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Aus meinem Leben
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  • 05/17/17--07:34: Von Marburg nach Marten
  • Nach bald vier Wochen überwältigen mich fast die Eindrücke aus unserem wunderbaren Land. Zudem zeigen mir meine beiden Freunde Werner und Adolf noch die schönsten Stellen ihrer Heimat. Wenn dann noch mollige Hitze von 35 Grad Celsius mein Stübchen aufheizt, wird es Zeit zur Ruhe.




    Der Sonntagsausflug mit meinem Freund rund um Marburg zeigt mir Stellen, die in ihrer Schönheit mitten im Mai ans Unwirkliche grenzen. Wie schöne Stellen gibt es in der Heimat, die vielen immer mehr verloren gilt.





    Der Blick vom Bismark-Turm auf das Schloß und Elisabethkirche von Marburg, auf die frisch begrünten Wälder ist berauschend. Mein Freund Werner zeigt mir als nächste Etappe Amöneburg, vor mehr als Tausend Jahr schon befestigt mit weitem Blick über das fruchtbare Land.




    Man mag sich in den sanft aufsteigenden Sommerwind legen, den Tag und die Hitze verträumen. Besser kann es nirgendwo werden!



    Kriegerdenkmal und Kirche im Dorf lassen, um der Geschichte und Tradition zu gedenken, auch wenn mir die Organisation von Religion, Macht und Wirtschaft recht zuwider ist -  hier wie überall.




    Die Geschichte seines langen, ereignisreichen und Welt erfahrenen Lebens lassen mich lange in Gedanken zurück, gerade und  auch an die Geschichte und Geschicke unseres Landes, was in den Händen von Menschen liegt, denen immer weniger trauen.




    Faszinierende Lebenerfahrungen teilt mein Freund mit mir, eine wunderbare Fortsetzung unseres Treffen vom November 2016 in München.



    Schon mehrere Menschen, die ihr Berufsleben mit Hingabe und Disziplin durchgezogen haben und noch durchziehen, die sich Besitz und Position erarbeitet haben, teilen miteinander ähnliche Sorgen um unser Land. Selbst Menschen, die sich als Migranten hier bestens integriert haben, schlagen Alarm. Doch in den Propagandakanälen des Systemfunks wie in den kommerziellen medialen Blütenblättern verschwinden diese alarmierenden Meldungen im Kleingedruckten.



    Ein Land kann so schön, fruchtbar und wohlhabend sein, wie es will, wenn Deutschland anno 2017 zum Irrenhaus mutiert, wird es wohl auch für Schlafschafe zunehmend ungemütlich.



    Kleriker, Künstler, Polit- und Wirtschaftsprofiteure unterstützen die Humanitärfrömmler, welche soviel Elende und Bedürftige der Dritten Welt einladen und anlanden, wie sie derer nur habhaft werden.



    Gegen Kritiker, welche leicht im Übermaß von Erregung den politisch korrekten Diskurs verlassen, greifen Netz-Maas-Nahmen, welche Nutznießer vordemokratisch in finsteren Verfahren und durch die Gesetzgebung peitschen.


    Aus meiner Kindheit sind mir zerbombte Ruinen noch in guter Erinnerung. Aus den Dächern wuchsen Bäume und Sträuche. Müll und Unrat sammelten sich in den Trümmern. Auf diese zertrümmerten Ruinen kommt mein Text später in der romantischen Fachwerkstatt Unkel am Rhein zurück.



    Es ist höchste Zeit den Albtraum von sogenannter religiöser Freiheit als das zu entlarven, was er in Wahrheit ist: Politische Indoktrination und Machtergreifung einer repressiven Unkultur. Von solch klerikaler Bürde haben sich über Jahrhunderte die Menschen im alten Europa in harten Kämpfen befreit. Jetzt soll wieder eine klerikal faschistoide Diktatur uns dämmern?



    Während die Nachbarn in Österreich sich aufrichten, um den übelsten Umtrieben Einhalt zu gebieten, fluten humanitär besoffene Nutznießer an jedem Geld werten Asylanten das Land mit weiteren Unverschämtheiten.

    Jenseits der Sahelzone warten Millionen, sitzen an nächtlichen Feuern unter dem Sternenzelt und träumen vom Gelobten Land, von Europa, von Deutschland. Unter unsäglichen Mühen schaffen es Einige durch Wüsten und Weiten, noch weniger über das Meer. Und dann sind sie da, wo sie bleiben und mehr und mehr wollen und werden.

    Medien wie Machen hetzen das verdammt verdummte Volk auf, um dem kriegerischen Treiber im Nahen Osten zuzustimmen, besoffen vor Kampfeslaune die Bomben bejubeln, welche weiter und mehr Menschen uns bringen, die hier wie dort keinen Platz mehr finden.



    Davon wollen die Wenigsten wissen, wie es dazu kommt und wieder kommt noch weniger. Doch nach dem Schock setzen wieder Heulen und Zähneklappern ein. Die Wendehalsigen Rechthaber wollen es dann danach immer gewußt haben, doch davor etwas zu spüren, zu sehen, das beunruhigt zu sehr.



    Mein Freund textet bei seinen Sendungen mit schöner Regelmäßigkeit eine wütende Klage:

    Es wird immer Toll-er-anter in Deutschland.... "Wie total bloed und bescheuert kann diese Bundesregierung eigentlich noch werden????????"

    Mein lieber Freund Adolf von unserer gemeinsamen Portugalreise 2013


    Wie so oft treibt es mich viel zu früh, zu schnell und zu hastig fort aus dem paradiesischen Marburg, gerade als das Wetter umschlägt in glühenden Sonnenschein.  Kurz zuvor gab es im hessischen Herbstein noch Nacht- und Bodenfrost. Jetzt heizt sich meine Hütte auf bald 38 Grad Celsius auf, eine unerträgliche Hitze. Doch der Abstecher an den Rhein zu meinem lieben Freund und Reisebegleiter der Portugal Fahrt 2013 lohnt sich.


    Sechs Jahre älter hat Adolf nun sein 75jähriges erreicht. Er ist dünn geworden. In dem Alter wird es schwerer, die Last des Körpers zu tragen. Der Körper erfreut sich an Ruhe, angenehm temperierten Räumen und guten, regelmäßigen Mahlzeiten.

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    Wir verabreden uns für eine weitere gemeinsame Reise im Herbst ins traumhaft schöne Elsaß. Doch zuvor zeigt mir Adolf in seiner schönen Heimat die Plätze von Macht, Pracht und Kraft wie in Königswinter, der Erpeler Ley mit Blick auf die Brückenpfeiler von Remagen und auch Unkel, wo Willy Brandt von 1979 bis 1992 lebte - oder wie man bei Menschen solcher Macht besser schreibt - residierte.




    Adolf kannte von seinen jungen Jahren noch den touristischen Trubel am Rhein, die Wochenenden mit Wein, Weib und Gesang. Doch jetzt? Auch hier stehen mitten im Ort verrammelt und vernagelt aufgegebene Gastwirtschaften. Rentner sitzen versonnen auf den Bänken. Und der Blick geht über das gesegnete Land, über dem wie ein Fluch der Verdammnis Niedergang, Umvolkung - also nichts Gutes - liegt.


    Wir sitzen im Eiskaffee, im Besten des Ortes, und blicken auf das gegenüberliegende Lokal.



    Die Hochburg der Gastronomie, ein Schloß mit Rheinblick, hält sich noch gerade. Doch Gäste sind keine zu sehen.



    Ein SEA-LIFE Komplex mit Blick auf den Drachenfels soll Touristen anlocken. Doch wer das Aquarium einmal gesehen hat, braucht es kein zweites Mal. Wer sich mit seinen Krücken im Batterie-Gefährt bewegt, der braucht kein SEA-LIFE, wenn das eigene Leben zerrinnt.



    Die einstmal feudale Gegend mit Blick auf das mit Millionen gesicherte und umgebaute Petersberg-Hotel macht an diesem Maienmontag morbiden Mollklang.





    Schlösser und Burgen, Drachenfels und dahinter neue Gastronomie im Stil von Schiffscontainern sind nicht mehr das Meine.


    Durch Erpel führt mich Adolf am Rhein entlang mit Blick auf die Brückenpfeiler von Remagen. Erpel nahe bei Remagen ist wieder eine dieser romantischen Fachwerk-Nester nahe am Rhein.

    Die Eingeborenen von Erpel pflegen und hegen die "Einachser", mit denen sie aus Jux und Tollerei fröhliche Fahrten und Treffen machen.




    Smartphones haben Telefonzellen und Internet-News Bücher überflüssig gemacht.


    Durch den frühlingsfrischen Wald kurvt Adolf zur Erpeler Ley, was uns einen fantastischen Blick über den Rhein, Remagen und die fruchtbare Landschaft eröffnet.



     Man lese bei Wiki die Kriegsstory, die verfehlte Sprengung, weil es nicht passend Dynamit sondern nur billigeren Industriesprengstoff gab, man lese vom Übermarsch der US-Truppen über die lädierte Rheinbrücke, den tobenden Führer, der die Offiziere der missglückten Sprengung standrechtlich niederschießen ließ, und vielleicht doch noch zum Glück für das Land, weil ohne den Rheinübertritt der US-Truppen vielleicht noch die dritte Atombombe im Weltkrieg in Deutschland gezündet worden wäre.

    Nicht weit von Erpel liegt Unkel.

    Unkel - Residenz von Willy Brandt




    In Unkel residierte Willy Brandt von 1979 bis zum Tod 1992. Jetzt erschrecken Touristen über eine Ruine mitten in Unkel, am zentralen Marktplatz, der guten Stube des Dorfes. Aus der Dachrinne wuchert ein Gebüsch. Der mächtige Fahnenmast hängt windschief am Haus. Manche Fenster sind verrammelt, andere eingeschlagen. Die Türen stehen offen.



    Im Innern des großen Gebäudes haben die Menschen Müll, Abfall, alte Möbel, Elektroschrott und dergleichen gelagert. Allein die Entrümpelung mit mehreren Containern würde Tausende kosten.



    Der Kontrast zwischen dem lauschigen Unkel, dem Blick auf den Drachenfelsen und die Ruine mitten im Dorf könnte nicht größer sein.




    Zwischenstopp Bonn



    Anderntags geht es schon wieder weiter. Der Stellplatz in Bonn an der lärmenden Autobahn und unter glühender Sonne hält mich nur für ein paar Stunden.



    Ein Radweg nach Bonn an windigen Rhein entlang erfrischt.



     Es reicht für erste Eindrücke, um Spargel dort preiswert am Markt zu kaufen - sensationell günstig das Kilo nur vier Euro. Mit Spargel und Brot geht es wieder zurück am Rhein mit einer kurzen Mittagsruhe auf einer Parkbank.


     Der Kahn der Köln-Düsseldorfer Schifffahrt rauscht vorüber. Dort sitzen Reisende entspannter und kühler als im kochenden Wohnmobil.



    Ein Treffen mit Pirincci in Bonn wäre die Krönung dieser Reise, doch der Meister hat keine Zeit, schreibt im Streß, obgleich genug verführerische Kunststudentinnen in der Stadt promenieren.



    Mit reicher Beute, meinem Spargel und einem guten Dinkelbrot, reicht mir Bonn.



    Der berühmte Bonner Bürger Beethoven nimmt meine Ehrerbietung entgegen. Die Machthaber, welche in Deutschland zu befürchten sind mit fortschreitender Umvolkung, werden Pirincci kein Denkmal setzen, eher seine Bücher verbrennen.



    Wenigstens in der Kühle des Bonner Münsters lässt sich ein wenig Ruhe und Atem schnappen. Aber wenn der Körper auf Bewegung und Reisen, Radfahren, Einkaufen und Verkehr eingestellt ist, dann fällt selbst das Rasten schwer.




    Es fehlte mir die Ruhe für Bonn, fällt mir bei der Betrachtung der Bilder auf. Hier der Kreuzgang im Münster. Um den Ruhepunkt der Kirche pulsiert das Leben, welches kaum zur Ruhe kommt - jedenfalls nicht in mir.



    Die Klänge eines Saxophonisten verabschieden mich vom Bonner Marktplatz. So geht es mit Rad, Brot und Spargel zurück am Rhein entlang zum Schlafen auf eine Parkbank, dann in das Wohnmobil, welches sich auf 38 Grad erhitzt hat.



    Für mich ist es unerträglich, in einem 38 Grad heißen Auto an der Autobahn in Bonn zu bleiben, auch wenn der Stellplatz dort nichts kostet. Dass Mobile dort im sechsstelligen Wert übernachten, wundert mich.




    Für mich weist 90 Kilometer mein Campingführer in Meerbusch einen Platz aus, der hoffentlich auszuhalten ist. Es wundert mich, auf dem Weg zum Camp mit Fähre über den Rhein übersetzen zu müssen. Doch der Wind vom Fluß erfrischt und kühlt langsam den Wagen.



    Den Rhein kämpft sich zufällig das Schiff "Bayernland" hinauf, welches in Lohr am Main mir schon einmal aufgefallen ist. So klein ist die Welt! Zum Glück ziehen auch ein paar Wolken auf, die mich von der Höllenglutsonnenhitze ein wenig isolieren. Der Spargel war gut. Die Dusche am Platz ebenso.



    Diese Geschichte von einem ruhigen Sonnentag in Meerbusch entsteht bei 29 Grad im Wagen und gekühlten Getränken. Doch mehr als 10 Grad Celsius plus schafft der Gaskühlschrank nicht unter dem Plastikdach, auf das die Sonne knallt.




    Weiter geht es dann ins Ruhrgebiet. Dort haben Versicherungsgesellschaften schon vor Jahrzehnten den Hausrat nur gegen Aufschlag gegenüber beispielsweise den Tarifen in Bayern versichert, weil an der Rhein-Ruhr Schiene damals schon Einbruchsdiebstähle höher waren als sonst im Land. Ob sich das mit der Wahl vom Sonntag ändert, gar bessert?

    Jedenfalls ändert sich nicht viel bei Menschen wie in Marten, welche dort schon länger leben und mich bald sieben Jahrzehnte kennen und mir gleichsam in brüderlicher Liebe und Verbundenheit fundierte Textkritik komponieren wie....

    bin bekennender Nichtleser wenn du willst dass ich was lese dann bitte ohne Nazipolitik ih lese meine Lügenpresse und ein bisschen meer verzichte aber auf dauernde Hetzberieselung














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    Bei Mutti laufen die Fäden zusammen. Mutti ist die Bestie. Was sie ausbrütet erfüllt ihre Vorgaben, Männer, Kinder, Enkel - alle. Die dominante Mama denkt und spricht für Papa. Die Subdominante bläst ihm den Schuh auf: "Wie mein Herr und Gebieter befiehlt..." Egal ob Dominate oder Subdominante, wer von seiner Honigfalle genug Honig im Hirn hat, der macht, was gewünscht.

    Wutbürgerer im grün-rot versifften NRW hatten nach dem Spaß der Nafris auf der Kölner Domplatte, nach Jaegers Jagd auf Anis Amrit, nach unzähligen Angriffen im Milieu die Schnauze voll von ihren Schranzen. Der nächste Schleimlecker darf als Landesfürst in die Bütt. Was Blogger schimpfen, was Alte maulen, es interessiert keine Sau. Girls wonna have fun. Die Alten ihre Ruhe. Keine Belastung, das Alter belastet mehr als genug.  Wer nicht alt werden will, muss sich jung umbringen. Wo bleibt dabei der Spass an der Freud? Bei den Abrechnungen der Ärzte. Herzklappen, Muskelschwund, Zahn- und Haarausfall, die Liste der Leiden wird länger als Merkels Regentschaft.



    Aus kreativem Chaos entsteht Großes, nicht von schlechten Eltern. Der Stammbaum an der Wand wurzelt bis in die Wirren des 30jährigen Krieges.


    Die Werke des Meisters schmücken nahezu jede freie Ecke im Haus, jeden Winkel im wilden Garten füllen Gestalten, welche Geister beschwören, vertreiben und den Betrachter betören.




    Erst mit den Jahren wuchs mein Verständnis für den Maestro, Maestro Marten Maximus Majestix. Er bevölkert mit seinen Lieben eine Insel der Seligen, voller Frieden und Freuden und voll verständig für All-und-Alles, das karmisch-kosmische große Ganze.


    Man tituliert den Maestro auch voller Achtung und Anerkennung als "Landlord in seinem Imperium", was er sich mit seiner sorgenden Gattin in Jahrzehnten redlich sorgend geschaffen hat, ohne seinen jugendlichen Schwung, seine spielerische Leichtigkeit, seine lachende Lebenslust verloren zu haben. Seine Werke tragen klingende Titel wie "Gewürm an der Burg". Hiermit drückt der Meister auf, dass negative Einflüsse in seinem Leben keinen Raum finden.



    Doch auch steinerne wie bronzene Wächter und Wichte bewahren sein Imperium vor Unbill. Gnade hat ihm die Kunst gegeben aus allen Nachrichten die zu filtern, welche seine Laune heben, und alles zu meiden, was seine Stimmung senkt. Dieser geflügelte Humunculus wacht über den Frieden dieser Seligen und mehrt ihre Freuden.


    Dass in diesem musealen Ambiente auch Rotkäppchen und ihr Wolf mit den sieben Zwergen ihren Platz gefunden haben, versteht sich von selbst. Man übersieht man am versteckten Eingang zu diesem Erlebnispark leicht diese romantische Ecke.



    Seine politisch korrekte Gesinnung als Verteidiger und Schutzbefohlener seiner Schätze vor Versicherungsagenten, Bankstern und Steuereintreibern dokumentiert der Maestro nicht mit einem Wissen umfangreicher Werke juristischer, philosophischer oder wirtschaftlicher Expertise, sondern er gibt seinem Gefühl gegen die Gegner von Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit Ausdruck mit dieser Figur: "Kapitalistenschwein mit Geldkoffer". Doch diese Geheimnisse seines Kräuter- und Erlebnisgarten erschließt sich dem Geduldigen nur nach langer Führung. Obgleich der Meister seine Werke schon mit einem fünfstelligen Betrag in den Showroom von eBay stellte, führt der großherzige Künstler immer noch ausgewählten Besucher unentgeltlich durch sein Imperium und Refugium.




    Gedenken und Erinnerungen wie an Denkmäler von Verlust, von Schuld, Scham und Schande belasten sein frohes Gemüt keine Sekunde lang. Kommt ein Gefühl von Unlust auf, zappt sein Programm unverzüglich auf fröhlichere Töne um.



    In ausdruckstarken Gesten und unterhaltsamen Reden lieben ihn die Menschen als Mittel- und Anziehungspunkt jeder Runde, weil sein leichtes Gemüt und seine einfühlsame Art jeden erheitern, auflockern und entspannen.


    Auch hier erhebt unser verehrter Maestro die Hand zu imperialer Geste hinter der geliebten Tante, welche meinen bald 70 Jahren noch einmal 25 Jahre voraus ist. Das Wiegenfest dieser unverwüstlichen Greisin zu feiern, sammelt sich solch illustre Runde, beseligt von Kraft und Gesundheit einer Sippe, die sich leidlich als unverwüstlich erwiesen hat - selbst in härtesten Zeiten.

    Deutschland-du-mieses-Stück-Scheisse

    Nun ist das Land nicht für alle, die schon länger drin leben, eine Insel solch sonniger Seligkeit und biedersten Behaglichkeit. Einflüsse stören, welche weder Spießer noch Selige kennen, nicht wissen, nicht wollen. Zum Glück bleiben solche Ungeister vor der Schwelle draußen vor der Tür, auch wenn das öffentliche wie private Eigentum gerade in Links-Rot-Grün versifften Hochburgen empfindlich gestört wird.



    http://der-kleine-akif.de/2017/05/20/vervielfaeltigen-mit-aydan/

    Zwei Türken beschäftigen sich mit der anderen "Seite-der-Medaille". Die Eine im Auftrag der Regierung als Integrationsbeauftragte der SPD, die Dame Özoguz und als ihr Verehrer, der dieser Dame ein liebliches Traktat widmet der hochverehrte Meister von Schmäh-und-Schundschriften Akif Pirincci. Selbstredend sind solche Türken den Seligen auf ihren Inseln weitgehend unbekannt, weil weder Frau Özogus noch Herr Pirincci in irgendeinem Ballerverein Bälle unter dem Jubelgeschrei emotionalisierter Massen ins Tor bolzen. Also nähert sich hier der Autor in seinen Ausführungen der Stelle, wo die Seligen auf ihren Inseln gelangweilt, mehr noch empört die Schrift ins Aus wischen, um sich erfreulicheren Dingen zuzuwenden.


    Hier plante beispielsweise die SPD in ihrer Weisheit für eventuelle einlaufende Asyl- und Unterhaltsbegehrer eine Containerstadt. Der Bau wurde mangels Nachschub an Menschenmaterial eingestellt. Eine zuvor begonnene Arbeit an einem Neubau bliebt ebenso unvollendet, weil das Gebäude gegenüber einer Siedlung für Flüchtlinge keinen Käufer mehr fand.



    Die halbfertige Doppelhaushälfte, deren andere Hälfte komplett fehlt, steht nun leer, unverkäuflich und unvollendet gegenüber einem ebenso unvollendeten Flüchtlingscamp. Doch mit solch Kleinigkeiten will und wird man sich in den Grafitti verschönerter Vorstädten im Ruhrgebiet nicht aufhalten. Als Chronist reichten mir nach etlichen Besuchen zuvor in den Links-Rot-Grün versifften Gefilden von Jahrzehnten Misswirtschaft ein paar sonnige Sonntagseindrücke.



    Immer wieder gern lässt sich dies freundliche Zeitdokument vom Herzkammerriss der Brutaldemokratie dokumentieren wie schon im Sommer zuvor im links-rot-grün versifften Berlin: "Hier könnte ein Nazi hängen!"



    Nachdem sich der Urnenpöbel all paar Jahre wieder in seiner Wahlzelle austoben darf, entspannt er sich beim Frühschoppen. Alkohol hat sich in Russland, in Indianerreservaten und von prekären bis besten Kreisen bewährt. Wie Wahlergebnisse ausgezählt werden, bleibt ein weitgehend ungeklärtes Geheimnis. Genosse Stalin erklärt dies plausibel brutaldemokratisch.




    Doch zurück zu unserer verehrten Steuergeldschluckerin im Staatsdienst Frau Özogus, die zwar keine Bälle tritt, aber einem Dichter wie Pirincci doch gehörig in die Eier - und nicht nur dem.




    Dr. Nicolaus Fest, der ebenso wie Özogus und Pirincci nicht als Balltreter dem Urnenpöbel bekannt und daher weitgehend unbeachtet bleibt, fragt Frau Özogus sehr einfach und eindringlich, doch eine Antwort bleibt mit Sicherheit aus.




    Für die medial-klerikale-künstlerische Hirnwäsche durch begnadete Systemhuren reicht es, dem Urnenpöbel die gefällige Politpolka zu blasen, dann tanzt der Mob nach der Pfeife der Mächtigen.




    Und es belustigt sich Hinz und Kunz, Merkel, v.d. Leyen, Maas und das Managment in Industrie, Sozial- und Gesundheitsindustrie - von segensreichen Investitionen wie im Konsumgüter-, Wohungs- und Heiratsmarkt einmal ganz abgesehen.




    Und sie tanzen, rocken, zocken, bis die Fetzchen fliegen, Schlüpfer zerrissen in den Büschen liegen, mit blutigen Wunden Frauen wie Männer heim sich schleichen, sofern sie sich nächtens auf die Straßen noch trauten.




    Doch die Mehrzahl der willkommenen Gäste bewegt sich bescheiden, fast lautlos durch die Straßen, bis der Muezzin zum Gebet sie ruft.




    Bleiben wir im Sonntags sonnigen Ruhrgebiet, im wunderschönen Dortmund, wo Spielhallen, Tatoo- und Nagellackstudios, Shisha-Cafes, asiatische wie türkische Imbisse und Kioske das bunt beschauliche Bild bestimmen.




    Vorstellbar, dass mutige Existenzgründer sich aus gut gefüllten Sozialtöpfen satt bedienen. Dann lässt sich bei Geschäftsaufgabe wenig später auch ein Verlust leichter verschmerzen.




    Was auf jeden Fall immer geht, ist ein erfrischender Schluck aus der Pulle. Der Durstige leidet am wenigsten in einer Stadt mit alt hergebrachter Kiosk- und Kneipenkultur.




    Dieser kultige Ort mit kunstvoll verzierter Ruhrpottromantik nennt sich nicht schnöde "Kiosk" sondern adelt sich als "Trinkhalle". Dann PROST!





    Als Höhepunkt kultureller Anpassung von uns Ungläubigen an eine höhere und attraktivere, vor allem auch aggressivere Klerikalkultur begeistern die Rechtgläubigen unzählige Moscheen. Hier hat die Moschee in Huckarde eine ehemalige Kirche übernommen, den Ort sakrosankt "koran-isiert", was einer Heiligsprechung im Sinne des Erfinders gleichkommt.



    Doch die Seligen, gleichsam die letzten Heiligen im Heerlager gut-germanischer Tradition, trotzen standhaft der Bekehrung zu Allah, feiern ihre Feste fröhlich und ungestört, bleiben bislang von Graffiti verschont, was sich über öffentliches wie privates Eigentum verbreitet wie feinste Tatoo-Gemälde, Sprüchlein und Symbole über der schweineweißen Haut des Urnenpöbels. Findet der links-grün-rot versiffte Mob kaum noch Plätze, um seine Parolen und Skizzen über Wände zu spritzen, sind dann Autos dran. Doch gegen Autos kämpft der schwarz geschürzte Stadt- und Untergrundindianer dann doch mit gekonnt gelegten Brandsätzen, die Limousinen unliebsamer Personen in Schrott verwandeln. Eben Brutaldemokratisch.




    Während sich meine Rentnerruhe nicht länger vom links-rot-grün versifften NRW stören lässt, 200 Kilometer Richtung Südwest sich nach Koblenz absetzt, lässt dieser Rentner seinen Morgan mit historischem Kennzeichen aufheulen und vom Autobahnparkplatz schmettern.


    Aus einem mir unerklärlichen Grund lässt sich das Bild nicht aufrecht stellen.


    Vater und Mutter hatten 1948 noch andere Sorgen, ihre Brut satt zu bekommen, groß zu ziehen. Zu den Zeiten wartete der große Martener Maestro Maximus, der Landlord seines blühenden Imperium noch in Mutters Bauch auf seinen großen Auftritt, den er dann ja auch bekam. Schon damals schauten meine großen Kulleraugen verträumt aus meinem Babygesicht mit der Klage und Frage, die mich nimmer mehr loslässt: "Das darf doch alles nicht wahr sein!"








    Ist es aber. Doch es juckt kaum einen mehr als mäßig. Väterchen war gesund, zwar mager noch, aus dem Krieg heimgekehrt. Heute ist das alles unvorstellbar, wo Frau v.d. Leyen, den Job in der Bundeswehr mit geregelten Arbeitszeiten, Kinderkrippen und fröhlichen Liedchen attraktiver und wenig aggressiver macht. "Voll Nazi" mault nur noch die FAZ, die den Zug zur großen, friedvollen Unterwerfung verpasst hat.




    Doch weil Bilder und Bälle in der FAZ fehlen, interessiert das ohnehin kaum einen, jedenfalls keinen auf der Insel der Seligen, wo Pirincci, Özoguz auch nach dieser Suade ebenso unbekannt bleiben wie Dr. Nicolaus Fest.




    "Voll Nazi" dagegen sind Bilder von Wehrmachtssoldaten, ebenso eine Beschränkung der demokratischen Stimmrechte hiesiger Türken, wenn sie nicht im Auftrag ihres Führer für die Todesstrafe stimmen dürfen.





    Zornige, hungrige, Koran konditionierte Männer werden bislang noch Ungläubige auf den Pfad harter Tugend konditionieren, Frauen mit zahlreichen Kindern segnen und Widerspruch mit Faustrecht niederschlagen. Brutaldemokratisch.




    Fragen wie nach "warum, wieso, weshalb" erübrigen sich. Es geht um die normative Kraft des Faktischen. So wie GröMaZ, unsere geliebte Größte Mutti aller Zeiten, so prächtig pragmatisch wie weise verlautbarte: "Nun sind sie eben da..."



    Jedenfalls hat sich nach heißer Fahrt meine rollende Rentnerklause bis an Rhein/Mosel vorgearbeitet, am Sonntag ohne Stau recht angenehm.




    Beim Anblick des Monuments mit der Festung Ehrenbreitstein auf der anderen Rheinseite gruselt es den Betrachter. Ist ein solches Monument überhaupt noch politisch korrekt? Dazu noch mit Fahnen in schwarz-rot-gold geschmückt? Deutschland-du-mieses-Stück-Scheisse-Schreier haben hier noch als bunt rot-grün-versiffte Brutaldemokraten ein furchtbares Feld für Graffiti, wenn nicht gleich für die Abrißbirne. Warten wir ab!




    Noch sind mir auf meiner kleinen Reise durch das Land bislang einige Rentner begegnet, die mit mir und einer Meinung dem medialen Zeitgeist der Unterwerfung und Umvolkung widerstehen. Doch was sind solche Rentner schon wert im Kampf, die mit ihrem Körper am härtesten kämpfen müssen?




    Wehmütig wirkt die traumhafte Schönheit von Landschaft und Architektur auf mich ein.




    Dass dieser Urnenpöbel, der sich auf der Insel der Seligen wähnt,  oftmals seine Haut zum Tätowierer zu Markt trägt und außer Fußball, Deutschland sucht den Superstar und dergleichen Junk-TV kaum mehr in die hohle Birne, aber umso mehr in den fetten Wanst sich schaufelt und schluckt, dass dieser Urnenpöbel etwas ändern wird oder könnte im September ist absurd.




    Der Clown dreht traurig seine Orgel, erinnert an den Leierkastenmann in Schuberts Winterreise mitten im Mai. Ein Akkordeonist quetscht sein Instrument und entlockt ihm Klänge aus Opas und Omas Schlagerkasten. Auf der anderen Rheinseite fahren rote Züge im Licht der untergehenden Sonne. Ehrenbreitstein strahlt im Sonnenlicht.




    "Die Deutsche Ecke" fühlt sich trotz martialischer Masken, grauer Steine und monumentaler Reiterstatue mit Engelflügelbegleiterin aus der Zeit gefallen an.





    Das Münchener Bahnhofsviertel mit seiner Goethe- und Schillerstraße gestaltet sich unaufhaltsam um, bis auch in München ein grün-rot versiffter Stadtrat die Straßen in Mustafa- und Ali-Straßen umbenennt. "Du sprechen Deutsch?" Fragt sich, wie lange noch.




    Wer will noch etwas wissen von den gegossenen Gestalten auf steinernen Sockeln? Fußball, Tatort, das volle Programm.




    Stein und Eisen mahnen an Schuld, Scham und Schande, aus dem Deutschland-du-mieses-Stück-Scheisse gegossen und in den Dreck getreten wirst.




    Ein ehemals preußisches Regierungsgebäude sieht heute ja "sowas von Nazi aus". Abreißen und rausreißen mit Stil und Stumpf, Architektur wie Erinnerung an Geschichte, Preußens Gloria, den Militarismus, dieses Deutschland-du-mieses-Stück-Scheisse!




    Kurfürstenschlösser, preußische Regierungspaläste, Deutsches Eck Denkmal und Fahnengeflatter - wer braucht das noch? Moscheen, Wasserpfeifen-Kneipen und Tee statt Wein und Bier. So integriert sich der deutsche Biedermann an Brandstifter aus dem Morgenland. Özogus sagt, was Sache ist und wird. Wahlrecht und bedingungsloses Grundeinkommen für jeden, der die Grenzen überschreitet ins gelobte der umgevolkten Steuerzahler.




    Weinstuben! Eine aus der Zeit gefallene Erinnung, als man noch meinte " Wer nicht liebt Wein, Weib und Gesang, bleibt ein Narr sein Leben lang."




    Diesen Zeiten sind nur noch in Denkmäler zu gießen! Es wundert mich, dass der Briefkasten gelb ist. Wie lange das noch politisch korrekt durchgeht, ist die Frage. Warten wir ab, bald passen rote Briefkästen mit Halbmond besser ins Bild.




    Links zur Lage der Nation:



    http://www.br.de/nachrichten/moscheen-muenchen-demo-100.html


    http://www.journalistenwatch.com/2017/05/17/akif-eulenspiegel-schaut-in-den-spiegel/


    https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/spahns-spitzwege/der-gordische-knoten-anatoliens/


    http://www.journalistenwatch.com/2017/05/19/wenn-thilo-sarrazin-mit-einer-dummen-journalistin-spazieren-geht/


    http://www.aliceschwarzer.de/artikel/ein-abend-wuerzburg-334477

    https://www.youtube.com/watch?feature=share&v=57gELbv0C78&app=desktop

    https://daserwachendervalkyrjar.wordpress.com/2015/11/24/schweden-offener-buergerkrieg-wegen-der-flut-von-islamischen-migranten/

    http://m.tagesspiegel.de/politik/hoecke-rede-im-wortlaut-diese-regierung-ist-zu-einem-regime-mutiert/19273518-2.html


    https://sunrock.lnk.to/merkelzuallembereit

    http://www.annabelle.ch/leben/gesellschaft/%C2%ABbenimm-dich-nicht-wie-eine-hure%C2%BB-45617

    https://www.welt.de/vermischtes/article164675992/Fragwuerdiges-Signal-fuer-alle-die-die-Staatsgewalt-missachten.html


    https://www.youtube.com/watch?v=zfSfRB9Ha2o


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  • 05/27/17--03:09: An der Loreley im Mai
  • Meine kleine Frühlingsfahrt führte mich von Koblenz gerade mal 40 Kilometer weiter am Rhein entlang nach St. Goar. Dort hält es mich in der Geburtsstadt meiner lieben Frau eine Woche lang. Hier ist für mich derzeit der schönste Platz Deutschlands, wo Nachrichten von Massenselbstmördern an Schrecken verlieren.

    Diejenigen, die zu klug sind, um sich in der Politik zu engagieren, werden dadurch bestraft, dass sie von Leuten regiert werden, die dümmer sind als sie selbst. Platon




    Auch schon wieder bald 20 Jahre her, dass meine Geliebte schnurrendes Kätzchen und fauchenden Tiger in unseren Flitterwochen spielte. Sie ist in St. Goar aufgewachsen, glücklich an einem der schönsten Plätze Deutschlands gestartet. Doch zunächst noch einen kleinen Rundgang durch Koblenz, eine der ältesten Städte im Land, seit der Steinzeit besiedelt, von den Römern als Festung genutzt, von den Franzosen erobert, den Russen befreit.

    Das Camp in St. Goar schaltet per WiFi meinen Reiseführer Wiki dazu:
    Im Frieden von Lunéville fiel Koblenz 1801 auch formal an Frankreich und wurde Hauptstadt des französischen Département de Rhin-et-Moselle. Das Ende dieser französischen Zeit kam 1814 mit der Besetzung von Koblenz durch russische Truppen.
    Die Preußen bauten in Koblenz als Hauptstadt ihrer Rheinprovinz Ehrenbreitstein zum damals stärksten Festungssystem Europas auf. Das muß man sich ansehen!



    Zu dem martialisch militärischen Mauerwerk kommt neben Museumstücken wie Waffen, Versorgung und Geschichte der Festung ein berauschenden Blick über die in den Rhein mündende Mosel.



    Die Kanone von Herrn Greiffenklau ging dank französischer Dauerleihgabe zurück nach Deutschland, wo sie in der Festung Ehrenbreitstein weitgehend sicher vor Altmetalldieben Besucher begeistert.



    Unermüdlich schieben Schiffe ihre Ladungen über den Rhein, Kohle, Gas, Öl und in den weißen Kreuzfahrtschiffen Touristen.


    Eine Gedenkstätte, die sich verschämt in eine Ecke des Mauernlabyrints verdrückt, erinnert an die Soldaten der Weltkriege.



