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Aus meinem Leben
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    Zwischen Bildern von schönen Sonnenuntergängen gibt meine Freund Alfred politische Fakten mit beißender Logik zum Besten. Aus dem in seinen Grenzen gut gesicherten Rußland geht es über Finnland in Richtung unserer grenzenlose Heimat. Lappeenranta, Nachbarstadt zum einst finnischen Wyborg erinnert an den Winterkrieg 39/40. Finnland ist schön, wenn auch teuer.


    Das Kriegsmuseum von Hanima widmet Teile seiner Ausstellung dem Winterkrieg.

    Zunächst fällt mir der Abschied von unserer wunderschönen Zeit in Russland schwer.

    Wehmütige Erinnerung: Russischer Briefkasten in Wyborg


    Wyborg einige Tage vor der Zeit, wo unsere 180-Euro-Visa abgelaufen wären, zu verlassen, war ein großer Fehler. Der Regen dort, die schlechte Stimmung über das gemietete Zimmer ohne Fenster im Motel, drei Kilometer entfernt vom Bahnhof und per Rad gut zu erreichen, hat uns schon nach zwei Nächten aus Wyborg und damit aus Russland vertrieben. Die Freundschaftsfahrer von Rainer Rothfuss leisten ganz andere Strecken in Russland:
    Druschba-Freundschaftsfahrt Russland 2017 (Berlin - Moskau)
    Tag 12. 03.08.2017. Die Übersicht der Routen.
    Die Hauptroute verlässt Sankt Petersburg und fährt nach Weliki Nowgorod.
    Die Karelien-Route verlässt Petrosawodsk und fährt weiter nach Wologda.
    Die Route Goldener Ring fährt von Kostroma nach Iwanowo.
    Die Route Wolga fährt von Kasan nach Samara.
    Die Route Kaukasus fährt von Stawropol nach Naltschik.
    Die Route Krim fährt von Krasnodar auf die Halbinsel Krim zur Hauptstadt von Krim Simferopol.

    Während wir Urlaub in Petersburg, Wyborg und im finnischen Lappeenranta machen, kurven die Freundschaftsfahrer in sechs verschiedenen Gruppen und Routen kreuz und quer durch das russische Riesenreich

    Jedenfalls hat uns der "Freie Westen" in Finnland wieder. Meine Laune verschlechtert sich. Wir Westler fahren nach Finnland über eine eigene Spur ohne Wartezeit. Einige Russen, welche in langen Schlangen auf den Einlass in den "Freien Westen" warten, drehen ihre Autos zurück Richtung Russland und fahren heim. Für die Russen dauert die Einreise nach Finnland eben so lange wie für uns Westler die Einreise nach Russland.

    Logo der Website mit dem Artikel "Messer am Hals"


    Ein Artikel von einem Autoren namens "Russophilus" fällt mir auf, der mich zu einem nachdenklichen Kommentar animiert.

    http://vineyardsaker.de/2017/07/25/dies-und-das-messer-am-hals/

    Ein Auszug: Der Autor Russophilos bei Saker mit seiner Suada versus "usppa" und "sau arabien".


    Mein Kommentar:

    Da wir gerade zwei Wochen Urlaub mit dem Wohnmobil in Petersburg und Wyborg hinter uns haben, stößt der Artikel "Messer am Hals" auf mein größtes Interesse. Das Kriegsflottenfest in Petersburg durften wir miterleben,  wie mein Blog berichtet hat.

    Nach dem Grenzübertritt nach Finnland allerdings kommen mir in Lappeenranta wieder andere Gedanken in den Sinn. So stimmt mich die Ausstellung

    "Colours of war – colour photographs of the Winter -War and Continuation War"

    im dortigen Museum nachdenklich.


    Hinzu kommt: Der Gegensatz zwischen dem Leben im russischen Wyborg und dem finnischen Lappeenranta lässt meine an Politik wenig interessierte Frau fragen:

    "Ob der Kapitalismus diese unterschiedliche Entwicklung ausmacht?"
    Sie meint damit die unterschiedliche Entwicklung wie zwischen Russland und Finnland, speziell wie zwischen Wyborg und Lappeenranta, keine 50 Kilometer voneinander entfernt und durch den Saimaa-Kanal miteinander verbunden.






    Dass in Wyborg drei Tage vor unserem Besuch eines dieser Kanalschiffe, womit Touristen aus Lappeenranta ohne russisches Visum, welches pro Person 90 Euro kostet, Wyborg besuchen können, durch eine Explosion total zerstört am Kai lag, die Trümmer noch rauchten, mag ein zufälliges Unglück gewesen sein. Mir ist es nicht klar. Doch es stimmt mich nachdenklich: Besteht ein grundlegender Unterschied zwischen Ost und West, zwischen westlichem Kapitalismus und russischer Wirtschaft?


    Wrack in Wyborg:  Vor dem Hotel "Freundschaft" war drei Tage vor unserer Ankunft ein Ausflugsdampfer explodiert, mit dem vermutlich Touristen ohne Visum von Lappeenranta nach Wyborg auf dem Saimaa-Kanal fahren konnten.


    Mein Kommentar bei Saker :


    Mir sind egomanischen Polit-Macher wie Ken Jebsen, Owe Schattauer, vielleicht auch der feinsinnige Professor Dr. Rothfuss wie der Scharfschönschreiber FAZke Don Alphonso, die sich rigide abschotten und fast nur schmeichlerische Claquere in ihrer Entourage dulden, zutiefst verdächtig. Macht und Masche dieser Polit-Egomanen beruht nach meiner Erfahrung mit ihrem Umgang kritischer Anmerkungen, meinen kritischen Anmerkung wohlgemerkt, auf Zensur und Ausgrenzung wohlgemerkt. Solche Polit-Egomanen greifen Zensur und Ausgrenzung an, und üben sich in Zensur und Ausgrenzung.  

    Published on 31 Jul 2017
    Автопробег дружбы Берлин-Москва 2017. Интервью с Ове Шаттауер.
    Owe Schattauer ist einer der Mitorganisatoren der Freundschaftsfahrt 2017 nach Russland,




    Owe Schattauerspricht wie so oft Testosteron gesteuert am Lenkrad seines Daimlers. Ein Musterbeispiel eines Polit-Egomanen, der die Unterdrückung der Meinungsfreiheit anprangert, mich bei meiner ersten Kritik an ihm bei Facebook umgehend "entfreundet" hat. Schattauer witzelt im O-Ton:

    "Nato-Beitritt bedeutet Meinungsfreiheit-Austritt.
    Zitat Owe Schattauer, nicht klauen." 7:42



    Don Alphonso ist - nach meiner Erfahrung mit ihm, auch so ein Typ, der genau das Geschäft betreibt, was er in seinen geschliffenene Artikel, was man zugegeben muss, so fulminant angreift: Diffamieren, Denunzieren, Zensieren.  Don Alphonso, einem Großmeister der Zensur gegenüber Meinungen, die den Seinen entgegen stehen, sei in sein Pussy-Album gedichtet:



    Egomanischer Macher diffamieren, zensieren,...


    ...und lassen das gemeine Volk applaudieren und jubilieren. Ob es sich um ausgewiesene Macher wie Ken Jebsen, Owe Schattauer, Stürzenberger oder im Genderismus-Geschäft sich artikulierende und Steuergeld saufende Typ*Innen handelt, das Prinzip ist politisch, journalistisch, medial, kulturell wie klerikal immer das Gleiche:

    Diffamieren! Denunzieren! Zensieren!


    Unser werter Don Alphsonso und machte sich die Mühe, meine Meinung freizuschalten und zu kommentieren:


    Aus der Sicht eines nicht schlecht honorierten FAZke-Redakteurs hat der Mann recht: Wer schreibt, ohne Geld dafür zu kriegen, ist psychisch krank. Lohnschreiber, Mietmaulhuren, bezahlte Rechthaber und Sinnverdreher sind geistig gesund. Die Gier-, Geiz-, Gewalt- und Genussgesellschaft honoriert diese Typen. Denn

    "die Lüge ist wahrer als die Wahrheit, weil die Wahrheit so verlogen ist,"

    sang Andre Heller vor Jahrzehnten so treffend.

    Weil der FAZke Don Alphonso meine Meinungsfreiheit meist mittels Hausrecht in seinem Blog zensiert, hier meine kurz gefasste Kritik an ihm und seinem heuchlerischen Höhnen und Hämen auf Twitter. Das mag geholfen haben,  dass er diesmal meine überaus vorsichtige Kritik freischaltet und kommentiert, wohl etwas erregt, wenn er das Wort "Stiftungsniveau" zu  "Stuftungsniveau" verwurstet.


    Ein ganz andere Klasse hat für mich der deutsche, türkischstämmige Dichter Akif Pirincci. Der steht zu sich und seiner Meinung, der lebt Meinungsfreiheit.

    Akif Pirincci, ein Großkritiker von Weltrang


    Ein Großkritiker erster Qualität wie Akif Pirincci hat Zensur nicht nötig. Akif Pirincci kritisiert, bis verschiedenste beleidigte Leberwürste klagen. Akif muss hohe, verdammt hohe Geldstrafen zahlen. Der Buchhandel vertreibt seine Werke nicht mehr, aber Akif Pirincci zensiert andere nicht.


    Den Tweet schrieb Akif Pirincci am 1. August und setzte damit seinem Tweet vom 28. Juli einen drauf. Ob der Staatsanwalt wieder Akif mit einer Volksverhetzungs- oder Beleidigungsklage angreift, bleibt abzuwarten. Jedenfalls muss Akif auf seiner Webseite um Spenden für seine Gerichtsprozesse bitten.


    Dass bei der Umvolkung von Buntschland sich die Sache mit den Messermördern rumspricht, sickert so langsam von Geheimniskreisen bis zu der WELT-Journaille durch.




    Wenn der fromme Muslim einen weißen nicht mehr von einem schwarzen Faden unterscheiden kann, beugt er sein Haupt gen Mekka und in ihm mag die alte Weise süß und zart bitter erklingen:

    "... nun wetzt er das Messer, es schneid' schon viel besser..."

    Selbst geduldige Leser haben schnell die Schnauze voll von furchtbaren Fakten, die sie entweder ohnehin schon wissen oder ohnehin nicht wissen wollen. Mir geht es ähnlich. Zum Ausgleich schenken mir Reisen wundervolle Eindrücke. Reisen führen mich wie an Oasen, die mich Durstigen nach Frieden und Schönheit tränken und stärken in unserer trockenen, steinigen Wüste mit messermetzelnden Mördern und Massenmörden im erweiterten Suicid, sogenannten Sprenggläubigen.



    Journaille WELT - auf dem Weg der Besserung?



    In der WELT online erscheinen häufiger Artikel, welche Sinn, Position und Notwendigkeit einer Opposition im Land wie der AfD unterstützen - am 3. August, gleich zweimal:
    https://www.welt.de/politik/deutschland/article167326904/Islam-spielt-bei-Radikalisierung-groessere-Rolle-als-angenommen.html

    https://www.welt.de/politik/deutschland/article167322980/IS-Liste-mit-173-potenziellen-Selbstmordattentaetern-aufgetaucht.html



    Was das in Konsequenz für Schlafschafe in Buntschland bedeutet, geht politischen Pennern erst explosiv auf, wenn es sie selbst erwischt."Wir? Wer soll und will uns denn schaden", fragen Schlafschafe verduzt?!  Nun denn, liebe Schlafschafe, daher mühen sich Autoren wie in diesem Blog 
    und wie in den genannten WELT-Artikel! 


    Angesichts zunehmendem Gespür und Erkenntnis für die Verhältnisse, rücken Brüder wie Kollegen ab von mir. Doch wo das Kleine geht, kommt das Große: Freunde wie Hans-Peter, Cand. Ing. Alfred Röck oder Hartmut Pilch sind mir liebe Bekannte und artistische Federfuchser.

    Kleines geht, Großes kommt


    Cand Ing Alfred Röck: "A.-- Röck, Vors. CVM-1994:
    An ALLE! Weiter so recherchieren wie im Falle der Erdogan Tochter! Auch das Buch von Akif Pirinnci (Türke seit 43 J. in Dtl.), aus seinem Buch Vieles zitieren (er hat gut dokumentiert); Weiteres findet ihr bei Professorin Spuler-Stegemann u. Alice Schwarzer;
    II)- Wichtig: nach AUSSEN treten! Sofern möglich, vorsichtig am Arbeits-Pl., im Cafe, in der Stammwirtschaft mit dem Nebentisch (!), mit Leuten, die noch nicht wach sind! Um die geht es!




    III) An ALT-LINKEN sollen sich die NEU-JUNG-DUMM-LINKEN ( NJDL) die Zähne ausbeissen..
    IV) Das Neu-Jung-Dumm-Gesocks hat nix gelesen, kennt seine eigene Grundlage nicht, d.h. den “PHILOSOPHISCHER MATERIALISMUS“; nicht! D. h. ein Weltbild, auf der Naturwissenschaft stehend- o h n e Götter!
    V) Das Links-Gesocks spielt uns ein Gutmenschentum vor, o h ne die Grundrechenarten, d.h. z.B.: Dtl. hat mit den Niederlanden die höchste Bevölkerungsdichte (236- 240 Esser/ km²), Thüringen weiss nicht mehr wohin mit der Gülle, die Nitratwerte steigen u. steigen; meine (sehr gesunden) Rote Beete, roh gegessen, sind jetzt derart mit Nitrat belastet (Krebsgefahr), dass diese also nicht mehr zur Wahl stehen. Weiteres Vergiften der Lebensmittel mittels immer mehr Düngen. Denn, wir holen mittels immer mehr Düngung, immer mehr aus 1 Hektar heraus- für die Zuwanderer! Folge: Vergiftung von Humus u. Trinkwasser! Bis es so tief sinkt, wie in deren Ländern!


    VI) Dtl. sollte schon lange auf 60 Mio abnehmen, steht aber bei 82,3 Mio!
    VII) Die Regierung rechnet mit 500.000 Zuwanderungen/ J., u. zwar 15 J. lang „smile“-Emoticon 7,5 Mio)
    VIII) Juli 2015: 79.ooo Zuwanderungen, wir vergiften uns !
    IX) Niemand begehrt auf! Es hilft – vorerst - nur: W e i t e r s a g e n - bevor einer kommt u. sagt (Wie 1933):
    X)“Ich löse das für Euch“- u. alle rennen ihm hinterher!
    XI) Aber nur wegen diesem vorherigen völligen LINKS-VERSAGEN, der selbst ernannten Gutmensch-Politiker-Kaste. ("Alle Zuwanderer aufnehmen")! Dieselbe Kaste hat beschlossen- über unsere Köpfe hinweg:
    XII) 600.000 abgelehnte Asybew. n i c h t abzuschieben!
    XIII) Stattdessen will die Münchener verbrecherische Polit-Kaste 40.000 Whg. bauen von München-Riem bis Freiham bauen! Obwohl Bayern bereits seit Jahren 16,4 Hektar jeden Tag verbaut!


    Erster Sonnenuntergang in Laappenranta: Das Mädchen geht aus dem Wasser.


    XIV) WALTER BENJAMIN: Der linke Dichter u. Philosoph, Marxist, Literaturkritiker, Suizid 1940: "Das Aufkommen von Rechts ist immer ein LINKSVERSAGEN".
    XV) Diese Polit.-Kaste mit ihrer verlogenen Humanismus Duselei, muß ausgetauscht werden- bei der B.T. Wahl 2017! (Das erst 2021 gelingen könnte.)
    XVI) Schätzungsweise werden SPD-Grüne-Die_Linke in 2017 insges. 15-18 % verlieren!



    XVII) Und bei der Wahl 2021 wird RECHTS die Sache in die Hand nehmen. Mit Recht (!) - u. das sage ich als ALT-LINKER!!! Und das ist immer noch viel besser, als es zu einem Bürgerkrieg kommen zu lassen (Muslime+ Islamisten gegen die übrigen Bürger!)
    XVIII) Feb/ März 2015: Die Islamisten-Fälle, Grundschule Neu-Ulm, Ulm, Augsburg:
    XVIII) - Die linke Zeitung THE SPECTATOR, London, 25. März 2015:
    “Wir haben einen Kampf kampflos verloren, England wird jeden Tag islamischer“ und „Wir haben dem nichts entgegen zu setzen, denn sie überholen uns demografisch“.
    Klartext: Sie haben – strategisch- viel mehr Kinder, als die Engländer; in Dtl.: 3,6 Kinder / Fam., deutsche Nichtmuslime 1,2 Kinder/ Fam.;
    XIX)“CHRISTEN MUSS MAN TÖTEN!“ Grundschulen Neu- Ulm, Ulm, Augsburg: Ethik-Unterricht Feb/ März 2015: LINKS kehrt Folgendes unter den Gebetsteppich: 8- 10 jähr. muslimische Kinder sagten i. d. Schule: “Christen muß man töten“ und. “Wer das Kreuz malt, muß in die Hölle“. Die Lehrerin ging zur Rektorin, diese, sagte: das muss ich selber sehen; doch die Kinder wiederholten auch bei ihr, was sie u Hause gelernt hatten.
    Also rief sie die Polizei! Dasselbe 1 Woche später in Ulm, und 3 Wochen später in Augsburg.


    Camp Huhtiniemi in Lappenranta: Eine Rucksacktouristen wärmt sich am Feuer vor der Nacht.

    XX) Das Links-Versagen hievte ja auch in Italien den Verbrecher Berlusconi an die Macht! Statt, dass das Versager-Links-Gesocks selbstkritisch geworden wäre, schimpfte es nur über Berlusconi!
    Bitte kopieren u. verteilen an die noch Unkundigen! 2.8.2015, Cand Ing Alfred Röck


     Soweit und soviel von unserem Freund Cand. Ing. Alfred Röck. Meine Reise schildert nun wieder die Eindrücke und Gedanke, welche mir nach zwei bald Wochen im russischen Petersburg und Wyborg im Finnischen Städtchen Lappeenranta zuflogen.

    Blick zurück auf Russland vom finnischen Lappeenranta


    Diese maßstabsgetreue, malerische Stadt stellt Wyborg im Jahr 1939 dar. Diese Erinnerungskultur basiert auf Fotografieren, unzähligen Arbeitsstunden und ungeheuren finanziellen Mitteln. Die Website des Museums beschreibt das Kunstwerk:
    One of the main attractions of the permanent exhibition is the scale model of the town of Vyborg, which features the town as it was at midday on 2nd September 1939: here we see the inhabitants, cars, trams, ships and trains, all going about their everyday business. The total surface of the model is 24 square metres
    Dass Menschen in Lappeenranta mit viel Zeit, Energie und Geld Wyborg als Modell rekonstruiert haben, liegt am Winterkrieg 1939 - 1941.

    Hoppla, mag sich mancher denken, 1939? War das nicht das Jahr, in dem der Führer bellte: "Ab jetzt wird zurückgeschossen"? Nicht nur in Polen, nein auch in Wyborg, "wurde zurückk geschossen", wie Wiki berichtet:
    Im Herbst 1939 hatte die Sowjetunion Finnland mit Gebietsforderungen in der Karelischen Landenge konfrontiert und diese mit unabdingbaren Sicherheitsinteressen für die Stadt Leningrad begründet. Nachdem Finnland die Forderungen abgelehnt hatte, griff die Rote Armee am 30. November 1939 das Nachbarland an. Ursprüngliches Kriegsziel der Sowjetunion war vermutlich die Besetzung des gesamten finnischen Staatsgebiets gemäß dem Ribbentrop-Molotow-Pakt.  

    Tja, da brannte wohl die Luft, das Feuer an der Lunte fraß sich tiefer und tiefer von Europa in die Welt und tränkte die Erde mit Blut. Dazu die Bildbeschreibung zu dem Wrack, bei dem man förmlich "HURRA! HURRA!" Schreie hört:

    A Russian BA-10 armoured car destroyed in the battle of Uulantoinvaara on the Kairala-Alakurtti road on 27 August 1941. The German 36 Corps and Finnish 6th division troops destroyed parts of three Russian regiments, which lost 2,000 soldiers. The victors claimed 50 cannons and 50 armoured vehicles.
     

    Im Winterkrieg 1939 überfielen Stalins Soldaten Finnland. Finnland verlor den Winterkrieg. Wyborg wurde russische Kriegsbeute. Wiki über Wyborg:
    Dort war Wyborg die zweitgrößte Stadt des Landes. Nach dem Winterkrieg 1939–1940 kam sie zur Sowjetunion und die einheimische finnische Bevölkerung wurde ins verbleibende Finnland evakuiert. Die Bevölkerung der Stadt bestand ehemals aus zahlreichen Nationalitäten, insbesondere aus Finnen, Russen, Schweden und Deutschen; sie besteht heute zu über 90 % aus Russen.


    Wyborg einst und jetzt....


    Die Finnen gedenken ihres verlorenen Wyborgs mit der nachgebauten Miniaturstadt im Museum von Lappeenranta. Wie denken Menschen in Buntschland ihrer verlorenen Gebiete? Die Finnen gedenken in Lappenranta ihrer verlorenen, einstmalig zweitgrößten Stadt Wyborg, die Finnen stellen stolz ihr einstiges Kriegsgerät aus.


    Diesen Stolz teilen sie mit Russen, die an vielen strategisch wichtigen Punkten eindrucksvoll auf Podesten ihre T-34-Panzer präsentieren. Zum abgebildeten Kampfwagen erzählt eine Tafel dessen Geschichte.

    Finland purchased a total of 30 Stu-40 assault guns from Germany in 1943 for the Assault Gun Battalion. The assault gun is differnt from a main battle tank in the detail that its gun is mounted on a tank chassis without a revolving gun turret. After the start of the major Soviet offensive in the summer of 1944 Finland requested weapon assistance from Germany, which Germany mostly granted. Finland was thereafter able to purchase 29 more assault guns, model SuG II Ausf. G....

    the "Sturmi's" of the Assault Gun Battalion participated in pivotal battles of the summer of 1944 in the Karelian isthmus where they destroyed 87 enemy tanks while losing 8 of their own vehicles.

    Holodomor und Entkulakisierung


    Wie deutsche Friedensfahrer 2017 nach Russland unter Jubelarien wie eines Owe Schattauers nach Osten ziehen, dabei russische Kriegsgedenkstätten in Reihe besuchen, fällt mir in Lappeenranta Einiges zum massenpsychotischen Metzeln 39 - 45 ein. Dieser Krieg war für einige Ostblock-Staaten im sowjetischen Machtbereich nicht mit der Kapitulation Deutschlands beendet.

    Den siegreichen, russischen Massenmörder verherrlichen in Rußland T-Shirts. Wer mehr von ihm will, kauft sich dessen Büste und schmückt damit sein Inventar.


    Bei meinen Recherchen zu den grauenvollen Kriegsjahren unter dem Generalissimo erinnert Wiki an den Holodomor.

    Der Begriff Holodomor (ukrainisch Голодомор, wörtliche Übersetzung: Tötung durch Hunger) bezeichnet eine schwere, menschengemachte Hungersnot in der Ukraine in den Jahren 1932 und 1933, der mehrere Millionen Menschen zum Opfer fielen. Die Bewertung der historischen Ereignisse ist umstritten. Im Kern der Debatte steht die Frage, ob die Hungersnot durch die Politik Stalins vorsätzlich verursacht wurde, um den Widerstand der Ukrainer zu brechen, oder ob die Ursachen in erster Linie in wetterbedingten Missernten und der Zwangskollektivierung zu finden sind, wie sie es auch in anderen Sowjetrepubliken zu jener Zeit gab.

    Nach Berechnungen der Ukrainischen Akademie der Wissenschaften, die im November 2008 veröffentlicht wurden, betrug die Opferzahl in der Ukraine ca. 3,5 Millionen Menschen. Andere Schätzungen gehen von 2,4 Millionen bis 7,5 Millionen Hungertoten aus. Der britische Historiker Robert Conquest beziffert die Gesamtopferzahl auf bis zu 14,5 Millionen Menschen. Hierbei wurden neben den Hungertoten auch die Opfer der Kollektivierung und Entkulakisierung und der Geburtenverlust hinzugerechnet.
     Die  Entkulakisierung geht im Ergebnis in die gleiche Richtung, nämlich in Massenvernichtung unerwünschter, unangepasster Menschen.

    Die Entkulakisierung (russisch раскулачивание raskulatschiwanije), gelegentlich auch Dekulakisierung, war eine politische Repressionskampagne in der Sowjetunion, die sich während der Diktatur Josef Stalins von 1929 bis 1933 gegen sogenannte Kulaken richtete. Verhaftungen, Enteignungen, Exekutionen und Massendeportationen kennzeichneten diese Politik.

    Ob Stalin in weiser Voraussicht Land und Leute von der zaristischen Sklavenhaltergesellschaft in eine militärisch-industriellen Groß- und Verteidigungsgesellschaft umbaute, um sein geliebtes Vaterland in weiser Vorausicht vor der Vernichtung zu schützen, oder ob Stalin seine kommunistische Zwangs- und Planwirtschaft bis an den Atlantik weiter treiben wollte, bleibe dahingestellt. Fakt ist: Stalin siegte, sein Gegenspieler gab sich den Abschiedsschuß.


    Mit dem Mann, seinen Symbolen, seinen Tiraden ist kein Staat mehr zu machen. Er bleibt im Spiel von und für Deppen, die kaum schreiben können.




    Lappeenranta


    Erholen wir uns von den politischen Wirren, die das vorige Jahrhundert Millionen und Abermillionen Menschenleben forderte. Erholen wir uns von den geopolitischen Spannungen zwischen West und Ost, zwischen Nord und Süd, zwischen Nahost und Europa, zwischen verschiedenen Gruppen in unseren Städten, erholen wir uns und lassen Finnland und seine Menschen auf uns wirken. Verweilen wir entspannt und glücklich in Lappeenranta im östlichen Finnland, gleichsam einer Grenzstadt zu Russland, verbunden mit Wyborg.



    Für unsere erste Stadtrundfahrt in Lappeenranta bei kühlen Regentag haben wir uns dick vermummt und in den Regenponcho gehüllt.
     

    In der Kirche aus Holz bearbeitet ein Künstler das Klavier.


    Sandkunst am Yachthafen


    Ohne seine Schuhe nass zu machen, turn der Gehilfe geschickt vom Boot auf den Bootswagen und die Trittbretter seines Allrad-Fords und lässt das Boot vom Haken. Schon schwimmt der Kapitän frei.



    Auf der Burganlage besuchen wir das inspirierende Heimatmuseum. Das Haus aus dicken Holzstämmen liegt ebenso wie das Heimatmuseaum auf dem ehemaligen Festungsberg, mehr Hügel als Berg.


    Regen. Grau. Kälte. Regengraue Kälte.



    Die Hollywood-Schaukel für 850 Euro hält ein, zwei Generationen, bis die Ketten durchgerostet und die Stämme vermodert sind.


    Am Abend klart das Wetter auf.  Dazu zeigte zuvor der Blog noch Bilder der untergehender Sonne.



    Man braucht auf Reisen ein dickes Fell. Wenn der Regen auf das Dach pladdert, endet früh die Nacht. Im Morgen, der ab 4.00 Uhr früh graut, heizt der Gasofen unsere Hütte.


    Die Statue passt zum Camp Huhtiniemi, zum Grau, zum Nebel, dem braunen Wasser, dem verschlungenen Fußweg am See bis mitten in die Stadt und zum Hafen, den kleinen Feuern der Camper, den russischen Gästen mit windigen Zelten, der Ruhe, der Idylle und auch den kühlen Tagen und Nächten.



    Auf dem waldigen Grasboden direkt am See steht auf dem Camp eine uralte Sprungschanze. Auf dem Schanzenauslauf, der direkt am See endet, stehen hohe Fichten. Einige Camper haben sich Feuer angezündet. Die Sauna kann man eine Stunde lang mieten für 20 Euro.


    Der Preis für eine Flasche Bier ist für unsere Verhältnisse astronomisch.


    Der andere Tag ist sonnig. Denn das Wetter wechselt launisch und schnell. Am Abend verabschiedet sich der Sonnenball mit einem glühend roten Feuerwerk am kaum bewölkten Himmel. Anderntags liegt die Welt wieder grau in grau. Regen begrüßt unseren Tag.




    Es gibt so viele Seen, dass sich viele Menschen eine fantastische Wohnlage direkt am See leisten können.


    August! Menschen wollen in der Sonne und im See baden. Auch mich erfrischte das Badevergüngen, bis unerwartet erste Tropfen fielen und mich zum Auto zurück trieben, um die Dachluken zu schließen.


    Adieu, schönes Lappeenranta! Du hast uns zwei erholsame, ruhige Tage geschenkt, hast uns auf westliches Luxusleben und hochpreisige Restaurants eingestimmt, die wir uns dann nicht mehr leisten. Unsere Reise geht weiter zum Edelsteindorf Jalokivikylä - nur 35 Kilometer weiter westlich. 




    Die letzte Radtour in Lappeenranta führt zum Hafen. Ein Holzboot namens Doris gefällt mir besonders gut.


    Auf einem größeren Zweimaster bereiten ein paar Jungen mit ihren Betreuern einen Wochenendausflug vor. Sie haben Gepäck dabei.



    Vor Sonnenuntergang kühlt mich der See bei einem längeren Bad soweit ab, dass mich für die nächsten Stunden fröstelt. Die Strahlen der untergehenden Sonne brechen unter dem Baumlaub durch.



    Wir halten es nicht länger aus im Auto und rennen zum See. Wir kommen eine Minute zu spät. Die Sonne strahlt nurmehr die Wolken noch an.

    Ylämaa - Hamina - Kotka


    Wir nutzen gerne die Buchreihe "Mit dem Wohnmobil" hier den Band 41 "durch Finnland". Der Autor hat sich viel, viel Arbeit gemacht und ist kreuz und quer durch Finnland gefahren, hat akribisch die Stell- und Campingplätze aufgelistet, dazu zahlreiche Sehenwürdigkeit. Auffällig bei den unzähligen Bildern im Buch ist, dass immer die Sonne scheint. Hier sieht der Leser auch Bilder vom finnischen Dauerregen.



    Von Lappeenranta geht 30 Kilometer weiter nach Ylämaa, als "Edelsteindorf" gepriesen. Dort finden Finnen einen schillernden Feldspat namens Spektrolith. Es ist für Finnland der "Nationaledelstein", weil es ihn nur hier gibt. Das "Edelsteindorf" besteht auf drei Verkaufshütten und einem Museum mit einem Raum, welches wir uns ersparen. Bei dem Starkregen ist es im Auto am gemütlichsten. Meine Frau kocht und nach längerer Pause geht es wieder etwa 70 Kilometer weiter nach Hamina.


    Hamina ist eine alte Garnisonsstadt mit einem Armeemuseum, einem zentralen Kreisverkehr, von dem acht Straßen ausgehen, einem Hallenzeltdach im Stil des München Olympiaparks, einem zentral in Stadtmitte gelegenem Kriegsgräberfriedhof  und den alten Wehranlagen aus kriegerischen Vorzeiten. All das lässt sich bei einem kleinen Spaziergang gut erkunden.




    Aus diesem Museum stammt auch das Bild "Winterkrieg". Die Geschichte von Lappenranta, Wyborg lässt mich, soweit dies meine Zeit und die WiFi-Verbindung auf Reisen erlaubt, mehr zum Phänomen Gernalissmo Stalin bei Wiki lesen. Das Kriegsmuseum in Hamina lässt sich überhaupt nicht mit dem mächtigen Gebäude und Ausstellungskomplex in Moskau vergleichen. Doch mir reicht das kleine finnische Angebot.


    Wenn man bedenkt, mit welcher Technik sich im Winterkrieg 39/40 Finnen und Russen bekriegten, kann man sich mit Grausen vorstellen, zu welchen mörderischen Meisterleistungen die heutige Waffentechnik fähig ist. Der Begleittext zu der Kriegsmaschine beschreibt die damalige Leistung.

    122 MM Haubits M 09-40
    Finland ar 1940 modifierad krigsbytespjäs
    Tiilverknigsland.........Ryssland
    Grantens vikt..............23,1 kg
    Vikt i eldställningen...1450 kg
    Skottvidd.....................8,5 km
    Eldhastighet.................2 sk/min



    Dieser "Kuljetuspanssariajoneuvo XA-180"mit 6x6-Antrieb von 1983 kam mit 240 PS aus einem 6,6 Liter-Diesel auf 95 km/h und scheint, wenn die Heckschrauben richtig gedeutet sind, auch im Wasser weiter zu kommen. "huippunopeus vedessä 10 km/h"berichtet der Begleittext.



    Der "Pyörätraktori Valmet 702" mit "moottori 4,4 l" brachte es auf eine "huippunopeus" von 30 km/h.




    Bei diesem Blick zum Abschied auf die Darstellung der Winterkrieger, sollte der Mann am Maschinengewehr sich doch zumindest Handschuhe gönnen.


    Das Kriegerdenkmal passt zur düsteren Regenstimmung



    Die Haubitze 155 K 77 mit einem "Kaliperi 155 mm" einer "Kantama 12,3km" und einem "Tuliasemapaino 6500 kg" macht sich friedlich im Grünen aus. Bei ihrem Einsatz 1944 sah die Welt anders aus. Doch da es mittlerweile in Hanima aufklärt, sieht auch hier die Welt sonniger aus.




    Um den zentralen Platz von Hanima gruppieren sich die meisten sehenswerte Gebäude der Stadt.


    Auf dem ehemaligen Exerzierplatz der Bastion steht mittlerweile ein immenses Zeltdach. Im Winter kommen so die Gäste zu den Veranstaltungsorten, ohne ihre Autos danach von Schnee frei schaufeln zu müssen. Wäre der heutige Regen als Schnee gefallen, hätte aller Verkehr wohl gestockt.




    Zentral liegt diese Gedenkstätte in Hanima. Niemand käme hier auf die Schnapsidee, diesen Friedhof mit Grafitti oder sonstwie zu verunstalten.


    Zum Abschied aus Hanima noch meinem besten Freund ein Bild vom Marktplatz gewidmet. Er weiß schon den Grund.

    Kotka




    Unser Tagespensum ist damit beendet. Zum krönenden Abschluß gönnen wir uns das Fünf-Sterne Camp bei Kotka. In 30 Meter sind wir im Meer. Die Sauna davor ist im Übernachtungspreis von 32 inbegriffen. Sie ist von 8.00 bis 10.00 Uhr morgens geöffnet. Das Meer war im ersten Test heute abend von so erfrischender Kälte, dass man vor dem Meerbad tunlichst den Körper in der Sauna aufheizt.



    Das ist nun unser neues Refugium etwa 50 Meter von Sauna und Meer entfernt. Die Gänse  sollen übrigens bis zu zwei Kilo Kot am Tag ausscheiden. Und so sieht der Sand auch aus vor dem Meer.



    Übrigens halten Tiere so wenig Frieden wie wir Menschen. Hier vertreibt gerade die Möwe zum wiederholten Mal eine Krähe, die auch auf dem Granitblocken sitzen wollte. Wer genau hinsieht, erkennt den links abfliegenden Federbusch.


    Sonniges Glück in Kotka

    Das Fünf-Sterne-Camp in Kotka hat mir ein unvergessliches Erlebnis geschenkt. Von 8.00 bis 10.00 Uhr morgens ist die Sauna auf. Nachdem die Hitze den Körper auf Betriebstemperatur gebracht hat, läuft man etwa 20, 30 Meter auf Holztreppen und Holzplanken zum Meer ins Wasser. Das sanfte Salzwasser der Ostsee umscheichelt die Haut. Die Temperatur von etwa 14 oder 15 Grad Celsius, die hier kein Mensch misst, ist dann gerade richtig. Sehr, sehr empfehlenswert! Nach dieser Anstrengung schmeckt das Frühstück doppelt gut. Sonne und Wind begleiten uns auf unserem fröhlichen Ausflug nach Kotka.



    Der Radweg geht etwa sieben Kilometer bis in Zentrum nach Kotka. Die haushohen Granitwände sind typisch für die Landschaft, die Birken wechseln sich mit Kiefern ab.



