühstück




    Дорога Новосибирск - Челябинск прямая как стрела

    Straße nowosibirsk - tscheljabinsk direkt als Pfeil



    Пришло время для очередного мотопутешествия, спасибо всем, кто поддерживал и помогал, увидимся через 25000 км...

    Es ist Zeit für eine weitere Motoputeshestviya, danke an alle die unterstützt und geholfen haben, bis in 25000 km...

    Soweit in Auszügen die Facebook-Bilder von Sergey. Wir haben Сергей vom Kochelsee zum Startpunkt seiner Reise von Novosibirsk aus begleiten dürfen - zumindest in seinen Bildern und Berichten.


    Jetzt machen wir einen großen gedanklichen Sprung von Novosibirsk zurück in die bayerische Wunderwelt in der Nähe von München. Am Kochelsee beginnen mit Jochberg und Herzogstand die Alpen.


    Kochelsee, Walchensee, Jochberg, Jachenau


    Das Alter zieht den Körper runter. Wer schreibt oder palavert, merkt das weniger. Doch in freier Wildbahn merkt man es umso mehr. Die Jahrzehnte hängen wie Klotz am Bein.




    Der Felsenweg um den Kochelsee ist noch die leichteste Übung, auch wenn man stellenweise das Fahrrad tragen muss. Direkt am Kochelsee liegen zwei Camps, das Ruhigere etwas abseits der Straße. Dort gibt es Duschen und WiFi im Bereich der kleinen Wirtschaft. Von da geht der Felsenweg rund um den Kochelsee los.


    Das Motorboot fährt kreuz und quer über den Kochelsee. Hier legt es von der Nordseite ab, wo das Wasser vom Walchensee über Eisenröhren auf die Turbinenschaufeln des Erlebniskraftwerks Walchensee fällt.



    Nachdem sich das Wasser an den Turbinenschaufeln abgearbeitet hat, fließt es ruhig in den Kochelsee.  



    An diesen Stellen auf dem Felsenweg muss man zwangsläufig sein Fahrrad schieben.



    Freizeitkapitäne paddeln über den See. Das Paddelboot für meine Frau und mich liegt zusammengerollt im Gepäckraum. 


    Meine Frau daheim war not amused, mich nach drei intensiven Arbeitstagen schon wieder auf Reisen zu sehen. Doch hier am Kochelsee lebt in glücklichster Harmonie und Zufriedenheit der alte Bock mit seiner jungen Ziege.



    In Kochel stärkt sich der Radler in der ersten Eisdiele am Platz. Gerade gegenüber hat mittlerweile ein zweites Eiskaffee eröffnet. Der Laden an der Ecke verkauft Obst. So lässt sich mein Wochenende mit Erdbeeren feiern.






    Viel Fisch lässt sich wohl nicht mehr aus dem See gewinnen, jedenfalls nicht genug um Scharen hungriger Touristen damit zu versorgen.


    Bayern war einmal typisch Bayern. Das Trimini in Kochel war ein preiswertes und beliebtes, leider defizitäres Freizeitbad. Dort hat mich häufig die Sauna nach anstrengenden Touren wieder fit werden lassen.


    So sieht das Trimini nach seiner Renovierung und der Übernahme durch einen privaten Investor aus. Statt dort zwei Stunden lang für sieben Euro zu schwimmen, scheint mir die Dusche für 50 Cent am Camp Kochelsee preiswerter, das Bad im See gibt es gratis dazu.




    Derzeit dudeln die Radiosender ein Lied rauf und runter mit dem Text "am Ende der Straße steht mein Haus am See...." Was jeder gern hätte, das lässt sich gut verkaufen in den medialen Traumfabriken. Fakt ist, dass die Villa mit Seeblick an der Straße liegt, die vom Kochelsee über die Kesselbergstraße zum Walchensee führt. Zum Trost der Anwohner: Am Wochenende ist diese abenteuerliche Kurvenstrecke für Motorräder gesperrt. 