    Unzählige Stunden schufteten Arbeiter, Ingenieure, Baumeister an diesem Bauwerk.

    Der Geist von Zwang, Drill, Blut, Schweiß und Tränen durchzieht die Gedenkstätte mit Meter dicken, Mauern, düsteren Gängen und Gefängniszellen, wenigen Abtritten für ein paar Hundert Soldaten und dem gnadenlosen Drill für den "Heldentod". Das waren keine Kuschelkrieger unter Oberbefehlshaberin Frau v.d. Leyen mit geregelter Arbeitszeit, Kinderbetreuung und Urlaubsanspruch.



    Die Erinnerung an Kaiser Wilhelm I., der in Koblenz gelebt hat, hält ein martialischen Denkmal aufrecht.






    Wiki schreibt zu dem Monument auf dem "Deutschen Eck":
    Das Deutsche Eck ist eine künstlich aufgeschüttete Landzunge in Koblenz an der Mündung der Mosel in den Rhein. Im Jahr 1897 wurde hier ein monumentales Reiterstandbild des ersten Deutschen Kaisers Wilhelm I. errichtet, das als Denkmal für die Deutsche Reichsgründung 1871 konzipiert war
    Die Fahrt von Koblenz Rhein aufwärts führt an der unvergleichlich prächtigem Schloß Stolzenfels vorbei, eine EGO-Demonstration

    Die erst Anfang des 19. Jahrhunderts vom preußischen Kronprinzen zum Schloss ausgebaute Anlage geht auf eine kurtrierische Zollburg aus dem 13. Jahrhundert zurück, die 1689 zerstört wurde. Das neugotische Schloss ist das herausragendste Werk der Rheinromantik.
    Doch weil sich meine Reise etwa 40 Kilometer von Koblenz bis St. Goar ausdehnt, bleibt mir nur ein Blick vom Tal auf das mächtige Bauwerk und auf einen Bestattungsdienst in dem kleinen Ort am Rhein. Des weiteren muss der Camper seine rollende Klause mit Getränken und Nahrung versorgen, sich einen Platz am Camp sichern. Die Arbeiten strengen an und lassen keine Zeit für Burgbesichtigungen.


    Irgendwann steht meine Kiste dann mit anderen am Camp Loreley. Hier ein Wohnanhänger, meiner Recherche nach ein Schweizer Fabrikat von nur 700 Kilo. Die Luxusversion mit Fernsehern kostet 18.000 Euro. Die Holländer ziehen das Gefährt mit einem Fiat 500.



    Die Schweizer fallen häufig mit gigantischen Luxusliner auf. Hier ein Aufbau auf einem Setra-Bus. Wer schon mit einem 12-Tonner anreist, darf auf einen Geräteanhänger nicht verzichten.


    Mir macht, wie treue Leser wissen, die Sonne zu schaffen. Zur Sonnenseite schützt mich eine Markise. In der Wiese weiden Gänse, welche bis zu zwei Kilo Kot täglich entsorgen. So sieht der Weg am Rhein auch aus. Die Gänsemütter verteidigen ihre unbedarfteren plüschigen Küken mit bösem Zischen. Mein Fahrrad schlägt dann einen gehörigen Bogen um die aufgebrachte Gänsemama, die wie alle Weibchen sich für ihre Brut einsetzt und für sonst wenig.



    Wenn gerade keine Gänse vor meiner Klause grasen, schieben sich Kähne aller Sorten, Größen und Bauart vor meiner Tür vorbei. Rhein aufwärts weht dauernd eine kühlende Brise. Wenn alle Dachluken und Fenster geöffnet sind, dazu die Frontscheibe mit Isoliermatten verhängt ist, lässt es sich gut im Auto aushalten und arbeiten.


    Die Gegend ist so überaus reizvoll, dass ihren Liebreiz zu preisen, mir fast die Wörter fehlen. Auf der anderen Rheinseite liegt St. Goarshausen. Doch vorerst fehlen noch einige Lebensmittel, die im einzigen, kleinen Laden in St. Goar nicht zu kaufen sind. Also geht es fünf Kilometer Rhein aufwärts in den nächsten gesegneten Flecken Erde. Das Städtchen: heisst Oberwesel.


    An dieser gesegneten Mittelrheinlandschaft wehen an Schiffen, Gipfeln und zahlreichen Häusern Deutschlandflaggen.




    Neben dem Radweg wühlt sich ein Kreuzfahrschiff den Rhein aufwärts,  die Schiffsdiesel arbeiten unter Vollast. Oberwesel rühmt sich seiner vielen Türme und seines guten Wein. Dort gibt es einen vorzüglich sortierten Rewe, welcher viele vegetarische Sojaprodukte bietet.


    Sechszehn Türme und Mauern versetzen den Besucher in Oberwesel zurück ins Mittelalter. Doch die in kurzem Abstand vorbei rauschendne Züge auf beiden Rheinseiten wie die Schiffe auf dem Fluß bringen das Jahr 2017 wieder ins Bewußtsein.


    Von Oberwesel geht es mit den Schätzen von REWE zurück nach St. Goar.


    St. Goar gibt mir noch einen reizvollen Blick auf die Burg Rheinfels.


    Die Fähre verkehrt zwischen St. Goar und St. Goarhausen. Der Loreley-Felsen liegt 150 Meter über dem Rhein.


    Über St. Goarshausen prägen die beiden eindrucksvolle Burgen Katz und Maus die Landschaft. Für die Bilder nehme man sich Zeit, dass sie ihren Zauber entfalten.



    Weidezäune übersteigt der Wanderer auf wackligen Holzgerüsten.


    Atemraubende Blicke zurück ins Tal...


    ... und über den Rhein, auf dem unentwegt Schiffe fahren.


    Nach den Weinbergen geht es durch feucht kühle Busch- und Waldlandschaft.


    Das Schild warnt davor, keine paarenden Partner zu stören.




    Selbst heute verunglücken noch Schiffe an dieser nur 160 Meter engsten Stelle des Rheins, obgleich schon in den 30iger Jahren gefährliche Felsen in der Fahrrinne gesprengt worden sind. Wiki berichtet:
    So lief am 28. September 2003 bei extremem Niedrigwasser das Fahrgastschiff Loreley der Köln-Düsseldorfer Deutsche Rheinschiffahrt AG (KD) mit 349 Passagieren und elf Besatzungsmitgliedern an Bord bei der Talfahrt auf Grund. Bei einem Tiefgang von 1,24 m und einer Tiefe der Fahrrinne von 1,44 m hatte das Schiff aus ungeklärter Ursache zunächst eine Grundberührung, die den Ausfall der zum Antrieb und zur Steuerung dienenden Twinpropeller bewirkte. Das manövrierunfähige Schiff lief sodann in der scharfen Rechtsbiegung des Flusses direkt in Höhe des Loreleyfelsens auf das linke Ufer auf. Bei dem abrupten Stopp wurden 41 Personen an Bord verletzt, davon drei Personen schwer. Das Schiff musste evakuiert und freigeschleppt werden. Nach dem Unglück stellte die KD vorsorglich für die Dauer des Niedrigwassers alle Fahrten zwischen St. Goar und Rüdesheim ein. Der Pegel Kaub stand zum Unglückszeitpunkt auf dem Rekordtiefstand von 35 Zentimetern.

    Wie meist, wenn in der Geschichte etwas schief läuft, müssen die armen Frauen dafür bluten. Doch wo Trieb über verständige Vorsicht siegt, ist Gefahr im Verzug.

    Am 13. Januar 2011 kenterte das mit 2400 Tonnen konzentrierter Schwefelsäure beladene Tankmotorschiff Waldhof ebenfalls bei der Talfahrt in Höhe des Loreleyfelsens und blieb auf der Backbordseite vor St. Goarshausen liegen

    Heute erinnert das Denkmal an die verführerische Gefahr am Loreley-Hafen. Auch hier zeigt die Region wieder stolz Flagge wie zuvor in St.Goar und an vielen Orten im malerischen Rheintal. Heinrich Heine hat wie viele andere Maler, Dichter und Komponisten der unvergesslichen Schönheit der Loreley ein Denkmal gesetzt.

    Ich weiß nicht, was soll es bedeuten,
    Daß ich so traurig bin;
    Ein Märchen aus alten Zeiten,
    Das kommt mir nicht aus dem Sinn.

    Die Luft ist kühl und es dunkelt,
    Und ruhig fließt der Rhein;
    Der Gipfel des Berges funkelt
    Im Abendsonnenschein.

    Die schönste Jungfrau sitzet
    Dort oben wunderbar;
    Ihr goldnes Geschmeide blitzet,
    Sie kämmt ihr goldenes Haar.

    Sie kämmt es mit goldenem Kamme
    Und singt ein Lied dabei;
    Das hat eine wundersame,
    Gewaltige Melodei.

    Den Schiffer im kleinen Schiffe
    Ergreift es mit wildem Weh;
    Er schaut nicht die Felsenriffe,
    Er schaut nur hinauf in die Höh.
    Ich glaube, die Wellen verschlingen
    Am Ende Schiffer und Kahn;
    Und das hat mit ihrem Singen
    Die Lore-Ley getan.

    Radtour Boppard




    Dass Gesundheit ein Geschenk ist, ist eine Seite der Medaille. Die andere Seite ist der eigene Verdienst, die bewußte Anstrengung, mäßiges Essen, der Verzicht auf zuviel Alkohol. Wenn mich wundervolle Eindrücke beglücken, fällt es mir leichter,  mit meinem Körper vernünftiger umzugehen. Frustfraß entfällt dann.

    Mächtige Schubschiffe mit Containern gleiten an Kamp-Bornhofen, kurz vor Boppard über den Rhein. Mein "Welterbe-Atlas", den die Touristeninfo in Koblenz für nur zwei Euro vekaufte, zählt auf über 200 Seiten für 67 Kilometer Rhein die Sehenwürdigkeiten auf. Die Webseite lautet: welterbe-mittelrhein.de



    Gegenüber von Bad Salzig liegen auf der andere Rheinseite zwei Burgen, welche die "feindlichen Brüder" heißen.  Das UNESCO-Welterbe Oberes Mittelrheintal zählt über 40 Burgen und Wehranlagen.

    Früher saßen vemutlich die Zocker in den Burgen, heute sitzen sie in Finanzämtern und Banken. Früher mühten sich die Schiffe mühsam im Schlepptau von Pferdegespannen den Rhein hinauf, heute rollen Güterzüge auf beiden Rheinseiten hin und her, Schiffe transportieren Ladungen, für die 30 bis 40 LKWs
    fahren müssten und mittendrin eine Unzahl von Ausflugschiffen, Kreuzfahrtschiffen, Freizeitkapitänen und Wohnmobilfahrern.



    Pulks von schweren Motorrädern bereichern den Verkehr, wobei die schweren Harleys mit ihren Langkolben in niedrigen Drehzahlen beinahe wie Schiffsdiesel klingen. Ein echter, alter Horex-Fahrer steht auf seinem blitzenden Gerät vor der roten Ampel und gewährt mir dies schöne Motiv.


    Wegweiser aus alten Zeiten schrieben noch "Cöln" und "Coblenz" und gaben die Strecke in "M" - vermutlich Meilen an.



    Das Gymnasium in Boppard erinnert mich an meine Schulzeit, die mit dem Herbstabitur 1966 endete. Damals kamen etwa sechs bis sieben Prozent der Schüler zum Abitur, heute bald mehr als 50 Prozent. Bleibt zu hoffen, dass heutige Abiturienten noch Zinsrechnung beherrschen, von Zins- und Zinseszins ganz zu schweigen.




    Kunstvolle Fachwerkbauten bereichern das Stadtbild von Boppard. Es ist noch ziemlich früh am Vatertag, weswegen noch kaum Menschen das Städtchen bevölkern.



    Der Marktplatz in Boppard: Auf der Bank rechts vorn im Bild haben sich schon Männer zur Feier des Vatertags eingerichtet.




    Auf das älteste Haus in Boppard machte mich ein früher Zecher aufmerksam, der meine Begeisterung für dies schöne Städtchen spürte.




    Der Spruch auf dem alten Brunnen klingt gut. Das kleine Schild darunter "KEIN TRINKWASSER" dreht den Sinn um.



    Schon seit längerer Zeit hat es mich nicht mehr in die schattige Kühle von stillen Kirchen gezogen. Die Landschaften stimmt andächtig. Schon auf einer Parkbank im Schatten lässt die Schönheit der Schöpfung genießen im Übermaß.


    Zurück geht es Rhein aufwärts von Boppard in meine stille Klause in St.Goar.



    Über St. Goar thront Schloß Rheinfels. In den Gängen der Burg hat meine Frau noch mit ihren Geschwistern gespielt. Damals zogen noch Dampflokomotiven an ihrem Elternhaus vorüber. Auf dem Campingplatz hausierten Landfahrer, wo heute Millionenwerte an Wohnmobilen campieren.




    Manch edles, altes Gefährt lässt mich auf der Rheinuferstraße staunen.

    St. Goar - Geburtsort meiner Frau




    Vor mehr als fünf Jahrzehnten wuchs meine Frau in diesem rosa Häuschen an der Bahn auf. Hinter ihrem Fenster schnauften damals noch Dampflokomotiven über die Schienen. Vor ihrem Fenster kämpften sich die Schiffe über die gefährliche Strecke um den Loreleyfelsen. Wo heute Hunderte das Camp Loreleyblick nutzen, nächtigten damals noch Landfahrer.




    Der BedfordBlitz mit seiner barocken Schlafkombüse ist ein seltenes Schmückstück. Mit einem großen Vorzelt, mit einer mobilen Sat-Antennen genießen auch diese Touristen ihren Urlaub mit allem Komfort.



    Bei der Abendstimmung am Vatertag in St.Goar schweifen meine Blicke von der Burg Rheinfels über das gesegnete Tal. Meine Liebste daheim erzählt mir am Telefon von ihrer Kindheit in diesem Städtchen.



    Damals konnte sie dort mit ihren Geschwistern noch in den frei zugänglichen Gängen der Burg spielen. Heute logiert dort edle Gastronomie, Tagungshotel und dergleichen. Gegen Eintritt darf man die Burg besichtigen.



    Zurück am Camp Loreleyblick: Diese 15-Tonnen der Marke Monacco vertickt der Fachhandel schon ab einer Viertelmillion. Wer mit Motorrad und Zeltanhänger oder einem alten Trecker mit angehängtem Wohnwagen anreist, hat kaum weniger Spaß, aber sicher weniger Kosten.


    Bei der Abendstimmung färbt die untergehende Sonne den Loreleyfelsen gegenüber meiner Aufbautür mit ihren letzten Strahlen, bevor sie hinter den Hügel verschwindet. Hier lässt sich vor der Aufbautür meines Campers der Raddampfer "Goethe" blicken, der gerade den Loreleyfelsen umfahren hat. Wieder einen Tag ohne Alkohol geschafft, ein Glückstag!

    Radtour Bingen



    Wie schon beim Einkauf zwei Tage zuvor geht es an der Stadt der Türme und des Weins vorüber, an Oberwesel.


    Auf der anderen Seite, fünf Kilometer Rhein aufwärts, lockt Kaub mit Burgen und einer Festung mitten im Rhein.


    Von St. Goar bei Rheinkilometer 555 geht es dann nach Bacharach zum Rheinkilometer 543. Diese Angaben zeigen, dass es bei den angesagten 32 Grad Celsius im Rheintal einiger Beinkraft bedarf, das Fahrrad mit seiner Last von bald 90 Kilogramm über diese Strecke zu bringen.



    Bei Kaub haben 70.000 Mann den Rhein überquert, um das Land von der napoleonisch französischen Besetzung zu befreien. 



    Die Stadt Kaub am Fuß lieblicher Weinberge ist allein schon wegen seiner Burg auf der Rheininsel eine Sehenswürdigkeit.


    Obgleich mein Körper bei der Hitze schon bei Rheinkilometer 543, keine 12 Kilometer fern von St. Goar, mit Müdigkeit kämpft, lohnt es, sich durch das zauberhafte Städtchen zu schleppen.


    Wein rankt sich an den rosa Haus in der Rosenstraße empor. Fachwerkhäuser und das kunstvoll verlegte Pflaster, fehlender Autoverkehr lassen die Illusion des Mittelalters aufkommen.


    Auch wenn sich mein Körper nach einer schattiger Pause im Wirtshaus sehnt, ist Bingen erst in 18 Kilometer erreicht. So erquickt mich später eine Rast auf schattiger Parkbank am Rhein, wo zudem laue Lüftchen wehen.


    Obgleich mich der hessische Fachwerkzauber wie in Alsfeld schon im Übermaß mit wundersamer, mittelalterlicher Bau- und Handwerkskunst verwöhnt hat, hier am Rhein in der für den Mai zu heißen Sonne ist das alles noch einen Kick reizvoller.


    Auf Türme und auf die Stadtmauer zu steigen, um diese Pracht in Bacharach von oben zu bewundern, reichen dann meine Kräfte nicht mehr.



    Es reicht mir, in eine schattige Gasse abzuzweigen, um wenigsten Turm wie Stadtmauer etwas näher zu kommen.



    Meine lieben Leser mögen mir als Chronist meine Schwäche verzeihen, doch der Weg scheint sich noch weit bis nach Bingen zu ziehen. Auch soll meine Frau daheim am Wochenende zeitnah meinen Bildbericht bekommen. Obgleich die Internetverbindung in meine Klause am Rhein gut ist, steigt die Hitze an meinem Schreibtisch im Auto unaufhaltsam. Schon um 11.00 Uhr sind 25 Grad Celsius überschritten. Es wird Zeit, den Bericht zu beenden und zu veröffentlichen, auch wenn vieles fehlt und unvollständig bleibt.


    Burg Stahleck bei Bacharach wäre allein einen Ausflug wert.


    Als alter Camper führt mich mein Weg ganz selbstverständlich auf andere Camps am Rhein, die zwar dort, schon mangels Platz im Rheintal, weniger zahlreich als die Burgen auf den Höhen sind, aber es gibt genug davon. Hier campieren Treckerfahrer, welche an ihre bestens gepflegten Ackermaschinen, mit Wohnanhänger sich im Rheintal vergnügen. Der alte Lanz mit Schwungrad ist legendär.



    Modelle dieser legendären Trecker, hier der Eicher, verkaufen wir dann wieder im Maßstab 1:25 auf dem Bamberger Weihnachtsmarkt. Vielleicht kauft ein dankbarer Leser von uns dort ein Modell?


    Doch bis Weihnachten ist der Weg noch weiter als bis nach Bingen. Erst geht es noch an Lorch und....


    .. an vielen, vielen Burgen vorüber.


    Das Rheintal weitet sich. Kreuzfahrschiffe und Fähren müssen sich den Weg über den Strom teilen.


    Die Autofähre nach Lorch können Wohnmobilisten vergessen. Denn unter der Eisenbahnbrücke mit zweieinhalb Meter Höhe passt allenfalls ein VW-Bus mit Klappdach.


    Die Hänge geben immer mehr Platz für Weinberge. Der Rhein fließt träger und langsamer. Kleine Inseln am Rand geben Badebooten einen Hafen.


    Ein Schubverband aus Nimwegen lädt vor Bingen Tonnen von rotem Sand.



    Nach nunmehr mehr als 20 Kilometer im Sattel, wobei vor Bingen noch Gegenwind mehr Kraft abfordert, werden meine Fotostopps für die zahlreichen Burgen kürzer und kürzer. Die Namen gehen durcheinander: Die Burgen Rheinstein und Reichenstein in Trechtingshausen, die Burgen Sooneck und Heimburg in Niederheimbach.... Es kommt mir vor, als hätten sich dort in alter Zeit ein ähnliches Personal wie heutige Bankster und Manager niedergelassen, die heute die Innenstädte mit ihren Glaspalästen pflastern.
      

    Dort am Uferrand spenden ein paar Bäume Schatten für den gut ausgebauten Radweg am Rhein.


    Vor der Burg rollen die Züge mit Gütern, mit Menschen. Der Schall legt sich über Campingplätze, klettert die Weinberge hinauf zu Burgen und fängt sich in den Fenster der Wohnhäuser.


    Ein Schwanenpaar schaukelt im Rhein. Bootstouristen haben sich auf der Insel ein beschauliches Plätzchen gesucht, an dem sogar ein paar Weiden Schatten spenden.


    Assmannshausen rühmt sich als "Rotweininsel im Rheingau".


    Da ist nun das Ziel erreicht, der Bingener Mäuseturm. Google Maps meint zwar, die Strecke sei in etwa einer Stunde zu schaffen, doch mir kamen vier Stunden Fahrzeit immer noch recht schnell vor - für meine Kräfte.



    In Bingen stellt sich wieder die Realität mit ihrer Brutalität, ihren fürchterlichen Sprüchen auf Hauswänden, den verdrückten Gestalten mit Bier morgens, mittags und abends und den Glasscherben.


    Um 15.39 Uhr bringt mich die Mittelrheinbahn für sechseinhalb Euro mit Fahrrad zurück nach St. Goar. Das Netto-Einkaufszentrum am Bahnhof in Bingen neben diesen Betonplatten von KIK versorgt mich mit Wasser und Kefir, der Eisverkäufer verschafft mir Kühlung mit einem großen Eis, im Schatten und Ruhe genossen.


    Weiteres aus Bingen, wo die Nahe in den Rhein mündet, sind auf ein späteres Datum aufgeschoben.


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    Klerikal faschistoide Heuchler fabulieren hinter hohen Mauern: "Lieber Schenkel öffnen statt Grenzen schließen!"Steuergeldschlucker mit fünfstelligen Monatseinkommen und mehr faseln: "Wir sollten versuchen, den Terroristen mit Beten und Liebe zu begegnen." Fans jubeln dazu, andere kümmert nichts. Solange der Discounter und die mediale Hirnwäsche den Urnenpöbel mit Junk-Food und Junk-TV stopft, herrscht Friede im Land! Friede?




    Die Dame Käßmann findet vor einem begeisterten Publikum von etwa 5000 Fans jubelnde Anhänger für ihre lockeren Sprüche.




    Henryk M. Broder meint zu Käßmanns Ergüssen:

    Was will uns Frau Käßmann damit sagen? Vermutlich das: Man wird als Nazi geboren. Alles, was dazu nötig ist, sind zwei deutsche Eltern und vier deutsche Großeltern. Das ist Rassismus pur, die Fortsetzung der Nürnberger Gesetze, diesmal nur andersrum. Brauchte man früher zwei jüdische Eltern und vier jüdische Großeltern, um als „Volljude“ eingestuft zu werden, wird jeder, der zwei deutsche Eltern und vier deutsche Großeltern hat, automatisch zum Vollnazi.








    Folge 16 - Doofmarie - 14 Minuten 27 Sekunden
    https://www.youtube.com/watch?v=ci42i1FaG6Q&feature=youtu.be



     Kommentar von Michael Klonovsky:
    Käßmann sagt, es sei voll Nazi, wenn jemand fordere, die Deutsche sollten sich vermehren. Und 5000 evangelische Deppen, darunter auch einige mit vierfacher Nazi-Ahnentafel und darob schwerst zerknirscht, spenden solcher exemplarischen Hasssprache „tosenden“ Applaus. Was für eine gemütsverrottete, was für eine abbruchwürdige, was für eine sturmreife Kirche, die solches in ihrer Mitte schwären und eitern lässt! Man versteht täglich immer besser, warum das evangelische Milieu bei den Nazis besonders begeistert mitzog, auf welcher Psychomotorik sein geiler Konformismus beruht(e). Mag der Islam sie platt machen! Dort ist wenigstens noch Stolz.





    Man genieße, wie die empörte Erregung schäumt, schwellt und schwallt - und die klerikalen Provokateure sich über die Resonanz freuen. Im Zirkus medialer Schaumschlägerei zählt der Effekt, Käßmann und ihr Knalleffekt.

    Käßmann schreit nach Blutrache, nach Sippenhaft, nach finaler Entnazifizierung Deutschlands durch Regierung, Kirchen, Medien – und so weist sie den Gläubigen gnädig einen allerletzten Ausweg: Heiratet Türken, Afrikaner oder Araber – also irgendwas „undeutsches“! –  oder werdet schwul und lesbisch, dann bekommt ihr den kirchlichen Segen, aber nur dann! Amen.

    Immerhin versuchen Unverzagte, Käßmanns Masche und Machenschaften anzuzeigen. Viel Glück!


    Was lange gärt, wird endlich Wut.


    Nach all dem Käse kommt einigen das Kotzen wie in diesem erheiternden Brief an den CDU-Granden Bosbach:


    Wären Sie ein anständiger Christenmensch und liebten Ihr Vaterland, stünden jetzt Sie statt Björn Höcke auf dem Podium!!!
    Und dann benutzt Ihre irre Kanzlerin auch noch den Ev.-moslemischen Kirchenkriechtag, um Werbung für die unchristliche Union zu machen, der Sie als "Christ" angehören, und Ihre geistesgestörten, faktenresistenten, überaus toleranten und humanitären Christenfreunde hetzen antidemokratisch gegen die aufrichtigen, mutigen Patrioten der AfD, während ihnen die von frommen Moslems ermordete Christen und Kopten scheißegal sind und der Papst Moslemen (die sich darüber kaputtlachen) die Füße küsst, Hauptsache, sie leben (noch)! Laut Hl. Koran sind sie sowieso lebensunwerte Kuffar, deren Köpfe abgehackt werden müssen und in die Hölle kommen, wo sie aufs Schrecklichste gefoltert werden. (Das sagte mir jedenfalls die fromme Moslemin Nigar Yardim vom VIKZ mit antiwestlichern, antidemokratischen, antichristlichen, antijüdischen und antilaizistischen Vorstellungen mal bei einer Veranstaltung in Bonn. Dieser Verein ist gemeinnützig - e.V. - und nützt sehr.) Das wissen die bildungsfernen Vollidioten vom Kriechtag nur nicht, weil sie den Hl. Koran nicht gelesen haben.


     Eine Veranstaltung, die für mehr illegale Invasoren aus ISlamien und Afrika wirbt und vor diesen mit einem riesigen Polizeiaufgebot und Sperren wie bei einem möglichen Terroranschlag geschützt werden muss, ist ja wohl ein Widerspruch in sich! Wie blöde sind diese primitiven Marionetten eigentlich? Na ja, wie blöd sie sind, sieht man u.a. daran, dass sie immer noch Ihre gottverdammte CDU und die anderen Volksverräterparteien wählen! Sie singen schöne Lieder, geben ihrem Hass gegen Heimatliebende lauthals Ausdruck, tanzen. stricken und ficken gegen Rechts und merken nicht, dass das Schiff gerade untergeht und sie kurz vor dem ersaufen stehen. Na ja, Gott sei mit ihnen, denn er liebt die Einfältigen. So oder ähnlich heißt es doch in der Bibel, wenn ich mich recht erinnere.
    Ihre Blabla- berufsbetroffene Kanzlerin ist nach jedem islamischen Terroranschlag "bestürzt" und kann "nicht verstehen". Ja, weil die dumme Kuh, sorry, die kluge Wissenschaftlerin und ex FDJ-Propaganda-Sekretärin den ISlam nicht versteht oder nicht verstehen will! Sie kann ihn ja noch nicht mal auswendig, denn dann wäre sie nach dem Verständnis der Allahanbeter sehr gebildet. Die Korangläubigen tun nur das, was der Hl. Koran befiehlt, gegen den Hitlers "Mein Kampf" Kinderkacke ist. Aber eins haben ihre Kanzlerin und Hitler ja gemeinsam: Beide waren/sind dem ISlam sehr zugetan! Merkel will die Scharia, die beste Form der Diktatur! Wenn Sie vor der kompletten islamischen Übernahme allerdings nicht noch schnell konvertiert (Sie täten das auch besser), wird ihr allerdings als erster der Kopf abgeschlagen (sorry, Frauen bekommen eher Säure ins Gesicht, werden multipel vergewaltigt, versklavt etc.). Wer wird Ihrer Kanzlerin die Nägel aus dem gesegneten Körper ziehen, falls sie aus Versehen mal in einen islamischen Nagelbombenanschlag  (der selbstverständlich nichts mit dem ISlam zu tun hat, denn ISlam ist Frieden und ich bin Heidi Klum) gerät? Ich jedenfalls nicht! Das können Sie dann machen! Viel Spaß dabei! Ein Christ hilft dem anderen, ich nicht, ich bin schon lange aus der scheinheiligen Kirche ausgetreten! Mein Gott heißt Höcke hahaha! Ironie off. Der Mann kanns!


    Sie unterstützen eine Kanzlerin, die Gesetze bricht, eine Verfassungsfeindin ist und das deutsche Volk zugrunderichten will! Bravo, Sie sind ein guter Mensch! Und anstatt um unser Land zu kämpfen, verteufeln Sie die AfD und nehmen bei "Wer wird Millionär?" teil! Haben Sie nichts Besseres zu tun? Na, dann gehen Sie mal weiter ins Sonnenstudio, damit Sie immer schön sonnengebräunt sind und spielen Sie bei allem nationalen Unglück den Optimisten, der keine Schuld hat. So krank, wie Sie immer erzählen, können Sie gar nicht sein.



    "Ich bin 110 Prozent CDU!" Ja, und ich bin "1000 Prozent AfD", und wir werden immer mehr, und deshalb müssen wir von den staatlich bezahlten, kommunistisch-stalinistischen Terrorgruppen Antifa und Co. ("Friedensaktivisten, erlebnisorientierte Jugendliche, Helldeutschland, Zivilgesellschaft von "Deutschland verrecke", Nie wieder Deutschland, Deutschland, du mieses Stück Scheiße, Bomber Harris do it again" usw.usf., DAS IST KEINE VOLKSVERHETZUNG!) beiseitegeschafft werden, koste es, was es wolle! So macht das auch Herr Erdogan, und MaasMerkelMurksPöbelRalleMisereKauderTauberRothKuhnass, DönersKatja, Özmitdir, Özugwutzgutz, Rammellow,  LarmoyanteKaddor, BrettvormkopfStrohm, WoelkiBischöfli und wie sie alle heißen, finden das toll!



    Ich grüße Sie hoheitsvoll, respektvoll und islamkonform mit Allahu akbar und wünsche Ihnen, so wie das Ihr Herr der Misére auch gemacht hat, einen friedlichen Terrormonat Ramadan! Und essen Sie nichts in Gegenwart eines fastenden Korangläubigen, es könnte sein, dass der Hungernde dann ungemütlich wird.
    Marion Poppers, die schon länger hier lebt, die früher immer CDU gewählt hat, eine CDU, deren Parteivorsitzende und Kanzlerin in den Knast gehört, und zwar mit ihrer gesamten antidemokratischen, verfassungsfeindlichen Mischpoke, so wahr mit Gott helfe! Aber der hilft leider auch nicht, denn er ist wohl gerade wieder mal in Urlaub, vielleicht in der Türkei oder in Syrien, da sind die Hotelzimmer zurzeit spottbillig und ggf. braucht man auch nur ein one-way-ticket!
    Das ist eine Hassmail, die Sie bitte nicht persönlich nehmen wollen und die ich hiermit widerrufe und das Gegenteil behaupte! Zensurminister Maas vom Wahrheitsministerium kann mir also gar nichts. Obwohl: Er kann mich doch, nämlich am XXX lecken!




    Mit Glück und Geschick gelingt es, mit der Bundestagswahl im September immerhin eine Opposition ins Parlament zu wählen, welche ein wenig mehr Licht ins Dunkle bringt.





    Es sind weniger die Alt68iger als Schuldige der Misere zu verorten, es ist vielmehr die Macht, welche Schreihälse aus der vordersten Alt68iger-Front erreicht haben. Wer Macht bekommt, missbraucht sie. Murphy's Law.

    Worte sind billig, Wähler sind willig.




    Geheime Macht ist die Domän der Ehrenwerten Gesellschaft.


    Kritiker von Macht leben gefährlich. Wer Religion angreift, den verfolgt die Inquisition. Religion und Inquisition sind die beiden Zangen der Macht, zwischen denen Kritiker zerquetscht werden. Abdel-Samad kann sich als vom "Glauben Abgefallener" hierzulande nur unter Polizeischutz bewegen.



    Interviews wie mit Politikern oder auch Islamkritikern aus der ersten Reihe lässt sich die Systempresse bezahlen. Die ersten Sätze von Abdel-Samad bekommt der Leser frei Haus.




    Hamed Abdel-Samad: Dieser Hass beginnt sehr früh. Bei uns in Ägypten gab es ein Kinderspiel, das „Religionskrieg“ hieß. Die „Gläubigen“ jagen darin die „Ungläubigen“. Die gegnerischen Gruppen bewerfen sich erst mit stacheligen Kakteen. Danach kommt.....

    Was danach kommt, berichten entsetzte Zeugen, Betroffene, Geschädigte, soweit sie Angriffe überleben.
    .
    .
    Sobald Verantwortliche den Notfallplan durchdekliniert haben, geht es im Tagesgeschäft weiter.



    Clowns sind austauschbar, um dem Urnenpöbel Sand in die Augen zu streuen. Worte sind billig, Wähler sind willig.


    Huch! Was hat denn diese Ärztin in ihrem Frust verteilt? Der Dame gehört die Kassenlizenz entzogen - und zwar schleunigst.



    Wo der Schaden eingetreten ist, da lässt die hetzende Häme nicht lang auf sich warten.



    Ursache und Wirkung lassen sich beliebig und beständig verbiegen und verdrehen.


    Die Sonnenkönigin von Berlin steht über dem Geplänkel und Gezänk von Parteien, von Meinungen und über tödlichem Terror.


    "Des einen Freud', des andern Leid", so geht das Morden munter weiter.


    Der Mainstream, die Talkshows, der Buchhandel hat Worte wie Werke von Akif Pirincci verbannt, auf die "Schwarze Liste" der herrschenden Meinungszensur und Gesinnungsinquisition gesetzt, doch in sozialen Medien wütet der Meister weiter, bis ihn die Maas-Männchen mal wieder zensieren. Das passiert dauernd.













    Die ersten Warnzeichen bürgerkriegsähnlicher Gewalt bekommen immer mehr Länder und Städte zu spüren. Erstaunt und entsetzt wischt sich der Urnenpöbel den Sand aus den Augen, wenn schockartig  auch ihn Leid ereilt.


    Nach der Detonation von Bomben, den Angriffen mit Äxten und Autos fließt Blut, sehr viel Blut. Zwischen abgerissenen Gliedern und zerrissenen Körpern retten Einsatzkräfte, was zu retten ist. Der Widerspruch zwischen medial-klerikal-kultureller-polit Propaganda und Wirklichkeit könnte krassen kaum sein. Werbung und Wirklichkeit, Dichtung und Wahrheit - unzertrennliche Geschwister, zwei Seiten einer Medaille. 


    Der Urnenpöbel braucht leichte Kost, Breikost für Babies.




    Michael Stürzenberger


    Den schwachköpfigen Opfern der Polit-Propaganda beten grundgesetzlich verankerte Wörter und Werte wie "Religionsfreiheit" an. Was Kritiker wie Ayaan Hirsi Ali, Abdel-Samad oder Michael Stürzenberg, Dichter wie Akif Pirincci verbreiten, will der Urnenpöbel nicht wissen, nicht hören, muss es dann doch fühlen.

    https://www.youtube.com/watch?v=xMvz03LqaSk
    Der Islamterror von Manchester und die Heuchelei der Politiker 9 Minuten
    Published on 26 May 2017
    Kommentar von Michael Stürzenberger, Journalist und Wiedergründungsmitglied der Weißen Rose, zu den Hintergründen des Islamterror-Anschlages von Manchester, seinen Ursachen und dem heuchlerischen Geschwätz der Politiker.
    Die Angreifer, fanatische Mohammedaniacs, finden für ihren asymetrischen Krieg gute Gründe.


    Der Krieg breitet sich aus in Frankreich, England, in Deutschland, weltweit.