    Ein traumhafter Tag in einem traumhaften Land



    Dass nicht weit vom Fünf-Sterne-Camp in Kotka der große Hafen für Hanima und Kotka liegt, stört nicht. Auf der Landstraße brettern einige russische Container-LKW zum Hafen, doch am Radweg haben wir Ruhe.



    Morgens können wir die Kirche nicht besuchen, weil eine Trauerfeier stattfindet. Als wir nachmittags rausfahren, können wir die Kirche nicht besuchen, weil eine Hochzeit stattfindet. Vor der Kirche liegen die Grabsteine der Finnen, welche 1939/40 gegen die Russen gekämpft haben und gefallen sind.




    Ob dieses Haus aus Holz gebaut ist oder ob Holzbretter die Mauern isolieren, wissen wir nicht.



    Mein Frauchen sucht schon seit Petersburg neue Schuhe. Zum Glück findet sich vor dem Geschäft ein bequemer Platz, ihre Suche abzuwarten und den Verkehr zu beobachten.



    Da steht mein Weibchen, wieder einmal ohne passende Beute, und schaut nun selbst ein Auto an.



    Zum Glück gibt es auf dem Marktplatz neben Eis, Kaffee, Kuchen und Hamburgern auch einen kleinen Flohmarkt. Dort wird mein Frauchen fündig: Vier Euro die Nike-Turnschuhe, eine wetterfeste Jacke  und eine Tasche für mich. Man beachte die großen Sonnenblumen aus Edelstahl.



    Am Hafen soll der Besuch des maritimen Museums lohnen. Es sollen sich dort viele finnische Fische in den Aquarien tummeln. Doch wir tummeln uns weiter auf unseren Fahrrädern auf den Straßen und Gassen im sonnigen Kotka.



    Finnland soll zu 65 Prozent mit bewaldet sein, 10 Prozent sind Gewässer. Dass bei soviel Wald in der Holzindustrie Berge von Spänen abfallen, ist logisch.



    Die meisten Boote liegen noch an der Mole. Doch einige dröhnen zu Wochenendfahrten aus dem Hafen oder kommen zurück.



    Uns geht es sichtlich blendend gut. Man beachte Stephanies Vier-Euro-Nike Schuhe vom Flohmarkt mit den roten Schnürsenkeln. Ihre alten Treter haben wir gleich in der Tonne entsorgt.



    Mit Selbstauslöser lassen sich vor der Kamera gut Faxen machen, ohne dass uns dabei jemand beobachtet.



    Ob diese wie an einer Perlenschnur aufgereihten Angler sich noch zum Mittag ihren Fisch schnappen oder miteinander um die Wette angelten, konnten wir nicht feststellen.



    Zwei von diesen fünf Bootfahrern haben sich in dicke Gummianzüge verpackt, weil sie tauchen wollen.



    Als wir unsere Fahrräder im Naturpark am Meer anschlossen, um auf einem kleinen Waldweg auf einen Hügel zu steigen, wussten wir nicht, was uns erwartet. Das Schild jedenfalls sagte uns nichts: "Ruotsinsalmen tähystys - ja vartiotorni"




    Wir haben einen guten Ausblick von diesem Turm, der in früher Zeiten als Wachturm diente, zerstört und nurmehr als Aussichtsplattform nachgerüstet auf dem Hügel steht.




    Die orthodoxe Kirche zeigt sich uns zum Abschied aus Kotka mit der ihr eigenen Pracht im Innern. Morgen freuen wir uns dann auf die Saune. Zum Ausklang des Tages pflückt Stephanie noch Blaubeeren im nahen Wald am Camp, während meine Gedanken mich auch später noch an diese schöne Zeit erinnern sollen und werden.


    Adieu, schönes Kotka! Man sieht an den gebogenen Bäumen, dass wir bei einigem Gegenwind auf dem Heimweg uns anstrengen müssen.

    Finnland gefällt mir mit seiner wild herben Schönheit. Meine Mima-Stephanie stellt sich den Wecker, um vor der Acht-Uhr-Sauna noch eine Kleinigkeit zu frühstücken. Um 6.00 Uhr in der Früh streiten Möwen mit Krähen mit solchem kreischenden, piepsendem Lärm, dass man den Schlaf vergessen kann. Die Sonne reißt ein wenig auf, das Auto wird warm. In Badeanzügen sprinten wir zur Sauna. Wolken schieben sich vor die Sonne, die Wolken schütten uns kalten Regen über die Haut. Die Sauna heizt uns wieder auf, das Meer kühlt uns wieder ab. Ein unglaubliches Abenteuer für uns als verwöhnte Großstädter.


    Wir haben uns eine Strecke von 40 Kilometern bis Lovisa vorgenommen. Ein Schild verweist auf eine Sehenswürdigkeit. Die Wörter sind uns fremd, wenngleich es wie "Kirche" und "Mittelalter" klingt:

    Keskiaaikainen Kivikirxxo Medeltida Stenkträ   


    Selbst bei groß ausgeschilderten Sehenswürdigkeit treffen sich nicht viele Menschen. Wer in Finnland ohne den Luxus von Camps auskommt, kann überall für ein, zwei Nächte campieren. So auch auf diesem Parkplatz der mittelalterlichen Kirche.



    Bedachtsam nähern wir uns der Sehenswürdigkeit. Wir erfahren, dass dies die St. Henry's Church in Pyhtää ist. Ihre Wurzeln datieren ins Jahr 1400 zurück, der Bau begann 1460. Die mittelalterlichen Gemälde stammen von 1500 und wurden im Laufe der Jahrhunderte mehrmals restauriert, doch wohl ursprünglich belassen.


    Wir schleichen uns während des sonntägliches Gottesdienst in das Gebäude ein. Die Orgel begleitet den Gesang der etwa zwanzig, bis dreißig Gläubigen. Den Dienst an der Kanzel verrichtet eine Frau.



    Die Wandbemalung von 1460 ist von anrührender Schlichtheit.


    Eine aufgetakelte Kogge hängt von der hohen Kirchendecke, die 9,5 Meter sich über den Boden erhebt. Die Gläubigen daheim haben für ihre mutigen Männer und Söhne gebetet, die von ihren abenteuerlichen Fahrten über das wilde Meer hoffentlcih reiche Beute brachten.



    Wer die golddurchwirkten, oft riesigen Hallenkirchen in Portugal gesehen hat, kann ermessen, mit welcher Beute aus allen Herren Ländern sich die Mächtigen in Europa ihre Kirchen, Klöster und Burgen ausgestattet haben. Hier, beim mittelalterlichen Kirchbau in Pyhtää geht alles viel, viel einfacher ab, doch nicht weniger eindrucksvoll.


    Man muss sich Jahrhunderte zurück versetzen in eine Zeit, die ohne mediale Berieselung, ohne Leuchtreklamen auskam. Bei trübem Kerzenlicht verbrachten die Menschen ihre langen Winterabende, arbeiteten in der hellen Jahreszeit von früh bis spät. Wie eindrucksvoll müssen die Heiligenbilder mit ihren ausdrucksvollen Augen auf die mittelalterlichen Menschen gewirkt haben. Die meisten Menschen damals waren fest davon überzeugt, nach dem Tod dereinst entweder aufzuerstehen, ins Paradies zu gelangen, oder unter höllischen Qualen in ewiger Verdammnis für ihre Sünden sühnen zu müssen.


    Wie auch in Portugal schmückt sich die mittelalterliche, finnische Kirche mit Messermetzelszenen.


    Es war, ist und bleibt wohl auch immer das Gleiche.


    Auch wenn die Friedensfahrt 2016 wie die Freundschaftsfahrt 2017 nach Russland ein denkwürdiger, guter Ansatz ist, massenpsychotisches Mordmetzeln läuft jenseits von Sinn und Verstand ab, nach Gesetzen, die niemand versteht und niemand erklären kann. Mir jedenfalls nicht.



    Auch vor dieser Kirche wie zuvor in Hanima und in Kotka liegen die Gefallenen des Winterkrieges 39/40, säuberlich mit Geburts- und Todesjahr in den Granitquadergrabplatten eingraviert. Der metzelnde Kriegsgott löschte allen, die dort liegen in den Kriegsjahren 39/40 das Lebenslicht aus.

    Macht verführt zum Mißbrauch. Totale Macht verführt zum totalen Mißbrauch. Buntschland liegt ohnmächtig, zur Selbstaufgabe geprügelt am Boden. Von Deutschland geht nurmehr Gefahr aus für die Menschen, die "schon länger hier leben".

    Wir in Buntschland bekämpfen uns lieber selber, anstatt miteinander gegen Unheil, Infiltration und gesellschaftliche Verarmung zu kämpfen. Das Wort "Kampf" allein ist schon "voll Nazi". Denn für die Bubis in Buntschland gilt sei langem schon:
    "money for nothin' and chicks for free"....




    Wir haben mittlerweile in mehr als einem Monat in 2800 Kilometer 950 Liter Diesel verbrannt. Unser Nachbar am Camp kommt vom Nordkapp. Seine Spazierfahrt führte ihn kreuz und quer durch Norwegen, 7000 Kilometer bislang. Doch Presse- und Politfuzzi erzählen dem missgünstigen Mob der Großstadtghettos, dass statt Diesel bald Akkus Menschen wie Waren bewegen. Nur Strom kommt weiter aus der Dose, Sozialstütze, Rente und Gehalt aus dem Bankomaten. Welches Gehalt denn noch wofür?

    Man lasse mich fern ab von Buntschland in Ruhe! Mir reicht's von Buntschland im Sommerkrieg mit Antifanten-Aufständen und Entpolitisierung mediokrer Massen!



    Der Supermarkt in unserem heutigen Reiseziel Loviisa hat uns mit Lebensmitteln versorgt. Wir stehen an einem Camp mit Meerblick. Der Regen pladdert mal wieder mit einschläfernder Eintönigkeit auf unserer GfK-Dach, weniger geschraubt geschrieben auf die Hartplaste der Dachluken und des Daches. Mit zwei 0,5 Liter-Kannen "Olut Öl" mit "2,7 % Alk.", einem köstlichen Glas Sill, Kartoffeln, Mais und Brokkoli, Salat geht es dann mit schwarzem Tee und Süßkram weiter. Wenn meine Süße denn wach wird nach ihrem Mittagsschlaf und mit ihren magischen Händen wieder wirbelt für sich und mich.



    p.s.: Ach ja: Wer Links meiner Blog-Berichte mit nachhaltiger Beständigkeit abbonieren möchte, schicke eine E-Mail ohne Text und Betreff an

    n0by-subscribe@yahoogroups.com

    Freischaltung zu dieser Newsgruppe erfolgt bei meiner nächsten Online-Anbindung. Danke

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    Der Vollmond in Finnland, das Schwimmen im kalten Meer, die erholsame Ruhe auf einsamen Camps, die Radtouren durch Wind und Wetter, ständig sich wiederholende Regenschauer lassen mich wilde Sätze fantasieren, nicht ohne Seitenhiebe auf die, welche uns die Liebsten sind: Frauen!

    : „Ein Politiker teilt die Menschheit in zwei Klassen ein: Werkzeuge und Feinde. Das bedeutet, dass er nur eine Klasse kennt: Feinde.“ (Nietzsche „Wille zur Macht“)

    Das von der CIA und den Kriegssiegern gegründete Blatt zur Massenmanipulation, Volksverblödung und Hyper-Hirnwäsche blödelt.




    Rainer Rothfuss hält mit professoraler Eleganz und weltgewandter Chuzpe dagegen und vermeldet begeistert bei Facebook:

    Webauftritt russischer Rocker bei  bikeshow.ruh


    Einladung vom "gefährlichsten Rocker der Welt" (BILD-Zeitungs-Propaganda über Nachtwölfe-Chef Chirurg ;-)) an alle Kurzentschlossen: Am 18./19. August zur "Bike Show" (www.bikeshow.ru) nach Sewastopol auf der Krim. Chirurg hat uns die gigantischen Bühnenaufbauten gezeigt, die das von ihm selbst geschriebene Musical zur Geschichte und (versuchten) Zerschlagung der Sowjetunion und Russlands zeigen wird. Seine Vision ist eine Partnerschaft Russlands und Deutschlands als Bindeglied Eurasiens. Er sagt, die Veranstaltung sei ein 10-Jahres-Höhepunkt.

    Rockerking Chirurg und Rainer Rothfuss herzen eine Ikone.


    Hinflug evtl. 17. und Rückflug 20.08. (oder auf Wunsch später). Bis zu 100.000 Besucher erwartet. Besuch des Gedenktags der Vertreibung der Deutschen von der Krim am 18. vormittags in Simferopol auf Einladung des deutschstämmigen Abgeordneten Gempel. Übernachtung im Hotel / Appartement oder auf dem Gelände der Nachtwölfe im Zelt. Einige Plätze auf VIP-Tribüne reserviert. @Owe Schattauer reist mit. Bei Interesse bitte Mail an info@druschba.global oder Anruf unter Druschba Global e.V. Hotline: +49-341-2217 1505. Visum eilt.
    Der Link bikeshow.ru befeuert den Pöbel mit brennenden Emotionen. Massen freuen sich auf das Musical mit 100.000 Menschen in der Arena! Brot und Spiele - alles bestens.



    Mir macht das leider keinen Spaß!  Wer sich in der propagandistischen Kampfklasse bewegen will, wer auf der VIP-Tribüne bei einer 100.000-Menschen-Massenveranstaltung mitjubeln will, der darf nicht am Kleingeld wie Flugkosten von 450 Euro schon scheitern. Rainer Rothfuss initiiert mit dem kitzelnden Kick zum Spektakel bei Facebook eine aufufernde Diskussion.


    Schließlich müssen russische Propagandaveranstaltungen gegen westliche Massenpropaganda wie dem Massenpropaganda-Blatt BILD gegenhalten. Denke der emotionale Erregungseffekt funktioniert bei jeder Art von Propaganda gleich. Gruß aus den finnischen Wäldern...

     Eine erklärte Gegnerin, Mitreisende mit Rainers Friedensfahrt 2016, Juliane Sprunk, hat schon die rote Zensurkarte erhalten. Rainer hat sie aus der Filterblase der Friedensfahrer ausgeschlossen. Die Dame motzt munter weiter. Lesen wir, was sie zu sagen hat und kommen dabei auf so obskure Gestalten wie den jungen Herrn Dugin, über den Wiki einiges zu berichten hat.

    Zum Thema "Wegzensieren" später mehr, viel mehr - und immer das Gleiche....

    Dass Facebook mittlerweile mit Zensur"Maas"-nahmen mittlerweile Hunderte, wenn nicht Tausende - und hoffentlich bald Millionen und mehr Nutzer verliert, hoffen viele. Facebook arbeitet daran. Inwieweit jetzt Menschen ihre Propaganda beim russischen Netz vk verbreiten dürfen, bevor dort die Zensoren reagieren, bleibt abzuwarten.


    Meine Hoffnung ist gering. Dass Facebook zensiert, ist hundert- und tausendfach bewiesen. Inwieweit VK bei Meldungen, welche nicht Russophil ausfallen, zensiert, bleibt abzuwarten. Sobald sich Macht um irgendeine Ideologie kristallisiert, folgt Zensur mit inquisitorischer Tradition. Warten wir's ab!


    Es bleibt zu hoffen, es ist wohl zu erwarten, dass mit jeder willkürlichen Zensur- und Löschaktion bei Facebook sich empörte Nutzer von Facebook abwenden und dem russischen VK-Netz zuwenden.

    Noch scheuen viele den Aufwand. Doch es bleibt nichts anderes übrig, wenn die Diskussionen wenigstens ansatzweise frei bleiben sollen und wollen.

    Ob bei VK allerdings Diskussionen "wenigstens ansatzweise frei bleiben", ist meine große Frage!

    Da mir bei meinen stichelnden Provokationen bei BayernIstFrei schon oftmals lächerlich zensierende Inquisitoren in die Parade gefahren sind, so wurde für mich
    aus BayernIstFrei"Bayern Unfrei". Es scheint mir, dass die meisten ideologisch verfestigten Menschen Freiheit überhaupt nicht ertragen - zumindest nicht die Freiheit anderer Meinung. Es ist meine Spezialität, dies durch Tests zu beweisen.

    Sobald Diskussionen bei VK Fahrt aufnehmen, lässt sich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit prognostizieren, dass dort inquisitorische Gruppen-"Führer" zensieren!

    Ein anderes Beispiel bietet mein vielgeschätzter Freund und werter, witziger Schönschreiber "Philolaos", der Menschenfreund. Der Mann textet in einem Anflug von Selbsterkenntnis über seine "naive Aggressivität" als "Buntblödel". Dem Manne kann geholfen werden, dem Manne muss geholfen werden - als Freund dieses Menschenfreundes.





    Bei der Seite
    http://vineyardsaker.de/2017/08/04/dies-und-das-diverse-meere-kuesten-und-systeme-und-ein-kaputter-projektor/#more-471
    findet sich ein treffliches Sätzchen, was wie Arsch-auf-Eimer auch auf die emotional erregte Diskussion vs. Antifanten, inquisitorische Zensoren (übrigens auf allen Seiten) wie insbesondere auf Philolaos witziges Mühen passt, den Buntblödeln in Buntschland mal so Richtig eins auszwischen. Das Sprüchlein lautet:

    "Wenn im Trog weniger Futter streiten die Schweine."

    Um mich als Kanzelredner zu kaprizieren, soll meine Predigt heute morgen das Sprüchlein kommentieren. Es findet sich also das Gerechtigkeitsgefühl von unserem werten Menschenfreund Philolaos in der hundsgemein säuischen Behandlung widerstreitender Meinungen derart verletzt, dass er Zeit, Energie, Hirnschmalz, Witz und Recherche investiert, um am Futtertrog für die Schweine mal so richtig dazwischen zu keilen. Ist es das wert? Ist es das wert, am Futtertrog mit den Schweinen um Brocken von Wissen, Weisheit, Wahrheit zu grunzen?

    Diese vier Blödchen sind vielleicht weniger dumm als vielmehr rollig. Ihre genetische Disposition freut sich auf richtige Macker und Macher, ihr biologische Sehnsucht und Aufgabe zu erfüllen - egal von wem, woher und wie.
    Beschränkte Blödchen machen sich bereit für Macho-Macker, die sich nichts mehr freuen als auf Buntschlands Blödchen..

    Entrada a la carrera por la frontera del Tarajal 6 Minuten 15 Sekunden

    Streitende Schweine am Futtertrog sind für herrschende Eliten eine billig zu agitierende Verfügungsmasse, an denen sich selbst ein so witzig elegant und sophistisch argumentierender Philolaos die Zähne ausbeißen kann, darf und soll.

    Solange die Schweine am Futtertrog grunzen, bleibt der Blick auf's Wesentliche verstellt. Wesentlich ist doch, dass hier mit Kalkül und Chuzpe Menschen gegeneinander aufgehetzt, aufgeheizt und aufgestachelt werden, miteinander in Wettstreit zu treten, nicht in einen edlen Wettstreit von Argumenten sondern in die erbarmungslose Schlammschlacht um Weibchen und Futter an einem knapp gefüllten Schweintrog.
    Noch ziert sich die Zimperliche. Vergewaltigt vergisst sie ihre brutale Befruchtung und lebt für die Zukunft: Ihr Kind!

    Was hier gegeneinander, egal ob auf Straßen oder im Internet, bei Facebook oder den Kommentaren von Kanälen wie "Bayern ist frei", BILD, ZEIT oder SPON, bei FAZke Don Alphonso an Kommentaren einfließt, ja selbst an Artikel ins Netz von mehr oder minder begabten Autoren wie Philolaos eingespeist wird, sind nicht mehr - eher weniger - als magere Brocken im Schweinefraß von fürchterlichen Futtertrögen.
    Alternde Schreiberling wie Philolaos oder der Autor sind als "schützende Wölfe" längst abgeschrieben. Die Hüter der Herde sind nicht mehr Kanzlerin und Verteidigungsministerin, sind nicht die Geschwatz-Gender*Isten, ProfessorX - die Hüter der Herde sind Männer mit Messern! 

    Weil biologische Fakten als Wahrheit eines bemühten Kanzelpredigers den inquisitorischen Macht"Maas"-nahmen irgendeines subalternen, geistig rigiden, inquisitorischen Zensors nicht gefallen, werden diese ihren Schweinetrog schnellstens von solchen Sätzchen säubern, um weiter ihren mageren Schweinfraß in den Trog zu füttern - und sei es wieder mittels eines nützlichen Schweinemästers namens "Philolaos".

    Wohl bekomm's!



    Why Women DESTROY NATIONS * / CIVILIZATIONS - and other UNCOMFORTABLE TRUTHS


    Ein weiterer Freund, diesmal der Russophilen-Fraktion, munkelt blitz-1000-gescheit auf seiner Site über die global explosive Situation USA-Russland. Was auch immer Russophilus dort ablässt, sein Sätzchen "Wenn das Futter knapp wird im Trog, streiten die Schweine" ist von zeitloser Eleganz, Kraft und Schönheit. Allein wegen dieser Wahrheit lohnt der Klick auf den Beitrag.





    Russophilus gefällt mein Kommentar nicht - wieder ein Zensor mehr in meiner Sammlung. Mein Kommentar wartet nicht mehr auf  "Freischaltung", Russophilous hat ihn wegzensiert. In West, Ost, Nord und Süd nichts Neues. Menschen lieben es, in ihren Filterblasen und geistigen Ghettos ihre Fantasien rauf und runter zu beten. Solange Ideologen sich eine sichere Gefolgschaft schaffen, fühlen sie sich gut. Störimpulse müssen Ideologen von ihrer Schafsblöden Herde weit, weit fern halten.

    Fakten sind anders. Ein Beispiel von"Bayer ist frei", was so schön in die Landschaft passt.

    Je mehr diese alternativ gebenden Kämpfer für Meinungsfreiheit sich in ihrem Ideologie-Ghetto einigeln, umso inzestuöser werden ihre Kreise. Sollen sie löschen, zensieren, diffamieren, Fakten, furchbare Fakten hält niemand auf. Schauen wir uns die Träume von Floydmasika nur an einem seiner super schönen Sätzchen einmal genauer an. Ein wenig würzender Spott und Häme hat Floydmasika sich ebenso verdient wie unser Freund Philolaos, der Menschenfreund.

    Was denn, was denn, komm uns doch keiner mit abstrusen Forderungen, wie diesen, vollkommen aus der Zeit gefallen, vollkommen entgegengesetzt dem Mainstream, näher an Hatespeech als an klerikal, kultureller, medialen Massenforderung. Goutieren wir besser den Gutglauben der Glutmenschen für Schönes und Wahres, für die Befreiungsbiologie befruchtender Botschafter Schwarzafrikas, Nordafrikas - aus aller Herren Länder, meistens jung und männlich, unerschöpfliches Reservoir an Testosteron und Tollheit. Dagegen Floydmasika bei Bayern Unfrei:
    „Flüchtlingsströme aufzunehmen, kann nur ein Akt humanitärer Großzügigkeit sein, der seinen Wert aus der Freiwilligkeit bezieht. “
    Was hat der Autor denn geraucht? Hat er noch nicht mitbekommen, wie es laut und schrill Land auf und ab in Endlosschleifen brüllt?

    „Neue Männer braucht das Land“!

    Da kommen 200 harte Buschen gerade richtig, quer durch die Sahara, über, unter, durch fünf Meter hohe Sperrzäune, das sind die Rechten. Die sind es wert, von mittelmäßigen Masomäuschen mit Teddybärchen und Kußhändchen empfangen zu werden. Das sind die Kerle, die noch richtig reinlangen, wenn rappelige Rentner oder motzige Mädchen im Weg stehen, nicht so können oder wollen, wie der Macho-Mann mit der vollen Faust droht, fordert und kriegt.

    Flüchtlingsströme aufzunehmen, bis die Balken der Brücken biegen und brechen, das ist Fakt!

    Akte humanitärer Großzügigkeit mag man sich mit Gleichgesinnten im Internet ausspinnen, mag auf Straßen Spruchbänder tragen und mit Sprechchören hausieren gehen, Flüchtlingsströme kommen. Daran ändert hochgestochene Phrasologie nichts. Nur weil’s so schön klingt, noch einmal:
    „Flüchtlingsströme aufzunehmen, kann nur ein Akt humanitärer Großzügigkeit sein, der seinen Wert aus der Freiwilligkeit bezieht. „
    Die Zeichen der Zeit stehen auf  Krieg!

    Das schmucke Stück von 1941 ziert Porvoo, kunstvoll drapiert mit Blick auf Fluß und Stadt.


    Rentner, die mit versiegenden Lebenskraft sich aufbäumen so lang, so stark, so weit, so hoch wie möglich vor dem Unvermeidbaren, sitzen zusammen und sinnieren über die Taten ihres heldenhaften Erfolges. Eine Nachkriegsgeneration verwöhnt von Wiederaufbau mit ausgiebig gepflanzten Eigenheimen, mit Enkeln gesegnet und noch mit viel, viel Zuversicht für weitere Abenteuer findet die Welt so wunderbar, Merkel goldrichtig und Trump fürchterlich.


    Es ist bislang alles gut gegangen in den letzten Jahrzehnten. Aus süßen Träumen weben sich Illusionen. Die heimischen Gefilde hüten wohlgesonnene Geister. Die nächsten Reisen sind geplant. Leben gelingt in ruhigen Bahnen.

    Statistik: Die für wenig revolutionäre Agitation berüchtigte Universität Münster lässt ahnen, was auf uns zukommt! "Uns" meint die Menschen, die schon länger hier leben.





    Die Gotteshäuser wie in Lovisa trotzen seit Jahrhunderten Wind und Wetter, Krieg und Frieden,  zerstört, wieder aufgebaut, alles bleibt, wie es war! Kommunisten haben auch schon mal Waren in den Hallen gelagert, Muslims mögen Minarette und den Muezzin von den Turm plärren lassen... Eins scheint sicher. Nicht bleibt, wie es war!


    Oma und Opa schieben ihren Rentnerferrari auf vier Rädern die sachte Steigung hinauf, um beschwingt mit Schwung bergab zu rollern.


    Einfach leben! Statt Pfifferlinge oder Erbsen mühsam zu wiegen, füllt Finnen Litergefäße und verkaufen Pilze oder Erbsen literweise: Ein Liter Pfifferlinge sechs Euro. Ein Liter gepulte Erbsen füllt gerade einmal eine kleine Tasse, aber das merkt der Kunde erst hinterher.


    Noch herrscht Frieden im Land! Was wütet der Schreiberling mit sauren Sätzchen gegen Gott und die Welt? Wie das Schiff auf Land ruht von langen Fahrten, sollte der Autor endlich entspannen und ebenso ruhen.


    Ob dem Autor das finnische, launische Wetter auf's Gemüt schlägt? Bedrohen ihn etwa die sich häufenden Wolkenberge, aus denen pladdernder Regen bricht?



    Sollte der Autor nicht mal landen von seinem Fantasieflug über Buntblödschland mit seinen bös beschränkten Buntblödeln, trocknen Fußes ans Ufer kommen und sich wie die Mehrheit seiner Mitmenschen behaglich im Sessel besaufen?



    Es lässt sich so fantastisch Frieden, feuchte Freuden genießen in Finnland. Vom Camp in Lovisa führt der Weg über Regen nasse Wiesen an den Holzsteg zur Holzhütte am Meeresarm. Auf blanker Edelstahlleiter steigt man ins Wasser und schon schwimmt man oben, erfrischend!


    In Porvoo, 40 Kilometer weiter südlich in Richtung Helsinki, sieht die Welt ebenso reizend aus. Der alte Kahn "Glückauf" liegt fest verschraubt am Kai.


    Porvoo ist geschichtsträchtig wichtig für das finnische Nationalbewußtsein. Das Wort Nationalbewußtsein gilt in Buntschland bei Buntblödeln als "voll nazi". Wer Finnland und Porvoo genießen will, darf nicht daran denken. Wie wird man seine Gedanken los?



    Rentners Rummelplatz Reisen betäubt die Sinne mit Wundern über Wundern: Die Speicherhäuser am Fluss Porvoonjoki sind eine Augenweide.Vergessen wir besser Politik, Buntschland und preisen Porvoo!

    Porvoo






    Die Laune hebt sich, die Sonne bricht durch. Ahhhh.... Glück kommt auf!


    Nun soll mich kein Weg mehr Berg ab in die Schlammsuhlen streitender Schweine um Weibchen und Futter in Buntschland mehr führen. Der Vollmond ist überstanden. Eine prächtige Limousine aus Gods Own Country begrüßt die Gäste an der Rezeption zum Camp.


    Es geht ins heimische Nest. Der bleiche Mondmund steigt rund über die Bäumen.





    Und anderntags scheint sogar die Sonne!


    Werner Söderström druckt seine Bücher. Die Finnen scheinen schlau, schneiden besser ab als andere bei Pisa-Messmethoden. Vermutlich haben sie weniger Sorgen und mehr Energie für Wesentliches.


    Das Bild dieses mutigen Mannes gehört nun nicht nach Porvoo, verdeutlicht aber wieder und wieder den Gegensatz zwischen hier und dort.



    Gleichgültig, ob die Menschen in kleinen oder großen Häusern wohnen, ob sie in Appartements an der Straße hausen oder in Penthouse-Wohnungen am See residieren, ein glückliches Gefühl herrscht vielfach hier vor.


    Auch wenn die Kastenente schwarz ist und vor der Kirche steht, es ist kein Leichenwagen. Genug von Porvoo, es stehen wieder anstrengende 40 Kilometer bevor ins nächste Camp nach Helsinki.


    Helsinki

    Es ist eine verschwindende Minderheit, die sich für die Umvolkung euopäischer Kernstaaten interessiert. Erst wenn Menschen selbst massiv eigenes Leid erfahren, beginnt das Umdenken. Noch verkaufen Medien, Kleriker, Kulturelle dem Volk "Frieden im Land". Tagesaktuell messert heute am 9. August, mal wieder einer eine Frau, ein anderer rast mit seinem BMW in eine Gruppe Soldaten, in Neapel schlagen sich Schwarze mit Polizei und Militär und in Duisburg stellt sich ein Erdogan naher Muslim zur Bürgermeisterwahl.



    Die Metro bringt uns vom Camp zum Bahnhof, einem wichtigen, wuchtigen Bau der Nationalromantik von 1919. Die majestätischen Lampenträger wären geeignet, in Buntschlandscher Beliebigkeit den Leuten ein Licht aufzusetzen.

    Als Rentner, frei wie ein Vogel, läge es wenigstens an der Wahlurne an, sich heimlich zu "Sexismus, Rassismus, Antifeminismus" zu bekennen und AfD zu wählen. Welche Gründe dafür bestehen, sind zuvor genug angeklungen. Vergnügen wir uns lieber weiter in Helsinki auf Rentners Rummelplatz Reisen.


    Die Marktfrau verkauft ihren Kunden Erbsen literweise, zwei Liter für fünf Euro ergeben gerade einmal eine Tasse Erbsen.


    Etwa 100 Meter weiter, auf dem Bahnhofsvorplatz steht ein mehrachsiger Riesenkran mit fünffachem Teleskopauslegen. An einem überdachten Tisch nehmen Hungrige teil, die ihr Essen hoch über den Köpfen der Menschen einnehmen wollen.


    Der Spaß nennt sich "dinner in the sky". Die Gäste sind mit Sicherheitsgurten an ihren Sitzen befestigt. Wer das Vergnügen googelt und im Internet reserviert, ist mit 318 Euro dabei.



    Wir berauschen uns schon auf ebener Erde von dieser überaus eindrucksvollen Stadt. Bei den Preisen wie für eine Kugel Eis 4,20 Euro, ein Tee und ein Kaffee für 7,20 Euro verzehren wir lieber unsern Salat, den Stephanie morgens im Auto mit Broten zubereitet auf einer Parkbank.



    Wen Geld auf dem Konto langweilt, stolpert von der Hotelbar ins Casiono und verliert dort Geld und Zeit.


     Der Himmel hat uns ein herrliches Blau spendiert. Uns begeistert der erste Ausflug nach Helsinki.



    Diese Prachtplätze mit den in Metall gegossenen Granden der Geschichte strahlen Würde, Macht und Herrlichkeit aus.


    Das gewaltige Schiff der Viking-Line stößt schwarze Feinstaubwolken aus, ohne dass irgendeine Luftreinhaltekommission Widerspruch einlegt. Nach drei Tagen in Helsinki wird uns das Schiff für 138 Euro in zweieinhalb Stunden ins 80 Kilometer entfernte Tallin bringen.



    Die Viking-Line, das Kriegsschiff und einige Ausflugkähne teilen sich das Fahrwasser.





    Vom Fisch in der Markthalle und den Eindrücken der vielen Schiffe gesättigt schlendern wir über den Hauptplaz zurück an die Anlegestelle. Ein Kahn der öffentlichen Verkehrsbetriebe wird uns auf die Insel Suomenlinna übersetzen.



    Der Kahn pendelt zur Insel in ähnlich Frequenz wie die Metro vom Camp zum Bahnhof. Das Schiff fährt an der Insel vorbei, die gerade einmal Platz für zwei Hütten bietet.




    Die Insel Suomenlinna ist gepackt voll mit Museen, einer Festung, in der Menschen auf eine Theateraufführung am Abend warten, Gastronomie und gerade einmal 800 Bewohnern.


    Das U-Boot von 1937 hat den Krieg überstanden und jagt in beklemmender Enge Besuchern Schauder über den Rücken.





    Die Sonne wirft schon lange Schatten. Vor dem kühlen Wind schützen wir uns im Innern des Kahns auf der Rückfahrt zum Hafen.


    Über den Marktplatz fahren Sprengwagen, welche das Kopfsteinpflaster schlüpfrig naß spritzen. Die Stadt, die ohnehin von erholsamer Stille und Bedächtigkeit gegenüber Petersburg ist, wird noch ruhiger. Wir fahren mit der Metro heim. In der Uni-Bibliothek, in der Markthalle und sogar in der Metro haben wir eine hervorragende WiFi-Anbindung.



    Helsinki, der zweite Tag

     

    Wieder lockt uns ein herrlicher Tag in die nahe Metro. Diesmal nehmen wir unsere Fahrräder mit in die Stadt. Das Miethaus an der Metro verwöhnt seine Bewohner mit diesen Balkons, gerade das ein Fahrrad schräg darin stehen kann.


    Mit unseren Rädern verlassen wir schnell das Gedränge der Innenstadt. Nach knapp zwei Kilometern sind wir am Meer. Es ist so ruhig, dass die Damen Yoga- oder Gymnastik am sonnigen Ufer üben.



    Ein eigenartiger, hölzerner Bau mit Treppe ins Meer und einem Seelöwen vor der Tür zieht uns magisch an.


    Es ist eine Saunaanlage, die um Voranmeldung bittet. Zwei Stunden kosten 19 Euro/Person,  Gastronomie verwöhnt die Kunden zusätzlich. Die Dachterrasse gewährt einen Blick über das Meer zu Schiffen und Inseln.


    Ein Kreuzfahrschiff der AIDA-Linie, welches schon in St. Petersburg auffiel, liegt auch hier am Kai. Busse karren die Touristen in die Innenstadt, wer nicht ein Taxi wählt oder sich ein Fahrrad mietet. Wir radeln wieder an das Ufer, genießen unseren Salat auf der Parkbank mit Meerblick. Ein Motorboot sticht nach längerer Vorbereitung mit zwei Kindern und zwei Erwachsenen in See. Noch herrscht Friede im Land.



    Vor unserer Rast radeln wir noch an dieser spitznadeligen Turmspitzen-Kirche vorbei. Doch unser Bedarf an solchen Häusern ist gedeckt, unser Bedürfnis nach einer ruhigen Bank ohnehin größer.


    Für mich ist der Jaguar Typ E eines der schönsten Autos, Nummernschild "JAG 68". Neben Eisläden alle paar Hundert Meter locken Restaurants, Kaffee- oder Biergärten die Menschen an.


    Der Sommer ist kurz, die Winter sind lang, Regen gibt es auch genug. So lassen sich sonnige Stunden am Meer doppelt und dreifach genießen.