    Stellplatz Einsiedl am Walchensee

    Schwieriger wird es, das Fahrrad auf der alten Kesselbergstraße zum Walchensee nach Urfeld zu schieben. Ab Urfeld geht dann der Radweg rund um den Walchensee - eine wunderschöne Strecke.



    Reste der alten Kesselbergstraße sind noch als Parkbuchten mit den uralten Steinbrücken erhalten.



    Auf der Passhöhe in 849 Metern angekommen schließt sich mir Harald an, der vor dem Frühstück aus München Süd angereist kam, eben schnell und sportlich auf den Jochberg sprintete und mit mir nun um den Walchensee radelt.


    Dieser wunderbare Blick auf den Walchensee begleitet mich die nächsten beiden Tage und Nächte.


    Wer dies sieht, denkt unwillkürlich und unweigerlich an die Werbung von den "glücklichen Kühen".


    Am Walchensee hat mich schon eine Gewitterschütte bis auf die Haut durchnässt. Vor Jahren hat meine Frau mit mir in Übermut in unserem Metzler Paddelboot den Walchensee bei Sturmwarnung befahren. Unter Einsatz aller Kräfte haben wir das rettende Ufer erreicht und uns im Wagen warm geliebt.


    Am Stellplatz in Einsiedl hat sich schon die junge Familie niedergelassen. Sie fahren immer noch den 38 Jahre alten Hanomag, mit denen sie schon quer durch Afrika nach Kapstadt gefahren sind.
    Der Stellplatz in Einsiedl kostet für ein Fahrzeug, auch wenn vier Personen mitfahren, sechs Euro. Das Camp am Kochelsee verlangt ein Vielfaches davon. Dafür bietet der Stellplatz in Einsiedl auch nur Dixi-Klos, die häufig auch an den 26 Parkplätzen an der mautpflichtigen Walchensee Uferstraße nach Jachenau aufgestellt sind. Trinkwasser kann man in Einsiedl nicht zapfen. Die Wasserqualität des Walchensees lässt sich zwar trinken, doch aus dem Walchensee saufen nur Hunde und Rinder. Das Bad im Walchensee erfrischt und tut gut. Nach diesen sonnigen Tagen ist der See aufgeheizt. Wenn es sein muß, wäscht man sich die Haare mit kaltem Walchenseewasser.

    Aufstieg zum Jochberg


    Einsiedl liegt an der Südspitze des Walchensees. Der Aufstieg zum Jochberg beginnt an der Nordseite. Dazu muss man etwa 10 Kilometer in morgentlichen Frische von Einsiedl bis zur Nordseite radeln. Der steile Aufstieg in der bewaldeten Nordflanke des Jochbergs erspart dem Wanderen die Sonnenglut. 


    Die Verpackungsmaschine hat das Heu fest und sicher in Plastikfolie verpackt. Eine Distel hat die Heuernte in den Ballen verrollt. Die Samen dieser zähen Pflanze haben sich aus dem Ballen durch das Plastik an das liebe Sonnenlicht vorgekämpft. Ähnlich zäh muss sich der ungeübte Wanderer von den 800 Höhenmetern des Walchensees auf die 1559 Meter Gipfelhöhe des Jochbergs kämpfen.


    Nur die letzte halbe Stunde ab der Jochbergalm muss man sich durch die baumlose Höhe auf 1559 Meter zum Gipfelkreuz schleppen.



    Ein herrlicher Blick nach Süden über den Walchensee, nach Norden über den Starnberger-, Oster-, Ammer- und Staffelsee belohnt den Wanderer.


    Am linken Rand im Süden spitzt der Walchensee durch, rechts liegt die Kochelsee mit der weiten, bis nach München sich ziehenden Ebene.



    Östlich vom Starnberger See schlängelt sich die Garmischer Autobahn in Richtung München. Die Loisach verlässt den Kochelsee im gleichnamigen Ort Richtung Isar vor München.



    Man muss auf dem Jochberg gestanden haben, um zu wissen, wie schön das bayrische Umla