    Schon die Frage nach der Fertilitätsrate in Ländern mit einer ungebildeten, religiotischen Mehrheit,  welche mehr junge Krieger hervorbringt, als ihre Heimatländer ernähren und erhalten können, beanwortet Terrorursachen.



    Kritiker an der medial-klerikal-kulturellen Propagandamaschinerie pissen gegen den Wind. Je mehr Kritiker gegen die medial-klerikal-kulturelle Propagandamaschinerie pissen, umso stärkeren Wind und Nebel entfacht diese Propagandamaschine. Irgendwann kann auch der kräftigste Kritiker nicht mehr gegen den Sturm pissen, wendet sich, und bemerkt erleichtert den Rückenwind. Gewinne lassen sich nur von Zuhältern der Systemnutte maximieren. Wer sich als Systemnutte seinem Zuhälter dient, für den sprudeln die Öffentlich-Unrechtlichen Geldquellen.

    Unter dem weinerlichen Titel "Ausgrenzung" stellen Kuratoren öffentliche Gelder und Räume den Systemnutten zur Verfügung. Um sich im New-Speech der Zeit passend aufzubretzeln, titelt dieser Nagler seine Propagandaschau  "realer Relativismus".


    Wenn "Investitionen" in "geschenkte Menschen", wie altersblöde, diplomierte Volkswirtschafter delirieren, schon mal 20 Milliarden erreichen oder übersteigen, dann sind einige Millionen für schmierige Künstler auf Bühnen und in Galerien Peanuts, solange sie als Systemnutten das medial-kulturell-klerikal Politgeschäft hochjubeln.



    Ein Großteil der Humanitätsfrömmelnden Schönredner profitiert von der Sozial- und Asylindustrie. Arbeitgeber picken sich die arbeitsfähigen Menschen gleich Rosinen aus gärenden Teig. Menschen, die gleichsam ungenießbar, unbrauchbar für die Produktion bleiben, tragen die Steuerzahler. 20 Milliarden!


    Strom kommt aus der Steckdose und Geld aus der Druckmaschine. Der Urnenpöbel macht sich über Geld anderer keine Gedanken, solange die Arge Geld überweist für Alkohol, Brot und Spiele.

    Ganz putzige Herzchen fluten Blogs wie Facebook mit bunten Blumenbildchen, verdrängen die reale Tristesse sich ausweitender sozialer Brennpunktee, ergötzen sich an ihrem Garten und schwärmen:

    Duftina die Duftrose kurz vor der Duftexplosion




    Der Hauch des Zeitgeistes hat den Autor, Fotografen und Gärtner unbewußt gestreift, wenn er von "Explosion"fantasiert, bei ihm "Duftexplosion".  Sinnentleert schwallen solch zahnlose Greise  von "Love-and-Peace", was ihnen vor Jahrzehnten aus der Flower-Power-Hippie in Erinnerung geblieben. Meine Kritik ist brüderlich bissig eine Satire, denn der Meister der Fotolinse, Garten- und Bildgestaltung bringt beachtliche Blogberichte strahlender Blütenschönheiten.


    Björn Höcke:



    https://youtu.be/aOarQEtLsEg


    Ab September 2017 wird es endlich wieder eine echte Opposition im Bundestag geben! - Amateuraufnahme - 34 Minuten 33 Sekunden
    Published on 21 May 2017
    AfD Wahlkampfauftakt in Tuttlingen / Möhringen in Baden-Württemberg am 19.05.2017, Gastrede von Björn Höcke

    Systemnutten schaffen für Zuhälter an, die sie auf Krawall bürsten und im Stil des Hauses maulen lassen.



    Die gemachte Meinung, das gesteuerte Denken des Urnenpöbels zeitigt absehbare Ergebnisse.





    Zurück an den Rhein


    Die grausigen Tagesnachrichten amüsieren mich mehr als der spannendste Krimi. Dass sich so wenige Menschen für die Politik interessieren, ist verständlich. Die Menschen sind doppelt und dreifach belastet von Job, Familie, Brutpflege und Anpassung an unsägliche Zwänge Daher gehen die Dinge ihren schicksalhaften Gang. Der Rhein fließt weiter um die Loreley in St. Goar, die Burgen bröckeln, wenn sie niemand renoviert. Kühlender Wind am Abend erleichert das Atmen in der 30 Grad warmen Sommerhitze. Ein Gewitter am Abend ist noch besser.


    Burg Rheinfels thront über St. Goar. Die Führung durch das Gemäuer lohnt die Anstrengung des Anstiegs.





    Im Mittelalter war der Rhein die Hauptverkehrsstraße für Güter aller Art. Geldschneiderei an dem durch Ketten gesperrten Rhein machten die Burgherren steinreich. Das Gemäuer war in seinen Glanzzeiten noch zwei Stockwerke höher, weiß verputzt und strahlte weithin sichtbar über die Wasserstraße.





    Nach Südwesten erstreckt sich das Gründelbachtal, gesegnetes Weingebiet, früher Hinterland dieser Burgstadt.







    Der Blick in den Brunnen lässt weit, weit unten Spuren von Wasser erkennen.




    Ein kleines Mädchen hockt in der Wiese und pflückt Blumen, vollkommen unbeeindruckt von dem martialischen Gemäuer.


    In diesem kühlen Keller stand einst ein gemauertes Weinfaß von 200.000 Litern. Jeder Soldat hatte das Recht auf drei Liter Wein pro Tag. Wie schon auf der Burg Ehrenbreitstein heißt es bei den Soldaten: "Ohne Mampf kein Kampf."


    Ausflug nach Rüdesheim


    Die Hitze steigt und steigt. Ein Sonntagsausflug nach Rüdesheim beginnt mit der Zugfahrt von St. Goar nach Bingen.


    Bingen in der Mittagshitze reizt mich wenig. Die Nahe mündet dort wenig später in den Rhein, den der Ruderer mit seinem kippligen Kahn meidet. Am Rhein entlang geht es zur Fähre nach Rüdesheim.


    Die Fähre bringt mich nach Rüdesheim.


    Das Denkmal zeigt Ludwig IV., Großherzog von Hessen und Rhein. Kann sich jemand heutige Politchargen auf solchen Sockeln vorstellen? Niemals!


    Als Alternative mahnen Denktafel und Gedenksteine aller Orten an Zeiten blutigen Massenmordens. In von kollektiver Schuldkult zerfressener Schwäche lässt sich kein Land, nicht einmal mehr ein Standpunkt verteidigen.


    Die Hitze hat mir meine Sonntagslaune genommen, mich über die Weinberge von Rüdesheim zu diesem Monument mit der Seilbahn schleppen zu lassen.


    Die Hochwassermarken geben beredte Zeichen vom Wüten der Naturgewalt, wie Mahnmale Zeichen setzen von massenpsychotischen Mordgewalten. Eins wie's andere Schicksal.



    Hauptsache die Infrastruktur versorgt die Menschen mit Notwendigem und mit Luxus.



    Was die Winzer an Wein nicht mehr absetzen, verarbeitet Asbach zu Weinbrand. Diese traditionelle Drogen müssen mittlerweile mit chemischem Designer-Dreck konkurrieren, der Gesundheit wie Verstand noch schneller runiniert als die Sauferei.


    Wer ein Weingut ersten Ranges betreibt, leistet sich ein herrliches Domizil mit Blick auf den Rhein.


    Rüdesheim ist an diesem Sonntag ein Rummelplatz für Touristen aus aller Herren Länder. Vor allem Asiaten pilgern zu dieser Oase rheinischen Weinbaus. Damen, die ihre koranische Konditionierung mit Kutten demonstrieren, fehlen in dem Trubel. Volkstümliche Fröhlichkeit organisieren die Gastwirte für ihre Kundschaft. Um die Vorstellung von Deutschland für Touristen zu erfüllen, verkaufen die Läden Kuckucksuhren, Bierkrüge und Ende Mai Adventskalender und Weihnachtsmänner.



    Irgend ein Thermometer zeigt eine für mich unverträgliche Temperatur von 36 Grad Celsius an. Mein davon belasteter Organismus sperrt sich dagegen, in den Sonntagstrubel fröhlich feiernder Weinseligkeit zur Mittagszeit einzustimmen.


    Der Drehorgelspieler legt eine neue Scheibe auf. Hier im warmen Wind in meiner Klause mit Blick auf die Loreley leiern vorbeifahrende Touristenschiffe das Lied der Loreley. Doch für Rüdesheim braucht man mehr Kraft, zumal die Hitze in den engen Gassen sich staut.


    Noch einen Blick die Drosselgasse hinunter, in welcher sich Schiffsladungen von Touristen drängen und zwängen, dann geht es für mich auf eine ruhigere Parkbank am Rhein.


    Für Rüdesheim sollte sich der Besucher einen schattigen Alltag aussuchen, wenn man kein Freund von Rummelplätzen ist. Zwar firmiert mein Blog seit Jahr und Tag unter dem Label "Rentners Rummelplatz Reisen", doch Rüdesheim bot mir zuviel davon.


    Während der größten Hitze lässt mich im Bahnhof ein paar kurze Momente Schlaf schnappen, da die Zugankunft rheinabwärts mir zuvor eine Stunde Pause lässt. Vor Kaub schiebt dann ein auffrischender Wind mich leicht an, um Rhein abwärts zu radeln und mich auftürmenden Wolken zu erfreuen, die sogar ein paar erfrischende Regentropfen für mich abwerfen.


    Man liest über den Ruhm dieses Kriegshelden bei  Wiki:

    Gebhard Leberecht von Blücher, Fürst von Wahlstatt (* 16. Dezember 1742 in Rostock; † 12. September 1819 in Krieblowitz, Schlesien) war preußischer Generalfeldmarschall und hat sich in bedeutenden Schlachten hervorgetan. Seiner offensiven Truppenführung verdankte er den populären Beinamen Marschall Vorwärts, der ihm nicht von den Deutschen, sondern von den damals in den Befreiungskriegen verbündeten Russen verliehen wurde. Seine beharrliche Vorwärts-Strategie, mit der er gegen das Zögern der drei verhandlungsbereiten Monarchen der Sechsten Koalition im Winter 1813/1814 die Überquerung der Rheingrenze und den Vormarsch auf Paris durchsetzte, führte zur relativ schnellen Niederlage der Franzosen. Den endgültigen Sturz Napoleons führte er durch den Sieg in der Schlacht von Waterloo mit Wellington herbei. Dadurch wurden sie die beiden damals populärsten Kriegshelden der Befreiungskriege in Europa.

    Die Wolken sammeln sich zu einer gewaltigen Gewittershow. Mein Blick bewundert das beschauliche Oberwesel von der rechtsrheinischen Seite mit seiner aufragenden Liebfrauenkirche, seinen Türmen und seiner Burg. Doch dann heißt es schneller und schneller mich in meine heimische Klause am Rhein zu verziehen, denn alle Dachluken sind nicht korrekt geschlossen vor der Abfahrt in den heißen Sommertag.


    Es ist wieder einmal alles gut gegangen. Das Gewitter lässt trotz Unwetterwarnung im Internet auf sich warten, rollt ein paar müde Donner über die Weinberge und entlädt dann ein paar traurige Tropfen gegen 21.00 Uhr. Nichts von Bedeutung, kein Hagel, wie angedroht.


    Zur Entspannung eines höllenheißen Tages mit 27 Grad unter und 34 Grad im Auto belohnt ein wunderbares Lichtspiel über der Loreley meine Mühen.

    Oberwesel



    Der Reiz der Gegend lässt mich nicht los. Die Fahrt zum fünf Kilometer entfernten Einkaufzentrum in Oberwesel zeigt mir immer wieder neue Sehenswürdigkeiten.  Die keltische, römische, fränkische Siedlung mit ihren Klöstern, Kirchen, Türmen und Ruinen ist noch viel attraktiver als das benachbarte St. Goar, welches auch schon wunderbar ist.

    Die Befestigungsanlagen sicherten Oberwesel zuerst von der Rheinseite aus. Viel davon ist heute noch zu sehen.

    Die Stadt hat ihrer vertriebenen und ermordeten Mitbürger ein Denkmal gesetzt. Wiki berichtet von grausigen Pogromen im Mittelalter.
    Die Ansässigkeit von Juden in einer jüdischen Gemeinde des frühen Wesel ist durch eine Steuerliste des Jahres 1241 belegt.[18] 1287/88 entwickelte sich aus den Geschehnissen eines angeblich im Ort verübten Ritualmordes eine zwei Jahre andauernde Pogromwelle. Diese erfasste nicht nur den Tatort Oberwesel und den Fund – und Nachbarort Bacharach, in dessen Gemarkung die in einem Gehölz versteckte Leiche gefunden worden war - sondern der Hass der Christen wurde für die Juden auch überregional zur Katastrophe. Auslöser dieser Pogrome sollen Franziskanermönche gewesen sein, die in ihrer 1280 erbauten Klosterkirche am Martinsberg Predigten hielten, deren Inhalte sehr aggressiv gegen die Juden gerichtet waren und so den Judenhass der Gläubigen schürten. Der nicht aufgeklärte Tod eines bei einer jüdischen Familie in Oberwesel beschäftigten jungen Tagelöhners aus Womrath führte dann dazu, dass die christliche Bevölkerung aufgestachelt wurde und Oberweseler Bürger gegen ihre jüdischen Mitbürger vorgingen und viele der ihnen verhassten Nachbarn erschlugen.

    Hier möge der Leser sich selbst Gedanken über polit-klerikale Bezüge wie zum Kirchentag oder dem Macht heischenden koranischen Kult machen. Jedenfalls sind kirchliche Comics aus dem Mittelalter wie diese immer nur eine Seite der Medaille, deren andere Seite man weniger gern sieht in klerikalen Kreisen.


     
     Doch die bewunderswerte Seite der Medaille, das Orgelspiel in der Liebfrauenkirche lässt mich meine Kritik vergessen - für den Moment.





    Doch beim Vergleich dieser mittelalterlicher Darstellung von Mann und Frau mit dem heutigen gendergerecht umgeschriebenen Liedgut auf dem Kirchentag - beim Militär ebenso - fliegen mir wieder finstere Gedanken zu.


    Treckerfahrer

    Doch bevor mein Sermon da capo al fino wiederum wütet wider medial-klerikal-kulturelle-polit-faschistoide Hetzer und Heuchler soll dieser Blog lieber versöhnlich berichten von einem alten Treckerfahrer. Der müht sich mit Wohnwagen und einem Eicher, Baujahr 1959, mit 25 km/h bis in die Pyrenäen, vielleicht sogar bis ins portugiesische Porto.


    Er erzählt von Pannen in Schottland und davon, dass ihn die Russen vor zwei Jahren nicht ins Land gelassen hätten. Nachdem er erfolgreich alle Einreiseprozeduren überstanden hatte, verbat ein leitender Offizier die Einreise, da sein Gefährt eine militärische Funktion hätte.


    Das ist für uns schwer vorstellbar. Was an diesen roten Felgen im mausgraublauen Eicher Wohnwagengespann militärisch sein soll, erschließt sich mir nicht. Doch wie immer sind die Wege mehr schicksalhaft als verständlich - im Guten wie im Bösen.

    Mit diesen lieben Reisegrüße zu unserem sechsten Hochzeitstag aus dem gesegneten Geburtsstädtchen an meine liebe Frau geht es nun bald
    zurück.


    Denn schließlich wird das Wetter besser. Das heißt, Wolken türmen sich zu einem hoffentlich bald erfrischenden Regen oder Gewitter. Zudem kommen nach zweijähriger Südamerikafahrt Klaus und Gisi heim, denen das hiesige Politgetriebe zwar an allem meilenweit vorbei geht. Doch Klaus grüßt gelegentlich, soweit ihm Zeit und Internetverbindung dies erlauben.



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    Bald acht Wochen zeigt mir Deutschland auf meiner kleinen Reise seine Wunder. Endlich daheim in München bei meiner Liebsten fängt die Erholung an. Dass meine Schriften frühere Freunde entsetzen, lässt sich verkraften. Doch verschärft droht jedem Blogger, jedem in sozialen Netzen Zensur oder Klagen, die die Justiz beschäftigt. Kosten beschneiden die Meinungsfreiheit.


    Das Thema treibt Professoren für Medien-Ethik, Juristen und alle um, die Meinungsfreiheit wagen. Bunte Bildchen, Witzchen, gedankenloses Geschwätz verpflichtet zu nichts. Doch wer in seiner Meinungsfreiheit dem Zeitgeist widerspricht, braucht ein schnelles Pferd. 


    Meine Fluchtreisen begannen ein Jahr vor meiner Verrentung im Januar 2010 mit dem nahezu neuen VW-Crafter Wohnmobil von Seitz-Tikro. Keine sieben Jahre später sind mehr als 150.000 Kilometer auf der Uhr, mehr als 2000 Stunden am Steuer: Anspannung und Konzentration auf Straßen, Schlaglöcher, den Verkehr, auf Fußgänger, auf das Wetter. Monate, bald schon Jahre vergehen im engen Quartier von zwei mal sechs Meter Außenmaß wie im Flug.



    Mit anderen Campern beginnt leicht ein Gespräch über das Woher und Wohin. Diesem hat seine Tochter den Aufkleber geschenkt "Abi 68, Ren 12". Das lässt mich lachen und erinnert an meine Zeit "Abi 66, Ren 13". Das E-Bike ziert ein Bierfaß. Freuden und Freunde der Landstraße. Wunderbare Autos aus alten Zeiten.


    Wie es der Zufall will, macht mich eine Bekannte mit dem Besitzer dieses 40 Jahre alten Land Rovers bekannt. Selten, dass es mich zu Bekannten verschlägt, weil mir selten der Sinn nach Menschen steht. Doch manchmal ergeben sich inspirierende Begegnungen.здравствуйте Hallo! Wie lange dauert es, bis diese Zeichen endlich in meinem Hirn kleben bleiben?



    Camper Romantik in Bug bei Bamberg an der Regnitz. Doch langsam. Vorige Woche noch in St. Goar, jetzt schon wieder in der Fränkischen Schweiz, beim guten Freund Klaus, der nach zwei Jahren Reisen in Südamerika wieder daheim ist.


    Doch dazwischen, in einer Reisewoche von St. Goar bis Pottenstein ist viel geschehen. Die Reise von St. Goar am Rhein geht leichter, wenn Wolken die Höllensonne verdecken. Das beste Wetter zum Reisen sind dunkle Regenwolken, kurz bevor ihre nasse Ladung auf die Straße prasselt. Die überquellend grün reich blühende, wachsende Natur braucht Wasser. Mir geht es nicht anders. Klaus kämpft am ersten Tag seiner Rückkehr mit hohen Stapeln von Post und Gräsern.


    Was war das wieder für eine gnadenlose Kurverei und Fernfahrerei, bis der Wanderer nach bald acht Wochen endlich wieder bei seiner Liebsten daheim in den Armen sich ausruhen kann und darf! Wieder
     - 1700 Kilometer und
     -   230 Liter Diesel verjuxt!

    Eine edle Spenderin hat mich sogar zu einem Pfingstfestmahl geladen, unvergesslicher Luxus für einen Wildwanderer, der sich in seiner spartanischen Zweiflammküche von Sojaschnitzeln, Nudeln, Brot, Käse und viel Salat verköstigt.


    Das war in Bamberg. In meinem bald 70 Jahre alten Kopf gehen die Ereignisse wild durcheinander. Wenn da nicht mein PC wäre, der mich zu gedanklicher Disziplin verpflichtet. Und mir hilft, russische Wochentage zu lernen.

    понедельник
    бторник
    среда
    четверг
    пятница
    суббота
    воскреценье

    Und Monatsnamen - ein mühsames Geschäft!

    январь
    февраль
    апрель
    май
    июнь
    июль
    Август
    Сентябрь
    Октябрь
    Ноябрь
    декабрь

    Es lässt sich leichter lernen, wenn Reize wegfallen, innere Ruhe einkehrt - und Regen die Hütte kühlt. Immerhin gelingt es mir immer schneller, die kyrillschen Hiroglyphen zu schreiben. Die Website http://translit.net/ hilft.

    Dazwischen schockt mich Zensur vom Gelben Forum, dem einzigen sozialen Netz - neben Facebook und Akif Pirincci, was mich bislang frei schreiben lässt. Doch dann das!


    Kopfkratz, Grübel, Denk - zuvor noch rege Beteiligung im Forum über meine Wutrede wider medial-klerikal-kulturelle-polit-faschistoide-hetzende Heuchler - und dann zieht mir der Chef den Stecker? Meinen Text nochmals von vorn bis hinten durchgekaut, auf "Juden-Hetze" untersucht, nichts gefunden. Mehr Menschen fällt es schwer und schwerer, sich zur kollektiven Kriegsschuld der deutschen Wehrmacht zu bekennen. So lernte mein Väterchen Selig seine Frau, mein Mütterchen Selig, als Wehrmachtshelferin in Paris 1943 als Oberstleutnant kennen. Der Krieg brachte die Eltern zusammen, was mir 1948 das Vergnügen verschaffte, auf die Beste aller Welten passend zum Wiederaufbau mich einzufinden.


    Priester und Vorbeter, die angeblich "Heiligen Schriften" wie Talmud, Bibel, Koran, Upanishaden, das Tibetanische Totenbuch, Mein Kampf oder Das Kapital, welche Massen manipulieren und gegeneinander aufhetzen, sind mir zuwider. Die deutsche Kriegsschuld in Denkmälern aus Steinsäulen zu zementieren, sich wegen vergangener Kriege auf ewig in Schuld, Scham und Schande zu suhlen, scheint mir kollektiver Masochismus. Obskure Revanchisten erforschen dunkle Seiten der Geschichte. Wollte Stalin den Bolschewismus bis zum Atlantik vorrollen, weswegen Hitler die Wehrmacht in den grauenhaften Barbarosso-Feldzug befahl?  Haben die allierten Siegermächte uns Deutschen eine zweite, ja dritte Chance gegeben, uns wieder als Recht schaffene Arbeitsameisen in die Völkerfamilie demokratischer Freiheiten einzugliedern oder wollten die Siegermächte ein Bollwerk gegen den Kommunismus schaffen?

    Die einzige zynische Chance, deutsche Kriegsschuld zu rehabilitieren, wäre ein atomarer Weltkrieg, weil bei uns nur Verbündeten diese Massenvernichtungswaffen lagern und einsetzen könnten. Wenn wir alsdann voll verstrahlt und verkrebst in Höhlen säßen, Körner und Gräser, Hunde und Katzen fressen müssten, dann würde sich vielleicht der Eine oder Andere erinnern an bessere Zeiten. STOP hier!

     
    Jedenfalls fiel mir ein Stein vom Herzen, als der Hausmeister des Chefs dann andertags verkündete, nachdem sich der Eine und die Andere noch für mein Geschreibsel eingesetzt hatte "Es ging nicht um @n0by...."Pfff, nochmal rumgekommen um die inquisitorische Maasmännchen an den Schaltern der Zensur! Bleibt Makel in meinen Sätzchen, weil sich böse Menschen von meiner Liebeslyrik aufhetzen lassen? Eine Dame kritisierte diese Persiflage, die so nie auf dem Kriechentag gezeigt worden wäre, wo in Wahrheit schön Geistiges zu lesen war wie "Herzchen öffnen, statt Grenzen schließen!"Schädlich und schändlich sei daher dies Machwerk, welches als Fake die Facebook Freunde freute:


    Böse sammeln Böse. Selbst der Chef, welcher mich 1990 als Redakteur eingestellt hatte, ergötzte sich an der Persiflage und höhnt hämisch, böse:

    Toller Spruch. Die Afrikaner beherzigen ihn ja schon, was auch der Grund ist, dass es in 30 Jahren 3 Milliarden davon geben wird - aber ich bin sicher, dass 2 Milliarden davon Kirchenasyl in Deutschland bekommen. Der Rest muss nach Holland. Wir schaffen das!

    Wie meinte die teure von Thurn und Taxis böse dereinst?"Die schnakseln gern..."  Wer nicht? Ein anderer stimmt ein in die böse Litanei und schickt solche böse Sätzchen:
    Michael Klonovsky trifft es mal wieder:

    "Woher in diesem Zusammenhang der politische Wind künftig verstärkt wehen wird, zeigen die Einlassungen von NGO-Sprechern, die den Gut- und Leichtgläubigen unter den (West-)Europäern nun einzureden bzw. sie auf routinierte Weise moralisch zu erpressen versuchen, indem sie ihnen suggerieren, sie stünden in der Pflicht, Millionen "Klimaflüchtlinge" bei sich zu beherbergen und rundumzuversorgen, weil unter anderem ihr teuflischer Kohlendioxidausstoß diese armen Menschen in die Flucht getrieben habe. Auch in diesem Fall ist die Argumentation extrem unredlich, denn wenn Menschen in Dürregebieten hungern, die Bevölkerungszahlen dort aber zugleich explodieren, liegt der Zusammenhang für jeden Hilfsschüler auf der Hand. Die afrikanische Bevölkerung hat sich in den vergangenen 100 Jahren nahezu verzehnfacht; nicht das Klima treibt diese Menschen fort, sondern ihre schiere Masse. Ein deutscher Unternehmer, der in Südafrika lebt, hat vorgeschlagen, afrikanischen Frauen Prämien zu zahlen, wenn sie sich nur für ein Kind entscheiden, vielleicht ist das der plausibelste Weg, um die demographischen Probleme dieses Kontinents zu lösen. Europa jedenfalls wird es nicht leisten können und höchstens so närrisch sein, sich selber in ein nördliches Anhängsel Afrikas mit levantinischem Einschlag zu verwandeln."
    Solche Sätzchen blutet das güldene Mutterherz - Tränen aus Blei!


    Was wäre denn schöner und wertvoller als Kinder und "Kinder*Innen", wie der Fachbereich Umwelt und Stadtgrün genderkorrekt dichtet?



    Was könnte es schönere Bilder geben, als wunderbare Mütter voll Saft und Kraft, die sich ihrer Kinder erfreuen, sie liebend stillen,....


    ... und stolz ihre Kleinen schieben. Das fordert jedem ritterlichen Mann Achtung, Respekt und Fürsorge ab.


    Schon schlägt eine Freund mir vor, zwei Arten von Blogs zu liefern, einen politischen und einen Reiseblog. Für mich macht's die Mischung: Bunte Bildchen blühender Landschaften helfen, häßliche Inhalte anzureißen. Wir leben in spannenden Zeiten!


    Schon klar: Meine Meinungsfreiheit zwingt Dich zur Zensur.
























    Bei mir laufen, weil mich das mehr interessiert als Krimi oder Sport, tagesaktuelle Nachrichten ein - wie diese:


    Sechs Tage, drei Länder - mehr als hundert Tote und über 400 Verletzte. Im ganzen Nahen Osten und darüber hinaus kommt es pünktlich zu Beginn des Fastenmonats Ramadan zu blutigen Anschlägen....


    ROCK AM RING Absage - Veranstalter Marek Lieberberg rastet aus, eine Minute
    https://www.youtube.com/watch?v=eNXaq094wI8




    Ein Mann, wie der gute Herr Lieberberg, muss schon 71 Jahre alt werden, um seine Meinung zu sagen und dann noch dabei zu bleiben. Lieberbergs Meinungsfreiheit zwingt den Zentralrat der Muslime zur Zensur, zumindest diffamiert der fromme Muselfunktionär Lieberbergs Meinungsfreiheit als "Hetze".


    Die Scharia Partei Deutschlands schließt sich dem Zensurbegehren der Inquisitoren an. Denn das sind ihre Wähler.





    Strich drunter - Reisefreuden

     

     

     Als in St. Goar Wolken die Höllensonne verdunkelten, war es kühl genug, weiter zu reisen. Angenehm sank die Temperatur. Verschlängelte Wege durch Wald und Wiesen führten hinauf zu 400 Meter Höhe, wobei die Temperatur angenehm fiel. Ein Reh huschte über die verlassene Straße.



    Ja, liebe Gendergerechtigkeitsbeauftragte, gewißlich haut mein Bremsfuß die Eisen rein, selbst wenn ein Kätzchen die Fahrbahn kreuzt. Machos zierten ihre PS-Boliden mit Aufklebern:"Ich bremse auch für Fauen."  Der Aufkleber verhöhnte Fahrer mit der Botschaft "Ich bremse auch für Tiere."Das waren andere Zeiten. Insekten zerplatzen immer noch auf Windschutzscheiben.


    Am frühen Nachmittag steht meine rollende Klause an einem ruhigen Ort am bescheiden dahin plätschernden Fluß Nahe, eher ein Bächlein.


    Der Stellplatz bietet alles, was der bescheidene Camper braucht: Strom und Wasser und eine Toilette in der Tankstelle in etwa 400 Metern Entfernung. Dort, in die ländliche Idylle, hat sich eine langjährige Lebensabschnittsgefährtin verzogen. Briefe an ihre alte Adresse kamen zurück. Das einst von ihrer Mutter und ihr bewohnte Haus stand leer - verriegelt und verrammelt. Die Nachbarn wussten nichts von ihrem Verbleib. Sie wussten nur, dass das Haus seit etwa drei Jahren leer steht.


    In dieser wunderbar romantischen Felsenregion, in denen die Menschen seit alter Zeit Edelsteine geschliffen haben und Kupfer aus dem Berg gewonnen haben, lässt sich wundervoll radeln.


    Eine berühmte Kirche schmiegt sich in die Felsen und das dortige Einwohnmeldeamt wird sicherlich über den Verbleib meiner alten Freundin Auskunft geben.


    Auch in diesem zauberhaften Städtchen Idar-Oberstein verfallen nicht weit vom Zentrum Gebäude. Dass hier "geschenkte Menschen" tatkräftig Hand anlegen, renovieren, bauen, einziehen, arbeiten, hoffen die Einen.

    Verteilung der Soziallasten aufgeschlüsselt nach Natiionalitäten lt. BILD v. 2.6.2017



    Doch die Statistiken verzeichnen eine rasch anwachsende Zahl von Sozialempfängern, die die Kassen plündern, zumindest belasten.



    Im Zentrum ist das putzige Städtchen aufgeräumt, sonnig und einladend schön.


    Das Einwohnermeldeamt verwöhnt seine Kunden mit Mineralwasser und WiFi. Eine freundliche Sachbearbeiterin gibt mir die Anschrift meiner verschollenen, alten Freundin. Sollte sie dort nicht sein, müsse mir das Einwohnermeldeamt im nächsten Dorf weiter helfen.


    Unsere deutsche Bürokratie arbeitet zuverlässig, ohne Beamten bestechen zu müssen. Die Müllabfuhr, die Kläranlagen, die Wasseraufbereitung, die Energieversorgung arbeitet zuverlässig. Für alles und jeden ist gesorgt, sollte gesorgt sein. Möchte man meinen.



    Im neuen Wohnort meiner alten Freundin, einem kleinem Dorf an der Nahe, führte mich der Zufall zu einem alten Mann, der mir ausführlich von meiner ehemaligen Freundin erzählte. Es war vor Jahrzehnten auch seine Freundin, als er sie mit dem Moped damals im Alter von 16 Jahren abholte, sie ein anderer ihm wegschnappte und heiratete. Er wusste exakt die Details, welche sie mir auch erzählt hatte. Es gab keinen Zweifel. "Aber", sagte der Alte, wobei seine Frau misstrauisch und abschätzend unsere Unterhaltung verfolgte, "jetzt ist sie seit etwa zwei Jahren nicht mehr gesehen. Keine Ahnung, wo sie geblieben ist."





    Die Auskunft stimmte mich so sorgenvoll, wobei mir Auskünfte des nächsten Bürgeramtes vielleicht ihren Verbleib verraten könnten. Ohne die Hetze, das Amt vor Dienstschluß erreichen zu müssen, wäre es eine wundervolle Fahrt durch Wald und Flug gewesen. 




    So ging es kreuz und quer durch die hügelige Landschaft ins nächste Dorf, zum nächsten Einwohnermeldeamt. Es war eine anstrengende Fahrt gegen die Uhr, weil Ämter pünktlich schließen.





    Nach all den Irrfahrten war meine Suche endlich von Erfolg gekrönt. Meine alte Freundin hatte sich verändert. Ihre traurige Geschichte war für mich unvorstellbar. Sie hätte ihre demente Mutter bis zum 88 Lebensjahr daheim gepflegt. Die Mutter hätte das Haus testamentarisch ihrem Sohn vermacht. Dieser habe sie per Gerichtsbeschluß aus dem Haus ausweisen lassen, die Schlösser gewechselt. So stehe das Haus seit drei Jahren leer. Sie bekäme nur eine minimale Rente. Ihre Zähne seien seit anderthalb Jahren ausgebrochen, doch die Renovierung könne sie sich nicht leisten. Sie gehe deshalb nicht mehr unter Menschen.

    Menschen in der Dritten Welt, wie dieser Steinhändler aus dem Pass Tizi-n-Test kümmert es nicht, wenn sie zahnlos lächeln. Hier fühlen sich die meisten Menschen mit fehlenden Zähnen aus der Gemeinschaft ausgestoßen.

    So lebt meine alte Freundin jetzt sehr zurückgezogen in ihrer Sozialwohnung. Die sei kalt im Winter, kalt, feucht und Schimmel in den Wänden. Am meisten vermisse sie eine Waschmaschine, da es im Dorf keinen Waschsalon gäbe.


    So fuhren wir anderntags in ein Sozialkaufhaus, wo sie sich eine Waschmaschine aussuchen konnte. Die wird ihr gebracht.


    Reichere Rentner, die satt im eigenen Heim residieren, können sich kaum vorstellen, wie Menschen am unteren Ende der Fressliste darben. Ein anderer Freund, der zwölf Fachbücher geschrieben hat, einen diplomierten Hochschulabschluß hat, findet mit 55 Jahren schon seit langem keine Arbeit mehr, die er machen will und kann. Seine Wohnsituation ist ähnlich desolat. Er ernährt sich von den billigsten Sonderangeboten. Zu mehr reicht die Hartz-Unterstützung nicht. Was KIK-Läden an billigster Kleidung wie eine Jeans für zehn Euro von den Ärmsten der Armen in Asien nähen lassen und verramschen, diese billigste Ware kann sich ein Hartz-IV-Empfänger leisten. Die ärmsten der Armen müssen sich ihre Haare selber schneiden. Denn der Friseur ist zu teuer. Und dennoch ist selbst das ärmste Leben in Deutschland Luxus gegen die Armut in der Dritten Welt.

    Hütten der Arbeiter, die in Marokko Phosphat abbauen. Reich ist eine Hütte mit  Satelliten-Schüssel.





    Links-Rot-Grüne Filterblase von Klerus, Kunst, Medien, Antifa


    Ob Fake oder Fakt, was spielt das schon für eine Rolle. Die arbeitende Bevölkerung kümmert sich nicht drum, keine Zeit frei. So vertrauen viele Menschen dem Merkel-Mantra, den klerikalen Dummschwätzern, der Weisheit des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte. Bürgerliche Vorstadt-Deppen sind übersättig, werden denkfaul und wollen von schlechten Nachrichten nichts wissen.



    Wenige Wissende warnten zuvor, wie der Krieg in Vietnam enden würde. Was Heuchler und Lügner dem Urnenpöbel verkaufen, das zementiert die Merkel Macht weitere Jahre, diese Macht liegt wie Blei über dem Land.
    Der Urnenpöbel hat sich Denken abgewöhnt, will sich nicht informieren, ist zu träge und abgeschlafft. Medien, Kulturschaffende, Priester und Politiker geben die Marschrichtung vor. Feinde sind ausgemacht. Der Pöbel reagiert ohenhin nur noch auf stärkste Gefühle, welche die mediale Massenhirnwäsche als Unterhaltung aufbereitet.


    Zyniker haben Hochkonjunktur. Der Klamauk, die Clowns, Kabarettisten genießen kurz vor Mitternacht ein Quentchen Narrenfreiheit in den Öffentlich Unrechtlichen. Der Rest? Schweigen!