    Die Fahrt am Kai bietet abwechselungsreiche Ausblicke. Die Strecke ist ruhig und angenehm. Auch zu einer Siesta in der Mittagssonne lässt sich ein angehmens Plätzchen finden.



    Ebenso merkwürdig wie das Teleskopkran mit dem angehängten Esstisch für das dinner-in-the-sky kommt uns dieser Bade- und Waschplatz vor. Die Kinder springen ins Wasser, Frauen schrubben an den Tischen ihre Teppiche, die auf dem Grasplatz am Ufer auf Hölzern trocknen. Davor steht noch eine Art Winde, um die nassen Teppiche auszuwringen.


    Der Stadtbesuch zieht sich auch mit dem Fahrrad über Kilometer und Stunden hin. 

    Noch ziehen uns prächtige Bauten, ein orthodoxe Kirche in den Bann, dann ist es Zeit für Mittagsruhe, Kaffe, Tee in der Markthalle, ein Besuch über den Markt und dann ab mit den Rädern in die Metro zum Camp.


    Vom ruhigen Weg am Meer kommen wir durch eine Parkanlage mit der hübschen Statue im Rosenbeet zur orthodoxen Kirche, die auf einem Hügel über dem Hafen thront.


    Der quadratische Bau mit der hohen Kuppel, an der ein Leuchter mit schier unzählichen Kerzenbirnen hängt, steht auf vier gewaltigen Säulen.


    Nach stundenlangem Forschen, Radeln, Trepp auf und ab, freut sich der erschöpfte Körper und satte Geist auf einen ruhigen Abend.




    Selbst mit Ein- und Zwei-Cent Stücken lässt sich Geld verdienen, sofern diese aus Finnland sind.


    Der Heimweg ist geschafft! Der sonnige Tag klingt aus mit einem kühlenden, erholsamen Bad am Meer. Der Strand liegt direkt am Camp. Über die Brücke braust die Metro in die und aus der Stadt.

    Kleines Zwischenspiel: Neapel



    "Wo aber Gefahr ist, wächst das Rettende auch!“ meinte Hölderlin.

    Dass die "Kontroversen kakophonisch kulminieren" führt zum Vater aller Dinge, zum Krieg. Das weibliche Reproduktionsprinzip ungehemmter Vermehrung gleicht alsdann das destruktive, dämonische Prinzip der Vernichtung aus. Diese Prozesse münden in massenpsychotischen Psychosen von Messer metzelnden Mördern, mittlerweile auch mit Massenvernichtungswaffen zu mehr und global wirksamen Armageddon befähigt, doch bei all angebrachter Schwarzseherei sind solche zwangsläufig ablaufenden Ereignisse weder persönlich noch depressiv zu verarbeiten, sondern gleichsam mit entspannter Heiterkeit als faustischer Schlußpunkt göttlicher Kömodien, gleichbedeutend mit teuflischen Tragödien zu genießen, solange man selbst dank eigener Vorsehung und bewußtem Bemühen leid- und schmerzfrei bleibt. Doch selbst der Tag, der dann der Letzte ist, bleibt solange der Beste, wie man ohne Murren und Knurren und ohne Geplärr à la "Mein Gott! Mein Gott! Warum hast Du mich verlassen?"von dannen scheidet, den Löffel abgibt, sich vom Acker macht. Amen.



    Abschied von Helsinki

    An unserem letzten Tag in Helsinki scheint wieder die Sonne, zumindest nachmittags. Einige Fotoimpressionen vervollständigen das Bild von dieser inspirierenden Zeit in der Stadt.


    Die Metro-Haltestelle Helsinki Universität führt durch einen langen Gang mit "Höhlenzeichnungen".



    Seiner elektrisch verstärkten Geige entlockt der Künstler schmelzende Klänge.



    Dies nordische Kunstwerk in nationaler Romantik stellt Brust und Gesäß auf das Trefflichste dar.



    Vor dem Restaurant schmatzt die mit Halskette und Abendkleid verzierte Seerobe an ihrem Fisch. Welcher Gentleman würde seine Begleiterin dort nicht einladen?


    An der Rückseite der orthodoxen Kirche erbauten aus den gleichen Ziegel die Menschen Speicher- und Verwaltungsgebäude.


    In diesem Stadt nahen Hafen liegen alte Windjammer, welche Gäste für Segeltouren aufnehmen.



    Dass dieser alte Blecheimer von 1913 sich noch über Wasser hält, grenzt fü rmich an ein Wunder. Der Schornstein lässt auf einen uralten Diesel mit Schwungrad schließen.





    Das Segelschiff Swanhild bauten die Finnen 1948 in Porvoo. Dass die Gäste sogar in einer Sauna sich aufwärmen können, begeistert mich.


    Mich verwirren die große Menge an Leinen, Schnüren und Tauen auf einem Segelschiff. Doch zur Not kommt der Kahn ja auch mit einem Dieselmotor weiter.


    Wieder ein Monument dieser nordisch herben national romantischen Zeit.


    Zur Mittagszeit haben sich hungrige Gäste von dem Teleskop-Kran des achtachsigen Liebherr-Fahrzeugs hochziehen lassen.


    Mit diesen Leuchtmittelmännern am Bahnhof und der nackten Jungfrau von 1908, auf die vier Seehunde im Kreisrund Wasser aus dem Maul spritzen, geht es langsam zurück zum Camp.



    Mein letzter Ausflug zurück geht an verschiedenen Hauptstraßen, welche überall mit Radwegen bekränzt sind, mit dem Fahrrad heim.


    Ein ruhige Insel am Weg lädt zum Verweilen. Die junge Dame genießt Sonne und Buch. Die Eisbrecher im Hintergrund haben momentan Sommerpause.


    Gegenüber dem Kohlekraftwerk liegt hier eine zweite Bade- und Teppichwaschstelle. Die Maschine mit der großen Platte dient dazu, über Walzen die Feuchtigkeit aus dem Gewebe zu pressen.



    Die elf Kilometer zurück von der Stadt zum Camp erleichtert mir ein kräftiger Rückenwind. Wo immer sich ein geschützter Platz am Meer findet, ankern Ausflugboote.


    Von dieser Metrostation sind es noch etwa 200 Meter zum Camp. Von den Zügen und den daneben rauschenden Autos hört man fast nichts mehr in unserer rollenden Hütte.


    Damit endet unser kurzer, neun tägiger Ausflug durch Südfinnland. Anderntags nimmt uns die Viking-Linie über das baltische Meer in die Hauptstadt von Estland nach Tallin.


    P.S.:

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    Chaos in Charlottesville, Behaglichkeit im Baltikum: In Charlottesville bekämpfen sich Bunt- und Braunblödel bis auf's Blut. Gender-Irrsinn dreht Sinn, Sprache, Sexualität um und herum, damit Professxe Steuergelder keilen für wissenschaftlichen Wahn. Das Google-Managment schmeißt einen IT-Experten raus, der im Intranet ideologischen Diversity-Zwang anprangert. Als Zyniker im behaglichen Baltikum belustigt mich all das mehr, als es mich aufregt.



    Wenn wir Berlin an die Russen verkaufen, NRW pleite ist und Hamburg und Bremen unter der Nordsee liegen, ist das Problem in Deutschland mehr oder weniger vorbei. Don Alphonso  12. August 2017 um 19:18 Uhr

    Krieg kann kommen - zwischen Bunt- und Braunblödeln


    Die alten, weissen Männer - die hässlichen, denkt sich jeder der sexistischen antisexistischen Feministen dazu - die alten, weissen Männer schlagen zurück. Wie herrschende Eliten medial, klerikal und mit viel, viel Geld ihre Buntblödel pampern, dass diese in Horden gegen jede vorsichtige Opposition aufmarschieren, Wahlplakate zerstören, Versammlungsräume demolieren, Privatbesitz wie Autos von Gegner abfackeln, ihnen die Fensterscheiben der Wohnungen einschmeißen, ebenso bringen sich aufgehetzte Braunblödel in Stellung.


    Prekäre Dummbatzen mit tätowierten Schädeln, Baseballschlägern, in uniformierten Kutten à la LoNSDAle, mit kennzeichnenden Symobeln wie "HH-18" halten hart gegen Horden von Buntblödeln. Ob Bunt-, ob Braunblödel nichts kommt besser als eine zünftige Schlägerei. Ein paar ausgeschlagene Zähne in den verhauten Hackfressen, eine abgebrochen Flasche quer durch die Schnauze gezogen, fette Steine krass gegeneinander geschleudert und mit Begeisterung noch auf die dazwischen gehenden Sicherheitskräfte, gebrochene Knochen und derlei Petitessen nimmt der marodierende Pöbel gern in Kauf. Ein paar Tage in Gefängniszellen, einige Monate in Haft gelten in der Szene als Ritterschlag. Hauptsache die Randale fetzt, die Presstituierten haben Stories, die Umsatz machen, die Sicherheitsindustrie verkauft Schutz- und Angriffswaffen, all das steigert das Bruttosozialproduckt. Und was sonst ist wichtig? Nichts!


    Bild: Hans-Peter


    Das böse Beispiel in den USA zeigt prächtig, wie sich Bunt- und Braunblödel todesmutig ins Kampfgetümmel werfen. Bleibt jemand auf der Strecke, kullern Krodilstränen über die gefleschten Gebisse der größten Ganoven, welche in holder Eintracht darauf sinnen, mehr Öl ins Feuer zu gießen. Bunt- wie Braunblödel basteln Brandbeschleuniger, mit denen Molotow Panzer brechende Cocktails gemixt hat. Heut hilft das Gemisch gegen einen Polizeiwagen, wenn mordlüsterne Mob den Polizisten die Flucht aus dem brennenden Einsatzwagen verwehrt.



    Doch das gleicht mehr einem Geplänkel als dem, was Feuerwerker im militärisch industriellen Komplex für hoch effizientes und hoch technisiertes Morden ersinnen. Eine Neutronenbombe galt einst als Hit, welche organisches Material vernichtet und wertvollere Materie unbeschadet lässt. Menschen sind organisches Material, Wert 3,50 Euro, sofern keine Goldzähne zum Recyclen anfallen.




    Diese elende Urlaubsplapperei, wie toll, schön und wunderbar die geschauten Gefilde in paradiesischer Einsamkeit waren, wie toll, schön und wunderbar die Burgen, Kirchen und Schlösser, Kunstwerke und auch Esslokale waren, wie toll, schön und wunderbar die Sonne nach dem letzten Gewitter unterging, wie toll, schön und wunderbar das Bad im kühlenden Meer den Körper wieder belebte, all der paradiesischen Schönheit, dem herrlichen Erleben steht eine geradezu höllische Nachrichten- und Faktenlage entgegen, die zunehmend an Interesse verliert, weil das letzte massenpsychotische Metzeln schon wieder vergessen, verdrängt und verschmerzt wurde.




    Die höllische Nachrichtenlage lässt sich mit drei Worten beschreiben: KRIEG KANN KOMMEN!



    Karl Richter, Münchner Stadtrat der Rechten, fiebert von Blut, Schweiß und Tränen für den kommenden Krieg.



    Fake News berauschen sich an Fantasien, die mit der Wirklichkeit nichts zu tun haben. Die Realität zeigt geradezu das umgekehrte Bild: Gitter halten das Volk zurück, während in gepanzerten Limousinen die Herrschaften vorbei fahren.

    Mein Freund Hans-Peter gönnt mir mal Pause!



    Kampf der Geschlechter ist die Mutter aller Männer.

    Nachdem mich das Internet wieder mit buntschlandigen Schmandschlamm verbindet, fällt mir am Übelsten derzeit der Skandal um das GoogleMemo auf, welches zur Entlassung des Vefassers führte.



    Als Erster roch die exzellente Spürnase meines Freundes Akif Pirincci den Braten und schrieb gleich eine seiner fulminanten Liebeserklärungen in das Pussi-Album einer besonders begabten Dame, einer SPON-Autorin mit hoher Fuckability, passend in Pirinccis Beuteschema. Also ließ sich der Meister nicht lumpen und dichtete frisch, frank, fröhlich, frei.



     Unser Kleiner Akif: So charmant, so einfühlsam, so offenherzig, so prächtig prickelnd saftig! Das Beste an meinem Freund Akif: Er zensiert nicht, mich jedenfalls nicht. Das ist bei meiner Schreibe schon so gut wie ein Alleinstellungsmerkmal.



    Merkwürdige Synchronizität: Akif bläst mit seinem Beitrag ins gleiche Horn, was mich zur Zeit in Finnland ähnlich beschäftigt.



    Als nächster folgt dann FAZke Don Alphonso, der mit seinem Beitrag die "besseren Kreise" bedient und damit die fünffache Zahl an Kommentaren erntet wie Pirincci.

    Wie man beim FAZke erwartet, klamüsert der Mann mit feinsinniger Recherche, IQ180 und ausgefuchster Kopfarbeit die Fakten aus dem GoogleMemo, gibt reichhaltig Material für die verwobenen Fäden repressiver Machtüberschreitung von Mammis und Nannies zur Disziplinierung unbotmäßiger Bürschchens.



    Der FAZke Don Alphonso zensiert meine unmaßgebliche Meinung in seinem Forum, wo er nach eigener Beweihräucherung "fast alles freischaltet". Mich nicht. Das lässt sich verschmerzen, denn bevor meine digitalen Perlen vor die Säue kullern, sind sie gespeichert.

    Mein Freund Hans-Peter gönnt mir zuvor mal 'ne Pause!


    Zu FAZke Don Alphonso fällt mir: Wer sich auf die Webseite von der-kleine-Akif.de verirrt und dort dessen Rezension der "begabten SPON Autorin Angela Gruber" liest, welche sich eben dieses Themas googlememo - wie so viele andere - mit gleicher Intention und verdrehter Chuzpe angenommen hat, der reibt sich erstaunt die Augen: Was denn, gibt es etwa Unterschiede zwischen den Geschlechtern, die gemeinhin leicht übergangen werden, weil sie nicht mehr so wichtig sind? Der Kleine Unterschied, der nun nicht mehr so wichtig ist, da die Reproduktion ja vielfach den prekären Kreisen überlassen wird, der Kleine Unterschied lag früher ja zweifelsfrei darin, dass Frauen als Alleinstellungsmerkmal sich wie uns reproduzierten.

    Dass sich aus dieser, früher weitgehend anerkannten biologischen Tatsache gravierende Unterschiede ergaben, solch altertümlichen - mittlerweile von Professorx wissenschaftlichem Wahn gebrandmarkten Anschauungen - gräbt ein türkisch stämmiger Deutsch-Autor wie Pirincci wieder aus der Mottenkiste.

    Na, dem Mann werden die Gerichte aber die Leviten lesen! Schließlich schlägt er sich schon - nach eigenen Angaben - mit 75.000 Euro teuren Gerichts- und Strafverfahren rum - alles nur für seine "Meinungsfreiheit", die doch mittlerweile für best bezahlte ProfessorX mit Wissenschaftswahn so absurd und überholt wie eine um die Erde sich drehende Sonne.

    Es gibt - das steht nunmehr fest - keine biologischen Unterschiede zwischen den Geschlechtern. Die Reproduktion überlässt Frau-von-Welt prekären Schwestern der Unterschicht. Allenfalls lässt sie ihre Eizellen einfrieren, um am Ende ihrer Karriere im reifen Alter von 40 oder 50 Jahren dann noch ein Junges auszutragen. Man genieße bei YouTube das Filmchen "Why women destroy civilisation" ...



    ....freue sich an weiblichen Stehpinklern und schlage sein Kreuz über dem Wahlzettel. Amen.



    Die Fleißarbeit von Don Alphonso gibt ihm als Autoren Spielgeld. Spannend sind dort Kommentare, welche er durchlässt. Diesen beispielsweise:

    Harry Charles     sagt:   
     12. August 2017 um 13:15 Uhr   

    Die notwendige Demaskierung des Feminismus als übelster Ausprägung der Bigotterie
    ist eine der wesentlichen Herausforderungen der Zukunft. Es gibt viele Facetten der Femi- und Genderideologie, und alle müssen einer kritischen Betrachtung unterzogen werden. Angefangen bei der Historie: abgesehen von einzelnen Xanthippe-Erscheinungen ist die Wurzel des Feminismus wahrscheinlich in der Industriellen Revolution zu suchen. Die neureichen Damen (die ihren Müßiggang dem Umstand zu verdanken hatten, dass ihre Gatten als Industriebarone das Volk ausgebeutet haben) wussten nicht was sie mit ihrer Zeit anfangen sollten und haben sich in Diskussionszirkeln zusammengeschlossen, deren Resultat ein übertriebenes (verlogenes) humanitäres Engagement war.

    Dieses diente wohl dazu, sich moralisch unangreifbar zu machen gegenüber möglichen Vorwürfen. Da sie an der Seite ihrer zu schnell reich gewordenen Ehemänner ein überhöhtes, geradezu narzisstisches Selbstbild entwickelt haben, mussten sie ihrem übersteigerten Geltungsbedürfnis irgendwie Ausdruck verleihen. Das ist der Ausgangspunkt des heutigen Feminismus, so wie ihre Verlogenheit und geheuchelte Humanität Ausgangspunkt der politischen Korrektheit sind.

    Eine weitere, im 20 Jahrhundert entstandene Wurzel des Feminismus ist pathologischer Männerhass. Der Grund dafür liegt in der sexuellen Frustration zu kurz gekommener Hässlicher, die dem Ganzen eine seriöse Fassade verleihen und obendrein eine große Breitenwirkung geben wollten. So entstanden Medienkampagnen, zuerst in Form von Zeitschriften, später dann unter Zuhilfenahme des Internets. Je mehr Massendynamik diese Seuche dann entwickelte, desto mehr strömten dann auch Frauen hinzu, deren primäre Beweggründe Eitelkeit, Zurschaustellung, Wichtigtuerei, Ehrgeiz, etc. waren. Darunter auch ein paar ansehnliche, aber der Satan tarnt sich ja oft (an ihren Taten sollt ihr sie erkennen).

    Zusammenfassend kann man sagen: der Feminismus von heute ist ein Gebräu aus dem im 19. Jahrhundert entstandenen Jahrmarkt der Eitelkeiten und dem Männerhass der Hässlichen, Amazonen und Xanthippen.

    Hinzu kommen eine durch Überzivilisiertheit/Überfeinerung und Domestikation entstandene (Selbst-) Schwächung vieler Männer (ich würde dies als Bernie Sanders- oder Tim Kaine-Syndrom bezeichnen)

    Bei Naturvölkern gibt es keinen Feminismus, genauso wenig wie in traditionellen Arbeiterfamilien. Dort haben Frauen andere Prioritäten. Es gibt ihn schwerpunktmäßig im Bereich der Bourgeoisie (wozu man natürlich auch die Champagnersozialisten, Moralglitterati und vor allem die Pest der grünen Kamarilla zählen kann), wo verwöhnte höher Töchter danach streben, ihr übersteigertes Geltungsbedürfnis irgendwie auszuleben.

    Folgende Sprichwörter können einem im Zusammenhang damit einfallen:
    -Müßiggang ist aller Laster Anfang
     -wenn’s der Kuh zu wohl wird geht sie aufs Eis

    in literarischen Werken gibt es schon seitgeraumer Zeit auch Feminismuskritik: nicht nur bei allseits bekannten Autoren wie Nietzsche, Schopenhauer oder Strindberg findet er sich, sondern auch in Kurzgeschichten von Nobelpreisautoren wie Hemingway (vor allem in seiner Sammlung „men without women“). In „the doctor and the doctor’s wife“ schildert er wie die Frau eines Arztes (ist autobiografisch, es geht also um seine Mutter, die er nicht mochte) eine frühe Form von Feminismus entwickelt weil sie viel Zeit und Muße hat. Dies hat sie dem Umstand zu verdanken, dass ihr Gatte ein sensibler Mensch und ein gebildeter Arzt ist (für die damalige Zeit, den Beginn des 20 Jahrhunderts, eine seltene Karriere). Statt es ihm zu danken verwendet sie es gegen ihn, moralisiert statt ihn zu unterstützen. Als er nach einem Streit nach Hause kommt fragt sie nicht was Ursache war, steht ihm nicht bei, sondern maßregelt ihn mit den Worten „Henry, I hope, you didn’t lose your temper.“

    Auch die Literaturwissenschaft kann einen wichtigen Beitrag zur Demaskierung und Entmystifizierung des Feminismus leisten. Man muss mit allen nur erdenklichen und zur Verfügung stehenden Mitteln, mit wissenschaftsbasierter Aufklärung, Boykotten, etc. dieser Plage, dieser Geißel der modernen Zivilisation zu Leibe rücken. Vor allem wir Männer haben uns das viel zu lange gefallen lassen, zu viele haben Dinge als normal hingenommen, die eigentlich pathologisch sind.

    Ein bekannter Psychologe hat den Begriff der „Normopathie“ geprägt: das Kranke wird nicht mehr als krank empfunden, wenn der vermeintliche Mainstream, die gefühlte Mehrheit (nachdem sie einer permanenten, systematischen Gehirnwäsche unterzogen wurde) es als normal betrachtet. Das passt auf unser Land, wo die Trump-Wahl, der Brexit (beides hochnormale Entwicklungen und Ausprägung eines Regelkreises) und beispielsweise auch Russland als nicht normal empfunden werden. Man lügt sich bei uns gewissermaßen in die Tasche, macht sich zum internationalen Geisterfahrer.

    Feminismus ist für mich, vor allem angesichts der Formen, die er mittlerweile angenommen hat, Ausdruck einer schlimmen Form von narzisstischer Persönlichkeitsstörung.

    Für ihn gilt das, was der renommierte Monty-Python Komiker John Cleese schon für die politische Korrektheit formuliert hat: damit werden Orwellsche Alpträume wahr.

    Es ist ein Irrglaube jugendlicher Feminanzen (basierend auf militanter hassfeministischer Propaganda) anzunehmen, dass man früher Frauen keine Wertschätzung entgegen brachte. Im Gegenteil, das Verhältnis Mann-Frau war wesentlich entspannter und nicht so sehr von Hass, Misstrauen und Rücksichtslosigkeit geprägt wie heute.

    Es ist viel Porzellan zerschlagen worden und enormer Flurschaden entstanden.
    „Mann“ muss energisch daran arbeiten, die Schäden zu reparieren.
    Don Alphonso, der als FAZke-Feuilletonist und begeisterter Radbastler und -fahrer, tut, was er kann, verdient einen Gruß aus Tallinn per Twitter:



    Von Helsinki nach Tallinn


    Ein letzter Spaziergang am Meer entlang beim Camp in Helsinki zeigte mir dieser Baum, wie Hindernissen wie einem undurchdringlichen Felsen auszuweichen sind: Einfach umgehen.


    Mit den Bikern geht es auf das riesige Schiff. Dass alle Fahrzeuge auf einem gepackt vollen Parkplatz wie LKWs, PKWs und Wohnmobile auf ein Schiff fahren, war mir unvorstellbar. Doch alle fanden Platz.



    Unser Schiff fährt gegen 12.00 Mittag aus dem diesig dunstigeen Helsinki.



    Auf See klarte es auf. Wir finden freundliche Gesprächspartner, auch wenn mir die Ansichten von pensionierten Lehrern und engagierten Flüchtlingshelfer fremd waren, sind und bleiben.


    Besser gefallen mir diese starken Gestalten. Doch eider gelang es mir nicht, zu ihnen Kontakt zu bekommen. Jedenfalls begeistert mich ihr Outfit.


    Das Schiff nähert sich unserem Ziel Tallin. Ein letzter Blick von Bord auf die Silhouette der Stadt, bevor wir im vierten Untergeschoß in unserem WoMo warten.

    Tallinn




    Wir kommen gerade an dem Tag an, wo in Tallin Hochsommer herrscht. Wir schleppen uns erstmal zum nahen Strand, um uns in herrlichen Fluten zu kühlen.




    Da wir vom Camp durch Helsinki zum Hafen, auf das Schiff, mit dem Schiff 80 Kilometer und dann noch vom Hafen Tallin zum Camp fünf Kilometer dieseln mussten, waren wir nach Hitze und Meerbad völlig erschöpft. So genießen wir den Abend am Camp bei untergehender Sonne.


    Motorflieger hängen unter dem "Müllsack", brummen über unsere Köpfe und vergnügen sich. Immerhin ein akustisch weniger belastender Rummel als Jet-Boote, welche wie Motorräder über die Wellen reiten.


    Anderntags schaffen wir es trotz eines weiteren, heißen Sommertages mit unseren Rädern in die Stadt.


    Vorbei an den üblichen Sieges- oder Friedensengel....


    ...an skurrilen Ausstellungsstücken, die an ein Kamikaze-Torpedoboot erinnern...


    in den dicken Turm. Der beherbergt ein Museum zur Geschichte der Stadt und zur Seefahrt.


    Vom Turm aus überblickt man die Stadt, die in früheren Zeiten gut befestigt war.




    Ein Lehrer doziert vor einer Gruppe Schülern, dass einst vierzig Türme die Stadtmauer schützten.



    Im Museum stehen Schiffsdiesel von 1950, als es noch keine Feinstaub-Diskussionen gab und später die Luft in den Städten zum Schneiden stickig wurde .


    Dem Wracktaucher pumpten Helfer über die Kolben Atemluft durch den Schlauch in die Tiefe.


    Ein ruhiges, schattiges Plätzchen finden wir in der hohen Hallenkirche von Tallin.






    Wir verschieben einen weiteren Stadtbesuch auf den Abend, weil wir zuvor uns im Meer von der Hitze erholen müssen.


    Nach anderthalb Sommertagen verabschiedet sich dieser am Nachmittag wieder mit aufziehenden Gewitterwolken.




    Noch bestaunen wir trocknen Fußes die Stadt.


    In dieser Fassade zeigen sich bröckelnde Risse. Die Stadtverwaltung sorgt für die Fußgänger mit einem Schild "Vorsicht Steinschlag".

    Die Wolkenmasse verdichtet sich immer mehr. Schon grollt fernes Donnerbrummen.






    Es ziehen schwarze Wolken auf, die sich in einem Platzregen donnernd entladen. Wie wir die Hitze im Meer überstanden haben, überstehen wir auch diese Herausforderung bei einem schmackhaften Mahl beim Chinesen. Wie wir später erfahren, war ein 20prozentiger Zuschlag auf die Preise der Speisekarte höchst eigenartig, ungewöhnlich, seltsam.



    Uns entschädigt ein fulminanten Lichterspiel, wie die Sonne im Meer versinkt.



    Während wir bei einem Chinesen gedünstenen Stangensellerie mit Paprika, Tofu mit Pilzen und Reis verzehrten, hattenGewitter, Donner und Regen sich ausgetobt. In einem  Sonnenlicht von unwirklicher Schönheit radeln wir trocken zum Camp.

    Roosta Puhkeküla Elbiku in 91200 Noarootsi vald





    Von Tallinn geht es über eine Umleitung durch einen schlammigen Feldweg zum nächsten Ziel. Ein wunderbares Camp unter Bäumen, ganz nah am Meer, mit WiFi, herrlichen Duschen und Sanitäranlagen.


    Nach Helsinki, Tallinn und auch noch nach den elf Tagen in Petersburg finden wir 100 Kilometer südwestlich von Tallinn die ruhige Oase Elbiku Küla, 30 Schritt vom Meer. Mima pflückt Blaubeeren, mich verbindet WiFi wieder mit der Welt. So kommt jeder zu seinem Vergnügen. Während meine Frau für das morgendliche Müsli genug Blaubeeren gessammelt hat, mir das Bad im Meer frischen Schwung verleiht hat, inspirieren mich die Informationen im Netz zu eigenen Gedanken und dieser Geschichte.

    Sonniger Urlaubstag am Meer


    Willy hat auf ein ausrangiertes Feuerwehrauto einen Bundeswehr-Shelter aufgebaut. Zweieinhalb Jahre hat er an seinem Allrad-LKW geschraubt, mit dem er 2018 ein freies Jahr durch Südamerika dieseln will. Mit 550 Litern in Tanks an beiden Seiten kann er bei einem Verbrauch von 20 Litern/100 Kilometer seinen 10 Tonner schon ein gutes Stück weiter bringen.


    Mich bringt mein Fahrrad weiter, wenn wir im Auto wohnen, kochen, essen und schlafen. Die Villa am Wegrand stellt ein einladendes Bett vor den Zaun. EinDaimler Allrad gehört in Estland wie überall zum gehobenen Fahrvergnügen.


    Wer Bus fährt, den schützt ein Strohdach an der Haltestelle vor Sonne und Regen.


    Mit viel Meer, Wald und Wiesen bei wenigen Menschen gilt Estland für mich als geruhsames Urlaubsland. 




    Das Fischerboot trägt als Kennung ein ganz probates Zeichen: "LMA"


    Gut aufgeräumt liegt der Kahn "LMA" am Kai.



    Die Kapelle von Roselepa liegt am Weg zum Fischerhafen Dirhami, der mit EU-Gelder gefördert ist.


    Ein Wrack am Weg rostet noch ein paar Jahrzehnte, bis es zusammenfällt.


    An das kalte Meerwasser kann man sich gewöhnen. Bei Sonnenschein lässt es sich gut aushalten am Strand.


    Ein lauschige Hütte mit Meerblick erscheint zumindest an diesem sonnigen Tag im August wie ein Traum.


    Ein Rehbock huscht im Wald in seine Deckung, große Vögel fliegen in Scharen über uns.



    Der Reifen "made in the USSR" mit den Maßen 12 x 18 hat einen langen Weg hinter sich und keinen mehr vor sich.


    Der Leuchtturm an der Spitze von Spithami mit Blick auf die Insel Osmussäare ist ein Treffpunkt für Estländer und Touristen.


    Das Boot müht sich mit Motorkraft in den etwa 35 Kilometer entfernten Hafen von Haapsalu, unserem nächstes Reiseziel.

    Die Namensschilder fehlen fast vollständig, doch die Kreuze halten schon mehr als 100 Jahre lang Wind und Wetter aus. Nur die Gewalt von Vandalen biegt das alte Eisen.
    Apropos Friedhof: Das bringt uns nochmal auf das Thema gender studies und das Diskussionsforum von Blog-FAZke Don Alphonso zurück.

    Fazke Don Alphonso restauriert alte Rennräder, mit denen er über Berg und Tal prescht, lässt Gemälde von Damen in Öl aus vergangenen Jahrhunderten restaurieren, verwaltet Mieteinkünfte seiner Münchener Alstadtwohnungen und pflegt seine CSU-Kontakte, und logiert standesgemäß in einer mittelalterlichen Mönchsklause, die er mit seinem durstigen Daimler-Sportwagen, einer Sammlung restaurierter Rennrädern und Damen in Öl teilt.

    Anders Der Kleine Akif:"Fickt euch!"

    Der deutsch-türkische Großschriftsteller ist ein Freigeist und Einzelkämpfer. Er scheut keinen Konflikt mit Niemanden und lebt nach der Devise

    "Fickt ihr mich, fick ich euch!"

    Fragt sich, wie lange der Kleine Akif Lust und Kraft zum Ficken hat?e


    Dies mollig wollige Früchten hat Der Kleine Akif bei Bento aufgerissen, das mehr noch als Angela von SPON in sein Beuteschema der 20jährigen Kunststudentinnen passt.


    Dies Mädchen, Frau zu schreiben fällt angesichts ihres verspielten Gehabes schwer,  an ihrem Geschreibsel arbeitet sich Akif ab, erinnert Akif - wie mich und vergleichbar Empfindende - an den fulminanten Schlußsatz, den Akif der Süßen für ihr Pussy-Album kredenzt.


    Als sich noch um die Wurzel allen Sinnes und Trachtes alles drehte, ging es nur und immerzu darum "Fickt euch!"   Das Ergebnis des Wiederaufbaus besang das Wirtschaftswunder mit der bezeichnenden Zeile:

    "...der deutsche Bauch erholt sich auch und wird schon sehr viel runder..."

    Aus diesem sich rundenden Bauch, nach all der Vater schweißtreibendem Mühen im Sinn des Jahrzente später erschienenden Bestsellers "Shade of Grey",  purzelten wir dann als erste Nachkriegsgeneration. Wir sind mittlerweile auch schon wieder ergraut und in die Jahre gekommen. Nur der Kleine Akif erinnert noch unverdrossen an diese unsere Basis aller Dinge, dies fundamentale "Ficht euch!"...   in Sinn, Stil und Zweck:
    Der Kampf der Geschlechter ist die Mutter aller Männer. Neue Männer braucht das Land, um den
    Krieg als Vater aller Dinge zu führen, wie Heraklit erkannte:

    Der Krieg ist der Vater aller Dinge und der König aller. Die einen macht er zu Göttern, die anderen zu Menschen, die einen zu Sklaven, die andern zu Freien.
    Sich auf Seiten der Sieger zu stellen, gewährt die besten Chancen für Befruchtung und Brut. Ausnahmen von der Regel sind selten. Das Ergebnis der Wahl ist ein sicherer Endsieg.


    So selten sind mutige Ausnahmen! Was bleibt denn Dissidenten wie dem Kleinen Akif?


    Unsere Reise geht




    zur Raute des Grauens....


    P.S.:
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    Jetzt geht es im Eiltempo Richtung Heimat. Von Tallinn bis ins polnische Popowo-Letnisko lassen wir uns noch neun Tage Zeit. Doch die Etappen werden länger und anstrengender. Wir müssen vom Modus der Urlauber in den der Fernfahrer umschalten.



    Ein Strecke von 1800 Kilometer in sieben Tagen runterzureißen, ist für uns Hetze. Bislang haben wir uns für etwa 3000 Kilometer sieben Wochen Zeit gelassen. Die letzte Strecke von Helsinki über Tallinn nach Elbiku berichtete von genussvollem Reisen mit vier Tagen Ruhe. Auch die 40 Kilometer von Elbiku zum Kurort Haapsalu in Estland war ein Katzensprung. Haapsalu hat als ehemaliger Kurort den Zaren begeistert. Eine himmlische Ruhe und Stille spürt man in Haapsalu, wo immer noch Schlammkuren heilen. Tschaikowski hat dort Werke komponiert. Daran erinnert eine "Tschaikowski-Bank", in deren Lautsprecher sanft seine Komposition erklingt.


    Einst war der Bahnhof, den der Zar für seine Erholungskuren von Tallin bis Haapsalu finanzierte, berühmt.


    Zu damaligen Zeiten glänzte das Bauwerk mit dem längsten überdachten Bahnsteig in Europa, noch vor Paris.


    Einst hatte Haapsalu einen längeren, überdachten Bahnsteig als selbst das mondäne Paris.


    Mittlerweile ist die Strecke Haapsalu Tallinn unter Protest der Bevölkerung abmontiert. An die glanzvolle Vergangenheit schnaufender Dampfloks erinnert ein Eisenbahnmuseum.



    Alte Motorradfahrer erinnern sich dieser Einzylindermotoren. Damit bringt es dieser Eisenbahnkarren immerhin auf 50 km/h.




    Nach etwa vier Millionen Kilometer Laufleistung rosten nun diese Maschinen ihrem Ende entgegen.




    Bei diesen Bildern vom Eisenbahnmuseum am frühen Morgen vor unserer Abreise von Haapsalu verbirgt sich die Sonne noch hinter Wolken.


    Die Anhänger verrotten schneller als die Lokomotive, vielleicht weil sie weniger gewartet wurden.


    Dieser Turm versorgte die Dampfloks mit Wasser. Die Mitarbeiter wohnten direkt am Bahnhof und konnten sich in einer Sauna erfrischen. Einst herrschte viel Betrieb, wo heute das Kraut wuchert.

    Doch die größte Attraktion von Haapsalu ist seine mittelalterliche Burganlage. Vom Burgturm überblickt man die herrliche Gegend mit dem Hafen, der alten Stadt und viel, viel Wasser ringsum.





    Ein Gedanke wie "teacher leave the kids alone" war in alten Zeiten undenkbar. Wer im Klerus oder im Dienst des Adels Karriere machen wollte, unterlag einem gnadenlosen Drill.Und heute?

    Der Pauker legt den Prügel nieder,
    schnüffelt hoch beglückt am Flieder.