    Michael Koehn  SATIRE - frei nach Trittins ’Deutschland verschwindet jeden Tag immer mehr, und das finde ich einfach großartig’: Ich finde es einfach großartig, dass Musel in Deutschland Volksfeste, Kultur- und Sportveranstaltungen in die Luft sprengen und dem blöden deutschen Stimmvieh damit zeigen, was sie unter Merkel, Schulz und Co weiterhin erwartet!
    Zitiert aus meinem Roman: ICH – Rassist
     Da hat der alte Jude Lieberberg sich mit seinne 71 Jahren seiner Wut freien Lauf gelassen, als nach der Absage von Rock am Ring die Pressevertreter seine Meinung wissen wollten. Die WELT streut vermehrt Artikel, welche wie ein zartes Pflänzchen unter dem wild wuchernden Links-Mainstream sich ans Licht kämpfen.


    Noch funktioniert das Land. Mein in der 30 Grad Hitze des Wohnmobils zermürbter Laptop Lenovo E 320 ist hier in München am ersten Nachmittag durch ein besseres Gebrauchtgerät erneuert, Lenovo X 230. Die SSD-Disk hat der Experte aus dem alten Gerät in das andere Gerät eingebaut, Treiber installiert, fertig. Meine Arbeit geht mit den selben Daten im nächsten Gerät weiter.

    Unser Hochleistungsland soll vor die Hunde gehen durch verantwortungslose Eliten, die kaum mehr Bezug zur Arbeit haben, die nicht wissen und nicht wissen wollen, was in sozialen Brennpunkten abgeht, die die Armut der Abgehängten nicht im Mindestens ahnen oder kalt dabei bleiben.

    Dass dann verblödende Politpropaganda mit Zensurgewalt gegen zornige Stimmen von Vernunft und Verstand angeht, erhöht den Druck im Kessel.


    Fakten verändern unser Leben, wenn auch zu spät für Besserbürger, die sich auf dem Land in ihre Häuser und Gärten verziehen. Weder Zorn noch Witz weckt die, welche schlafen wollen.


    Die Szene sucht sich selbst ihre Witzchen, auch wenn den Wenigsten dabei zum Lachen zu Mute ist.


    Die Russen, potztausendherrgottssakrament nochmal, brachten den Großen Zampano über dem Teich an die Macht, an dem wir alle noch unsere helle Freude haben.


    Hiesige Hirnwaschanstalten bringen den Dreck ins Denken, dass der russische bissig böse Bär weiße Schafschlafkleider blutig beißt. Es geht doch nichts über einen Allbösen Feind, um verschreckten Urnenpöbel bei der Fahne zu halten.



    Immer mehr und bessere Waffen lassen sich Gewinn bringend an mordlüsterne Potentaten verkaufen. Bis dereinst Leopard-Panzer mit Sichel und Halbmond vor Wien anrollen, bedrängte Glaubensbrüder gegen uns Ungläubige zu verteidigen.

    Standbild in München aus der Reihe "Es war einmal..."

    Was soll's denn auch?"Wir" können alle aufnehmen, die sich nehmen, was sie brauchen. Da sichern die Bürger ihre Burgen auf dem Land bald vergebens gegen einfallendes Diebsgesindel, was gleich auch noch Frauen und Töchter mit nimmt - zum Anschaffen auf dem Strich für sexuell ausgehungerte, notgeile Burschen. Das muss man doch verstehen!



    Das Ziel ist gesteckt. Die Massen marschieren. Derweil hier die Menschen von Religionsfreiheit und Toleranz träumen, verfolgt die Scharia uns "Ungläubige". 


    Wenn der Messermann metzelt, besoffen von Allah-u-Akbar der Kamikaze-Fahrer einen geklauten 10-Tonner durch Menschenmengen hämmert, das sprenggläubige Bürschchen mit Großen Knall sich mit den Passanten zerfetzt, wenn es schlimmer kommt, als bislang vorstellbar, dann bitte besonnen bleiben und biz like usual. Das ist kein Witz, diese Jammer-Journaille entblödet sich nicht davor, abstruse Absurdität ins Unermeßliche zu steigern.




    Klar, wie wahr: Noch sterben mehr Menschen von eigener Hand als vom metzelnden Meuchelmörder. Also? Hab' Dich nicht so! Wie einst Menschen sich vor Atom-Explosionen mit der Aktentasche über dem Kopf unter dem Tisch verkriechen und retten sollten, so sollen sich heute Betroffene im Bombenterror besonnen verhalten.



    Meine lausige Lyrik, die furchtbare Fakten zu giftigem Angstgebräu vergärt, ist hochprozentig. Werbung macht mehr Spaß, ist lustiger, kommt besser an.


    Potemkische Dörfer für den letzten Trottel im Land,  Merkels Macht zu wählen - wieder und wieder, weil nichts besser wird. Trump und Putin pöbeln abstoßend. Merkel und von der Leyen pflegen Neusprech politischer Dauergrinser. Kommt gut an!



    Sehen wir es positiv: Lassen wir uns von Steuern und wirtschaftlich-militärisch Weisung gezogenen Marionetten bespaßen und amüsieren uns dabei prächtig. Teurer Spaß.

    Dichter von Weltrang dienen sich selten als Systemnutten den Mächtigen an, sondern stehen der Macht entgegen. Bevor die Stimmung im Volk kippt gegen die Mächtigen, kommt der Großinquisitor und arbeitet sich mit Zensurmaßnahmen an den Kritikern ab. 1000 Peitschenhiebe für den feinsinngen Blogger.


    Zwischen Macht und Verstand liegt die Weidewüste der Schlafschafe, die beides verlieren, Macht und Verstand.


    Die Erde riecht brandig. Feuerschein lodert. Blut fließt.


    Bento, Schüler*Innen-Zeitung für SPIEGEL Praktikant*Innen fordert von Lieberberg, vor den Koran-Konditionierten  zu Kreuze zu kriechen, demütig sein Haupt oder zumindest die Hand unter das Schwert des Propheten zu legen, auf dem geschrieben steht:

    ICH BIN DIE WAHRHEIT!


    Wirklich neu ist das Alles nicht, neu zwar für unsere Generation. Doch die Alten, die ganz Alten erinnern sich noch an den Kampf bis zum Ende, sofern sie noch halbwegs richtig ticken.


    Die Sommersonne heizt heimische Badegewässer auf. Der letzte Weltkrieg ist lange vorbei und zum nächsten ist noch ein Weilchen Zeit. Mich sollen weiter keine düsteren Gedanken beschweren.




    Die frohen Stunden überwiegen bei weitem düstere, unheilvolle Fantasien.


    Den Masterplan der Story kennt ohnehin niemand. Bilder, Blog und Gedanken zwischen Himmel und Hölle vertreiben mir die Zeit. Vielleicht auch einigen Lesern. Damit ist genug getan.



    Abschließend noch liebe Grüße an die Südamerikaner-Fahrer im Heimaturlaub. Länger dort zu verweilen, war mir nicht möglich. Zu groß war meine Sehnsucht, nach bald acht Wochen wieder daheim mich zu erholen.




     Meine Meinungsfreiheit zwingt Dich zur Zensur.


    P.S: Eine wundervolle Rezension einer nahestehenden Person, die beispielhaft den "Gesunden Volksverstand" repräsentiert:
    Deine Meinungsfreiheit geht mir auf die Eier erhol dich bei deiner Liebsten, du hast ja den Schuss nicht gehört...dein ewiges Provozieren hat meine Schmerzgrenze überschritten Bleib mir bloß vom Pelz mit deiner Meinungsfreiheit Deine Welt voller Wunder ... Deine so geliebte Frau, die deinen Wahnsinn erträgt mit ihrer ewigen Sanftmut, Friede ihr- Kein Besuch von dir wird nicht am Ende zu unverschämter Blogscheiße herunter geschrieben Bleib weg mit deinen mails!!! Das internet ist voll mit idioten,  die alle eine Meinung haben..  Keiner hier will es mehr lesen deine Meinung
    Du wirst sicher bald weggesperrt von den Internetwächtern... Mima kocht dir dann dein Biofräßli und bringt es dir in die Anstalt...Mit schwillt echt der Kamm Bleib mir weg mit deiner Meinung, ich habe selber eine!


    0 0

    Сергей, Sergey, fährt ab Mai von Novosibirk für zwei Monate mit seiner Honda, Baujahr 2006, 800 cc, 110 PS durch Europa. 23.000 Kilometer sitzt er auf dem Bock, bis er wieder daheim ist. Wir treffen uns in Kochel am See. Da hat er "nur" noch 6.000 Kilometer nach Hause, zuvor noch zwei Tage eine Iveco-Schulung in Moskau. In zwei Wochen schaffe er das leicht. Сергей ist 32 Jahre jung. Auf meiner Reiseroute: Walchensee, Jochberg und Globetrottertreffen DÄRR.



    Сергей betreibt in Novosibisrk eine Werkstatt. Sei 10 Jahren repariert er Iveco LKWs. In Novosibirsk sind 30 Grad minus im Winter normal, 50 Grad minus extrem kalt. Nach dem kalten Winter, der harten Arbeit in seiner Werkstatt packt Сергей das Fernweh. Er sattelt seine Honda und geht auf große Fahrt.


    Auf Facebook dokumentiert er seine Reise. Mich begeistern seine Bilder und seine Bildunterschriften. Mein Blog-Bericht wählt einige seiner Bilder aus. Die maschinelle Übersetzung bei Facebook ist suboptimal, doch man versteht halbwegs den Sinn. Also los! Fahren wir mit Сергей von Novosibisrk zum Kochelsee. Dort steht meine kleine Klause. So haben wir uns am sonnigen Wochende im Juni getroffen.

    Sergey aus Novosibirsk am Kochelsee






    11. Juni
    Бавария. Сегодня ночую на кемпинге у озера Kochelsee. Красивейшее место! До Мюнхена 70км, но это уже завтра...
    Bayern. Übernachten sie heute Abend auf dem Campingplatz am Lake Kochelsee. Was für ein schöner Ort! Nach München 70 km, aber es ist schon morgen...





    10.Juni




    Ночевка на заправке, вторую ночь подряд не ставлю палатку - в спальнике и так тепло! Правда вчера выпала роса и утром все было сырое...
    Übernachtung an der Tankstelle, zwei Nächte in Folge spielten nicht im Zelt, Schlafsack und so warm! Echt gefallen gestern morgen Tau und alles war roh...

    9. Juni



    Продам новую резину! Отходила всего месяц! Износ минимальный (только в одном месте, по центру)!
    Ich verkaufe neue Reifen! War nur ein Monat! Minimaler Verschleiß (nur an einem Ort, zentriert)!
    9.Juni



    Piacenza. Главная достопримечательность - завод Iveco Astra. Я тут был. Здесь клево.


    Piacenza. Die wichtigsten Anblick - factory iveco Astra. Ich war hier. Es ist perfekt.





    9. Juni

    Барселона. Отдельно стоящее здание. Похоже нежилое.



    Барселона. Фонтан на площади каталонии.
    Barcelona. Springbrunnen auf dem Platz in Katalonien







    Барселона. Вид сверху.
    Barcelona. Blick von oben.






    Про дороги.

    Италия. Колхоз. Самые хреновые и дорогие дороги! Есть два типа дорог: платный автобан, 7 евро за 100 км, и бесплатная дорога, собирающая все населенные пункты с ограничениями 30 и 50 км/ч. В один из дней я проехал всего 250км по такой. Разметка неадекватная - как правило везде сплошняк. Но. С юга, с порта Сан-Джованни до порта Салерно (400 км) автобан бесплатный! Дальше 200 км до Рима...платный. С Рима можно уйти на региональную SS1 - это хорошая быстрая дорога, примерно 150км, а дальше - опять автобан, и даже на нем бывают пробки! В районе Генуя я пробивался через 20 км пробку! На автобане радует только сервис - регулярные заправки с бесплатным душем и вайфаем. Бенз дорогой - 1,5 евро. Оценка 4 из 10.

    Франция. Большая деревня. Хорошие дороги! Гораздо лучше Итальянских и можно смело ехать в обход платного автобана! Радует небольшое количество радаров, адекватная разметка и ограничения. Минусы - мало заправок, приходится сворачивать в деревню и искать, и ступор на въезде на автобан. На тех КПП, где принимают наличку и карты, стоят знаки, запрещающие проезд мототехники, там где можно - только с TollCollect. Это какой-то маразм! И объехать - никак! Оценка 6 из 10.

    Испания. Страна с размахом. Лучшие дороги, по которым я пока что проехал. минимум камер, нормальная разметка, идеальное покрытие. Бензин по 1,2 евро. Для фур есть целые отдельные города - несколько гектаров земли под логистический комплекс со своими заправками, отстойниками, сервисом - я был шокирован масштабом! 8 из 10.
    Über die Straße.


    Italien. Bauernhof. Die Shittest und teure Art! Es gibt zwei Arten von Straßen zahlen pro Autobahn, 7 € für 100 km und Autobahn,, alle Siedlungen mit Einschränkungen auf 30 und 50 km / h. Eines Tages fahre ich nur 250 km davon. Markierungen unzureichend - typisch sploshnyak überall. Aber. Von Süden, mit dem Hafen von San Giovanni zum Hafen von Salerno (400 km) Autobahn frei! Nächste 200 km nach Rom zahlen. Da Rom auf regionaler ss1 verlassen könnte, ist eine gute schnelle Straße, etwa 150 km, und dann wieder - Autobahn, und auch dort gibt es Staus! Im Bereich der Genua habe ich mich durch 20 km Stau gehackt! Auf der Autobahn sind nur Werkzeuge - regelmäßige Gas mit Dusche / WI-Fi. Benz Honig-1,5 Euro. 4 von 10.

    Frankreich. Ein großes Dorf. Gute Straßen! Viel besser Italienisch und sicher, um über die Brücke Maut Highway zu fahren! Glücklich über die geringe Anzahl an Radar, angemessene Markierungen und Begrenzungen. Nachteile - kleine Tankstellen, Konto bis zum Dorf und suchen, und Gehirn am Eingang auf der Autobahn. An dieser Stelle, wo Bargeld und Karten die Schilder wert sind, die verbieten reisen, wo immer möglich - mit nur tollcollect. Es ist eine Art Wahnsinn! Und geht herum - nichts! 6 von 10.

    Spanien. Ein Land mit einem Knall. Die besten Straßen, die ich so weit gereist bin. Mindestens, normale Markierungen, die perfekte Tarnung. Gas kostet 1,2 Euro. Es gibt ganze Fell für einzelne Städte - mehrere Hektar Land im Logistik mit ihren Pumpen, Schlamm Service - ich war schockiert vom Ausmaß! 8 von 10.


    4. Juni




    Цены на соки в Европе. Я до сих пор в шоке, но здесь так было и раньше, это у нас рубль подешевел...
    бенз во Франции на 10 центов дешевле, чем в Италии (1,40 за литр 95).
    В мотомагазинах цены на экип и запчасти как у нас, даже немного дороже.

    Sookie Preise in Europa. Ich stehe immer noch unter Schock, aber hier ist es schon mal passiert, dass wir den Rubel im Preis gefallen haben...
    Benz in Frankreich für 10 cent billiger als in Italien (1,40 Liter pro Liter 95).
    In Motomagazinakh Streifen Preise und Teile wie wir haben, sogar ein wenig teurer.






    Вы мне, конечно, не поверите... но это фотофакт!
    Еду значит из Ниццы в Эз, и краем уха замечаю что-то необычное, развернулся - точно, парни из Тюмени!
    Ich mag dich natürlich nicht glauben... aber dieses Foto!
    Das Essen so schön im ez und vage bemerkt etwas ungewöhnliches, drehte sich um - richtig, die Jungs aus Tjumen!







    Какая встреча! 17 лет не виделись, подумать только!
    Was für ein Zufall! Seit 17 Jahren nicht gesehen, stell dir das vor!



    2.juni
    Вчера заезжал в Рим, чтобы купить масло - не нашел своего, зато купил колодки. А сегодня, 2 июня у них День республики - никто не работает, длинные выходные...


    Gestern ging nach Rom, um Butter zu kaufen, ist nicht gefunden, aber zumindest habe ich Aktien gekauft. Und heute, Juni 2, haben Sie Republik Tag - niemand arbeitet, langes Wochenende


    1.juni


    Этна. Маршрутки на вулкан.


    Mount Ätna. Mini-Bus nach Vulkan.





    30. Mai




    В отличие от турецких берегов, пляжи здесь песчаные, песок очень мелкий и приятный, а глубина начинается метрах в 50 от берега, дно ровное и песчаное.


    Im Gegensatz zu den türkischen Küsten sind Strände hier Sand, Sand ist zu wenig und angenehm, und Tiefe beginnt 50 Meter von der Küste, der Unterseite und dem Sandstrand.

    28. mai




    TreviBrunnen




    Vaticano

    Вид на Ватикан из Рима.


    Blick über den Vatikan aus Rom.


    Ватикан



    Vatikanstadt





    Про водителей в Турции. В целом водят как в России, но менее агрессивно. Из особенностей - сильно жмутся в пробках и мото не замечают совсем, атакуют со всех сторон. А еще сигналят, много и по любому поводу. Стоишь на красный, загорается желтый, а тебе уже сигналят, мол чего ждешь, зеленого чтоли? езжай давай! В городах только и слышно что клаксоны как авто, так и трамваев)
    На межгороде траффик слабый, за исключением Стамбула в радиусе 100км - здесь движение плотное, похоже на московское, есть пробки.
    В городах-муравейниках движение организовано плохо, проезжая город насквозь, стоишь на каждом светофоре подолгу (минуту примерно), как бы ты не ехал. В центре пробки, улицы узкие - не свернуть. Мопеды шныряют всюду - в любую дырку, и против движения, и поперёк, и по тротуарам.
    В Стамбуле движение плотное, но много улиц односторонних и перекрытых - приходится кружить, но в целом проезжабельно.


    Über die Fahrer in der Türkei. Auf der ganzen Fahrt wie in Russland, weniger kämpferisch. Von den Eigenschaften ist viel Huddle in Staus und Moto völlig übersehen, von allen Seiten angreifen. Und noch ein Hupen, viel und aus irgendeinem Grund. Auf dem roten stehen, das Licht wird gelb und du bereits schon, mol, worauf wartest du, grün? Los geht 's! In Städten sagt jemand, dass Auto sowie Auto-Straßenbahnen)
     Der Wechsel ist schwach, mit Ausnahme von Istanbul innerhalb eines Radius von 100 km ist hier stau da oben, sieht aus wie Moskau, da ist Verkehr.
     In den Städten organisierte die Bewegung Bad an durch die Stadt, die an jeder Ampel pro Minute (ungefähr) steht, als ob sie nicht fahren würden. Downtown-Verkehr, enge Straßen - nicht zusammenbrechen. Überall Mopeds Mopeds - in jeder Öffnung, und gegen die Bewegung, auf dem Kopf und auf dem Bürgersteig.
     In Istanbul Verkehr da oben, aber viele Straßen von einseitige und von - machten den Kreis, aber im allgemeinen Proyezzhabelʹno.


    28. mai


    Турецкий национальный фаст-фуд: пиде - лепешка, на ней фарш с сыром или другой начинкой.









    DRD motorbikes. В основном продают и обслуживают мопедыы, но есть и настоящие байки.

    Drd Motorräder. Meistens verkaufen und servieren Mopedyy, aber es gibt echte Geschichten.






    Есть в Турции отличные ребята! Мало того, что нашли моё масло (марку называть не буду), так еще и предоставили место для замены и накормили! Спасибо, Sinan!


    In der Türkei gibt es tolle Kinder! Schlimm genug, dass ich meine Butter gefunden habe (Mark) ich werde nichts davon erwähnen, vorausgesetzt ein Platz für den Ersatz und die Fed! Danke, Sinan!






    17. Mai - Silifke
    Завтракаем.


    Frühstücken.




    первая ночевка в палатке за все время где-то в горах Турции. Оказывается, у меня отличная палатка!

    Erste Übernachtung im Zelt aller Zeiten, irgendwo in den Bergen der Türkei. Es stellt sich heraus, dass ich ein tolles Zelt habe!






    Mercin, Adana, Turkey.

    17. Mai 
    в кои-то веки помыл выфера на мойке самообслуживания на заправке.

    а теперь внимание, ценник: 1 лира (16 рублей)!

    Auf einmal gewaschen vyfera self-Service bei der Auto an der Tankstelle.

     Jetzt aufgepasst, Preis: 1 Lira (16 Rubel)!




    Ortahisar Panaroma.

    17. Mai


    Вид на крепость Ortahisar со смотровой площадки.



    Blick auf die Festung Ortahisar vom Beobachtung.





    Ortahisar Panaroma.

    17. Mai


    Вид на крепость Ortahisar со смотровой площадки.



    Blick auf die Festung Ortahisar vom Beobachtung.






    Ürgüp.

    17. Mai



    Город в скалах Urgup


    City of rocks in urgup



    Cappadocia / Kapadokya.

    17. Mai



    Каменные фалосы. Дай бог каждому такой стояк.


    Stein. Gott segne uns alle so, so hart.




    Çavuşin, Nevşehir, Turkey.

    17. Mai


    Пещерный замок в Cavusin


    Höhle in cavusin




    Cappadokia.

    17. Mai


    Ретро на въезде в Gorrme, Cappadocia


    Retro am Eingang von Gormé, kappadokien



    15. Mai um 22:03·
    Байкер из Каппадокии Емре. В основном в Турции ездят на малокубатурниках и мопедах. Еду, никого не трогаю, тут вдалеке вижу нормальный байк. Догоняю - это же выфер! Емре из местного байк-клуба. У него семейный бизнес - приличный супермаркет. На мото ездит вся семья, включая женщин. Мотопарк разношерстный: фазер, хаябуса, мт09 и другие. Мотосезон не закрывается, но зимой прохладно.


    Biker aus kappadokien yemre. Hauptsächlich in der Türkei reiten malokubaturnikakh und Mopeds. Essen, minding mein eigenes Geschäft, hier in der Ferne sehe ich ein normales Fahrrad. Aufholen ist die gleiche Vyfer! Yemre von einem lokalen Bike Club. Er hat ein Familienunternehmen, ist ein anständiges Einkaufszentrum. Motorrad für die ganze Familie, einschließlich Frauen. Motopark unauffällig: Phaser, Hayabusa, mt09 und andere. Saison schließt nicht, aber im Winter ist es kalt.





    15. Mai


    На границе со стороны Турции стоят сотни фур в ожидании таможни. Одна из них уничтожена обвалом камней.


    An der Grenze der Türkei sitzen hunderte von Lastwagen im Vorgriff auf den Zoll. Einer von Ihnen zerstörte den Einsturz von Steinen.






    15. Mai


    В центральной Турции горы уступают место равнине, приподнятой над уровнем моря примерно на 1000 метров. Дороги прямые, с редкими перевалами. Растительность сильно меняется по мере продвижения: у Черного моря горы в хвойных лесах и зеленой траве, ближе к Средиземному деревьев уже нет, а вместо травы - красная и коричневая каменистая порода.

    In den Zentrale Bergen gibt es Ebenen, die über dem Meeresspiegel liegen, etwa 1000 Meter. Direkte Straße, mit seltenen Pässen. Die Vegetation verändert sich sehr, wie wir uns bewegen: in der Nähe von schwarz in Nadel und grünem Gras, näher an den mediterranen Bäumen vorbei und statt Kräuter - rote und braune Rocky.





    13. Mai


    Турецкую таможню прошел как по маслу, в отличие от российско-груинской. Кстати, обе таможни (грузинская и турецкая) находятся в одном месте, не надо 2 раза расчехляться.


    Der Türkische Zoll ging wie ein Clockwork, anders als Russland-Gruinskoy. Übrigens, beide Sitten (Georgische und türkische) befinden sich am gleichen Ort, tun sie das nicht 2 mal raschekhlyatʹsya.





    Kobuleti.


    13. Mai


    Черное море в Батуми холодное, 12-13 градусов. Да и не сезон сейчас...


    Das schwarze Meer in Batumi, 12-13 grad. Ja, und nicht die Saison jetzt...









    13. Mai  ·


    на перевале

    Auf dem pass



    Чёрное море (промежуточная точка)

    Schwarzes Meer (Mitte)




    13. Mai·
    Крепость Рабат в городе Ахалцихе

    Festung Rabat in der Stadt achalziche



    снежный коридор


    Schnee


    Goderdzi, Adjara




    На вершине горного перевала
    An der Spitze eines Berg




    Цены на бензин в Грузии. Умножаем на 25.

    Gaspreise in Georgien. Times 25.


    11. mai


    Арка дружбы

    Bogen der Freundschaft

    Вот и Грузия!

    Das ist Georgia!



    Прохождение границы с Грузией. Потеряно полдня, очень долго пришлось ждать разрешения на въезд. В итоге пустили всех, но по одному с интервалом 15 минут.


    An der Grenze zu Georgien. Einen halben Tag verloren, musste lange warten, bis die Erlaubnis zur Einreise erteilt wurde. Schließlich war es in allen 15 Minuten möglich, alle 15 Minuten.



    Центральная улица Владикавказа. Обратите внимание на гору за тучей в конце улицы.


    Wladikawkas Wladikawkas. Beachten Sie den Berg, der die Straße..



    9. Mai

    Последняя ночевка в отеле-хостеле Prolesok. Завтра штурмую границу.
    Letzte Übernachtung im Hotel-Hostel Prolesok. Morgen stürmen die Grenze.


    А ты был во Владикавказе? Вот А.С. Пушкин - был. А ты был? #культуравладикавказа


    Und du warst in Wladikawkas? Das war Alexander Puschkin. Und du warst?



    Успенский Аланский монастырь




    Kloster Uspenski uspenski


    коня вам в ленту


    Das Pferd in deinem feed


    Башни - это местная фишка, любая уважаемая семья должна возвести семейную башню и назвать ее в свою честь.



    Der Turm ist eine lokale Spezialität, jede respektable Familie sollte den Familie verkünden und es zu eurer Ehre nennen.




    это и есть мертвый город - руины древнего поселения на склоне горы


    Und das ist eine tote Stadt - die Ruinen der antiken Siedlungen auf der Seite eines Berges


    8. Mai

    Решил сегодня поэндурить - поехал в горы в поисках мертвого города в окрестностях Фиагдона (относительно большой город в горах Алании). Забрался в гору по серпантину, дорога ухудшилась - приложил мот на правую сторону. Поднял, плюнул на это дело и спустился, внизу спросил у местных - оказывается город вообще на другой горе, менее экстремальной). А если честно, то горы здесь побольше алтайских будут, Кату-ярык нервно курит в сторонке...



    Heute entschieden poenduritʹ - ging in die Berge auf der Suche nach einer toten Stadt am Stadtrand von Fiagdona (relativ große Stadt in Alanya). Auf dem Hügel auf dem Serpentine kletterte die verschlechtert Straße der Ilo auf ihrer rechten Seite. Ausgesucht, spucken auf diesen Fall und ging nach unten, unten fragte lokale - stellt sich heraus, dass die Stadt einem anderen Berg, weniger ausgefallen ist). Aber um ehrlich zu sein, dieser Berg ist größer altai Wille, Kato-Yaryk wird dich vermissen...

    Люди здесь говорят на двух языках - русском и осетинском. Последний имеет несколько диалектов, но все друг друга понимают.


    Die Menschen hier sprechen zwei Sprachen - russisch und ossetische. Letztere hat mehrere Dialekte, aber alle verstehen sich.





    Вобщем, ребята, история такая: в Грузию меня не пустили. Причём не только меня, но и всех мотоциклистов. Связывают это с 9 мая и ебанатами из Ночных волков. Это так здорово - отмотать 4000 км и развернуться на границе!


    Also, Leute, hier ist das Ding: in Georgia würde ich nicht zulassen. Nicht nur ich, sondern für alle Biker. Geben Sie das dem 9 Mai und die Glück von den Nacht. Es ist so schön, 4000 km und und an der Grenze!!


    В Калмыкии интересные цены: за ночь объявляют 1200, но торгуются до 700. местные знают цены и сразу опускают до минималки. А в целом здесь все дороже.


    IM KALMÜCKIEN SPECIAL PRICE: über Nacht werben 1200, ist aber auf 700. Lokale wissen gelistet und sofort Dip verdienen nicht



    Зачетный Москвич!


    Kredit!


    Посмотрел название кафе, где подломался: я все понимаю, но назваться "Девичья вагина" - это как-то слишком)
    Schaute auf den Namen des Ladens wo podlomalsya: Ich verstehe alles, aber die "Maiden" ist irgendwie auch)



    Сегодня был скоростной прохват по Уралу - очень клевая дорога, особенно со стороны Миасса, где можно заложить до коленки на высокой скорости. Было два минуса - траффик (никуда не денешься) и погода (+2). А ночует мот сегодня в гараже при гостинице за 500р, он даже цвет поменял от удовольствия). Кстати, начиная с Татарстана, бенз стал сильно вонючим, причем на всех заправках, у нас такого нет...короче
    Heute war ein hohen Prokhvat auf dem Ural - sehr coole Straße, vor allem von Miasa, wo wir mit hoher Geschwindigkeit auf die Knie gehen können. Es war zwei Fehler - Verkehr (nicht wird) und Wetter (+ 2) und schläft heute in der Garage des Hotels für 500 R, er hat sogar verfärbt). Übrigens, angefangen bei der Republik Tatarstan, wurde Benz bei allen Tankstellen viel Stinky, das haben wir nicht... egal.



    5.Mai

    завтрак туриста


    Tag Frühstück




    Дорога Новосибирск - Челябинск прямая как стрела

    Straße nowosibirsk - tscheljabinsk direkt als Pfeil



    Пришло время для очередного мотопутешествия, спасибо всем, кто поддерживал и помогал, увидимся через 25000 км...

    Es ist Zeit für eine weitere Motoputeshestviya, danke an alle die unterstützt und geholfen haben, bis in 25000 km...

    Soweit in Auszügen die Facebook-Bilder von Sergey. Wir haben Сергей vom Kochelsee zum Startpunkt seiner Reise von Novosibirsk aus begleiten dürfen - zumindest in seinen Bildern und Berichten.


    Jetzt machen wir einen großen gedanklichen Sprung von Novosibirsk zurück in die bayerische Wunderwelt in der Nähe von München. Am Kochelsee beginnen mit Jochberg und Herzogstand die Alpen.


    Kochelsee, Walchensee, Jochberg, Jachenau


    Das Alter zieht den Körper runter. Wer schreibt oder palavert, merkt das weniger. Doch in freier Wildbahn merkt man es umso mehr. Die Jahrzehnte hängen wie Klotz am Bein.




    Der Felsenweg um den Kochelsee ist noch die leichteste Übung, auch wenn man stellenweise das Fahrrad tragen muss. Direkt am Kochelsee liegen zwei Camps, das Ruhigere etwas abseits der Straße. Dort gibt es Duschen und WiFi im Bereich der kleinen Wirtschaft. Von da geht der Felsenweg rund um den Kochelsee los.


    Das Motorboot fährt kreuz und quer über den Kochelsee. Hier legt es von der Nordseite ab, wo das Wasser vom Walchensee über Eisenröhren auf die Turbinenschaufeln des Erlebniskraftwerks Walchensee fällt.



    Nachdem sich das Wasser an den Turbinenschaufeln abgearbeitet hat, fließt es ruhig in den Kochelsee.  



    An diesen Stellen auf dem Felsenweg muss man zwangsläufig sein Fahrrad schieben.



    Freizeitkapitäne paddeln über den See. Das Paddelboot für meine Frau und mich liegt zusammengerollt im Gepäckraum. 


    Meine Frau daheim war not amused, mich nach drei intensiven Arbeitstagen schon wieder auf Reisen zu sehen. Doch hier am Kochelsee lebt in glücklichster Harmonie und Zufriedenheit der alte Bock mit seiner jungen Ziege.



    In Kochel stärkt sich der Radler in der ersten Eisdiele am Platz. Gerade gegenüber hat mittlerweile ein zweites Eiskaffee eröffnet. Der Laden an der Ecke verkauft Obst. So lässt sich mein Wochenende mit Erdbeeren feiern.






    Viel Fisch lässt sich wohl nicht mehr aus dem See gewinnen, jedenfalls nicht genug um Scharen hungriger Touristen damit zu versorgen.


    Bayern war einmal typisch Bayern. Das Trimini in Kochel war ein preiswertes und beliebtes, leider defizitäres Freizeitbad. Dort hat mich häufig die Sauna nach anstrengenden Touren wieder fit werden lassen.


    So sieht das Trimini nach seiner Renovierung und der Übernahme durch einen privaten Investor aus. Statt dort zwei Stunden lang für sieben Euro zu schwimmen, scheint mir die Dusche für 50 Cent am Camp Kochelsee preiswerter, das Bad im See gibt es gratis dazu.




    Derzeit dudeln die Radiosender ein Lied rauf und runter mit dem Text "am Ende der Straße steht mein Haus am See...." Was jeder gern hätte, das lässt sich gut verkaufen in den medialen Traumfabriken. Fakt ist, dass die Villa mit Seeblick an der Straße liegt, die vom Kochelsee über die Kesselbergstraße zum Walchensee führt. Zum Trost der Anwohner: Am Wochenende ist diese abenteuerliche Kurvenstrecke für Motorräder gesperrt. 


    Stellplatz Einsiedl am Walchensee

    Schwieriger wird es, das Fahrrad auf der alten Kesselbergstraße zum Walchensee nach Urfeld zu schieben. Ab Urfeld geht dann der Radweg rund um den Walchensee - eine wunderschöne Strecke.



    Reste der alten Kesselbergstraße sind noch als Parkbuchten mit den uralten Steinbrücken erhalten.



    Auf der Passhöhe in 849 Metern angekommen schließt sich mir Harald an, der vor dem Frühstück aus München Süd angereist kam, eben schnell und sportlich auf den Jochberg sprintete und mit mir nun um den Walchensee radelt.


    Dieser wunderbare Blick auf den Walchensee begleitet mich die nächsten beiden Tage und Nächte.


    Wer dies sieht, denkt unwillkürlich und unweigerlich an die Werbung von den "glücklichen Kühen".


    Am Walchensee hat mich schon eine Gewitterschütte bis auf die Haut durchnässt. Vor Jahren hat meine Frau mit mir in Übermut in unserem Metzler Paddelboot den Walchensee bei Sturmwarnung befahren. Unter Einsatz aller Kräfte haben wir das rettende Ufer erreicht und uns im Wagen warm geliebt.


    Am Stellplatz in Einsiedl hat sich schon die junge Familie niedergelassen. Sie fahren immer noch den 38 Jahre alten Hanomag, mit denen sie schon quer durch Afrika nach Kapstadt gefahren sind.
    Der Stellplatz in Einsiedl kostet für ein Fahrzeug, auch wenn vier Personen mitfahren, sechs Euro. Das Camp am Kochelsee verlangt ein Vielfaches davon. Dafür bietet der Stellplatz in Einsiedl auch nur Dixi-Klos, die häufig auch an den 26 Parkplätzen an der mautpflichtigen Walchensee Uferstraße nach Jachenau aufgestellt sind. Trinkwasser kann man in Einsiedl nicht zapfen. Die Wasserqualität des Walchensees lässt sich zwar trinken, doch aus dem Walchensee saufen nur Hunde und Rinder. Das Bad im Walchensee erfrischt und tut gut. Nach diesen sonnigen Tagen ist der See aufgeheizt. Wenn es sein muß, wäscht man sich die Haare mit kaltem Walchenseewasser.

    Aufstieg zum Jochberg


    Einsiedl liegt an der Südspitze des Walchensees. Der Aufstieg zum Jochberg beginnt an der Nordseite. Dazu muss man etwa 10 Kilometer in morgentlichen Frische von Einsiedl bis zur Nordseite radeln. Der steile Aufstieg in der bewaldeten Nordflanke des Jochbergs erspart dem Wanderen die Sonnenglut. 


    Die Verpackungsmaschine hat das Heu fest und sicher in Plastikfolie verpackt. Eine Distel hat die Heuernte in den Ballen verrollt. Die Samen dieser zähen Pflanze haben sich aus dem Ballen durch das Plastik an das liebe Sonnenlicht vorgekämpft. Ähnlich zäh muss sich der ungeübte Wanderer von den 800 Höhenmetern des Walchensees auf die 1559 Meter Gipfelhöhe des Jochbergs kämpfen.


    Nur die letzte halbe Stunde ab der Jochbergalm muss man sich durch die baumlose Höhe auf 1559 Meter zum Gipfelkreuz schleppen.



    Ein herrlicher Blick nach Süden über den Walchensee, nach Norden über den Starnberger-, Oster-, Ammer- und Staffelsee belohnt den Wanderer.


    Am linken Rand im Süden spitzt der Walchensee durch, rechts liegt die Kochelsee mit der weiten, bis nach München sich ziehenden Ebene.



    Östlich vom Starnberger See schlängelt sich die Garmischer Autobahn in Richtung München. Die Loisach verlässt den Kochelsee im gleichnamigen Ort Richtung Isar vor München.



    Man muss auf dem Jochberg gestanden haben, um zu wissen, wie schön das bayrische Umland kaum 60 Kilometer südlich von München ist.



    Wer es auf den Jochberg geschafft hat, für den ist der Radweg von Einsiedl nach Jachenau ein Klacks. Der Jachenauer Dorfladen verkauft zu moderaten Edeka-Preisen Lebensmittel, Postkarten, Schnaps, Wein, Brot, Obst, Fußbälle, Plastikautos und noch viel mehr.



    Den Walchensee bei jedem Wetter, bei jeder Jahreszeit zu sehen, kommt einer Offenbarung gleich. Selbst wenn Regen auf die Windschutzscheibe prasselt, bewundert man den grün schillernden See, den Wolken verhangenen Berge umrahmen. Der Walchensee schenkt dem Wanderer, ja schon dem Betrachter wundersame Seligkeit. Doch man sollte den Walchensee auf Schusters Rappen oder auf dem Drahtesel erforschen. Mit dem Auto die Mautstraße von Einsiedl nach Jachenau zu fahren, lohnt höchstens, wenn man einen Badeurlaub an einem der 26 Parkplätze auf der Nordseite erleben will.




    DÄRR-Globetrottertreffen in Schönberg bei Deining


    Satt und prall sind diese kurzen Nächte vor der Sommersonnenwende. Diesmal zieht es mich zum Globetrottertreffen des "Därr Expeditionsservice" an Fronleichnam. Von Donnerstag, den 15.6. bis zum Sonntag, den 18.6. treffen sich in Schönberg, südlich von Deining, ausgewiesene Individualisten. Die meisten Fahrer erzählen gern und bereitwillig von ihren Reisen mit ihren Fahrzeugen, meistens mit Allrad-Antrieb. Doch auch ein 12-Meter ausgebauter Wohnbus, ein bald 80jähriger mit Frau im Wohnwagen, die 1962 ihre Hochzeitreise durch Libyen und Tunesien machten, eine junge Familie mit zwei Buben, Mutter mit gleichem "Baujahr" wie der 1969er-Hanomag, mit denen alle vier ein Jahr lang schadlos durch Afrika bis Kapstadt reisten, Geschichten über Geschichten, deren jede einzelne Bücher füllen könnten.  

    Eine gebraucht gekaufte russische Gazelle mit einem Spezialaufbau eines Rosenheimers Karosserierbauer und in Eigenarbeit möbliert. Am Mittwoch wartet schon seit einigen Stunden eine längere Schlange zum Einlaß in das Gelände.

    Kleinere Fahrzeuge haben sich schon auf eine Wiese vor dem Geländetor vorgearbeitet. Links hinten steht der gelbe Hanomag der jungen Familie, die zuvor in Einsiedl stand.


    Um 5.36 Uhr pirscht sich die Morgenröte über die Wiese mit den vielen, wunderbaren Fernreisefahrzeugen. Das gleißende Sonnenlicht lässt den abnehmenden Mond im Himmelsblau verschwimmen, dann verschwinden. Solarmodule auf den Autodächern ernten den ersten Sonnenstrom. "Kuckuck" klingt es noch einige Male, danach gestalten Singvögel das Morgenkonzert. Mein Fernseher im Auto bleibt mangels externer Stromversorgung schwarz. Die Internetverbindung über LTE ist zwar schnell, verbraucht jedoch mein Deputat von einem GByte für diesen Monat in wenigen Stunden. So beschränken sich meine Internetverbindungen auf ein Minimum.



    Es ließe sich zwar für 4,95 Euro eine Datenflatrate für einen Tag buchen, doch um den Tarif für diesen Blog-Bericht zu nutzen, muss erstmal die Sonne meine beiden Bordbatterien von 80 Amperestunden voll laden. Das bedeutet zudem, dass die nahezu unendlichen Geschichten dieses Fernfahrertreffens in den Hintergrund rücken, weil meine Finger eigene Geschichten tippen.

    Diese neuwertigen Luxusmobile beginnen ab einer Preisklasse von etwa 150.000 Euro.

    Mit 12 Meter Länge gibt der Fahrer sich bescheiden mit der Aufschrift "reicht doch...". Mehr erzählen sich die "Bustreter" er auf in ihrem Forum http://wohnbusse.eu

    Die Siebenuhrsonne lädt die Bordakkus erst mit 0,2 Ampere, doch allein schon der leidige Ventilator, der die Wärme vom Gaskühlschrank abführt, braucht ein halbes Ampere. Der Akku im Laptop lässt diesen gerade noch bis etwa 10.00 Uhr arbeiten, dann müssen ihn etliche Ampere einige Stunden lang laden. Ohne 220 Voltversorgung verlangen meine beiden Bordbatterien ein ausgewogenes Energiemanagment. Gegen 11.30 Uhr sind die Bordbatterien voll. Der Ladestrom übersteigt vier Ampere und pendelt sich bei der Mittagssonne auf 4,5 Ampere ein. Das entspricht einer Leistung von etwa 60 Watt. 90 Watt soll das Modul als Spitzenleistung bringen.


    Wer als begabter Handwerker auf einen Jahrzehnte alten Magirus mit Luftkühler den Aufbau eines ausgeschlachteten WoMos schraubt, kommt mit weniger Geld zu einem Expeditionsfahrzeug. Zwischen 20 und 30 Litern Diesel muss der Fahrer allerdings auf glatter Straße in diese großvolumigen Motoren schütten.
    Die Rundhauber von Mercedes, gleichgültig ob als 710 oder 911, sind Klassiker bei Allrad-LKW-Fahrer. Wer eine Wellblechhütte ausbaut, braucht dazu nicht viel Geld. Wer Besseres will, lässt sich edle Plastemasse wie von Ormocar aufschrauben, schreibt dann aber auch schnell mal einen Scheck mit sechsstelliger Summe dafür aus.

    Giganten mit 15 und mehr Tonnen schnaufen mit einem 6x6-Antrieb durch den Wüstensand, verheizen dabei auch schon mal bis zu 100 Litern in der Stunde und manche mahlen sich trotzdem in den Saharasand. Dann müssen diese Havaristen eine ganze marokannische Kompanie buchen, um sie aus dem Schlamassel auszugraben.



    Jovial und freundlich grüßt der stolze Fahrer seines Varios den Bewunderer in der Sonne des ersten Abends. Etwa zwei Jahre haben sich die Schrauber gemüht, den komfortablen Allrad-Luxus auf die Straße und durch den TÜV zu bringen.




    Die Dame des Hauses hat das Verandafenster geöffnet. Über der Doppelkabine kann im Alkoven schon jemand schlafen, derweil am Schreibtisch die Arbeit weiter gehen kann.


    Mit solchen "Elefanten" hätte Hannibal leicht die Alpen überquert.




    Auch ein martialisches Fahrzeug erhält mit Comic-Mäuschen ein friedlich, freundliches Aussehen.

    Ein putziger Iveco mit weniger Platz als mein kleines WoMo kommt auf seinen vier Allrad-Reifen durch Dick und Dünn. Neuwertige Iveco-Allrad-Fahrzeuge gibt es nicht unter 100.000 Euro, eher für 150.000 Euro





    Eine Dreiergruppe von modernen Unimogs stellt sich in der Abendstimmung zusammen.






    Die italienische Konkurrenz zum Unimog ist der Bremach. Ein Reisefreund in Marokko hatte sich die "Russenversion" aufbauen lassen. Diese Version kommt ohne Elektronik aus.



    Bundeswehrbestände haben es als Marktware auf das DÄRR-Treffen geschafft.



    Der alte Toyata als Wohnmobil: Das Fahrzeug ist in Afrika als Buschtaxi gerühmt.



    Allein für die Glasfenster in diesem Schönerwohnen-Mobil zahlt man bis zu vierstellige Beträge.



    Wer die Szene überblicken will, richtet sich das Dachgeschoß als wohnlichen Balkon ein.



    Als Abwechselung vom Globetrottertreffen mit seinen schätzungsweise 100 bis 200 Fahrzeugen bringt mir ein kleiner Radausflug Badegenuß im Deininger Weiher. Die Badebrühe ist moorig braun.



    Auch eine Schlange ist munter durch die braune Brühe geschwommen, flüchtet dann vor neugierigen Menschen in den Wald.



    Der junge Held hat seine Haut zu Markte getragen und gefällt sich nun als wandelnde Litfasssäule. Das Bad hat mir Kraft gegeben, einige weitere Impressionen vom Globetrottertreffer aufzunehmen und zu verarbeiten.



    Auch mit dieser Dusche lässt sich größere Hitze ertragen, solange der Kanister Wasser enthält.



    Der Fahrer hat die Farbe seines Bullis gleich als Website eintragen lassen: orangetrotter.de


    Künstlerisch, handwerklich aufwändig und wertvoll ist dieser ausziehbare Wohnturm auf dem Mercedes - dahinter die Sat-Antenne.




    Der NVA-Volksgenosse mit seinem Robur





    Es erschien mir, dass der Fahrer seinen Allrad-LKW mit einer Aussichtplattform ausgerüstet hat. Dieses Fahrzeug fasziniert mich. Das Gespräche mit dem freundlichen Fahrer lohnt sich. Denn erstens klärt er mich über die Herkunft dieser Maschine auf, zweitens lässt erzählt er von spannenden Erfahrungen und drittens bekommen wir einen guten Draht miteinander. Doch der 1986er Robur war werksmäßig so als Watchtower auf einem Flugplatz eingesetzt. 






    Der Besitzer zeigt mir die 3-Liter-Maschine seines Roburs. Das Rohr aus dem linken Kessel saugt Luft für die 75 PS der Verbrennungsmaschine an, die ein Ölbad filtert. Das Fahrzeug hat eine erstaunlich hohe Watttiefe von mehr als einem halben Meter.



    Der Aufstieg in den Robur erinnert an das Aufschwingen in einen Pferdesattel. Ein Fuß muss sich gleichsam in dem als Steigbügel geformten Stahlrohr halten, die rechte Hand wuchtet dann den Körper des Fahrers in die Höhe, bis er sich in den Sitz fallen lassen kann.


    Beinnahe noch mehr als der phänomenale Robur erstaunt mich der Fahrer mit seiner Website




    Wer Lust auf NVA- oder DDR-Devotionalien verspürt, sollte den Klick zu nva.de gleich und sofort wagen. Vom ABC-Meßgerät bis zu Zigaretten und Zündhölzern - original DDR-Ware lässt sich dort aus über 5000 Artikel für den gehobenen Geschmack Qualitätsware finden und bestellen.

    Dass sich zwei alte Käuze mit politisch zum Mainstream abweichender Meinung auf Anhieb gut verstehen, ist klar. So tauschen wir unsere Visitenkarten aus und bleiben hoffentlich in Verbindung.







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    Getränke
    Getränke  напиток      napitok
    Wassser    вода            voda
    Saft           сок              sok
    Kaffee       кофе           kofe

    Milch        молоко        malako
    Limonade  лимонад     limonad
    Wein          вино            wino

    Bier            пиво            biva
    Tee              чай             chai
    trinken (unvoll.) -   пить         pit'
    austrinken (voll.) - выпить     vypit'


    Begrüßung und Abschied - Teil 1 und 2
    Begrüßung                  приветствие                 privetstvie
    hallo                            привет                          privet
    willkommen                добро пожаловать       dobro pozhalovit'

    guten Tag                     добрый день                dobryjj  din'
    gute Nacht                   спокойной ночи           spokojjnojj nochi
    wie geht's                     как дела                         kak dela

    gut                                хорошо                           khorosho
    ausgezeichnet               отлично                          otlichno
    guten Abend                 добрый вечер                 dobryjj vecher

    bis bald                          до скорого                      do skorogo
    alles in Ordnung            всё в порядке                 vsjo v porjadke
    entschuldigen Sie          извините                          izvinite
    vorstellen (unvoll. - voll.)  представлять - представить
                                                predstavljat'   -  predstavit'

    grüßen (wörtl. hallo übermitteln) (unvoll. - voll.)
                                         передавать привет              peredavat' privet
                                          передать привет
    gute Reise                     счастливого пути            schastlivogo puti
    sehr angenehm              очень приятно                 ochen' prijatno

    bis morgen                        до завтра                       do zavtra
    sehen (unvoll. - voll.)       видеть                             videt'
                                             - увидеть                         yfidet'
    sich zufällig treffen (unvoll. - voll.)
                                     случайно встречаться            sluchajjno vstretit'sja
                                     - случайно встретиться

    Erlaubnis - Grundwortschatz
    Erlaubnis            разрешение                         razrezhenie
    ja                        да                                          da
    nein                    нет                                         njet
    dürfen, können (unvoll. - voll.)                       moch'
                               мочь - смочь                        smoch'

    bitte                    пожалуйста                          pojazhalsta
    danke                  спасибо                                spasibo
    Verbot                 запрет                                   zapret

    streng                   строгий                                strogi
    abhalten (unvoll. - voll.)
                                  удерживать - удержать       uderzhevat - uderzhat
    erlauben (unvoll. - voll.)
                                   разрешать - разрешить       razrezhat' - razrezhit'

    Zahlen
    Zahl                     число                     chislo
    null                      ноль                        nol'
    eins                      один                        odin
    zwei                     два                           dva
    drei                      три                           tri
    vier                      четыре                     chetyre
    fünf                      пять                         pjat'

    sechs                     шесть                                 shest'
    sieben                    семь                                   sem'
    acht                       восемь                                vosem'
    neun                      девять                                 devjat'
    zehn                      десять                                 desjat'
    zählen, rechnen (unvoll. - voll.)                       schitat'
                                  считать - посчитать

    Zahlen - Aufbauwortschatz
    elf                               одиннадцать                odinnadcat'
    zwölf                           двенадцать                  dvenadcat'
    dreizehn                       тринадцать                  trinadcat'
    vierzehn                       четырнадцать              chetyrnadcat'

    fünfzehn                       пятнадцать                  pjatnadcat'
    sechzehn                      шестнадцать                shestnadcat'
    siebzehn                       семнадцать                   semnadcat'
    achtzehn                       восемнадцать              vosemnadcat'
    neunzehn                      девятнадцать               defjatnadcat'
    zwanzig                        двадцать                       dvadcat'

    Zeit - Grundwortschatz
    Zeit                   время                                     vremja
    Uhr                   часы                                        chasy
    Stunde               час                                          chas
    Minute               минута                                   minuta

    Sekunde              секунда                              sekunda      
    halbe Stunde        полчаса                             polchasa
    jetzt                      сейчас                               sejjchas

    später                    позже                                pozzhe
    bald                       скоро                                skoro
    warten (unvoll. - voll.)                                   zhdat'
                                  ждать - подождать

    Menge - Grundwortschatz
    Menge                     количество                      kolichestvo
    wie viel, wie viele   сколько                            skol'ko
    groß                          большой                         bol'shojj
    klein                         маленький                      malen'kijj

    mehr                         больше                           bol'she
    weniger                     меньше                          men'she
    Liter                           литр                              litr

    Flasche                       бутылка                        butylka
    Stück                           кусок                            kusok
    messen (unvoll. - voll.)                         merit - izmerit'
                                         мерить - измерить

    Farben - Grundwortschatz
    Farbe                             цвет                            cvet
    blau                               синий                         sinijj
    rot                                  красный                     krasnyjj
    grün                               зелёный                     zeljonyjj

    gelb                                жёлтый                      zhjoltyjj
    braun                              коричневый               korichnevyjj
    schwarz                          чёрный                       chjornyjj

    weiß                                белый                         belyjj
    hell                                  светлый                      svetlyjj
    dunkel                             тёмный                       tjomnyjj

     Empfindungen - Grundwortschatz
     Empfindung                   ощущение                  oshhushhenie
    Vergnügen                      удовольствие               udovol'stvie
    Hunger                           голод                            golod
    Durst                              жажда                           zhazhda

    Schmerz                         боль                               bol'
    Überraschung                 удивление                     udivlenie
    nervös                             нервный                        nervnyjj

    müde                               усталый                        ustalyjj
    Angst                               страх                            strakh
    sich langweilen (unvoll.) скучать                        skuchat'

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    Vor der zweimonatigen Ostreise Richtung Petersburg mit meiner Frau sind unzählige Dinge zu ordnen - vor allem Gedanken. Entspannt zu verreisen, ist das Wichtigste. Was wie geschieht, passiert ohnehin. Mich kümmert fast nichts und niemand mehr. Der Countdown läuft, sozial unverträglich so spät wie möglich abzuleben.




    „Weltweit jährlich 40 Millionen Hungertote. Ein nur noch in Megatonnen ausdrückbares Produktionsvolumen an menschliches Aas. Solche Größenordnungen haben selbst Hitler und Stalin gemeinsam nicht zuwegegebracht. Das ist die Proportion, um die es sich handelt. Das ist die Rechnung, mit der wir konfrontiert sind. Daß sie durch Spendenaktionen zu begleichen sei, kann nur ein Narr behaupten.“  - Gunnar Heinsohn


    Wenn man sämtliche Schöpfungen des weißen Mannes von diesem Planeten entfernte, besäßen seine Ankläger weder Zeit noch Mittel, ja nicht einmal Begriffe, um ihn mit Vorwürfen zu überhäufen. ~ Michael Klonovsky


    Es ist kein Zeichen von geistiger Gesundheit, an eine von Grund auf kranke Gesellschaft gut angepasst zu sein. – Jiddu Krishnamurti




    Wer den verlinkten SPIEGEL-Artikel liest, findet den denkwürdigen Absatz:



    "Jede Woche wachse die Bevölkerungszahl dort um eine Million. Diesen Menschen müsse dringend eine wirtschaftliche Perspektive in ihren Heimatländern gegeben werden. "Wenn wir weitermachen wie bisher, haben die Menschen in vielen Teilen Afrikas gar keine andere Chance, als sich zu uns auf den Weg zu machen"

    Über den Zusammenhang zwischen Bevölkerungsexplosion und Temperaturanstieg amüsiert sich Akif Pirincci bei Facebook - passend dazu der einleitende Gedanke von Gunnar Heinsohn in diesem Blog-Bericht. Ein Schwenk zu Beethoven"Freunde, nicht diese Töne, lasset uns freudigere anstimmen". Nun denn:





    Les Brigandes - Merkel muß weg (Merkel dégage!) - 4 Minuten
    https://www.youtube.com/watch?v=yFgSRM1ANjU




     Es ist geradezu eine Zumutung, sich durch störende Fakten den Tag zu verderben. Von diesen Miesmacher, Wehrkraftzersetzern und Volksverhetzern haben schon die Altvorderen immer gewarnt, besser noch, Gesinnungslumpen schwer gestraft!






    Finis Germania 


    Hartmutschreibt  zu Sieferle, dem Autor von Finis Germania.
    Deutschland hat fertig. Deutschland braucht keinen Genitiv mehr. Das Ende ist Deutschland. Endstation Schland. Endstation Bunt. So in etwa kann man den scheinbar von lateinischer Grammatik abweichenden Titel des freitodverstorbenen Politologen Rolf Sieferle interpretieren. Aus meinen Gedanken hierzu ist ein Artikel gewachsen.


    Sieferles Witwe darf sich bei über den FAZ-Schreiberling per Leserbrief empören.


    Sieferle, Pirinçci, Buschkowsky, Sarrazin, Rushdie, Abdel-Samad... die Liste der Autoren, denen Kritiker wenig, Fatwa-Zensoren aber umso mehr reindrücken, wird länger und länger. Geistige Freiheit treten Staatsverwaltern und Gewinnerhaltern in die Tonne wie zu Zeiten der Inquisition. Die Hass hetzenden Propagandisten aus Politik, Klerus, Wirtschaft, Medien und Kunst beharren darauf: Die Sonne dreht sich um die Erde!

    Mediale, klerikale, kulturelle, wirtschaftspolitische Propaganda belämmert in Endlosschleifen die Hirne Millionenfach verbreiteter Werbebotschaften mit Schimpf- und Schandkampagnen gegen letzte verbliebene, verbleibende und aufrechte Stimmen der Vernunft. Hass-Paragraphen und -Polemiken von Politik, Klerus, Wirtschaft, Medien und Kunst grenzen aus, verfolgen und strafen. Der Antifa-Mob skandiert simpel und laut  "Nazi! Rechter! Antisemit!" Gewalt gegen Andersdenkende breitet sich aus. Milde Richter begünstigen Gewalttäter.

    Autos brennen. Steine fliegen. Knochen brechen. Vermummte verschmieren Fassaden. Glasscheiben splittern. Brandsätze zünden.





    https://youtu.be/qoROmWiInlw
    Ellen Kositza bespricht »Finis Germania« 4 Minuten, 22 Sekunden



    Wo Argumente fehlen, spielt der Mainstream mit Gefühlen. Diese gründen auf einem weinerlichen Duktus von gutmenschelnder Eingemeidung Millionen kulturfremder Migranten, denen der hiesige Arbeits-, Leistungs- und Verhaltenskodex fremd war, ist und vermutlich über weitere Generationen bleibt - von Ausnahmen wie Akif Pirincci - abgesehen.




    Im Blödwinkel lebt es sich doch bestens, wenn fünfstellige Monatseinkommen, ein Jahresarbeitsverdienst weit über sechs Stellen hinaus, ein erträgliches Auskommen garantieren. Im Blödwinkel lässt sich hämen, heucheln, hetzen, was immer die Edelfedern schmieren. Das Publikum vertreibt sich wie beim FAZke Don Alphonso angenehm die Zeit bei Eiskaffee oder Prosecco auf der Terrasse mit Seeblick und lässt den Mob bissig geifern. Was juckt's denn?








    Tausende genießen ihr Spießer Paradies. Wir halten uns fit, pflegen uns und unsere Netzwerke, immer irgendwelche Winkeladvokaten und Geschaftlhuberei bei der Hand, uns zu Willen und Diensten zu sein - gegen Bares, denn nur das ist Wahres.



    Alles andere zählt wenig bis nichts. Bis jemand aus Lohnsklaverei und lebenslänglichen Mietschulden es in die letzte Kiste schafft, trägt er geduldig und schuldig an Scham und Sünde, aus der entstanden und nie entlassen, bis zum sozialverträglichen Frühableben.



     Die Garten-Schnirkelschnecke (Cepaea hortensis) auf Fliederblatt wird nicht obdachlos.


    Ein paar Takte furioser Entspannungslyrik wie von Freund Akif, ein Traktat vor dem Freitod wie von Sieferle "Finis Germania"auf Platz Eins der Bestsellerliste, diese Abwechslung, diese kleine Aufmunterung erheitert, doch an Macht und Einfluss des fies-fuzzeligen Feuilletons ändert das nichts. Es steht wie ein feste Burg das vernetzte Gutmenschentum, die profitabelen Reihen  fest geschlossen. Elende Lohn- und Mietsklaven kämpfen in härtester Konkurrenz um Brot, Unterkunft - und Weibchen. FAZ-Feuilletonisten kommentieren amüsiert das Survival. Der Pöbel ertränkt sich in Alkohol. Bootsflüchtlinge ersaufen im Meer. Millionenschwere Immobilienbesitzer haben andere Sorgen. Es monieren  "Liberal, konservativen Reformer" den Satz:
    "So wird von den gemaßregelten Eigentümern als „Täterin bzw. Täter“ gesprochen."
    Wenn Ölmilliardäre die Filetstücke, Immobilien in Innenstadtlagen kaufen, diese Häuser und Wohnungen als Kapitalanlagen leer stehen lassen, allenfalls als Urlaubsdomizil oder zur Krankenbehandlung wenige Tage im Jahr nutzen, dann ist der Satz "Eigentum verpflichtet"- zum Allgemeinwohl - gröblich verletzt. Dass solche Wohnungsspekulanten aus Sicht der Mietsklaven, der Mietzins zahlenden Sklaven, am Pranger mit dem Schild "Täter" stehen, das freut die, welche kein Wohneigentum als Kapitalanlage nutzen. Eine erdrückende Mehrzahl kämpft gegeneinander um Obdach. Täter, welche kriminell mit ihren Immobilien spekulieren, profitieren davon.

    Der Spießer daheim pflegt Tauben, Rosen, Fische, füttert Katzen, Hunde, Vögel und kümmert sich allenfalls noch um Fußball.

    Um Gottes Willen!




    Abdel-Samad, 6 Minuten
    https://www.youtube.com/watch?v=RRkUUymTSVI
    Ex-Moslem macht Muslimin Mundtot!


    Besser als sogenannte "Religionsfreiheit" scheint mir Freiheit von Religion. Hinter sogenannter "Religionsfreiheit" verbergen sich autoritäre Funktionäre mit absolutem Machtanspruch ihres "Herrn Gottes" - oder ihres "Propheten".


    Mit solchen Führer im "Auftrag des Herrn" degeneriert sogenannte "Religionsfreiheit" in mehr oder minder kurzen Abständen zur Inquisition, zur Fatwa. Inquisitoren verbrennen Bücher, Symbole, Menschen. Schon die Vokabel "heilig" ist verdächtig und dient in Zusammenhang mit Riten, Symbolen, Schriften und Versammlungen gleichsam als faschistoides, schlechtes Siegel.





    Wo Religioten miteinander konkurrieren, teilen sich nahezu zwangsläufig die Menschen in "Rechtgläubige" und "Ungläubige" - schlimmstenfalls in "Schlechtgläubige, Heiden, Ketzer, Abtrünnige, Atheisten"... Gläubige sind eher fanatisch als tolerant.


    Die Symbole sind sekundär, ziemlich gleichgültig ob "Gläubige" unter "Hammer und Sichel", für "Gott und Vaterland", unter "Sichel und Halbmond" oder unter sonstigem Stern marschieren und kämpfen. Während Scheinwerfer die Alpha-Egoisten beleuchten, bleibt der Volks- und Volltrottel im Dunkel.




    Gedenken an Überfall auf Sowjetunion durch Nazis: Putin erweist seine Ehre im strömenden Regen
    https://youtu.be/ymf5IEO3ffw?list=TLGGQYUVHBpfM-gyNDA2MjAxNw
    2 Minuten 50 Sekunden


    Mein Gott, was soll aus Deutschland werden?"Die Frau werte sich...."



    Kann sich der Focus keine Schlussredaktion mehr leisten?  Die werte Frau wehrte sich!








    Dialog 2030:  "Papa, was ist das?""Mein Sohn, da konnten früher die ungläubigen Männer und Frauen, möge Allah
    sie verdammen, fast nackt zusammen schwimmen!"  "Papa, was ist schwimmen?"



    NAP (Nationaler Aktionsplan) als staatliche Gesinnungskontrolle


    278 Seiten - PDF



    Wer das Traktat über 278 Seiten kurz quer scannt, fasst sich an den Kopf! Mein Erstaunen wertet dieses "Werk" als typisches Erzeugnis von "Jammergelehrten", jämmerlich, weil fern der Lebensrealität der meisten Menschen.

    Das umfangreiche Quellenverzeichnis, eine Sprache angepasst an die Erfordernisse von "Umvolkung" qualifiziert das von Steuergeldern alimentierte Werk als Wunderwaffe gegen den sprachlich wie sachlich "minderbemittelten Mob", dessen einzige und wichtigste Aufgabe darin besteht, Aktionspläne wie vorgelegt zu finanzieren und zu erdulden.

    Ein Verständnis dafür wird auch nach mehrmaligem Lesen sich schwerlich einstellen, höchstens insofern, dass die Autoren sich lukrativ die Zeit vertrieben haben:
    "Um rassistische Diskriminierungen zu entgehen, haben zivilgesellschaftliche Gruppen eigene (Selbst-) Bezeichnungen wie bspw. People of Color (POC) und/oder Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transsexuelle und Intersexuelle (LSBTI) gewählt."

    Dass gegen diese "Wissenschaft" Blogger, Schriftstelzer, Karikaturisten mit Pamphleten widerstehen, muss aufsässige Subjekte als Querulanten, Hassprediger, Anti-Demokraten und schlimmere Antis in Quarantäne verbannen und deren öffentliche Äußerungen verhindern.






    Angesichts eines offensichtlich zurückgebliebenen Verständnissen der Mehrheit für den NAP ist es nur folgerichtig und zwingend notwendig, Nester widerstehender Meinungen und Ansichten wie bei Facebook und Twitter mit Hass-und-Zensur-Paragraphen auszutrocknen.

    Ortswechsel Russland - Moskau - Novosibirsk

    Am 10. Juni faszinierte mich Sergey mit Zelt und Honda 800 am Kochelsee. Längst ist er von München, Prag, Berlin über Moskau zurück wieder in Novosibirsk und schraubt daheim in seiner Werkstatt an Iveco-LKWs.  Einige Bilder von seiner Heimreise entfachen in mir das Fernweh. Nächste Woche geht es mit meiner Liebsten nach St. Petersburg. Bis dahin vertreibt mir Sergey mit Reiseimpressionen bei Facebook die Zeit.




    Москва. Логово НВ.
    Moskau. HB Versteck.




    Москва. Смотра.
    Moskau. Präsentieren.



    Москва. Цирк Никулина.
    Moskau. Nikulin Zirkus.




    Москва. Московский государственный университет.
    Moskau. Universität Moskau.



    Москва. Рабочий и колхозница. И мы.
    Moskau. Arbeiter und Kolchos. Das sind wir.



    Угадай город по фотографии!
    Ratet mal die Stadt in Bildern!




    Вчера дошел до рейхстага! Но фоток по ряду причин не будет... Зато вот фото такого разного Берлина, здесь все неоднозначно.

    Keine Übersetzung verfügbar




    Мне очень нравится природа в средней Германии, в окрестностях Берлина - густые хвойные леса на песчаном грунте. Какие здесь запахи! Смесь хвои с цветущими травами - сказка! Это одна из лучших ночевок за все турне!

    Ich mag die Natur mitten in Deutschland, am Stadtrand von Berlin - dicke Koniferen auf dem Sandy. Was riecht hier? Eine Mischung aus Kiefern mit blühenden Kräutern ist ein Märchen! Es ist einer der besten Nächte für alle Tour!







    Первый двигатель Ивеко на колхозно-пинковой тяге

    Der erste Motor iveko kollektive / Pinkovoy mit






    Munich. BMW Welt. И здесь я отметился! Поломался прямо перед дверями шоурума! BMW спасибо не скажу, не за что. Спасибо отличному человеку Adelin Almasy родом из Румынии! он помог подзарядится и организовал приезд спецслужбы Adac, где нормальные парни из Сербии (на фото) также оказали помощь! Причем все это было по страховке Adelin-a. Есть хорошие люди в Германии!



    München. BMW Welt. Und hier habe ich nachgesehen! Brach kurz vor dem Türen showroom Grand! Bmw danke, dass du es nicht gesagt hast. Danke schön mann ætheling almasy ursprünglich aus Rumänien! Er half beim Herunterfahren und organisierte einen Besuch der Intelligenz ADAC, wo normale Jungs aus Serbien (abgebildet) auch unterstützt wurden! Alle davon waren, dass die Versicherung Ætheling-A. Es gibt gute Menschen in Deutschland!





    Munich. BMW Welt. Здесь же находится производство.


    München. BMW Welt. Dies ist auch der Standort der Produktion.

     


    Munich. BMW Welt. Клевый мотак! но пластик ужасный.

    München. BMW Welt. Coole Motak! Aber Plastik schrecklich.




    Mit diesem Nummernschild fiel mir Sergey am Kochelsee auf.



    Sergeyhat nach zwei Monaten und 24.000 Kilometern seine Heimatstadt Novosibirsk erreicht. Unsere Reise beginnt in wenigen Tagen - wieder mehrere Tausend Kilometer.  Letzter Blog zum Abschied an Vertraute aus sozialen Netzen, deren Arbeiten mich erheitern. 

    Abschied aus Merkels Finis Germania






    Dass Blogger, Karikaturisten, alternative Medien den Zeitgeist der Umvolkung im Land kritisieren, nun gut. Dass dieser Widerstand etwas ändert, scheint mir eine Illusion. Man schreibt, karikiert, widersteht aus innerer Notwendigkeit,  bestenfalls verdienen einige herausragende Arbeiten Geld. Akif Pirincci unterliegt weiterhin der inquisitorischen Zensur zu seiner existenziellen Vernichtung und bittet um Spenden.







    Akif schreibt auf seiner Seite:
      Der Klein-Akif-Style scheint bei nicht wenigen ihre abscheulichste Seite nach außen zu kehren. Sie fühlen sich zum Denunzianten für eine totalitäre DDR-2.0-Ideologie berufen. Kostet ja nix. Bei mir haben diese Feinde der Meinungsfreiheit jedoch ihren Meister gefunden! Jeder Prozeß wird bis zur letzten Instanz weiterverfolgt, danach geht´s zum Bundesverfassungsgericht und schließlich zum Europäischen Gerichtshof. Mit anderen Worten, wenn ich falle, fällt die Meinungsfreiheit in unserem schönen Deutschland.

     Schon 75.000 Euro hat Akif nach eigenem Bekunden für seine Prozesse bezahlt. Noch kann sich Akif Pirincci seine Meinungsfreiheit leisten. Meine Freude mich mitzuteilen, hält an. Wichtiger wäre es, Russisch zu pauken, was mir auf der kommenden Fahrt mehr hilft als dieser Blog. Doch mein bescheidener Grundschatz 100 russischer Wörtchen wird weit nicht reichen. Fernweh bleibt. Fernweh - genug von Finis Germania.


    Immer stellt sich Wehmut beim Abschied ein. Der wunderschöne Walchensee, eine Bootsfahrt auf dem Wörthsee an einem heißen Sonntag...



    .... oder nach der Hitzeperiode abkühlender Regen an einem folgenden Sonntag mit Bad im Mückensee....



    ....ein spießiger Nachmittag mit  Kaffee und Kuchen und dem Blick vom Schloßberg Dachau auf München....

    ...der Englische Garten mit zerstörten Wahlplakaten der AfD und Warnhinweisen ...





    ....die 70jährigen und älteren Rentner ....



    Feringasee am 29. Juni 2017



    am Nacktbadestrand vom Feringasee....

    Die Köter, ob Rasse oder Promenadenmischung, balgen sich um die Wurst.

    Seit Jahren treffen wir uns dort als zunehmend vom Alter gezeichnete Spießer. Jeder mault über die letzten Schrecknisse von Finis Germania. Doch das Wichtigste: Jeder beharrt auf seiner spießigen Geruhsamkeit, auch wenn laute Nachbarn in der Sozialwohnung stören, auch wenn Autoabgase in engen Straßen das Atmen erschweren, auch wenn Musikkneipen in Schwabing reihenweise schließen und profitableren Etablissements weichen, auch wenn dem Musiker Einkommen fehlt, ....


    ... auch wenn dem feinnervigen Künstler keiner mehr Plastiken abkauft, die dem klassischen Altertum nachempfunden sind, weil der Zeitgeist abstrakter Schrottkunst Aufträge zuschanzt, auch wenn der magere Kunstprofessor ohnehin alles als relative Ansichtssache erklärt, sich jeden Standpunkt verständnisvoll lächelnd anhört, ohne selbst einen zu haben, auch wenn mir die Worte fehlen....