    Spenden müssen reichlich in diesen Tresor geflossen sein, der  "Opferstock" gleicht eher einem "Opferbaum".



    Der Aufstieg zum Burgturm führt über eine so enge Wendeltreppe, dass der Handlauf hoch über den Köpfen Halt gibt.


    Doch von den Zinnen des Burgturms überblickt man Haapsalu, in der wenige Autos die Stille stören.


    Wie ein skelettierter Knochen ragt eine Mauerstrebe in die Höhe.


    Dass wir an dieser Oase der Ruhe bei schönem Wetter nur einen Tag verweilen, ist einfach zu wenig.


    Heute noch zeugt das Kurhaus in Haapsalu von einstiger Größe und Pracht.


    Immerhin bereiten wir uns mit einem Bad am einsamen Meer und einem geruhsamen Spaziergang durch die Kurzone auf die Rückreise vor.


    Adieu Happsalu!



    Ein Camp, welches dem Auto von Bäumen Halbschatten bietet, durch den die Antenne dennoch zum Satelliten blinzelt, dazu WiFi vom Haus, so einen Platz nach nur eine Nacht zu verlassen, fällt schwer.

    Tuja in Lettland


    Die 260 Kilometer von Haapsalu nach Tuja haben wir nach dem Frühstück und Besuch des Eisenbahnmuseums schnell hinter uns gebracht. Der Platz überrascht uns mit seiner Pracht, einem Standplatz mit Blick auf das Meer.



    Die einzige Durchfahrt durch Pärnu, das größer ist, als wir bei unserem Hinweg und Aufenthalt dort auf dem Camp, gedacht hatten, war ohne Stau erledigt. Zudem haben wir vor Pärnu noch einen beschaulichen Platz am Meer gefunden, der uns zum Baden nach dem Essen animierte.

    Also kamen wir noch recht ausgeruht und erfrischt in Tuja an. Dort fanden wir einen paradiesischen Platz mit Blick auf das Meer. Für das baltische Meer war es für uns nach Finnland geradezu ungewohnt warm. Mit einem weiteren Meerbad und dem Blick auf die untergehende Sonne vor uns konnten wir früh bis zum Morgengrauen schlafen. Zu unserem Erstaunen wachsen an einer südlich sonnigen Wand sogar Weintrauben - gräßlich grün und ungenießbar.


     

    Gleich nach dem Frühstück an diesem herrlichen Platz sprangen wir wieder ins Meer. Alle schlafen noch, der Tee war noch warm nach dem Bad und schon ab 8.00 Uhr in der Früh kutschierten wir wieder südlich Richtung Riga. Die Durchfahrt durch Riga beanspruchte nach soviel einsamen Strecken mit mittlerweile ungewohnten Staus meine Geduld. Doch immerhin hatten wir neuen Diesel und Gas zuvor gebunkert. Der Diesel bringt uns jetzt durch Lettland und Litauen nach Polen. Mit dem Gas kochen und kühlen wir bis ans Ende unserer Reise und noch darüber hinaus.


    Berg der Kreuze





    Das Tagesziel Siauliai ist schon gegen Mittag zu erreichen. Vor Siauliai wollen wir den "Berg der Kreuze"bestaunen, den beispielsweise Wiki in einer längeren Abhandlung beschreibt. Ob wir dann nach dieser Sehenswürdigkeit schon in Siauliai Quartier machen oder noch einige Kilometer mehr abreißen, entscheiden wir nach unserer Kondition. Jedenfalls macht auch diese Rückreise im Schnellgang bislang viel Spaß und erfüllt mein Motto "Rentners Rummelplatz Reisen". Und Merkelmania kann mich mal!  







    Wer nur ein wenig intakte Antenne hat, ein wenig nur sich mit seinem inneren Kompaß und dem Rauschen und Raunen im Innern verbindet, kann sich dem hypnotischen Zauber solcher Orte kaum entziehen. Es sind diese Orte, in denen Gläubige in eine Richtung denken, fühlen und handeln. Orte wie Massenaufmärsche auf prachtvollen Plätzen, egal ob dem Roten Platz, dem Platz des Himmlischen Friedens in Peking oder im Vatikan und sicherlich auch Mekka.









    Merkelmania

     

    Es ist zwecklos! Gegen eine kollektive Hypnose kommt nichts und niemand an. Die kollektive Hypnose endet erst, wenn sich ihre Vergeblichkeit herausgestellt hat.



    Ja und? Was juckt es denn die Masse der Schleimlecker und der Küss-die-Hand-Marionetten? Den Luxus der Freiheit, die Kraft zum aufrechten Gang ist Privileg einer verschwindend geringen Minderheit. Dazu gehören Rentner, die aus dem Rattenrennen aussteigen durften, dazu gehören Hartz-IV-Versorgte, die keine Karriere mehr erhoffen, dazu gehören auch Selbstständige, die ohne Rücksicht auf Verluste ihre Position behaupten. Der Rest? Ist Schweigen!




    US-Interview mit Stürzenberger zum Skandalurteil in München 10 Min 30 Sek.
    https://www.youtube.com/watch?v=oW58z8WHAJo

    Der deutsche Dödel steht belämmert da mit dem Schwanz-in-der-Hand und sorgt sich schrecklich, nicht mit "Hasskommentaren" dem Büttel der "Maas"nahmen anheim zu fallen. Schlafschafe blöken am 4. September zur Urne und inthronisieren die Raute des Grauens zur Leitkuh auf Lebenszeit.





    Der Totalitarismus der Merkelmania dämonisiert, diffamiert und zensiert.



    Was Reiner Arlt dort als geschichtlichen Vergleich so treffend beschreibt, trifft in Konsequenz den Kern der Sache: Erst wenn die Kakophonie chaotisch zur kriegerischen Krise kulminiert, ist ein Zusammenbruch – analog zum verfilmten „Untergang“ – zu erwarten.

    Eine Aktion in Marburg nach den Morden in Barcelona


     Was bringt es sich aufzuregen? Nichts! Entspannt seine Tage genießen, fröhlichen Herzens heitere Textchen verfassen – worin unser verehrter Philolaos es zur Meisterschaft gebracht, schon daraus ersichtlich, dass diese Arbeit gleich dreimal weiter in anderen Blogs erscheint, das entlastet Autoren wie Leser von dem unerträglichen Druck, der sich aufbaut vor – ja vor – dem UNTERGANG!



    Solange wird das „System Merkel“ weiter wuseln und wursteln, ein links-grün-weiß-blau versiffter Mob sich an Macht und Pfründe klammern, bis alles in Scherben liegt. Was soll’s? Machen wir weiter wie bisher und immer – ein jeder auf seine Art. Es liegt dahinter ein Masterplan, den zu erkennen niemandem möglich. Gruss vom Meer in Lettland, einem wunderbaren Platz mit Seeblick … und dennoch jetzt zurück.... in Eile...




    — und in der traurigen Gewißheit, dass eher Satire Fakten darstellt, als dass Fakten die Lage aufklärend erklären.




    Viele trösten sich mit Galgenhumor über die willkürlichen Facebook- und YouTube-Sperren. Doch Zensur vernichtet eine ohnehin schon schwache Opposition gegen die Merkelgermanische Hypnose. An dieser Hypnose arbeiten Politik, Klerus, Kunst wie Wirtschaft gleichermaßen.


    Menschen trösten sich mit witzelnden Karikaturen, was einige entspannt, die Mehrheit hypnotisierter Mitläufer nicht anspricht.



    Nutznießer im System der Asylindustrie kämpfen um ihre Pfründe, hypnotisierte Schlafschafe trotten im gleichen Schritt und Tritt, bis der zur Waffe umfunktionierte Mietwagen ihren Schlafspaziergang in mörderischem Aufprall zertrümmert.


    Eine Aktion der Identitären in Marburg, welche Kreuze mit Inschriften der Orte von Terrortaten aufstellten, die Gutmenschen schnell  beseitigten .





    Die Träumer alimentiert von Hartz-IV, die sich dem Berufsleben mit aller Energie und Chuzpe entzogen haben, erfreuen sich an romantischen Grillabenden auf öffentlichen Plätzen wie an einer Großsippe im Münchener Ostpark.


    Echokammern der eigenen Meinung akzeptieren keine Opposition. Echokammern filtern Opposition aus. Darin sind Zensoren und Inquisitoren aller Zeiten und Orte gut und geübt.

    Wo sich Menschen in Massen aus dem hypnotischen Zug der Schlafschafe lösen und lautstark Widerstand organisieren, müssen Medien dies berücksichtigen und beschreiben.


    Von Litauen quer durch Polen nach Deutschland



    Genug von der Merkelmanie! Vom Berg der Kreuze in Siauliai haben wir es noch bis nach Marijampole geschafft. Uns bringen diese 450 Kilometer bei Hitze an unsere Grenze. Das Camp in Marijampole ist zwar von Wasser umgeben. Das Schwimmen zwischen hüpfenden Fröschen macht Spaß. Leider kann man das Wasser am Camp Marijampole nicht trinken. Es ist brackig, halb salzig und gelblich, also ungenießbar. Wir wollten Freitag ruhen, doch nach dem Essen fühlten wir uns frisch für eine weitere Strecke über die Grenze nach Polen.


    Vor der polnischen Grenze stehen wir in Litauen etwa eine Stunde lang im Stau. Der Blechwurm rückt nur alle drei Minuten um einige hundert Meter weiter, um dann wieder für mehrere Minuten bei 30 Grad im Schatten zu brüten. Allerdings hat das nichts mit der Grenze zu tun. Auf der litauischen Seite wird ein Fahrbahnstreifen erneuert, weswegen immer nur eine Spur durch die Ampelphase kommt.

    Endlich haben wir Polen erreicht, beladen uns im Kaufland von Suwalki mit Lebensmittel und fahren etwa 15 Kilometer weiter durch wunderbare Kiefernwälder zu einer bezaubernden Seenlandschaft: Gawrych Ruda heißt das Naturcamp, was einmalig schön ist.

    Der Platz heißt Gawryn-Roda. Hier warten wir mit Seeblick und Baden ab, bis der Abend endlich Schatten wirft. Die Uhr stellen wir in Polen wieder eine Stunde zurück, haben jetzt also wieder die deutsche Zeitzone.


    Obgleich dieses Naturparadies nur 15 Kilometer von Suwalki entfernt liegt, obgleich es ein Freitag nachmittag ist, vergnügen sich nicht viele Menschen am Strandbad.


    Das Camp Gawrych Roda versorgt uns mit einem guten Abendessen. Die Bäder morgens und abends im See, das gute Essen brauchen wir auch für die weitere Fahrt.


     

    Aus dem Schornstein des Gasthofes steigt dunkler Rauch auf, der wie ein Wolkenschatten über den See zieht.


    Die 250 Kilometer von Gawrych-Ruda nach Popowo-Letnisko haben wir uns leichter vorgestellt. Die Feuerwehr hat eine Straße in Grajewo gesperrt. Die Umleitung über holprige Nebenstraßen zieht sich mehrere Kilometer. Kilometerweit entstehen vor Warschau neue Schnellstraßen. Der Blechwurm quält sich durch gestaute Nebenstrecken. Zum Glück kommt erlöst uns der Regen ab Nachmittag von der schwülen, drückenden Hitze.


    Das Camp Nr. 34 in Popowo-Letnisko begeistert uns durch östlichen Charme der 90iger Jahre. Es gibt allerdings für 40 Zloty, keine 10 Euro, Strom, WiFi und brauchbare Sanitäranlagen.


    Unterschied zwischen Garmin und TomTom-NaviDie polnische Karte weist Camps mit Koordinaten und Straßennamen aus. Das Garmin führt uns mit den Koordinaten zielgenau in das Waldgebiet über einen Feldweg zum Ziel. Das TomTom fantasiert bei den angegebenen Koordinaten uns zu einem Platz, 10 Kilometer vom Ziel entfernt.

    Zudem weist das Garmin wertvolle Informationen wie Höhe und Himmelsrichtung aus. Das belustigt zwar manchmal, wenn das Gerät "-10 Meter" meldet, ist ansonsten aber hilfreich, genau wie die Angabe der Himmelsrichtung, in die man fährt.


    Das Camp in Popowo-Letnisko bucht kaum einer mehr, 30 Kilometer nördlich von Warschau. Wir stehen allein in herrlicher Ruhe dort zu einem Drittel des Preises vom Warschauer Camp.

    Bald 350 Kilometer von Popowo-Letnisko nach Kluszbork Bakow waren ein harter Ritt. Anfangs ging es flüssig durch Warschau auf großen Autobahn, fast vollkommen frei am Sonntag morgen. Dann erleichterte Regen die Fahrt, kühlte das Auto angenehm ab. Bis Wielung war die Fahrt stressfrei. Dann verfranste wir uns mit den Navi-Angaben auf drittklassige Nebenstraßen, die höchstens mit 40 km/h im vierten Gang nur zu befahren waren. Das Pflaster schüttelte uns gehörig durch.

    Um vom Straßenstress auszuspannen, kann man sich an polnischen Raststätten für wenig Geld gute Gerichte leisten.


    Von Lubnice, einem Nest ohne Gesicht, gelangten wir nach Byzyna in der Hoffnung, eine größere Straße zum Ziel zu finden. Byzyna überraschte uns mit einer alten Stadtmauer, einem hohen Turm, einer sicherlich wuchtig wichtigen Geschichte. Mehr wird mir Wiki, mein Reiseführer, erklären. Doch Wiki weiß nichts von Byzyna, nur etwas von Byzanz.








    Byzyna liegt von Google und Wiki vergessen irgendwo im Nirgendwo - kurz vor Kluszbork. Dorthin gelangen wir endlich gegen Nachmittag an das freundlichen Camp Kluszbork Bakow, Nummer 23. Der Preis von acht Euro mit Dusche und Strom war mehr als gering. Leider wollte sich WiFi, obwohl vorhanden, nicht zur Mitarbeit bewegen lassen. Dafür radelten wir vier Kilometer über einen sandigen Radweg in das verschlafene Bakow mit seiner ansehnlichen Schrotholzkirche. Schrotholz erklärt mir Wiki als Kanthölzer mit einer speziellen Technik des Fällens und Bearbeitens. Aus Schrotholz bauten die Menschen damals auch ihre Häuser. Alte Zeiten, alter Zauber.



    Dass die Menschen sich vor einer Kirche aus Holz mit einem Heiligen der Feuerlöschzunft gut stellen, ist verständlich.


    Wer mehr von Schrotholzkirchen wissen will, findet bei Wiki umfangreiches Material.


    Schon die Technik, Schrotholz zu produzieren, ist eine eigene Abhandlung bei Wiki wert. Schließlich wurde Schrotholz Jahrhunderte lang in Häusern und eben wie in dieser Kirche verbaut. Heute kennt kaum jemand mehr das Wort.


    Mit untergehender Sonne radeln wir über den schlüpfrigen Sandweg durch ruhige Wälder und Felder zu unserem Camp zurück. Der nächste Tag in Polen stellt uns bis Swidnica mit 150 Kilometern vor vergleichsweise geringe Anforderungen.


    Im morgendlichen Kluszbork finden wir in einer Sackstraße einen Parkplatz. Stephanie will noch Beute in einem Kleiderladen machen.


    Den finden sie in diesem Eckhaus, welches nur zwei Mal in der Woche morgens öffnet und Altkleider nach Gewicht verkauft. Für etwa 11 Euro kauft sie dort eine wetterfeste Jacke für die Gartenarbeit.


    Von Kluszbork nehmen wir dann die Straße unter die Räder, leisten uns Richtung Breslau-Wroclaw auch für etwa 60 Cents ein Stück Autobahn, bevor wir über Landstraßen unserem Ziel Swidnica entgegen streben.


    Vor dem Ziel leisten wir uns im feudalen Hotel Maria ein oppulentes Mahl, denn an Zeit und Geld mangelt es nicht.

    Swidnica


    Das Camp in Swidnica, Niederschlesien, begeistert mich. Endlich stimmt alles: WiFi, SAT-TV, Sanitär-Anlagen, sogar ein Schwimmbad ist im Preis von 10 Euro eingeschlossen. Swidnica lockt mit dem Welterbe Friedenskirche. Das ist die weltweit größte Holzkirche aus der Barockzeit. Die Lutheraner mussten nach Ende des 30jährigen Krieges die Kirche nur aus Holz, Sand, Stroh und Lehm in einem Jahr errichten. Das schafften die Menschen in 10 Monaten, verbauten dabei 2000 Eichen und schufen einen Raum für 7000 Menschen, 3000 davon mit Sitzplätzen.


    Wer die großen Kathedralen aus Stein gewöhnt ist, steht anfangs etwas verloren vor dem Gebäude. Doch dann springt schnell der Zauber über, der ein großes Staunen beim Betrachter bewirkt.


    Für einen in Polen vergleichsweise stolzen Obulus von 10 Zloty, etwa zweieinhalb Euro, hält uns diese unglaubliche Konstruktion für mehr als eine halbe Stunde gefangen.








    Bei Wiki findet der Betrachter, den die Bilder neugierig gemacht haben, mehr zu dem wunderbaren Bauwerk mit der geradezu hypnotischen Auro. Meine Liebe für Fachwerkhäuser mit ihren Balken, Farben und Formen ist hinreichend mit vielen Bildern dokumentiert. Den größten Fachwerkbau einer Kirche findet man in Swidnica. Es ist dies bedeutendste Sehenswürdigkeit in Schlesien. Wer das gesehen hat, versteht die Sehnsucht nach ihrer Heimat in den Schlesiertreffen erst.


    Mein erster Besuch in Schlesien soll nicht mein Letzter gewesen sein, obgleich Versprechen für die Zukunft Lügen im Hier-und-Hetz sind - politisch betrachtet jedenfalls.


    Einen Kirchturm durften die Protestanten erst etwa 150 Jahre später und etwa 70 Meter entfernt von der Fachwerkkirche hinstellen - auch der mit eindrucksvollem Fachwerk.


    Swidnica ist eine Reise wert!



    Katholische Glaubensbrüder konkurrieren mit Ende des 30jährigen Krieges friedlicher mit der protestantischen Konkurrenz. Die Stadtpfarrkirche in Swidnica zeugt davon als Kathedrale, wie diese mittelalterliche Baumeister überall in Europa errichteten.

    Nun geht es von Swidnica über Jelina Gora, dem einstigen Hirschberg im Riesengebirge, über Bautzen noch zu einem kurzen Abstecher ins tschechische Franzensbad nach Bamberg. Asiatische Handwerker in Tschechien produzieren und verkaufen dort an der Straße Vogelhäuschen, welche der Besucher des Bamberger Weihnachtsmarkt dann bei meinem Marktweiblein kaufen kann. Der Gewinn hält sich dabei in engen Grenzen, doch wir genießen unsere Fahrten und müssen irgendwann....




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    Zwei Monate Reisen haben uns nach Fünfeinhalbtausend Kilometer mit 550 Litern Diesel wieder glücklich heim gebracht. Rund 2000 Euro für Camps, Diesel, Gas und Schiffstransfer haben uns nicht arm gemacht, unseren Blickwinkel bereichert. Messermörder, Totfahrer, Kalaschnikow-Killer schreiben ein blutiges Menetekel: Der Kriegsindex steigt.

    Blogberichte der vergangenen Wochen verarbeiteten die Flut von Eindrücken und Gedanken.

    22.08. Von Estland, Lettland, Litauen, Polen nach Merkelmania
    15.08. Kampf der Geschlechter ist die Mutter aller Männer
    10.08. Aus Helsinki Provo-Propaganda für Bunt- und Braun-Blödel
    06.08. In Finnland vom Winterkrieg, Holodomor und Entkulakisierung

    01.08. Vom Petersburger Kriegsflottenfest nach Wyborg
    29.07. Zweite Petersburger und Peterhofer Phantasie
    25.07. Petersburger Phantasie
    20.07. Flucht nach Russland aus Spießerland
    14.07. Litauen, Lettland, Estland
    08.07. Blick von Warschau auf Hamburger Ghettos
    06.07. München - Bamberg - Bautzen - Breslau
    29.06. Vor der Russlandfahrt von Finis Germania


    Dieser Bericht greift ein Zitat von Gunnar Heinsohn auf, welches traumverlorene Gutmenschen aus haltlosen Halluzinationen holen sollte, sofern sie dies wollten.


    „Weltweit jährlich 40 Millionen Hungertote. Ein nur noch in Megatonnen ausdrückbares Produktionsvolumen an menschliches Aas. Solche Größenordnungen haben selbst Hitler und Stalin gemeinsam nicht zuwegegebracht. Das ist die Proportion, um die es sich handelt. Das ist die Rechnung, mit der wir konfrontiert sind. Daß sie durch Spendenaktionen zu begleichen sei, kann nur ein Narr behaupten.“  - Gunnar Heinsohn


    Was Prof. Heinsohn als renommierter Gelehrter feststellt, wird die meisten Leser entnervt diesen Blog wegklicken lassen. Der Stoff ist "too much". Doch wer sich weiter in die Gedankenwelt von Heinsohn einarbeitet, kommt über den von ihm erforschten "Kriegsindex" zu einer weiteren logischen Folge, die flapsig formuliert wie eine "Mathematik des Mordens" erscheint.



    Diese Bildschirmfotos aus dem Vortrag von Heinsohn bei YouTube prognostizieren eine unausweichliche Entwicklung, sofern nicht zuvor schon katastrophale Krisen zum Krieg kulminieren.



    Heinsohn erklärt kriegerische Zusammenhänge wie die Spanische Eroberung Mexikos
    oder die Vernichtung von Indianern imMassaker von Wounded Knee



    Meine flapsige Formulierung "Mathematik des Mordens" leitet Heinsohn aus der Bevölkerungsstruktur ab. "Überzählige" junge Männer finden Macht und Ansehen im Kampf um siegreiche Beute. Hinterliebene ehren gefallene Kameraden mit Sprüchen wie "süß und ehrenvoll ist es, für's Vaterland zu sterben (Dulce et decorum est pro patria mori)." 



    Die Militärmaschinerie gewinnt mit der "Mathematik des Mordens". Eine hohe Fertiliätsrate gleicht den Verlust "überzähliger", junger Männer schnell wieder aus.



    "Überzählige junge Männer" gleichen den Verlust an "Menschenmaterial" aus. Bei niedrigen Fertilitätsraten im vergreisenden Europa fehlen "überzählige junge Männer", um mit der "Mathematik des Mordens" zu gewinnen.



    Anders in Afrika und Nordafrika: Dor reproduziert eine hohe Fertilitätsrate für die "Mathematik des Mordens" den nötigen Nachschub an "überzähligen jungen Männern."




    Heinsohn vergleicht in der "Mathematik des Mordens" die einst erfolgreich expandierenden "Christianisten" zwischen 1485 bis 1915 mit den derzeit erfolgreich expandierenden Islamisten zwischen 1900 und 2015 bis heute. Die Reproduktion von Muslimen ist um ein Vielfacher höher gegenüber den Europäern. Dies verspricht den Migranten in der "Mathematik des Mordens" einen großen Gewinn im Gastland, deren Gastgeber sie als "Ungläubige" verachten.



    Die "Mathematik des Mordens" rechnet die Getöteten, den "body count"  höher und höher. Wo der Geburtenüberschuß für Nachschub an Kriegern sorgt, wüten Kriege wie in Afghanistan über Jahrzehnte weiter, gleichgültig ob unter russischer, amerikanischer oder europäischer Einmischung.



    Wo eine hohe Reproduktionsrate den Kriegsindex erhöht, rollen nach Heinsohns "Mathematik des Mordens" unausweichlich die Köpfe.




    Die Migration "überzähliger, junger Männer" in europäische Gastländer erhöht dort den Kriegsindex. Neu in der Geschichte ist, dass diesmal unbewaffnete Männer eine zur Gegenwehr unwillige und unfähige Gesellschaft übernehmen.




    Gunnar Heinsohn – Unbewaffnete übernehmen Europ, 53 Minuten
    https://www.youtube.com/watch?v=S_EWjvQ9O1U&feature=youtu.be


    Heinsohn attestiert Gesellschaften wie der Deutschen kollektiven Selbstmord, weil der Reproduktionsfaktor den Bestand der eigenen Art nicht mehr gewährleistet. Migration soll eine vergreisende und abnehmende Gesellschaft soll verjüngen und erneuern.


    Denis Yüzel, derzeit in türkischer Haft, schrieb in der taz mit Spott und Hähme über den Niedergang der Deutschen im eigenen Land.






    Des weiteren sorgen Juristen wie mit Artikel 33 der Genfer Flüchtlingskonvention dafür, dass sich Flüchtlinge in Gastländern einbürgern, weil in ihren Herkunftsländern - flapsig formuliert - die Gefängniszellen nicht unserem Standard entsprechen. Artikel 33 der Genfer Flüchtlingskonvention zementiert die Rechtsstellung der Flüchtlinge zum Nachteil derer, "die schon länger hier leben":

    Keiner der vertragschließenden Staaten wird einen Flüchtling auf irgendeine Weise über die Grenzen von Gebieten ausweisen oder zurückweisen, in denen sein Leben oder seine Freiheit wegen seiner Rasse, Religion, Staatsangehörigkeit. seiner Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder wegen seiner politischen Überzeugung bedroht sein würde.
    Da nun fast nirgendwo die Gefängniszellen so komfortabel sind wie in Buntschland, oder da Autokraten mit Mördern kurzen Prozeß machen, oder da Migranten in ihren Herkunftsländern keine Sozialhilfe wie bei uns erhalten, bleiben die meisten Migranten eben in Buntschland. Und das ist ihr Recht. Solange es Buntschland sich leisten kann, gewinnen Migranten mit Buntschlands Boden unter ihren Füßen lebenslange Fürsorge. Das ist ihr Recht.


    Satiriker lassen ihr Publikum darüber lachen, doch "die schon länger hier leben" zahlen. Es zahlen weniger Politiker, Philosophen, Soziologen, Juristen, Kleriker und Künstler, welche die Migration befürworten, denn auch diese versorgen Arbeiter, Bauern und Angestellte der produzierender Betriebe.



    Prof. Gunnar Heinsohn berechnet die Kosten für Flüchtlinge - anders als erwartet, gewohnt und sonst wohl berichtet.






    Gunnar Heinsohn rechnet erschreckende Wahrheiten vor - 7 Minuten
    https://www.youtube.com/watch?v=Ga-_dlbdKd0


    Wer sich mit Gunnar Heinsohn und dessen Rechnungen beschäftigt, fühlt die Entwicklung in Buntschland als schwere Last. Das Unheil wird mit dem Wahlausgang nach dem 24. September eher größer. Wenngleich meine Berichte "Rentners Rummelplatz Reisen" einerseits an gesegneten Plätzen Kraft, Ruhe, Erholung und Heiterkeit tanken, bleibt eine düstere Ahnung wie im letzten Bericht, den zwei Personen gegensätzlich kommentierten.



    Dass ein Freund, mit dem wir 2011 gemeinsam verreisten und die Donau hinter Tuslea passierten, einen "intelligenteren Umgang mit Nachrichten" einfordert, scheint mir symptomatisch.


    Hier offenbart sich für mich ein Unwillen, sich mit Fakten zu beschäftigen, welche beispielsweise Prof. Heinsohn vorrechnet. Blutige Fakten aus unserem Land für die, die schon länger hier leben, erschrecken Leser eher in regionalen Zeitungen als in überregionalen Systemmedien wie SPIEGEL, BILD oder FAZ. Kritiker sehen in ARD und ZDF Gebühren finanzierte Staatspropaganda.

    Verfeindete Lager im polarisierten Buntschland können kaum mehr sachgerecht kommunzieren. Fakten resistente, naive Gutmenschen fühlen sich von Heinsohn angegriffen. Bei einer provokanten These wie von der "Mathematik des Mordens" fällt die Klappe.

    Ein Theoretiker wie Heinsohn macht sich mit seiner wissenschaftlichen Expertise, seiner Reputation und erfolgreichen Positionen auch in Israel unangreifbarer als beispielsweise Michael Stürzenberger.

    Dieser verantwortlicht den Dienst pi-news.net, welcher vor der Wahl den Handlangern der Macht ein Dorn im Auge ist. So zwingt das Münchener Skandal-Urteil gegen Michael Stürzenberger zu defätistischen Folgerungen.



    Inwieweit es sich im "Inneren Exil überleben" lässt, was weitaus weniger bedeutet als einfach nur frei zu leben, bleibt abzuwarten. Das "Überleben" wird mehr oder minder ein Spiel willkürlicher "Zufälle". Jedenfalls schießen die Systemmedien aus allen Rohren, um Opposition, wo sie unter demokartischem Schein nicht zu zu vernichten ist, zu marginalisieren.


    Tausende schreiben oft gewieft und fundiert gegen die Verhältnisse an. Doch Hundertausende kehren sich einen feuchten Dreck um Buntschland, was verroht, verelendet, verkommt - und mit ihm die Menschen.
    Uli Forster schreibt:
    Zur Frage, ob Deutschland inzwischen ein Unrechtsstaat sei wie damals die DDR, äußert sich ein Ostdeutscher .. hier seine Antwort:
    "Ja! Merkel hat das DDR-System perfektioniert zur DDR 2.0. Maas ist Mielke-Nachfolger, und die CDU, die CSU, SPD und FDP, die Linken und Grünen wurden zur Blockpartei, ähnlich der SED.
    Die gesamte Führung baut auf Kadavergehorsam, auch im sogenannten Parlament, das genau so abnickt wie die DDR-Volkskammer.
    Dank Kahane ist die Bespitzelung der Leute ähnlich, mittels elektronischer Datenverarbeitung viel umfänglicher und genauer als noch in der DDR.
    Die geldmäßige Ausspähung der Bürger liegt bei fast 100 %, wer aufmuckt bekommt Besuch vom SD, außer Sperren bei Facebook sind Hausdurchsuchungen normal, und zu sagen hat der Bürger nichts, gar nichts ..
    Der Bürger wird nicht gefragt, egal ob es um den Euro, Kriegsbeteiligungen, die Migrationskrise oder sonst was geht ..
    Merkel war und ist aktive Kommunistin (!!) ..
    Sie war Propagandachefin der FDJ und gegen die deutsche Wiedervereinigung. Sie hat als IM Erika die Leuschner-Medaille erhalten und sich an Bespitzelungen beteiligt. Ihr System, mit dem sie alle(s) platt macht, ist der "Merkelismus". Alles klar?"

    Der-Kleine-Akif.de kämpft mit unerschrockenem Einsatz und unendlicher Energie im Print, digital bei Facebook und Twitter.


    Passend zur Bundestagswahl schießt dann auch mal die Zensur eine linke Verbrecherseite ins Aus, um kriminelle Aktionen und Organisationen wie zu den Hamburger-Chaostagen zu erschweren.



    Diese links-kriminelle Szene kümmert sich - im Gegensatz zu einer demokratischen Opposition wie der AfD - einen Dreck um Gesetz, Recht, öffentliche Ordnung und geht mit zynischer Gewalt gegen Menschen vor, die Kriminelle gleichsam als Büttel des Schweinesystem rücksichtslos angreifen.




    Eine chronisch unterbesetzte Polizei und Justiz kommt kaum hinterher, Straftatbestände aufzuklären und zu ahnden.


    Über die Zensur von indymedia.org spottet mein Freund:
    Der CDU-SCOOP von Wolfgang Nottebaum
    Da die Buerger mehr und mehr besorgt sind ueber linksextreme “Chaostage, alternative Maifeiern, G20-Hell Days“ etc., hat die CDU ausgerechnet jetzt den „Wahlknaller“ gefunden und schliesst das seid ACHT JAHREN Hass und Gewalt verbreitende Portal mit viel Brimborium. 8 Jahre sind eine lange Zeit und es ist evident, dass auch die CDU gedulded hat, was bei der SPD, den Gruenen und insbesonder Die LINKE zum links-revolutionaeren Gedankengut gehoert. Wenn schon der Justizmin. seine Bewunderung fuer linksextreme Bands nicht verhehlen kann und Frau Kipping in Mannschaftsstaerke an den G20 Hell Days teilnimmt, dann haben sich die Wurzeln von Indymedia bis ins deutsche Parlament ausgebreitet. Was die viel hinterfragte Finanzierung des Linksextremismus in Deutschland angeht, so gibt es dazu gut recherchierte Literatur und eindeutige JUSO-Vorlagen und Einlassungen von Schwesig und anderen „Spitzenpolitikern“ linker Couleur. Man analysiere auch die Unterstuetzer der Interventionistischen Linken..

    Polen - Tschechien - Bamberg - München

    Pünktlich zu einer 60-Jahr-Feier von Mimas Freundin erreichen wir Bamberg an letzten Freitag im August. Die Strecke von Polen zu unserem ersten Camp in Tschechien war überaus anstrengend. Obgleich es nur 150 Kilometer waren, ging es über drittklassige Straßen oft nur mit 40 km/h durch verschlafene Orte.


    Von Schweidnitz ging es noch vergleichsweise flott nach Jelina Gora, der letzten polnischen Stadt vor Tschechien.



    Kirchen haben wir mittlerweile auf unserer Reise genug gesehen. Wir wollen in Jelina Gora nur eine kurze Mittagsrast halten, bevor es über die Grenze nach Tschechien in Richtung Heimat geht.


    Ob dieses Installation in Jelina Gora mit der Börse, mit Bullen und Bären, oder mit der griechischen Mythologie und der Entführung Europas durch Zeus als Stier zu tun hat, ist uns mittlerweile auch egal. Wir wollen nur etwas essen, ohne dass unser Auto in der Seitenstraße vor einer Bude mit abgerissenen Trinkern Schaden nimmt.


    Meine Frau kauft Piroggen, eine Sechserpackung Piroggen gefüllt mit Muscheln, eine andere Piroggen gefüllt mit Sauerkraut. Diese bringt sie gekocht in zwei Styropor-Schachteln verpackt ins Auto, wo wir uns für die weitere Fahrt stärken.


    Wenige Bauten in Jelina Gora künden von besseren Zeiten, doch vielleicht haben wir bei unserem kurzen Aufenthalt auch zu wenig gesehen von den Reizen der Stadt.


    Wir sind froh, dass wir bis zum frühen Nachmittag die 150 Kilometer Berg- und Talfahrten im polnisch-tschechischen Grenzgebiet hinter uns gebracht haben. Eine Chance, irgendwo die Mautgebühren zu bezahlen, gab es nicht. Ob die Autobahnkameras unser Fahrzeug erfasst haben und mir, wie die Ungarn letztes Jahr, eine gesalzene Strafe schicken, bleibt abzuwarten.


    Wir logieren im ersten tschechischen Camp Januv Dul, was Holländer vor 20 Jahren aufgebaut haben. Der Preis ist mit 34,50 Euro für Tschechien exorbitant hoch. Doch für Dusche, Strom, SAT-TV und WiFi und endlich Ruhe akzeptieren wir den Preis. Die Landschaft ist traumhaft schön. Das Schmuckstück im Camp ist diese Java mit "Schneeschuhen". Das Camp liegt etwa 600 Meter hoch. In dieser Nacht mit nur sechs Grad Celsius kündigt sich der Herbst an. Pflaumen und Äpfel sind schon ziemlich reif.

    Wenige Kilometer weiter in den Erholungsgebieten mit Seen und Bergen hätten wir bessere und preiswertere Camps gefunden. Im Camp Januv Dul ärgert sich meine Frau über die lärmenden Holländer, die sie um den Nachtschlaf bringen. Laut fordert sie irgendwann vollkommen entnervt Ruhe. Denn anderntags geht es zur nächsten Etappe 240 Kilometer-Etappe bis Franzensbad.




    An tschechischen Sehenswürdigkeiten wie an verschiedenen Kühltürmen von Kohle- oder Atomkraftwerken brausen wir vorbei, bis wir abseits der Straße in einem bewaldeten Bergstück in einer Seitenstraße Rast und Ruhe finden, um uns für das letzte Stück zu stärken.


    Franzensbad



    Das Camp Amerika in Franzensbad ist schon so gut wie ein Heimspiel. Der moddrige Badesee voller Karpfen ist zwar nur kniehoch, kühlt aber. Die Kuratmospähe von Franzensbad zusammen mit den günstigen tschechischen Preisen lassen uns zwei Tage entspannen.