    Solange rüstige Rentner die untergehende Sommersonnenwende mit Fabersekt aus Jogurthbechern feiern, solange es Sondertarife und -angebote gibt, solange sich Fahrräder, Smartphones, Avocados, Würste wie Käseecken zum Supersonderschnäppchenpreis schnappen lassen, solange kein Sprenggläubiger mit Machete unsere nacktbeknackte Heile Welt blutbesoffen metzelt, solange ist die Welt noch in Ordnung.



    .... All das rückt weit, weit in die Ferne von Finis Germania.... unterwegs... wieder auf der Straße für Wochen....



    ... in Rentners Rummelplatz Reisen.....

    Wie dann die kommenden Kilometer, die Hitze im Wohnmobil, die Enge mit meiner Frau wirken, folgt demnächst in diesem Theater.




    Schöne wie schreckliche Erinnerungen und Gedanken verschwinden in der Unendlichkeit von Datenspeicher. Die Zeit heilt alle Wunden. Der Zeitgeist gibt vor, sich angepasst zu verhalten. Der Zeitgeist bestimmt, was als "wahr" zu gelten hat, wer mit dem stigmatisierenden Kainsmal des  "Anti-Hetzer" zu meiden oder wer existenziell zu vernichten ist.


    Masers Buch gilt als typisches Beispiel der geschichtsrevisionistischen Präventivkriegsthese, die bis 1997 durch historische Forschung und internationalen Forschungsaustausch nochmals widerlegt wurde.


    Bald 80 Jahre später wühlt sich ein wißbegieriger Leser durch geschichtsprofessorale Abhandlungen des mörderischen Wahnsinns aus dem vorigen Jahrhundert, während das Menetekel Finis Germania blutige Zeichen auf Wände und Pflaster schreibt. Am 1. September 1939 überfällt der deutsche Diktator Polen von Westen her, am 17. September 1939 überfällt der russische Diktator Polen von Osten her. Die beiden Massenmörder teilen sich die Beute. Nach der Aufteilung Polens 1939  vermerkt die Karte lapidar:

    - Gebiete Polens die an das Deutsche Reich fielen
    - Ostpolen fiel an die Sowjetunion

    Von Mullerkingdom - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=30910256

    Ein kleiner Abriss der geschichtlichen Ereignisse gehört neben rudimentären Kenntnissen der kryptischen kyrillischen Schrift zu meinen Reisevorbereitungen. Prof. Werner Maser endet sein Werk mit einem denkwürdigen Satz.
    Molotows später Bilanz, daß weder Stalin noch er "in Hitlers Kopf gesessen" hätten und der Wortbruch Hitler letztlich in den Selbstmord trieb, während er Stalin "an die Spitze der Hälfte des Erdballs" trug, ist kaum etwas hinzuzufügen.

    Mir scheint, als folge dem individuellen Selbstmord des "Führers" ein kollektiver Selbstmord der später Verführten.


    Diese Gedanken begleiten mich in das siegreiche Land des Großen Vaterländischen Kriegs - auch auf der Suche, was heute für uns daheim "Vaterland" bedeutetet.



    Von Petersburg geht es dann über Finnland mit einem Schiff zurück Richtung Tallinn und dann heim.

    Mit dem Wohnmobil auf dem Wasser - hier auf der Havel. Schwierig zu steuern, wenn der Wind das fast drei Meter hohe Gefährt anbläst.



    Mir tut gut, Deutschland im Wahlkampf nicht mitzuerleben. Die GröMaZ, Größte Mama aller Zeiten, wird reiche Ernte an Spießerstimmen einfahren.


    Regenbunt wendehälsig führt Kohls Mädchen die Nomenklatura geschulter Politapparatschicks in die Wahl. Es zeichnet sich eine weitere Periode bleischwerer Bedrängnis unaufhaltsamer und unumkehrbarer  Umvolkung ab.   



    LINKE fordern, alle Menschen im Land mit einer Grundrente ausreichend zu alimentieren  Mietmaulhuren der Systempresse verorten die NSDAP in der AfD, ihren Sympathisanten und Wählern.


    Nicht nur, dass eine oppositionelle AfD im Parlament Altparteien Pfründe und Posten abjagen wird, mehr noch wird eine Opposition im Parlament Schweinerei, Durchstecherei und Korruption aufdecken, die bislang des Sängers Höflichkeit verschweigt. Dahingegen finden Antifa-Gewalttäter, die systemkonform agieren, milde Richter und wohlwollende Presseberichte.


    Finis Germania - mir reicht's!


    In tausenden Kilometern Richtung Russland soll der Alptraum Finis Germania für Wochen verblassen.



    Abschließend kommt noch eine Meldung von Brigadegeneral a.D. Reinhard Uhle-Wettler, welche mich gerade über Facebook erreichte - incl. der Grafik. Als Rentner mit Zeit und verbleibender Kraft mich tiefer und tiefer einzuarbeiten in das traurige Schicksal unseres Volkes, stößt man zwangsläufig auf Ursachen wie in hochkaratigen Versammlungen und Gesetzgebungsverfahren der Genfer Flüchtlingskommission. Weiter forschend gräbt man sich tiefer in die Geschichte der Völker ein, wie dies Brigadegeneral a.D. Reinhard Uhle-Wettler in seinem Kommentar herausarbeitet.

    Dass es mich als 20jähriger 1968 in dieses damalig sich verbreitende 68iger-Gedankengut mit zwingender Notwendigkeit zog, um für uns nach den Erfahrungen der verlorenen Kriege einen Neuanfang zu machen, war gut, richtig und wichtig. Mittlerweile mit bald 70 Jahren wendet sich meine Meinung, die sich der des alten Generals anschließt.

    Der letzte Akt – Offener Brief des Generals a.D. Reinhard Uhle-Wettler an die Regierung
    Unsere Vorfahren setzten ihr Leben für den Bestand von Volk und Vaterland ein. Sie kämpften gegen die Ungarn, die Mongolen, die Türken und die Bolschewisten. Erstmals in der Geschichte unseres Volkes hat Deutschland eine politische Klasse, die es in aller Offenheit darauf anlegt, das deutsche Volk, auf dessen Wohl sie verpflichtet ist, gezielt in eine multiethnische, multikulturelle und multireligiöse Bevölkerung zu verwandeln. Deutschland „verändert“ sich, ist aus den Führungsgremien und der Presse zu vernehmen. Dies ist die Folge der verderblichen historischen Entwicklung.
     Der Zweite Dreißigjährige Krieg (1914-1945) entmachtete, dezimierte, schwächte und beraubte das Deutsche Reich entscheidend und beendete schließlich seine Existenz. Nahezu ein Drittel des Reiches wurde abgetrennt und die deutsche Bevölkerung daraus mit Mord und Totschlag vertrieben. Das in vier Besatzungszonen geteilte Restdeutschland, die Bundesrepublik Deutschland unter der Herrschaft der westlichen Alliierten sowie die Deutsche Demokratische Republik unter der Herrschaft der Sowjetunion mußten sodann eine mehr als 45 jährige Besatzung erdulden. Diese führte im Rahmen einer von langer Hand wissenschaftlich geplanten und durchgeführten Umerziehung (Re-education), auch „Rezivilisierung genannt (Wolffsohn) zur Zerstörung der deutschen Seele und zur Schaffung eines neuen Deutschen.
     Die über viele Jahrhunderte gewachsene Wertewelt, die Traditionen und Verhaltensnormen wurden planvoll abgebaut und durch eine Bußkultur in Verbindung mit kultureller Kollaboration ersetzt, die weder Würde, noch Stolz noch Selbstbewußtsein aufkommen ließen. Nationale Interessen und Staatsraison galten in der Politik nicht, wie sonst üblich, als maßgebliche Größen. Volk und Nation fanden als herausgehobene Werte keine Beachtung mehr. Wer solches vertrat nennt, wurde und wird bis zum heutigen Tage regelmäßig als Rechter, Rechtsextremer (Verfassungsfeind!) oder gar als Neonazi ausgegrenzt und verfolgt. Gern wird auch unangepaßten Bürgern die unbestimmbare Narrenkappe des „Rechtspopulisten“ aufgesetzt.
     Die Verteidigung des Eigenen ist obsolet. Als neues oberstes Ziel jeder Politik wurden die Menschenrechte propagiert, die weltweit zu verwirklichen seien. Dieses utopische Ziel entspricht genau dem missionarischen Weltherrschaftsanspruch der Vereinigten Staaten von Amerika. Dieser wird von der US-amerikanischen Großwirtschaft und Finanzoligarchie in Form eines Kapitalismus getragen , den Viele auch als Raubtier- oder Turbokapitalismus bezeichnen.
     Eine wesentliche Verstärkung findet dieser Kapitalismus durch die besonders in Deutschland mächtige Ideologie des Kommunismus, vor allem in der Ausprägung des antifaschistischen Sozialimus. Dieser war von Anfang an international (Proletarier aller Länder vereinigt Euch!) und kann wie auch der Kapitalismus (Verbraucher aller Länder vereinigt Euch!) nur gedeihen, wenn sich die alten organisch gewachsenen Ordnungen von Familie, Volk und Nation zugunsten der angestrebten neuen Weltordnung auflösen. Diese führt unweigerlich zur Welt der Ameisen, (alle Menschen sind gleich!) deren anonyme Duftmarken bedenkenlos von den gleichgeschalteten Massen verfolgt werden. Der hier zum Ausdruck kommende utopische, universalistische Ansatz, den offensichtlich die Mehrheit der Deutschen bevorzugt, wird aber von ihren Nachbarn nur sehr zögerlich, wenn überhaupt, vertreten. Die Gefahr eines Deutschen Sonderweges und der Widerstand des Auslandes gegen deutsche Bevormundung liegen auf der Hand. Allen voran die Engländer, aber auch Franzosen, Italiener, Polen, Tschechen, die baltischen Völker, die Ungarn und andere lassen jedenfalls nicht erkennen, daß sie ihre weltweit geachtete Identität aufzugeben bereit sind.
     Nun hat es den Anschein, daß der letzte Akt der deutschen Tragödie angebrochen ist. Die von Außen in Gang gesetzte Masseneinwanderung nach Deutschland führt durch seine grenzenlose Vermischung zu einer ethnischen, kulturellen und religiösen Auflösung von Volk, Nation und Kultur, die bald unumkehrbar ist. Das Zentrum Europas verwandelt sich in einen undefinierbaren „melting-pot“. Die Frage ist, ob Europa den Willen und die Kraft hat, dieser Destabilisierung des Zentrums, die sich zur Gefahr für den ganzen Kontinent entwickelt, energisch entgegenzutreten.
     Gefahr im Verzug! „Scheitert Deutschland?“, fragt Prof. Arnulf Baring.Thilo Sarrazin, Bundesbankdirektor a.D. sagt: „Deutschland schafft sich ab“, General und Minister a.D. Jörg Schönbohm sagt: „Deutschland schwindet dahin, it is fading away! Prof. Johann Braun sagt: „Nach menschlichem Ermessen hat Deutschland seine Zeit hinter sich.“ Und der Germanist Kanji Nishio sagt: „Durch die Strategie der Selbstverneinung und ethnischen Selbstauflösung wird in einem halben Jahrhundert das deutsche Volk in vermischtem Zustand anzutreffen sein. Dann wird man das Deutschland des 18. und 19. Jahrhunderts wie das antike Griechenland zum Gegenstand der Forschung machen.“
    Ist also Deutschland nicht mehr zu retten? Sind die Deutschen müde geworden und ergeben sie sich widerstandslos ihrem Schicksal?
     General a.D.
     Reinhard Uhle-Wettler









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  • 06/30/17--22:06: Russisch reden
  • Die russische Theorie soll mit der Abfahrt zur Praxis führen, russisch zu reden. Viel ist nicht hängen geblieben in einem halben Jahr. Denn andere Dinge waren wichtiger.


    Hallo! (formell)         Здравствуйте!
    Guten Tag!                 Добрый день!
    Wie heißt du (wörtl. nennt man dich)?                    Как тебя зовут?
    Ich heiße (wörtl. Mich nennen sie) Lena.               Меня зовут Лена.



    я - меня             ich mich
    ты - тебя           du dich
    он - его  
    она - её
    оно - его
    мы - нас             wir uns   
    вы - вас               ihr  euch
    Вы - Вас   
    они - их

    Вы пенсионер?   Sind Sie Pensionär
    профессор           Professor
    Грузия                   Georgia
    Виктор практикант.    Viktor ist Praktikan
    Я просто ассистент.     Ich bin gerade Assistent
    Англия                    England  
    да                             ja
    кто                           wer?
    Ты Аня?                   Bist Du Anja?
    Кто он?                    Wer ist er?
    там                            dort


    Я Катя, а она Надя.     Ich bin Katja, sie ist Nadja.
    Откуда ты?                   Woher kommst Du?
    хорошо                           gut
    плохо                              schlecht
    Она из России.              Sie ist aus Russland.
    Я из Германии.               Ich bin aus Deutschland
    отлично                          ausgezeichnet
    чай                                  Tee
    спасибо                          danke
    ликёр                              Likör
    Мы из Италии.              Wir sind aus Italien.

    Одно пиво, пожалуйста.   Ein Bier, bitte
    цена                                      Preis
    ещё                                      noch
    меню                                   Menü - Speisekarte
    это                                       das            

    У Вас есть кофе?               Haben Sie Kaffee?
    Что Вы желаете?                Was wünschen Sie?
    джин                                    Gin
    Спасибо за заказ.                Danke für die Bestellung
    коктейль                               Cocktail

    Я буду блины с мясом.                          Ich nehme Pfannkuchen mit Fleisch.
    У Вас есть пирожки с капустой?         Haben Sie Piroggen mit Weißkohl?
    Сколько стоят чебуреки?                       Wieviel kosten die Tschebureki?
    Сдачи не надо!                                        Stimmt so!
    У тебя интересная жизнь!                      Du hast ein interessantes Leben!
    девять                                                       neun
    десять                                                       zehn
    ноль                                                          null
    Какой твой номер телефона?                wie ist Deine Telefonnummer?
    Это Ваш рабочий номер?                       ist das deine geschäftliche Nummer?


     Мой номер телефона...                          meine Telefonnummer....
     У тебя есть мобильный телефон?        Hast Du ein Mobiltelefon?
     направо                                                   nach rechts
     налево                                                     nach links
     близко                                                      nah
     далеко                                                      weit
     Идите через мост.                                  Gehen Sie über die Brücke.
     Вы не знаете, где церковь?                    Wissen Sie, wo die Kirche ist?
     Я не понимаю.                                         Ich verstehe nicht.
     Идите прямо.                                           Gehen Sie geradeaus.



    Спасибо за твои письма!                        Danke für Deine Briefe!
    На Урале есть озёра?                              Gibt es im Ural Seen?
    Я часто фотографирую поля.                 Ich fotografiere oft  Felder.
    Привет, Фёдор! Как дела?                       Hallo, Feodor! Wie geht's?
    Спасибо за твои письма и фотографии.   Dank für Deine Briefe und Fotos.



    Я очень скучаю.                                        Ich vermisse Dich sehr.
    Пиши, твоя Ира.                                        Schreib (mir), Deine Ira.
    декабрь                                                       Dezember
    Катарина немка.                                         Katharina ist Deutsche.
    Это не Ваше место!                                   Das ist nicht ihr Platz!
    Я часто гуляю и думаю о тебе.                 Ich gehe oft spazieren und denke an Dich.



    двенадцать                    12
    тринадцать                    13
    четырнадцать                14
    пятнадцать                    15
    шестнадцать                 16 
    двадцать                        20  
    тридцать                        30
    сорок                              40
    пятьдесят                       50
    шестьдесят                    60
    семьдесят                      70
    восемьдесят                  80
    девяносто                      90
    сто                                100


    новая квартира                                           neue Wohnung
    удобный стул                                             bequemer Stuhl
    старая кухня                                               alte Küche
    тихий район                                                ruhiger Bezirk
    Это слишком маленькие комнаты!           Das sind so kleine Zimmer!
    В квартире красивые шкафы.                    Das Quartier hat schöne Schränke

    Какие шумные соседи!                              (Welche) Was für laute Nachbarn!
    В городе высокие дома.                             In der Stadt hohe Häuser
    телевизор                                                     Fernseher
    ноутбук                                                         Notebook
    книга                                                              Buch
    картина                                                           Bild, Gemälde
    Чья это машина?                                            Wem ist das Auto?
    Это жена соседа.                                            Das ist die Ehefrau des Nachbarn.
    Чей это велосипед?                                       Wessen Fahrrad ist das?
    Это кошка соседки.                                        Das ist die Katze der Nachbarin.
            
    вода                                                                  Wasser
    Вы любите рыбу?                                            Mögen Sie Fisch?
    Вегетарианцы не любят мясо.                   Vegetarier mögen kein Fleisch.
    Почему вино такое дорогое?                          Warum ist der Wein so teuer?
    Картошка очень вкусная!                                 Die Kartoffeln sind sehr lecker.
    концерт                                                             Konzert
    спектакль                                                          Theater

    час                                                                     Stunde
    начинается                                                         beginnt
    Завтра будет холодно.                                       Morgen ist es kalt.
    Вечером мы будем в кино.                               Abends gehen wir ins Kino.
    Ты будешь сегодня дома?                                 Bist du heute zu Hause?
    Кто ты по профессии?                                      Was bist du von Beruf?
    Одно пиво, пожалуйста.                                    Ein Bier, bitte.
    река                                                                       Fluss
    турист                                                                  Tourist
    улица                                                                    Straße

    памятник                                                             Denkmal
    Вы часто спорите? (спорить)                            Streitet ihr oft?
    Я хорошо понимаю по-английски. (английский)     Ich spreche gut Englisch.
    Ты читаешь этот роман по-немецки? (немецкий)    Liest Du den Roman auf deutsch?
    Вчера она была в Риме.                                         Gestern war sie in Rom.                     
    Почему ты не звонишь? (звонить)                       Warum rufst Du nicht an?
    давно                                                                        vor langer Zeit
    потом                                                                        danach
    сейчас                                                                       jetzt
    месяц назад                                                              vor einem Monat

    Они не были в Испании.                                        Sie waren nicht in Spanien.
    Где вы были?                                                           Wo wart ihr?
    Ты был вчера в клубе?                                             Warst Du gestern im Klub?
    Это было вчера.                                                        Das war gestern.
    Я была в России в марте.                                        Ich (weibl) war in Russland im März.
    Что ты обычно слушаешь?                                     Was hörst Du normalerweise?
    Мы плохо тебя слышим!                                          Wir hören Dich schlecht!
    Я говорю по-русски очень медленно.                      Ich spreche Russisch sehr langsam.
    читать - прочитать                                                     lesen - zu Ende lesen
    Мне тридцать лет.                                                      Ich bin 30 Jahre.


    Ты классно танцуешь!                                             Du tanzt klasse!
    Вы меня просто игнорируете!                                 Sie ignorieren mich einfach!
    Он отлично готовит!                                                Er kocht ausgezeichnet!
    Они очень быстро читают.                                       Sie lesen sehr schnell.
    Мы строим дом. (строить)                                      Wir bauen ein Haus.
    Они курят? (курить)                                                 Rauchen Sie?
    Как всегда!                                                                Wie immer
    Он ещё молодой.                                                      Er ist noch jung.
    Когда будет тепло?                                                     Wann wird es warm?
    январь                                                                          Januar


    Где ты живёшь?                                                         Wo wohnst du?
    пятница                                                                        Freitag
    Это Ребекка, она американка.                                   Das ist Rebekka. Sie ist Amerikanerin.
    Я смотрю фильм. (смотреть)                                     Ich schaue einen Film.
    Когда Вы родились?                                                   Wo sind sie geboren?
    Мой ребёнок родился в Москве.                                Mein Kind ist in Moskau geboren.
    Мой день рождения в апреле.                                    Mein Tag der Geburt ist im April.
    Где родились Ваши дети?                                          Wo sind Ihre Kinder geboren?
    много                                                                             viele
    один раз в неделю                                                        ein Mal in der Woche


    год                                                       Jahr
    пять лет                                              fünf Jahre
    Сколько тебе лет?                             Wieviele Jahre hast Du?
    Это слишком дорого!                        Das ist zu teuer!
    Это очень дёшево!                             Das ist sehr billig!
    город                                                    Stadt
    деревня                                                Dorf
    Какой троллейбус едет в центр?       Welcher Trolleybus fährt ins Center?
    Сколько стоит одна поездка?              Wieviel kostet eine einfache Fahrt?
    Какая это остановка?                           Welche Haltesstelle ist das?


    Вы выходите?   Steigen Sie aus?
    напиток              Getränk
    молоко                Milch
    пиво                     Bier


    представлять - представить                                      sich vorstellen
    всё в порядке                                                               alles in Ordnung
    извините                                                                       Entschuldigen Sie
    передавать привет - передать привет                         grüßen - vollst.grüßen
    счастливого пути                                                          gute Reise
    очень приятно                                                               sehr angenehm
    до завтра                                                                        bis morgen
    видеть - увидеть                                                            sehen - vollst. sehen
    случайно встречаться - случайно встретиться           sich zufällig treffen - vollst. treffen
    Это в центре?                                                                 Ist das das Zentrum?


    Я живу в общежитии.                                      Ich wohne im Studentenheim.           
    Они живут в России.                                        Sie leben in Russland
    апрель                                                                April
    сентябрь                                                            September
    вторник                                                               Dienstag
    четверг                                                              Mittwoch
    Её зовут Натали, она француженка.               Sie heißt Natalie. Sie ist Französin.
    Я буду блины с мясом.                                    Ich nehme Pfannkuchen mit Fleisch.
    У Вас есть пирожки с капустой?                    Haben Sie Piroggen mit Weißkohl?
    Сколько стоят чебуреки?                                 Was kosten die Tschebureki?


    Я не понимаю.                                               Ich verstehe nicht.
    У тебя интересная жизнь!                            Du hast ein interessantes Leben!
    Вы выходите?                                                Steigen Sie aus?
    Вы едете слишком медленно!                     Sie fahren so langsam!
    молоко                                                             Milch
    пиво                                                                  Bier
    Какая длинная очередь!                                Was für eine lange Schlange!
    напиток                                                            Getränk
    Идите прямо.                                                  Gehen Sie geradeaus.
    Где выдача багажа?                                       Wo ist die Gepackausgabe?


    Я очень скучаю.                                Ich vermisse Dich sehr.
    Пиши, твоя Ира.                                Schreib mir, Deine Ira.
    Какая это остановка?                       Welche Haltestelle ist das?
    восемьдесят                                      80
    Какие у тебя планы на лето?            Welche Pläne hast Du für den Sommer?
    пятьдесят                                            50
    Куда ты ещё поедешь?                     Wohin fährst du noch?

    шестьдесят                                         60

    Сколько стоит одна поездка?           Wieviel kostet eine Fahrkarte?

    Какой троллейбус едет в центр?       Welcher Trolleybus fährt ins Zentrum?










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    Seit Wochen, besser seit Monaten schon laufen die Vorbereitungen zur großen Russland-Reise. Im Winter gab es für den Heck- und Schlafraum einen neuen Korkbelag. Nach sieben Jahren und 150.000 Kilometern im kleinen Auto hatten Feuchtigkeit und Beanspruchung die Wandbespannung aufgebläht und aufgebeult. Es gab einen neuen Radträger,  die Gasprüfung nach der kurzen Deutschlandfahrt von etwa acht Wochen, einen anderen Reiserechner, für das Fahrrad Schlauch, Mantel und Bremsen, es gab viel zu tun.

    Fritz hat dem Iwan zehn Äpfel gestohlen, Iwan dem Fritz aber nur vier Äpfel. Nun kommt ein Aufrechner und sagt: "Nicht nur Fritz ist ein Dieb, sondern auch Iwan. Man müßte eigentlich von den zehn Äpfeln, die Fritz gestohlen hat, die vier von Iwan gestohlenen abziehen. Als Fazit hätte Fritz dann nur sechs Äpfel gestohlen."
    "Halt", antwortet darauf ein Moralist, "diese Rechenoperation ist ja darauf angelegt, die Schuld von Fritz zu vermindern. Angesichts der Größe des Fritschen Verbrechens darf jedoch nicht Schuld gegen Schuld aufgerechnet werden. Jede Erwähnung der vier Äpfel, die Iwan gestohlen hat, muß als Versuch gewertet werden, den Fritz reinzuwaschen."
    ....
    "Das Verbrechen des Fritz ist unendlich groß. Von einer unendlichen Größe kann man aber jeden beliebigen Betrag abziehen, und sie bleibt doch unendlich. Daher wird die Schuld des Iwan tatsächlich durch Verschweigen getilgt, Während die Schuld Fritzens für alle Zeiten vollständig erhalten bleibt."
    Rolf Peter Sieferle FINIS GERMANIA
    Diese Gedanken begleiten mich beim Besuch der Gedenkstätte Bautzen wie beim Panorama der Schlacht von Raclawice in Breslau. Diese Gedanken begleiten mich ebenso beim Anblick der T-34-Panzer, die als Dokumente auf Ewigkeit den siegreichen Vormarsch der Russen nach Westen als Ausstellungsstücke markieren.

    München Karlsplatz am 30. Juni: In den wenigen Tagen daheim gab es für mich viel zu tun.

    Die endlose Packerei zog sich eine Woche lang hin. Kleider, Jacken, Hosen, Strümpfe, Schuhe, Handtücher, Hemden, Unterhosen, Bettbezug, Kissen, Bettzeug, Topflappen müssen wir in Schränken und im Heckraum verstauen. Bis Samstag abend arbeitet meine Frau als Gärtnerin, bringt biologisch angebautes Gemüse mit, Salat, Kohlrabi, Rettich. Danach braucht sie Ruhe und Schlaf vor dem ersten Reisetag.

    Etwa drei Zehnliter-Kanister schluckt die Wasseranlage, die Toilette und Waschwasser versorgt. Dazu kommen 10 Literflaschen mit Münchener Wasser für Tee, Kaffee, 10 Liter Sprudel und ein Bierkasten für 10 Flaschen. Schon 24 Stunden vor der Reise kämpft der Gaskühlschrank gegen die Sonnenhitze auf dem Autodach und gegen 30 Grad Celsius im Auto. Sojawürste, Käse, Sojasauce, Milch, Gurken-, Sellerie-, Marmeladengläser, Butter, Salat, Gurken, Mohrrüben, Sambal, Senf, Meerrettich, Schokolade landen im Wohnmobil.


    Die erste Etappe über Nürnberg führt uns zu meinen lieben Freund Timo. Wir speisen in Kalchreuth, wo die Menschen  Kirchkirschweih feiern. In freien Ecken und Parkbuchten verkaufen Menschen Kirschen. Kalchreuth ist zugeparkt. Doch wir finden in einem einfachen Landgasthof Parkplätze für unsere Autos. Es ist ein Gasthof mit angeschlossener Metzgerei. Für 8,50 Euro verspeisen hungrige Gäste Handteller große Schnitzellappen mit Kartoffeln und Salat. Wir futtern als Vegetarier Sauerkraut mit zwei dicken, weichen und pampigen Klößen - mittelmäßig lecker.


    Meiner Frau hängt ihre Arbeit noch in den Knochen. Sie braucht Mittagsschlaf. Wir steuern nach dem Essen den nächsten Parkplatz an. Sie schläft sofort ein, ohne dass sie der Straßenlärm stört. Es fehlen noch 30 Kilometer bis zum ersten Ziel, ihr heimisches Bamberg. Nach der Mittagsruhe versorgt uns die Bordküche mit Tee und Kaffee, passend zum letzten Stück Hofpfister Früchtekuchen. Eine Brise kühlt den Wohnraum durch geöffnete Dachluken und Fenster. Zum Glück schieben sich immer wieder Wolken vor die Höllensonne. Trotz Wolken und kühlender Brise steigt das Thermometer auf 27 Grad Celsius. Doch die ersten 250 Kilometer, etwa 10 Prozent der Reise bis St. Petersburg sind in Bamberg abgespult.


    Die spät untergehende Julisonne schickt ihre letzten Strahlen auf den Kirchturm in Bamberg.

    In unserer ersten Nacht verwöhnt uns der Stellplatz am Heinrichsdamm in Bamberg mit guter WiFi-Verbindung, allerdings nicht so gut, dass die Daten der Tagesschau störungsfrei über den Bildschirm fließen. Wolken schicken ein paar Tropfen auf das durstige Grün. Damit entfällt das Bad in der Regnitz. Die träg zäh fließende, braune Brühe ist ohnehin nicht einladend. Wir leisten uns einen Stadtbummel.

    Dieser Spruch wirbt im Schlenkerla Bamberg dafür, dass sich rasend rennende Robotics bei braunem Bier mit Braten im Garten erholen von Stress, Streit, Hast und Hetze. Denn erst im Garten wird der Mensch zum Menschen, kämpft gegen Schnecken, Blattläuse und Unkraut, sitzt danach, ruht satt im Saft, sieht Salat, Stangenbohnen, Rosen und Obstbäumen wachsen. Der Mensch gedeiht mit seinen Pflanzen und zieht sich im Herbst und Winter in seine Stube am Ofen in den Ohrensessel vor dem Fernseher zurück. Eis und Schnee setzen seinen Gartenzwergen eine Mütze auf, die Hollywoodschaukel rostet in ihren Federn wie der Geist des Gartenfreundes in seinem Refugium. Doch wenn im Frühling die Pflanzen wieder sprießen, dann wuchert der Gartenfreund mit seinem Grün.

    Zwerge in Breslau, heute Wroclaw, sollen Glück bringen. Ebenso bringen Gärten Glück, solange im Garten der Zwerg nicht fehlt, der Gartenzwerg, gerade wie mich Reisen beglückt, wie meine Blog-Bilder berichten.


     Im Bamberger Szenelokal Pelikan treffen wir zu aller Erstaunen Freunde. Bei einer Halben Bier plus Schnitt plaudern wir bis Mitternacht über Gott und das Geld, über Flüchtlinge und Spiritualität. Ein rüstiger Rentner plant die E-Bike Strecke  nach Santiago di Compostella, auch um besseres Karma zur Wiedergeburt zu erstrampeln. "Komm wieder, so oft Du willst!", war mein Abschiedsgruß für solch edles Streben.

    Bamberg - Chemnitz


    Während die Morgensonne wohlige Wärme im Auto verbreitet, machen wir uns nach flüchtigem Frühstück auf die Reise nach Chemnitz. Meine Frau Stephanie pflegt das Grab ihrer Eltern.


    Die Stille auf dem Friedhof unterbrechen Dieselwolken fauchende Transportwagen der Friedhofsgärtner.



    Mein Schwiegervater selig hat vorgesorgt mit seinem Grab. Dort ist Platz für meine Urne, während die Geschwister meiner Frau dankend auf diese Ehre verzichten. Mir passt der Platz, wenn meine Stunde schlägt.


    Die 200 Kilometer nach Chemnitz belastet uns ein bedrückender Stau. Die entgegenkommende Spur war gesperrt und bleibt 12 Stunden lang gesperrt. Ein Reisebus war morgens um 7.00 Uhr in das Stauende auf einen LKW gefahren, stand sofort lichterloh in Flammen. Eine Seniorenreise von Dresden an den Gardasee endete für 18 Alte tödlich, andere kämpfen um ihr Leben. Etwa 100 Einsatzkräfte mühen sich um die Menschen. Ein Hubschrauber steht Hundert Meter über dem Unfallort. Pressefotografen eilen herbei. Ein schreckliches Gefühl.



    Gegen Mittag haben wir es auf das Camp Oberrabenstein bei Chemnitz geschafft. Wir erholen uns in der Freizeitregion Rabenstein, ein äußerst beschaulicher Ruheort in 09117 Chemnitz, auf der Thomas Münzer Höhe 14.


    Der Strom ist angeschlossen, die Sat-Antenne kontaktiert den Satelliten, während meine Frau Salat, Nudeln und Kohlrabi köstlich zubereitet.

    Lustig ist das Camper-Leben...

    Mima kocht: Tsaiziki, Teigtaschen und Salat



    Die Spülküche am  Platz bietet warmes Wasser. Alles ist bestens, ruhig und erholsam. Ein FKK-Strand am Stausee, die Burg Rabenstein und ein Fahrradweg ins 10 Kilometer entfernte Chemnitz machen unser Glück komplett.


    Invasoren fluten Italien in grenzenlos gesichterte Sozialnetze




    Fantastische und umfangreiche Analyse, Lagebeschreibung einer Situation in sich zuspitzender Aussichtslosigkeit. Erst wer Folgen dieser unhaltbaren Politik und Ideologie leidvoll bei Eingriffen an Hab und Gut, noch schmerzhafter bei Angriffen auf Leib und Leben spürt, zu spüren bekommt, der besinnt sich eines Besseren. Zuvor können sich Schriftgelehrte wie der Autor Harmut Pilch die Finger wund schreiben, Agitatoren eine verschwindende Anzahl von Menschen die me
    hr oder minder schon bewussten Fakten links und rechts um die Ohren hauen, die medial-klerikal-wirtschaftliche zementierte Massenmeinung ändert weder feurige Worte noch die schönsten Schriften, nicht einmal Balkengrafiken mit offenkundigem Nachweis desaströser Zahlen und Folgen, nichts, nichts, nichts ändert sich. Es muss erst alles viel, viel schlimmer kommen, wie es schon oft genug zum schlimmsten kam - zu blutigen Angriffen .....
    Und es kommt schlimmer!


    Was kümmern uns flutende Subsahrianer, die mit matten Augen morgens vor der Friedhofsmauer in der Sonne dösen, an ihrer Bierflasche nuckeln, während wir von Schloß zu Schloß, von Attraktion zu Attraktion taumeln, oder während Gartenfreunde ihr Grün pflegen? Uns kümmert nichts mehr als unsere spießige Behaglichkeit. Den Rest regelt die Merkelmania in Germania.


    Wir bewundern die 120 Jahre alte Eisenbahnbrücke in Chemnitz Rabenstein, welche uns als Fußgänger über die romantische, renovierte Welt blicken lässt.




    Denn dann nehmen wir nach diesem schönen Morgenspaziergang wieder die Autobahn unter die Räder und rollen etwa 120 Kilometer zum nächsten Sieg spießigen Wohlbefindens nach Bautzen. In Burk genießen wir an der Talsperre im braunen Wasser der aufgestauten Spree Bad und Mittagsruhe, bis wir im ersten Stadtbummel die Schönheiten Bautzens bewundern dürfen.

    Bautzen




    Die lieben Kinderchen sollen sich von klein auf an die bunte Welt der Geistesgrößen gewöhnen, deren Augen überall wachen und lauern.


    Die Guten quartieren die Bösen in der JVA Bautzen ein, die auf traditionelle Sinnsprüche wie von Mao zurückblickt: "Strafe Einzelne, erziehe viele."



    Dass nach der Gründung der DDR der mit bleichen Klinkern verkleidete Bau als "Gelbes Elend" etwa 6000 Gefangene oft bis zum Tod schindete, verschaffte den Toten des Speziallagers die Totenruhe in Massengräbern auf dem "Karnickelberg". Heute erinnern dort Kreuze, Gedenksteine und eine Knochenkapelle an das Grauen. 



    Bautzen hat sich mittlerweile als größtenteils luxuriös saniertes Oststädtchen, grenznah zu Polen und der Tschechei, als schmuckes Netz herausgeputzt.



    Im Spreebogen erinnert eine ruinierte Kirche wie in der Straße zur Oberstadt einige zerfallende Häuser an die Not vor dem Anschluß und Eingemeindung der Dunkelländer in den Leuchtreklamen strahlenden Westkapitalismus unter Schutz, Weisung, Leitung der USA.




    An der Kopfsteinpflasterstraße zur Oberstadt will kaum einer mehr die bröckelnen Bauten bewohnen. Es gibt ja Platz satt im Land der grünen Fluren, Wälder, der fruchtbaren Äcker, Felder und Gärten. Da zieht es Bauherrn nach gehobener Wohnkultur mit ruhigeren Gärten.


    Den schiefen Turm von Bautzen haben Betoninjektionen daran gehindert, sich weiter zu neigen. Das Stadtbild bleibt gefällig, Die Dächer sind neu gedeckt.



    Rathaus und Dom erstrahlen in pompöser Macht und Pracht. Kaffee- wie Gasthäuser am Marktplatz verlangen gesalzene Preise in bester Stadtlage.


    Der Aufstieg auf den schiefen Turm über enge Wendeltreppen an eisernem Handlauf kostet 2,50 Euro. Dafür blickt man weit über das Land an Kraftwerke mit klingenden Namen wie "Schwarze Pumpe".


    Die Kühlung der Wärmetauschertürme garantiert in dürren Sommern die Bautzener Talsperre bei Burk, wo unsere Wohnung hinrollte und Quartier nahm mit Blick über das grüne Land und das Wasser.


    Gegenüber Dortmund, Duisburg oder Gelsenkirchen fühlt man sich in Bautzen wie auf einer Insel der Seligen. Jede Zinne frisch gestrichen, jeder Dachziegel neu verlegt und auf dem Pflaster in der Fußgängerzone verweisen in Bronze eingelegte Schriften auf Sehenwürdigkeiten der Stadt.


    Durch gewaltige Fensterfluchten leuchtet die Sonne in den Dom, in dem mehrere Orgeln für guten Sound sorgen.



    Sex und Crime, Sterben und Gebären - sind Themen, die zeitlos die Besucher begeistern.



    Nach unserem ersten Stadtbummel durch Bautzen führt uns der lauschige Spreeradweg unter der Autobahn durch den Wald zu unserem Domizil an der Talsperre zurück.



    Nach erfrischendem Bad im See stärkt uns Mima Abendessen, eine schöpferische Erstkreation: Gebratener Rettich mit schmelzendem Käse.


    Nach fröhlichen Kinderspäßen am Spielplatz beim Licht der untergehenden Sonne ist München schon bald völlig vergessen, zumindest weit in den Hintergrund gerückt.


    Bautzen - das Gelbe Elend

    Die Gedenkstätte Bautzen erinnert wie die Gedenkkapelle am Karnickelberg an die Grauen des Speziallagers. In diesem Sonderobjekt tobte sich der Kontrollzwang des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) aus. "Staatsfeinde, Republikflüchtlinge", Fluchthelfer und Spione vegetierten in der Sonderhaftanstalt unter inhumanen Bedingungen.


    Bautzen ergab sich nach erbittertem Kampf erst am 6. Mai 1945, zwei Tage vor der Kapitulation, den Sowjetsoldaten. 20.000 Zivilisten und 13.000 Soldaten kamen in den letzten Kriegskämpfen ums Leben. Der Befreiung vom Faschismus folgte für Tausende eine als Diktatur stalinistischer Prägung. Die Gedenkstätte Bautzen erzählt diese Geschichte.

    Einige erlebten im Gefangentransporter nach Bautzen ihre letzte Fahrt. Wer die Tortur überlebte, kam oft erst nach Jahren wieder in Freiheit.

    Bildtafeln im Eingangsbereich informieren über Jahre, wenn nicht Jahrzehnte des staatlichen Terrors.



    Rechts war das Hochsicherheitssondergefängnis, im linken Gebäude arbeiteten die Beamten des MfS. Das Rohr über dem Tor führte die Leitungen, welche die Gespräche der Gefangenen untereinander oder mit Besuchern belauschten.


    In diesem Aufgang wurden Gefangene zu nächtlicher Stunde in die Verhörzimmer der Stasi getrieben.


    Im Isolationstrakt mussten einige Jahre ihres Lebens in solchen Einzelzellen verbringen.


    Nach Filmen, nach Originalportokollen von Vernehmungen, belauschten Gesprächen kann der Besucher die Qual, Not, das Grauen in dieser Foltereinrichtungen nachempfinden.


    Ein letzter Blick auf einen Bautzener Plattenbau, vor dem kaum Autos parken, dafür aber erkennbar Flüchtlinge aus dem Orient und aus Afrika ein- und ausgehen, verlassen wir den Platz an der Talsperre Bautzen in Bürk und nehmen die nächste 200 Kilometeretappe in Angriff.

    Breslau, heute Wroclaw

    Es folgt eine Sinfonie aus bunten Bildern. Das Abendlicht in der Stadt hat mich begeistert. Der Ausflug am anderen Tag strengte an, doch die Anstrengung lohnte sich. In und vor den riesigen Backsteinkirchen:




    Sommerabend an der Oder



    Große Marktplätze inmitten der historischen Altstadt




    Rathaus mit Springbrunnen


    Reichhaltige Gastronomie rund um die großen Plätze


    Anderntags steht mir der Aufstieg auf den Kirchtumr zur "Büßerinnen-Brücke" bevor.


    Als Ziergarten lassen sich alte Autos auch verwenden.


    Letztes Abendsonne vor der Heimfahrt mit der Straßenbahn zum Camp 126 in Wroclaw.



    Der neue Tag bringt neues Glück. Jetzt sind uns die Straßenbahnen und die Ticketautomaten schon vertraut.



    Vor dem Aufstieg auf die Büßerinnen-Brücke der Kathedrale stärkt mich die Stille in der Sonnen durchfluteten Hallenkirche.



    Zwischen den beiden Türmen spannt sich in schwindelnder Höhe dei Brück.


    Ein ruhiges Restaurant an der Oder bewirtet uns zu Mittag.


    Die älteste Brücke auf die Oderinsel ist mit Tonnen von Schlössern behängt.




    Das Panorama-Rundbild der Schlacht von Raclawice ist die größte Sehenwürdigkeit der Stadt. Wiki schreibt dazu:



    Das Panorama von Racławice (poln. Panorama Racławicka) befindet sich als einziges polnisches Kunstwerk seiner Art in Breslau und gehört zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Es ist 15 m × 114 m = 1710 m² groß. Das Panoramabild zeigt den Sieg der polnischen Armee über die russische 1794 in der Schlacht bei Racławice unter Führung des polnischen Generals Tadeusz Kościuszko.



    Wo nun schon der Papst Johannes Paul II das immense Schlachtengemälde besucht hat, dürfen wir uns die Attraktion nicht entgehen lassen. Dies bringt allerdings auch ins Bewusstsein, dass Polen nach drei Teilungen für über 120 Jahre als Staat nicht mehr existierte. Wieder Wiki
    Mit Teilungen Polens werden in erster Linie die Teilungen des Doppelstaates Polen-Litauen Ende des 18. Jahrhunderts bezeichnet. In den Jahren 1772, 1793 und 1795 teilten die Nachbarmächte Russland, Preußen und Österreich den Unionsstaat schrittweise unter sich auf, so dass auf der Karte Europas bis zum Ende des Ersten Weltkriegs 1918 für über 120 Jahre kein eigenständiger polnischer Staat mehr existierte.

    Für manche sieht es so aus, als sei der Volk der Germanen für alle Zeit verflucht und somit seinem Untergang für immer geweiht durch die unaustilgbare Schuld an einem Volk, welches wohl als das Auserwählte gilt.

    Росси́я , счастли́вого пути́!

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    Die Planung ändert sich. Wir wollen rasch Richtung Nordost ans Meer. Von Breslau zum Meerescamp bei Narva sind es noch 1500 Kilometer.Von Wroclaw nach Warschau schaffen wir an einem Tag. Fernsehen und Internet liefern den Hamburger Horror nach Warschau.  Germania, mir graust vor Dir!





    "Dieses Deutschland erscheint heute wie ein riesiges Irrenhaus, dessen Anstaltsleitung selbst den Verstand verloren hat." / Netzfund

    Abendspaziergang in Wroclaw - alles stimmt friedlich, fröhlich und ruhig.




    Wroclaw - Warschau: Die Fahrt zieht sich von 9.00 bis 17.00 hin. Statt 360 Kilometer mussten wir 420 Kilometer durch Wroclaw wie Warschau irren. Aus Wroclaw fanden wir schwer hinaus. Dann ging es sehr gut auf einer neuen Autobahn weiter, deren Zahlstellen noch nicht installiert waren. In Warschau wühlen wir uns eine Stunde durch den Stadtstau über dei Weichsel. Doch das Camp WOK war ausverkauft und schickte uns 17 Kilometer zurück durch den Stadtstau wieder nach Westen.



    Meine elf Jahre jüngere Frau schaukelt mich auf der Autobahn von Richtung Warschau, derweil die auf offenem Feuer gebratene Forelle vom reichhaltigen Mittagsmahl an einfacher Rast an der Bahn verdaut wird beim geruhsamen Schlaf im Beifahrersessel.

    Drei Kilometer abseits der Autobahn Wroclaw - Warschau speisen wir einfach, aber köstlich an dieser romantischen Raststätte, vollkommen aus Baumstämmen aufgebaut, deren Ritzen Taue dichten.


    Das Camp in Warschau ist gut gefüllt. Das französische Rentnerpaar radelt über Frankreich, Dänemark, Polen jetzt Richtung Heimat.



    Meine Nacht im Warschauer Camp endet um 3.00 Uhr. Die Bilder aus Hamburg lassen mich nicht los. Ein Alptraum weckt mich, in Hamburg einen ruhigen Platz für unsere rollende Hütte zu suchen. Doch es findet sich nichts.


    Twitter- und Pressenachrichten zeigen an, wovor Dr. Ude Ulfkotte schon vor Jahren warnte. Man google nach seinem Werk "Krieg in unseren Städten".



    Der nächtliche Blick durch die Presselandschaft zeigt, was sich im Land zusammen braut. Die Randale ist vorprogrammiert. Selbst BILD spricht Merkel Schuld zu.

    Stunden später sagt Merkel den Geschädigten Opferhilfe zu.

    Die WELT-Leser dürfen sich empören, bevor ein großer Teil ihrer Leser wiederum bei Merkel CDU oder Seehofer CSU ihr Kreuzchen macht.


    FAZ wie BAYERNKURIER bringen knochentrockene Fakten, bei denen sich mir die Rückenhaare aufstellen.



    Anachische Chaoten zelebrieren Lust auf Randale. Man hört, dass eine Eisenstange einen Polizeihelm zerschmetterte und dem Kopf darunter schwer verletzte. Man hört von 200 verletzten Polizisten, von Demonstranten, die über vier Meter hohe Zäune fliehen, wobei der Zaun unter ihrem Gewicht einstürzt und die Fallenden sich schwer verletzten, man sieht Vermummte, die Autoscheiben einschlagen, Fahrzeuge abbrennen, Läden plündern, Schaufenster einwerfen, gleichgültig ob vom Kiosk, von Banken oder Konsulaten. Man hört vom Einsatz härtester Kampftruppen wie der GSG9 und zusätzlichen österreichischen Einsatzkräften, man hört von Zugweise herangekarrten Gewalttätern aus der Schweiz, aus Italien, von irgendwo.


    Die Propaganda der Parteien kochen auf dem Höllenfeuer ihr Süppchen. Der Wähler will Merkel, jetzt und immerdar.


    RAF-Romanze mit Verbrechern: Man drehe und wende Worte wie Taten:
    Nach AMOK ins  KOMA


    Die Linksleitmedien wie SPIEGEL, Prantelhausener Pestpostille SÜDDEUTSCHE ZEITUNG schütten mit Grün-Links versiffter Gewaltpropaganda Kübel von Jauche auf verprügelte Polizisten, die für 2000 Euro im Monat ihren Kopf hinhalten für Vorortganoven und Schreibtischtäter.


    Derweil prügelt Maas im Windschatten der Feuer- und Plünderfeiern Netze gegen die Meinungsfreiheit durch. Und manch schafsblöder, blind besoffener Bürger freut sich noch, wenn widrige Meldungen aus seiner Filterblase propagierter Staatslenker und medialer Mietmaulhuren verschwinden.

    Die Hölle von Hamburg schreibt der blind blöde Bürger verirrten Chaoten, Linksaktivisten zu, die er nicht Linksfaschisten, die er nicht als Linkskriminelle Vereingung erkennt, nicht erkennen will, nicht erkennen darf, denn diese Idioten sind nützlich im "Kampf gegen Rechts". Rechts setzt Grenzen, will Grenzen setzten, doch die grenzenlose Idiotie elitärer Nutznießer von Chaos, Bürgerkrieg und Gewalt verschiebt Schuld Richtung RECHTS.



    Wie wunderbar lassen sich in LINKS RECHTS polarisierte Gegner und Gruppen gegeneinander hetzen. Die Straße gehört dem LINKEN Pöbel. Presse und Politik bedauern dies kurz. Kirchen öffnen Räume für die armen Linksfaschisten Obdachlosen, die aus weiter fremder Ferne anreisen, um sich chaotische Terrorfesttage mit den "Bullenschweinen" zu liefern, fallen Anarcho Weihnacht und Ostern auf ein blutig brandiges Wochenende im Hamburger Ghetto. Solche Typen jubilieren über jede Horrormeldung, jeden zwerstörten Kleinwagen und Geldautomaten, solche Typen feiern jeden "MACHTKAPUTTWASEUCHKAPUTTMACHT"-Einsatz, fühlen sich als Sieger, wenn sie Straßenzüge in Schutt und Asche gelegt haben, Krankenschwestern, Feuerwehrleuten, Busfahrern, kleinen Händler Hab und Gut zerstören und oft genug Leib und Leben der Betroffenen schaden, an denen diese lange zu leiden haben.  Das ist LINKER Terror der Tat, der als LINKER Gesinnungsterror seit Jahren, wenn nicht Jahrzehnten gezielt vorbereitet und in die Hirne hoffnungsloser anarchische Spackos gehämmert wurde, die alles, alles lieber tun, als sich angestrengter Arbeit, bewußter Mühen und Leiden auszusetzen, um sich zu profilieren, zu qualifizieren, um etwas Sinnvolles zu erlernen, zu erarbeiten, zu erhalten und zu besitzen. Nein: KAPUTT ist die Parole, Krieg und Gewalt, Terror der Tat. Papa zahlt, wenn nicht der leibliche, dann Vater Staat.


    Mit welchen Gefühlen gehen junge Polizeibeamte morgens zur "Arbeit", die oftmals als Schlacht ausartet. Zu ihrem Schaden kommt der Spott.



    Die Polizei bittet Bürgerpolizisten, ihr bei der Arbeit zu helfen. Merkel lässt sich feiern, flutet die Staatspropaganda mit Buntbildern im Reigen omnipotenter Potentaten, lässt Beethoven die Schiller Ode in der Elbphilarmonie fiedeln, und der Mob balgt sich mit der Polizei, die mit Millionen schweren Wasserwerfern Kriminelle Autozündler wegbläst und verhindert, dass die Feuerfackeln der Autos nicht auch noch Häuser anzünden.


    Wertlos konservativ - fürwahr

    FAZke-Feuilletonisten wie Don Alphnso, der Hunderte von Leserzuschriften als Fanpost unter seinen Schwaber speichert, rühmt sich seines Besitzes, seiner Mieteinnahmen aus Münchener Immobilien, seiner Sammlung von Gemälden mit Schönheiten aus vergangenen Jahrhunderten, vermeidet aber tunlichst sich Freiraum und Freiheit mit Frau und Familie einzuschränken. Kritik an seinem Schwaber schneidet er aus. Zensoren wie er machen Schland zu einem Dreckloch aus Baby-Schimmellos protziger Gesinnung, einer Deppensammlung in Vorortpracht, die nicht merkt, warum und wieso zwangsläufig die Schanze brennt in Hamburg zum "Gipfel" der Zwanzig.


    Der inquisitorische Zensor Don Alphonso interessiert nicht mehr. Wie einstmals bei meinen Leserzuschriften bei SPON gibt sich Don Alphonso weltoffen, agiert aber spießbürgerlich. Wem's gefällt, bitte, mir ist die Zeit zu schade dafür.



    Keine Chance, meine Kritik unter den von Don Alphonso gefilterten Lesermeinungen zu finden. Daher dann hier:

    Welch wahres Wort vom Meister Don Alphonso:
    "Don Alphonso    sagt:   
     30. Juni 2017 um 12:55 Uhr   

    Für sich selbst. Politiker halt."

    Ebenso treffend sein Titel, "wertlos konservativ", zu deutsch: Wertloses bewahren - fürwahr!  Wirkliche Werte wären kommende Generationen, nicht allein Menschen, die schon länger hier leben, Menschen, die künftig hier leben. Wer sich selbst zuerst und seinen Wohlstand sichert, verzichtet auf Kinder. "Money for nothing and chicks for free"So lässt sich sexuelle Energie abführen, ohne mühselig Nachwuchs aufzuziehen. Das machen andere für uns. Deutschland von Sinnen schafft sich ab! Na und? Soll es doch!
    [Zynismus ein] Genfer Flüchtlingskonvention und Europäischer Gerichtshof zementieren wahre Werte, Klerus und Kunst stimmen ein. Politik sowieso. Keine Kunst, kein Kampf, kein Wort für nichts anderes  als "für sich selbst"- und für Millionen draußen vor der Tür. Man muss seine eigene Wertlosigkeit konservieren, bewahren - für nichts anderes als "für sich selbst". [/Zynismus aus]

    Wer eine andere Vorstellung hat, als viel fremdes "Volk ohne Raum" ...



    ....hier im Land, wo wir schon länger leben, zu verpflegen und zu versorgen, der ist völkisch, der wird verspottet, verleumdet, verfemt.



    Wer kann, schreibt als Profi für Leser, die es wissen wollen. Das sind aber die wenigsten.



    Das bringt uns zu dem aus dem Gelben Forum verlinkten Beitrag zur Jüdischen Rundschau.


    Mit Vergnügen dankt der Blogger auf fröhlicher Fahrt Richtung Russland jedem, der neben diesen Sätzen noch die angeboten Links erforscht. Das kostet Zeit. Nur ein Absatz aus der Jüdischen Rundschau.
    Diese Ideologie, die Menschen in zwei Klassen teilt, in Gläubige und Ungläubige, diese Ideologie der Apartheid akzeptiert keine Vielfalt, toleriert keine friedliche Koexistenz. Sie erhebt den absoluten Anspruch auf Religion, Moral und Wissenschaft. Und reicht dazu nicht die Scharade in den Disziplinen eines Rechtsstaates, greift diese Ideologie zum Schwert. Ein LKW oder ein PKW wird zur Waffe. Schläfer eines kollektiven Bewusstseins erwachen und greifen zum Messer. Dann wird der Krieg an jede Haustüre klopfen und Gefolgschaft einfordern.
    Und mit "dieser Ideologie" meint die Autorin Laila Mirzo nicht den Talmud, wobei jede Ideologie sich selbst am wichtigsten nimmt.




    Jeder darf kommen und bleiben. Die Artikel der Genfer Flüchtlingskonvention sind Gesetz, Glaube und Gesinnung.

    Der Grundsatz der Nichtzurückweisung ist in Artikel 33 der Genfer Flüchtlingskonvention vom Juli 1951, ergänzt durch das New Yorker Protokoll vom 31. Januar 1967 verankert. Kein Staat darf demzufolge einen Flüchtling in ein Land zurückschicken, in dem Gefahr besteht, dass dort sein Leben oder seine Freiheit wegen seiner Rasse, Religion, Staatsangehörigkeit, Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder politischen Überzeugung bedroht wäre.

     

      Warschau

    Warschau: Den Sieg hält niemand mehr auf.


    Lächerliche Schriften zur politischen Lage! Im Terror der Tat toben schwarze Schweine mit vermummten Schnauzen durch die Straßen. Für Stunden hält niemand, niemand mehr sie auf. Milde Richter mit Aussicht auf Parteikarriereposten saugen Gesinnungshonig aus linksalternativer Pressepropaganda, denn es gibt kaum anderes. Die Sturmstruppen schwarz vermummter Schweineschnauzen plündern brennend durch ihre Ghettos, die sie als rechtsfreie Zonen verteidigen. Sie vernetzen sich quer durch das Land, quer durch Europa. Rautenbetende Händchen lächeln werbewirksam in Kameras, grunzen fröhliche Friedensfloskeln in Mikrofone der Mietmaulhuren mit den Logos der staatssteuerfinanzierten Hirnwaschanstalten. Wenige wütende Blogger und noch weniger freie Presse, immer am Rand zum Konkurs, piepsen mit schwachen Stimmchen gegen die Lawine des Mainstreams, die Meinung unter einem Schuttberg von Lügen begräbt, einebnet und das "Recht auf freie Meinungsäußerung" längst vermüllt, verhöhnt, verhindert.

    Warschau: Der Friseurladen verschwindet vor dem wuchtigen Plattenbau.


    Dieser Text kommt zeitnah zu den Ereignissen. Hier in Warschau liegt München mehr als 1000 Kilometer westlich hinter uns, hier lesen sich die Forderung von CDU-Experten, welche in der WELT ihre Stimme finden, wie Wüster in der Rufe, wie Rufer in der Wüste..


    Es fehlt dem Vorort-Spießer, dem Gartengießer einfach bislang die Leiderfahrung, welche immer mehr Menschen vor Ort, an der Front machen, machen müssen, Polizisten, Feuerwehrleute, Einsatzkräfte, Kleingewerbetreibende, Mieter und Autobesitzer, ja selbst Fahrradfahrer sehen ihre armen Drahtesel als nutzlose Barrikadenmasse brennen und kokeln und in Schrott verwandelt. Dann fordert mal schön - aber nutzlos, wertlos konservativ, denn von "rechtsfreien Räumen" profitieren zu viele: Presse, Politik, Klerus, NGOs und ein gewaltiges Gesindel an Gesinnungstätern gegen rechtschaffen arbeitende Menschen und Steuerzahler.



    Während die Hauptstadt Warschau friedlich ihre Wochenenderuhe genießt, lecken sich die geplagter Hamburger ihre Wunden, räumen Schutt und Schrott fort, entsorgen verbrannte Autos. Die Aufstände in Germanien Ghettos schlägt niemand nieder, eher feiert sich der marodierende Mob.


    „Es darf in Deutschland keine rechtsfreien Räume geben, nicht für arabische Clans, Islamisten oder Neonazis, und auch nicht für Linksradikale.“

    Diese lächerlichen Lippenbekenntnisse gehen unter in einem kakophonischen Chor aus Mietmaulhuren, Politprofessoralen Talkshowh-Sonntagsredner, klerikalen Kuttenträgern mit Beethovens Freude jodelnden Meistersängern zur Mobagitation mit multimedialer Massenaustrahlung - auch das steuerteuer finanziert.


    Hamburger Ghetto-Kids brauchen kein Multikino. Schwarzbunte Faschobubis sehen ihr Kiez als großartigen Abenteuerspielplatz und testen Brennwerte verschiedenen Materialen.





    Wieviel öffentliche Gelder für hetzende Häme wie diese linken Drecksblätter verbrannt werden, ist nirgendwo aufgeschlüsselt, nirgendwo zu lesen. Udo Ulfkotte hatte kurz vor seinem Tod "Gekaufte Journalisten" veröffentlicht, hatte auf Plakatwänden die mafiöse Mauser der Omerta zu durchbrechen versucht und mit seinem Bestseller auch einige Steine aus der der Schweineschweigemauer gebrochen, doch die Reihen linksfaschistischer Reaktion und Agitation marschieren weiter im festen Schritt und Tritt, bis sich auf mehr und mehr Städte und Regionen ausbreitende Scherbenviertel, Glasbruch, Brandschatzungen und Sachschäden in Millionenhöhe häufen. Auch wenn die Schwarzkittel sich wie Helden fühlen von Kampf und Geschrei besoffen in Überschwang von Testosteron, die Folgekosten sind unabsehbar und steigen exponentiell in nicht mehr aufzufangende Höhen.

    Wer Millionen Steuergeldscheißer hinter sich hält, der löscht mit der Geldgießkanne verbrannte Erde und lässt neue Autos wachsen.



    Andere Länder, andere Sitten: Während Warschau, wie die meisten normalen Menschen, ihre Städte aufbauen, verschönern, erhalten, fackeln Faschos Schland ab mit irren Parolen wie "Deutschland, Du mieses Stück Scheisse" oder "Kein Mensch ist illegal" - schon gar kein Linksfascho mit schwarzer Narrenkappe über schreiender Schlägerschnauze.






    Eine Stadt wie Warschau sollte wie jede Stadt ihre Baudenkmäler für ihre Bürger friedlich nutzen, ihren Charakter erhalten. Wenn staatliche Autorität nicht mehr den Frieden der Menschen, ihr Hab und Gut, ihr Leib und Leben schützen kann, dann herrscht Anarchie, Terror und bald Bürgerkrieg. Ob dies genug Menschen merken, bevor es zu spät ist, bleibt als großes Geheimnis in Schland.



    Aus Weltkriegstrümmern haben Polen ihre Städte wie Danzig, Warschau und andere aufgebaut, finden Anerkennung und lassen sich den Status als Weltkulturerbe zuerkennen.

    Nostalgische Busse befördern an der Weichsel Fahrgäste.


    Die Universität plakatiert ihre Gehsteige mit Portraits von Nobelpreisträgern, die dort studiert und promoviert haben. Madame Curie hat ihr Leben eingesetzt, um Strahlung zu erforschen. Schland setzt Drogendealern Denkmälern und Nutten vom Babystrich.



    Wir wollen unsere Rentnerreise genießen, Warschau, Polen mit wachen Sinnen und hungrigem Magen von unseren Radreisen aufnehmen, wollen Schlandschmarrn vergessen - auch eine Art kleines Spießerglück.


    So staunen wir über die schöne Welt und genießen unsere Reise.






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  • 07/14/17--12:36: Litauen, Lettland, Estland
  • Mach mal Pause, fahr' in Urlaub. Vom Terror Links, Rechts, Religiotisch, Staatlich braucht man mal Pause. Erholung. Wo der Hass tobt, bleiben Wunden, Schäden, Schrott, verkohlte Reste. Schönheit, Sehnsucht nach Schönheit. Sonnenuntergänge. Blumen. Tiere. Wälder. Baden im See. Wandern und Radfahren in freier Natur. 


    Vier Chinesen kommen aus Peking auf das Camp in Warschau. Der Aufkleber auf ihrem Auto zeigt ihre Tour: 33.000 Kilometer.


    Doch auch in Warschau, fünf Minuten vom Camp, vergnügen sich Menschen, die von Stadt, Stress, Streit Erholung suchen. Hier rutschen Menschen auf Gummireifen einen Hügel hinab, lassen sich dann wieder von der Seilbahn nach oben befördern.


    Unser Fahrtpensum nach zwei Nächten in Warschau - 70 Euro! - sind 200 Kilometer bis Augustow. Wir machen eine geruhsame Mittagsrast mitten im Grünen. Hinter uns versorgen zwei Imker ihre Bienenstöcke.



    Da wir bis zum Beginn unseres Russlandvisums am 20. Juli noch etwa 900 Kilometer vor uns haben, müssen wir täglich ein Stück Strecke schaffen.



    Wir haben mittlerweile 1500 Kilometer hinter uns. In dem wundervollen See bei Augustow, der direkt am Camp liegt, erfrischen uns kühlende Bäder.


    Camping Marina in Augustow gewährt uns einen ruhigen, komfortablen Platz direkt am See. Die mehr als 200 Kilometer von Warschau waren so zeitig zu schaffen, dass wir am Nachmittag im erfrischenden See baden konnten. Ein Rennen der Schnellboote störte nicht, weil der Wind den Schall uns abhielt.


    Erst beim Abendspaziergang bewundern wir eines der Rennboote. Dieses kommt aus Frankreich den weiten Weg bis nach Ostpolen, kurz vor der litauischen Grenze.



    Ein paar Impressionen aus Augustow zeigen uns diesen ostpolnischen Urlaubs- und Erholungsort. Dieser Rentner sitzt auf seinem Segelboot. Ein Elektromotor treibt über die Kette das Rad mit dem das seltsame Gespann in langsamer Schrittgeschwindigkeit heim zuckelt.


    Wie überall ziert sich Augustow auch mit einem martialischen Kriegerdenkmal.


    Wer es sich ein Boot in dieser ausgedehnten Seenlandschaft leistet, übernachtet in einem Hotel mit eigenem Hafen.


    Der alte Kanal verbindet zwei Flüsse. Die Schleusen sind mit Handbetrieb zu bedienen.


    Die frommen Polen haben sich auch in Augustow eine hübsche Kirche gebaut. Im Verhältnis zu den kleinen Häusern ist dies Bauwerk gewaltig.


    Meiner Frau gefällt der alte Kahn, den sein Besitzer in mühsamer Handarbeit renoviert. Er hat noch viel, viel Arbeit vor sich. Denn die Baustelle im Innern geht nur langsam voran.


    Das Wetter meint es gut mit uns. Wieder geht die Sonne rotglühend unter, was einen schönen neuen Tag verspricht.Die Reise lässt sich dank vorzüglicher Internetverbindung am Camp Marina mit der Site

    http://www.camping.lt/index.php?lang=3&sid=130

    für Litauen weiter planen. Eine kurze 100-Kilometer Strecke von Augustow zum  Campingplatz "Marijampole" erleichtert uns den Wochenanfang.

    Kempingo g.44, LT 68122 Marijampole
    Tel.: +370 620 55555; +370 698 58100
     e-mail: info@logofix.eu
     GPS N 54o 31' 13'' E 23o 20' 30''
            

    Das Camp in Marijampole liegt ziemlich einsam und verlassen. Der See schlängelt sich um das Camp. Wir schwimmen zwischen Seerosen und Schlingpflanzen. Immerhin sind wir in unserer ersten Reisewoche mittlerweile 1455 Kilometer gefahren. Von Marijampolé soll es 222 Kilometer weiter nach Kurtuvenai gehen. Zehn Tage bleiben uns für etwa 900 Kilometer über Riga, Tartu nach Narva mit der russischen Grenze zum benachbarten Iwangorod.


    Auch in Marijampole strampeln wir wie in Warschau wieder unsere Kilometer auf dem Rad, um vom Camp ein wenig von dem kleinen Städtchen zu sehen.



    In Augustow haben wir in der Kirche noch ein kleines Sonntagskonzert hören dürfen. Um Museen zu besuchen, fehlt bislang die Zeit. Schließlich müssen wir mit dem Auto und dem Fahrrad uns durch die Landschaft kämpfen, Einkaufen, Essen kochen und schwimmen.


    Die Kinder feiern den Sonnigen Tag und nützen den Springbrunnen als Badegelegenheit.


    Die jungen Damen paddeln mit viel Energie in dem Gewässer, wo wir auch schwimmen.


    Eine Unmenge Störche sehen wir auf unserer Fahrt durch das Land. Die jungen Störche sind schon recht groß, die Ziege meckert im Schatten des Hauses. Die nächste Station ist


    Kurtuvėnai

    Parko g. 2, Kurtuvėnai, LT-80223 Šiaulių r.
     Tel.: +370 413 70 333, +370 618 29 964
    www.kurtuva.lt
     e-mail: kurtuvenaicamping@kurtuva.lt
     GPS N 55o 49’ 37’’  E 23o 02’ 47’’
        

    Wir nähern uns dem Ziel mit großen Schritten. Auch wenn die 200 Kilometer von Marijampole wieder einen Fahrtag beanspruchten, geht es auf einsamen Landstraßen durch die grüne Wald- und Wiesenwelt flott voran. Rechthaberisch war mein Plan entgegen dem Rat zweier Navis den kürzesten Weg über Gelgaudiskis Richtung Siauliai zu nehmen. Doch außer einem wunderschönen Blick über das große Flußtal und einem Einkauf im Supermarkt am Ort war dort nichts zu gewinnen. So mußten wir sieben Kilometer hin und zurück, um wieder auf die Straße nach Jurbarkas zu kommen, wo die Brücke den Fluß quert. Zur Russischen Kalingrad-Enklave sind es von dort nur wenige Kilometer. Die übliche Baustellenarbeit, die mir schon aus Polen bekannt ist, hemmte dann unseren Weg von Jurbarkas nach Skaudvile. Die zweispurige Straße wird auf einer Spur erneuert. Dazu muss der Verkehr in langen Ampelphasen warten, bis der Gegenverkehr einspurig geführt vorbei ist. Irgendwann war auch das geschafft, dass wir unsere Mittagsmahl in einer unbefestigten Seitenstraße am Feldrand bereiten, genießen und danach ruhen konnten. Sogar ein kleiner Tümpel ließ sich noch finden, um kurz Hitze, Stress, Stau und dröhnende Landstraße abzuwaschen. Am frühen Nachmittag, 17.00 Uhr Moskauer Zeit, fanden wir in Kurtuvenai eine ruhige Unterkunft, wie man sie sich ruhiger nicht vorstellen kann.


    Das Naturschutzgebiet beschreibt Wiki sol:

    Die Fläche des Parks beträgt 17.272 ha, davon sind 12.130 ha (80,4 %) Wälder und 422 ha (2,8 %) Gewässer. Im Territorium wohnen über 1.200 Menschen.
    Urtümlicher kann man sich Litauen nur noch im Freiluftmusem vorstellen. Die Rezeption zum Camp logiert in dem Holzbau, der Duschen, WiFi, Waschmaschinen und eine komfortable Küche bietet.


    Auch dieses Gebäude ist wie eine weitere große Halle aus Holz kunstvoll gefügt und gezimmert. Die Balken mit Schwalbenschwanzverfugung halten für eine kleine Ewigkeit das Gebäude zusammen.






    Aus groben Steinen eine glatte Mauer zu bauen, ist eine mittlerweile wohl vergessene Kunst.




    Viele Buden auf dem großen Kirchplatz zeigen an, dass hier an Festtagen viel Volk sich tümmelt.



    Kurtevenai ist bei aller Bescheidenheit und Einsamkeit ein unvergesslicher Ort, wie gemacht um Politik, Panik, Pöbelei zu vergessen. Storche staksen abends vor dem Camper. Keine Lampe stört das milde Nachtlicht. Obgleich Riga, die Hauptstadt Lettland keine 120 Kilometer weiter nördlich lockt, muss eine längere Radtour noch sein.


    Zum Leben gehört der Tod. Der kleine Friedhof in Kurtevenai ehrt seine Verstorbenen.



    Ein Künstler mit Geschick und Geduld hat aus diesem Felsbrocken ein ansehnliches Anlitz geschaffen.


    So hat schon der Abendspaziergang gezeigt, dass Kurtevenai nicht ohne längeren Ausflug zu verlassen ist. Also verführt noch die Morgensonne dazu uns zu einer kleinen Radtour in einen nahen Badesee.

    Das Bild erinnert an das Märchen, dass Störche durch den Schornstein bringen.



    Doch in den weitläufigen Waldlandschaften haben wir uns auf den Sandwegen so verfahren, dass wir unverrichteter Dinge umkehren mussten. Doch die Radtour durch den Wald mit den zwitschernden Vögeln, den Fußspuren von Wild auf dem Sandweg war Belohnung genug.


    So radeln wir schon etwa zehn Kilometer auf Sandwegen durch endlose Wälder, kaum Autos befahren die Strecke, bis wir endlich entnervt umkehren. Zum Glück findet und pflückt meine Frau einige Walderdbeeren, was ihre Stimmung hebt.


    Riga

    In Riga waren wir schon vor fünf Jahren. Doch zumindest das Camp hat sich so verändert, dass wir es nicht wieder erkennen. Stadt und Brücke haben ihren Charme behalten, der ihnen als Weltkulturerbe zusteht.

    Auch bei diesem Ausflug belohnt uns wieder viel Sonnenschein. Der Weg vom Camp führt über diese moderne Brücke. Das Kreuzfahrtschiff hat angelegt. Einige Kreuzfahrer treffen wir, die eine Gruppenführung durch das Zentrum absolvieren.


    Am Abend ist die luxuriöse Pracht wieder Richtung Meer entschwunden.