    Nach den vergleichsweise kühlen Tagen in Finnland, in dem kaum wärmeren Polen setzt uns die Hitze zu. Doch der Abend und die Nacht lässt sich leichter im Auto ertragen, da es langsam abkühlt.





    Franzensbad kommt mir im Laufe der Jahre immer mondäner und besser renoviert vor. Die prachtvollen Kuranlagen mit großen Kurhotels, die Trinkhallen für Kuren und dieser edle Bau, in dem Touristen die begehrten Karlsbader Obladen kaufen, all das wirkt entspannend und erhebend auf mich.


    Draußen am Camp herrscht Abendruhe. Es gilt, wehmütig Abschied zu nehmen von wundervollen Sonnenuntergängen in freier Natur, bevor uns die Großstadt wieder umfängt.


    Mit einem letzter Blick auf das Cafe am Spielkasino und das Denkmal zur Befreiung am 25. April 1945 geht die Reise ihrem Ende entgegen.


    Die jungen Kellnerinnen sind so süß wie das Eis, das sie bringen, vielleicht auch noch süßer, wer will das wissen?


    Freitag morgen laden wir uns einige Vogelhäuschen ins Auto für den Weihnachtsmarkt in Bamberg. Damit erreichen wir Bamberg nach kurzer, schneller Fahrt gegen Mittag in glühender Mittagshitze. Am Abend hat uns der Stellplatz mit geöffneten Dachluken und einem Bad in der Regnitz wieder auf erträglichere Temperatur gekühlt. Abends geht es zur 60-Jahr Geburtstagsfeier in die Ostbar.


    Die Festgäste erwartet ein üppiges Büffet und reich aufgeladene Getränkegutscheine, mehr als meine Frau mit mir - derzeit meist ohne Alkohol - schlucken können.


    Die Jubilarin bearbeitet mit Kraft, Geschick und Taktgefühl das Schlagzeug, Sänger und Baßguitarre geben ihr Bestes - das fröhliche Fest beginnt. Zumindest verschafft ein ausgiebiger Regen in der Nacht Kühlung, nur der Donner dazu stört die Nachtruhe. Anderntags steigt mittags die Hitze wieder auf 27 Grad im Schatten.


    Wie vor zwei Monaten bei unserer Abfahrt nach Russland pflegt meine Frau mit kundigen Gärtnerinnenhänden das Grab ihrer Eltern.




    So gedenken wir unserer Lieben, die schon gegangen.



    Meine Gedanken kreisen um den Kriegsindex, den Prof. Heinsohn bei Youtube in zahlreichen Folien und in seinen Büchern erklärt. Die Bevölkerungsstatistik erzwang wohl auch 1870/71 die Notwendigkeit zur "Mathematik des Mordens".


    Die Denksteine auf dem Bamberger Friedhof erinnern an die Toten dieses Krieges. Von den Gedenksteinen 1870/71 bringt uns das Kollektiv Anoymous Fakten zum Kriegsindex 2017. Man weiß nicht, wo, wie und ob sich Fake mit Fakten mischen, doch die Zeichen der Zeit schreiben Menetekel mit Blut.



    Selbst der Frontmann der Liberalen brütet kriegerische Gedanken aus.



    Eine Armee marschiert schon ein, aber anders als es sich Lindner vorstellt.

    Im Hintergrund der unkaputtbare Rundhaubendaimler, womit mein Freund seit Jahren durch Südamerika dieselt

    Wann Männer messern, wann 20-Tonner in die entsetzte Menge rasen, wann Kugeln Körper zerfetzen, ist eine Frage der Zeit. Eine andere Frage ist es, wie Systemmedien Fakten aufbereiten und werten.



    P.S.:Wer neue Links meiner Blogbildberichte stets aktuell erhalten will, sende eine E-Mail ohne Text und Betreff an

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    Sobald es mir möglich ist, erhält eine neue E-Mail-Adresse Zugang zur Newsgroup.


    Und noch etwas zum Lachen:

    Der Pöbel dankt Dir, Don Alphonso, für Deine Inspiration und wirbt weiter für Dich, auch wenn Du ihn zensierst!





    Wenn eine ungeklärte Identiät wie Henryk Chrusciel weiterhin Feindpropaganda befreundete Autokraten beleidigt, muss er mit einem weiteren Erziehungsurlaub in Isolationshaft rechnen in Zeiten wie diesen....
    Wer frühzeitig Kultur und Sprache von Invasoren inhaliert, verbessert seine Marktchancen in Zeiten der Krise bei steigendem Kriegsindex. Den Krisen- und Kriegsgewinnlern kann man für ihr gutes Gespür gratulieren.
    Was der gemeine Untertan in seiner Einfalt nicht versteht, ist doch einfach die Tatsache, dass sich Gesetze, Verordnungen und Maas-Nahmen doch immer den Erfordernissen der Zeit anpassen müssen. Sollten chaotische Krisen bis zum Krieg kulminieren, müssen die um das Wohl der Ohnmächtigen bedachten Machthaber, den Pöbel vor sich selbst schützen. Panik auf der Titanic nimmt dem Untergang Würde, Regel und Anstand.





    Cand Ing Alfred Röck: Dass es der Drecks-Reiseindustrie nur um Umsatz geht- eh klar! Auch der deutsche a- politische Dumm-Michel/in hätte schon vor 10 J. die Türkei boykottieren müssen, so wie wir, der CVM 1994. Dazu kommt: dümmlichst high-tec gegen Dienstleistung! D. h. zigtausende höch chargierter (Ing., Wissenschaftler), die Maschinen bauen, verplempern ihr Geld i. d. Türkei - indem sie sich rundum bedienen lassen, das Glump kaufen (Taschen, Gürtel, das Scharnier gleich abbricht, weil sie nicht mal einen gescheiten Stahl haben, sondern so Spritzguß- Dreck; Leder färbt ab, da unfähig, Farben zu fixieren u. dazu die stolz geschwellte Brust der Türken! Das 1. Hähnchen, das wir (vor 20 J.) bei Ankunft in Istanbul"aßen", war verdorben; den 1. Bissen spuckten wir aus.u. gingen (ohne zu zahlen)!


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    Mit bald 70 Jahren wird mein Band zu unserem fruchtbaren Land mit Jahrhunderter alter Tradition, Kunst, Kirchen, Kultur, Burgen, Wäldern und Feldern, Flüssen und Fluren stärker und stärker. Seit 2010 hat mich mein kleines Wohnmobil mehr als 150.000 Kilometer kreuz und quer durch Europa und Nordafrika geschaukelt. Doch "dahoam" fühlt es sich nur an wie in meinem bedauernswertes Buntschland.
    Isarfloß bei Wolfratshausen - Foto Chetan

    Meine Berufsjahre als angestellter Redakteur waren oft hart bis unerträglich. Rente reift als Frucht im Herbst meines Lebens. Rente und Freizeit lassen mich Land und Leute erfahren - von Moskau bis Marrakesch, von Casablanca bis Constanta, von London bis Leipzig, von Aachen bis Amsterdam, von St. Goar bis St. Petersburg. Mein gemütliches Stübchen "dahoam" mit Blick ins Grüne, mit viel mehr Platz für mich und meine Frau als in dem zwei mal sechs Meter kleinen Auto gibt mir immer wieder Halt und Ruhe. Doch was mir im Land so überaus übel aufstößt, treibt mich wieder hinaus zu "Rentners Rummelplatz Reisen".  Reisen beeindruckt mich, betäubt sogar, wenn Buntschland wieder unerträglich wird!

    Nürnberg, Hauptbahnhof - Montag morgen am 28. August - Polizisten kontrollieren am Eingang eine Gruppe lungernder Männer. Hinter dieser Mauer bleibt der Schläfer auf den Lüftungsgittern unbeobachtet.

    Im Hauslerhof in Hallbergmoos wirbt die AfD für die Bundestagswahl. Das Podest schmücken bayrische und deutsche Fahnen.
    Über dem letzten Wochenende im August glüht die Sommersonne. Erlangen feiert ein Poetenfest, Nürnberg rüstet sich für eine Red Bull Mountainbike Veranstaltung. Die Menschen entspannen sich von der Arbeitswoche, heimkehrende Urlauber verarbeiten ihre Erlebnisse, Wahlkämpfer rüsten sich für die heiße Phase des Bundestagswahlkampfes. Die Deutschland A.G. läuft sich warm für Merkel-Germania und das nahende Weihnachtsgeschäft.



    Ein paar Hamburger hat es in fränkische Bamberg verschlagen. Als begnadete Straßenmusikanten spielen sie vor Scharen von Touristen leichter ihr Spritgeld rein als zwischen Glasscherben im Hamburger Schanzenviertel.

    Mein bester Freund zeigt mir das beschauliche Universitätsstädchen Erlangen, wo seine Frau und meine Tochter Jura studiert hat.

    An den Respekt einflößenden Eingängen zu den wissenschaftlichen Instituten nagt der Zahn der Zeit.

    Buntblödel verarbeiten bei Nacht und Nebel ihre abenteuerliche Straßenrandale, wo immer sie der Linksstaat einsetzt, auch wenn dabei Scheiben wie Knochen brechen, Autos wie Müllcontainer brennen. Das steigert das Bruttosozialprodukt, während die rauen Rebellen vom Straßenkampf erschöpft ruhen und sich für weitere Nachtaktivität ausschlafen.


    Diese fein geputzten Gockel, die Glück spielenden Grinsegesichter klopfen ihr Stimmvieh weich zum Gang an die Urne.

    Betrachter der Ereignisse schwindelt es: Poeten, Politiker, Merkel, Mercedes, Mafia - wie soll man Eines vom Andern unterscheiden?



    An meinem Freund, einem AfD-Kreisvorsitzenden mit Hang zu Höherem, kommt keiner vorbei. Statt randloser Nickelbrille funkeln hinter schwarzen Sonnenbrillengläsern böse seine AfD-Argusaugen.



    Experten in der politischen Arena nehmen den Kampf auf gegen Merkel-Germania und ihre Schlafschafe. Viel Glück!


    Körpersprache, Kleidung, Habitus strahlen weltgewandte Sicherheit, Stolz und Lebenserfahrung  aller Herren Länder aus.

    Nicht ausgeschlossen, dass aus dem Sumpf, Schlamm und merkelschem Modder sich Blätter und Blüten auf und über dem Wasser bilden. Der faulige Grund kennt weder Licht noch Sonne, ebensowenig wollen merkelsche Schlafschafe andere Infos als staatsverblödete Massenpropaganda kennen.


    Eine komische türkische Frau, eine komische Frau aus der Uckermark, eine komische Frau in der Landesverteidigung spielen tragische Komödien, zum Umfallen lustig.


    Bevor die Nachrichtenkloake mir über dem Kopf zusammenschlägt, rettet mich Pirincci ebenso wie jede Nachricht über Pirincci ins Land des Lächelns.



    Mit etwas Humor findet man sein Lachen wieder.



    Das Schlimmste für den aufmerksamen Zeitgenossen ist es, sich angesichts widriger Fakten in depressive Zustände zu verkriechen. Das Leben ist schön, die Natur wunderbar zu allen Zeiten, Kunst und Kultur schenken uns großartige Werke, Gedanken und Empfindungen. So erblüht neuer Frohsinn, wie Seerosen aus Schlamm, Schand, Schuld, Schund ans Licht wachsen.

    Hugenottenbrunnen in Erlangen von 1706


    Manchmal brütet das Giftgemisch der Nachrichten einen betäubenden Nebel aus, der sich empfindsamen Geistern auf's Gemüt legt. Dann greifen einige begabte Autoren wie Philolaos zur Feder und kompilieren aus Frust eine Fabel.


    Der Text von unserem Freund Philolaos animierte mich zu trüben Sätzen. Dieser Zustand befällt mich zumeist, wenn der Rausch einer Reise der Ernüchterung hier im Land weicht.

    Seit meiner Rückkehr aus Russland ist mir irgendwie das Lachen vergangen. Meine Lebensfreude weicht einer sich ständig steigernder pessimistischer Grundstimmung. Mein schon ewig altes, abgestandenes Wortgeklingel gewinnt an Kraft:

    Krisen kulminieren zu Chaos und KRIEG!

    Krieg als höchste Form von kollektiver Negativität und Destruktivität. Um den Pöbel für den Krieg aufzugeilen, für massenpsychotisches Morden und Metzeln spielen die SPIN-Doktoren auf der ganz großen Orgel defätistischer Gefühle in allen Variationen des Dreiklangs der UN-Heiligen Dreifaltigkeit: Diffamieren, Dämonisieren, Denunzieren. Wer Geld geil mit den Gier-, Gewalt-, Genussgesellschaftern grunzt, stimmt ein in die Ode an die Traurigkeit: Diffamieren, Dämonisieren, Denunzieren. Wer muss bedienen, wer lässt sich bedienen? Der Mob wird widerspenstig, aufsässig, schmeißt Flaschen, Steine, Brandsätze, scheut Dienst wie Arbeit und - ohje!- Arbeitsdienst ist voll Nazi! Was tun?

    Eliten der Kaderschmieden diffamieren, dämonisieren und denunzieren den Gegner mit der existenziellen Frage:

    Wen lässt man sterben, wen leben? Das ist Sinn, Zweck und Ziel jeden Krieges. Zuvor muss sich der Mob um den "verehrten Führer" formieren. Nur wer im gleichen Schritt und Tritt marschiert, zumindest mitläuft, kommt nicht aus dem Tritt. Wehe, wer gegen den Strom schwimmt! Den macht die Masse platt. Denn die gleichgeschalteten Kanäle kennen nur EINE Wahrheit, die der Großen Verführerin mit lächelndem Gesicht. Schon heiser jubilieren Ja-Sagen, Arschkriecher, stromlinienförmige Schleimer  und klatschen sich stehend die Pfoten wund. Sie fürchten nichts mehr als ihre Niederlage, weil sie wissen: Wehe den Besiegten! Mensch, Meinung, Masse jubelt grenzen- und endlos:

    "Furchtlose Führerin geh froh uns voran! Wir folgen, wohin auch immer Du willst, demütig, diensteifrig, devot!"


    Nordkorea reloaded in Buntschland.
    Während sich mein Gemüt verkatert noch vom Rausch unserer Russlandreise in Buntschland versucht zu sortieren, haut Oskar Lafontaine in die selbe Kerbe drohender Kriegsgefahr.


    Eine Nacht hat dieser Text von Oskar Lafontaine auf mich gewirkt. Eine denkwürdige Koinzidenz hat Oskar Lafontaine mit seinem Text bewirkt, weil eben diese Seite ein, zwei Tage schon zuvor in mir anklang und auch meine Gedankenwelt ähnlich schwer belastete und weiter belastet. Oskar vor sechs Stunden bei Facebook:
    Droht wieder atomare Aufrüstung?
    In West- und Ost herrscht mittlerweile der Oligarchen-Kapitalismus. Für den gilt, was der US-Präsident Theodore Roosevelt schon 1913 sagte: „Hinter der angeblichen Regierung thront eine unsichtbare Regierung, die die Menschen nicht anerkennt, ihnen gegenüber nicht verpflichtet ist und keinerlei Verantwortung übernimmt.“ Zu dieser "unsichtbaren Regierung" gehören heute die Rüstungsindustrie, die Finanzindustrie und Energiekonzerne.

    Im Oligarchen-Kapitalismus dient die Außenpolitik dem Ziel, Rohstoffe und Absatzmärkte zu erobern, notfalls mit militärischen Mitteln. Deshalb steigen die Rüstungs-Ausgaben immer weiter. Der westliche Oligarchen-Kapitalismus (USA und Europa) gibt rund 900 Milliarden Dollar für Rüstung aus. Der russische Oligarchen-Kapitalismus rund 69 Milliarden Dollar.

    Logischerweise geht in diesem System von der militärisch stärksten Macht, den USA, die größte Gefahr für den Weltfrieden aus, weil sie ihre dominierende Stellung auf den Rohstoff- und Absatzmärkten der Welt systembedingt immer weiter ausweiten will. Zu diesem Zwecke haben die Vereinigten Staaten über 800 Militärstationen in aller Welt, die in erster Linie zum Ziel haben, Russland einzukreisen und die aufkommende Macht Chinas einzuschränken.

    Trump hat jetzt, wie schon sein Vorgänger, im Auftrag des US-Oligarchen-Kapitalismus die Nato-Länder aufgefordert, trotz der bereits jetzt bestehenden drückenden Überlegenheit gegenüber der russischen Militärmacht, ihre Rüstungsausgaben auf zwei Prozent des Bruttoinlandsproduktes zu erhöhen. Dafür müssen immer neue Bedrohungs-Szenarien erfunden und herbeigelogen werden. So wirft jetzt die überrüstete Nato Russland den Bruch des INF-Vertrages von 1987 vor und erwägt in einem als geheim eingestuften Papier, atomar aufzurüsten. Natürlich wird diese Politik von ständigen Lügen und Propaganda-Wellen begleitet, die mittlerweile wieder das Ausmaß des Kalten Krieges erreicht haben.

    Wir brauchen dringend eine Wiederbelebung der Ost- und Entspannungspolitik des Friedensnobelpreisträgers Willy Brandt. Im Zentrum dieser Politik standen Wörter, die heute bezeichnenderweise aus dem internationalen Dialog verschwunden sind, wie Abrüstung, gemeinsame Sicherheit und vertrauensbildende Maßnahmen.

    Am Samstag, 9. September, findet an der US-Airbase Ramstein eine Demonstration für den Frieden statt. Um 15 Uhr werde ich dort sprechen. Statt atomarer Aufrüstung müssen die noch in Deutschland lagernden Atomwaffen verschwinden. Der völkerrechtswidrige Drohnenkrieg, der von Ramstein aus geführt wird, muss beendet und diese Militärbasis geschlossen werden. Willy Brandts Vermächtnis sollte die deutsche Außenpolitik bestimmen: „Von deutschen Boden darf niemals wieder Krieg ausgehen.“

    Mir scheint, dass diesmal der Krieg auf deutschen Boden kommt, wie mich Gunnar Heinsohn in meinem letzten Blog Bericht zu meiner Fantasie über die Mathemik des Mordens anregte. Zur auffrischenden Erinnung nochmal ein Bildschirmfoto aus Heinsohns Vortrag mit einem Zitat des Philosophen Peter Sloterdijk.

    Als Mittel Jungmänner zu befrieden und zu befriedigen, hat die unendliche Weisheit der Natur so gegensätzliche Wesen hervorgebracht wie Weibchen. Bevor sich Jungmänner einander metzelnd und mordend dezimieren, versuchen sie sich auf friedlichere Weise zu entspannen.



    Diese Prozessen massenhafter männlicher Entspannung ohne Rücksicht auf Verluste finden fürchterliche Fürsprache wie diese.


    Sich seiner Meinung als Kulturvermittler so frank und frei zu entledigen, mag dem munteren Burschen seine Karriere vorerst geknickt haben. Doch so muntere Kerlchen fallen meist auf die Füße und tauchen nach einer Niederlage gestärkt wieder auf.



    Das Problem des arabischen Mannes kann nur eins noch toppen: Das Problem der arabischen Frau. Wer alt genug geworden ist mit dieser wunderbar wirkenden Weisheit der Natur in Gestalt eines sorgenden Weibchens, weiß um die Wahrheit, dass hinter jedem Mann eine Frau steht, die ihn antreibt und tritt. Schauen wir sie uns einmal an - mit den Augen des Satiriker Uwe Ostertag.


    "Der Umgang mit Vielfalt" zeigt schönste Blüten.

    Man staunt über die Fantasie von Forderungen, die Opfer bleibend schädigen.

















    Wenn man diese Zeilen mit halbwegs intakten patriotischen Gefühlen liest, fragt man sich, ob Amnesty ihr Banner rechtens auf dem Erlangen Poetenfest präsentiert.


    Aber gut: Unser Grundgesetz garantiert uns ja Meinungs- wie Religionsfreiheit. Aber muss ein Blatt wie die WELT dann ausgerechnet einen Autoren wie Deniz Yücel in seine alte Heimat schicken?
     Gibt es nicht genug hierzulande, worüber sich Deniz Yücel die Finger hätte wund schreiben können?

    Was mich immer wieder erstaunt und verwundert:  Trotz massiver Hinweise auf bleibende Schäden im Land gibt es so wenig Widerstand. In der Traumwelt von Fußball, Rockkonzerten, in Feierlaune bei Festen, im Hunde-, Tauben- und Bienenzüchterverein, im Golfclub wie im Feuerwehrverein gibt es eben angenehmere Erlebnisse und Ergebnisse. Wozu sich also aufregen? Und worüber eigentlich?




    Solange den Betroffenen keine Bäume auf ihre Köpfe oder Autos krachen, bleibt das Rauschen im Blätterwald nahezu unbeachtet.



    Wenn einer nicht mit den Wölfen heult, dann hetzen ihn die Hunde.


    Widerspruch belebt den Wahlkampf. Die besten Köpfe stellen sich auf zum edlen Ringen der Giganten.


    Der FAZke formuliert feiner:


    Sorgen lassen sich leichter entsorgen als politische Prominenz, die sich mit allen Medien und Mitteln an der Macht hält.




    Solange uns keiner unser Auto oder unsere Hausfassade verschandelt, genießen wir die Ruhe im Garten und die Streiterei im TV.

     

    Eine Bitte an den besorgten Bürger: Er prüfe geflissentlich, zumindest gelegentlich, dass der Maschendrahtzaun um Gärten und Vorgärten nicht beschädigt, kein Gartenzwerg verrückt oder gar entwendet wurde.


    Uwe Ostertag ist als Satirker voll mit dem Anti-Nazigen gut geimpft und weist den Weg aus der Misere.


    Künstler wie Pirincci oder Ostertag haben ein gutes Gespür für das Kommende. Ihre Visionen weisen den Weg ins schöne Neue Deutschland, in eine bessere Welt.


    Wer Zeit und Lust hat, sich sachlicher anstatt satirisch zu informieren, bedient diese Broschüre.


    Hier hat sich ein widerborstiger Wutbürger eine fürchterliche Scheißhausparole erdacht und mühevoll auf sein Demoplakat gepinnt. Eine Fan-Gemeinde weiterer Widerborstiger erfreut sich am Zuspruch.


    Doch die Mehrheit der Rechtschaffenen wählt weiter Merkel, Maas, Gabriel, Schulz, Lindner, Trittin, Özeguz, Özdemir, Göring-Eckhardt - eine wundervolle Wahl, eine AUSwahl.



    Unsere per Zwangsgebühren der Gebühren-Einzugs-Zentrale finanzierten Staats tragenden Propagandasender werben auf dem Erlanger Poetenfest für sich.


    Natürlich nicht so! Doch zu diesem Fachgebiet die Suada vom 2.9. von Cand. Ing. Alfred Röck bei Facebook.

    Vors. Club Voltaire München 1994 [Alt-Linke]: 55 Deutsche schon in Haft! Dennoch reis(t)en dt. Gutmensch-Trottel weiter in die Türke! Volksverräter Schulz will schärferen Kurs? Er u. seine SPD (der ich 30 J. Mitgl.Beiträge zahlte), sind doch die Feinde im Inneren Dtl.`s u. sämtliches Pseudo-Links-Gesocks. Sie haben uns doch mit Schulz. Geschwafel "Offene Grenzen / Keine Obergrenzen", die türk. AKP-Nationalisten in Dtl. etablieren lassen u. wurden dafür (Gott sdei Dank) in 4 Landtagen abgewählt! Der SPD-Dreck hat Dtl. in NRW massenhaft Moscheen beschert u. in Dtl. schon über 2700 ! In 27 NRW- Gde., 5 x pro Tag den MUEZZIN- Ruf! Wählt die Verräter unserer Genossen der FRZ. REVOLUTION 1789 ab, welche den Klerus zum Teufel jagten, der Links-Dreck 2017 holt ausgerechnet die blutigste Religion, den Islam ins Land mit höchsten Geburtenraten, wofür der Dreck auch noch mehr Kindergeld fordert! Abwählen auf unter 5% am 24. Sept.2017! Trottel Schulz, "In Schulen regnet`s rein- ich will Mrd. € für Schulen!" So eine Luftnummer darf nicht Kanzler werden! Guter Unterricht hängt ALLEIN vom Lehrer ab, hat null u. nichts mit frisch geweißelten Wänden zu tun! Aber: ALLE Parteien u. ALLE des TV-Sender haben sich offenbar insgehim verständigt, die Islamische Verdrohung mit k e i n e m Wort zu erwähnen, ebenso die ALLERBLÖDESTEN, "indymedia- ganz unten".
     Dieses links-pubertäre Gesock, voll verblödet, NULL- INTELLLEKTUELL, zielte auf "BULLEN" ab! Statt endlich zu kapieren, dass ECHTE LINKE auf dem Philosophischen Materialismus gründen, u. demzufolge niemals mit dem irrationalen, religions- faschistischen Islam, gemeinsame Sache machen können! Islam hat NULL u. NICHTS mit SOZIALISM'US am HUT- ihr dreckigen Verräter! Deshalb: Weg mit den Verrätern SPD/GRÜN,Die-LINKE u. den Milchbübchen von Mio ALLEINERZIEHENDEN, die ihrer Aufzucht den SELBSTERHALTUNGSTRIEB aberzogen haben, dem das männliche Muster fehlte, die dem Islam ins offene Messer laufen. Resultat: islamophiler Dreck, a la [RAF 4.0 | AntiFa| Autonome | Schwarzer Block | Muc-Bunt | sämtliche Anti-NATO- "Friedens"- groups]; Die derzeitigen 7 Mio Muslime werden in 17 Jahren (2034), 26,6 Mio sein! Der- Links-Dreck aber, o h n e Mathe/ Physik-Kenntnisse, macht seit 20 J. Politk o h n e Zahlen! Soziologen nennen diese Erscheinung "POST-MODERNE" (faktenlos, aus dem Gutmensch-Bauch). V.i.S.d.P.: 2.9.2017 A. Röck, | | | Jusos Bayern, CSU (Christlich-Soziale Union), Odowin Clos, Deutschland und Österreich sagen Nein zur Islamisierung, SPD München, Antiislamischer Zentralrat Europas, Hans Christian Ströbele, Henryk M. Broder, FDP, SPD München - Schwabing.Alte Heide, AfD, AfD Hochschulgruppe Augsburg, AfD Rheinland-Pfalz, Margarete Bause, Grüne Jugend München, DIE LINKE, DIE ZEIT, DIE LINKE Augsburg, dielinke.SDS Heidelberg, Ernesto Martegiani, Erhard Thomas, Hans-Sachs Straßenfest, München, Hans-Peter Car, CDU, CDU/CSU-Bundestagsfraktion, SPD,



    Die Gestalten sind austauschbar, die Energie bleibt gleich. Die Prantlhausener-Pest-Postille, Anne Will, Maischberger, Plasberg leisten als öffentlich-rechtlich bestallte Staatsfunker ganze und gute Arbeit. Merkel kann sich auf ihre Freundin bei BILD und WELT verlassen.



    Merkels neueste Wahlkampfkanone passt blendend zur BILD.

    Wer flexibel wie eine Nachtschnecke sich anschleimt, eignet sich derzeit für schwerste Aufgaben wie zur der Volkserziehung und -belustigung.



    https://www.youtube.com/watch?v=dd_Ss6Sze2M - 2 Min. 57 Sek.
    Merkel war 2002 im Bundestag energisch GEGEN (!) Zuwanderung! 


     Der Sprechblasenautomat passt sich dem Zeitgeist an. Was der Wähler will, erzählt ihm sein Sprechblasenautomat. Mal lächelnd, mal mit geballtem Fäustchen, mal in die Pfötchen klatschend - und wie die Fingerchen sich so herzig formen! Man weiß nicht: Soll man lachen oder weinen?



    Wozu sich mit unnützen Buchstaben oder Bildern belasten? Die Dame auf dem Erlanger Poetenfest füttert lieber ihren hoffnungsvollen Sprößling.



    Das Erlanger Poetenfest gleicht dem Wahlkampf: Zum Einschlafen spannend!


    Wenn dabei nur nicht so heiß die Sonne mir auf's Hirn scheinen würde! Besser wäre es, im Schatten zu bleiben und diesen wie den Wahlsonntag still vorüber ziehen zu lassen.


    Die größte Partei steht ohnehin schon fest: Es werden wohl wieder die NICHT-Wähler wählen, daheim zu bleiben.


    Sonntag in Erlangen: Außer im botanischen Hofgarten, wo sich beflissene Bildungsbürger um die Poeten des Festivals scharen, herrscht in der Fußgängerzone gähnende Leere.


    Der Abend in Nürnberg verschafft eine angenehme Abkühlung.


    Mittelalterliche Reste erinnern an Burgmauern und Burggraben, um sich gegen unerwünschte Eindringlinge zu schützen. Was schützt heute davor?


    Achten Sie bitte auch in diesem Blog-Bericht wieder auf Schleichwerbung!


    Jeder erinnere sich schwer von Schuld beladen der rassistischen Verbrechen der Nazi, die Nürnberger prominente Sportler umbrachten wie andere Juden, deren sie habhaft wurden. Also wähle man richtig - nur nicht rechts! So sollte man folgern....


    Die Ausstellung, die Medien beweisen wieder und wieder, in welche Falle politische Analphabeten tappen, welche ihre Stimme der falschen Partei geben.



    Der fromme Christenmensch bekreuzige sich vor der Bösen und schlage sein Kreuz an der richtigen Stelle - nur nicht rechts!


    Dies rassistische Morden an unseren prominenten, jüdischen Mitbürgern ruft uns die Nürnberger Ausstellung ins Gedächtnis zurück. Die Grünen plakatieren den Retter neben der Sonnenblume: Cem Özdemir.


    Lieber ein echter Blumenfreund als ein falscher Kinderfreund!



    Demokratie ohne Opposition gerinnt zur Diktatur einer kleptokratischen Einheitspartei. Doch  soll man sich mit Dingen beschäftigen, die man kaum ändern kann?





    Nürnberg rüstet sich für den Red Bull Distrikt Ride 2017 vom 1. - 2. September. Moderne Gladiatoren stürzen sich von Tonnen Holz verbauter Rampen von der Kaiserburg an Kathedralen knapp vorbei in die Tiefe.


    Attraktionen auf dem Zirkus Maximus öffentlicher Plätze faszinieren das Publikum. Besser kann der Produzent süßer Brausen sein Produkt nicht vermarkten. Das Publikum verdreht sich die Köpfe nach den Gladiatoren hoch über ihnen, die im Salto Mortale auf ihren Rädern durch die Lüfte wirbeln.



    Die in Stein gehauene Langweile von Kirchen, Kathedralen, Kaiserburgen kann nicht mit SUVs, Red Bull und fettigen Mc-Burgern konkurrieren. Abgehalfterte Musikanten bearbeiten Klampfen und Klaviere in Kulttempeln, um einem übersättigten Publikum bei der Verdauung zu helfen. Doch die wahren Helden der Zeit toben in Fußballarenen oder stürzen sich wie Mountainbike-Gladiatoren furchtlos in Abgründe.


    Ein verschworene Clique mault untergründlich gegen Merkel-Germania. Doch das "Gesunde Volksempfinden" lässt sich nicht einmal von Schadsoftware russischer Kopftuchhacker aus gleichem Schritt und Tritt bringen.


    Zum Glück entschleunigen zahlreiche Sommerbaustellen den Verkehr und verschaffen den Berufsfahrern in ihren klimatisierten Kabinen einen Hauch von Andacht und Ruhe im Stoßverkehr, während Abgase die Glücklichen schleichend betäuben. 


    München, titelt eine Boulevardzeitung, präsentiert sich im Sommer gleich mit 20.000 Baustellen in der Stadt. Die tun was für uns Steuerzahler!


    Die letzte Etappe unserer langen Russlandreise kutschiert mich ein geruhsam bummelnder Zug in etwa drei Stunden von Nürnberg nach München. Es geht durch das sonnige Altmühltal, an Städten vorbei mit 90 Prozent Katholiken wie Eichstätt, vorbei an der Audi-Schmiede Ingolstadt heim.


    Meine Frau hat unsere rollende Wohnung der letzten beiden Monate und der fünfeinhalbtausend Kilometer halbwegs entladen. München HBF hat mich wieder.



    Mein Körper schaltet von Reise- in Ruhemodus um. Die rollende Hütte braucht Wartung, wofür sich schlecht Handwerker auftreiben lassen. Die Frau fährt wieder zur Arbeit. Mich belustigen die Wahlanstrengungen unserer Politprofis, die an Krabbelgruppenkabbelei erinnern.



    Diese Meldung lässt uns auf neue Bereicherer und Fachkräfte, Kunden und Klientel der Sozial- und Asylindustrie und auf hungrige Konsumenten hoffen. Damit reicht's mir nun aber.




    P.S.:Wer neue Links meiner Blogbildberichte stets aktuell erhalten will, sende eine E-Mail ohne Text und Betreff an

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    Elf Tage daheim war schon wieder zu lange. Der Herbst reizt zu einer kleiner Reise, Gedanken über Buntschland zu entsorgen. Elf Tage lang die Nachrichten vor den Wahlen zu verfolgen, macht mich reif, wenn nicht für die Insel, so doch für eine Kur in der Natur.


    Vor allem für Freunde, die die AfD unterstützen



    Nachrichten wie dieses YouTube-Video interpretieren erwartbare Fakten, die die Wenigsten wissen wollen.



    https://www.youtube.com/watch?v=xgGYsDhSIyg&feature=share
    Deutschlands stiller Tod - Die demografische Bombe- 4 Min 37 Sekunden


    Weil die Wenigsten solche Nachrichten wissen wollen, bleibt der Widerstand gegen Merkelmania schwach. Es sind zu wenige im Land, die sich aus Einsicht, aus erfahrenem Leid, aus klarer Kalkulation gegen Merkelmanias Allmacht auflehnen. Hinzu kommen Ohnmacht, Überforderung im Alltag, Lustlosigkeit und oder Unfähigkeit, sich mit Merkelmania überhaupt zu beschäftigen. Wer kommendes Unheil pessimistisch einschätzt, droht depressiv zu verzagen. Das Leben teilt jedem nur ein begrenztes Quantum an Zeit, Energie und Kraft zu, so ist die Unwilligkeit sich mit Merkelmania abzugeben, verständlich. Mich zieht es im herbstlichen Buntschland lieber in Wälder und Felder, in die freie Natur, als mich mit Merkelmania zu verzetteln. Es ist Job von Experten, Fakten besser aufzubereiten.



    Meine Zeit daheim wäre kürzer ausgefallen, wenn nicht eine verwüstete Dienstleistungsgesellschaft einen neuen Kühlschrankventilators erst nach elf Tagen einbauen kann. Der Handwerker verlangt für eine Stunde Arbeit 145 Euro, ohne sich die Finger schmutzig zu machen. Er verlegt und schließt einige Kabel an und schraubt den Kühler an. Danach beginnt endlich meine Reise. Immerhin kamen in der Zeit meine Briefwahlunterlagen und gingen ausgefüllt in den Briefkasten.


    Meine kleine Herbstreise stoppt zuerst bei einem Freund, der mir vor Jahren mit seinen Leserbriefen bei SPON auffiel. Die Zeit, dem linksgrün versifften Hamburger Propagandablatt noch Liebesbriefchen zu schicken, ist für mich seit Jahren vorbei. Damals vergnügten sich Kritiker bei SPON mit Leserbriefen. Die Einsender konnten sich untereinander private Nachrichten schicken. So hat mir SPON zumindest eine eindrucksvolle Bekanntschaft vermittelt, die sich im Laufe der Jahre zur Freundschaft entwickelte. Einen so weitgereisten, weltgewandten Mann wie diesen Freund zu treffen, war großes Glück. Hier fällt der Blick von seiner bescheidenen Klause auf ein friedliches Alptal, frei von Straßenlärm, Feinstaubbelastung und Kopftuchtanten.




     Das Gute bei Treffen mit verwandten Geister, wie auch schon im Sommer mit dem Professor aus Marburg, sind neben intensiven Gesprächen die Führungen und Erzählungen aus ihren Wohnorten - hier aus dem beschaulichen Deggingen.


    Ehemalige Dienstleister, welche wie die Post in diesem Gebäude residierte, haben ihren angestammten Platz aufgegeben. Als nächste Sparmaßnahme plant die Post, Briefe nur noch an wenigen Wochentage auszuliefern. In einer per Smartphone und Internet vernetzten Gesellschaft muß der Postkunde auf fristgerechte Zustellung seiner Strafbefehle und Steuerbescheide  verzichten.


    Eine lauschige Bahnstrecke durch das Alptal nach Ulm ist längst stillgelegt. Der einstige Bahnhof von Deggingen dient nun als Wohnhaus, in welchem auch Feriengäste sich einmieten können.




    Das Bächlein nennt sich Fils. Die Situation im Land rechtfertigt die Schreibweise "Filz".



    Die Menschen dokumentieren ihr stilles Lebensglück im gesegneten Filztal mit idyllischen Dekorationen, auch wenn zwei dieser guten Gartengeister liegen statt stehen. Größere Probleme als gefallene Gartenzwerge gibt es nur für defätistische Nörgler, Miesmacher und Motzer, die früher braune Blockwarte als "Wehrkraftzersetzer" oder "Volksverhetzer" anzeigten. Doch diese groben Methoden haben ständig lächelnde Vertreter optimiert. Beispiele neuer Methoden stehen als "Netzwerkdurchsetzungsgesetz" in amtlichen Verlautbarungen. Zuerst bekommen Meistermotzer die volle Ladung, später kommt das Fußvolk dran, welches mit Blogs oder Likes für "unkorrekte Inhalte" unangenehm auffällt.



    Die romantischen Rüdesheimer haben "Volksverhetzern, Vaterlandsverrätern" und "Wehrkraftzersetzern" eine dunkle Gasse zugewiesen. Mögen sie dort ihre Verschwörungsfantasieen auszuleben.


    Vergleiche wie zwischen heiligen Humanitätswerten rechtschaffener Glutgläubiger und Insekten sind voll daneben. Dies Bild verschandelt diesen Blog nur deshalb, damit sich der Leser über solche Hetze empören kann und soll.


    Der österreichische Boulevard geilt Leser mit Meldungen auf, mit denen die Journaille Auflage macht. Leser lieben leichtes Gruseln. Solange Messermörder nach dem St. Floriansprinzip den Nachbarn metzeln, wählt Familie Mustermann Merkel jetzt und immerdar. 


    Der Boulevard profitiert von Schreckensmeldungen, an denen es - zum Glück - nicht mangelt. Allerdings gewöhnt sich das Publikum an all den Schrecken ohne Ende. Und das soll wohl so sein..




    Dieser bescheidene Blinde sammelt Geld und meldet vermutlich seine Einnahmen dem Chef per Smartphone. Ein rechtschaffener Redner soll schweigen, weil er eine wunderbare Volksverräterin nach Anatolien entsorgen will..


    Die Dame Weidel hält Slomkas Schwatzrunde nicht aus und verlässt die eingeschworene Gemeinschaft.



    Manche stimmt es traurig, wenn die Köterrasse keine Kultur hat! Manche freuen sich, abseits der Volks erziehenden Hirnwaschanstalten, dass Weidel die Talkshow verlässt.


    Gegner opponieren gegen Merkel, die sie sicher nicht wählen. Dafür gewinnt Merkel mit Nutznießern in der Asyl- und Sozialindustrie viele Wähler. Merkels treue Gefolgschaft ist dem Steuerzahler wert und teuer.




    Weidel fuhr Scheuer bei der Slomka-Show in die Parade, indem sie mehrfach wiederholte: "Sie wollen illegale Einwanderung legalisieren..."Im Brabbeln der seit Römers Zeiten bewährten Konfrontation "sechs gegen eine" - mindestens sechs - wäre dann ein standfester Klotz wie Gauland der Mann, dem Stand zu halten. Weidel war das nicht. Wozu auch? Die Runde der Rechthaber rückt gemütlich zusammen, wenn niemand sie stört. Doch die Wahlen werden weisen, dass mehr und mehr Menschen die Runde der Rechthaber stören, schlimmer noch, manche der Rechthaber werden ihre Pfründe und Posten aufgeben müssen. Das schmerzt natürlich, doch es wird sich nicht vermeiden lassen.



    Denn dass AfDler im Bundestags die Reihen der Rechthaber aus ihrem "gleichen Schritt und Tritt" bringen, wollen die AfD-Wähler. Der SPIEGEL scheint gegen Mitbewerber um Macht und Meinung mit Lug und Trug anzuschreiben. Jedenfalls empfindet das Weidel, die die SPIEGEL-Journalistin anzeigt.  





    Nach elf Tage daheim pendelt mein Zustand zwischen Zynismus und Belustigung. Bevor mich Traurigkeit wie eine Katze die Maus packt, wird es Zeit zu fliehen.

    In freier Natur, in der Bad Überkinger Kur erheitert mich diese Integrationsbeauftragte, welche uns - rassistisch als Köterrasse diffamiert - "kulturell bereichert, aufwertet und integriert".




    Wer sich darüber Gedanken macht, fühlt sich bedrückt, verraten und verkauft.  Kleinkriminelle aus den Reihen der Antifa, Gefährder aus den Reihen der Islamisten und vom Staat bestallte Inquisitoren lassen jede berechtigte und notwendige Opposition zu einem Spießrutenlaufen werden.


    https://www.journalistenwatch.com/2017/09/04/ines-laufer-die-ersten-straflager-fuer-politische-gegner-sind-nur-noch-eine-frage-der-zeit/

    Schleichend zerstört die Politik Freiheit von Meinung, Rede, Film und Kunst. Ines Laufer zählt die Angriffe der Zensoren auf:

    Die Islamkritikerin und Feministin Madlen Nimz
    Schriftsteller und Publizist Claudio Michele Mancini
    Ich selbst wurde vor kurzem für 30 Tage gesperrt – weil ich einen Artikel des Philosophen und Autors Jürgen Fritz
    Jürgen Fritz saß gerade seine vierte Sperre innerhalb von drei Monaten ab – für die Verlinkung seines Artikels,
    Die Rechtsanwältin Karoline Seibt wurde ebenfalls für einen Monat gesperrt, weil sie öffentlich die Beschäftigung eines Islamisten und Antisemiten durch das BAMF kritisiert hatte.
    Facebook-Profile komplett gelöscht:
    Betroffen davon waren und sind z.B. der Islamkritiker Imad Karim, Jürgen Fritz, Inge Steinmetz, die regelmäßig ihre polemischen offenen Briefe an die Bundeskanzlerin „Hallo Frau Bundeskanzlerin, ich bin blond und habe eine Frage“ veröffentlichte, Naftali Neugebauer, Gründer von Prikk.World, der auf Facebook gerade ein erfolgversprechendes Crowdfundingprojekt für das wissenschaftliche Sachbuch „Kritisches Handbuch Islam“ ins Leben gerufen hatte und viele andere.

    Staatsgewalt polarisiert.  [Satire Ein] Die Guten sind für, Böse gegen den Staat. Gute verinnerlichen die von Medien und Macht ausgeübte Gewalt. Böse stellten sich gegen die Staatsgewalt, gegen inquisitorischen Zwang, gegen zersetzende Zensur.
    Gute zweifeln nicht an der Inquisition, der Zensur, dem Zwang. Die gut formierte Masse marschiert in gleichem Schritt und Tritt bedingungslos gehorsam mit, wo immer Macht und Medien den Weg weisen.
    Wo das "Gute" gegen den "Allbösen Feind" kämpft, haben "Böse" nichts mehr zu melden. Wer als "Böser" erkannt, gebranntmarkt und verurteilt ist, rettet sich allenfalls in die Innere Immigartion. Wer im Kampf als "Böser" die Wehrkraft der "Guten" zersetzt, redet sich um Kopf und Kragen. [Satire Aus]
    Wenn der Kriegsindex steigt, kommt Kampf. Wer die Staatsgewalt kämpft, begeht ein Verbrechen. Was als Zensur beginnt, endet als letztes Lebenszeichen aus dem "Goolag". Der Zyklus aus Zensur, Zwang und Gewalt kriminalisiert jede Opposition.



    Mich erinnerte das Fernsehduell Merkelschulz an Wackeldackel, die auf der Hutablage ständig nickten. Es war, als führe ein gefederter US-Straßenkreuzer über den glatten Highway.  Bei dem Geschaukel wackelten die Dackel auf der Hutablage sanft und süß mit ihren Köpfchen. So schaukelten sie mich wie andere in den Schlaf. Anne Will konnte auch kaum jemanden aufwecken, nur Gottschalk schaffte dies mit einem kleinen Witzchen.







    Daniel Matissek Einige Meldungen der letzten Zeit:
    Im Neusser Nordbad setzen Muslime durch, dass es statt Schweinefleisch künftig Hähnchenfleisch am Imbiß gibt. In Rüsselsheim bleibt die Stadtverwaltung letzten Freitag aufgrund des muslimischen Opferfestes geschlossen. Lidl läßt christliche Kreuze auf Werbefotos christlicher Kirchen wegretuschieren. Ein marokkanischer Straftäter, der zehnmal abgeschoben wurde, kehrt zehnmal wieder nach Deutschland zurück. Mitarbeiterinnen deutscher Jobcenter berichten über ihren Berufsalltag und ständige Bedrohungen und Beleidigungen durch morgenländische Fachkräfte ("ich fick dich, du Nazi-Schlampe", "ohne Kopftuch bist du kein Mensch"). Die Leipziger Polizei fordert Frauen auf, künftig nicht mehr alleine in Parks zu joggen, nachdem ein "südländischer Typ"ältere Frau so brutal vergewaltigt hatte, dass sie notoperiert werden musste. Und Claus Strunz ist ein übler Populist, weil er im TV-Duell bei Fragen zur Flüchtlingspolitik nachbohrt.
    Ein Deutschland eben, in dem wir gut und gerne leben.



    Die lustigen Collagen im Netz entstehen nach dem Motto "Humor ist, wenn man trotzdem lacht."
     

    Es erstaunt mich immer wieder, wie leicht Politprofis mit Parolen, deren Gegenteil eher stimmt, ihr Stimmvieh einlullen. 




    Jedenfalls tut es gut, sich aus dem Mainstream-Gebrabbel auszuklinken. Macht und Meinung wischt Fakten vom Tisch. Macht und Meinung verkauft rosarote Ponyhof-Sonntagsnachmittagskaffee-Idylle. Daher tut es mir gut, dem Mainstream-Gebrabbel zu entfliehen. Wenige Freunde sind aus anderem Holz geschnitzt. Mit wenigen Freunden macht Unterhaltung Sinn. Wenige Freunde inspirieren, erheiteren und spinnen Fäden von der Vergangenheit durch die Gegenwart in die voraussichtliche Zukunft.


    Zu diesem Mainstream-Titel allgemein wie zu Merkel und ihren Wählern im besondern passt der Spruch: Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom.


    Dichter wagen es, gegen den Strom zu schwimmen. So schaffen sie zeitlos gültige Sätze, wie dies beispielhaft Stefan Zweig beweist. 
    Wie würde ein Meister der Biografie wie Stefan Zweig die Kanzlerin charakterisieren? Vielleicht so: „Schon auf der ersten, der untersten Stufe ihrer Karriere tritt ein charakteristischer Zug ihres Wesens zu Tage, ihre Abneigung, sich vollkommen, sich unwiderruflich zu binden an irgendjemand oder irgendetwas.“
    Ihren Erfolg verdanke sie, so würde Zweig schreiben, „ihrer raffinierten Zurückhaltung und ihrem verwegenen Mut zur restlosen Charakterlosigkeit, zur unentwegten Überzeugungslosigkeit. Sie lässt die Leidenschaft der andern sich verbrauchen und wartet geduldig, bis sie sich verbraucht haben oder in ihrer Unbeherrschtheit eine Blöße geben: dann erst stößt sie unerbittlich zu.“Unversehens„geht sie geradeswegs zum bisherigen Gegner über und übernimmt all dessen Worte und Argumente. In der Blitzartigkeit dieser Umkehr, im maßlosen Zynismus ihrer Charakterstellung bewahrt sie ein Maß Frechheit, das unwillkürlich betäubt und zur Bewunderung zwingt.“ Sie sei nur einer Partei treu, „nämlich der Mehrheit“.

    Deggingen

    Wer sich mit Gedanken zur Zeit ernsthaft beschäftigt, braucht einen erholsamen Ausgleich. Der findet sich in Natur und Kultur, auf Reisen, in Kirchen, vor Denkmälern, in wilden Städte und bei ganz, ganz wenigen gleichgesinnten Freunden.



    Wie schon zuvor die Postdienststelle ihre Pforten in Deggingen geschlossen hat, wie schon zuvor die Bahnlinie in Deggingen entsorgt wurde, wird wohl künftig auch dieser Ort der Einkehr und Ruhe, die Ave-Maria-Abtei geschlossen werden.


    Christliche Großsekten haben abgewirtschaftet. Eine aggressivere Organisationform klerikalen Klamauks löst das christliche Heilsversprechen auf Seligkeit und Wiederauferstehung ab. Die Ideologie von Inch'Allah hilft, das Schicksal leichter zu ertragen und setzt sich mit Kleidervorschriften, öffentlich zelebriertem Fasten, mit Opferfesten und verpflichtender Wallfahrt besser in Szene. 



    Als die Menschen die trutzige St. Gallus Kirche 1470 in Bad Überkingen bauten, war das noch anders. Heute bleibt die Kirche am Tag verriegelt und verrammelt. Schautafel ringsum zeigen, wie es im Innern aussieht. Heute erklärt mir der türkische Betreiber einer Postdienststelle, warum sich Frauen in seinem Land vor der Hitze mit Tüchern schützen. Dass dieser Ideologe seine Glatze nicht mit einem Kopftuch schützt, fällt ihm nicht auf.


    Die idyllischen Dörfer in einem reichen, schwäbischen Landstrich halten eine Tradition hoch, an die sich heute keiner mehr gern erinnert. Ein Volk ohne Erinnerung verspielt die Gegenwart und wird zum Volk ohne Zukunft.

    Bad Überkingen


    Während seit mehr als 24 Stunden Regen auf meine Plastiktonne prasselt, lässt es sich in der warmen Brühe von Bad Überkingen bestens aushalten. Die angeschlossene Sauna, das bekömmliche Heilwasser geben mir Gesundheit und gute Laune in meiner privat finanzierten Kur.


    Die sechs mal zwei Meter meiner Plastiktonne am Stellplatz in Bad Überkingen mit 50 Cent Strom pro Kilowattstunde, Gas zum Heizen und dem gut gefüllten Kühlschrank sind nötig, um mich entspannt zurück zu lehnen. Das buntblödelnde Buntschland regt mich nicht auf, nein besser - es lässt mich lachen! Den größten Spaß leistet sich das Mann-Frau-Ding.




    Wie zumeist liefert Floydmasika einen sachlich fundierten, ruhigen Beitrag ab, der gesellschaftlichen Sprengstoff enthält. Denn Floydmasika wagt sich an das verminte Thema des Mann-Frau-Dings, worin es mein Freund Pirincci zu professioneller Meisterschaft gebracht hat. Unverfänglich und vergleichsweise harmlos bleiben Auslassungen einer Dame - ebenso wie meine in diesem Blog - solange sie weitgehend unbeachtet bleiben. Wehe, wenn eine humanitär besoffene Horde auf solche Sätze anspringt!


    Obgleich mir individuell die liebste Frau zur Seite steht, die Mann sich wünschen kann, lässt sich die vorzügliche Analyse über die urweibliche, kollektive politische Prägung von Floydmasika auf einen Satz verkürzen:

    „Treten Schwierigkeiten in der Geschichte auf, sind Ursachen beim Weib zu suchen.“



    Dann möge die Dame lustvoll um einen Baum rennen, um ihre einzigartigen Bedürfnisse zu befriedigen. Während die Lobbyisten der Asylindustrie empfindsame Gemüter zu mehr und mehr Fernstenliebe aufstacheln, sorgen Oberbürgermeister für die Sicherheit in den Städten.



    Wie die Präsidentin von Brot fürdie Welt sich für die Fernsten sorgt, so sorgt dieser vortreffliche Herr aus Leipzig für die Nächsten.



    Uwe Ostertag verschafft sich und anderen einen vergnüglichen Weg, Nachrichten besser zu verdauen.



    Um mir den Kopf frei zu machen, schenkte mir ein sonniger Freitag vor dem verregneten Wochenende einen erholsamen Ausflug in die herrlichen Hügel rund um Bad Überkingen.



    Das einladende Ausflugsziel heißt Kahlenstein und sieht auch so aus.


    Steter Tropfen höhlt den Stein. Wasser hat den kahlen Stein durchbrochen und gibt wie durch ein Schlüsselloch den Blick auf den Himmel frei.

    Durch das Gitter einer verschlossenen Höhle auf dem Kahlenstein erspäht das Blitzlicht der Kamera die Überwachungskamera.


    Wer geruhsam auf den Kahlenstein steigt, den belohnt dieser eindrucksvolle Blick auf Bad Überkingen.
     

    Das Tele zoomt linkst hinter dem Hotel das blaue Badebrühebecken heran. Zwischen den Bäumen davor haben sich zwei Wohnmobile an die Stromsäule angeschlossen.


    Die Natur lockt mit Farben, Formen, reizt die Sinne mit duftenden Feldern und Wäldern. Streuobstwiesen belohnen den Wanderer mit saftigen Äpfeln, die rotbackig locken.


    Gerade einmal, dass sich die Namen der Länder einprägen, durch die mich meine Wanderjahre ruhiger Rentnerreisen führten. Als nächstes prägen sich dann die Namen der großen Städte ein, die mich mehrere Tage faszinierten. Doch schon die Namen der Dörfer und gar noch Namen von Tälern, Bergen und Hügel verrinnen wie Schall und Rauch.


    Auch bleibt manch heilsames Gewässer im Gedächtnis, das wie die Adelheidquelle in Bad Überkingen meinem Magen schmeichelt.


    Hinter Gittern und dicken Mauern verschließen die Bad Überkinger ihre Adelheidquelle. Ein Schlüssel vom Tourismusbüro öffnet den Weg zur Schatzkammer. Doch dort ist es verboten, das kostbare Nass in Kanisten abzuzapfen. Wer sich in die Badebrühe legt, labt sich von einem Wasserhahn am Schwimmbecken aus der Adelheidquelle.


    Ein Architekt hat sich das ehemalige Pfarrhaus geschnappt, renoviert und als Hotel umgebaut.



    Mein Wohnmobil nimmt nach diesen drei erholsamen Tagen und Nächten im wunderbaren Alptal wieder die Straße unter die Räder. Es geht wieder weiter Richtung Westen.



    Der Weg ist frei. Genug von Parteiprogramme und politischen Lug und Trug in der Hitze der Sauna ausgeschwitzt, geht es weiter in unserer Wunderwelt.



    Es besteht kaum Hoffnung, dass die Wahl in zwei Wochen die Verhältnisse im Land zum Besseren verändert. Doch die Leser hier werden wissen, welche politischen Altlasten endlich zu entsorgen sind!




    Wer mich bei meinen Gedanken und auf meinen Reisen begleiten möchte, kann Links meiner Blog-Berichte aktuell neu erhalten. Dazu verschicke man eine E-Mail ohne Betreff an

    n0by-subscribe@yahoogroups.com

    Die E-Mail-Adresse erhält Zugang zur Newsgroup, sobald mir Yahoogroups dies meldet.


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    Schon eine Woche allein auf der Bahn. Stürmische Regenböen peitschen über die Autobahn. Das Solarpanel erntet nicht das Kilowatt, was Rechner, SAT-TV und Sparlampen in 24 Stunden verbrauchen. Natur, Städte und Straßen sind allemal entspannender als Internet- und TV-Nachrichten.Sich dem hypnotischen Hokuspokus von sakraler Kunst und klassischer Musik hinzugeben, schärft und schult die Sinne für Schönes wie für die dreijährige Facebook-Freundschaft zu Akif Pirincci.


    Wen das Wort nicht schlägt, den schlägt auch der Stock nicht. Sokrates


    Das ist kein Angriff des tschechischen Albatros-Jet auf mein WoMo sondern der Blickfang bei der Einfahrt zum Caravan-Camp am Technik-Museum in Speyer.


    Sonntag klart der Himmel auf. Ein verhangener Herbsttag lädt zur Weiterreise. Die Fahrt soll nach Heilbronn zum nächsten Stellplatz gehen. Doch die Autobahn ist unerwartet voll. Stockender Verkehr hält auf. So bemerkt der Rentner den Reiserummel am letzten Ferientag. Hundertausende machen sich auf den Heimweg. Mehr als zwei Stunden auf dem Bock zu sitzen bei stockendem Verkehr, nimmt mir die Reiselust. An der Autobahn lockt ein Schild

    "Besigheim Fachwerk und Wein."


    Mit neuen Koordinaten führt mich das Navi zum Stellplatz in Besigheim - noch sechs Kilometer zum Ziel. Das lässt sich schaffen.


    Der Stellplatz überrascht mich mit einer Reisegruppe aus Schottland. Mit Kind und Kegel, Waschmaschine, Grill und Mikrowelle haben sich die Reisenden ausgebreitet.


    Rothaarige Burschen lassen einen irisch-englischen Einschlag vermuten. Iunge, attraktive Frauen kümmern sich um Haus und Hof. Eine wäscht eine große Matte. Eine Matrone ruft die Kinder zurück, welche sich zu weit aus ihrem Blickfeld entfernen. 




    Nicht weit vom Stellplatz locken Türme und Fachwerkbauten. Das Wetter hat sich sonntäglich rausgeputz. Die Sonne kämpft sich durch wattig weiße Wolken. Weinreben mit Lichterketten spannen sich über die Straßen.



    Am Sonntag feiern Bayern und Baden-Würtemberg den "Tag des Denkmals". Das berechtigt Besucher, Baudenkmäler und Sehenswürdigkeiten kostenlos zu erforschen. Mir kommt das Angebot recht, um den Schochenturm zu besteigen. Neben dem Turm steht die evangelische Stadtkirche, deren Bau im Jahr 1383 begann. Doch zuerst verschafft mir der Anstieg auf den Schochenturm einen Überblick über Deutschlands "schönsten Weinort", welchen Zuschauer des MDR 2010 gewählt haben.


    Unter mir liegt das lange Kirchenschiff der evangelische Stadtkirche. Mein Blick wandert über die Weinberge, deren Reben kurz vor der Ernte in sattem Blau in der Sonne glänzen. Die verwinkelten Gassen erinnern an ähnliche mittelalterliche Städte, welche in bestem Zustand Besucher begeistern.



    Dass die Handelskette LIDL und auch Google Bilder von Kirchtürmen mit weg retouchierten Kreuzen veröffentlichen, empört selbst einen ausgemachten Atheisten wie mich, der mit 18 Jahren 1966 seine Mitgliedschaft in der protestantischen Sekte kündigte.



    Während meine Kamera die wundervolle Aussicht auf Besigheim einfängt, ruft meine Frau an. Sie empört sich über die Briefwahlunterlagen. Denn ihr angekreuzter Wahlschein sei doch eindeutig mit dem Begleitbrief ihrer Person zuzuordnen. Sie wolle aber niemandem verraten, wen sie wählt. Fürchtet sie Nachteile, wenn sie nicht System konform abstimmt? Meine schwachen Argumente über das Wahlverfahren überzeugen sie nicht so recht. Doch angesichts meiner knappen Luft nach dem Turmaufstieg entlässt sie mich aus dem Gespräch.


    In dieser waldigen Nische zoomt das Tele vom Turm auf den Stellplatz. Zwischen einer Minigolfanlage und einer Skatebord-Bahn tummeln sich zahlreiche Wohnanhänger der irisch, schottischen Reisegruppe und mein schmalbrüstiges Wohnmobie im Sonnenschein - mit freier Sicht der TV-Antenne auf den Satelliten. Am Abend wiederholt der sonntägliche Tatort den Stau auf der Mattscheibe in einem deprimierenden Drama. Die anschließende 90 Minuten Werbesendung von Anne Will für den Grünen Özdemir und den CDU-Schäuble dürften die meisten Zuschauer entnervt abgeschaltet haben. 


    Mich führt mein Weg die schmale Wendeltreppe vom Schochenturm hinab. Die Treppe spottet aller heutigen Bauvorschriften. Die Stufen sind so schmal, dass zwei Personen nicht aneinander vorbei gehen können.



    Noch ein Blick vom Schochenturm auf das liebenswerte Städtchen Besigheim.



    Der geschnitzte Altar in der evangelischen Stadtkirche ist eine weitere Kostbarkeit in Besigheim.



    Das Steinhaus, so heißt das Gebäude, neben dem Schochenturm haben ebenfalls ferne Vorfahren aus dem Mittelalter gebaut. Die Stangen vor dem Haus dienen als Windorgel, die an diesem Windstillen Sonntag schweigt.



    Jedes Fachwerkhaus zeigt mit seinem individuellen Gesicht.


    Das Dreigiebelhaus schmückt den Rathausplatz.


    Beherrschend thront das Rathaus über dem Platz.



    Die Werbetafel verweist auf Hygieneartikel. Die Bedeutung von "Drogen" war eine andere als heute.



    In diesen Gassen flanieren Fußgänger weitgehend ungestört von Autos.



    In Besigheim mündet das Flüßchen Enz in den Neckar. Im Hintergrund winden sich Weinreben an den Hängen der Sonne entgegen.



    Wer sich Überblick verschaffen will, kann in Besigheim auch auf den Waldhornturm steigen.



    Montag morgen: Der Mond geht unter, die Sonne geht auf. Das Stromkabel ist eingerollt. Nach dem Morgenkaffee geht es zum nächsten Ziel.



    Die Fahrt geht etwa 70 Kilometer weiter zum Caravanpark in Speyer.



    Obgleich mich der Stellplatz in Besigheim für nur 7,50 Euro mit einer starken WiFi-Verbindung verwöhnt hat, geht der Weg weiter. Eine Radtour wäre reizvoll, doch es ziehen Regenwolken auf. Der Herbst rückt näher. Es liegen längere Strecken Richtung West vor mir.


    Speyer





    Der Caravanpark liegt neben dem Technik-Museum. Diese russische Luxuslimousine wäre ein weiteres Schmückstück im Museum. Doch mein Freund Sergej aus Novosibirsk schickt auf Facebook ein Bild dieses prächtigen Oldtimers. Er schreibt dazu:

     This is ZIM (in Russian) or GAZ-12, it was made at the Factory of Molotov (in an effect Gorky Automobile Factory - GAZ) from 1949 to 1959, 21 527 copies were released. It was the first car in the Soviet Union with three rows of seats in a unit body and with hydromechanical transmission.



    Zurück nach Speyer zum technischen Museum: Hinter den Zäunen stehen Exponate, welche in keine Halle passen.



    Die Antonov ist so riesig, dass erst aus weiterer Entfernung die ganze Spannweite auf das Bild passt.


    Vom Kernkraftwerk Philippsburg stammt diese Turbine, die 1995 eine verbesserte Turbine ersetzt hat. Später folgt ein Bild von den Kühltürmen des Kraftwerks vom Domturm in Speyer aus gesehen.



    Die Tafel erklärt technische Daten zu der 190 Tonnen schweren Turbine. Mir steht nicht der Sinn nach dem Technik-Museum. Mich zieht es zum Dom.



    Die Werbung von Aldi greift satirisch den Wahlrummel auf, der noch bis zum 24. September nervt.



    Mehr als Wahl und Werbung fasziniert mich unser Welterbe: Der Dom in Speyer.



    Hier holen mich wieder üble Fakten ein, welche informierte Zeitgenossen schon von LIDL kennen. Hier beachte man das Bildschirmfoto von Googlemaps. Der Autor schreibt dazu:

    habe gerade Dom zu Speyer gegoogelt, siehe hier, und keine Kreuze am Dom entdeckt. Da fehlen tatsächlich die Kreuze. Gehe mal auf Google Maps, Google Earth und suche Dom zu Speyer,  dann verschiebe die Ansicht, da fehlen tatsächlich die Kreuze.

    Momentan fehlen mir zum einen an den meisten Camps und Stellplätzen in der digitalen Wüste von Buntschland WiFi-Verbindungen, zum andern macht mich die Auswegslosigkeit der Entwicklung manchmal sprachlos.



    Auch als Atheist lässt sich die bald 1000jährige Geschichte dieser Kathedrale fühlen. Mich hat die Stunde im Dom und auf dem Domturm tief beeindruckt.




    Der bayrische König ließ den Dom ausmalen. Wiki schreibt:
    1846–1853 schufen die Maler Johann von Schraudolph und Joseph Schwarzmann im Auftrag Ludwig I. von Bayern Fresken im Nazarener Stil.
    Nach dem Krieg fanden Experten diese Großgemälde kitschig. So fielen die meisten Werke der Renovierung zum Opfer. Einige der großformatigen Werke restaurierten die Fachleute im Kaisersaal über dem Dom.



    Mein Blick vom Domturm schweift Rhein aufwärts. Die Kühltürme vom Kernkraftwerk Philippsburg fabrizieren Strom und Wasserdampf, der als Wolkenfahne hochsteigt. Die gewaltige Turbine war zuvor am Technischen Museum zu bewundern.


    Über den Rhein surrt ein kleine einmotorige Maschine. Diese schweben fast lautlos direkt hinter dem Caravan-Stellplatz am Technik-Museum ein.



    An diese Aussicht über das Kirchenschiff, die Kirchtürme, den Rhein und die bewaldete Hügellandschaft denkt man lange und gern zurück.



    Das romanische Bauwerk ist in Größe und Alter einzigartig.



    Man überblickt die Fußgängerzone von Speyer, durch die später ein Polizeiwagen mit Blaulicht und Sirene fährt. 


    Die Zeiten sind so, dass mittlerweile jeder Polizeieinsatz mit Blaulicht und Sirene in den meisten Menschen ein gespannte Unruhe hinterlässt.



    Wikipedia weist für Speyer ein Kapitel mit Sakralbauten aus. Nach dem Besuch im Dom entspannt mich eine Stadtour mit dem Fahrrad.



    Die Sonne verstärkt am späten Nachmittag die farbigen Kontraste.



    Das Schild beschreibt, was man sieht: "Dom zu Speyer Weltkulturerbe"


    Mit einem Blick auf den Rhein schließt mein kleiner Ausflug durch Speyer.

    Mit einigen Pausen lassen sich die 588 Kilometer von München nach Trier entspannt bewältigen. Acht Stellplätze in Deggingen, Bad Überkingen, Besigheim, Schönenberg-Kübelberg und Trier haben meine Reisekasse für Übernachtungen mit Strom um bald 70 Euro erleichtert. Den Luxus von Duschen boten mir das Caravan-Camp Speyer und der Reisemobilstellplatz Treviris in Trier. Unvergesslich dabei bleibt die Thermalbadbrühe und Sauna in Bad Überkingen.


    Von München aus schafft man es in einer Woche, über Luxemburg nach Frankreich zu fahren. Die Station Kaiserlautern hat mir nach Speyer nicht gefallen. Mein Campingführer lockt mich 35 Kilometer weiter nach Schönenberg-Kübelberg zu einem einsamen, schönen Stellplatz.

    Frankenstein - Trier

    Das Navi schlägt von Speyer nach Kaiserslautern einen schnellen Weg von 70 Kilometern vor. Der 15 Kilometer kürzere Weg führt über die Dörfer, eines davon heißt Frankenstein.


    Ein hübscher Waldlehrpfad führt zur Burg Frankenstein. Ziegen weiden auf dem Hang, dass kein Gestrüpp oder Bäume den Blick auf die Ruine verwehrt.


    Das hübsche Haus in Frankenstein zwischen Bahn und Straße will sein Besitzer verkaufen. Die Verhandlungsbasis von 65.000 Euro lässt das uralte Anwesen wie ein Schnäppchen erscheinen, wenn jemand das Haus selber renovieren kann.


    Eine andere Hütte in Frankenstein verfällt langsam, wenn kein Käufer es rettet.


    Mittlerweile kümmert sich der Staat darum, dass das Gemäuer der Burg Frankenstein nicht weiter verfällt.


    Allerdings stört es die Stille in Frankenstein, wenn schwere Sattelschlepper durch die Dorfstraße donnern.



    Die Turmuhr hat Mittag geschlagen. Es wird Zeit für ein geruhsame Pause in Frankenstein, bevor es weiter nach Kaiserslautern geht.


    Zwei Stellplätze in Kaiserlautern gefielen mir nicht. Schönenberg-Kübelberg hingegen bietet mir einen ruhigen Stellplatz, den außer mir keiner nutzt. Nur die WiFi-Verbindung zum Hotel und dem Platzbetreiber namens Jungfleisch schickte kein einziges Byte. Dafür schüttelte Herbstregen mit starken Böen an meiner wackeligen Klause. 


    Auf diese klassische Camper-Idylle scheint die letzte Nachmittagsonne an diesem Reisetag, der in ruhiger Einsamkeit ausklingt.



    Wenn die holländischen Biker ihr Zelt aus Kisten und Kästen packen und aufbauen, müssen sie sich auf eine stürmische Nacht bei Regen und Kälte gefasst machen.



    Meine rollende Stube ist wohlig warm. Mein SAT-TV lässt Russia Today jubeln, dass Erdogan das russische Raketensystem kauft. Für verweigerte Waffenexporte aus Buntschland springen sofort andere Anbieter bereitwillig in die Bresche.

    Anderntags werden Regen und Böen immer heftiger. Der Scheibenwischer steht auf den 100 Kilometer nach Trier nicht still. Der Sturm fordert in Norddeutschland erste Opfer. Gegen 10.00 Uhr bietet mir der Großstellplatz Trier in den Moselauen alle Annehmlichkeiten, die mir den Aufenthalt dort angenehm machen: SAT-TV, Internet, Sanitäranlagen mit Duschen. Als der Regen nach dem Mittagessen aufhört, steht einem ersten Stadtbummel nichts mehr im Wege.



    Der Moselradweg führt mich über die Römerbrücke direkt in die Stadtmitte. Wiki über Trier:
    Die Römischen Baudenkmäler in Trier, bestehend aus Amphitheater, Barbarathermen, Kaiserthermen, Konstantinbasilika, Porta Nigra, Römerbrücke, Dom sowie die Liebfrauenkirche und der Igeler Säule vor den Toren der Stadt, zählen seit 1986 zum UNESCO-Welterbe.




    Als Erstes fällt mir dieses merkwürdige Bauwerk auf. Die Tafel erklärt Form und Funktion.


    Auf einem zentralen Parkplatz, auf dem sich 50 bis 100 Autos drängen, fällt eine Stromsäule auf.


    Dazu passen professorale Auslassungen, welche Polit-Darsteller mit dem zur Wahl auf allen Plakaten aufgesetzten Grinsegesichtern zumeist wegwischen.




    Viele Leser kommentieren den Artikel im Schutz ihrer Anonymität voller Wut auf Merkel, Medien und Regierung. Dennoch ist Merkels Wiederwahl gesichert. Kein Wunder bei dem "Idiotenpöbel", um ein Wort nur aus den eingehenden Kommentaren zu dem Artikel aufzugreifen.


    Wenn's nicht so traurig wäre, könnte man lachen!


    Ein weiterer Professor, immerhin Leiter eines Fraunhofer-Instituts, relativiert den medialen Hype um die E-Mobilität.

    Deutschland "hat fertich", aber sowas von fertig!


    Sobald Internet-Daten wie im Camp Treviris MByte weise in den Speicher strömen, fällt mein Focus wieder und wieder auf Buntschland mit seinem "Idiotenpöbel". Das Gute in der Einsamkeit meiner Reisen: Man hat mit nichts und niemandem etwas zu tun!



    Vermutlich steckt hinter diesen Angriffen eine verzogene Bürgerbrut, die sich gelangweilt aus elterlicher Vollversorgung in nächtliche Abenteuer stürzt.