    Auch wenn wir mit unseren Fahrrädern weitere Strecken zurücklegen, strengen Stadtbesuche an. Diese Freiheitsstatue zoomt einfach das Tele heran, um den Weg zu dem lärmenden Platz zu sparen.


    Das Zentrum ist von so engen Straßen durchzogen, dass sich dort kaum mehr Verkehr, außer notwendigen Lieferfahrten, durchwühlt.



    Die Kirchen gleichen Palästen des Mittelalters. Mit zunehmenden Jahren scheinen mir diese Paläste als Träger von zivilisatorischen Kulturleistungen notwendig gewesen zu sein, sind es vielleicht nocht.


    Eine abwechselungsreiche Gastronomie lockt den Touristen in diesem musealen Zentrum von Riga die Euros aus den Taschen.


    Hier kann man nach mittelalterlichen Sitten und Gebräuchen schlemmen. Braten und Schweinsbein werden kübelweise auf die Tische geschüttet, man zerreißt die Beute mit den Fingern und stopft in sich hinein, bis die Schwarte kracht. Jedenfalls haben wir einmal ein solches Ritual in der Slowakai genossen.



    In diesem Gasthaus, welches laut Aufschrift seit 1224 Gäste bewirtet, speist man gepflegter auf der Dachterrasse.


    In den engen Gassen bewirtet die Gastronomie ihre Gäste auch auf den Straßen.

    Wer es laut und lustig braucht, findet bei Live-Musik die passende Stimmung.



    Wie vor fünf Jahren haben wir wieder im Dom ein Orgelkonzert besucht. Die Orgel hallt in den steinernen Wänden mit gewaltiger Kraft, dass man den Klang von überall spürt.


    Obwohl wir unsere Reisekosten dadurch minimieren, dass wir meist im Auto das kochen und verzehren, was wir in Kaufhäusern und Märkten erbeuten, lohnt dieser Burger mit einem Bier die 15 Euro im Zentrum von Riga. Mima, meine Frau, freut sich über das Essen und schenkt mir ihr glücklichstes Gesicht.


    Kurz vor 22.00 Uhr strahlt noch eine goldgelbe Sonne gegen die Kirchturmspitzen.


    Wir radeln über die Brücke mit dem dröhnenden Autoverkehr zum Camp zurück.


    Gerade wenige Minuten vor Torschluß des Supermarkts um 22.00 schaffen wir es, noch zwei mal sechs 1,5 Liter Flasche Wasser zu ergattern. So bringen wir 18 Liter Trinkwasser mit unseren Fahrrädern zum Camp und machen uns schon abends startklar für die weitere Reise nach Estland.



    Ein letzter Blick auf ein weiteres Wahrzeichen von Riga beim Licht der untergehenden Sonne berauscht uns mit Farben und Formen. Schon Nachmittags beim ersten Stadtbesuch hat es wie aus Kübeln geschüttet. Kurz darauf trocknet die Sonne wieder die Pfützen. Das sollte sich am nächsten Tag ändern.




    Latvijas Etnogräfiskais Brivdavas Muzejs


    Anderntags kommen wir gerade pünktlich zur Eröffnung des Supermarkts um 9.00 Uhr, um uns vor der Reise noch mit weiteren Getränken für den geleerten Bierträger, Brot, Obst und Käse zu versorgen. Fast pünktlich sind wir zur Eröffnung des größten Freilichtmuseums der baltischen Staaten dann 16 Kilometer weiter, wobei wir den anstrengenden Großstadtverkehr in Riga überwinden mussten. Wir verlassen nur unwillig die warme Autostube, immerhin aber gestärkt von köstlichem Käsegebäck mit dem hier verbreiteten Brottrunk Kvas, weil es mittlerweile aus Kübeln schüttet. Doch mit Schirm und Regenkleidung machen wir uns daran, stundenlang das Freilichtmuseum zu erforschen.



    Seit 1924 haben die Experten alte, orginale Häuser aus Lettland abgebaut und dort im Museum wieder aufgebaut. An dieses Brett schlägt die Bäuerin mit dem Holzhammer, wenn sie ihr Essen fertig hat.

    Dass vor dem staatlichen Bauernhaus mittlerweile eine Aufsichtsperson in Tracht lauthals in ihr Smartphone schnattert, ist der Neuzeit geschuldet.


    In dieser Saunastube sind die Bänke an der Wand, wie wir es daheim gewöhnt sind in Etagen angeordnet. Doch die zu erhitzenden Steine, der Wasserkübel zum Aufguß unterscheiden sich doch von heutiger Technik. Im Vorraum, den die Ofensteine zur Wand hin heizen, ließ man seine Kleider.



    Neben den Wirtschaftsgebäuden, Lagerhäusern, Schmieden, Töpferwerkstätten disziplinieren Popen mittels Sakralbauten die arbeitende Bevölkerung. Wie zu allen Zeiten ächzen die Menschen unter Abgaben und Steuern.



    Wenn es auch heißt, "ohne Moos nichts los", sollte man sich daran erinnern "ohne Mehl kein Brot".


    Verschiedene Geräte vom Handbetrieb nächtlich mahlender Mädchen, bis zum Ochsen vor einem Gestell im Kreis getrieben, den Mahlstein zu drehen, bis zu der Hochtechnologie der Holzbaukunst wie dieser Windmühle war Anbau von Getreide, Bevorratung von Mehl stets Grundlage sesshafter Menschen, welche mit ihren Abgaben dann weiteren Luxus ermöglichten: Kirchen, Kunst, Musik.

    Estland - Pärnu

     

    Irgendein Reiseführer hat Lettlang "als Land des Regens" ausgezeichnet. Diesem Prädikat macht uns der heutige Reisetag alle Ehre. Regen im Freilichtmuseum, Regen auf der Fahrt, andauernder Starkregen. Wir machen Pause in Salacgriva vor der Grenze zu Estland, ohne den Wagen zu verlassen.

    Um der Wahrheit der Ehre zu geben: Für dieses Bild "Meerblick in Salacgriva" war es nötig, das Auto kurz zu verlassen. Doch schon beim zweiten Bild in Salacgriva stört dann schon ein Regetropfen auf der Fotolinse.



    Pfützen vereinigen sich zu Seen. Die Dachrinne im alten Holzhaus, welches wohl auf einen Platz im Freilichtmuseum hofft, steht verdreht in die Luft. Die Fahrt geht nach der Pause weiter nach Estland zum Camp in Pärnu. Übrigens gibt jedes Camp ab Litauen eine Broschüre "Baltic States Estonia - Latvia - Lithuania" aus, welches "Campings Sites" mit Koordinaten ausweist. So lässt sich leicht durch den Regen reisen, weil man sicher und bei den kurzen Strecken auch schnell ankommt. Also haben wir von Riga die 160 Kilometer nach Pärnu bis zum Nachmittag geschafft - einschließlich einiger Stunden im Freilichtmuseum.


    Das Camp in Pärnu ist so gerammelt voll, dass mich Sorgen beschleichen überhaupt noch Platz zu finden. Wir finden Platz mit Strom und WiFi - ohne TV-Sat Empfang allerdings. Mindestens 80 Prozent der Reisenden kommen aus Finnland, ein Schweizer, zwei, drei Deutsche, sonst fast nur Finnen. Diese drei Busse der Luxusklasse haben eine Wagenburg gebildet. Unter einer fest verzurrten etwa 15 Meter langen Markise haben sich die Bewohner eine Wohnlandschaft aus Hartplaste aufgebaut, Tische, Stühle - Schränken sind im Bus geblieben.


    Daneben nimmt sich die Limousine russischer Bauart vor dem Holzhaus vergleichsweise bescheiden aus.


    Auch hier in Pärna strömt ein breiter Fluß dem Meer entgegen, was bei den vom Himmel stürzenden Wassermassen auch nicht verwundert. Eher verwunderte mich, dass wir Bäche querten, welche keinerlei Anzeichen von gesteigerter Wasserabfuhr zeigten. Dieser Dauerregen scheint hierzulande wohl nichts Besonderes zu sein. Beim Blick über diesen mit einem Seerosenteppich bedeckten Fluß verwunderten mich Knaben am anderen Ufer. Denn diese sprangen bei 14 Grad Lufttemperatur munter und mutig in die kalten Fluten, was mir wohl auch angenehm wäre, wenn zuvor ein harter Saunagang meinen Körper in künstliches Fieber versetzt hätte.

    Jedenfalls spendierte uns die gegen 23.00 Uhr untergehende Sonne noch einen gewaltigen rotbunten Himmelsteppich von wunderschön angestrahlten Wolken. wunderschön.


    Sonne in Pürna

     

    Der Freitag überrascht uns mit Sonne, flauschigen Wolken und einem frischen Wind vom Meer.

    Die amerikanischen Superbusse mit finnischem Kennzeichen blasen aus ihren hart verchromten Auspuffrohren Dieselwolken in die Luft, versperren die Ausfahrt für eine lange Zeit, während sie Brauchwasser ablassen. Wir fahren zum Strand, kehren aber gleich wieder um, um uns dicker zu verpacken.

    Denn vom Pürna-Fluß weht eine steife Meeresbrise. Der Ruderer auf dem Wasser schwitzt sich warm, doch so schweißtreibend fahren wir nicht mit dem Rad.

    Der Leuchtturm ist wie viele alte Gebäude auch aus Holz gebaut, zumindest ist er mit Holz verkleidet.


    In Russisch und Englisch mahnt das Schild, die nackt badenden Schönen in ihrer Ruhe zu respektieren.

    Meer, Strand und der ungeheuer weite Meerbusen vermitteln mit ihren gigantischen Maßen ein Gefühl von unendlicher Weite. Im Horizont verlieren sich die Segelboote, die zu einer Wochendfahrt auszufahren.

    Wir finden in den Dünen eine Wind geschützte Kuhle. Von dort aus wagen wir den Sprung ins kalte Wasser, anfangs gewöhnungsbedürftig, doch später einfach nur beglückend und herrlich. Schließlich sind wir recht genau 2000 Kilometer fern von München im kühlen Norden.

    Strand und Stadtmitte liegen nah zusammen, zumindest für Radfahrer sind die Entfernung schnell zu erreichen.

    Im Stadtpark steht das Denkmal von August Jakobson, der als Dichter den Ruhm von Estland in die Welt trug. Junge Mütter fotografieren sich und ihre Babies unter Rosen, eben wie auch Russinnen am Strand stolz mit ihren Söhnchen postierten.

    Die St. Catherinen Kirche dokumentiert den barocken Stil, erbaut von 1752 bis 1764. Die Fußgängerzone ist gut bestückt mit Andenkenläden und Restaurants. Die Preise sind gesalzen.


    Am schönsten Platz der Fußgängerzone dokumentieren Rentner mit Fellwest oder auch Bart ihre Individualität. Ihnen gegenüber jongliert ein Athlet mit schweren Bällen.


    Durch Pürna touren Russen, Finnen neben den Estländern, die hier Urlaub machen.



    Die orthodoxe Kirche von 1904, etwa so alt wie das Rathaus in München...


    Das Café Grand


    ...und mitten im Getümmel immer wieder meine Mima... denn die Pürna schenkt uns volle Sommerfreuden.


    der Kursaal

    die Schlammheilbadeanstalt mit Sauna und Schlammbehandlung für zwei Personen 40 Euro 45 Minuten lang...

    die ausgelassenen Jugendlichen bei einem Rap-Dance-Wettbewerb, daneben Jüngere, die auf ihren Rollern waghalsige Kunststücke auf Bahnen mit hohen Rampen aufführen, während am Nachmittag noch Kindermädchen sich im Catwalk auf rotem Teppich als Models präsentierten...


    ...Bauten wie das Tor von Tallin, was von einer Befestigungsanlage aus dem 17. Jahrhundert geblieben ist...


    ... das wundervolle Licht der späten Sonnenuntergänge wie heute am Freitag, den 14. Juli...


    ...gegen 22.00 Uhr...

    all das gibt uns ein entspanntes, ruhiges Reiseglück, ohne sich mit der Politik zu stressen, einfach weil es einmal Zeit ist, diesen dauernden Störfaktor wenn nicht gleich abzuschalten, so doch zu reduzieren....






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    Der liebe Leser stelle sich Estland vor, einsam, wolkig, windig, kühl und 70 Kilometer vor der russischen Grenze. Er stelle sich ein einsames Camp am Meer vor mit Wifi satt. Schland erscheint im Sat-TV und Internet wie unter einer Lupe. Wer bleibt beschränkt bei seiner Filterblase? Rechte? Linke? Gartenzwergfreunde?


    Die russische Webseite newsbalt.ru mit Sitz in Kaliningrad stellte im Februar anlässlich der Stationierung von bis zu 500 Bundeswehrsoldaten in Litauen die Frage, ob sich die Geschichte wiederhole - um dann Parallelen zur Okkupation durch das Nazi-Regime zu ziehen. Zudem wurde der Besuch von Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen mit dem Besuch Hitlers in Klaipeda 1939 verglichen.
    Auf der englischsprachigen Seite russia-insider.com hieß es, Deutschland okkupiere Litauen auf Einladung der Regierung in Vilnius. Danach gab es weitere Versuche, die Bundeswehr und die NATO in den baltischen Staaten mit Desinformation bei der Bevölkerung zu diskreditieren.




    Der Text wird böse, zynisch, gemein. Den Spießer schaudert's wie mich im kalten Meer.



    Die Ablenkung der letzten Stadt in Pürna liegt hinter uns. Dret Tage haben wir uns unter Finnen, bei Sonnenbädern und in den kühlen Meeresfluten gut erholt. Bis zur Grenze sind es noch 70, nach St. Petersburg 220 Kilometer.


    Ja, ja, es ist schon klar: Jeder hat seine Überzeugungen, heilig und unantastbar wie "mein Auto, meine Frau, mein Haus, mein Garten"- mit allem, was dazu gehört. Gartenzwerge, ein stets Jajaja nickender Wackeldackel, eine Glückskatze, die ebenso unermüdlich mit der Pfote wie der Dackel mit dem Kopf winkt, mindestens 100 PS, besser 150 - und wer bietet mehr? Unsere kleine, heile, schöne, abgeschlossene Spießerwelt, die "Mei-Ruh-will-i-hoab'n", wir Unpolitischen Smalltalk Schmeichler, wir Radfahrer, Buckler, Bücklinge, die wir uns in Schleimschlecker Banden wohl fühlen und einander Größe, unser unverrückbares Recht, unsere absolute Wahrheit versichern gleich 100 Prozent reinem puren Gold. Kurz: Menschen wie Du und ich! Mich ausgeschlossen, bittschön!


    Wo wir Bürger leben, sicher im Wohlstand, lebt es sich angenehm. Dort gibt es keine Verbrecher, die unsere Neubauwände mit Grafitti verunstalten, unsere Autos zerkratzen oder gar abfackeln. In unserer bürgerlichen Behaglichkeit entsorgt Herrchen Hundescheiße im schwarzen Kotbeutel und diese Plastikpracht im Müll. Keine Kippe liegt dort auf unserer Gasse, keine Bierdose, kein Pappbecher und schon gar keine Glasscherben zerschmetterter Brantweinflaschen. Diesen Extremismus lassen wir Wohlstandbürger den Hooligans, den Linken, der Antifa, den versoffenen Neonazis, tätowiert mit Parolenirrsinn aus ihren Filterblasen.


    Wer - wie wir - im Wohlstand lebt, hält sich sauber und gesund, stellt seine Sauna in den Garten, sofern dort Platz noch ist bei seinem Biospährenreservat Tümpel mit quakenden Plastikfröschen und Grüß Gott grinsenden Gartenzwerglein. So süß - aber auch!


    Gartenzwerg Idylle strahlen statische Ruhe und fröhlichen Frieden aus. Nichts ändert sich. Alles bleibt, wie es ist, ruhig, friedlich, schiedlich. Gartenzwerge symbolisieren die urdeutsche Tugend: Ruhe ist die erste Bürgerpflicht!



    In dieser unserern Welt wollen Weibchen weben, leben, küssen, kochen, heulen und herzen, sich bespringen und begatten lassen. Das ist unsere Welt der stets säumigen Steuerzahler, der arbeitenden Bevölkerung. Wir sind das Rückgrat der Nation, die Generation Sandwich, welche unsere alten, dementen, zahnlosen Eltern im eigenen Heim pflegt, unsere Brut bestens versorgt, grün wählt und die herzallerliebsten Kinderlein im Zweitonner-SUV zum Kindegarten fährt - 500 Meter weit. Das muss man verstehen bei den Gefahren im Verkehr, nicht wahr?


    Schließlich muss frau morgens noch mit Freundinnen den Cafe Latte nach dem Shoppen schlürfen und sich erzählen,"haste nicht gesehen, was der Franz seiner Funny für einen flotten Flitzer gekauft hat - ganz knallrot?"


    Oh, man kann, wird und muß geradezu "MY ETERNAL ENERGY" verherrlichen, das angestrengte Paddeln nach dem Nötigsten für das eigene Idyll, "mein Haus, mein Auto, mein Garten, mein Herz". Es hängt an ihnen allen, meinem Kindchen und natürlich Papa, der arbeitet. Frau selbst bringt ja genug ein in die Zugewinngemeinschaft. Zusammen bilden wir das Rückgrat von Merkel-Germania, unserer geliebten GröMaZ, der Größten Mama aller Zeiten. Weiblich,weich und willig wollen wir wieder und wieder wählen, Merkelmania sei mit uns und mit deinem Geiste, den uns deine Busenfreundin Friede Springer per BILD ins hohle Hirn hämmert - Hallelujah!

    Oh, diese böse Häme, im Netz so fake, so falsch, so flach! Aus ihren fürchterlichen Filterblasen krakelen kranke Kritiker:
    "Ach wie gut, dass niemand weiß, dass meine Freundin Springer heißt !"
    "Eine Symbiose von Presse und Politik. Die Duzfreundinnen Friede Springer und Angela Merkel haben eine enge, am Nutzen orientierte Beziehung. Auf der einen Seite der Springer Verlag – das mächtigste Presseorgan in Deutschland, auf der anderen Seite die Bundeskanzlerin, die gerne ihren Nutzen daraus schlägt. Das Ergebnis findet sich so gut wie jeden Morgen in der „BILD-Zeitung“: „Kanzlerin der Herzen“, „Super-Merkel“, „Standfeste Powerfrau“, „Eiserne Kanzlerin“, „Mächtigste Frau der Welt“".


    Pfui Deibel!



    Papa wagt sich jeden Tag hinaus ins wilde Leben, auf das weite Meer, in die Heerscharen der Autofahrer auf verstauten Wegen, baut Straßen, verwaltet Gesunde wie Kranke, zahlt Steuern und lenkt die Geschicke des Landes ... und unsere beste GröMaZ, die Größte Mutti aller Zeiten, lädt ein ins Land, wo wir mit Hungrigen unser Brot brechen, unser Bier und Bett teilen. Wir, das sind wir, die Guten, nein die Besten!

    Schließlich gibt es doch so viel Leerstand in den Städten, soviel Arbeit für alle, soviel Bier, soviel Brot und soviel Betten - alles im Überfluß. GröMaZ mit Bischof, Kardinal und köstlich klingenden Koryphäen im Unterhaltungsprogramm der Staats- und Werbesender stimmen uns ein, was gut ist für uns. Führe uns, wo immer Du gehst, wohin immer Du willst, geliebte GröMaZ, wir schaffen das!


    Böse Menschen können unsere weisen Staatenlenker, allen voran unsere liebste GröMaZ, nicht in den Schmutz ziehen! Böse Menschen schreiben schmutzig, denken schändlich und handeln schädlich.  Böse sind die, die unsere Flüchtlingsfreude zersetzen und ewig rückwärts gewandt als national-regionale Vaterland fantasierende Nazis regridieren!


    Nicht mit uns! Die Sonne scheint für uns Gerechte, wir leben auf der sonnigen Seite und jubeln morgens "always look on the bright side of life!" und abends "wir schaffen das!" Positiv Leben eben.



    Hin und wieder mischen sich gleich Kuckuckskindern artfremde, entartete Autoren in den Reigen der Rechtschaffenen, böse Menschen, die unserer GröMaZ nur Schlechtes, Schädliches und Schändliches andichten, pfui! Pfui! Pfui über sie, wir Vorgartengartenzwergspießer verachten euch Böse! Wir Guten bleiben Merkel treu - jetzt und immerdar und in Ewigkeit. Amen.




    Ein ganz übler Zeitgenosse, längst aus allen Buchläden verbannt, ein Schmierschreiber wie aus Urzeiten des Hexenhammers hat einfach nicht gemerkt, dass der Zug längst abgefahren ist für ihn und er nun schon auf Knien seine Richter um Gnade und seine Leser um Spenden bitten muss, dass ihn überhaupt noch ein Anwalt vor einem Gericht vertritt. Dieser undeutsche Türke, dieser untürkische Deutsche - dessen Name nicht genannt sein soll, darf noch wird. Er sei  VERDAMMT IN ALLE EWIGKEIT!
    Dampflok "L-5049" - 2000 PS, 90 km/h Spurweite 1520 mm, erstmals in Russland 1945 gebaut und bis 1955 aufgelegt, vielfach in Estland eingesetzt


    Der Zug für kranke Kritiker des Vierten Reichs Merkels ist längst und weit abgefahren. WELT-Leser meiden selbst schon das Meinungsgemaule mit Typen, welche karikiert mit Bart und Brille schon das Böse an sich darstellen.



    Der sizilianische Wirt, der 14 Jahre lang einer Münchener Szene-Kneipe gutes und preiswertes Essen kochte, hat es gewagt, den Bösen Bier und Brot zu bieten. Vorbei, guter Mann! Du hast den Zwang der Maasregeln zu spüren bekommen, Du musst Deinen Laden schließen. Mit Bösen kannst Du im Land der Guten kein Geschäft machen!



    Tja, tut uns leid guter Mann! Aber München geht uns hier, kurz vor der russischen Grenze, ohnehin an allem vorbei. Und Schland? Das arme Land kannst Du vergessen!


    Wieso soll man noch einen Gedanken an Schland verschwenden, wenn man das Land glücklich hinter
    sich gelassen hat?


    Wer geht denn noch in Zeiten wie diese auf "Volksfeste"? Daheim im Garten bei unseren Zwergen sind wir sicher. Solange das "Volk", welches sich auf Festen rumtreibt, nicht in unsere Gärten trampelt, ist unsere Welt in Ordnung. Die WELT! Was die WELT immer für böse Schlagzeilen und Artikel bringt! Ein Blatt für pensionierte Offiziere und entlassene Facharbeiter, doch nichts für die Filterfriedensblase unserer Selbstzufriedenheit, unserer Freude am Fußball, an Heidi Klum und ihrer Supermodellsuche, an Formel-1-Rennen, unserer allerliebsten Muschikatz und Dackel Waldi.


    Wenn die Sonne scheint kurz vor der russischen Grenze lädt sogar das kalte Meer ein zum Bad, auch wenn es Überwindung kostet. Daheim skandiert der Mob Parolen des Irrsinns wie "kein Mensch ist illegal"oder"no border, no culture, no future" und verabredet sich mit anderen irrsinnigen Banausen mit Brandsätzen und brutaler Gewalt die "Welt zu verbessern". Viel Glück. Bill Gates schwant nicht Gutes:



    Wenn sich solche Gedanken bis zu Friede Springer und unserer geliebten GröMaZ rumsprechen, was Bill Gates meint erfahren zu haben, könnten die Damen im Sinne von Auflage und Machterhalt ihre Politik der offenen Grenzen überdenken. Aber solange unsere geschenkten Menschen den Gartenzwergen derer, die schon länger hier leben, nicht auf die Zipfelmützen kacken, sollen mütterliche Brut-, Nest- und Wärmeinstinkte doch keine bös blutigen Bilder von bewaffnet bewachten Grenzen erschrecken und erschüttern.



    Regenbogenbunt sei unsere schöne Welt, friedlich und still wie nach einem Regenschauer. Schon preist unsere Verteidigungsministerin Kindergärten bei den Kasernen ein. Der Soldat soll schön und friedlich im trauten Heim Rasen mähen und dabei aufpassen, dass kein Gartenzwerg fällt.


    Nun gut, es gab vor grauen Vorzeiten einst fürchterliche Kriege. Diktatoren wie Stalin und Hitler wüteten gegeneinander. Millionen und mehr Millionen "bissen ins Gras". Doch das war einmal. Barbies Frieden und Freuden beflügeln unser buntes Traumland. 







    Wo sich irgendein Links-Rechts-Mob mit Sicherheitskräften prügelt, da halten wir uns fein fern. Wir von der Ehrenwerten Gesellschaft mit unseren Häuschen im Grünen ducken uns eben etwas tiefer. Wir lassen unsere Ghettos im Grünen besser bewachen. Draußen vor unserer Tür kann, darf und wird schon kommen, wer denn da immer kommen will und kann, nur eben weit genug draußen. Dann schaffen wir das.


    Je mehr Menschen Retter aus ihren chinesisches Gummisbooten ziehen (Stückpreis 600 Euro für eine 40 Menschen ladende Gummiwurst), umso mehr Menschen wagen die Überfahrt in den schlabberigen Luftbooten.

    Wie schön! So vertreiben sich gelangweilte Gattinnen ihren Altweibersommer damit, sich mit ein paar feschen, frischen, braunen Buben zu vergnügen, während es den ergrauten Herrn mit lechzender Zunge zur feuchten Femme Fatale treibt. Jedem Tierchen sein Plaisierchen, Ehe für alle und Einkommen bedingungs- und grenzenlos.


    Rentner gehen mit gutem Beispiel voran und verziehen sich in die menschenleeren Weiten des Baltikums. Dort gibt es Platz satt. Wer in Schland nicht mehr zum produktiven Menschmaterial der Steuerzahler gehört, verziehe sich aus übervölkerten, überteuerten Ballungsräumen in verlassene Dörfer. Wer nicht einmal das mehr schafft, weil Hartz-4 oder Grundrente nicht reichen, müht sich zumindest sozialverträglich mit Korn und Junkfood um sein vorzeitiges Frühableben.


    Da werden noch manche schwarz vermummten Antifanten über sieben Brücken gehen, wenn sie ihre Versorgung von Papa oder Vater Staat mit den Seid-Willkommen-Millionen teilen müssen. Denn dieser Kuß der ganzen Welt wird teuer, teurer als teuer. Aber wer sein Schäfchen zeitig ins Trock'ne gebracht hat, was kümmert den anderes Elend?



    Denn solange uns Läden mit unseren notwendigen Lebensmitteln versorgen, der Käse aus Frankreich, Wein und Südfrüchte aus Italien, Spanien und Portugal, Oliven aus Griechenland kommen, solanage sich Weizen, Gerste, Roggen und Hafer satt in den Halmen wiegen, muss niemand seinen geliebten Bruder töten, braten und fressen. Ausnahmen gibt es immer und überall, wenn beispielsweise irgendein VIP höchster Nomenklatura für seine verrotteten Organe Ersatz braucht. Für den schlägt dann nach der Transplantation das Herz eines ausgeschlachteten Mörders munter weiter.




    Es empfieht sich, die Ereignisse entspannter zu genießen und sich weniger um Land und Leute zu sorgen als um sein eigenes, spießiges Wohlbefinden. Schon seit 1412 trotzen in dieser estländischen Vasallenburg Purtse die Herrscher den wechselnden Zeiten.
    Das Rittergut Purtse wurde erstmals 1421 urkundlich erwähnt. Es gehörte bis ins 17. Jahrhundert der deutschbaltischen Adelsfamilie von Taube (von Tuve). Um 1530 ließ Johann von Taube am Ostufer des Flusses das dreigeschossige befestigte Gutshaus aus Stein errichten. Es diente sowohl Wohn- als auch Verteidigungszwecken. Die Mauern waren mit einer Stärke von 2,35 m außerordentlich dick.
     Mit zunehmenden Jahren wappnen wir uns mit einer Schicht nach der anderen, vergleichbar einer Zwiebel. Ob man sich diese Schichten aus Fett anfrisst wie weiland Kaiser Kohl der Große, Ziehvater des Mädchens unserer späteren GröMaZ, oder sich mit Schichten von schaurigem Zynismus umgibt, läuft auf das Gleiche hinaus. Hauptsache, man wird gefühllos für den Wahn humanitätsbesoffner Frömmler, die landauf, landab von "kein-Mensch-ist-illegal"und "Einkommen bedingungslos-weltweit" fantasieren.


    Irgendwie muss man zwar in unseren Breiten schon im Frühling für die kalten Tage sorgen, um über den Winter zu kommen. Aber solange Strom aus der Dose, Wasser aus dem Hahn, Wärme vom Ofen und Geld aus dem Bankomaten kommt, Daten via WiFi durch den Äther rauschen, braucht man keinen Erdkeller mit Schornstein, um Fleisch und Fisch zu räuchern.



    Empfindsame Geister wie Anabel Schunke können ihre gesteigerte Wut zwar noch hübsch literarisch verarbeiten, bestenfalls sogar vermarkten, doch des Spießers Seligkeit in seiner Zwerge Garten stören solche Sätze wenig. In den hochprozentualen Feuchtgebieten seiner Seifenblasen merkt er nicht einmal, was Anabel dort ablässt. Und er will's auch nicht merken.
    Nein, ich bin nicht bereichert. Ich bin wütend. Und meine Wut steigt in dem Maße, in dem mich dieser Staat, seine Regierung und seine Justiz gegenüber künftigen, jetzigen und früheren Einwanderern der Lächerlichkeit preisgeben, in dem jedwede Kritik an diesen Zuständen ins politische Abseits gedrängt und gesellschaftlich sanktioniert wird. In dem er zulässt, dass ich, meine Kultur und Werte von Menschen mit Füßen getreten werden, die von all diesen Dingen hierzulande profitieren.

    "Anabel, ach Anabel, Du bist so herrlich intellektuell..."...........



    Texte, egal wie und von wem, Pirincci, Anabel, Sarrazin, Abdel-Samad, Pilch oder Philolaos bei Bayern ist frei... .all das Geschreibsel war, ist und bleibt lächerlich, ein Nichts gleich einem Fliegenschiß auf Hundehaufen... aber, aber, aber wir vertreiben uns wie anderen die Zeit mit ein paar bunten Bildchen, schlauen Sätzchen und wissen schon jetzt, nach der September-Wahl sind wir dümmer als zuvor.



    Flucht ist nie angenehm. Heute morgen musste das erste Mal auf dieser Russlandreise die Heizung unser rollendes Stübchen aufwärmen. Bei 11 Grad Celsius wird es auch mit zwei Personen nicht richtig warm im Auto. Auch das Meer bleibt kalt. Aber man muss ja nicht baden. Das Radio erzählt von 33 Grad Celsius in Spießers heißer Hölle, sorry im Spießer Himmel. Schlafmohn fließt satt aus den Wein-, Bier- und Schnapsflaschen. Da kommt man gut in die Nacht. Und diese paar Flüchtlinge bringen doch ein wenig fröhliche Folklore ins bunte Spießerland Schland, Merkel sei Dank!


    Ach ja, wenn es zu viel werden, und die Vielen zu laut werden, dann zieht man sich in Spießer Paradies seine Datsche zurück, wie Rentner auf Reisen oder Freizeitkapitäne auf ihrer Yacht.

    Selbst in schwierigen Zeiten darf man sich doch den Spaß an der Freud nicht nehmen lassen - Spießer hin oder her.

    Wer kennt sich mit komplizierten Rechtsfragen wie der Genfer Flüchtlingskonvention Artikel 33 schon aus? Wie Merkel, Juristen, Politikern und Wirtschaftsführern umso mehr, je weniger wir sie verstehen. 


    Hartmut Pilch will schlauer sein als die höchsten Richter mit seiner Kritik und schreibt von einem "Todesurteil des Europäischen Gerichtshofs"! Muss sich da nicht Spießerseele empören über solche frechen Anmaßungen?!

    Australiens berühmte No-Way-Politik ist nichts neues. Vor dem 23. Februar 2012 war die Zurückschiebung irregulärer Bootsmigranten in Transitstaaten gängige Praxis. Die Bundeszentrale für Politische Bildung berichtet in Newsletter Nr. 126423 vom 01.03.2012 völlig unkritisch bis jubelnd über das Todesurteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte (EGMR) vom 23. Februar im Fall Hirsi Jamaa und andere gegen Italien (Az. 27765/09):


    Von Narwa nach Petersburg


    Ein erster Blick auf die russische Grenze von der Narwaner Festung - erbaut 1690.


    Auf der russischen Seite liegt Iwangorod - natürlich mit einer eigenen, noch großartigeren Burg.




    Die Grenzformalitäten stehen uns noch bevor. Doch am  nächsten Morgen geht es relativ zügig voran. In nur zweieinhalb Stunden haben wir es geschafft. Doch zuvor begeistert uns Narwa mit Burg, Kathedrale und einer Borschtsuppe




    Die dicken Mauern waren denn dann doch nutzlos. Die Kanonen brachen auch dickste Mauern.

    Im Innenhof der Burg bieten Handwerker ihre Produkte an, welche sie in mittelalterlichem Stil anfertigen.



    Die Sonne kommt: Die Burgen von Iwangorod und Narwa



    Zwei kleine Italiener haben sich im Fiat 500 die Strecke bis in die Mongolei vorgenommen.


    Meine Frau mag orthodoxe Kathedralen wie diese in Narwa.



    Wie üblich gibt es einmal, manchmal auch mehrmals am Tag Gewitter. Nach kurzer Zeit hat der Wind die Pfützen dann wieder getrocknet.


    Eine Borschsuppe in Narwa zum Abschied aus Estland. Das Camp lag etwa 15 Kilometer außerhalb sehr ruhig an einem See.

    Grenze und Fahrt nach Petersburg


    Zum Glück kamen wir morgens zuerst an den Grenzzaun. Der Grenzer schickte uns vier Kilometer zurück mit einer Adresse, wo wir unser Fahrzeug erst registrieren mussten. Mit der Registraturnummer öffnete dann der Grenzer das erste Tor. Nach der Kontrolle durch den estländischen Beamten ging es nach einer weiteren Wartezeit auf die Brücke, welche nicht von zuvielen Fahrzeugen belastet werden durfte. Bussse hatten Vorfahrt. Unsere Wartezeiten summierten sich schlußendlich auf zweieinhalb Stunden. Dann war die Hürde genommen und wir machten am nächsten Fluß Pause.


    Mit dieser geruhsamen Pause auf dem Land verabschieden wir uns von ländlichen Gefilden. Denn danach schaukelt mich Stephanie sicher und gekonnt durch den Großstadtverkehr von St. Petersburg.


    So gelingen mir einige Schnappschüsse aus dem fahrenden Auto.


    Wir fahren auf der vierspurigen Autobahn etwa 30 Kilometer um St. Petersburg herum, bevor wir in die Innenstadtbereiche einfahren.



    Unser Camp am Elizar Hotel - drei Sterne - haben wir schon im April gebucht und auch eine Buchungsbestätigung erhalten. Ein Dresdner VW LT 35 Missouri wurde nur nach langer Diskussion untergebracht, da das Camp überbucht wäre. Aber einer ging noch. Wir kamen einen Tag zu früh und durften in der Parkbucht für die PKW ein Notquartier finden. Die Sanitäranlagen sind für den stolzen Übernachtungspreis von 33 Euro bescheiden. Die Frischwasserversorgung ist noch ein Rätsel, soll durch das Hotel erfolgen. Die Sauna im Hotel ist winzig, Die Straße vor dem Hotel laut. Doch wir sind in St. Petersburg gesund und glücklich angekommen, wie das Bild beweist.


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  • 07/25/17--06:21: Petersburger Phantasie
  • Kein Gedanke daran, Leser mit bunten Bildchen aus St. Petersburg zu verwöhnen. Konsum bieten andere besser. Hier von Russland aus fokussiert der Irrsinn aus Buntschland sich wie im Brennglas. Der Unterschied zu Buntschland: Russland scheint mir in St. Petersburg näher an dem, was gedeihliches Zusammenleben ausmacht.