    Linksrotgrün versiffte Kampfparole auf einer Mauer in Trier

    Dagegen sind Fehler in den Anzeigen bemühter, arbeitssamer Dienstleister verständlich und voll verzeihlich.  Linksversiffte Buntschland-Antifanten zerstören hingegen und fühlen sich gut dabei, von der Szene offen oder klammheimlich bewundert.







    Die Menschen, die mit diesen Schildern werben, schaffen und mühen sich, arbeiten und bauen auf. Wie links-rot-grün versiffte Politprofis und -prominenz diese Menschen pampern, bringt Menschen, "die schon länger hier leben", zur Weißglut.



    Volker ist alt genug, um ungeschminkt seine Meinung bei Facebook zu schreiben, die er als seine Wahrheit fühlt. Mit solchen Männern lohnt Freundschaft. Volker hat mich am 19. Oktober 1990 als Redakteur der damaligen DOS International, dem heutigen PC-Magazin eingestellt. Meine Kollegen von einst, mit denen mich Jahrzehnte gemeinsamer Arbeit verbunden hatte,  meiden mich mittlerweile wie der Teufel das Weihwasser.





    Frau Özuguz mag hier für sich, ihre Partei und für die polemisieren, die uns Ungläubige dann wohl schlußendlich zu Scharia, Vielweiberei, zu Burka und uns bislang noch als barbarisch anmutenden Körperstrafen "zivilisieren". Fürwahr, wir leben in fröhlichen Zeiten!



    Die fleißigen Handwerker mögen schreiben, wie sie es eben können. Doch wo Zeitungen Schlußredaktionen einsparen oder Anzeigetafeln bei der Bahn "Gepäck" mit "Gebäck" verwechseln, wenn Verantwortliche Sprache und Schrift im öffentlichen Raum so verhunzen und verheizen, hat Buntschland abgewirtschaftet!




    Meine Ausflüge in die Datensümpfe der Deppenrepublik lassen mich in düstere Stimmung versinken.


    Der Urnenpöbel jubelt noch, wenn die Zustände unerträglich sich zuspitzen. Nur noch wenige Schritte, bis der Urnenpöbel sich mit dem Idiotenpöbel verbündet und verbrüdert und brüllend durch die Straßen marschiert.

    IM Kahane arbeitet daran, die Fahne hoch, die Reihen fest geschlossen zu halten.




    Bevor die Idiotie der Urnenpöbel, die Naivität der Buntblödel meine Stimmung verdüstert,  geht es mit meinem Trierer Stadtbummel weiter.

    "ÄRZTE OHNE GRENZEN" keilen vor dem Bankgebäude Kunden für Spenden. Mit Push und Pull geht es der Asylindustrie darum, ihre Klientel zu erhalten und Zuwach zu generieren.



    Fehlende Sonne lässt Farben verblassen, doch die Formen allein sind schon sehenswert.

    Auferstanden aus Ruinen herrscht wieder Friede im Land. Periodisch erschüttern Nachrichten von metzelnden Messermördern, Todesfahrern oder Bombenbastlern die Menschen. Unter großem Bohei der Medien stellen sich Professionelle in Szene und schwabern ihre vorgestanzten Sprechblasen in die Mikrofone, wie früher Menschen in aufgestellte Spucknäpfe rotzten.


     Die güldenen Lettern prangen noch im Giebel "DOMHOTEL". Im Geiste fortschreitenden Demokratisierung hat sich im noblen Bau McDonalds eingemietet.



    Eisdiele, Schuhgeschäft und ein Telekom-Shop für Smartphones erhalten mit ihren Mieten die historische Bausubstanz der kunstvollen Fachwerkbauten.

    Vor dem 2000 Jahre alten Wahrzeichen von Trier, der Porta Nigra, wartet der Rummelzug auf Touristen und gehfaule Rentner. Mir ist das grau schwarze Bauwerk noch gut als schwarzweiß Bild in meinen Lateinbüchern in Erinnerung.

    Wißbegierige Menschen wollen die Geschichte sehen und fühlen.


    Wen es nach mehr römischen Touch-and-Feel gelüstet, wird in der Touristinfo fündig: Ein Helm mit Federbusch oder die Büste irgendeines Politikers aus längst vergangenen Zeiten, vielleicht ein Kaiser sogar? Mir egal!

    Merkwürdig: Ein einzelner Baum inmmitten von Steinen, umgeben von Mauern. Ob sich das Gewächs dort wohl fühlt?

    Die trutzig wuchtige Architektur wirkt noch nach 2000 Jahren wie das Highlight der damaligen militärischen Supermacht.

    Ein anderer Reisender hat es sich ermüdet vor dem noblen Hotel der Stadt an der Porta Nigra bequem gemacht.

    Wie sich die Nachkriegsarchitektur der 60iger Jahre wohl in 2000 Jahren ausnimmt?

    Links das kleine Gebäude mit Turm und Erker verschwindet förmlich neben dem Klotz der Geldwaschanlage für Betuchte, der Spielbank. Ein Touristenmagnet wie Trier mit seinen weltkulturellen Schätzen zieht die übersättigte Dekadenz seiner Besucher mit Sport, Spiel und Spannung auch Nachts in den Bann.

    Während meines Besuches in dem alt ehrwürdigen Gemäuer tobt ein Bespaßungsevent mit zahlreichem Publikum in der Bühnenhalle. Ein als römischer Legionär verkleideter Mann formiert das Publikum in die Rolle römischer Soldaten und drillt die Leute mit lauten Kommandos.

    Mir wäre Stille in meinen Drei-Wort-Tagen lieber, die sich auf die notwendigsten Wörter am Tage beschränken. Doch theatralische Publikumsbespaßung rechnet sich bei geringstem Aufwand für den Animateur.

    Abschließend reicht meine Energie noch zu einem Besuch im Dom.


    Wer stundenlang im kleinen Raum eines Wohnmobils sitzt, wobei vor der Windschutzscheibe sich zwar die Straße endlos ins Weite zieht, doch vor dem Bildschirm die Welt auf wenige Pixel zusammen schrumpft, der fühlt in solchen Hallen sich größer.


     Der Blick in die Kuppel symbolisiert wohl die Vorstellung von einem mit illustren Gestalten bevölkerten Firmament. Heute befriedigen solche Vorstellungen Fantasieen wie von Buntschlands Suche nach dem Superstar.



     "Kreuz und Krone": Das immer wieder und überall in all denkbaren Variationen durchgespielte Thema führt mit der goldenen Pforte in einen Raum stiller Andacht - verboten für Besucher. Doch sonst ist der ganze Bau als musealer Erlebnispark ausgestaltet und von täglich hunderten Besuchern benutzt und bewundert - mit Ausnahme unserer bekopftuchten Freund*Innen.

    Im Unterschied zu den Artefakten auf Geisterbahnen wie derzeit wieder auf dem Münchener Oktoberfest verzichten diese Kunstwerke auf einen beweglichen Mechanismus. Dafür sind diese Werke aus dauerhafterem Material als vergleichbare Gestalten aus Hartplaste an Jahrmarktbuden. Doch die Einen wie die Andern beeindrucken uns.


    Mit dem Marienkult hat sich die katholische Großsekte gegenüber ihrer protestantischen Konkurrenz einen Vorteil in gefühliger Ansprache erhalten. Dazu verschafft ihr der weltweit übertragene Super-Show-Star Papst einen weiteren propagandistischen Vorteil. Im Gegensatz zu den mit Zwangsgebühren finanzierten Hirnwaschanstalten der Öffentlich Unrechtlichen kann sich der Steuerzahler von der Gebührenzahlung für die Kult-Clowns abmelden, muss dann allerdings wohl auch auf seine Bestattung in "geweihter" Erde verzichten wie wohl auch auf die "letzte Ölung", um besser in das Totenreich zu flutschen.

    Doch all diese lockeren lausigen Sätzchen dürfen den Leser nicht darüber hinweg täuschen, dass es mich immer wieder an Orte dieser menschlichen Kraftanstrengung zieht, auf eine Ziel gerichtete Energie, einem gewaltigen Ordnungsfaktor im Zusammenleben der Menschen. Dank Google lässt sich heute jedes passende Zitat aus den digital nicht mehr verstaubenden Bibeln fischen.
    Darum sage uns, was dünkt dich: Ist es erlaubt, dem Kaiser die Steuer zu geben, oder nicht?
     Als aber Jesus ihre Bosheit merkte, sprach er: Ihr Heuchler, was versucht ihr mich?
    Zeiget mir die Steuermünze! Da reichten sie ihm einen Denar.
    Und er spricht zu ihnen: Wessen ist das Bild und die Aufschrift?
    Sie sprachen zu ihm: Des Kaisers. Da spricht er zu ihnen: So gebet dem Kaiser, was des Kaisers ist, und Gott, was Gottes ist!

    Jesus merkte die Bosheit dieser auf Steuerflucht sinnenden Sünder. Heute fehlt dieser korrigierende Jesusfaktor, mehr noch fehlen Steuerprüfer, die ein Vielfaches von dem eintreiben, was sie kosten.

    Marx Museum

    Ein glücklicher Zufall führt mich noch ins Marx Museum. Denn am morgen Freitag, den 15.9. ist für sieben Monate der letzte Tag, weil dann das Museum sieben Monate wegen Umbauarbeiten geschlossen bleibt.

    Als fleißiger Blogger und rastlos Reisender verdient man sich ein oppulentes Büffet beim Chinesen Lee Peng in der Fußgängerzone. Mit dem Fahrrad ist man schnell am schönen Stellplatz, um im Sonnen gewärmten Auto ein Stündchen zu ruhen.



    Das Karl Marx Museum kann man dann mit frischen Kräften besichtigen.  Das ist also nun das berühmte Geburtshaus von Meister Marx. Man läuft leicht daran vorbei, wenn man die unscheinbare Tafel neben dem Eingang übersieht.


    Alte Erinnerungen an wilde 68iger Jahre gehen mir durch den Kopf. Die preiswerten DDR Bücher mit den Werken von Marx, Engels und Lenin gingen damals in der linken Szene weg wie warme Semmeln. Die freche Schreibe der alten Meister hat uns damals begeistert.




    Die erstaunliche Lebensgeschichte von Marx erklärt das Museum mit einem elektronischen Führer genau. Eine zeitraubende Belehrung vor den Exponaten, für die sich die Stunden lohnen.


    Die freundliche Dame an der Kasse erlaubt es mir, morgen mich beim alten Marx weiter umzusehen.



    Dies erscheint mir wie eine glückliche Fügung, denn dann schließt das Marx Museum wegen Umbauten für sieben Monate.

    Doch zunächst endet dieser Blog-Bericht mit einigen erbaulichen Netzfunden von Facebook, die ganz im Sinne des toxischen Narrativs die Einen lachen, andere nach Zensur fordern lassen.



    Es waren traditionell immer vier Affen. Der vierte Affe bedeckte mit seinen Pfoten sein Geschlecht. Weil diese Symbolik die Eltern ihren Kindern schlecht erklären konnten, beschränkte man sich später auf drei Affen.



    Die fröhliche Werbung für oder gegen die AfD ist in zwei Wochen dann Vergangenheit. Dann sitzen die AfD-Abgeordneten im Parlament, deren Arbeit dort uns weitere Fakten vermitteln dürfte, welche den staatlich gesponserten Journalisten einige harte Nüsse zu knacken geben.




    Immerhin zeigt selbst schon ein FAZke, der in Redaktion wohl Narrenfreiheit genießt, deutliche Bruchlinien auf - allerdings auf einem ausgefuchsten hohen Niveau, dass der gemeine Buntblödel überhaupt nicht begreift, worum es denn geht.



    Na, so ist es denn auch, wie unser geschätzter Don Alphonso wortgewandt und Kenntnis reich ausführt, der meine Kommentar allerdings in seinem Forum zensiert. Anders mein Freund, unser Freund, der Unvergleichliche größte lebende Dichter in Buntschland zur Zeit, der Kleine Akif!


     

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    Jeunesse et Patrimoine - Jugend und Erbe: Wären solche Festtage in Buntschland denkbar, geschweige machbar? Frankreich schafft das. Jedes Land schafft das, nur Deutschland von Sinnen schafft sich ab. Der linksrotgrün versiffte Mob verachtet sein Erbe ihrer Kartoffeldeutschen. Vaterlandliebe und Muttersprache beschimpfen Graffiti tätowierte Tölpel als "voll Nazi".  Jenseits der Grenzen von Buntschland tritt unsere Misere umso deutlicher hervor.


    Metz feiert mit seiner Jugend sein Welterbe - anders als Buntschland derzeit.




    Trier verunstaltet sein Welterbe Porta Nigra mit Merkel. Mir dreht es den Magen um. Trier war für mich eine wunderschöne, alte Stadt, bis Merkel kam, diese Stütze der Gesellschaft unter Stuck und Kronleuchtern

    Wer Zeit, Verstand und Nerven hat, mag sich den FAZ-Blog mit der Narrenfreiheit für das toxische Narrativ des schwitzenden Dons reinziehen.


    "Stützen der Gesellschaft"! Die Don-Zensur fürchtet nichts mehr, als dass "Stützen der Gesellschaft" zusammenbrechen. Die verschwurbelte Schreiberei, mit denen Don Spielgeld kassiert, lässt sich bei Facebook, im Blog kommentieren. 

    Gedenken wir des großen Lebenskünstlers mit seiner kranken Frau, seinen schwindsüchtig sterbenden Kindern und der von ihm geschwängerten Haushälterin Frau Demuth, gedenken wir Marx, Karl des Großen... ja, das waren noch Männer, die als Philosoficker die Welt mehr als interpretierten, Marx, Karl der Große, veränderte die Welt. Wirklich?


    Mögen Don als FAZke wie Fleischhauer bei SPON bei aller Narrenfreiheit ihre Sätze verzopfen, ihr "toxisches Narrativ" gegen Merkel Majestix verkünstelt verbergen, um niemanden zu schrecken. Schließlich muss auch ein Kritiker der Verhältnisse sein Spielgeld kassieren, wie weiland Marx, der große Karl....


    Weg aus Trier, mir schlägt Buntschland auf den Magen, Merkel vor der Porta Nigra, das ganze Staatstheater wie bei Napoleon, der sich als Erbe römischer Kaiser fühlte, so auch Merkel Majestix, die die ganz große Staats-Show ohne absehbares Ende zelebriert, weg, nichts wie weg aus dem Land beseligenden Moselweins....


    Mit jedem neuen Land wie Luxemburg, wo die Steuern für Diesel erträglich sind, weil die Luxenburger Gelder im größeren Stil als beim Tanken raffen, mit jedem neuen Land brechen Brücken zu Buntschland ab. Es zieht mich in Abgründe maschineller Menschenschlachterei - nach Verdun.




    In London brennen Bomben in der Bahn. Ein erstes Schild in Frankreich lässt mich grübeln: Was sagt das Schild mit dem explodierenden Auto? Egal, etwa 100 Kilometer von Trier bis Metz lassen sich ertragen, auch wenn meine Lust gering ist, meinen Bock zu kutschieren.



    Das Camp in Metz liegt an der Mosel. Die Sonne in meiner ersten Station in Frankreich hellt meine Stimmung auf.


    Vom Camp sind es nur ein paar Schritte zur Stadtmitte. Der Kirchturm steht allein da, das Kirchenschiff musste einer Straße oder einem Gebäude weichen, vielleicht war es auch nicht mehr rentabel, nicht mehr zu renovieren.


    Vor dem Camp leben arme Menschen in Wohnwagen. Sie waschen Kleidung in Bottichen auf der Straße und trocknen sie auf Wäscheständern oder über dem Geländer vor der Mosel. Manche sehen aus wie Roma, andere Schwarze sind vielleicht von südlich der Sahelzone ins kühlere Metz gereist.



    Man sieht abgebrochenen Anschlußsteine, an denen das Kirchenschiff einst angeschlossen war. Wo früher einmal eine Pforte war, verschließt jetzt eine gegossene Betonplatte den Weg zum Turm.


    Die ersten, alten Ecken in Metz muten französisch an. Ein Zentrum der "Reeducation" müht sich um Jugendliche. Die hohe Präsenz von Polizei fällt auf.



    Bei den Preisen für Lebensmittel auf dem Markt, scheinen 64180 Euro für ein Appartment im renovierten Altbau ein Schnäppchen. Die Marktfrau knöpfte mir für ein Kilo Kartoffeln, Brokkoli, vier Tomaten und eine Gurke 12 Euro ab, teuerer als daheim.


    Weil Mosel und Seille zusammenfließen, gibt es in Metz viele Kanäle und Brücken.


    Die Kathedrale St.Étienne thront über der Stadt. Das gewaltige Bauwerk zieht mich magisch an.


    Die Bildhauer haben gleich dreidimensionalen Comics aufwändige Stories in Stein gemeißelt. Hier wenden sich die Guten zur Linken mit betenden Händen, die Schlechten gehen ohne ihr letztes Hemd teils mit Tierköpfen dem Schlund des Ungeheuers zur Rechten entgegen.


    Die gewaltige Hallenkirche mit einer lichten Höhe von 42 Metern überwältigt die Besucher mit ihrem ungeheuren Raum.



    Einige der Fenster, die auf 6.500 Quadratmeter Licht in die Halle lassen, sind von Chagall.



    Die Orgel fügt sich harmonisch in diese Fensterfront ein.





    Ohne seitliche Stützbögen wäre diese hohe Halle nicht zu halten. Erst später im Mittelalter verstanden sich Baumeister darauf, Hallen ohne seitliche Stützbogen zu konstruieren.




    Gegenüber der Kathedrale liegt die Markthalle Marché Courvert von 1785. Konzipiert war das Bauwerk als Bischofspalast, doch die französischen Revolutionäre machten den Klerikern einen Strich durch die Rechnung. Die Händler auf dem Marktplatz räumen am Samstag mittag ihre Stände zusammen.



    Wie zumeist in Markthallen dekorieren die Händler ihre Ware wie Kunstwerke.



    Dieser Hinterhof verfügt neben einem Schiffsanlegeplatz über ein eigenes Schwimmbad.



    Der Temple Neuf entstand aus dem kaiserlichen Willen von Wilhelm II. Er wollte mit diesem Bau die Stadt "germanisieren". Im Gegensatz zu den Gebäuden der Stadt aus gelbem Kalkstein verbauten die Maurer hier grauen Sandstein aus den Vogesen. Inspiriert von Kirchen wie Speyer und Mainz schufen sich die Protestanten, die zuvor ab 1685 großteils nach Berlin emigrieren mussten, mit der Annexion Metz durch Deutschland 1871 wieder ihre repräsentive Kirche..



    Der alte Citroen vor dem Bürgermeisteramt dient an diesem schönen Herbstsamstag als Hochzeitskutsche.



    Metz feiert: Journées Européennes du Patrimoine. Der Eintritt im Musée de la Cour d'Or ist frei.



    Eine eindrucksvolle Installation ausgestopfter Tiere dient dem Museum als Blickfang.



    Deutsche annektierten Metz 1871, 1918 eroberten Franzosen ihre Stadt zurück. Das Bild zeigt Metz als wehrhafte mittelalterliche Stadt.

     


    Der Samstag klingt aus. Die Hochzeitskutsche fährt mit leisem Tuckern ab. Die Polizei hält Wache. Sicherheitskräfte kontrollieren jede Tasche, welche Besucher mit ins Rathaus, in Museen, das Theater oder in Kirchen bringen. Auch den Inhalt meine Kameratasche wollen die Sicherheitskräfte sehen.


    Auch im Bürgermeisteramt präsentiert sich La Grande Nation. Der Nationalstolz zeigt sich mit Glanz, Gloria, Fahnen und Gedenktafeln.



    Zahlreiche junge Frauen stöckeln mit raffinierten Gewändern zu Veranstaltungen und verströmen das Versprechen einer spannenden Nacht.



    Die Sonne verabschiedet sich früh schon Mitte September. Es wird kühler nachts. Mit sieben, acht Grad Celsius muss man sich bescheiden.



    Da alle öffentlichen Gebäude an diesem Fest Jeunesse et Patrimoine geöffnet sind, zieht es mich zum Theater. Ein Blick in den Kulturtempel kann nicht schaden.


    Nach der peniblen Taschenkontrolle drückt mir freundlich lächelnd eine Schöne ein Programm in die Hand. Nachdem sich in einer freien Theaterreihe Platz für meine Tasche, meine Jacke und mich gefunden hat, zeigt das Programm ein Concert du Choeur an. Zwölf Damen und zwölf Herren werden uns eine Stunde lang mit Werken von Donizetti, Verdi, Offenbach und Tschaikowski bezaubern.



    Besser könnte mein erster Tag in Metz nicht ausklingen, doch der Abend sollte noch eine weitere Überraschung bereit halten.



    Dass sich die Gebäude, wie hier der Neue Tempel, mit trefflicher Beleuchtung schmücken, war anzunehmen. Doch mehr noch macht mich eine Ton und Licht Vorführung vor der Kathedrale neugierig, die um 22.30 Uhr beginnt.



    Das zumeist junge Publikum hat sich schon vor der Kathedrale versammelt. Eine mit Laserlicht auf die Kathedrale gestrahlte Digitalanzeige zählt Minuten und Sekunden zurück. Bei Null beginnt die faszinierende Lasershow mit gewaltigen Klängen zwischen Klassik und New Age.



    Farben und Formen wechseln mit den Klängen in furiosen Farb- und Tonspielen. Dazwischen läuten Glocken, ob künstlich auf die Wand projeziert oder echt vom Turm lässt sich nicht unterscheiden.



    Die Lichtkünstler illuminieren die Fassade mit erschreckenden Effekten, als ob Steine von den Zinnen brechen und über die Fassade abwärts rollen. Dann wieder kriecht von der Kuppel ein gespenstiger Drache herunter, dessen aufgerissenes Maul mit rollenden Augen die Zuschauer schockt.



    Um die Illusion perfekt zu machen, stößt das Drachenmaul noch nebligen Dampf aus.



    Dann steht das Ungeheuer auf vier festen Pfoten gefährlich nahe fauchend und mit lärmenden Klängen nah vor dem Publikum - eine Illusion für starke Nerven.



    Das Publikum klatscht begeistert zum Ende der etwa 10 Minuten dauernden Show. Danach beginnt auf der anderer Seite, dem Platz zwischen Kathedrale und Rathaus, mitreißende Rockmusik. Auf der Bühne animiert ein Vortänzer die jungen Leute in vorderster Reihe mitzumachen. Bald tanzen fast alle.



    Die Farben dieser stacheligen Laserkanone wechseln. Mich zieht es zurück in mein ruhigeres, rollendes Stübchen.



    Mit diesen glücklichen Impressionen endet mein erster Tag in Frankreich, in der bezaubernden Stadt Metz.



    Die Sonne gibt dem Namen des Sonntags Sinn. Die Stadt liegt in ruhigem Feiertagsfrieden. Es
    stören die wenigen Radfahrer kaum Autos, die in den engen Gassen der Altstadt ohnehin kaum Platz haben.



    Durch das mittelalterliche Stadttour fließt die Seille, die wenig später in die Mosel mündet.



    Als nächstes Ziel steht das Centre Pompidou auf meinem Besuchsprogramm von Metz. Auch hier ist wieder an diesem Festwochende Jeunesse et Patrimoine der Entrée Gratuit, also Eintritt frei.



    Die Ausstellung widmet sich Fernand Léger. Einige seiner Werke sollen nun kommentarlos hier am Betrachter vorüber ziehen.









    Fernand Léger floh 1940 vor den Nazis in die USA. Vor seiner Rückkehr nach Frankreich 1945 trat er der kommunistischen Partei bei. Sein Motto lautet: "Das Schöne ist überall".



    Das geschwungene Dach des Centre Pompidou stützt eine kunstvolle Konsturktion aus Holzteilen, die Schrauben zusammen halten.


    Nach meiner stillen Verbeugung vor dem Denkmal eines siegreichen Generals, klingt mein Sonntagsausflug auf einer lauschigen Parkbank aus.


    Stadt- und Museumbesuche strengen an. Am Ende ist es gleichgültig, wie die mittelalterlichen Tore heißen, an denen mich ruhige Radwege vorbei führen.



    Der Funke französischen Nationalstolzes springt schon auf mich über. Jeunesse et Patrimoine wirkt auf mich, obgleich für mich weder Jugend noch Frankreich als vaterländisches Erbe stimmen.



    An den ärmlichen Behausungen der Roma und Schwarzen vorbei geht es zurück in meine Klause. Die Kartoffeln mit dem Brokkoli ergeben ein schmackhaftes Mal. Eine mehr warme als heiße Dusche  erfrischt mich für die nächste Etappe: Verdun.


    Rückblick auf Buntschland



    Wer in dunkeldeutschen Buntschlandzeiten sich einen selten Spaß gönnen will, nehme sich 44 Minuten und 28 Sekunden Zeit für das Video:

    RA Dr. Björn Clemens: Der Kampf ums Recht - am Beispiel Dügida - 
    https://youtu.be/h1mIqWbMckM

    Hier hält der juristische Experte eine für Laien verständliche Büttenrede, bei der man sich stellenweise den Bauch vor Lachen halten muss. Dass es solche Perlen von zielführender Rede noch gibt, die den juristischen Apparat um Millimeter - doch immerhin  -  in Richtung Vernunft, Freiheit und Verstand bewegen, man soll es nicht für möglich halten!
    Für mich als Alt-68-Linken konditionierten Kritiker der Eliten, vertreten Richter zumeist die Klassikjustiz, in deren Auftrag und Sold sie stehen und sprechen, vor denen man, so die antiautoritäre Gesinnung man aufzustehen habe, "wenn es denn der Rechtsfindung diene", oder vor der man schlimmstenfalls, nach Einnahme von Abführmittel die Blätter der Gerichtsakten vom Tisch riss, um sich den Arsch von seiner entledigten Notdurft vor dem Richtertisch zu säubern, dass da ein RA Dr. Björn Clemens redlich seine Brötchen damit verdient, Recht im Sinne von Verstand, Vernunft und Freiheit zur Geltung zu verhelfen, das tut nach all den Jahren gut. Danke Dr. Björn Clemens!


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    Zum Schluß noch mein wiederkehrendes Sprüchlein für Interessenten, die stets aktuell die Links meiner Berichte erhalten wollen. Einfach eine Mail ohne Betreff und Inhalt an


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    schicken. Sobald es mein Zugriff auf Daten erlaubt, erfolgt die Freischaltung Deiner E-Mail-Adresse, die Du obige Adresse verschickt hast.

    p.s.: In eigener Sache:

    Die meisten Leser erwarten hier weniger schöne Bildchen einer Reise sondern eine Stellungsnahme zur Wahl in Buntschland. Meine Frau daheim sollte bei teilweise miserabler WiFi-Verbindung am Camp Metz sehen, wie es mir hier geht. Nur noch zwei symptomatische Wahlpropaganda-Auftritte der CSU bei Facebook, die alles sagen, was uns in der nächsten CSU-CDU-Koalition erwartet.

    Das muss sich niemand antun, anhören, ansehen! Und diese Heuchelei einer Drehhofer Propaganda kann man sich ebenso als Versprechen für die Zukunft und Lüge in der Gegenwart sparen.


    Plakative Sätze lassen sich leichter schreiben als Notwendigkeiten wie die Obergrenze gegen politische Gegner durchzusetzen. Auch Grundsätze freier Religionsausübung wie die Beschneidung, rituelle Schlachtungen oder Kleiderordnungen, um den Gruppenzusammenhalt zu stärken und zu dokumentieren, lassen sich nicht mit populistischer Prosa verhindern. Die hierfür notwendige kräftige Opposition, eine Widerstandskraft gegen unannehmbare Forderungen und Folgen für unser Land, sind bislang bei der CSU nie zu sehen gewesen. Wörter sind willig und billig, aber abgenutzt und der Deppenfang vor Wahlen mit Wortgeklingel ist kaum auszuhalten, von keiner Partei, am allerwenigstens von Parteien, welche die Regierung stellen.


    Während München mit Oktoberfestrummel Deppen abzockt und mit Sprüchen ebenso, hat Metz dieses Wochenende um seine Menschen, vorrangig die junge Menschen mit offenen Häusern geworben.

    Im übrigen ist lesenswert, welche Facebook-Einträge obiges Propaganda-Plakat der Oktoberfest-CSU kommentieren:
    Und eine weitere üble Propaganda geht mir am meisten auf den Sack, diese Art nämlich:




    Die Art, die deutsche Geschichte als Veranstaltung von Verbrechern hierzulande zu sehen, führt zu einer Verachtung unser Vorfahren, welche den Menschen jetzt das Leben im Land unerträglich werden lässt. Dieses Lebensgefühl in Buntschland ist mir nirgendwo sonst begegnet.

    Dann wollen und werden die Postenjäger, Machterhalter und Systemgestalter mal um die Koalition würfeln, die ihnen weitere Pfründe für die nächsten vier Jahre garantiert. Besonders die schwesterliche Gemeinschaft von CDU/CSU wird die staatstragende Säule schöner Zuversicht sein und bleiben, jetzt und immerdar und in Ewigkeit, Amen!


    Die Ausführungen dieses Autors "Eugen Prinz", wenn es den denn gibt, den "Edlen Retter", sind so logisch und einleuchtend, dass nach der Wahl ein neu zu schaffender Straftatbestand des "TOXISCHEN NARRATIVS" - vergleichbar früherer Straftatbestände wie Volksverhetzung oder Wehrkraftzersetzung solche Artikel in den Untergrund zwingen - und dazu den "Edlen Ritter" Prinz Eugen.


    Humor ist, wenn man trotzdem lacht.

    Dem Beinchen hebenden Hund am SPD-Stand fehlt ein AfD-Hemdchen!
    Unsere GröMaZ, unsere Größte Mutti aller Zeiten kämpft unverdrossen weiter und wieder vier Jahre weiter und weiter... bis alles in Scherben liegt.
    Fakt oder Fake? Wer fragt noch danach....


    Wer kann, der kann ... mit jedem reden.
    Endlich ein Spruch, der stimmt!
    Wo aber Gefahr ist, wächst das Rettende auch
    Vermutlich eine Aktion vergleichbar der, die deutsche Staatsbürgerschaft mit einer Scheinehe für ein paar Scheine Euro zu kaufen. Die Staatsanwaltschaft nimmt die Fährte auf und verfolgt gnadenlos und unbarmherzig die Scheinehen und Schein-Wahlscheine


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    Mit gerade einmal 20 Jahren faszinierten mich die Gedenkstätten von Verdun ein erstes Mal. Nun, mit bald 70 Jahren und aller Rentnerruhe der Welt faszinieren mich die Stunden im Gedenkmuseum, den Festungen Vaux und Douaumont, im Beinhaus und der unterirdischen Cidatelle von Verdun. Was für eine technische und logistische Meisterleistung zwischen 1914 und 1918 etwa neuen Millionen Menschen maschinell zu schlachten! Grenzkampf scheint sich 100 Jahre später ins Innere friedlicher Vaterländer zu verlagern.




    Hier im Herzen Europas metzelten sich Menschen von der Nordsee bis zur Schweiz in schlammigen, blutigen, vergasten Schützengräben. Mein Eintrittspass für das "Schlachtfeld von Verdun" kostet 25 Euro. Dieser Pass öffnet die Türen zur "einzigartigen Erfahrung im Herzen der Geschichte". Manbesucht die Festungen Vaux, Douaumont, die Gedenkstätte mit dem Museum, das Beinhaus mit dem überwältigenden Blick vom Gedenk- und Glockenturm über die Gräberfelder, die bewaldete Hügellandschaft und die unteriridische Zitadelle von Verdun. WiFi wie Zeit reichen nicht, um Bezüge ins verspannte Hier-und-Hetz zu knüpfen. Doch einige Sätze, mit denen der begnadete Schriftsteller Floydmasika gegen die derzeitige, politische Elite schießt, von zeitloser Klarheit und Wahrheit würdigt dankbar dies Zitat.

    Hundertausede von Granaten aus diesen Gescchützen pflügten die Landschaft von Verdun um, die bis mittlerweile von Grün vernarbten Bombentrichtern übersät bleibt.

    Begriffsstutzigkeit hat für Politiker umso mehr Methode, je größer das Gebilde ist, an das sie Verantwortung abwälzen.  Auch deshalb ist Politik ein Beruf, der eine Lumpenintelligentsia aus Schul- und Studienabbrechern heranzieht, die wiederum gerne als schlechte Lehrmeister eine selbstgerechten, lernfaulen Nachwuchs zum Hass auf das eigene Volk und auf alles Volkserhaltende ermutigen und sie gar zum Ausleben dunkelster Triebe ermuntern, um diese für sich zu kanalisieren.

    Dazwischen lockern Bilder den Text auf, weil vielen Menschen Zeit und Lust zum Lesen fehlt.



    Angesichts des maschinellen Massenmetzelns von Verdun drängt es mich, diese perfekten Gedanken weiter zu spinnen. Funktionseliten fühlen und erfüllen Stimmungen und Strömungen der Menschen, in deren Sinn und Auftrag sie handeln. Es ist ist nachranging, ob Funktionseliten vorgeben oder meinen zu handeln, sie identifizieren sich mit ihrem Handeln. Es gibt, wie Kriege zeigen, Punkte ohne Rückkehr. Dann machen Funktionseliten wie die Menschen mit ihnen weiter bis - wie sprichwörtlich am Schlußpunkt der Entwicklung -"alles in Scherben liegt". Nachranging scheint mir weiterhin, ob Eliten die Menschen geführt oder verführt haben. Die normative Kraft des Faktischen formuliert Merkel Majestix im lockeren Sprüchlein: "Nun sind die Flüchtlinge eben da!"



    Nach dem Punkt ohne Rückkehr geht es immer nur weiter in Richtung "Untergang". Davon schwadronieren mehr oder weniger gekonnt "defätistische Propheten", unser Autor Floydmasika in höchster Qualität. Die Eliten diffamieren, denunzieren und dezimieren ihre Kritiker, weil diese als "Volksverhetzer"oder "Wehrkraftzersetzer", neuerdings als "toxisch narrative Faker" sich Macht und gemachter Meinung widersetzen. Das Landgericht München statuiert derzeit an Stürzenberger dies Exempel.

    Wer sich Befehlen widersetzte, wurde standrechtlich erschossen.

    Wie der Gang der Geschichte in Verdun seinen Besuchern eindrucksvoll präsentiert, laufen die Geschäfte "as usual" oder wie Spektakel von Hollywood feststellen "the show must go on" solange, bis "alles in Scherben liegt".



    Zusammenbruch, Untergang korrigieren unhaltbare Fehlentwicklungen und Zustände. In der Aufbauphase nach Zusammenbruch und Untergang mühen sich Eliten und Volk um ein gedeihlicheres Zusammenleben, was seit Mai 1945 zwischen den meisten europäischen Staaten erstaunlich gut funktionierte, wenn man von einigen Balkanstaaten einmal absieht.



    Eine, vermutlich als "toxisches Narrativ" zu wertende Analyse eines "Eugen Prinz"schwadroniert mittleweile von "drohendem Bürgerkrieg", welcher Schluß- und Endpunkt einer Fehlentwicklung diagnostiert.

    Festung Vaux


    Wiki schreibt dazu:

    Das Fort Vaux wurde in der ersten Ausbaustufe des Festungsgürtels um Verdun in den Jahren 1881 bis 1884 errichtet. Die Festung wurde um die Jahrhundertwende und bis zum Jahre 1912 immer wieder umfassend modernisiert und verstärkt. Vor allem der großflächige Einsatz von Stahlbeton war aufgrund der damals neuen Granaten mit Aufschlag- und Verzögerungszündern unumgänglich, sollte die Festung einem Angreifer die Stirn bieten können. Zudem wurden um die Jahrhundertwende drehbare Mongin-, dreh- und versenkbare Galopin-Türme, sowie Maschinengewehre mit Dreh- und Versenk-Türmen in den französischen Festungen eingeführt. Auch wurden etwa gleichzeitig die Casemate de Bourges entwickelt. Beides bedingte aufgrund der hohen Ansprüche an statische und dynamische Belastungen die Verwendung von Stahlbeton. Fort Vaux wurde mit einem Galopin-Zwillingsdrehversenkturm 75R05  sowie zwei Bourges-Kasematten an der rechten und linken Kehlseite ausgerüstet. Zudem wurden für den Geschützturm die obligatorischen Panzerbeobachtungskuppeln eingebaut.

    In den düsteren Gängen der Festungen Vaux und Douaumont sammelt sich Wasser.


    Ein Schlafsaal für gemeine Soldaten in der Festung Vaux

    Mein Freund Adolf begleitet mich ein Stück auf dieser Reise. Adolf ist 1940 geboren. Damals tauften vermutlich viele Eltern ihre Kinder auf den Namen Adolf, heute eher auf Kevin. Adolf hat mich als einfühlsamer Reisekamerad schon 2013 auf einer zweimonatigen Fahrt durch Portugal begleitet.


    Portugiesische Kachelkunst in einem Sakralbau

    Diese werbewirksam postierten Puppen haben mit der Wirklichkeit vor 100 Jahren nichts mehr zu tun.

    Doch es ist Aufgabe von Werbung, Religion und Hollywood die Wirklichkeit erträglicher zu machen. Wer sich entspannen will, genieße Werbefernsehen. Eine heilere und schönere Welt gibt es nirgendwo.


    Wenn die Kommunikation ausfiel, mussten Meldgänger durch den Kugel- und Granatenhagel. Einem gefallenen Meldegänger ist ein Denkmal gewidmet. Der Tote hält die Nachricht im ausgestreckten Arm in seinen verkrampften Fingern, dass den Brief sein Kamerad findet, übernehmen und überbringen kann.

    Der Abfluß in den Latrinen war bei der Bombardierung bald zerstört. Die Soldaten mussten dann ihre Notdurft in Eimern verrichten.


    Der rostende Mechanismus des größten Geschütztes von Vaux ist halbwegs erhalten.

    MÉMORIAL VERDUN


    Diese Gedenkstätte zeigt Fahrzeuge, Flugzeuge, Geschütze und soldatische Ausrüstung. Projektoren, welche das Kriegsgeschehen auf drei Leinwände projezieren, die Schützengräben nachempfunden sind, erschüttern den Betrachter mit Ohren betäubendem Lärm einschlagender Granaten.  



    Hunderte solcher LKWs ohne Frontscheibe schufen in einer achtstündigen Fahrt bei klirrender Kälte oder brüllender Hitze Mensch wie Material an die Front.

    Heute schafft ein Auto laut Google die Strecke in knapp einer Stunde. An der Front, 10 Kilometer weiter,  kämpften die Soldaten 300 Tage um jeden Zoll, wobei etwa eine halbe Million Menschen starben. Die Zahl der Verwundeten war um ein Vielfaches höher.
    Die "Gulaschkanone" fasste etwa 200 Mahlzeiten. Die braune Kanne vorn rechts hielt Kaffee warm.

    Mit einem Marschgepäck von 35 Kilogramm kämpften die Soldaten vor ihrem Einsatz.

    Das Kino mit drei Leinwänden nimmt den Zuschauer mit in die Schützengräben, zu den einschlagenden Granaten mitten in das Grauen der Hölle vor Verdun.

    Wer durch Schlamm, Blut und über Leichen weit genug an den Feind heran gekrochen war, schleuderte seine Handgranate.
    Im ersten Gaseinsatz in der Kriegsgeschichte starben Tausende. Diese Masken waren eine schwache Lebensversicherung, weil die Kämpfer darin kaum Luft bekamen und fast nichts mehr sahen durch die beschlagenen Gläser.
    Spötter daheim wurden als Wehrkraftzersetzer und Volksverhetzer diffamiert, denuziert und dezimiert.


    Witwen und Hinterbliebene mussten sich mit einem Stück Pappe, Verwundete mit einem Stück Blech zufrieden geben.

    Das Beinhaus

    Wiki schreibt dazu:

    Das Beinhaus von Douaumont (franz. Ossuaire de Douaumont) ist eine französische nationale Grabstätte[1] für die Gebeine der Gefallenen, die nach der Schlacht um Verdun nicht identifiziert werden konnten. Das Beinhaus befindet sich auf dem Gebiet der ehemaligen Ortschaft Douaumont. In ihm werden die Gebeine von über 130.000 nicht identifizierten französischen und deutschen Soldaten aufbewahrt.

    Diese eindrucksvolle Gedenkstätte wurde 1936 eingeweiht.

    Die Inschrift "PAX"über dem Eingang verkündet "Frieden", der dann allerdings nur noch drei Jahre dauern sollte bis zum nächsten Massenmetzeln.



    Der Aufstieg auf den Gedenk- und Glockenturm lohnt die Mühe. Vor den grünen Hügel überblickt man Kreuze und Gedenksteine als Erinnerung an die killing fields.
    Ein Schild warnt, dass die Glocke um 12.00 und um 18.00 schlägt.




    Eine Exponate dokumentieren das Grauen wie diese Granate, welche einen Baumstamm durchschlug ohne zu explodieren.

    Die Gedenktafel erinnert daran, dass sich hier Kohl und Mitterrand die Hände zu Frieden und Freundschaft reichten.

    Muslimischen Soldaten aus französischen Kolonien gedenkt dieser Stein und ein Denkmal mit dem Kuppel wie bei einer Moschee.


    Die Festung Douaumont



    Wiki schreibt dazu:

    Douaumont ist eine französische Gemeinde, die in der Nähe von Verdun im Département Meuse in der Region Grand Est (bis 2015 Lothringen) liegt. Diese Gemeinde hat keine Einwohner mehr. Douaumont ist ein ehemaliges Dorf, das im Ersten Weltkrieg während der Schlacht um Verdun vollständig zerstört wurde und nie wieder aufgebaut wurde. Dieses Schicksal teilt es mit acht weiteren Dörfern: Beaumont-en-Verdunois, Bezonvaux, Cumières, Fleury, Haumont, Louvemont, Ornes und Vaux. Nach dem Ende des Krieges beschloss Frankreich, das Dorf nicht mehr zu besiedeln. Der Boden war voller Blindgänger und Resten von Giftgas. Außerdem war der Boden und die Schicht unmittelbar unter dem Erdboden mit nicht bestatteten Gefallenen übersät. Gefallene Soldaten, sowohl Deutsche als auch Franzosen, wurden im Beinhaus von Douaumont bestattet.


    Etwa anderthalb Kilometer vom Beinhaus liegt diese Festung. Die Deutschen feierten ihre Einnahme im Februar 1916 in der Heimat als großen Sieg. Tausende ließen ihr Leben, bis die Franzosen im Oktober 1916 diese Festung zurück eroberten.














    Obgleich es mir sehr wichtig war, diese Gedenkstätten zu erforschen,  erleicherte mich die frische Luft und freie Natur nach der bedrückenden Enge in den feuchten Festungsgängen mit den grauenhaften Erinnerung und Geschichten, welche der elektronische Begleiter mir über Kopfhörer erzählte.

    La citadelle souterraine de Verdun

    Automatische  Transportwagen steuerten eine kleine Gruppe durch dies düstere Kellergebäude. Den Verbot von Blitzen hielten alle ein, so dass keine Bilder aus den bewegten Fahrzeugen zu machen waren. Die kurzen Filmepisoden einzelnder Soldaten und die aufgestellten Soldaten und Requisiten sollten das traurige Theater lebendig werden lassen.
    Vor der Einfahrt in die unterirdische Zitadelle stimmen diese Helden den Besucher auf das Geschehen ein.


    Zum Abschluß der Fahrt durch den Bunkerberg verharren die Besucher an dieser Zeremonie für den unbekannten Soldaten.

    Nachdem die Gruppe sich Richtung Ausgang bewegt hatte, gelang mir noch dies Bild mit dem unerlaubten Blitzlicht.




    Abschied von Verdun


    Bevor unsere Reise Richtung Nordwest weiter geht, noch ein paar Eindrücke von Verdun.





    Um größeren Fahrzeugen ab 1918 den Weg frei zu machen, haben die Menschen die dem Tor anschließende Mauer  abgerissen.

    Auch bei uns haben Stadtplaner in den 60iger Jahren alte Bausubstanz vernichtet, um Auto gerechte Städte zu schaffen. Doch je größer die Zufahrtsstraßen ausgebaut wurden, umso mehr staute sich Verkehr in den Innenstädten.

    Man beachte die Druckkammerlautsprecher auf dem Wasserturm. In Marokko hört man aus solchen Lautsprechen fünf Mal am Tag die Gebetsaufrufe der Muezzin.


    Die Kathedrale geht auf den Heiligen Saintin im 4. Jahrhundert zurück. Das aktuelle Gebäude stammt aus dem späten 10. Jahrhundert.




    Genug von sakralen wie soldatischen Eindrücken!


    Eine Straße des 8. Mai 1945 sucht man meines Wissens in Deutschland vergebens. Erst spät setzte sich die Erkenntnis durch, dass der 8. Mai 1945 ein Tag der Befreiung war.

    Frankreich zeigt mit Stolz seine Kriegerdenkmäler, wie dies Reisenden auch in Rußland auffällt.


    Die alte Bausubstanz scheint zwei Weltkriege überstanden zu haben oder wurde zumindest aufgebaut.

    Damit schließt sich der "Grenzkampf am Beispiel Verdun". Zum Glück ist dieser Grenzkampf Geschichte. Heute gibt es keinen Kampf an oder um Grenzen, jedenfalls nicht in Deutschland. Es ist neu in Geschichte aller Kriege und Kämpfe, dass Angreifer auf Gummischlauchbooten ins Land kommen.


    Das mögen manche wie Akif Pirincci beklagen. Pirincci dichtet seine Fantasie wohl angeregt durch Lenas modische Selbstdarstellung auf Twitter. Immerhin verschafft es beiden einen Hauch Aufmerksamkeit.


    Und worum sonst geht es in der auf kleinster Flamme köchelnden Eitelkeit?

    Manche beklagen, dass Kämpfer barfuß oder mit Badeschlappen von ihren Gummibooten festes Land und gesicherte Existenz erhalten. Doch noch beschwert sich nur eine Minderheit. Doch solange Menschen in Minderheiten verschwinden, gelten diese als "Volksverhetzer"oder "Wehrkraftzersetzer", neuerdings als "toxisch narrative Faker" - wie anfangs erwähnt.

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    Das ist wohl alles wenig witzig. Kaum vorstellbar, dass Menschen Links solcher Machart in ihr Postfach stets aktuell erhalten wollen. Wenn allerdings doch, einfach eine Mail ohne Text und Betreff an


    n0by-subscribe@yahoogroups.com

    schicken. Sobald WiFi und Zeit reichen, erhält die eingegange E-Mail Adresse ihre Freischaltung.

    Ein bedenkenswerter Kommentar im Gelben Forum:




    0 0

    "Leben wie Gott in Frankreich." Bei dieser kleiner Herbstfahrt wird mir so recht klar, was die Menschen damit meinen. Frankreich im herbstlichen Sonnenschein mit all seinen Heldendenkmälern, Kathedralen, Flüssen, Weinbergen, Feldern ist wunderschön. Wenn da nicht Betonblocks vor Fußgängerzonen und Festmeilen wären und Schilder an Monumenten "ANTITERRORPLAN...ATTENTATSRISIKO" und Feste unter starkem Polizeischutz.


    ANTITERRORPLAN VERSCHÄRFTE SICHERHEIT ATTENTATSRISIKO


    Das nächste Ziel von Verdun sollte Soissons sein. Doch ohne für die Autobahn Gebühren zu berappen, waren die 170 Kilometer nicht zu schaffen. Das Navi schickte uns über wunderbare Hügel, über Felder mit Bergen von Zuckerrüben, durch lauschige Wäldchen und ruhige Dörfer. Als nach gefühlten Stunden erst 50 Kilometer Wegstrecke geschafft waren, ging es mit neuen Koordinaten auf der schnellen Landstraße D3 zügig zu einem anderen Ziel: Chalons-en-Champagne. Auf dem Weg dahin stoppt uns im 700-Seelen-Dorf L'Épine die Faszination einer großartigen Kathedrale.





    Die Baumeister des Mittelalters haben großartige Werke der Nachwelt hinterlassen.



    Wo Guten und Gläubige himmlische Freuden erwarten, da warten auf Böse höllische Fratzen, Feinde, ewige Verdammnis unter furchtbaren Foltern.


    Mit der stillen, feierlichen, sakralen Atmosphäre sich zu verbinden, entspannt, befreit und beglückt - vielleicht nicht jeden, mich jedoch immer mehr. Man schaltet gleichsam wie von den ständigen Kriegs-, Kampf- und Katastrophenberichte der aktuellen Nachrichten in zeitlose, gefällig schmeichelnde Musik.



    Durch die farbigen, großen Fensterfluchten fällt Sonnenlicht. In manchen Fenstern zeigen grausame Szenen einen Henker, der sein erhobenes Schwert auf den gebeugten Hals eines knieenden, gefesselten Gefangenen richtet. Leben scheint unveränderlichen, nur die Mordwaffen sind technisch perfider und perfektionierter.
     

    Die Dame mit dem gebrochenen Radkranz sollte uns Fernfahrern gegen Achs- und Radbruch beistehen.




    In dieser vereinsamten Kathedrale von L'Épine stört es niemanden, diese Gruppe in Stein gehauener Trauer mit Blitzlich zu fotografieren. Nach der erbaulichen Pause in der Kathedrale war das Tagespensum von knapp 80 Kilometern bis Charlons-en-Champagne schnell abgespult. Faule Rentner dürfen sich nach solch gewaltigen Wegstrecken ihre wohlverdiente Mittagspause gönnen.



    Auch eine warme Dusche kann man sich gut einmal wieder gönnen, wenn die Mittagssonne scheint. Abends fällt die Temperatur rasch ab und bei 10 Grad Celsius am Morgen ist eine Campingdusche nichts für Weicheier.


    Chalons-en-Champagne


    Der Name "Champagne" erinnert an perlenden Wein in Kristallkelchen. Bislang sind wir nur an vereinzelten Weinbergen vorbeigekommen. Doch das ändert sich. Die mit Blut endloser Schlachten getränkte Erde bringt reiche Ernte. Welche Plätze, Städte oder Gegegenden man immer besucht, die Geschichte der Menschen trieft von Blut, Gewalt, Krieg. So auch, laut Wiki, Chalons-en-Champagne..

    Zur Römerzeit hieß Châlons-en-Champagne Catalaunum oder Durocatalaunum und war der Hauptort des gallischen Volksstamms der Catalauni sowie eine bedeutende Stadt der Gallia Belgica. In der Nähe von Châlons besiegte Kaiser Aurelian in einer Schlacht 274 n. Chr. den gallischen Gegenkaiser Tetricus. Der heilige Memmie predigte hier in der zweiten Hälfte des 3. Jahrhunderts das Christentum und wurde erster Bischof von Châlons. Im Jahre 451 fand bei Châlons möglicherweise die Schlacht auf den Katalaunischen Feldern statt, in der das Heer Attilas eine Niederlage gegen die Westgoten unter Theoderich I., der fiel, und die Römer unter Aëtius erlitt. 931 wurde die Stadt von Rudolf von Burgund, 963 von Robert von Vermandois erobert und verwüstet.


    Anläßlich fröhlicher Hochzeitsfeiern durften die Baumeister, Stadtknechte auch schon mal einen Triumphbogen errichten, wie Wiki berichtet:

    Der Triumphbogen erinnert an die Durchreise Marie Antoinettes von Wien nach Paris auf dem Weg zu ihrer Hochzeit mit Ludwig XVI.

    Dass 1789 das Fallbeil durch den schönen, schlanken Hals dieser Dame schnitt und so ihre letzte, luxuriöse Friseur mitsamt Kopf in einen Korb rollte, ist eine andere Geschichte.


    Lassen wir die grausigen Geschichten und erfreuen wir uns lieber an den Fachwerkbauten in  Chalons-en-Champagne.



    Auch in dieser Stadt erfreut Bewohner wie Touristen eine mächtige, mittelalterlichen Kathedrale, von denen man nicht genug besuchen kann, solange der Eintritt nichts kostet.


    Über diese bronzene Ausgestaltung im Stil von Batman lässt sich nichts bei Wiki finden. Angesichts unzähliger Kriegerdenkmäler und als "heilige Straßen" geadelte Versorgungswege mit gekrönten Randsteinen für den Nachschub an Mensch- und Maschinenmaterial an die Weltkriegs-1-Front wird wohl auch dieser Bronze-Batman als geharnischter Held in die Schlacht eilen.


    Jedenfalls stemmt sich der Mann gegen den Sturm, wie sein geblähter Umhang vermuten lässt, was bei heutigen Mitläufern der Macht wohl eher die Ausnahme ist.



    Den Platz vor dem "Hotel de Ville", dem Rathaus, schützten Hindernisse gegen Todestotfahrer. Doch ein Kamikaze rasender 20-Tonner verschiebt diese Betonklötze wie Styroporballen.



    Die Dame bringt ihre Einkaufsbeute heim. Mir gefallen Fachwerkhäuser an allen Orten, in allen Gegenden, weil darin das handwerkliche Können sich so eindrucksvoll wie einfach beweist. Doch dann zieht mich die magische Ausstrahlung der Kathedrale wieder an. Beim zweiten Besuch fallen mir zuvor verborgene Details auf.





    Wertungen wie "Welterbe" und "Weltkulturerbe" tragen einen doppeldeutigen Wortsinn. Erben klingt nach Hinterlassenschaft, nach Sterben, Tod und schlußendlich Erbe.






    Denkbar wäre schlimmstenfalls, dass undankbare, unerfahrene oder ungebildete Nachfahren das Erbe der Vorfahren ausschlagen, verludern und verlottern lassen, weil andere Reize oder Notwendigkeiten wichtig werden.



    Jedenfalls lassen sich einige höchst verehrenswürdige Damen in der Kathedrale von Chalons-en-Champagne bewundern. Wie zumeist in Kirchen faltet Maria hingebungsvoll ihre Hände. Unausweichlich verwackelt im schummerigen Halbdunkel sakraler Hallen mit  langen Belichtungszeiten ohne Stativ das Bild.



    Beim ersten Treffen mit Jeanne d'Arc frischt Wiki meine Erinnerung auf, was mein Geschichtslehrer mir vor Jahrzehnten nicht mit genügender Nachhaltigkeit eingeochst hat.

    Jeanne d’Arc [ʒanˈdaʁk] (* vermutlich 6. Januar 1412 in Domrémy, Lothringen; † 30. Mai 1431 in Rouen), im deutschen Sprachraum auch Johanna von Orléans oder die Jungfrau von Orléans genannt, ist eine französische Nationalheldin. Sie wird in der römisch-katholischen Kirche als Jungfrau und Heilige verehrt.
     Während des Hundertjährigen Krieges verhalf sie bei Orléans den Truppen des Dauphins (Thronerben) zu einem Sieg über Engländer und Burgunder und geleitete anschließend Karl VII. von Frankreich zu seiner Krönung nach Reims. Nach ihrer Gefangennahme am 23. Mai 1430 in Compiègne wurde sie von den mit ihnen verbündeten Burgundern den Engländern übergeben und in einem kirchlichen Verfahren des Bischofs von Beauvais, Pierre Cauchon, der pro-englisch eingestellt war, aufgrund verschiedener Anklagen verurteilt. Am 30. Mai 1431 wurde Jeanne d’Arc im Alter von 19 Jahren auf dem Marktplatz von Rouen auf dem Scheiterhaufen verbrannt.
    Wieso die Kleriker, egal ob von Koran oder Bibel konditioniert, immer mit ihren "Jungfrauen" rumtun, ist mir schlichtwegs unbegreiflich. Was verstehen denn Jungfrauen schon von der Sache, auf die es ankommt? Nun treibt es mich ja meist nur in einsame und stille Kathedralen und Kirchen, in denen gerade keine Klerikal-Komiker in buntem Ornat ihre Show abziehen. Mir liegen Stories wie von Pirinccis Rotlichmilieu weitaus näher als Märchen von Jungfrauen, Heiligen noch dazu. Nach soviel klerikalem Kultraum in Bild und Betrachtung wird es Zeit für eine Geschichte,die Pirincci dichtet.




    Schönere Liebesgeschichten als von Akif sind kaum vorstellbar, wenn er denn so herrlich über dies verschmitzte Lächeln der Holden herzieht:
    Irgendwie hatte man sie vermißt, die verblödeten Jungweiber, die vor noch nicht allzu langer Zeit roboter- und zombiehaft wie aus der Preßschablone der grün-linken Siffmaschine sinnfreie Textbausteine pro irgendwas mit Feminismus und die multikulturelle Brachialvergewaltigung eines ganzen Volkes erbrachen. Meist handelte es sich dabei um talentlose, nichtsdestotrotz recht geile Blow-Job-Visagen, welche angesehene Zeitungen und Magazine als Kolumnen und Artikel getarnte Schulaufsätze (Klasse 6) schreiben ließen, um zu demonstrieren, daß auch Mädchen was im Kopf haben, nämlich die übliche linke Kacke.

    Mit so Herz wärmenden, inspirierenden  Sätzchen lässt sich wunderbar der kalte Morgen in Chalons-en-Champagne beginnen. Während Macher des medialen Main-, Macht- und Medienstreams dem armen Pirincci für seine Fingerübungen ein Verfahren nach dem andern anhängen, dass der Meister schon 75.000 Euro für seine Strafen und Anwälte berappen musste, zockt die Kleine bei der ZEIT für ihren Sermon saftige Gagen ab.



    Wer sich von stärkerer Mächt mit eingezogenem Schwanz verziehen muss, der lässt selbst seine schönste Liebesbeute im Stich. Der nächste Herr, die selbe Dame....

    Wunderbar hat der Kleine Akif unserer süßen, kleinen Eva ihre grenzenlose Offenheit für humanitäre Werte aufgezeigt, von denen schon Beethoven in seiner Neunten die Schillerverse vertonte: "Alle Menschen werden Brüder, wo Dein sanfter Flügel weilt!" Ja Eva ist nun wirklich eine, nein DIE Botschafterin der "Freude schöner Götterfunken" - ein Engel uns Teufeln auf Erden gesandt, das Ewig Weibliche zieht uns hinan. Mit Eva finden wir heim ins Reich, das verlorene Paradies auf Erden, wenn wir nur ihrer süßen Verführung andächtig lauschen, kniefällig den Helm ab zum Gebet nehmen und in freudiger Erwartung Evas Verkündung harren. Bitte, Eva, gibt es eine Fortsetzung Deiner Frohen Botschaft?

    Vermutlich für viele Frauen von heute die falsche Konditionierung eines Mädchenkindes im Museum von Loan.

    Der alt böse Feind, dieser geile Teufel Akif wetzt schon die Messer, es schneid' schon viel besser - natürlich wetzen hier nur Giganten der Lyrik die Feder, die Himmlische Eva und der Höllische Akif - welch wunderbares Gespann, um gemeinsam Aliens in solcher Verbindung auszubrüten. Wie war das noch Annodazumal, vor 100 Jahren, als es noch Grenzen gab?



    Doch die Zeiten umkämpfter Grenzen sind zum Glück vorbei. Evas Freunde kommen im Gummiboot und mit Badeschlappen über das Meer ins Land. Eva macht alle grenzenlos glücklich. Der Kleine Akif würde Eva verstehen, wenn sie ihn denn ließe. Doch bis dahin muss der arme Teufel Akif wüten und wildern vor Evas Pforte ins Paradies. Und mit ihm Tausend andere, die auch nichts anders wollen, können und müssen. So lasset uns singen:

    "Da ist nun ein schon der Satan selber,
    der frechste Hund und größte Hurentreiber,
    wer kocht ihn ab, der alle abkocht: WEIBER!
    Ob er will oder nicht, er ist bereit,
    das ist die sexuelle Hörigkeit."
    Beneidenswert, wer frei davon....

    Soissons

    Mit frischen Kräften soll anderntags die Strecke der verbleibenden 100 Kilometer bis Soissons gelingen. Wir sparen wieder Autobahngebühren und dazu den Großstadtstress von Reims und wählen den Weg über Epernay und durch ein Naturschutzgebiet.


    Die Weinstöcke an den hügeligen Weinbergen biegen sich unter den vollen Reben. Epernay als ein Zentrum der Champagner-Produktion wirbt mit einem Burgturm dafür, die Weinkeller zu besuchen. Doch unser Weg geht weiter.



    Welche Klein- und Kleinststraßen das Navi führt, verwundert mich. Bauern und Arbeiter bleiben erstaunt stehen, um unsere Autos zu bewundern, die sich durch die engen, kurvigen Straßen mühen.



      
    Die barbusige Schönheit mit erhobenem Schwert erinnert wie an so vielen Ecken, Plätzen und Kanten an Frankreichs Kriege und Siege. Dazu gleich eine erste, kurze Auswahl Heldengedenkmäler aus und um Soissons.








    Denkmal am Weg auf der Radtour nach Septmont

    Mehr noch als die Kriegerdenkmäler begeistert mich Soissons mit seinen mittelalterlicher, sakralen Wunderwerken.


    Das Rathaus von Soissons stammt aus alten, steinreichen Zeiten..


    In dieser Kirche ist es schwer, Einlaß zu finden. Man muss wohl länger forschen.


    Herbstanfang 22. September: Man beachte die grüne Leuchtanzeige links über der Apotheke. Sie zeigt 27 Grad Celsius in der Sonne an.


    Das ist nun die mächtige Kathedrale von Soissons, die zeitgleich mit der Kathedrale Notre-Dame-de-Chartres entstand. Hier zeigt sich der Übergang von früher gotischer Architektur zur Baukunst des 13. Jahrhunderts.


    Diese erschreckende Botschaft macht schon diesen Blog als erstes Bild auf. Man erinnere sich an die bedrohlichen Worte:


    ANTITERRORPLAN VERSCHÄRFTE SICHERHEIT ATTENTATSRISIKO




    Man möge zum Christentum stehen, wie man will. Doch diese Gebäude als Pferdeställe, wie während der Revolution hier 1789 geschehen ist, zu gebrauchen, entspricht nicht unserem Verständnis. Die meisten Menschen besuchen solche Orte, um sich in friedliche, freudvolle  Stimmung zu bringen. Die meisten Menschen bewundern diese Licht durchfluteten Hallen und bringen ihnen Andacht und Verständnis entgegen.


    Das Querhaus in der Kathedrale datiert vom 12. Jahrhundert. Eine architektonische Komposition aus Stein und Licht - wunderbar!


    Bilder wie diese bringen in Zeiten Messer metzelnder Mörder einen höchst aktuellen Zeitbezug.


    Das böse Wort von "Antiterrorplan" begleitet die Gedanken und Sinne, während man die Kunstwerke betrachtet. Eine junge Dame hockt zu Füßen dieses Kunstwerks und singt leise Lieder. Ein älterer Herr, vertreibt sie nach einigen Diskussionen und weist ihr einen anderen Platz an.


    Bei allem Glanz und aller Herrlichkeit, all den erstaunlichen Kunstfertigkeiten von Baumeistern und Steinmetzen, Malern und Kunstschnitzer beunruhigt der Anschlag an der Kirchenpforte: Antiterroplan.


    Einige hundert Meter weiter zeigt dieser Turm ruinöse Schäden an. Die Geschichte des Bauwerks enthüllt mir eine Expertin anderntags.


    Die Dame im Informationsbüro erzählte mir etwa eine halbe Stunde lang, was es mit diesem Bauwerk auf sich hatte. Obgleich mein seit Jahrzehnten ungeübtes Schulfranzösch, von drei Monaten in Marokko 2012 einmal abgesehen, weniger als 20 Prozent versteht, freut die Dame meine ehrliche Aufmerksamkeit. Ihre schnelle Reden sei Gehirn-Jogging für mich, freut sie sich.


    Die Kathedrale wurde während und nach der französischen Revolution als Pferdestall genutzt. Sie zeigt mir Bilder aus der Zeit. 1823 sei dort ein Munitionsdepot explodiert, wenn dies von mir richtig aufgeschnappt war. Während des ersten Weltkriegs wurde eine Seite des Turms von Granateinschlägen weggefetzt, mittlerweile erneuert. Der ungewohnte Anblick dieser Ruine bestimmt das Stadtbild eindrucksvoller, als stünde dort das gewohnte Bild eines intakten Sakralbaus.



    Die Dame der Information erzählte weiterhin, dass in Soissons schon Gallier und Römer miteinander gekämpft haben. Die gallische-römische Epoche begann um 20 v. Chr. Weiterhin gab die Dame eine Karte mit wichtigen Orten. Mit ihrer Empfehlung radeln wir in das etwa acht Kilometer entfernte Septmont. Doch noch einige Bilder aus der Abtei Saint-Jean-des-Vignes aus dem 13. Jahrhundert, der ruinierten Kathedrale.










    Es muss viel Geld und gute Arbeitskräfte erfordern, die Schätze der Vorfahren zu bewahren und zu restaurieren, zumindest vor weiterem Verfall zu retten.


    Septmont



    Der Radweg ist ein wenig hügelig, doch in etwa einer Stunde haben wir die Strecke geschafft. Es sind nicht einmal 10 Kilometer, Umwege eingerechnet.







    Tausende von Eintiegsfliegen surren im Turm.


    Adolf mit mir auf dem Burgturm von Septmont: Wir überblicken die wunderbare, fruchtbare Landschaft.


    La Fete du Haricot 2017


    Am Abend nach dieses ausgefüllten Tages treibt es mich noch auf das Fest. Tonnenschwere Betonblöcke im Stil überdimensionierter Legosteine sperren Zufahrtswege ab. Ein Zwölftonner rangiert an der einzigen Zufahrt zurück, damit Anwohner mit ihren PKW auf heimische Stellplätze fahren können.


    Die Bäcker verkaufen Baguettes in Tüten mit aufgedruckter Werbung für das Bohnenfest. Auf den Innenstadtstraßen stehen Halteverbotschilder für den Umzug am Sonntag. An sieben verschiedenen Orten der Stadt gibt es von morgens bis abends Programme wie Musik, Kabarett und Ausstellungen.




    Es wundert mich, dass schon am Nachmittag Soldaten mit Maschinenpistolen im Anschlag auf den Straßen patroullieren.


    Das Gelände zu den Buden und der Musikbühne ist vollständig eingezäunt. Die Zugänge von zwei Seiten zum Festgelände bewachen Kontrolleure, die in jede Tasche blicken.


    Die Stände bieten Würste, Käse, Süßigkeiten, Wein, Champagner, Crepes. Vor der Bühne haben sich nur wenige Zuschauer versammelt. Das große, abgezäunte Festgelände mit den zahlreichen Buden und Ständen ist höchstens zu 20 Prozent mit Menschen gefüllt.


    Nach einem ersten Durchgang zog es mich wieder heim. Doch mich erstaunte wiederum eine Gruppe von 16 Soldaten, die mit Maschinenpistolen im Anschlag durch das Gelände flanierten. Ein Foto sollte diesen für mich erstaunlichen Aufzug dokumentieren. Doch der Offizier holte mich noch am Ausgang mit seinen Soldaten ein, verlangte mein Bild zu löschen. Er ließ sich noch die anderen Bilder meiner Kamera zeigen, die er nicht beanstandete. Er verlangte meinen Ausweis, dessen Daten er telefonisch an die Zentrale weitergab. Als von dort die Auskunft "negativ" kam, ließ er mich gehen.

    Es ist unangenehm, Soldaten im Einsatz zu fotografieren, dass es verboten ist, Soldaten im Einsatz zu fotografieren, war mir neu. Es fühlt sich an, als wäre der Krieg nie beendet oder als fänge er wieder an.


    Laffaux

    Im ersten Weltkrieg fielen an dieser Frontlinie innerhalb von wenigen Tagen 140.000 Soldaten. Im zweiten Weltkrieg ging das Gemetzel weiter. Die Menschen können sich durch die Bunkeranlagen führen lassen, festes Schuhwerk erforderlich.


    Ein Führung durch den Bunker wäre erst nächsten Samstag möglich. Wir sind schon vom ersten Eindruck bedient. Wenn mich daheim wieder Sesselruhe beglückt, steht ein russischer Bestseller auf meiner Leseliste.




    Wer finanzierte Hitler - 22 Minuten
    https://youtu.be/NKz8vfei4P0


    Laon

    Etwa 40 Kilometer nördlich von Soissons liegt Laon, immerhin vom 10. bis 11. Jahrhundert französische Hauptstadt.  In dieser mittelalterlichen Stadt bewundern wir zwei weitere Kathedralen, welche maßgebend für ähnliche Bauten in Europa waren.


    Die Klosterkirche St. Martin liegt als erste am Weg, war jedoch verschlossen.



    Diese Figuren am Eingang der Klosterkirche erinnern an makabre Scherze zur Zeit.



    Auch hier an Kirchentüren wieder Warnschilder:  ANTITERRORPLAN VERSCHÄRFTE SICHERHEIT ATTENTATSRISIKO




    Wir sind gerade noch schlank genug, um durch die enge Gasse zu kommen. Für einen Esel wird es schon schwieriger.





    Wiki:


    Die Kathedrale von Laon (Notre-Dame de Laon) ist eines der Hauptwerke der Gotik in Frankreich. Sie wurde in den Jahren 1155 bis 1235 für das damalige Bistum Laon gebaut und zählt zu den ersten Kirchenbauten, die in diesem Stil errichtet wurden. Die Kirche ersetzte eine ältere Kathedrale aus dem 5. Jahrhundert, die 1112 abgebrannt war.








    Auf einer Parkbank im Garten dieser Templer-Kapelle von 1134 genießen wir den Sonnenschein, der uns fast ganztägig verwöhnte. Am Morgen brauchte es einige Stunden, bis sich die Sonne durch den Frühnebel gekämpft hat.





    Im Museum von Laon verabschieden wir uns von diesem Träger des Lichts.


    Der Weg gabelt sich in Laon, unserer führt wieder zum Camp Municipal in Soissons. Dort sind wir gut aufgehoben. Geheizte Sanitäranlagen, WiFi, Ruhe und Entspannung sind hier garantiert. Die Menschen feiern ihr Bohnen-Fest. Auch Frankreich erfüllt mein Motto "Rentners Rummelplatz Reisen" in reichlichem Übermaß.


    Féérie nocturne "PERLE" Les Plasticiens Volants


    Etwa 15 Meter lange Meeresungeheuer mit Helium gefüllt lassen starke Männer an dicken Seilen am Samstag um 21.00 Uhr in die Luft. Diese Riesenkrabbe führen vier Männer. Einer davon beschwert sich mit einem Rucksack aus schwerem Metall, damit ihn das Ballontier nicht in die Höhe reisst.





    Fische tanzen in Baumhöhe. Der Ball stammt als Perle aus einer riesigen Muschel.





    Wie im richtigen Leben ist von den Meeresungheuer eines als BÖSES ausgemacht. Es ist dieser Wurm, der mit seinen Fangzähnen schon anfangs alle Sympathie des Publikums verspielt. Denn der böse Wurm grabscht sich ein Seepferdchen vom Boden und entführt es. Die dramatische Musik aus der Lautsprecher geht in ein krächzendes Kaugeräusch über, wie der böse Wurm das liebe Seepferdchen mampft.



    Am Himmel fliehen Fische vor dem bösen Wurm.


    Doch dann erhebt sich eine riesige Krake am Rand. Der böse Wurm greift die Krake an.


    Unter donnernden Maschinengewehrsalven kämpfen Wurm und Krake. Schlußendlich fällt der Wurm in eine lose Hülle zusammen.


    Zum friedlichen Ausklang des Festes schweben Quallen über unsere Köpfe. Damit sei genug erzählt von meinen Freuden in Frankreich.


    Wer Schilder wie in Frankreich

    ANTITERRORPLAN VERSCHÄRFTE SICHERHEIT ATTENTATSRISIKO

    vermeiden will, sollte sich eines alten CDU-Wahlplakats erinnern. Solche Parolen diffamieren die Altparteien heute als AfD-Hetze.


    Diffamieren, denuzieren, dezimieren: Montag Morgen steht dann der geniale Autor Akif Pirincci vor dem Dresdener Gericht - wegen Volksverhetzung.